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02.02.2012 Diverse Showroom-Schnäppchen: VO60 "Illbruck" und mehrere Open 60s zu Sonderpreisen
02.02.2012 2. imWASSER Bootschau in Bermerhaven in der lloyd Marina
02.02.2012 Volvo Ocean Race: auf der Autobahn gen China
02.02.2012 Sailing Team Germany veröffentlicht Umfrage-Ergebnisse
02.02.2012 Alex Thomson erinnert an seinen Stunt vom letzten Sommer - das Making-Of-Video
02.02.2012 Android-App für Seefunk
02.02.2012 Bavaria bringt sportliche Einheitklasse - Kein Scherz!
02.02.2012 Travemünder Woche: Mit junger Riege in eine neue Ära
27.01.2012 Nordseewoche enthüllt Plakat und Logo 2012 - ab sofort online Meldung möglich
27.01.2012 Frische Kraft für das Match Race Germany: Porsche kommt als neuer Partner an Bord
27.01.2012 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf der boot mit Angeboten für Sportschifffahrt
27.01.2012 Top-Teilnehmerfeld zum Auftakt der sechsten Saison der Extreme Sailing Series
27.01.2012 Bundestag winkt Änderung bei den Sportboot-Führerscheinen durch: bald 15 PS scheinfrei
27.01.2012 Abdul Adib verläßt Sailing Team Germany Förderverein
27.01.2012 X1 Power-Jolle für´s Binnenland
27.01.2012 3x1 weitere Schiffe an Eigner ausgeliefert
27.01.2012 MINOX vorn: Marineglas mit digitaler Technik
20.01.2012 stockmaritime auf der boot Düsseldorf 2012 mit Deutschland-Premiere der 3x1
20.01.2012 A.W. Niemeyer stellt die Ocean One Kollektion auf der boot erstmal separat aus
20.01.2012 Telltales! Es sind die kleinen Fäden, die beim „Gängeschalten“ den großen Unterschied machen - auch auf der boot
20.01.2012 TeamGaebler mit spannenden Vorträgen auf der boot Düsseldorf
20.01.2012 Powermode für Powerboote Marinepool und Frauscher kreieren gemeinsame Modelinie
20.01.2012 Claus Reissig neuer Chefredakteur bei Meer&Yachten
20.01.2012 „Sailing Team Germany Award“ ehrt die besten deutschen Segler
20.01.2012 Nordseewoche mit neuer Ausschreibung auf der boot in Düsseldorf
20.01.2012 3x1 - die Flotte wächst!
20.01.2012 1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaften der AC60 - Lustige Wettfahrten in der Therme
05.01.2012 Neues zum neuen Jahr: virtueller Umbau und Showroom verschönert
05.01.2012 Europäisches Segelinformationssystem ESYS - Plattform übergreifende aktuelle maritime Infos
05.01.2012 Erste Hilfe ist an Bord fast noch wichtiger als an Land - Ausrüstungsangebote von SeaDoc
05.01.2012 Rolex Sydney-Hobart Race: Abo-Sieger im Ziel gut drei Minuten geschlagen
05.01.2012 Nordseewoche 2012: Hochsee-Regatta will auf der boot Düsseldorf das neue Logo vorstellen
05.01.2012 Volvo Ocean Race: Groupama gewinnt die letzten 20% der Punkte
05.01.2012 Kommentar - Segelsport im TV: Kein Faktencheck bei AC-Bericht
05.01.2012 Maxi-Trimaran Banque Populaire kurz vor Rekord
05.01.2012 Flying Tiger
30.12.2011 BSH genehmigt Windpark Borkum Riffgrund 2
29.12.2011 Investec Loyal - Gewinneryacht des Sydney Hobart Race 2011
29.12.2011 Wir haben Inventur gemacht und jetzt für Sie echte Schnäppchen! Fernsteuerungen ab 9,90 EUR!
29.12.2011 Regatta-Total: nur noch komische Sachen bei allen möglichen Rennen?
29.12.2011 Volvo Ocean Race: Telefonica siegt im Nirgendwo und Camper protestiert
29.12.2011 boot Düsseldorf 2012 - wir sind wieder dabei! Halle 17 Stand A41
22.12.2011 Wassersportbranche: Euro-Kurs beeinflusst Preise der Importeure - auch Modellboote betroffen
22.12.2011 Audi Sailing Team Germany: Stanjek/Kleen holen Vize-Weltmeistertitel im Starboot
22.12.2011 500. Hafen bei Marina-Guide.de
22.12.2011 Die HanseGroup mit großem London Auftritt
22.12.2011 Gunfleet stellt in London und Düsseldorf die Gunfleet 43 aus
22.12.2011 1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 - Schon 17 von 30 Startplätzen vergeben
22.12.2011 Wer schneller im Ziel sein will, kommt nach Hamburg!
22.12.2011 Volvo Ocean Race: Sanya und Abu Dhabi vom Pech verfolgt
22.12.2011 Jetzt selber testen: 3x 3x1 zum Ausleihen
16.12.2011 Der 3x1 One Design Racer im vollen Einsatz - Neues Video online
15.12.2011 Die ersten 3x1 One Design Racer sind an die Eigner ausgeliefert! Sonntag 18.12. erster Regattastart
15.12.2011 B to B: Wettfahrtleitung kürzt Kurs zur Sicherheit aller Teilnehmer
15.12.2011 Formula 18 Kats: Master-Titel und EM-Rang 5 der Sach-Brüder
15.12.2011 Luna Rossa gewinnt letzten Act und Gesamtwertung der Extreme Sailing Series 2011
15.12.2011 1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 am 14. Januar 2012
15.12.2011 Vier deutsche Segler erfüllen Olympiakriterien
15.12.2011 Volvo Ocean Race: Kritik der Unwissenden und Telefonica führt mal wieder
15.12.2011 Last-Minute-Weihnachtsgeschenke: Fortune 612 II und AC60 ab Lager noch vor Weihnachten lieferbar
09.12.2011 Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss wird wohl an britischen Investor verkauft
08.12.2011 Volvo Ocean Race enthüllt Anti-Piraten-Plan und einige Basteln immer noch
08.12.2011 Basteln wie beim Volvo Ocean Race: mit den neuen 3x1 Baukästen kein Problem!
08.12.2011 EM-Tagessieg für Helge und Christian Sach - Platz vier im Zwischenklassement der F-18-Euro in Las Palmas
08.12.2011 Sonniger Herbst hinterlässt seine Spuren in der Nordsee
08.12.2011 Schluss, aus, vorbei! Audi steigt aus dem MedCup aus und die Veranstalter streichen für 2012 die Segel
08.12.2011 Umweltpreis für Pilotprojekt im Hamburger Hafen
08.12.2011 Das Einer-Kauft-es-jeder-schenkt-ein-Teil-Geschenk für Wassersportler
08.12.2011 Beneteau First 36.7 - Die Cruiser-Racer Einheiz-Klasse
02.12.2011 Rolf Schmidt Gedächtnispreis auf dem 75.Hochseeseglerabend der SKWB in Bremen verliehen
02.12.2011 Transat Jaques Vabre: Regatta endet mit Zieleinläufen - Warum gab es so viele Ausfälle?
02.12.2011 3x1 One Design Racer: Segelnummernliste online - erste Regatten in Planung
02.12.2011 Tannenbaum Regatta der SVAOe - auch für Modellboote
02.12.2011 1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 in Röbel/Müritz am 14. Januar 2012
02.12.2011 Dreimann-Kielboot Trias - fast so lang wie unsere Asso99
01.12.2011 Volvo Ocean Race: Kapstadt Stopp-Over beginnt mit kollektivem Basteln
01.12.2011 Neue Dehler Stützpunkte an der Ostsee
01.12.2011 Nordseewoche-Sponsor MINOX gewinnt Designpreis für Wassersportfernglas MINOX BN 7x50 DCM
01.12.2011 Global Ocean Race 2011- 2012: kaum beachtet segeln sechs Teams um die Welt
25.11.2011 P(i) 28 Prototype - 8,53m die fliegen können
24.11.2011 Volvo Ocean Race: die größte Tankstelle der Welt kommt von ZIM und Telefonica zieht es nach Osten
24.11.2011 Neuer Rekord für Jean-Pierre Dick - Er gewinnt die Transat Jaque Vabre in Rekordzeit
24.11.2011 CTA erneut international Spitze
24.11.2011 1. Meldorfer HerbstCup lockte die AC60- und Seawind-Skipper an die Nordsee
24.11.2011 Franzosen wollen Franzosen übertreffen: Maxi-Trimaran "Banque Populaire" startet Rekordversuch
24.11.2011 Leichter und doch mehr Balllast: 3X1 Produktion im vollen Gang
24.11.2011 Das richtige Umfeld für Ihre maritime Werbung
24.11.2011 Wenn die Augen ganz groß leuchten....
23.11.2011 Zeitersparnis in der Regatta-Organisation
17.11.2011 Droht der Container-Schifffahrt eine Pleite-Welle?
17.11.2011 H2H - Helgoland to Hamburg Challenge nun auch in umgekehrter Richtung segelbar!
17.11.2011 BSH erinnert an den Ozeanographen Prof. Dr. Günter Dietrich
17.11.2011 Live-Bildershow im Kieler Studio-Filmtheater: 1200 Tage Samstag - 3 Jahre, 30 Länder, 35.000 Seemeilen
17.11.2011 Open 32 - Norddeutsche Schönheit aus Hooksiel
17.11.2011 Transat Jaques Vabre mit weiteren Ausfällen und ersten Zieleinläufen.
17.11.2011 Volvo Ocean Race: verzockt, geparkt und getauft
17.11.2011 Mehr Messen, mehr Kosten, mehr Nutzen? Braucht Deutschland sechs Wassersportmessen?
17.11.2011 Weihnachtsgeschenk mit eingebautem Undersaverflowcontroller-Sparvorteil
17.11.2011 Das Kraftpaket: Ultrapeak 4 Ladegerät wieder lieferbar
10.11.2011 Video-Tutorial: Brücke zu niedrig, Mast zu hoch? Kein Problem!
10.11.2011 Volvo Ocean Race startet spektakulär mit Bruch und Zockern
10.11.2011 Als neue Nummer 1 in die Zukunft: Das Match Race Germany eröffnet 2012 die World Match Racing Tour-Saison
10.11.2011 Rolex World Sailor of the Year Award 2011 veliehen
10.11.2011 IMOCA Open 60s hängen bei der Transat Jaques Vabre die Trimarane ab
10.11.2011 hanseboot 2011: begeistert Fachpublikum erneut - dennoch Besucherrückgang
10.11.2011 Archambault M34 - Einheitsklasse der Tour de France à la Voile
04.11.2011 Unsere offizielle 3x1 Vorstellung - pünktlich zum Produktionsstart!
03.11.2011 Alles neu bei der ONE4ALL - Ex-Rubin XV startet mit Sailing Team Germany im neuen Look
03.11.2011 Transat Jaques Vabre mit Verzögerung gestartet - erster Ausfall
03.11.2011 BSH präsentiert Meeresprojekt "BaltSeaPlan" auf Europäischer Ostseestrategie-Konferenz in Danzig
03.11.2011 Tag der offenen Tür bei Dehler
03.11.2011 Ein Klassen-Präsi gibt nicht auf: Gäbler will die Tornados als olympisches Boot - Er zeigt Einsatz, der sich lohnt
03.11.2011 Volvo Ocean Race: Große Segler - kleine Boote
03.11.2011 Tech-Review: was machen die Profis wie bei so einem Volvo Open 70
27.10.2011 Weltpremiere der Opus 68 - Größte Yacht der hanseboot in Hamburg eingetroffen
27.10.2011 Rolex Middle Sea Race: Hamburger Opielok Gesamtzweiter, Schümann Erster im Ziel
27.10.2011 75. Warnemünder Woche: Jubiläumsfeier mit vielen Höhepunkten vom 7. bis 15. Juli 2012
27.10.2011 Segelnd zur Abiturprüfung - Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog
27.10.2011 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie veranstaltet internationales Symposium zur Operationellen Ozeanographie
27.10.2011 ASTG holt Bronze-Medaillen Gewinner René Schwall als Mannschaftsarzt an Bord
27.10.2011 Pläne einfach besorgt oder einfach verkauft
27.10.2011 Klasse der MOD 70 Trimarane wächst weiter: Jean-Pierre Dick steigt auch ein
27.10.2011 Italia 70 Team kommt it neuem Sponsor, neuen Seglern und neuem Projekt zurück
21.10.2011 Letzte Chance: Design your Boat 2011 - Wettbewerb verlängert bis 28.10.2011
21.10.2011 Der Open60 EVO5 kommt - alle lagernden Open60 EVO4 zum Sonderpreis
21.10.2011 Einladung zum Modellboot-HerbstCup 2011 nach Meldorf
21.10.2011 Kyosho Fortune 612 II segelfertiges Einsteigermodell mit Fernsteuerung jetzt für 139,- Euro*
20.10.2011 1200 Tage Samstag - 3 Jahre, 30 Länder, 35.000 Seemeilen
20.10.2011 Kranung der Tutima auf dem Messevorplatz: Tutima kündigt hanseboot an
20.10.2011 Rolex Middle Sea Race vor Malta startet am Wochenende - Jochen Schümann mit „Esimit Europa 2“ auf Rekordjagd
20.10.2011 Extreme Sailing Series: Alinghi gewinnt Act 5 in Almeria, Luna Rossa führt in der Gesamtwertung
20.10.2011 hanseboot academy mit spannendem Programm - Neu: ISAF-zertifiziertes Sicherheitsseminar
20.10.2011 Nordseewoche: ISAF Sicherheitstraining für die Pantaenius Rund Skagen Regatta gefordert
20.10.2011 3x1 One Design Racer: jetzt auch in der WM Sonderedition im "Quantum Racing" Design
20.10.2011 IMOCA Open 60 Safran - das Boot mit dem Titan-Kiel
14.10.2011 3x1 Segel und Ersatzteil-Sortiment verfügbar - weitere Tests am Chiemsee erfolgreich
14.10.2011 Deutscher Vizemeister in der ASSO 99: Das StockmariTeam
13.10.2011 Lackhersteller: Effizienz erhöhen und Kosten sparen
13.10.2011 Extreme Sailing Series: Taktische Rennen und Tausende Zuschauer am Eröffnungstag von Act 8 in Almeria
13.10.2011 Magazin "Segeln" mit neuer Website
13.10.2011 Nordseewoche: Die größten Hindernisse sind beruflich unterwegs
13.10.2011 Große maritime Kunstausstellung „art maritim“ auf der hanseboot
13.10.2011 Kleiner Fehler - große Wirkung! Spätfolgen von Schäden am Boot
13.10.2011 Volvo Ocean Race 2011/2012: Quali-Rennen und Race Village Eröffnung - der Start naht
13.10.2011 5.5 eine Klasse drei Wertungen
07.10.2011 Einhand im Trapez seit 1967: der Contender
06.10.2011 Jan-Eike Andresen aus Hamburg wird Deutscher Meister im Match Race 2011
06.10.2011 Der Laser-Segler Malte Kamrath ist der „Beste der Besten“
06.10.2011 Extreme Sailing Series: In einem äußerst spannenden Finale sichern sich die Franzosen den Sieg an Nizza
06.10.2011 Erste MOD 70 Rennen vor La Trinité sur mer in der Bretagne
06.10.2011 Come2Sea - Tag der offenen Tür bei HanseYachts am 15. Oktober 2011
06.10.2011 3x1 One Design Racer Entwicklung: neue Tests am Chiemsee
06.10.2011 Einsteiger-Modell zum Sonderpreis - Komplettes Zubehör- und Tuning-Programm für AC60
30.09.2011 America´s Cup World Series: Ist Schadenfreude die schönste Freude?
30.09.2011 Volles Programm: Kyosho Seawind und VO60 Zubehör- ,Tuning- und Ersatzteile
29.09.2011 Red Bull Extreme Sailing am ersten Tag von Act 7 in Nizza in Siegform. Lokalhelden überraschen!
29.09.2011 Polen rückt näher an die deutschen Seehäfen heran
29.09.2011 Deutsche Segelelite kommt zur IDM nach Travemünde
29.09.2011 Rolex World Sailor of the Year Awards 2011: ISAF und Rolex geben die Nominierten bekannt
29.09.2011 Innovativer Fahrtentrimaran: NEEL 45
29.09.2011 3x1 - Wir testen weiter und gehen parallel in Serie
28.09.2011 Projektmanagement für Yachtprojekte
22.09.2011 "Warm up Glühwein Cup 2011/2012" Modellboot-Wettfahrten im Rahmen des 4. Müritz Match Races
22.09.2011 4. Müritz Matchrace vom 7. - 9. Oktober - erstmals Grade 3 Matchraces mit int. Beteiligung
22.09.2011 Neue Daten: BSH steigert Informationsgehalt der amtlichen deutschen Ostseekarten
22.09.2011 Premieren-Feuerwerk auf der 50. Interboot 2011
22.09.2011 Extreme Sailing Series: Act 6: Zweiter Sieg in Folge für The Wave, Muscat
22.09.2011 3x1 meistert Herausforderungen - jetzt auch neutral und in individuellem Design vorbestellbar
22.09.2011 Prototyp-Tests des neuen 3x1 Modellboots im Bewegtbild
22.09.2011 Zwei offene Rechnungen für den Audi MedCup Circuit in 2012
22.09.2011 Audi MedCup: "Neue Häfen in 2012 möglich" - ist einer in Deutschland dabei?
22.09.2011 Laser II - Trapezsegeln mit Spi und Spaß
22.09.2011 Sach-Team gewinnt legendäre Centomiglia
09.09.2011 NEU: Klassengerechte Seawind-Segel im individuellen Design
09.09.2011 Weltpremiere in La Rochelle: die neue 3x1 ist vorbestellbar!
08.09.2011 TeamGaebler: Sieg beim Langstrecken Gardasee Klassiker "Gorla" mit M2 Multihull
08.09.2011 „Wappen von Bremen III“ von großer Fahrt zurück
08.09.2011 Hanse größer denn je auf der Interboot
08.09.2011 Lobster One´s Nachschau zum Kielverlust der Rambler 100
08.09.2011 Maxi Yacht Rolex Cup Porto Cervo: Beste Crewarbeit auf der "Y3K" zahlte sich aus
08.09.2011 America´s Cup World Series startet am Wochenende zum zweiten Event
02.09.2011 JETZT VORBESTELLBAR unser neuer 3x1 Karbon-Racer - Weltpremiere am 14. September in La Rochelle
02.09.2011 BSH genehmigt Windpark Albatros
02.09.2011 Kanu segeln statt paddeln: Taifun und Int. Canoe
02.09.2011 Neue stellvertretende Projektleitung hanseboot: Katharina Klanck
01.09.2011 Speed-Spaß pur für jedermann - Sach-Team bietet in Travemünde Mitsegeln auf zwei Rümpfen an
01.09.2011 Audi MedCup: Bribon siegt - Deutsche mäßig
01.09.2011 Open 60 Evo 4 "Mirabaud" im Kunden-Test
01.09.2011 Vergabe der Hochseeseglerpreise 2011
25.08.2011 Rostschutz-Tipp von Leser Oliver Martin
25.08.2011 Modellboot Regatta in Kiel am kommenden Samstag abgesagt
25.08.2011 Team Germany KIEL.SAILING CITY in Qingdao
25.08.2011 Folkeboot feiert 70. Geburtstag auf der hanseboot
25.08.2011 Gewicht sparen durch Akku- und Teile-Tausch: AAA statt AA, Regatta-Luken statt ABS mit Deko
25.08.2011 Audi MedCup: Rabenschwarzer Schümann-Tag
25.08.2011 29. Schiffahrtsregatta startet mit Rekordbeteiligung
24.08.2011 Presto 30 - Katboot-Schoner ohne Kat zu sein
19.08.2011 Preissenkungen für Sie dank optimierter R46/TP52 Produktion
19.08.2011 Rostprobleme am Modellboot schnell und einfach vermeiden
19.08.2011 Krimi-Finale für deutsche Yachten beim Rolex Fastnet Race
19.08.2011 Piraterie beeinträchtigt auch den Regattasport - Volvo Ocean Race ändert Route
19.08.2011 Register Klassischer Yachten
19.08.2011 Coole Website zur Geschichte des America´s Cup
18.08.2011 Pre-Olympics in Weymouth: deutsche Segler ziehen Zwischenbilanz
18.08.2011 Bestehen unter Extrembedingungen - Kito de Pavants Segelbekleidung
18.08.2011 ElbeKids 2011 – Segelschnupperkurs zum Ferienende: 33 Kinder setzten erstmals die Segel
17.08.2011 Preisrutsch beim Geonav 7 Wide NET um 37%!
17.08.2011 6 Riesentris jagen um die Welt
16.08.2011 Comfortina 38 - Komfortable Schnelligkeit
11.08.2011 Ein neuer Strandvirus kursiert unter den Superyachten ...
11.08.2011 Spi bleibt am Anker hängen, Mast ab. Yacht rammt Tanker.
11.08.2011 TP52 Rümpfe, Decks, Teile mit kleinen Fehlern mit bis zu 50% Rabatt!!!
11.08.2011 Crash-Kurs bei Extreme Sailing Series -
11.08.2011 TP52 kämpft in der Brandung
10.08.2011 Todeszonen in den Meeren
04.08.2011 Auto-Design trifft Yacht-Optik: Volkswagen Design gestaltet MINOX Fernglas mit digitalem Kompass
04.08.2011 Superyacht strandet in der Bucht von Pokojni Dol in Kroatien.
04.08.2011 OneDesign Hochseeregatta mit 47 Startern: La Solitaire du Figaro
04.08.2011 Wenden mit dem Modellboot
04.08.2011 Pannen auf Regatten
04.08.2011 9. Opti Kultregatta fiel aus – Sturm verhinderte Bootstransport nach Helgoland
04.08.2011 ORC WORLD CHAMPIONSHIP
04.08.2011 R46 Race Fockbaum und Großbaum jetzt einzeln erhältlich
02.08.2011 sdf jghpöflgfdlkjgödljghöfdghhfg
28.07.2011 hanseboot: 52. Internationale Bootsmesse Hamburg vom 29. Oktober bis 6. November 2011
28.07.2011 Audi MedCup - Jochen Schümann gewinnt in Cagliari - „Container“ schlägt „Quantum Racing“ erneut
28.07.2011 122. Travemünder Woche: Titelkämpfe kommen auf Touren
28.07.2011 Training für die Extreme Sailing Series: Karbon-Multihull sorgt in Zell am See für Aufsehen
28.07.2011 Solarstrom aus dem Hamburger Hafen
28.07.2011 TP52 Quantum Racing unterwegs auf der Ostsee
28.07.2011 Schnell seit 1970: die Dyas
21.07.2011 Bastler-Schnäppchen: VO70 Rumpfschale aus Karbon mit Fehlern
21.07.2011 Deutscher Tag zum Auftakt in Cagliari: Zwei Tagessiege und Gesamtführende
21.07.2011 122. Travemünder Woche: Von Titelkämpfen und feinem Festival
21.07.2011 Erstmal 13.000 TEU Schiff in Hamburg am Container Terminal Tollerort abgefertigt
14.07.2011 Audi MedCup-Bergfest in Cagliari
14.07.2011 Travemünder Woche: Saxe oder Albig – wer holt den Rotspon Cup?
14.07.2011 Open 60 Sommerschnäppchen: zwei Evo4 Einzelstücke warten auf neue Eigner
14.07.2011 NEU: R46 Race als TP52 "Quantum"
14.07.2011 Neue Standards in der LKW-Abfertigung im Hafen: HHLA führt ersten SB-Terminal ein
14.07.2011 Ahoi Warnemünder Woche - Sonniges Ende auf dem Wasser und Besucheransturm an Land
14.07.2011 Stürmische See - nicht nur auf kleinen Yacht schaukelt es gewaltig
14.07.2011 La Solitaire du Figaro - Die Regatta mit der eigenen Bootsklasse: Figaro 2
07.07.2011 Kopf an Kopf Rennen um Bornholm - "SEB" mit Bugspitze voraus First Ship Home
07.07.2011 Koje frei bis Feuerland: Von Hamburg nach Amerika - Segelvortrag im Haus des Sports
07.07.2011 Am Nationalfeiertag jagen die Kiwis US-Skipper Terry Hutchinson in letzter Minute den Sieg ab
07.07.2011 Rolex Baltic Week - "Vanity V" und "Hollandia" sind Weltmeister
07.07.2011 Mit Sicherheit das beste Material für das Audi Sailing Team Germany SGS und STG beginnen Kooperation
07.07.2011 The Tornado, the wakeboard and Mr. Strauss
07.07.2011 Zeig was Du segelst und liebst - Mit den neuen Klasse(n)-T-Shirts von stockmaritime
07.07.2011 Der Tasar - seiner Zeit voraus und schnell
01.07.2011 Rolex Baltic Week Keine Rennen am Freitag, aber ein Führungswechsel
01.07.2011 Deutschland ist Mitglied im Exekutivrat der UNO-IOC
01.07.2011 Fehlalarm! Was nun?
01.07.2011 Franziska Goltz bringt olympischen Glanz nach Warnemünde - Laser Europa Cup ein Highlight der internationalen Segelwoche
01.07.2011 Tornado Speedsailing – Audi Sailing Arena. Segeln der Superlative zur Kieler Woche 2011
01.07.2011 Freds Weltreise - von Schiff zu Schiff
01.07.2011 Neue Akku-Sets mit neuster Varta und Sanyo Eneloop Technik
01.07.2011 1,5x Rund um die Insel Fynen - Neues Video unseres Asso 99 Teams
16.06.2011 ORC-Regatten der 77. Nordseewoche: zwei Weltmeister und ein Hersteller dominieren
16.06.2011 Sailing Team Germany: Start der Kieler Woche
16.06.2011 Von 0 auf 400: Ein Marina-Führer wird groß, Zukunft mitgestalten
16.06.2011 Audi MedCup Circuit: Wieder "Quantum Racing" vorn
16.06.2011 Spektakulärer Hightech-Trimaran aus Frankreich kommt zur Kieler Woche
16.06.2011 Buchtipp: "No Carnet - Big Problem" ein Roadtrip nach Nepal - von stockmaritime Fotograf Mathias Wiehler
16.06.2011 Segel-Träume: Video der SE Vibe Out Series der Nordseewoche 2011
16.06.2011 Erste Akademie für den Hochleistungssegelsport in Kiel gegründet
16.06.2011 Neue Modellboot-Designs online
16.06.2011 Neues Website-Design auf stockmaritime.com
16.06.2011 Evosion 34 - Bei Fyn Rund gesehen und gemocht
09.06.2011 Startschuss für Olympia 2012
09.06.2011 Aktuelle Probleme der Meeresumwelt: BSH veranstaltet 21. Meeresumwelt-Symposium
09.06.2011 Einheitliche Behördenrufnummer 115: Schnelle Auskunft über maritime Themen
09.06.2011 HHLA und Demag Cranes läuten eine neue Etappe der Elektromobilität ein
09.06.2011 Meer. Spass. Segeln. Hochseesegeln auf der Nordsee
09.06.2011 Fyn - die Insel der Kontraste: Sieg nach Mastbruch und Nervenkrieg in der Flaute
09.06.2011 Starke Partner sorgen für Travemünder Woche-Höhepunkte
01.06.2011 Palby Fyn Cup: stockmariTeam ging mit Asso 99 "stockmaritime" in den Vollwaschgang
01.06.2011 Großer Sport am Bodensee – die Ergebnisse der Internationalen Bodenseewoche 2011
01.06.2011 Wechsel beim Lifestyle-Magazin SEGEL JOURNAL
01.06.2011 Extreme Sailing Series: Elektrisierendes Finale von Act 3 in Istanbul!
01.06.2011 Segler starten zum 77. Mal zur Nordseewoche nach Helgoland
01.06.2011 Bruni gewinnt Match Race Germany - Italiener feiern ersten Tour-Sieg
01.06.2011 Saisonauftakt auf der hanseboot ancora boat show: Staunen, testen, mitmachen
01.06.2011 Open-Air 1200 Tage Samstag Weltumsegelung unter dem Hamburger Sternenhimmel
01.06.2011 "Adastra" vereint Leichtigkeit und Luxus
26.05.2011 7. Nationale Maritime Konferenz
26.05.2011 Fjord 36 Open läuft 44 Knoten! Ein erster Speedtest mit Überraschungen
26.05.2011 Rheinwoche 2011 meets Mosel- Traditionsregatta wegen Niedrigwasser auf neuem Revier
26.05.2011 Es kann losgehen – die Internationale Bodenseewoche 2011 steht in den Startlöchern
26.05.2011 TP52 Container beendet ersten Audi MedCup Event mit Erfolg
26.05.2011 Ausstellung: Die besten Bilder der Nordseewoche
26.05.2011 Karusell an Bord - der Cruiser Open 60 in 54 Fuss: JP54
19.05.2011 Lasersegler besetzen drei Bahnen: Europa Cup breitet sich aus
19.05.2011 hanseboot ancora boat show eröffnet die Bootssaison im Norden
19.05.2011 Europäischer Tag der Meere 2011: Gemeinsame Vision für eine nachhaltige Entwicklung der Ostsee
19.05.2011 Match Race Germany mit TV-Preis ausgezeichnet
19.05.2011 Updates: Erstes AC-Team steigt aus - neues Boot beim VOR - Deutsche beim Normandy Channel Race
19.05.2011 Audi MedCup jetzt mit zwei deutschen Booten - Container mit zwei 2. Plätzen
19.05.2011 Soto 40 - Die Argentinierin erobert die Herzen europäischer Segelfreunde
19.05.2011 Modellboot-Inspektion: Sommer-Klar-Check für nur 25,- EURO*!
19.05.2011 VO60 Illbruck - Einzelstück aus unserer Ausstellung, mit Tuning-Extras zum Sonderpreis
12.05.2011 French Connection: Franzosen wollen auf dem Bodensee siegen, aber die Favoritenliste ist lang
12.05.2011 Drei Tage Kaiserwetter und königlicher Besuch beim 822. Hafengeburtstag
12.05.2011 AC60 - die wichtigsten Trimm-Kniffe
12.05.2011 Nordseewoche 2011: Meer. Spaß. Segeln. - und mehr Duschen!
12.05.2011 Rolex Baltic Week: Mit Staatsoberhaupt und Olympiasieger
12.05.2011 Segelsport in allgemeinen Medien: der SPIEGEL überrascht positiv
12.05.2011 Nordseewoche Programmheft als Download verfügbar
12.05.2011 Esse 850 - das beliebte Sportboot aus der Schweiz
12.05.2011 Fortune 612 II - Das ideale Einsteiger-Boot als B-Ware zum Sonderpreis inkl. Versand!
05.05.2011 Neu: für die Schnellsten verleiht die Nordseewoche erstmals das Grün-Weiß-Rote Band
05.05.2011 Der Vizeweltmeister will endlich siegen: Monsieur Richard träumt vom Bodenseeglück
05.05.2011 Wir haben unsere Bilddatenbank optimiert
05.05.2011 hanseboot ancora boat show vom 26. bis 29. Mai 2011 in der ancora Marina
05.05.2011 Das Kieler Camp 24|sieben eröffnet morgen die Saison
05.05.2011 Jollenversicherung mit Allgefahrendeckung
05.05.2011 Vestas Sailrocket - Rekordbrecher in neuer Version
05.05.2011 Schilderwald nicht nur an Land
29.04.2011 Das ökologische Europa Race stoppt in der Umwelthauptstadt Europas 2011
21.04.2011 Deutsche Segler beim Segelweltcup in Frankreich
21.04.2011 Extreme Sailing wie es wilder nicht mehr sein kann: Kenterungen und Kollisionen im Minutentakt
21.04.2011 Maritime Raumordnung: Konfliktlösung und nachhaltige Entwicklung auf dem Meer
21.04.2011 Der Hugo Boss IMOCA Open 60 - mit ihm nimmt Alex Thomson am Europa Race teil
21.04.2011 Regatten im Zeichen der Umwelt: Europa Race fördert erneuerbare Energien
14.04.2011 EINZELSTÜCK zum Sonderpreis: Open 60 Evo4 "Mirabaud" für 835,- statt 999,- Euro
14.04.2011 Zweimal Silber für Audi Sailing Team Germany
14.04.2011 China packt das Segelfieber – Extreme40s fliegen in Qingdao über die Olympia-Wellen
14.04.2011 Geschenk zum 20. Jubiläum: hanseboot wird Premiumpartner der Warnemünder Woche
14.04.2011 MINOX neuer Sponsor der Nordseewoche
14.04.2011 Zahlreiche Jubilare zu Gast auf dem 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG vom 6. bis 8. Mai 2011
14.04.2011 Les Voiles de Saint Barth - Skipper segeln am Day off mit IRC 88 von stockmaritime
14.04.2011 Gemüse-Ewer, ein Plattbodenschiff zum Transport von Agrargütern
14.04.2011 Neu im Programm: Robbe Comtesse - 95cm langes Fahrtenboot - Baukasten auch für Anfänger
11.04.2011 Internationale Tretbootregatta in Hamburg
11.04.2011 63. Glückstadt-Regatta
07.04.2011 Int. Bodenseewoche 26. bis 29. Mai 2011 in Konstanz
07.04.2011 Neue Ausstellung von Bernd Ellerbrock
07.04.2011 Einweihung der Kaiserschleuse Bremerhaven mit "imWasser Bootschau"
07.04.2011 Von der tollkühnen Premiere zum Klassiker - 14. Match Race Germany mit Starbesetzung
07.04.2011 Meldeschluss beim America´s Cup: Unbekannte, Südkorea und ein weiterer Herausforderer aus Italien
07.04.2011 „Limited Jubiläums Edition“ - Marinepool stellt Segel-Lederhose vor
07.04.2011 Marinepool bietet Nordseewoche-Teilnehmern ein exklusives Nordseewoche-Package und Rabatte
07.04.2011 Multi One Design 70 - Nachfahren der ORMA 60
07.04.2011 Unsere TOP-Angebote: nur noch wenige Stunden bis zum Angebots-Ende
06.04.2011 Premiere: Das Europarace kommt nach Hamburg.
31.03.2011 Worldcup auf Mallorca wird erster Prüfstein für das Audi Sailing Team Germany in 2011
31.03.2011 China Team komplettiert Liste der Herausforderer beim America´s Cup - weitere Last-Minute-Meldungen möglich
31.03.2011 Rockall: klein aber oho
31.03.2011 Skipper Thomas Coville muss sich der Zeit geschlagen geben
31.03.2011 Modelloffensive: Thunder Tiger Segelmodelle ab sofort auch bei uns!
31.03.2011 Hochwertiger Performance-Cruiser: Dufour 34 Performance Plus
31.03.2011 SONDERANGEBOTE Verlängert! Schnäppchen-Preise bis 8. April 2011 um 17:00 Uhr
25.03.2011 Radioaktive Zeitbombe vor der spanischen Küste - Deepwave informiert
24.03.2011 inoffizielle Deutsche Meister der AC60, VO60 und Seawind stehen fest!
24.03.2011 Ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Landprogramm zum 822. Hafengeburtstag
24.03.2011 Seawind-Komplett-Set: Baukasten+Servos+Fernsteuerung für nur 375,- Euro
24.03.2011 Design your boat! Individuelles AC60 Modellsegelboot bis 31.03.2011 stark reduziert!
24.03.2011 Endlich wieder lieferbar: Karbon-Kiele und Karbon-Ruder made in Germany
24.03.2011 5. Regatta im Rahmen des Klindworth Glühwein-Cup 2010 / 2011
24.03.2011 Barcelona World Race: Entscheidung keineswegs gefallen
24.03.2011 America´s Cup: ausser einem Trainingsschlag nichts Neues
24.03.2011 505 - sieht gut aus und segelt schnell
17.03.2011 AC60 meist gesegelte Klasse beim Klindwoth Glühwein-Cup in Röbel
17.03.2011 SONDERAKTION: AC60 Starter-Set bis 31.03.2011 für nur noch 269,- Euro
17.03.2011 SONDERAKTION: Kyosho Fortune 612 II für nur 149,- Euro inkl. GRATIS Matschband
17.03.2011 hanseboot ancora boat show 2011 mit mehr Ausstellern und neuen Rahmenprogrammpunkten
17.03.2011 Bei Regatten mit der Insassen-Unfallversicherung von Firmenich eine Länge voraus
17.03.2011 Neue Flotte lockt Weltelite: 14. Match Race Germany fast „ausgebucht“
17.03.2011 British Kiel Yacht Club erhält 10 neue Yachten von Hallberg-Rassy
17.03.2011 Regatta-News von Barcelona World Race über das Europa Race bis zum America´s Cup
17.03.2011 Ker 40 leicht, schnell, robust
03.03.2011 Cargill übernimmt Pionierrolle mit weltweit größtem SkySails-Schiff
03.03.2011 Rolex Farr 40-WM 2011: Lokalmatador-Crew "Transfusion" gewinnt
03.03.2011 Mit Bohrhammer und Stethoskop Ein Teakdeck verlegen ist gar nicht so schwer – nur verdammt viel Arbeit
03.03.2011 Naturenegien im Doppelpack nutzen - Solar- und Windkraft als Zukuftsantrieb
03.03.2011 Yacht.de mit neuem Design
03.03.2011 Die Estelle, eine 110cm Raumkurs-Rakete
03.03.2011 Skala 2,4 GHz Fernsteuerung: Empfänger jetzt auch einzeln erhältlich
01.03.2011 Kompaktes Gerät zu kleinem Preis! GEONAV G3 und G3S
24.02.2011 Extreme Sailing Series: Roland Gäbler mit Team Extreme auf Rang 9 - Deutsche Sponsoren an Bord
24.02.2011 Spannendes Finale und gute Einzelplätze beim ersten Act der Extreme Sailing Series vor Muscat
24.02.2011 Inoffizielle Deutsche Meisterschaft der AC60 2011 im Hamburger Yachthafen am 20. März
24.02.2011 Robbe Smaragd - unsere Produktoffensive geht weiter
24.02.2011 Robbe Atlantis K.Y.C. erster Zweimaster im stockmaritime Programm
24.02.2011 Terminverschiebung wegen Eisgangs: Inoffizielle Meisterschaft der VO60 und Seawind erst am 20.03.
24.02.2011 YouTube-Kanal der Nordseewoche: alle Videos zusammen
24.02.2011 Spektakulär, schnell und transportgerecht: Extreme 40
23.02.2011 Windstriche früher sehen!
23.02.2011 Nachtsichtgerät im Taschenformat - MINOX NVD mini mit innovativer Digital-Technologie
17.02.2011 Segeln schlägt Fußball: Polgar und Koy Hamburger Sportler des Jahres 2010
17.02.2011 4. AC60 Regatta im Rahmen des Klindworth Glühwein-Cup 2010 / 2011
17.02.2011 Deutsche Meisterschaften* der VO60 und Seawind am 26. Februar
17.02.2011 Regattatrends, neuester Stand: Internationales Yacht Forum Hamburg setzt Maßstäbe
17.02.2011 Jörg Riechers gewinnt den German Offshore Award
17.02.2011 Die Bark "Alexander von Humboldt" oder "Das Beck´s Schiff"
17.02.2011 Produktoffensive startet mit der Robbe Windstar
17.02.2011 Barcelona World Race - heiße Szenen neu geschnitten
13.02.2011 Top Training bei traumhaften Segelbedingungen im Oman – Der Anfang ist gemacht…..
10.02.2011 34. America´s Cup - die Peyrons haben gemeldet, die Italiener offenbar vor der Pleite
10.02.2011 Frachtschiff-Reisen - ein Dia-Vortrag von Bernd Ellerbrock
10.02.2011 Unbeabsichtigtes Auflaufen
10.02.2011 Windantrieb - nicht nur Segelyachten nutzen die Kraft der Natur
10.02.2011 Int. Yacht Forum Hamburg - Spezialisten erwartet volles Haus, die Segler eine rauschende Party
10.02.2011 Gewinnspiel - stockmaritime verlost 2 Eintrittskarten für die boot Offshore Party beim IYFH
10.02.2011 Premiere: mit der neuen Bavaria 40s beginnt für das Match Race Germany eine neue Zeitrechnung
10.02.2011 Hobie 33 - schneller, leichter Kalifornier
07.02.2011 Gennaker - trendy, tricky oder troubleshooter?
07.02.2011 NEU: Skala 2,4 GHz Fernsteuerset für nur 59,- Euro
07.02.2011 EINLADUNG - Schneller segeln - dank 21 int. rennomierten Fachleuten.
05.02.2011 Salem Aleikum, Segeln mal ganz anders. Im Oman. Sonne satt.
03.02.2011 "Streets of Monaco" - weltweit erste Themenyacht
03.02.2011 Grundseen sicher durchfahren - möglich oder wahnsinnig?
03.02.2011 Ein Branchenroman
03.02.2011 Rekordfieber rund um die Welt: Bidégorry wollte und Coville will der Schnellste sein
03.02.2011 Updates aus der TP52 Szene und dem America´s Cup
03.02.2011 Neuer Nordseewoche-Film macht Lust auf Meer!
29.01.2011 Gorch Fock - Bilden Sie sich eine eigene Meinung
27.01.2011 Internationales Yacht Forum Hamburg: Top-Designer Jason Ker verstärkt die Speaker
27.01.2011 Comeback-König Michel Desjoyeux gibt auf - Boris Herrmann auf Platz sieben
27.01.2011 Die boot Düsseldorf bewegt erleben - von Zuhause aus!
27.01.2011 Nordseewoche veröffentlicht neue Website
27.01.2011 boot Düsseldorf präsentiert viele Neuheiten
27.01.2011 Neu bei uns: Trek´n Eat Mahlzeiten für den Regattaeinsatz
27.01.2011 Dymax Power 8,5 von Feller Yachting - Das Presseboot der Nordseewoche 2011
22.01.2011 RORC meldet enormes Interesse an einer der ikonischsten Regatten der Welt – dem Rolex Fastnet Race
20.01.2011 DSV übernimmt die Schirmherrschaft über das Internationale Yacht Forum
20.01.2011 SAP ist neuer Sponsor des Sailing Team Germany
19.01.2011 Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung: Neue CONTAINER beim TP52 Grand Prix.
19.01.2011 NEU: Open 60 EVO4 Modell im original "Mirabaud"-Design exklusiv bei stockmaritime
19.01.2011 Deutsche Meisterschaften* der VO60 und Seawind am 26. Februar
19.01.2011 NEU: Cruiser-Racer IRC88 jetzt auch im "Nordseewoche" Design erhältlich
19.01.2011 Erstes Video der neuen America´s Cup Boote
13.01.2011 Barcelona World Race - Die Bastelei hat begonnen
13.01.2011 Wahl zum Hamburger Sportler des Jahres: mehrere Segler nominiert
13.01.2011 hanseboot - "Meet the Owners": Crewbörse auf dem Internationalen Yacht Forum Hamburg
13.01.2011 NEU! AC60 im offiziellen Nordseewoche-Design
13.01.2011 10 Euro sparen! Nur bis 20.01.2011: Akkuset für AC60 zum SONDERPREIS!
13.01.2011 Y3K: 100 Fuß, 900qm Gennaker und jede Menge Power
12.01.2011 Die Yachten für den German Offshore Award sind nominiert!
06.01.2011 Die fliegende Bratpfanne aus Holland mit Schwenk-Kiel
06.01.2011 Doppel-Ruder mal anders interpretiert und mit Schwenkkiel garniert
06.01.2011 Zu viel Eis - inoffiziell Deutsche Meisterschaft der Seawind und VO60 verschoben
06.01.2011 Gennaker, Code Zero oder Spinnaker - wie mache ich mein Schiff schneller?
06.01.2011 Vermesser-Konferenz: ORC und DSV laden ein nach Kiel-Sailing-City
06.01.2011 stockmaritime auf der boot Düsseldorf vom 22. - 30. Januar 2011
06.01.2011 AC60 in Ihrem Firmendesign - jetzt noch schnell für Ihren Messestand auf der boot ordern!
03.01.2011 Wer bremst, verliert
30.12.2010 Leichtwind-Trimm: Let´s Twist again – der Tanz mit dem Wind
23.12.2010 Sydney - Hobart Race: 89 Crews Auge in Auge mit den Naturgewalten
23.12.2010 Ausblick auf die Travemünder Woche 2011: Im Ausreitsitz mit 26 Knoten über das Wasser
23.12.2010 Bewaffneter Weihnachtsmann raubt Rhode Island Yacht Club aus
23.12.2010 Kommentar: BMW streicht die Segel. Raus aus dem Spiel der Millionäre. Zurück zu den Ursprüngen?
23.12.2010 America´s Cup gerät weiter ins Abseits: BMW steigt bei Oracle Racing aus
23.12.2010 Frohe Weihnachten ...
23.12.2010 Weihnachten auf See
23.12.2010 Akku-Set zum Silvester-Knaller-Preis
21.12.2010 Jethou - "best built boat of the year"
19.12.2010 World Yacht Racing Forum 2010 - Welche Medien sind die Richtigen?
16.12.2010 Mit Firmenich Yachtversicherungen fit für den Klimawandel
16.12.2010 Hohe Wellen, Sturm und Niedrigwasser: Strandungen beim Kings Cup
16.12.2010 Fortsetzung nach Startverschiebung: Velux 5 Oceans geht in die zweite Etappe
16.12.2010 Benefiz-Auktion zugunsten der Yacht-Initiative Handcap für behinderte Segler
16.12.2010 Tannenbaumregatta für Modellboote wegen Eis abgesagt
16.12.2010 Regattafieber zum Jahresende: Legenden und solche die es werden sollen
16.12.2010 Neues stockmaritime-Design für AC60
16.12.2010 World Yacht Racing Forum
16.12.2010 Chinesen erfolgreich beim King´s Cup
09.12.2010 1200 Tage Samstag
09.12.2010 Bavaria übernimmt Grand Soleil und Dufour
09.12.2010 Das ideale Weihnachtsgeschenk für Segler und solche die es werden wollen!
09.12.2010 Offshore-Windenergieparks machen Stromversorgung sicherer
09.12.2010 Die neue Hanse 495 - Traumyacht auch für große Familien
09.12.2010 Senatsempfang und IYFH - Ein Wochenende zum Feiern - und zum schneller werden!
09.12.2010 Nordseewoche 2011 - Besucht die Organisatoren auf der boot Düsseldorf
09.12.2010 Tipp: Spihalse bei 3-8 Beaufort - locker, leicht
09.12.2010 Surfen mit Segelyachten - Wassersport at it´s best
09.12.2010 Kings-Cup - Sonnenbaden im Winter
03.12.2010 Flügelmast auf der Jolle - Neu?
03.12.2010 Die Welt der großen Yachten
02.12.2010 Spirit - 35m Wavepiercing Catamaran - der Wellenpiekser
02.12.2010 Entführer der südafrikanischen Yachtcrew vermutlich gefasst
02.12.2010 Weltmeister/Vizeweltmeister TP52 Quantum jetzt als ferngesteuertes Modell bei uns!
29.11.2010 Haie im Kinderzimmer!
28.11.2010 Anachronistisches Segeln: Dhow racing in the Louis Vuitton Trophy Dubai
26.11.2010 Fünf Boote, fünf Ozeane, fünf Etappen und eine spezielle Klasse
26.11.2010 KnowHow aus der ganzen Welt kommt nach Hamburg
26.11.2010 34. America´s Cup scheint zu floppen - Alinghi sagt Teilnahme ab
26.11.2010 Weihnachtssegeln am 21. Dezember 2010 - Glühwein, Segel, Segeln und Kekse in der Ruhrstraße 19
25.11.2010 Radikale Preissenkung: Multiplex Cockpit SX 2,4 GHz - High-End-Fernsteuerungsset
25.11.2010 Einzelstück-Schnäppchen: Multiplex Cockpit SX 40 MHz 7-Kanal FM Fernsteueranlage
25.11.2010 Neue Modellboot-Akkus: extra leicht und leistungsfähig!
25.11.2010 Tannenbaumregatta der SVAOe 2010 für Modellboote (inkl. AC60) am 19.12.2010
19.11.2010 Der Star auf dem Weihnachts-Geschenke-Tisch
19.11.2010 Er hätte sein Boot versenkt, wenn es nötig gewesen wäre...
19.11.2010 Neuer Volvo Ocean Race Pokal
19.11.2010 Mit dem sechsten Platz versöhnt
19.11.2010 Schweden melden als erstes Team zum America´s Cup
16.11.2010 Challenge and adventure
13.11.2010 Leistungsfähige Alternativen zu Kevlar und Carbon-Foliensegeln
12.11.2010 Helft mit, unsere Meere zu schützen!
11.11.2010 Deutsche Meisterschaft* der VO60 und Seawind am 8. Januar 2011
11.11.2010 Seawind XMAS-Race 2010
11.11.2010 hanseboot 2010 - ein Blick zurück
11.11.2010 Paris ist eine Messe wert! 50. Salon Nautique in Paris
11.11.2010 Hamburger schlägt sich wacker beim harten Einhandrennen Route du Rhum
11.11.2010 Internationales Yacht Forum Hamburg - Es geht voran.
10.11.2010 Die Weltsegler des Jahres sind gekürt!
09.11.2010 One World, one Rule
08.11.2010 Tide 34 - Schneller Wattenkreuzer
08.11.2010 Composite-Materialien für Segler 24 Stunden 7 Tage online bestellen
08.11.2010 Regattateam „Robinson“ nimmt neue Herausforderung an: Varianta 44
04.11.2010 Straßenschiff Mit Dieselaggregat und E-Mobil
04.11.2010 Route du Rhum: erste Ausfälle und Führung der Favoriten
04.11.2010 Auftakt des 19. BMW Berlin Match Race
04.11.2010 ORC und IRC starten Zusammenarbeit!
04.11.2010 Schon wieder ein Rekord: 55,65 Knoten
04.11.2010 Kommt zum stockmaritime Modellboot-Contest auf der hanseboot
29.10.2010 Rolex Middle Sea Race - "Lucky" ist glücklich
29.10.2010 Das internationale Yacht Forum in Hamburg - stockmaritime ist voll drin
29.10.2010 TommySails neuer StockmariTeam Sponsor
29.10.2010 IRC 88 Tunigkiel für Robbe Sirius
28.10.2010 VIDEOS ONLINE - Internationale Regattanews jetzt auch bei uns!
28.10.2010 Route du Rhum 2010: Startliste verspricht Rennen des Jahres
28.10.2010 Seevermessung und Wracksuche BSH-Schiff WEGA feiert Geburtstag
28.10.2010 Neuer World Speed Sailing Record: Hydroptère abgehängt
28.10.2010 Bürgermeister eröffnet am Freitag die hanseboot 2010 in Hamburg
28.10.2010 stockmaritime bietet Schnuppersegeln und Modellboot Contest auf der hanseboot
28.10.2010 boot Düsseldorf 2011: Zweitägiges Blauwasserseminar mit Judith und Sönke Roever und weiteren Top-Referenten
28.10.2010 Indoor-Segel-Event bei Grossmann & Berger voller Erfolg
21.10.2010 Rhepro - Ein Boot als Studentenjob
21.10.2010 Nachtregatta auf Burg Schnellenberg: AEZ Wheels Vertreter segeln um AC60
21.10.2010 Ausblick auf die Travemünder Woche 2011 - vier Welt- und Europameisterschaften
21.10.2010 hanseboot 2010: stockmaritime ist dabei
21.10.2010 Internationale Ozeanbeobachtung: dem Klimageschehen auf der Spur
21.10.2010 Neue Sonderaktion: Lackierter VO60 Tuningkiel zum Preis eines Unlackierten
21.10.2010 Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger >>
19.10.2010 Ein König für den Cup.
14.10.2010 Echte Team-Arbeit – Hamburger Kinder bauen ihr eigenes Boot
14.10.2010 Clarc 33 - modern klassischer performance Cruiser
14.10.2010 Conzept 6010 in 6010 Kriens/Schweiz - mit dabei unser Regattabecken
14.10.2010 19. BMW Berlin Matchrace: Wahlberliner Wieser kämpft erneut um Titel
14.10.2010 Extreme Sailing Series 2010 entschieden: The Wave Muscat gewinnt auch Gesamtwertung
14.10.2010 Sie sind auf Facebook? Wir auch!
08.10.2010 Marcel - Test
07.10.2010 Cap Horn Race - Neue Regatta mit tollem Namen
07.10.2010 Les Voiles de St. Tropez - Die Schönen im Süden
07.10.2010 SkipperGuide - Hilfe zur Selbsthilfe
07.10.2010 Europäischer Windenergieanlagen-Transport jetzt einfacher
07.10.2010 Sonderaktion: Lackierter AC60 Tuningkiel zum Preis eines Unlackierten!
07.10.2010 DIVA 39 - schöne, weiße Schwedin
01.10.2010 Insiderbericht: "Offshore" in der Flensburger Förde?
01.10.2010 In der Schifffahrtsbranche geht´s aufwärts - HHLA beendet die Kurzarbeit
01.10.2010 Audi Crashtest
01.10.2010 Spektakulär: AC60 auf die Felsen geworfen
01.10.2010 Videobeweis: Schönheit kann auch preiswert sein
30.09.2010 Deutsche Surferin ist von der ISAF für den Titel Weltsegler des Jahres nominiert!
27.09.2010 Schnäppchen: 50" Monitor + Video zum Hanseboot-Megasonderpreis
25.09.2010 Emirates Team New Zealand gewinnt den Audi Med Cup
25.09.2010 Contessa 32 - Eine Legende lebt weiter
23.09.2010 Senatspreis 2010 fest in der Hand von stockmaritime
23.09.2010 Interboot 2010 - Wassersportfestival am Bodensee
23.09.2010 Hol Dir das Meer ins Haus - Aktion schöne Wände!
23.09.2010 Sunreef 80. Katamarane auf den Vormarsch
23.09.2010 15qm Jollenkreuzer - Das P-Boot
23.09.2010 Sturmwoche: 100. Flensburger Fördewoche
23.09.2010 Plissons Werk ging in Flammen auf!
22.09.2010 Die neue FONCIA - Evolution auf französich
16.09.2010 Centomigilia Gardasee 2010
16.09.2010 Der 34. America´s Cup wird beflügelt
16.09.2010 Eine Meinung: Yachtbau ist Modezirkus!
16.09.2010 Schockierend schön - Das Leben einer Plastiktüte
16.09.2010 Tenor der SMM, Leitmesse der Schiffbauindustrie: Es geht aufwärts!
16.09.2010 Preiswerte Teile für Bastler
16.09.2010 Neues Mitglied im stockmaritime - Team: Willkommen Michael!
09.09.2010 Trainingsflug mit Maxi Tri Banque Populaire V
09.09.2010 Neuer stockmaritime-Fotograf: Matthias Stauss
09.09.2010 Dynamic 35 in Topzustand zu verkaufen
09.09.2010 13. HANSE CUP auf dem Greifswalder Bodden
09.09.2010 Art-Deco Superyacht mit Landtender: Strand Craft 122
09.09.2010 Route du Rhum 2006 - das Jahr der Rekorde
09.09.2010 60. Centomiglia startet auf dem Gardasee
09.09.2010 stockmaritime Testboote gratis leihen!
02.09.2010 Route du Rhum - die Jahre 1994 bis 2006
02.09.2010 Extreme 40: Yann Guichard siegt in Kiel, deutsche Teams voller Elan unterwegs
02.09.2010 Open Ship auf der ATAIR an den Landungsbrücken
02.09.2010 stockmaritime auf der Interboot
02.09.2010 Round Britain and Ireland Race: Groupama holt sich line honours
02.09.2010 Kohle-Komplett: das Rigg-Set für AC60
02.09.2010 Sydney 36CR - schnelle Verwandtschaft
02.09.2010 Hochleistungsakkus - nicht nur für Modellboote
26.08.2010 Extreme 40: Neun Boote – ein Ziel – in Kiel nach vorne segeln
26.08.2010 Hippopotamus kehrt von Weltumsegelung zurück
26.08.2010 L´Hydroptère.ch als Vorgeschmack auf 100 Fuß Hydrofoiler
26.08.2010 Amphibienfahrzeug - Audis nächster großer Coup?
26.08.2010 Die Route des Ru(h)ms - dem Schnaps entgegen
26.08.2010 Die Franzosen zeigen es den Briten: Sevenstar Round Britain and Ireland Race
26.08.2010 Figaro - One-Design für Transatlantikregatten
19.08.2010 Die Århus Bucht
19.08.2010 Extreme 40: Equipe Tricolore will Führung in Kiel ausbauen
19.08.2010 Fjord 36 open - better than flying
19.08.2010 Motten im Tiefflug
19.08.2010 Les sables-Les Acores-Les Sables: Deutscher führt
19.08.2010 Spätsommeraktion: Bestellen OHNE Versandkosten
19.08.2010 9,99 EURO Sparen! Fortune 612 jetzt serienmässig mit Matschband und Edelstahlschrauben
12.08.2010 Extreme 40: WIRSOL Team – ab ins Wasser und ans Training
12.08.2010 Neue spaktakuläre AC60 Videobilder
12.08.2010 Individuelle Boote - unsere Leidenschaft für Sie
12.08.2010 Das schnellste Segelboot der Welt
12.08.2010 Tornado-Sieger-Team: die Gäblers! WM und Fehmarnrund-der Doppelschlag
12.08.2010 AC60-Race - das Boot mit dem auch Loopings gehen
05.08.2010 Heiße Rennen in Cowes: Extreme Sailing Series
05.08.2010 Travemünder Woche: 55 Siegerpokale nach 321 Rennen vergeben
05.08.2010 Jetzt Melden! 1. Hanse Sail Open der AC 60 am 8. August
05.08.2010 Die Landyacht: Ysin Opera
05.08.2010 AC60 - Regattaklar für 1. HanseSail Open der AC60
05.08.2010 IRC 88 - Jetzt auch im stockmaritime-Design!
05.08.2010 Weltrekordfloß - Sie können mitbauen!
05.08.2010 stockmaritime Supermaxi-Segel im Einsatz auf Prototyp
29.07.2010 Es gab mal eine Zeit mit Steaks, Hamburgern und gebratenen Hähnchen. Dazu kühles Bier und guten Wein. Jeden Tag. Doch das Leben während des Volvo Oean Race hat sich sehr geändert.
29.07.2010 NEU: Carbonständer für Volvo 70 (und andere Modelle)
29.07.2010 Die dänische Perle Drejø
29.07.2010 Der Hanseat - Ein GFK-Klassiker von der Elbe
29.07.2010 Trans Ocean Verein zur Förderung des Hochseseegelns e.V.
29.07.2010 Kreditklemme bremst den Aufschwung der deutschen Schifffahrt
22.07.2010 40 Tonnen Wal springt auf eine Yacht
22.07.2010 ... für Zwischendurch etwas Musik
22.07.2010 Audi und die Kieler Woche
22.07.2010 VO 70 Standmodell
21.07.2010 Hochsee-Skiff - Extreme boats
15.07.2010 Vierteltonner Hiddensee
15.07.2010 NEU: digitale Segelwinden mit 3, 6 oder 12 Umdrehungen
15.07.2010 Klartext als Streiflicht
15.07.2010 HHLA fertigt bislang grösstes Containerschiff im Hamburger Hafen ab
15.07.2010 WARNEMÜNDER WOCHE bricht Hitzerekord!
15.07.2010 16.000 Segler am Start und keiner hat´s gemerkt
15.07.2010 Neue Videos im stockmaritime Youtube-Kanal
15.07.2010 NEU: Decksaufkleber für die Micro Magic racing
08.07.2010 Heimkehr nach zwei Jahren: Walross IV
08.07.2010 Koje frei bis Feuerland
08.07.2010 Lobster One - Segelnews mal anders
08.07.2010 29er erstmalig vor Warnemünde - Uijuijui gewinnt Langstrecke
08.07.2010 40 Nachwuchskapitäne sammeln vom 8. bis 10. Juli erste Segelerfahrung
08.07.2010 IRC 88 - Jetzt auch in individuellem Design erhältlich!
08.07.2010 IRC 88 Zubehör- und Tuning-Programm
08.07.2010 260 Seemeilen Warnemünde-Rund Bornholm- Warnemünde
08.07.2010 Trivia, YQuem II und Sleipnir II gewinnen die Rolex Baltic Week
08.07.2010 Der, die, das Transition - mal kein Boot der Woche
06.07.2010 Nicht nur fürs Wasser: Der Holux GR-245 "GPSport" Logger
01.07.2010 Rolex Baltic Week: Als sei ein Jahrhundert stehen geblieben
01.07.2010 73. WARNEMÜNDER WOCHE startet am Samstag mit Spitzenbeteiligung
01.07.2010 Neue Akku-Technologie für noch längeren Segelspaß
01.07.2010 Micro Magic racing als RTS-Modell komplett segelfertig
01.07.2010 Neue Micro Magic racing Segel: Evo2
01.07.2010 Bewegte Kieler Woche
01.07.2010 Franzosen wollen neue Rekordmarke setzen
01.07.2010 Neu: IRC88 schnelle und schöne Modellyacht
24.06.2010 Wetter-Wissen beim Wattenmeertörn: Mit dem Klassenraum am Ort des Geschehens
24.06.2010 Kieler-Woche-Seeregatten: „Audi“, „Hochwürden“ und „Chinook“ sind Deutsche Meister Inshore
24.06.2010 Planungen für den 34. America´s Cup nehmen Fahrt auf
24.06.2010 stockmaritime Künstler Oliver Kornblum stellt aus
24.06.2010 Ein Ocean-Racer für Jedermann
24.06.2010 Drachen - Seit 1929 erfolgreiche Einheitsklasse
24.06.2010 Sommer-Aktion: Nur noch bis 30. Juni Sonderpreise!
17.06.2010 Segel Olympioniken bei der Kieler Woche
17.06.2010 Sturm fegt über texanische Regatta
17.06.2010 Tolles Video von einem tollen Aquarium
17.06.2010 Jetzt bei den ElbeKids teilnehmen
17.06.2010 Schwierige Bedingungen für 1040 Yachten des Faerdern Race
17.06.2010 Bord Bag - Die praktische Modellboottasche für an Bord
17.06.2010 Cometa 62 - Ein Komet am Segelhimmel
17.06.2010 WM-Aufkleber-Aktion: individualisierte Fan-Freude!
11.06.2010 Sommeraktion*: Fortune 612 II ab 149,- und 15% Rabatt auf viele AC60*
10.06.2010 Favorit gewinnt die Louis Vuitton Trophy
10.06.2010 Impressionen aus Venedig
10.06.2010 Video zur Bergung der Sinfonie Sylt Crew
10.06.2010 WM Angebot! Drucken Sie jetzt Fahnen und Banner bei uns
10.06.2010 hanseboot 2010 mit optimierter Hallenstruktur und neuen Highlights im Rahmenprogramm
10.06.2010 Sonderpreis: Nordseewoche - Bild auf Leinwand 60 x 80cm für 88,- EUR
10.06.2010 Travemünder Woche: Die Trave wird zur Segel Arena
10.06.2010 Hippopotamus kreuzt Kielwasser
10.06.2010 Hunter 707 - Der perfekte Freizeit-Racer
10.06.2010 AC60 Länder Edition - das passende Boot zum Urlaubsland
09.06.2010 Deutsche Rekordbeteiligung zum Classic Fyn Cup
08.06.2010 Roboterfisch rettet Fische
03.06.2010 Hafen Hamburg das Kennenlern-Buch von Claus Reissig
03.06.2010 Mehr als 15000 Besucher bei der „hanseboot ancora boat show“
03.06.2010 High Performance Segelschule in Spanien
03.06.2010 20 Jahre Meeresumwelt-Symposium in Hamburg
03.06.2010 Internationale Regatta auf dem schönen Bodensee
03.06.2010 Per Mausklick zur Travemünder Woche
03.06.2010 Die große Rolex Mittelmeerregatta
03.06.2010 Real wie virtuell - Die Vendee St. Petersburg
03.06.2010 Ein rasanter Flitzer die Alli 1 - Clubman 26
03.06.2010 R46 - Ausstellungsstück zum Sonderpreis
03.06.2010 Ladegeräte-Räumungsaktion
01.06.2010 Einmalige Wohnung in Schilksee/Olympiazentrum in Top-Lage zu verkaufen.
27.05.2010 Urlaub auf einem Containerschiff
27.05.2010 Das Nordseewochen Kapitänsbild
27.05.2010 Helgoland im Nebel - Nordseewoche dennoch voller Erfolg
27.05.2010 Pantaenius Rund Skagen - Hartes Hochseesegeln
27.05.2010 Die Robotsegler sind los...
27.05.2010 EU-Tag der Meere 2010
27.05.2010 Das Modellboot für Einsteiger
19.05.2010 Segelregatta im thailändischen Inselparadies
19.05.2010 Mit oder ohne Handicap, hier wird zusammen gesegelt
19.05.2010 Umsteiger der Woche: Jörg Riechers und Boris Herrmann
19.05.2010 76. Nordseewoche startet mit 100x HH-Cuxhaven
19.05.2010 MM - Micro Magic Programm wächst
14.05.2010 Miniaturwelten aus Down Under
14.05.2010 Graupner Micro Magic Baukästen: jetzt neu bei stockmaritime
14.05.2010 Die Nordseewoche der Superlative
14.05.2010 Abtauchen in eine andere Welt
14.05.2010 Camp 24|sieben: „Leinen los“ für die achte Saison
14.05.2010 Ein finischer Schwan: die Swan 41
14.05.2010 NEU: der stockmaritime-Multimedia-Katalog
14.05.2010 Neue Aufkleber-Aktionspreise
06.05.2010 Schümann segelt mit internationaler Unterstützung beim Audi MedCup
06.05.2010 FINNMASTER 61 CA - Finnischer Kabinenkreuzer
06.05.2010 Runter geht es immer - Wassersport at it´s best
06.05.2010 Sie sind wirklich über den großen Teich gesurft
06.05.2010 Ostsee ich komme!
06.05.2010 Wie verhalten sich klimafreundliche Windmühlen zur Natur im Meer?
06.05.2010 Open60 stockmaritime - All-Wetter-Racer
06.05.2010 2,4 GHZ - State-Of-The-Art Fernsteuerungen
29.04.2010 OUT 95 - (T-) Raumschiff aus einer anderen Welt
29.04.2010 Windsurfen, die kleine Schwester des Segelns
29.04.2010 Das Gremium der Höchstgeschwindigkeiten
29.04.2010 Extreme-40 Spektakel in Kiel
29.04.2010 Submarine Racer - Mit Speed zum Tauchgang
29.04.2010 Sechs Monate Schule auf hoher See
29.04.2010 Taufe der HASPA Hamburg des HVS
29.04.2010 6V Tuning-Akku- jetzt mit Eneloop-Technologie
29.04.2010 Jeanneau Prestige 60 - flotter Franzose
29.04.2010 Tuning-Servo für AC60
26.04.2010 Marcel-Test
22.04.2010 Bei HanseNautic jetzt noch günstiger: Geonav-Plotter 4 Gipsy NMEA, 5 Touring und 7 Wide NET!
21.04.2010 Süße Boote
21.04.2010 Wasserski vs. Wakeboard
21.04.2010 Blindenregatta auf dem Gardasee
21.04.2010 Rolex Farr 40 Weltmeisterschaft in der Dominikanischen Republik
21.04.2010 Jessica Watson durchgeschüttelt nicht wachgerüttelt
21.04.2010 Etap 22 sicherer Kleinkreuzer
21.04.2010 Bauen Sie Ihr Modellboot aus! Mit Ersatzteilen und Zubehör von stockmaritime
14.04.2010 Bayerischer Cruiser-Racer: Bavaria 35 Match
14.04.2010 Stehend übers Wasser
14.04.2010 Abenteuer Deutschland-Australien
14.04.2010 Abenteuer Kindheit
14.04.2010 Neue Team-Anmeldungen beim Volvo Ocean Race 2011-12
14.04.2010 Unser neuer Partner: HanseNautic
14.04.2010 NEU: Kapitänsbild sucht Schreibtisch
14.04.2010 2,4 GHZ Funkfernsteuerung und Sie steuern immer selbst!
09.04.2010 Neuerscheinung: C-Map-Module und -CDs sind lieferbar!
07.04.2010 Les Voiles de Saint Barth – French West Indies Regatta 6. - 11. April 2010:
07.04.2010 Kleine Schwedin: die Albin Vega
07.04.2010 Segeln auch bei Flaute
07.04.2010 Wo es Europas schönste Wellen gibt
07.04.2010 Das musste noch rein: dieses Boot fährt! Wirklich!
07.04.2010 PlanetSolar wurde gewassert
07.04.2010 Open 60 steht bereit für neues Team!
31.03.2010 Neuer AC60 Aqua TV Special Edition
31.03.2010 Von Segel bis Solar: vielfältige Schiffe auf dem 821. Hafengeburtstag
31.03.2010 Neue Volvo Ocean Race Strecke komplett bekannt
31.03.2010 stockmaritime Zubehörprogramm stark erweitert
31.03.2010 Nordseewoche 2010: Helgoland wir kommen!
31.03.2010 RS700 - Einhand-Skiff mit Suchtfaktor
31.03.2010 America´s Cup Update: Gericht nun arbeitslos
31.03.2010 stockmaritime sucht Verstärkung!
24.03.2010 VOR Update: Stopps in China und Brasilien
24.03.2010  Nautica Berlin - noch eine Messe?
24.03.2010 Hamburgs neue Jugend-Yacht: Haspa Hamburg
24.03.2010 Segeln im TV 24/7
24.03.2010 Experten diskutieren über Auswirkungen von Rammarbeiten beim Bau von Offshore-Windparks
24.03.2010 Zubehör und Ersatzteile: AC60 Frühjahrsfit machen
24.03.2010 Regatta-Bahn zum mitnehmen
24.03.2010 6. Veranstaltung in Folge: Audi MedCup 2010
17.03.2010 Hallberg-Rassy 342 Einsatz taugliches Fahrtenschiff
17.03.2010 Live-Logbuch vom Atlantik: Hippopotamus
17.03.2010 hanseboot jetzt auch "In-Water" in der ancora Marina
17.03.2010 Segeltuch trifft Leinwand: Event bei HanseNautic
17.03.2010 Volvo Ocean Race Strecke fast komplett bekannt
17.03.2010 Louis Vuitton Trophy: Schümanns Team geht in die Ausscheidungen
17.03.2010 Messe-Saison-Ende: Top-Angebote für Sie!
17.03.2010 AC60 - in schwarz jetzt günstiger
10.03.2010 Enter 360 Explicit - schnelle Schwedin
10.03.2010 Ausstellungsstück zur Sonderpreis: ACC 110 Shosholoza für nur 1.500 EUR
10.03.2010 Louis Vuitton Cup in Auckland - All4One auf Kurs!
10.03.2010 Individuelle Segelklamotte Made in Germany
03.03.2010 Pipeline in der Ostsee
03.03.2010 Jules Verne Trophy: “Groupama 3″ hält den Vorsprung
03.03.2010 Blohm + Voss Modellyacht auf der Abu Dhabi Yacht Show
03.03.2010 Grüne Megayacht - preisgekrönt - Soliloquy
03.03.2010 Cooles Carbon im heißen Wüstenwind
03.03.2010 Jetzt neu in unserem Shop: Die Megayacht BV110
25.02.2010 Michel Desjoyeaux und Foncia starten zu neuen Regatten
25.02.2010 Neues Boot in der Länderedition: AC60 Niederlande
25.02.2010 Französische Rekordjagd: Cammas mit Vorsprung
25.02.2010 34. America´s Cup: wohin steuert Ellison den Cup?
25.02.2010 Französische Schönheit mit Rundungen: Archambault 35
25.02.2010 AC60 Express Service: wenn es eilt!
24.02.2010 Bretonisches Flair in Hamburg
17.02.2010 New Generation of Yacht Design
17.02.2010 Boris Herrmann gewinnt German Offshore Award
17.02.2010 Jules Verne Trophy: Groupama 3 hofft auf mehr Wind
17.02.2010 CountDown zur Abu Dhabi Boat Show
17.02.2010 Green-Ideas im Bootsbau - Greenline 33 Hybrid
17.02.2010 BMW Oracle gewinnt 33. America´s Cup - Was nun?
17.02.2010 stockmaritime Messe-Tour 2010: next Act "HISWA"
17.02.2010 Open60 V4 stockmaritime Ausstellungsstück zum Sonderpreis
10.02.2010 SEGELreporter - neues Website-Projekt rund ums Segeln
10.02.2010 Hamburger Senat interveniert beim German Offshore Award
10.02.2010 Warme Nordsee trotz Kältewelle
10.02.2010 SAILING JOURNAL ab sofort unter neuer Leitung
10.02.2010 33. AC: Rennen verschoben – Neuer Termin: Mittwoch - auch abgesagt!
10.02.2010 Jules Verne Trophy - bauen Polster auf Rekord weiter aus
10.02.2010 320m Schiff mit 93.000 PS: die "Hamburg Express"
10.02.2010 Die ersten 3 Motorboote TYP BV110 sind ausgeliefert...
10.02.2010 Neuer Multi-Lader: Unicharger 6
03.02.2010 33. America´s Cup - das Duell der Ungleichen wiederholt sich
03.02.2010 Die junge Weltumseglerin muss Zwischenstop einlegen
03.02.2010 Fotoausstellung (Foto)-Rallye Monte-Carlo von Peter Seyfferth
03.02.2010 Zollzaun ade Scheiden tut weh...
03.02.2010 Der neue Dayracer 29
03.02.2010 boot 2010 - Die Branche im Aufwind?!
03.02.2010 stockmaritime bei Facebook
03.02.2010 Sicher auch im nassen Element - WP100 von Talamex schützt
03.02.2010 Halten Sie Ihr Boot auch im Winter warm - mit der Tasche "Racing"
27.01.2010 Technik lernt Segeln
27.01.2010 Merle Ibach erfüllt sich Ihren Traum: „Baltic Mermaid Projec
27.01.2010 AC60 Ländereditionen - Angebot
27.01.2010 Eigene Aufkleber - Aktion
27.01.2010 Steckerladegerät für alle Modelle
27.01.2010 Neues beim America’s Cup, oder einfach mal Pause machen?
27.01.2010 boot geht bei der Nordseewoche an Bord
27.01.2010 Class 40 bei der Nordseewoche 2010
27.01.2010 Der Admiral - ein schneller Fahrtenkreuzer
20.01.2010 Greenpeace mit Hightech-Segeln gegen Umweltverschmutzung
20.01.2010 Rückschlag für die deutschen Teams - WM vor Rio bringt Briten nach Vorne
20.01.2010 Sommertörnplanung 2010 von Jugendsegeln e.V.
20.01.2010 Besuch auf der boot 2010 :-)
20.01.2010 Die TW „startet“ schon auf der boot
18.01.2010 "nördlich - örtlich"
13.01.2010 boot 2010 in Düsseldorf
13.01.2010 stockmaritime Modellboot - Forum
13.01.2010 R46 Race - Regattaspaß serienmässig
13.01.2010 Mit vollen Segeln ins neue Jahr
13.01.2010 Video zu BV110 Tests
13.01.2010 Offenes Heck, doppelte Räder, formschöne Hülle - die Comet 45s
12.01.2010 BMW sagt der Kieler Woche tschüss
11.01.2010 AC60 - eisgekühlt noch schneller
06.01.2010 Int14s Weltmeisterschaft
06.01.2010 Neuer Webauftritt der Hansegroup
06.01.2010 Schlank, schnell und familiengerecht: Omega 42
06.01.2010 Neujahrs-Knaller bei stockmaritime - die Preise bleiben unten!
06.01.2010 Starter-Set mit Zusatz-Teilen


 
02.02.2012

Diverse Showroom-Schnäppchen: VO60 "Illbruck" und mehrere Open 60s zu Sonderpreisen

Die Messesaison ist erstmal vorbei. Die nächste Messe ist erst in einigen Monaten und die ganze Wassersportbranche blickt nach einer erfolgreichen boot Düsseldorf leicht euphorisch in die Zukunft. Messeende heißt aber auch für den Kunden: es gibt die Ausstellungsboote zum Sonderpreis! Wirt bieten ab sofort eine segelfertige VO60 im original "Illbruck" Design sowie verschiedene Open 60s zum Sonderpreis an! Bestellen Sie gleich Ihr Traumschiff zum Sonderpreis. Alle Bootspreise sind inkl. MwSt. aber zzgl. Versand. Alle Boote sind Einzelstücke. Lieferung nur so lange Vorrat reicht. Wer zuerst kommt...

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02.02.2012

2. imWASSER Bootschau in Bermerhaven in der lloyd Marina

Bereits zum zweiten Mal startet am 27. April diesen Jahres in der Bremerhavener Lloyd Marina die imWasser Bootschau. Auch diesmal werden viele Yachthändler aus dem Norden mit Ihren Booten im Hafen vertreten sein. Vorteil der imWasser Bootschau gegenüber herkömmlichen Messen: das neue Boot kann gleich im passenden Element ausprobiert werden. Die bis zum 1. Mai 2012 dauernde Veranstaltung ist die zweite dieser Art in Deutschland. Was in anderen Ländern, wie z.B. den Niederlanden oder Frankreich längst üblich ist, kommt nun langsam auch nach Deutschland. Wir sind gespannt auf die 2. imWasser Bootschau.


 
02.02.2012

Volvo Ocean Race: auf der Autobahn gen China

Wir haben schon eine Weile nicht über´s Volvo Ocean Race berichtet. Zeit mal wieder ein Update zu bringen. Mittlerweile sind die Boote schon fast am Ziel im chinesischen Sanya und sind sicher durch die Straße von Malakka gekommen. In diesem ebenfalls als Pirateriegebiet verschrienen Flecken Erde hatte das Rennen nicht auf "Verfrachtung" gesetzt. Puma ist nach einem Abstecher in östlicher Richtung auch wieder im Feld angekommen, das sich auf nicht einmal 30 Seemeilen verteilt. Einzig Team Sanya segelt über 200 Seemeilen hinter dem führenden Team Telefonica hinterher. Die Franzosen um Franck Cammas sind diesmal sogar auf dem zweiten Platz. Doch es kann noch alles passieren bis die Boote im südchinesischen Sanya festmachen. Das haben die letzten Etappen gezeigt. Alle drücken wohl derzeit die Daumen, dass endlich einmal alle teilnehmenden Boote segelnd in einem Etappenhafen ankommen. Wir drücken die zur Sicherheit auch mal.

Zur Website des Volvo Ocean Race >>.

 
02.02.2012

Sailing Team Germany veröffentlicht Umfrage-Ergebnisse

Im Dezember und Januar veranstaltete das Sailing Team Germany eine Umfrage unter Euch Seglern. Nun hat das Team die Ergebnisse der Umfrage unter 630 Seglern veröffentlicht. Leider ist die Umfrage nicht repräsentativ, was bedeutet, dass die Ergebnisse verzerrt sein könnten. Das liegt daran, dass nicht sichergestellt war, dass alle unterschiedlichen Typen von Seglern entsprechend ihres tatsächlichen Anteils an der Segelcommunity an der Umfrage teilnahmen. Ein generelles Problem bei Online-Befragungen, an denen jedermann teilnehmen kann. Dennoch sind die Ergebnisse und die Zitate aus der ebenfalls in der Analyse genannten Allensbach-Studie nicht ganz zu verachten. Wenn man allerdings bei der Zeitschriften-Nutzung genauer auf die Zahlen schaut und diese mit den von der IVW (unabhängige Prüforganisation für die tatsächliche Verbreitung von werbeträgern wie Zeitschriften) ermittelten Zahlen und den von den Verlagen veröffentlichten Verbreitungen vergleicht, fällt auf, dass die Umfrage-Ergebnisse nicht den tatsächlichen Segelmedien-Konsum wiederspiegeln können. So müssten nach der Erhebung rein rechnerisch in Deutschland rund 316.592 Menschen ein Abonnement der englischen Zeitschrift "Seahorse" haben, oder die "Seahorse"-Leser waren überdurchschnittlich stark an der Umfrage beteiligt. Übrigens: auch eine mehrfache Teilnahme war möglich.

Im Dezember und Januar veranstaltete das Sailing Team Germany eine Umfrage unter Euch Seglern. Nun hat das Team die Ergebnisse dieser Umfrage unter 630 Seglern veröffentlicht. Leider ist die Umfrage nicht repräsentativ, was bedeutet, dass die Ergebnisse verzerrt sein könnten. Das liegt daran, dass nicht sichergestellt war, dass alle unterschiedlichen Typen von Seglern entsprechend ihres tatsächlichen Anteils an der Segelcommunity an der Umfrage teilnahmen. Ein generelles Problem bei Online-Befragungen, an denen jedermann teilnehmen kann.

Also, ...

1. Die Allenbacher Werbeträger-Analyse ist repräsentativ für ganz Deutschland und zeigt die Interessen der Deutschen allgemein.

2. Die STG-Umfrage zeigt lediglich die Verteilung unter den STG-Kontakten (Fans, Leser des Newsletters, die Website-Besucher, weitergeleitete Leser des Segel- Journals, ...).

Durch die Vermischung der STG-Umfrage mit den Werten den Ergebnissen aus der ebenfalls in der Analyse genannten Allensbach-Studie ergibt sich ein verzerrtes Bild. Wenn man bei der Zeitschriften-Nutzung genauer auf die Zahlen schaut und diese mit den von der IVW (unabhängige Prüforganisation für die tatsächliche Verbreitung von Werbeträgern sowie Zeitschriften) ermittelten Zahlen und den von den Verlagen veröffentlichten Verbreitungen vergleicht, fällt auf, dass die Umfrage-Ergebnisse nicht den tatsächlichen Segelmedien-Konsum wiederspiegeln können. So müssten nach der Erhebung rein rechnerisch in Deutschland rund 316.592 Menschen ein Abonnement der englischsprachigen Zeitschrift "Seahorse" haben. Ziemlich unrealistisch, wenn man bedenkt, dass die größte Segelzeitschrift Yacht gerade auf 47.000 verkaufte Exemplare kommt.
Schaut man auf die Website von Seahorse, dann findet man dort folgende Info: ”The circulation is 15,000 of the best-informed players of the performance sailing world." Von den 15.000 Lesern leben dann nur 19% im Rest von Europa ohne UK.


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02.02.2012

Alex Thomson erinnert an seinen Stunt vom letzten Sommer - das Making-Of-Video

Innerhalb von zwei Tagen machte das Making-Of-Video eines Stunts dir (fast) komplette Runde durch die segelnde Bevölkerung Deutschlands. In den sozialen Medien wurde es schneller geteilt als es dauerte das Video anzusehen. Was war drauf? Ganz einfach. Am Anfang sieht man den britischen Segelprofi Alex Thomson vor einem stockmaritime Open 60 Modell stehen und erzählen. Dann kommt das, was letzten Sommer als Foto durch die einschlägige Segelpresse geisterte: Alex steht im Anzug - natürlich vom Sponsor Hugo Boss - auf dem Kiel seines Imoca Open 60s. Glauben Sie nicht? Das Video zeigt wie´s gemacht wurde.

Zum Video >>.

 
02.02.2012

Android-App für Seefunk

Segel-Berichte.de hat seinen von der Internet-Seite beliebten Funkspruch-Generator nun auch als Anwendung für Android-basierte Geräte heraus gebracht. Unter dem Name RadioMsg ist die Anwendung nun im Android-Market zu finden. Genau wie von der Webseite bekannt, kann in der App ein Boot mit MMSI, Bootsnamen und Rufzeichen angegeben werden und für dieses Boot erscheinen die Muster-Funksprüche auf dem Display.
Die App dient zum Nachschlagen, als Hilfestellung beim Funken an Bord oder als Unterstützung beim Lernen für die Funkscheine SRC oder LRC (Short Range Certificate / Long Range Certificate).
Folgende Beispiel-Funksprüche werden dargestellt:&8232;- Absetzen Notmeldung (Mayday)&8232;- Weiterleitung Notmeldung (Mayday)&8232;- Bestätigung des Notverkehrs&8232;- Beendigung des Notverkehrs&8232;- Rücknahme einer Notmeldung (Fehlalarm)&8232;- Dringlichkeitsmeldung (Pan Pan)&8232;- Sicherheitsmeldung (Securité)&8232;- Routine Funkverkehr&8232;- Einfordern von Funkruhe
Die Anwendung kostet 0,50 € und ist ab sofort erhältlich. Warum ist die App nicht kostenlos? Die Einnahmen dienen zur Unterstützung des Betriebs von http://www.segel-berichte.de

Zur Website von Segel-Berichte.de.

 
02.02.2012

Bavaria bringt sportliche Einheitklasse - Kein Scherz!

Wer den Beginn der Titelzeile liest und engagierter Regatta-Sportler ist, der dachte bisher wohl eher an einen Scherz. Ist die Marke Bavaria doch eher für geräumige und günstige Fahrtenschiffe bekannt und bisher im sportlichen Segment wenig vertreten. Das einzige sportliche Boot der Werft war bisher die 35 Match. Doch nun bringt die als einer der größten Serienfertiger bekannte Werft sogar eine trailerbare Einheitsklasse auf den Markt. Die B/One. B steht dabei offenbar für Bavaria, One für Einheitsklasse. Der Preis scheint für das rund sieben Meter lange Boot sehr attraktiv. Ab rund 23.000 Euro soll der von Farr Yachtdesign gezeichnete Serienhobel kosten. Das Boot besitzt aber mit dem wohl optional erhältlichen "Cruising-Kit" sogar vier Schlafplätze. Im Race-Modus soll die kleine Bayerin allerdings mit drei Personen Crew auskommen. Im Einsatz bei Segelschulen aber auch mit bis zu sieben Crewmitgliedern noch nutzbar sein. Bavaria selbst nennt das Boot auch eine "Dinghy-Yacht". Eine Jollen-Yacht also. Wir denken da eigentlich immer sofort an die Asso 99 "stockmaritime", der diese Bezeichnung auch passen würde, aber die ist länger. Dafür hat die B7One auch noch einen kleinen Rüssel, so dass das Boot mit Gennaker gesegelt werden wird. Damit dieser einfach geborgen und gesetzt werden kann, gibt es eine Luke auf dem Vorschiff. Ganz leicht ist das Boot für eine "Dinghy-Yacht" übrigens nicht. mit 1.020 Kg Leergewicht ist das Boot fast so schwer wie die rund drei Meter längere Asso 99, die allerdings auch Trapeze oder Ausleger braucht. Lieferbar soll die Neue schon ab April sein.

Technische Daten:
Rumpf Länge: 7m
Breite: 2,49m
Tiefgang: max. 1,60m (Hubkiel)
Großsegel: 21qm
Fock: 11qm
Gennaker: 46qm (kann sich noch ändern)
Gewicht: 1,02t (leer)
Ballast: 370 Kg

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02.02.2012

Travemünder Woche: Mit junger Riege in eine neue Ära

Die Travemünder Woche ist auf dem Weg in die Zukunft. Die Führungsriege der inzwischen 123 Jahre alten Traditionsveranstaltung hat sich runderneuert und geht nun mit frischen Ideen das Großereignis im Sommer (20. bis 29. Juli) und natürlich das große Jubiläum in zwei Jahren an. Nachdem die Geschäftsführung der TW bereits nach der 121. Auflage in 2010 in die Hände von Sebastian Amend und Jens Kath übergegangen war, ist im Juni 2011 Dierk Faust als neuer Vorsitzender des Lübecker Yacht-Clubs mit in die Verantwortung gerückt. Zur boot in Düsseldorf wurde nun der letzte Puzzlestein zum neuen Gesicht der TW ergänzt. Anne Stadtfeld hat das Amt der Pressesprecherin übernommen und wird dann im Sommer dafür sorgen, dass Segelsport und Festival im besten medialen Licht erscheinen. „Ihre Lieblingsposition an Bord und an Land ist das Vorschiff“, freute sich Faust über seine neue 29-jährige Frontfrau.
In einer launigen Rede zum TW-Empfang auf der boot brachte der LYC-Vorsitzende zudem seine Freude zum Ausdruck, sich schon im Januar mit Partnern und Sponsoren auf die Travemünder Woche einstimmen zu können. Zahlreiche Gäste waren zu dem traditionellen Empfang des Segelgroßereignisses in die Halle 14 gekommen – darunter höchstrangige Vertreter von Politik, Messe und Segelsport. So trafen zur boot in lockerer Runde zusammen: Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, Düsseldorfs Messechef Werner M. Dornscheidt, DSV-Präsident Rolf Bähr, Vertreter von den Organisationspartner aus den Hamburger Vereinen HSC und NRV sowie TW-Rekord-Sieger Helge Sach. Und natürlich war auch Lübecks derzeit erfolgreichster sportlicher Sohn in Düsseldorf dabei: Simon Grotelüschen, frisch für die Olympischen Spiele qualifiziert, kam nach Düsseldorf, bevor er in die konkrete Vorbereitung für die Spiele startet. „Simon hat eine grandiose Segel-Saison mit dem Olympia-Ticket gekrönt“, sagte Dierk Faust, und Bürgermeister Saxe gab sich mit Blick auf Olympia zuversichtlich: „Ich habe gewettet, dass Simon mit einer Medaille nach Hause kommt.“
Optimistisch ist Saxe angesichts der neuen Führungsriege auch für die Entwicklung der Travemünder Woche, die sich „peu à peu“ erneuern wird: „Die Staffelübergabe hat stattgefunden. Nun gilt es, Altbewährtes ein wenig neu zu positionieren.“ In die gleiche Kerbe schlug Dierk Faust: „Die Travemünder Woche muss sich nicht neu erfinden, sondern behutsam weiter entwickeln. Travemünde wird überplant, in diesem Umfeld muss die TW ihre Position finden.“ Dabei steht die Bedeutung der Veranstaltung für die Hansestadt außer Frage: „Die Travemünder Woche ist in jedem Jahr das wichtigste Ereignis in Lübeck“, sagte Saxe. Die Stadt froh, dafür die boot als den treuesten Partner an ihrer Seite zu wissen: „Das macht uns stolz und dankbar“, so Saxe.
Die TW anno 2012 wird einmal mehr zu einer Meisterschaftswoche. Insgesamt segeln 27 Klassen auf sieben Bahnen und in der Trave-Arena direkt vor Publikum. Aus den zahlreichen Höhepunkten sticht die Weltmeisterschaft der 29er noch heraussticht. Und so zieren die rasanten Skiffs auch das aktuelle TW-Plakat, das frisch von Lübecks Künstlerin Frauke Klatt gestaltet auf der boot an Messechef Dornscheidt übergeben wurde.

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27.01.2012

Nordseewoche enthüllt Plakat und Logo 2012 - ab sofort online Meldung möglich

Am 21. Januar war es endlich soweit: die Nordseewoche enthüllte um 16 Uhr beim Nordseewoche-Empfang auf der boot in Düsseldorf die neue Ausschreibung, das Veranstaltungslogo 2012 sowie das neue Plakat. Doch dies waren nicht die einzigen Neuerungen der Nordseewoche an diesem Tag. Seit vergangenen Samstag ist die Meldung zur Nordseewoche 2012 und zur Interationalen Deutschen Meisterschaft im Seesegeln, offshore Teil möglich! Dank der Kooperation mit dem Internetportal Sailorslounge kann die Meldung zu allen Regatten komplett online vorgenommen werden. Nach dem Ausfüllen der nötigen Felder erhält der Meldende automatisch das ausgefüllte Meldeformular per Email als PDF und braucht dieses dann nur noch ausdrucken, unterschreiben und an die Nordseewoche senden. So wird sichergestellt, dass alle Informationen auch bestens lesbar in der Meldestelle eintreffen. Die Gelegenheit so einfach zu melden nutzte als erster der Eigner der Yacht "Veto", der noch am Samstag auf der boot in Düsseldorf meldete und sich so eines der Sponsoren-Geschenk-Pakete, die für die ersten 20 Anmelder bereitstehen, sicherte. Im Paket befanden sich eine Flasche Hochprozentiges von Herrmann Joerss GmbH (MountGay-Vertrieb) und ein tolles Shirt des Münchner Bekleidungsherstellers Marinepool. Auf der Website der Nordseewoche steht übrigens die neue Ausschreibung als PDF zum download bereit.

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27.01.2012

Frische Kraft für das Match Race Germany: Porsche kommt als neuer Partner an Bord

Frischer Wind und viel Kraft für Deutschlands führendes Match Race: Zum 15. Geburtstag kommt Porsche als neuer Partner an Bord. Das Stuttgarter Automobilunternehmen hat sich zum Einstieg in den Duell- und Zuschauersport unter Segeln entschieden und als Bühne das Match Race Germany vor Langenargen am Bodensee gewählt, das in diesem Jahr die World Match Racing Tour als Auftaktregatta vom 23. bis zum 28. Mai über Pfingsten einläutet.

„Segeln ist bei unseren Kunden ein sehr beliebter und vor allem geschätzter Sport“, sagt Klaus Zellmer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Porsche Deutschland GmbH, „Segeln vereint mit klaren Regeln, guter Teamarbeit, Strategie, Taktik und Fortune genau die Eigenschaften, die wir auch im Motorsport kennen und schätzen. Segel ist sauberer, fairer Sport und dreht sich – bei allem Hightech in Bezug auf die Materialien letztlich um einen sehr klaren, ursprünglichen Gedanken: die sportsmännische Lösung der Aufgabe, eine Strecke vom Start zum Ziel in schnellstmöglicher Weise zurückzulegen.“

Höchstleistungen zum Anfassen

Die Philosophie der Stuttgarter Autobauer mit ihrem Standort Deutschland und auch dem Standort Baden Württemberg passt ideal zum Match Race Germany am Bodensee. „Match Race ist das, was der Carrera Cup für uns ist“, so Zellmer, „mit identischen Ausgangsmaterialien im fairen Wettstreit über Taktik, Disziplin, Koordination und Teamleistung einem begeisterten Publikum sportliche Höchstleistungen zum Anfassen zu bieten, zum selbst Erleben, real begreifbar, statt nur über Satellitenübertragung – und mit technischen Möglichkeiten, die auch einem ambitionierten Hobbysegler zur Verfügung stehen.“ Näher als beim Match Race Germany können die Fans am Bodenseeufer entlang der Festmeile im Regattadorf dem Segelsport kaum kommen.

Porsche wird das Engagement vor allem nutzen, um Kunden und Interessenten eine spannende Plattform für die Begegnung mit den Porsche Modellen an Land zu geben. Eine Eintagsfliege wird das Engagement im Match Race Germany nicht werden. „Porsche ist bekannt dafür, dauerhafte und verlässliche Kooperationen einzugehen und zu pflegen.“, sagt Zellmer, „deshalb gehen wir mit großer Zuversicht in diese starke Partnerschaft.“

Vorausgegangen war dem Einstieg der Porsche AG die Partnerschaft der Tochtergesellschaft MHP mit dem Match Race Germany im vergangenen Jahr. „Der sehr erfolgreiche Start unserer Partnerschaft in 2011 und der Einstieg unserer Muttergesellschaft – der Porsche AG – als Sponsor und Bootspartner des Match Race Germany 2012 hat uns darin bestätigt, unsere Partnerschaft weiter auszubauen“, sagt MHP Marketingleiter Ingo Guttenson, „wir sind stolz darauf, als Bootssponsor ein wichtiger Partner des Match Race Germany 2012 zu sein.“ Guttenson sagt aus Sicht der Mieschke Hofmann und Partner (MHP) weiter: „Die Sportart Segeln hat uns alle fasziniert – gerade, weil sie einige Herausforderungen beinhaltet, die auch für MHP als eine der führenden Prozess- + IT-Beratungen in Deutschland von zentraler Bedeutung sind: Teamspirit, die perfekte Technik, optimal ineinander greifende Prozesse, ein exzellentes Projektmanagement, Faszination, Leidenschaft, Dynamik und Geschwindigkeit. Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung mit vielen Zuschauern und spannenden Rennen.“

Formidable Markenfamilie

Der neue Partner ist in der Familie der Förderer des Match Race Germany, zu denen auch STIHL, MHP, Ultramarin und Bavaria zählen, herzlich willkommen. „Uns motiviert ganz enorm, dass wir unsere Idee von einer hochwertigen Markenfamilie auf der Bühne des Match Race verwirklichen und einen so starken, engagierten und überzeugten neuen Partner gewinnen konnten“, sagt Veranstalter Harald Thierer, „Porsches Einsatz hat ja nicht nur eine strahlende Außenwirkung, sondern bestärkt uns auch in unserem Gesamtkonzept, dass auf zwei Säulen ruht: dem Match Race Germany und dem Match Center Germany mit seinem Event Center, Business Coachings, Segeltraining mit Profis und Charter-Abteilung. Unsere Partner dürfen wesentlich mehr als den fünftägigen Auftritt bei einem internationalen Sportereignis, begeisterte Zuschauer und das damit verbundene Medienecho erwarten. Die Partner verstehen und nutzen die Möglichkeiten der ganzjährigen Visibilität, die sich aus unserem in Deutschland einmalig und auf einem der schönsten Reviere kombinierten Angebot ergeben.“

30.000 und mehr Zuschauer haben Deutschlands Nummer 1 im Match Racing und einzigen deutschen Stop der World Match Racing Tour in den vergangenen Jahren regelmäßig besucht. „So wird es auch 2012 wieder sein“, sagt Thierer, „der Pfingsttermin war und ist für unsere Fans ideal.“ Gleichzeitig wurde die TV-Übertragungstechnik für die vom Match Race Germany bereits bekannten Live-Berichte im Internet in Zusammenarbeit mit einem internationalen Experten-Team weiterentwickelt. Das so genannte Tracking der Yachten und die damit verbundenen leicht verständlichen Animationen werden 2012 dem modernsten Stand der Technologie entsprechen.

Auf der „boot“ bei Bavaria

Gleiches gilt für die Flotte der sportlichen Yachten vom Typ Bavaria 40S, die im vergangenen Jahr erfolgreich Match-Race-Premiere feierte. „Die Boote haben ihre Feuertaufe hervorragend bestanden. Sie sind die größten auf der World Match Racing Tour und nach einem Jahr Einsatz auf perfektem Stand der Technik“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „wir haben mit diesem Investment eine goldrichtige Entscheidung getroffen und sind sehr glücklich, dass wir sowohl im Match Race Germany als auch im Match Center Germany auf einen so starken Partner wie Bavaria setzen können.“ Auch deswegen sind die Organisatoren und ihr neuer Partner Porsche während der boot gerne zu Gast auf dem Bavaria Stand.

Zur Website des Matchrace Germany >>.

 
27.01.2012

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf der boot mit Angeboten für Sportschifffahrt

Modern, informativ und in einem völlig neuen Gewand – so zeigt sich das BSH auf dem neu gestalteten Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Halle 14 (Stand A54) auf der Düsseldorfer Messe boot. Neben fachkundiger nautischer Beratung haben interessierte Besucher die Möglichkeit, alle BSH-Produkte an Seekarten, Sportbootatlanten und Seebüchern einzusehen. Dazu gehört auch der nautische Online-Berichtigungsservice, der die jederzeitige Aktualisierung der gültigen BSH-Karten und Handbücher ermöglicht. Für umfangreichere Korrekturen gibt es Deckblätter zum kostenlosen Download.

„Ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein sollte auch in der Sportschifffahrt selbstverständlich sein. Es ist die beste Garantie, die Faszination des Wassersports ohne unnötiges Risiko zu genießen“, sagt Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH. Dazu gehören unter anderem eine gute Törnvorbereitung sowie die Ausrüstung mit aktuellen amtlichen Seekarten oder Sportbootkarten. Das BSH gibt insgesamt 17 Sportbootkartensätze für Nord- und Ostsee heraus. Bereits jetzt liegen folgende Kartensätze als neue Ausgaben vor: 3004 – Kieler Förde, rund Fehmarn, Lübecker Bucht und 3013 – Nordfriesische Inseln. Weitere Neuausgaben werden Mitte Februar bis Mitte April erscheinen. Die Zuschnitte der Kartensätze wurden auf Kundenwunsch optimiert und entsprechen damit noch besser den hohen Anforderungen an ihre Eignung und Praxisnähe.


 
27.01.2012

Top-Teilnehmerfeld zum Auftakt der sechsten Saison der Extreme Sailing Series

Fünf Wochen vor dem Auftakt der sechsten Saison der Extreme Sailing Series in Muskat, Oman, sind am Sonntag auf der Düsseldorfer Messe boot die Teams bekannt gegeben worden. Zugleich stellte dort Marinepool, der offizielle Partner der Serie, seine neue Merchandising-Linie vor. Eine beeindruckende Zahl herausragender Segler aus der Welt wird in der Series 2012 an den Start gehen. Dabei sind neben anderen Ian Williams (Großbritannien), Roman Hagara (Österreich), Pierre Penec (Frankreich), Ernesto Bertarelli (Schweiz) und Morgan Larson (USA). Sie werden unterstützt von einigen der stärksten Marken. Zum Auftakt in Muskat am 28. Februar werden acht professionelle Mannschaften an den Start gehen. Die Erwartungen des Veranstalters OC ThirdPole für 2012 werden damit erfüllt. Das Top-Starterfeld wird bei den einzelnen Events ergänzt durch Teams, die eine Wildcard erhalten. Dazu zählen Artemis Racing, aber auch lokale Teams. Das Feld wird also bei allen Acts mit acht bis zehn Booten voll besetzt sein.Trotz eines wirtschaftlichen Umfeldes, welches die Suche nach Sponsoren schwieriger macht, ist das Interesse an dem preisgekrönten Stadion-Segelformat größer als je. Eine Reihe von möglichen Teams für 2013 wird sich schon in dieser Saison warmlaufen – ein Beleg für die große Akzeptanz des kommerziellen Wertes der Veranstaltung.

Sieben der Teams, die in Muskat an den Start gehen, waren schon früher dabei: Alinghi, Oman Air, The Wave Muscat, Red Bull Sailing Team, Groupe Edmonde de Rothschild, ZouLou und GAC Pindar haben jeweils mindestens eine Saison Erfahrung. „Es ist eine starke Bestätigung für die sportliche Glaubwürdigkeit und den kommerziellen Wert des Circuits, dass so viele konkurrenzfähige und profilierte Teams 2012 wieder dabei sind“, sagte Mark Turner, Executive Chairman von OC ThirdPole, dem Veranstalter und Erfinder der Extreme Sailing Series. „In unserem sechsten Jahr wird das sportliche Niveau noch einmal höher liegen. Die Rennen werden wieder sehr eng sein und der Sieg bei den einzelnen Events sich wohl erst in den letzten Minuten entscheiden. Wir als Veranstalter werden auch dafür arbeiten, den kommerziellen Erfolg aller Beteiligten weiter zu steigern. Und genauso, so wie wir die Voraussetzungen für die großartigsten Rennen auf dem Wassser schaffen, werden wir auch das Unterhaltungsprogramm für die Fans und den Medienwert weiter verbessern, nachdem 2011 hier schon einen deutlichen Schritt nach vorne brachte.“

Ein neuer Name in 2012 ist ZouLou, angeführt vom Franzosen Erik Maris. Für Maris ist es jedoch nicht die erste Teilname. 2009 starte er unter dem Namen Luna mit dem gleichen Boot. In diesem Jahr wird er von erfahrenen französischen Multihull-Seglern unterstützt, darunter Segel-Superstar Loick Peyron, der gerade erst von einer Jules-Verne-Rekordfahrt rund um die Erde zurückgekehrt ist. Peyron wird die beiden letzten Events in Muskat und Qingdao steuern. Für das rein französische Team Groupe Edmond de Rothschild – zweite in 2011 und 2010 – ist es die vierte Saison, abermals unter der Leitung von Skipper Pierre Pennec. „Wir sind in der vergangenen Saison Zweite geworden und haben den Sieg nur um Haaresbreite verfehlt“, sagte Pennec, der viel Erfahrung mit der Organisation von Kampagnen hat und als ausgezeichneter Multihull-Segler gilt. „Bei unserer Rückkehr zu dieser Serie sind wir stärker motiviert als je. Unser Ziel lautet, die Championship zu gewinnen. Leicht wird das aber nicht, wenn man sich die Konkurrenz ansieht, und wir müssen dafür kontinuierlich besser werden. In dieser Saison werden wir auch ein sehr talentiertes neues Crewmitglied an Bord der Groupe Edmond de Rothschild begrüßen können.“

Oman ist durch zwei Teams vertreten: The Wave, Muscat und Oman Air. Am Steuer von The Wave, Muscat steht der olympische Tornado-Segler Leigh McMillan. Oman Air steuert der Klassen-Newcomer Morgan Larson, der an drei America’s Cups teilgenommen hat. „Dieses Jahr bietet mir die großartige Gelegenheit, mein eigenes Team zusammenzustellen“, sagte McMillan, der in der vergangenen Saison nach Act 3 das Steuer von Torvar Mirsky übernommen hatte und am Saisonende Platz vier verbuchen konnte. Bugmann war der Omani Khamis Al Anbouri. „Es ist spannend, mit einem neuen Team zu segeln und ich bin definitiv überzeugt, dass wir gute Platzierungen schaffen können. Unser Ziel ist es, die Series in diesem Jahr zu gewinnen. Wir freuen uns auf großartige Rennen und einige aufregende neue Austragungsorte – das wird ein fantastisches Jahr.“
Das Schweizer Team Alinghi (Sieger 2008) kehrt für seine dritte Saison zurück. Im Vorjahr segelte es auf Platz 5. Diesmal wird jedoch ein neuer Mann am Steuer stehen: Ernesto Bertarelli wird in seiner ersten kompletten Extreme-40-Saison Steuermann und Skipper zugleich sein.

Das österreichische Erfolgs-Duo Roman Hagara und Hans Peter Steinacher, das in der Tornado-Klasse zwei olympische Goldmedaillen eroberte, werden wieder das Red Bull Sailing Team anführen: „Wir freuen uns auf die neue Saison“, sagte Skipper Roman Hagara, „die Pause war kurz und wir haben nur im Kraftraum trainiert. Unsere Shore Crew wird an der Optimierung des Setups unserer Extreme 40 in den kommenden Wochen bis Oman noch hart arbeiten.“ 2011 wurde das Team sechster der Gesamtwertung und würde den erfolgreichen Auftakt des Vorjahres in Muskat wiederholen, als mit Platz drei der Sprung auf das Siegertreppchen gelang.
Der britische Skipper Ian Williams führt in der zweiten Saison sein Team vn GAC Pindar an. Williams ist dreifacher Matchrace-Weltmeister. Im vorigen Jahr kam er als Neuling in die Extreme-40-Klasse und tauschte dafür einen Rumpf gegen zwei ein. Sein Lernkurve erwies sich als steil: Bei Act 2 in China kenterte er, in Act 8 in Almeria führte er bis zum vorletzten Tag. Das britische Team wird in diesem Jahr wieder alles dafür geben, auf Augenhöhe mit den großen Namen zu segeln. Zusätzlich zu diesem starken Aufgebot, wird ein weiterer Teilnehmer Anfang Februar von seinem Sponsor vorgestellt. Außerdem wird es 2012 wieder eine Anzahl Wildcards geben. Maximal acht Teams können so im Saisonverlauf noch dazukommen, wobei laut Regelement nicht mehr als vier Wildcards pro Event vergeben werden dürfen. Bei allen Acts werden zudem „Heimmannschaften“ an den Start gehen. Bei jedem Act werden also mindestens acht bis zehn Top-Teams um den Sieg kämpfen. Fünf Wochen und die Uhr tickt – die Schlacht der Extreme 40s 2012 kann beginnen.

Zur Website der Extreme Sailing Series >>.

 
27.01.2012

Bundestag winkt Änderung bei den Sportboot-Führerscheinen durch: bald 15 PS scheinfrei

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben einen Antrag verabschiedet, nach dem das Bundesverkehrsministerium die Verordnungen für die Sportschifffahrt ändern soll. Der Antrag beruhte auf einer Empfehlung des Verkehrausschusses. Das Wichtigste dabei: die Leistungsgrenze ab der bei Sportbooten mit Motor ein Führerschein Pflicht ist, wird von 5 PS auf 15 PS angehoben. Ausserdem wird weiter konsolidiert und die Prüfungen sollen mehr Praxiswissen abfordern. Die neuen Regelungen sind noch nicht in Kraft, da diese in einer Verordnung, die durch das Bundesverkehrsministerium herausgegeben wird, festgelegt sind. Das Ministerium hat nun die Sache in der Hand und muss eine neue Verordnung ausarbeiten. Erst wenn diese Rechtskraft erlangt, wird die neue Regelung gelten. Ob die Wasserschutzpolizei in der Zwischenzeit zur Kulanz angehalten sein wird ist unklar.

Der beschlossene Antrag >>.

 
27.01.2012

Abdul Adib verläßt Sailing Team Germany Förderverein

Bereits im Juni 2010 hatte der Kommodore des NRV, Gunther Persiehl im Streit um den Kurs des Sailing Team Germany den Vorsitz des Aufsichtsrats des Fördervereins niedergelegt. Nun trat mit Abdul Adib, dem ehemaligen Direktor der boot Düsseldorf ein weiterer prominenter Förderer zurück. Adib, der Aufsichtsratschef und Vorsitzender des Fördervereins des Sailling Team Germany war, trat am Dienstag von seinen Ämtern zurück und äusserte sich in einem Interview mit Segelreporter Carsten Keimling deutlich. Segelreporter.com zitiert Adib mit den Worten "Von Tag zu Tag wurde es frecher und respektloser. Nun ist das Fass übergelaufen." Ob dies im Zorn gesagt war oder mit Absicht scharf formuliert, ist unklar. Die Yacht meldet den Rücktritt Adibs jedenfalls deutlich zurückhaltender. So ist auf Yacht.de zu lesen, dass er aus persönlichen Gründen zurückgetreten sei und es ihm am verbindlichen Umgang gefehlt habe. Offenbar waren sowohl Adib als auch Persiehl nicht mit der Strategie und dem Handeln von Shilling Team Germany GmbH Geschäftsführer und Tornadosegler Oliver Schwall einverstanden. Schwall bedauerte den Abgang Adibs und zeigte sich laut Presseberichten überrascht von dessen Schritt. Der DSV Vorsitzende Rolf-Otto Bähr bedauerte in Pressezitaten ebenfalls den Weggang Adibs, sieht aber laut Yacht.de "die Dinge auf Kurs". Bereits nach dem Rücktritt von Persiehl war die Arbeit des Sailling Team Germany nicht beeinträchtig worden und das Sailling Team Germany scheint für die Olympischen Segelwettbewerbe im Sommer, dem ersten Etappenziel der Initiative, bestens aufgestellt. Vielleicht ist es einfach auch die Zeit für einen Generationenwechsel in den Führungspositionen des Deutschen Segelsports.

Zum Bericht auf Segelreporter.com >>.

 
27.01.2012

X1 Power-Jolle für´s Binnenland

Kurz vor der boot in Düsseldorf erreichte und ein Anruf von Chris Ingram von der Firma River Sailing Dinghies Ltd. aus London. Chris wollte uns aber gar nicht sein Produktvorstellen, sondern fragen, wie unser Messestand an der Seite aussieht, denn er stünde neben uns mit einer Jolle. Diese Jolle, die X1 haben wir dann auch bald neben unserem Stand gesehen. Sofort ins Auge fiel uns das Carbon-Rigg mit dem Fat-Head-Großsegel. Und die X1 hat auch schon Siege vorzuweisen, Chris gewann mit dem Boot die vergangene Rheinwoche.
Doch zurück zum Boot. Das weißt eine hervorragende Bauqualität auf, es läßt sich schnell und einfach aufriggen und kann bis zu drei Personen an Bord nehmen. Gebaut ist die X1 speziell für Binnengewässer, die meist eine niedrigere Windgeschwindigkeit im Durchschnitt aufweisen. So ist das Rigg der X1 auch schön groß dimensioniert, um perfekt bei Leichtwind schnell zu segeln. Die X1 ist eine Einheitsklasse. Auf Trapeze wurde verzichtet, das Cockpit ist groß und geräumig.

Technische Daten:
Länge: 4,88m
Breite: 1,70m
Masthöhe: 7,38m
Segelfläche am Wind: 15,8qm
Segelfläche Spi: 13qm
Rumpfgewicht: 75Kg
Tiefgang: 1,28m
Design: Phil Morrison


Deutsche X1-Website >>.

 
27.01.2012

3x1 weitere Schiffe an Eigner ausgeliefert

Wer in diesen Tagen einen Blick in unser 3x1 Segelnummern-Register geworfen hat, der wird gesehen haben, dass hinter immer mehr Booten der Status "fertig" steht. Allein in dieser Woche haben wir vier Schiffe an Eigner ausgeliefert und es sind weitere sechs Boote bestellt worden. Damit sind große Regatta-Felder in Sicht und wir arbeiten schon an der Organisation der ersten Regatten. Weiterhin stehen aber ab kommenden Dienstag auch wieder vier Leihboote zum Testen zur Verfügung. Jeder, der überlegt, ob die 3x1 vielleicht die richtige Einheitsklasse, das richtige Sportgerät ist, hat die Möglichkeit dies unverbindlich zu testen. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie einen Testtermin, oder schauen Sie noch an diesem Wochenende an unserem Stand auf der boot in Düsseldorf vorbei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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27.01.2012

MINOX vorn: Marineglas mit digitaler Technik

Hochwertige Optik, höchste Präzision und digitale Technik: Die MINOX GmbH präsentiert mit dem BN 7x50 DCM in ihrer Fernglasserie Nautik Line ein neues Kapitel in der Geschichte der Marineferngläser. Angeboten wird das Fernglas in weiß oder schwarz und unterscheidet sich von herkömmlichen Marineferngläsern äußerlich nur durch eine etwas kompaktere Form. Wer jedoch das neue MINOX BN 7x50 DCM zum ersten Mal nutzt, erkennt sofort, dass die MINOX GmbH in Wetzlar eine Novität entwickelt hat. Optik und Hightech wurden vereint und so ein neues Kapitel in Sachen Marineglas aufgeschlagen.

Der Name MINOX gilt bereits seit Erfindung der weltbekannten Spionagekamera vor 75 Jahren als Synonym für Innovation und optische Präzision aus Deutschland. MINOX Kameras und optische Geräte waren und sind Trendsetter. Jetzt steht man mit dem innovativen MINOX BN 7x50 DCM wieder an der Spitze. Es gelang, ein Marineglas zu entwickeln, das durch die Nutzung digitaler Technik eine bisher unerreichbare Funktionalität aufweist und so den Nutzwert eines Bordfernglases kräftig erweitert.

„Wir haben uns bei der Entwicklung des Glases von den wirklichen Anforderungen in der Berufs- und Freizeitschifffahrt leiten lassen,“ sagt MINOX Geschäftsführer Thorsten Kortemeier. Er weiß wovon er spricht, denn er ist selber gern mit einem Boot unterwegs.

Die wichtigste digitale Funktion des neuen Marineglases: Per Knopfdruck kann der Nutzer einen im Zentrum des Sehfeldes mühelos erkennbaren digitalen Kompass einblenden, der das Sichtfeld nicht behindert. Der Kompass ist mit einer automatischen Tilt-Kompensation ausgestattet, so dass auch bei Schräglage seine Präzision gewährleistet ist.

Die neue digitale Komponente in dem besonders lichtstarken Marineglas der Spitzenklasse kann bei der Nutzung allerdings weitere wichtige Aufgaben an Bord erfüllen. So besteht die Möglichkeit ein digitales Barometer mit Aufzeichnungsfunktion dazu zu schalten. Segler und Motorbootfahrer können so ganz nebenher den aktuellen Luftdruck und seinen Verlauf während der vergangenen 16 Stunden ablesen. Thorsten Kortemeier dazu: „Diese neue Möglichkeit der Wetterbeobachtung erhöht erfahrungsgemäß die Sicherheit an Bord, denn so lassen sich aktuelle Wetterbilder viel besser einstufen.
Wetterveränderungen bleiben im Blickfeld“. Dazu gehört nach seinen Worten auch die Möglichkeit, die aktuelle Temperatur auf Knopfdruck im Sichtfeld abzulesen.

Auch Regattasegler haben mit dem neuen Marineglas von MINOX ein Gerät an der Hand, mit dem die Konkurrenz optimal beobachtet und deren Geschwindigkeitspotenzial bestimmt werden kann, denn das BN 7x 50 DCM bietet zusätzlich eine zuschaltbare digitale Stoppuhr mit Zwischenzeit-Funktion im Zentrum des Sehfeldes.

Neben den einmaligen digitalen Erweiterungen bietet das neue Marineglas von MINOX alle Komponenten, die ein hochwertiges Fernglas an Bord auszeichnet. So sind die Gläser der Minox Nautik Line druckwasserdicht und beschlagsfrei. Die Augenmuscheln sind drehbar und so in kürzester Zeit auch für Brillenträger einstellbar. Darüber hinaus ist durch die Einzel-Okulareinstellung die schnelle individuelle Einstellung möglich, die immer ein scharfes Bild ab 20 Meter bis Unendlich gewährleistet.

Bei MINOX weiß man, dass ein Marineglas nicht nur an Flautentagen genutzt wird. Für die rauen Einsätze auf See versieht der Hersteller der hochwertigen optischen Geräte in Wetzlar sein neues digitales Fernglas mit einer griffigen, robusten Oberflächengummierung sowie einem Schwimmtrageriemen.

Die nächste Wassersportsaison kann kommen. Durch das neue MINOX BN 7x50 DCM wird das Bordleben tatsächlich komfortabler und der Törn auch ein wenig sicherer. Auf ein Marineglas können trotz moderner Navigationselektronik weder Berufsseeleute noch Freizeitkapitäne verzichten, denn es erweitert die natürliche Sehfähigkeit erheblich und das ist auf hoher See wie auf Törns an der Küste entlang von großer Bedeutung.

Über MINOX
Seit der Erfindung der berühmten Spionagekamera ist die Marke MINOX weltweit ein Synonym für Spitzentechnologie. Seit 75 Jahren gilt die heute in Wetzlar beheimatete Firma als eine Manufaktur optischer und feinmechanischer Präzisionsqualität, geleitet von der Vision und den Werten berühmter deutscher Ingenieurskultur. Damit konnte sogar Ende der 80er Jahre die Krise der deutschen Kamera-Industrie überwunden werden. Heute steht der Name MINOX in gleicher Weise für außergewöhnliche Innovationskraft auf dem Gebiet der Fernoptik.
Seit April 2001 ist Thorsten Kortemeier Geschäftsführer der MINOX GmbH. Seitdem setzt MINOX mit seinem deutschen Entwicklungs-Team und rund 300 Mitarbeitern weltweit verstärkt auf neue Produktlinien wie Fernoptik, Messinstrumente, Multimedia-Technik und Digitalkameras. Kompromisslos wird bei der Konstruktion und Herstellung aller Produkte auf höchstmögliche Güte und feinmechanische Präzision Wert gelegt. Qualität auf höchstem Niveau, Präzision, Solidität und Langlebigkeit – das sind die Errungenschaften deutscher Ingenieurskunst und bilden das Wertesystem der Marke MINOX.

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20.01.2012

stockmaritime auf der boot Düsseldorf 2012 mit Deutschland-Premiere der 3x1

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf der Messe boot Düsseldorf als Aussteller vertreten. Dort finden Sie uns in Halle 17 am Stand A41. Unser Wasserbecken mit Windmaschinen und ferngesteuerten Modellsegelbooten steht auch wieder in Kooperation mit der Zeitschrift "Segeln" alle Interessierten zur Verfügung. Nirgendwo sonst auf der Messe können Sie richtig segeln! Ausser beu uns und "Segeln". Auf der boot präsentieren wir übrigens zum ersten Mal die 3x1 auf einer Deutschen Messe. Wir feiern also eine echte Premiere in Düsseldorf! Feiern Sie mit!

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20.01.2012

A.W. Niemeyer stellt die Ocean One Kollektion auf der boot erstmal separat aus

Der bekannte Wassersport Bekleidungs- und Zubehörhändler A.W. Niemeyer aus Hamburg stellt in diesem Jahr auf der Messe boot in Düsseldorf erstmals seine Bekleidungslinie "Ocean One" auf einem eigenen Stand aus. Die aktuelle "Ocean One" Kollektion ist in der sog. "Fashion Halle", der Halle 11 am Stand F 53 anzusehen.

Zur Ocean One Website >>.

 
20.01.2012

Telltales! Es sind die kleinen Fäden, die beim „Gängeschalten“ den großen Unterschied machen - auch auf der boot

War es zunächst Lowell North, der mit seinem Starboot nicht zu Wasser, sondern auf dem Trailer mit gesetzten Segeln auf der Anchorage Lane im kalifornischen San Diego, an der Westküste der USA auf und ab fuhr. Er und sein Vorschoter waren auf dem Boot hoch zu Trailer und schauten mit immer intensiveren Gesten und Fingerzeig sehr interessiert Ihre beiden Segel an. Der Fahrer im Truck bekam klare Anweisungen mit der jeweiligen Geschwindigkeit, die es zu erreichen gab. Der Wagen wurde wieder gestoppt und die Segel runter genommen, dann wurden Fäden, Windfäden ins Segel an verschiedene Stellen geklebt und ab ging die Post. So wurde unter Mithilfe der TELLTALES (Windfäden) das Profil und der damit verbundene optimale Trimm (Fall- und Schotspannung) herausgetüftelt. Heute ist er nicht mehr weg zu denken. Dies ist gerade mal etwas über 40 Jahre her.
Telltales! Es sind eben die kleinen Dinge, nämlich die Windfäden, die den großen Unterschied machen, deshalb hat der erfolgreiche Segler und Segelmacher Albert Schweizer von Telltale Marine zunächst eine kleine Trimmfibel für das Vorsegel in Arbeit, die Ihnen das „Gängeschalten“ im Trimm mit Grafik und verständlicher Beschreibung nochmals näher bringen wird, wo z .B. die richtige Position im Vorsegel dafür ist. Ab Mitte Februar 2012 können Sie diese bei Telltale Marine erhalten. Senden Sie eine Email an as@telltalemarine.de und Sie werden diese als PDF Version kostenlos erhalten.
Telltale Marine ist wieder zusammen mit Incidences boot Düsseldorf Halle 7A / Stand B-11.

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20.01.2012

TeamGaebler mit spannenden Vorträgen auf der boot Düsseldorf

Am Samstag öffnet die weltgrößte Bootsmesse mit vielen großen Highlights des Segelsports. Und auch in diesem Jahr möchte das Team Gäbler wieder das Publikum mit interessanten Vorträgen im Segelcenter in Halle 17 begeistern. Dazu gehören spannende Geschichten aus dem Extreme Sailing Series aus der Saison 2011 inklusive einer Beschreibung wie es zu dem fatalen Crash mit dem Team Alinghi kam. Ausserdem stellt das Team Gäbler in einer Konzept-Präsentation die Audi Sailing Arena in Kiel, das Tornado Speedsailing sowie den aktuellen Stand der Mixed Sailing Olympia Kampagne vor.
In Halle 15 steht der ein Tornado in voller Größe aufgebaut. Auch dort wird das Team Gäbler über den aktuellen Stand der Mixed Sailing Olympia Kampagne, der ISAF Evaluation und den Herausforderungen reden.

Mehr ber das Segelcenter auf der boot >>.

 
20.01.2012

Powermode für Powerboote Marinepool und Frauscher kreieren gemeinsame Modelinie

Erste Kollektion von Marinepool und der Frauscher Bootswerft kommt aufden Laufsteg. Die Idee der befreundeten Designunternehmen gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, gibt es schon länger. Gut Ding braucht aber bekanntlich Weile und den passenden Zeitpunkt. Mit der Einführung der neuen Frauscher 1017 GT und der damit verbundenen Ausrichtung von Frauscher in Richtung Meer war es dann soweit. Dieses besondere Boot für besondere Leute verlangt förmlich eine eigene und kraftvolle Fashion-Linie. Einen Style, der die beiden Slogans „Spirit of the Ocean“ und „engineers of emotions“ kongenial repräsentiert. Der Name für die Kollektion war schnell gefunden: 1017 GT Powerboat Collection. Die Realisierung der Designs, die Auswahl der Materialien, die Farbgebung und die Zusammenstellung nahm aber etwas mehr Zeit in Anspruch. Was nicht verwundert. Denn schließlich sollten die fertigen Teile nicht nur für den Lifestyle der beiden Marken stehen und sehr gut aussehen. Es galt auch den hohen Qualitäts- und Funktionsanspruch der Kunden und der beiden Unternehmen zu erfüllen. Marinepool finden Sie auf der boot in Halle 11 am Stand H41. Frauscher in Halle 06 Stand B43.


 
20.01.2012

Claus Reissig neuer Chefredakteur bei Meer&Yachten

Seit dem heutigen Tag, dem 20. januar 2012 ist der bekannte Journalist und Autor Claus Reissig neuer Chefredakteur der Zeitschrift "Meer & Yachten". Reissig, der Autor verschiedener maritimer Bücher ist, bleibt nicht die einzige Neuerung. Der in Hamburg ansässige Verlag Quarto Media, hatte die Zeitschrift im Jahr 2011 von Boat International Media übernommen und ändert nun auch das Layout. Bereits die am 12. Januar erschienene Ausgabe war im neuen Gewand gedruckt.

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20.01.2012

„Sailing Team Germany Award“ ehrt die besten deutschen Segler

Das Sailing Team Germany (STG) ruft mit dem „Sailing Team Germany Award“ erstmalig eine bundesweite Auszeichnung für die Besten des deutschen Hochleistungssegelsports ins Leben. In sechs Kategorien werden im Februar 2012 herausragende sportliche Leistungen und besondere Verdienste rund um den Segelsport geehrt.
Der Ausblick, den die Sieger des „Sailing Team Germany Award“ 2012 und die rund 250 geladenen Gäste genießen dürfen, wird atemberaubend sein. Im 23. Stock des frisch renovierten „Emporio Tower“ in Hamburgs Innenstadt haben die Anwesenden einen 360°-Blick über die Dächer der Hansestadt. Gemeinsam mit der Nord Event GmbH als neuem Veranstaltungspartner des STG wird
am 10. Februar 2012 der erste „Sailing Team Germany Award“ verliehen. „Dur ‚Sailing Team Germany Award’ soll die höchste Auszeichnung des deutschen Hochleistungssegelsports werden. Zu diesem Anlass holen wir die deutschen Top-Segler, wichtige Funktionäre, Medienvertreter, unsere Partner und Freunde der STG-Initiative zusammen, um die außergewöhnlichsten Leistungen 2011 rund um den Segelsport auszuzeichnen und gemeinsam zu feiern“, erklärt Oliver Schwall, Geschäftsführer des STG.
In den Kategorien „Segler des Jahres“, „Trainer des Jahres“, Newcomer des Jahres“, „Yacht- Club des Jahres“, „Auszeichnung für das Lebenswerk“ und „Fairness-Preis des Jahres“ werden Preise vergeben. Jeder der 31 kompetenten Juroren, die bei Olympischen oder Paralympischen Spielen eine oder mehrere Medaillen für Deutschland ersegelt haben, stimmen für ihren Favoriten der jeweiligen Kategorie.


 
20.01.2012

Nordseewoche mit neuer Ausschreibung auf der boot in Düsseldorf

Die Nordseewoche ist natürlich auch auf der am Wochenende in Düsseldorf beginnenden Messe boot zugegen. Die boot ist Hauptsponsor der deutschen Hochseeregatta, die auch in diesem Jahr wieder die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seesegeln, Offshore-Teil, ausrichtet. Auf der boot präsentiert die Nordseewoche nicht nur das neue Veranstaltungslogo von Pepe Hartmann, auch die neue Ausschreibung für die 78. Nordseewoche 2012 wird am Stand vorgestellt. Verbunden ist dies auch mit einem kleinen Empfang am kommenden Samstag, den 21.01. Von 16-18 Uhr gibt es kleine Snacks und Altbier von Frankenheim am Stand F41 in Halle 14.

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20.01.2012

3x1 - die Flotte wächst!

Unser 3x1 One Design Racer kommt bei den Seglern an. Die Flotte wächst und wir freuen uns schon auf die ersten Regatten! In der vergangenen Woche sind wieder fünf 3x1 fertig geworden, die in den kommenden Tagen an die neuen Eigner verschickt oder übergeben werden. Eine erste inoffizielle Deutsche Meisterschaft ist ebenfalls bereits in Planung. Diese soll parallel mit den AC60 Meisterschafen Anfang März 2012 stattfinden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, wird Ihnen aber hier rechtzeitig bekanntgegeben. Auf der Registerseite für die Segelnummern können Sie übrigens jederzeit einsehen, wie die Flotte wächst und wo die Schiffe ihren Heimathafen haben.

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20.01.2012

1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaften der AC60 - Lustige Wettfahrten in der Therme

Am vergangenen Samstag fand in der Müritz Therme in Röbel/Müritz die erste Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 statt und 24 Skipper hatten gemeldet. In tropischer Atmosphäre - es herrschten 31 Grad Lufttemperatur und maximale Luftfeuchtigkeit - wurden auf dem Sportbecken der Therme eine um die andere Wettfahrt gesegelt. Dazwischen starteten immer wieder die IOM Boote, die um den hanseboot Indoor Cup segelten. Die AC60 Boote waren in zwei Klassen unterteilt: AC60 Classic und AC60 Open. Bei der Open Klasse war Tuning-Zubehör erlaubt, bei den Classic nicht. Wir möchten an dieser Stelle dem Organisator Steffen Kerfers und seinem Team danken! Die Organisation war nicht nur hervorragend, die Location nicht nur passen, die Stimmung nicht nur einfach gut: kurz um, es war alles einfach Spitze! Wir hoffen, dass Steffen Kerfers und sein Team die Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholen. Alle Ergebnisse und Fotos auf unserer Facebook-Seite. Wer beim nächsten Mal dabei sein will: ein Boot für die AC60 Regatten gibt es schon ab 159,- Euro.

Bilder der Regatten auf der stockmaritime Facebook-Seite >>.

 
05.01.2012

Neues zum neuen Jahr: virtueller Umbau und Showroom verschönert

Zum neuen Jahr gibt es auch bei uns einiges Neues. So haben wir das Bestellsystem auf unserer Website deutlich verbessert. Jetzt sieht jeder auf einen Blick, an welcher Stelle er sich im Bestellsystem befindet. Auch Ihre Daten können Sie jetzt ganz einfach mit einem Klick ändern. Doch damit haben wir unseren virtuellen Umbau noch nicht ganz abgeschlosen. In den nächsten Wochen werden wir weiter an unserem Shopsystem arbeiten, damit Sie auch unsere Produktempfehlungen gleich beim Bestellen sehen können. Beim AC60 z.B. empfehlen wir ja grundsätzlich Matschband und die Edelstahlschrauben gleich mit zu bestellen. Dieser wichtige Hinweis wird bald direkt im Bestellsystem angezeigt werden, so dass Sie auch virtuell beraten werden und jederzeit während des Bestellvorgangs sehen können, welches Zubehör zum gewählten Produkt wirklich passt und sinnvoll ist.
Doch nicht nur virtuell haben wir uns ein bisschen verschönert. Auch in unserem Showroom können Sie jetzt übersichtlich unsere Bestseller mit dem Zubehör anschauen. Unsere schicken neuen Messewände stehen dort nämlich aufgebaut, sozusagen als Dauerausstellung - bis auf die Zeit während der Messen. Übrigens gibt es zwischen unserem Bestellsystem und dem Showroom auch einen Zusammenhang. Denn im Bestellsystem haben Sie bei uns die Möglichkeit die Versandart Abholung zu wählen. Vor allem wenn Sie viele Kleinteile benötigen, ist es sinnvoll, diese vorab über unseren Online-Shop mit der Lieferart "Abholung" zu bestellen. Wir stellen dann Ihre Bestellung zusammen und informieren Sie, wann diese abgeholt werden kann und ob wirklich alle Teile lieferbar sind. So sparen Sie sich lästige Wartezeiten.


 
05.01.2012

Europäisches Segelinformationssystem ESYS - Plattform übergreifende aktuelle maritime Infos

Wer aktuelle Nachrichten rund um die Nautik sucht, der ist beim europäischen Segelinformationssystem von Peter O. Walter genau richtig. Nicht nur Segelnachrichten sammelt und verlinkt der passionierte Segler auf seiner Website, sondern auch alles aus den Themen Berufsschifffahrt, maritime Events, Regatten, Havarien, Wetterereignisse und so weiter. Alles was an Nachrichten irgendwie nautisch oder maritim ist, findet zeitnah seinen Platz im ESYS. Dabei ist es egal, ob die Nachricht bei einer Segelzeitschrift, oder in einer Regionalzeitung erscheint. Doch aktuelle Nachrichten sind nicht alles, was das ESYS bietet. Eine bunte, zu Weilen vielleicht etwas gewöhnungsbedürftige Optik lässt den geneigten Sufer die wahren Schätze des ESYS nicht sofort entdecken. Revierführer, ausführlichste Revierberichte, eine Single-Börse für Segler, Filme, Karikaturen, Sprüche und vieles, vieles mehr verstecken sich unter der Oberfläche. Ein Besuch beim ESYS lohnt sich in jedem Fall!

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05.01.2012

Erste Hilfe ist an Bord fast noch wichtiger als an Land - Ausrüstungsangebote von SeaDoc

An Bord ist der nächste Arzt oft weit und bei Unfällen und Krankheiten muss erste Hilfe schnell geleistet werden. Der Hamburger Arzt Dr. med. Fabian Steffen bietet unter der Marke SeaDoc nicht nur Kurse zur Medizin an Bord an, sondern berät auch Wassersportler z.B. bei der Auswahl des richtigen Erste-Hilfe-Equipments. Dazu hat Steffen z.B. verschiedene Taschen für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Arten der Wassersportausübung gleich als Komplettpaket im Angebot. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf der Website von SeaDoc.

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05.01.2012

Rolex Sydney-Hobart Race: Abo-Sieger im Ziel gut drei Minuten geschlagen

Es war einer der spannendsten Zieleinläufe in der Geschichte des Rolex Sydney Hobart Yacht Race und der knappste seit 29 Jahren. Um ganze drei Minuten und acht Sekunden nach 628 Seemeilen entthronte die „Investec Loyal“ von Sean Langman und Anthony Bell die Abonnement-Sieger von Bob Oatleys „Wild Oats XI“ (beide Australien) und machte die am Zweiten Weihnachtstag in Sydney gestartete Hochseesegelregatta um eine Legende reicher. Schon fünfmal Erster in Hobart/Tasmanien blieb dem diesmal Geschlagenen immerhin der Streckenrekord von 2005 erhalten. Mit zwei Tagen und mehr als sechs Stunden brauchten die beiden 100 Fuß (30,5 Meter) langen Yachten aufgrund mäßiger Winde für eine neue Bestmarke einen halben Tag zu lang. Auch für den Gesamtsieg nach berechneter Zeit langte es nicht. Den holte sich im 14. Anlauf die ebenfalls einheimische Reichel Pugh 63 „Loki“ von Stephen Ainsworth, nachdem aussichtsreichen, kleineren Booten die Zeit weggelaufen war.

Der atemberaubende Zweikampf der beiden Maxi-Yachten aber blieb am Constitution Dock von Hobart und in den Hafenkneipen zum Jahreswechsel das Gesprächsthema Nummer eins. Kaum jemand konnte sich erinnern, die beiden schnellsten Schiffe der traditionsreichen Regatta so dicht beieinander den Derwent River hinauf segeln gesehen zu haben, wie nun bei der 67. Auflage. Das Grande Finale war – wenn auch weiträumig – von klassischer Matchracetaktik geprägt. Auf den letzten 100 Seemeilen hatte der Abstand zueinander nie mehr als zwei Seemeilen betragen, beste Sichtweite also.

In der ersten Hälfte des Kurses hatte zumeist die Vorjahressiegerin vorne gelegen. Lange Zeit sah es danach aus, als sollte die Topfavoritin ihrer Rolle erneut gerecht werden. Doch gerade bei leichter Brise lief die „Investec Loyal“ sehr gut. Und war stets auf der Hut. „Die Crew hat uns zu jeder Zeit genau beobachtet, auch als wir unter einer Wolke in der Flaute liegen blieben“, erklärte der unterlegene Skipper Mark Richards, warum er die Führung das erste Mal abgeben musste. Das war am zweiten Abend auf See, als die Verfolgerin taktisch brillant im großen Bogen an der Falle vorbeisegelte.

Doch Richards Mannen gaben sich nicht geschlagen, kämpften um jeden Meter und eroberten die Führung in den Morgenstunden des 28. Dezembers zurück. Als der Streckenrekord längst außer Reichweite geriet und die Windbedingungen mit einer Drehung einmal um die Kompassrose herum um insgesamt 360 Grad immer wechselhafter wurden, kam es bei Tasman Island eingangs der Storm Bay erneut zum Einparken der Führenden in einem Flautenloch – und erneut einem erfolgreichen Überholmanöver. Beim Endspurt dann verteidigte die „Investec Loyal“ ihren knappen Vorsprung bis ins Ziel zäh.

„Dieser Sieg schmeckt besonders süߓ, sagte Anthony Bell nach dem dramatischen Zieleinlauf, „wir waren schon so oft Zweite hinter der ‚Wild Oats‘ nicht nur beim vorigen Rolex Sydney-Hobart, sondern bei vielen Rennen“. Doch der Eigner musste noch einen Tag bangen, ehe er die JH Illingworth Trophäe und eine Rolex Yacht-Master sein eigen nennen durfte. Denn ein Protest der Regattaleitung stand noch im Raum. Es ging um unerlaubte Hilfe von außen. Ausgerechnet Navigator Michael Coxon, dem der siegbringende Schachzug gebührte, hatte einen Helikopterpiloten am Rande eines Interviews gefragt, welche Besegelung die direkte Gegnerin gerade gesetzt habe. Vor der internationalen Jury konnte der Segelmacher jedoch glaubhaft machen, dass er sich nach einer stürmischen Nacht nur ernsthaft um das von seiner Firma produzierte Großsegel der „Wild Oats XI“ Sorgen gemacht hatte.

Bis 8.12 Uhr Ortszeit am Freitagmorgen (22.12 Uhr deutscher Zeit am Donnerstag) hatte Stephen Ainsworth warten müssen. Bis dahin hätte Roger Hickmans Farr 43 „Wild Rose“ ankommen müssen, um den Bug vorn zu haben. Doch das Team hatte bei schwachen Winden noch rund 40 Seemeilen nach. Also gehörten der begehrte Tattersall’s Cup für den Gesamtsieg nach IRC-berechneter Zeit und ebenfalls ein edles Chronometer des Rolex Modells Yacht-Master der „Loki“. Obwohl von den vorausgegangenen Regattastrapazen völlig übermüdet hatte der Eigner in der Nacht erneut kaum schlafen können, so sehr fieberte er dem Ausgang des Klassikers entgegen. Er bedeutet das i-Tüpfelchen auf eine großartige Saison, für die Ainsworth bereits vom Cruising Yacht Club of Australia, dem Veranstalter des Rolex Sydney Hobart Yacht Race, als Hochseesegler des Jahres gewählt und ausgezeichnet wurde. „Dieser Sieg ist phantastisch und durch nichts aufzuwiegen“, freute sich Ainsworth nach der Verkündung, „wir hatten ein gutes Rennen und wurden am Ende höchstmöglich entlohnt.“

Zur Website des Rolex Sydney - Hobart Rennens >>.

 
05.01.2012

Nordseewoche 2012: Hochsee-Regatta will auf der boot Düsseldorf das neue Logo vorstellen

Es ist das 15. Signet für die Nordseewoche, das Designer und Fotograf Pepe Hartmann für die am 25. Mai diesen Jahres startende Nordseewoche entworfen hat. Was es zeigt ist noch geheim, denn die Regattagemeinschaft Nordseewoche, die in diesem Jahr auch wieder die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seesegeln, Offshore ausrichtet, wird das Logo erst zusammen mit der neuen Ausschreibung auf der Messe boot, die auch Hauptsponsor der Nordseewoche ist, vorstellen. Pepe Hartmann hat auch das offizielle Nordseewoche Logo vor rund 14 Jahren entworfen und bezieht sich mit seinen Signets stets auf das tatsächliche Umfeld der Nordseewoche. Von Seezeichen, über die Tierwelt, bis hin zu den bekannten Wahrzeichen Helgolands hat Hartmann in seinen Signets stets das verarbeitet, was die Teilnehmer der Veranstaltung auch vor Ort sehen können. So trägt das jährlich neu entworfene Veranstaltungslogo immer auch schon die Atmosphäre der einmaligen Veranstaltung mit sich.

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05.01.2012

Volvo Ocean Race: Groupama gewinnt die letzten 20% der Punkte

Nach dem der sichere Transport per Frachter durch Piratengebiet vor der Küste des Emirats Schardja beendet war, starteten am Mittwoch die Volvo Open 70s auf die letzten Meilen gen Abu Dhabi. Rund 20 Knoten Wind schufen gute Arbeitsbedingungen für die Profis an Bord der fünf Yachten. Nach dem Telefonica wieder vorne lag, gelang es den Franzosen von Groupama am Ende doch noch, die Spanier zu schlagen und mit knapp einer Minute Vorsprung zu siegen. In Abu Dhabi wurden die Boote schon erwartet, denn die Festlichkeiten zum Volvo Ocean Race dauerten dort schon eine Weile an. Zu Silvester hatte Coldplay vor Ort ein Konzert gegeben und die Menschen ebenso begeistert, wie das Rennen selbst. Noch vor dem Sieg in Abu Dhabi hatte Groupama aber zittern müssen. Ein kleiner Riss im Rumpf in der Nähe der Kielaufnahme, der während der ersten Hälfte der Etappe entstanden sein muss und erst beim Kranen entdeckt wurde, brachte die Nerven der Franzosen auf. Doch Skipper Franck Cammas, der noch den Rekord im Um-die-Welt-Segeln hält (dazu an anderer Stelle mehr), behielt die Nerven. Der Riss entpuppte sich schließlich als nicht zu tief gehend und wird nun richtig geflickt. Einzig das Team Sanya war in Abu Dhabi bis jetzt nicht dabei. Das chinesisch-irische Team ist vor Madagaskar am testen, ob die Reparaturen funktionieren und wird erst bei der nächsten Etappe wieder dabei sein. Das Inport Race in Abu Dhabi, dass am 13. Januar startet, wird das Team also leider verpassen. Der Start zur dritten Etappe erfolgt dann am 14. Januar, wobei die Boote wieder per Frachter durch die heiße Zone geschippert werden, bevor an einem noch geheimen Ort dann der tatsächliche Start erfolgt.

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05.01.2012

Kommentar - Segelsport im TV: Kein Faktencheck bei AC-Bericht

Es ist unglaublich aber wahr: die ARD sendete im Rahmen eines Nachrichtenformats doch tatsächlich Segelsport! Ja, man glaubt es kaum, ein großer deutscher Sender schien endlich begriffen zu haben, dass 8 Mio. Segelsportinteressierte eine Zielgruppe sind um die es sich zu buhlen lohnt. Doch zurück zur Sendung. Da wurde dann über den Americas Cup gesprochen, wie viel schöner und schneller das jetzt alles wird und das 2012 die Vor-Regatten dann auch endlich nach Europa kommen, jetzt, da man ja bisher nur in den USA, San Diego gesegelt sei.

Bitte? Hab ich da gerade gehört die kommen dann 2012 AUCH nach Europa mit den tollen Kats? Mensch. Da hab ich doch glatt verpasst, dass Cascais und Plymouth jetzt in Amerika oder sonstwo liegen. Nein verdammt! Ich habe nichts verpasst. Cascais liegt in Portugal und Plymouth auf einer europäischen Insel, die man landläufig Großbritannien nennt.

Aber vielleicht habe ich mich ja im Jahr geirrt, oder bin ich zurück aus der Zukunft? Nein verdammt! Die Events der America´s Cup World Series, die ersten beiden Events der America´s Cup World Series fanden in Europa im Jahr 2011 statt. Irrtum ausgeschlossen. Schade, dass man in der ARD zwar einen fast 3 Minuten langen Beitrag über Segelsport sendet, sich aber nicht die Mühe macht zu prüfen, ob das, was die Stimme aus dem Off sagt auch stimmt bzw. stimmen kann. Ich habe gerade rund 35 Sekunden gebraucht um die Events nachzuschlagen und diese Fakten zu checken. Aber Segeln ist ja auch ein Bonzensport - glauben viele! Wirklich! Das dies nicht so ist, davon muss man in längeren Gesprächen immer wieder neu überzeugen. Vorurteile sind doch alles, oder? In diesem Sinne: lassen wir uns von den teuren, unbezahlbaren, elitären und anfälligen Katamaranen der Herren von Oracle Racing nicht beeindrucken und schauen lieber am Elbstrand alten Hanseat und Dehler Yachten hinterher. Viel Spaß dabei!

Ach ja, eigentlich habe ich mich gar nicht so aufgeregt, nur gewundert. Leider habe ich die Sendung nicht in der Mediathek gefunden.


 
05.01.2012

Maxi-Trimaran Banque Populaire kurz vor Rekord

Noch ist Frack Cammas, der im Augenblick einen VO70 beim Volvo Ocean Race skippert, der Rekordhalter. Doch das scheint sich gerade zu ändern. Der Trimaran mit Loick Peyron - dessen Bruder Bruno Peyron sich schon mehrfach diesen Rekord zurück geholt hatte - am Ruder ist weniger als 1.000 Seemeilen vom Ziel entfernt und noch immer liegt sein Boot vorn. Jetzt geht es langsam etwas östlicher in Richtung des Ziels auf der Halbinsel Ouessant in der französischen Bretagne. Peyron hatte im Atlantik einen großen Bogen nach Westen gesegelt, um die starken Winde gen Heimat mitzunehmen. Das zahlte sich aus, denn noch immer liegt er über 1.400 Meilen vor Cammas, der den Rekord ebenfalls mit einem Trimaran, der Groupama 3 aufgestellt hatte. Die ab dem Donnerstag Abend verbleibenden knapp über 900 Seemeilen wird die Banque Populaire wohl bis spätestens Samstag Abend zurückgelegt haben. Dann wird in Frankreich das Fernsehen wohl live ins Ziel schalten. Die Quoten werden hervorragend sein.

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05.01.2012

Flying Tiger

2006 wurde von Bob Perry ein One Design Klassenboot entworfen, das in den letzten Jahren in China und den USA sehr beliebt geworden ist. Der kleine Renner wird bei Hansheng Yachts in Xiamen, China, produziert.

Der Sandwich-Rumpf wird im Vakuum-Verfahren hergestellt, auf dem Schiff steht ein Carbon-Spargel, der 13m über das Deck hinausragt. Segelfertig wiegt das Boot knapp unter 2 Tonnen – 1 Tonne weniger als eine gleich große X99.

Eine clevere Innenausstattung steift gleichzeitig den Rumpf aus. Hochwertige Beschläge von Harken und ein ausgefeiltes Deckslayout sorgen für ein optimales Handling. Klo und Motor gibt es als Extras.

Durch den aufholbaren Kiel und das ebenfalls aufholbare, angehängte Ruder lässt sich das Boot problemlos trailern, auf einem Kipptrailer auch ohne Sondergenehmigung.


Länge: 9.95m Länge
Breite: 2.79m
Gesamtgewicht: 1,984t
Tiefgang: 2,32m/1m (Hubkiel).
Kielgewicht: 870kg Blei/Kielbombe

Segelfläche
Vorsegel: 23,4 qm
Großsegel: 37,4 qm
Gennaker: 106,8 qm

Material Mast, Baum, Gennakerbaum: Carbon

Zur Webste der Tiger Klassenvereinigung >>.

 
30.12.2011

BSH genehmigt Windpark Borkum Riffgrund 2

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Offshore Windenergiepark Borkum Riffgrund 2 in der Nordsee genehmigt. Auf einer Fläche von 43 km2 können 97 Windenergieanlagen errichtet werden, die in einer Wassertiefe von 25 bis 30 Meter stehen. Der neue Windpark entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des 2004 genehmigten Windparks Borkum Riffgrund 1 mit 77 Einzelanlagen.
Der Windenergiepark entsteht in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der östlichen Deutschen Bucht etwa 37 km nordwestlich von Borkum Er liegt innerhalb des im Raumordnungsplan festgelegten Vorranggebietes für Windenergie „Nördlich Borkum“. Um das ausgewiesene Vorranggebiet effizient auszunutzen, geht die Genehmigung mit 97 Windenergieanlagen über die in der Regel einzuhaltende Anzahl von 80 Anlagen hinaus. Nach der Genehmigung ist der späteste Baubeginn für 2015 festgelegt.
Der Genehmigung liegen umfangreiche Bewertungen möglicher Umweltauswirkungen zugrunde. Sie beinhalten u.a. Auswirkungen auf die Vegetation, auf die Tierwelt sowohl im Wasser als auch in der Luft oder auf das Klima. Zum Schutz der marinen Säuger wurden insbesondere strenge Auflagen im Hinblick auf den Schalleintrag beim Rammen der Anlagenfundamente erlassen. „Dies zeigt“, so Monika Breuch Moritz, Präsidentin des BSH, „dass das BSH nicht nur die Energiewende der Bundesregierung unterstützt, sondern sehr sorgfältig auf eine Ausgewogenheit zwischen dem Schutz der Meere und der Nutzung der Meere achtet“.
Seit 2001 hat das BSH insgesamt 27 Windenenergieparks mit insgesamt 1930 Windenergieanlagen genehmigt. In der AWZ sind 27 Windenergieanlagen am Netz. Etwa 90 Anlagen werden zurzeit gebaut. Weitere 84 Windparkvorhaben in der deutschen AWZ der Nord- und Ostsee sind beantragt und befinden sich derzeit im Genehmigungsverfahren beim BSH.


 
29.12.2011

Investec Loyal - Gewinneryacht des Sydney Hobart Race 2011

Investec Loyal ist ein 30,5m langer Supermaxi. Die Yacht wurde 2004 von Greg Elliott und Clay Oliver entworfen, von der neuseeländischen Werft TP Cookson für Charles St. Clair Brown gebaut und im Februar 2005 auf den Namen "Maximus" getauft.

100 Fuss Carbon und Epoxy werden mit einem Kohlefaser-Anstellmast und einem Cantingkiel angetrieben. Im Vergleich zu vielen anderen Yachten hat die Yacht relativ hohe Bordwände, um mehr Auftrieb und weniger Wasser an Deck zu bekommen. So gewann sie im ersten Jahr bereits das Fastnet nach gesegelter Zeit. Man sagt dem Schiff hervorragende Leichtwind-Eigenschaften nach, trotz hoher Sicherheit und enormen Potential bei Starkwind.

Division: IRC
Design: Elliott
LOA (m) : 30.48m
Breite 5.7m
Tiefgang (m): 6.2
Gewicht: 30t
Segelfläche an der Kreuz: 500 qm
Segelfläche Raumschots: 800 qm


 
29.12.2011

Wir haben Inventur gemacht und jetzt für Sie echte Schnäppchen! Fernsteuerungen ab 9,90 EUR!

Wie es so ist am Jahresende, die Inventur steht an und dabei werden regelmäßig alte Lagerbestände oder ausgemusterte Teile entdeckt. Auch bei uns ist das so gewesen und Sie profitieren jetzt davon, dass wir zum Jahresende Klar-Schiff gemacht haben. Verschiedenste (zum Teil kaum) gebrauchte Funkfernsteuerungen, von der Einsteiger bis zur Profi-Anlage gibt es jetzt schon ab 9,90 Euro bei uns im Showroom in der Grabbelkiste. Ideal, wenn man experimentieren möchte, einen Dachboden-Fund mit einer Fernsteuerung ausrüsten will, oder einfach nur eine neue Anlage für das eigene Boot braucht, weil die alte baden gegangen ist. Wir haben die ganze Palette von 27 MHZ AM-Anlagen bis 40 MHZ FM-Anlagen und die jeweiligen Empfänger für Sie getestet und als günstige Pakete eingepackt. Mehr Infos vor Ort oder telefonisch unter 040 - 86 66 27 14. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


 
29.12.2011

Regatta-Total: nur noch komische Sachen bei allen möglichen Rennen?

Irgendwie steht die Regatta-Welt gerade total Kopf. Beim Volvo Ocean Race werden die Boote mit Frachtern durch eine Gefahrenzone transportiert und noch nicht einmal der Hafen, der Zwischenziel der aktuellen Etappe war, wurde bekannt. Doc schon davor ging´s komisch los. Puma ließ sich per Frachter von einer einsamen Insel aufsammeln und richtete im Laderaum des Schiffes eine Segelwerkstatt ein. Dann muss man auch noch lesen, dass sich das sog. "Segelmädchen" Laura Dekker lieber mit ihrer "Guppy" in einen anderen Hafen verkrümelt, weil beim Volvo Ocean Race in Kapstadt zu viel los ist. Wir dachten immer das "Segelmädchen" braucht Aufmerksamkeit und PR? Da haben wir uns wohl getäuscht. Getäuscht fühlte sich wohl auch der Skipper der "Wild Oats XI", die beim Sydney-Hobart Race gerade heftig gegen die erste Yacht im Ziel, die "Investec Loyal" protestierten. "Investec Loyal", das ist der Supermaxi mit dem Zebra im Segel, soll per Funk einen TV-Helikopter kontaktiert und darum gebeten haben, doch mal kurz bei der "Wild Oats XI" auf die Gaderobe zu schauen. Das wäre natürlich Hilfe von Aussen und damit illegal. Wie auch immer, der Protest wurde jedenfalls nach über drei Stunden Verhandlung niedergeschlagen und "Investec Loyal" zum Sieger. Wer jetzt glaubt das ist schon alles ziemlich komisch, dem müssen wir noch kurz widersprechen, denn das komischste kommt erst noch. Nun ja, es kommt natürlich auf die Sichtweise an und die eigene Perspektive, aber komisch finden wir in jedem Fall, dass fast niemand vom Global Ocean Race redet oder darüber schreibt. Warum aber schreibt keiner darüber und warum ist das komisch? Ganz einfach: bei der letzten Ausgabe hieß das Global Ocean Race noch Portimao Gobal Ocean Race und es war ein Deutscher dabei. Nicht irgendeiner, sondern Boris Herrmann. Die deutsche Hochseehoffnung. Die allgemeine Presse widmete im Jahr seiner Teilnahme der PGOR so viele Artikel, wie nie zuvor einer solchen Veranstaltung. Nicht einmal die Vendée Globe wurde so oft z.B. bei Spiegel-Online erwähnt. Und die Segelfachpresse widmete dem Rennen um die Welt stets die volle Aufmerksamkeit. Boris weg. PR weg. Das finden wir komisch, denn das Rennen ist eigentlich spannend und verdient mehr Aufmerksamkeit, so wie der Segelsport allgemein. War noch was komisch in 2012 beim Regatta segeln? Haben wir etwas vergessen? Wir freuen uns über komische Einsendungen an service@stockmaritime.com.


 
29.12.2011

Volvo Ocean Race: Telefonica siegt im Nirgendwo und Camper protestiert

Die aktuelle Etappe des Volvo Ocean Race, die ganz offiziell einen Zwischenstopp im Nirgendwo einlegt, wurde von Telefonica gewonnen. Allerdings nur ganz knapp. Camper kam nur Minuten nach den Spaniern um den ISAF Rolex World Sailor of the Year 2011 ins Ziel und Camper war sauer! Die Kiwis, die zwar unter Spanischer Flagge segeln, aber keinesfalls Telefonica als Landsleute betrachten, protestierten gegen die blauen Jungs aus Spanien. Telefonica soll ihnen bei Fahrt auf gleicher Höhe keinen Raum beim anluven gegeben haben. Prompt gab es einen Gegenprotest. Camper soll, so Telefonica, sich unseemännisch verhalten haben bei der Aktion. Beide Proteste wurden noch von See per Email bei der Regattaleitung eingereicht und nur wenige Stunden später wieder zurückgezogen. Es herrscht also wieder Friede, Freude, Eierkuchen bei den harten Jungs vom Volvo Ocean Race, die nun wohl per Flieger in die Sonne segeln... nach Abu Dhabi, oder wenigstens in die Nähe.

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29.12.2011

boot Düsseldorf 2012 - wir sind wieder dabei! Halle 17 Stand A41

Die boot Düsseldorf, die größte der deutschen Wassersportmessen wirft ihre Schatten voraus und startet am 21. Januar. Auch wir sind natürlich wieder bei unserem Kooperationspartner, der Zeitschrift "segeln" mit dabei und haben auch wieder unser Regattabecken vor Ort. In Halle 17 am Stand A41 lassen wir wieder die Windmaschinen rotieren und die Modellboote richtig segeln! Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns! Unsere 3x1 hat auf der boot in Düsseldorf übrigens Deutschland-Premiere!

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22.12.2011

Wassersportbranche: Euro-Kurs beeinflusst Preise der Importeure - auch Modellboote betroffen

Der stark gefallene Euro-Kurs zwingt viele Importeure der Wassersportbranche dazu, am Jahresanfang 2012 die Preise zu erhöhen. Oft werden Importe in US-Dollar berechnet, was für die Verbraucher in der Eurozone bisher häufig einen Vorteil darstellte. Nun aber verteuern sich die Importe und zur boot Düsseldorf Ende Januar dürfte so manch ein Produkt bereits mit starken Aufschlägen im Handel stehen. Es lohnt sich also noch im Jahr 2011 Zubehör oder gar ein Boot zu kaufen. Leider betrifft die Steigerung der Importpreise auch zwei unserer Modellboot-Typen. Die Fortune 612 II und die Seawind/VO60. Beide Boote werden aus Asien importiert und hier bei uns in Hamburg getunt. Daher sind wir gezwungen, die Preise für diese beiden Boote im Januar 2012 anzupassen. Was bei den Modellbooten aber noch eher moderat ausfällt und sich maximal im zweistelligen Eurobereich bewegt, kann bei größeren und teureren Teilen schon deutlich dreistellig werden. Bisher haben viele Hersteller und Importeuere die Kursschwankungen und den Wertverfall durch die Finanzkrise mit Innovationen in der Produktion auffangen können. Doch wo der Spielraum für Investitionen eng wird, ist dies nicht mehr möglich. Die Wassersportbranche ist dabei in Teilen überproportional betroffen, da die Stückzahlen der Produkte oft nicht so hoch sind wie in der Elektronikindustrie.


 
22.12.2011

Audi Sailing Team Germany: Stanjek/Kleen holen Vize-Weltmeistertitel im Starboot

Das Beste kommt zum Schluss: Bei den „ISAF Sailing World Championships“, die vom 3. bis zum 18. Dezember 2011 im australischen Perth mit über 1.200 Athleten stattfand, gewannen Robert Stanjek und Frithjof Kleen (beide NRV) aus dem Audi Sailing Team Germany (ASTG) mit einem dritten Platz im Finalrennen die Silbermedaille im Starboot. Lasersegler Simon Grotelüschen (LYC) vervollständigte das erfolgreiche Wochenende für das ASTG mit seinem vierten Platz. Insgesamt qualifizierten sich die deutschen Segler in acht der zehn olympischen Bootsklassen für die Olympischen Spiele 2012 in London.
„Wir haben uns für Olympia qualifiziert und das war das eigentliche Ziel. Jetzt sind wir noch glücklicher. Die Silbermedaille ist das i-Tüpfelchen“, freute sich Steuermann Robert Stanjek nach der Siegerehrung am vergangenen Sonnabend. Bereits vor dem Medal Race entschieden die beiden Berliner Stanjek/Kleen die nationale Olympiaqualifikation mit 18 Punkten Vorsprung für sich. Bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr wollen sie eine Medaille für Deutschland gewinnen, wenn nicht „würde es bergab gehen“, erklärte Vorschoter Kleen augenzwinkernd.
Nach einer olympischen Medaille will auch Lasersegler Simon Grotelüschen (LYC) greifen, der bei der WM äußerst knapp leer ausging. „Ich bin sehr enttäuscht, weil ich eine schwere Kollision mit einem Konkurrenten hatte. Ich bin weit zurückgefallen und es war schwer, wieder aufzuholen“, sagte Grotelüschen. Von Bronze trennten den Kieler nur vier Punkte. Mit acht Platzierungen unter den besten Zehn wuchs Grotelüschen bei der WM über sich selbst hinaus und zeigte, dass er an der Weltspitze angekommen ist.
Deutsche Segler lösen in acht Klassen Olympiatickets
Bei der WM aller olympischen Bootsklassen schnitten die deutschen Segler zufriedenstellend ab und sicherten mit ihren Ergebnissen in acht Klassen den für die Teilnahem an den Olympischen Spielen benötigten Nationenplatz. Aus dem Audi Sailing Team Germany gewannen acht Sportler die nationalen Qualifikation: Robert Stanjek/Frithjof Kleen (NRV) qualifizierten sich im Starboot mit ihrem zweiten Platz, Lasersegler Simon Grotelüschen (LYC) mit dem vierten Platz, Franziska Goltz (SSV von 1894) im Laser Radial mit Platz 39, in der RS:X-Klasse der Frauen Moana Delle (SKBUe) mit dem 14. Platz sowie Toni Wilhelm (WYC) mit Rang 15 bei den Männern und bei den 470ern der Männer setzten sich Ferdinand Gerz/Patrick Follmann (DTYC) ebenfalls auf dem 15. Platz durch. Zudem entschieden im 49er Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (NRV) und bei den 470er-Frauen Kathrin Kadelbach/Friederike Belcher (NRV) die deutsche Olympiaausscheidung für sich.
Mit ihren Ergebnissen erfüllen die deutschen Sportler die Vorgaben des Deutschen Segler- Verbandes (DSV), die mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für eine Olympiateilnahme abgestimmt wurden. Im nächsten Schritt schlägt der DSV dem DOSB vor, die qualifizierten Segler für eine Olympiateilnahme zu nominieren.
Bei den „ISAF Sailing World Championships“ kämpften über 1.200 Seglerinnen und Segler aus über 70 Nationen in den zehn olympischen Bootsklassen um die Weltmeistertitel. Für die deutschen Sportler war es die letzte und entscheidende Station für die nationale Olympiaqualifikation.


 
22.12.2011

500. Hafen bei Marina-Guide.de

Die Marke von 500 Häfen ist durchbrochen! Kurz vor Weihnachten feiert Marina-Guide den 500sten Yachthafen in der Datenbank. Damit wurde im Jahr 2011 im Durchschnitt jeden zweiten Tag ein neuer Hafen in Marina-Guide aufgenommen: Hafeninformationen, die für Skipper und Crews interessant sind.
Die Küstenregionen von Deutschland und Dänemark sind damit weitestgehend abgedeckt und Schweden ist als neues Land aufgenommen. Hierbei ist Schweden das Wunschland aus vielen Anfragen an Marina-Guide. Es wird in der nächsten Zeit weiter ausgebaut werden, um auch da eine hohe Abdeckungsrate zu erzielen.
Wie gewohnt werden für die Ansteuerung Hafenausschnitte zu den schwedischen Marinas zur Verfügung gestellt und die es besteht auch die Möglichkeit diese Häfen zu bewerten.
Auch in 2012 ist ein weiterer Ausbau der Informationen geplant. Neue Funktionalitäten werden aufgenommen und offline-Lösungen für den Einsatz an Bord vorbereitet. Ebenso ist die Aufnahme von weiteren Ländern und Regionen geplant, um mittelfristig ganz Europa abdecken zu können.

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22.12.2011

Die HanseGroup mit großem London Auftritt

Traditionell ist die London-Show für die Marken der Greifswalder HanseGroup eine wichtige
internationale Messe! Anders als andere europäische Hersteller werden die Greifswalder Yachtbauer, die zu den erfolgreichsten internationalen Serienyachtherstellern der Welt gehören, in London ihre drei Brands Hanse, Moody und Dehler präsentieren. Sie finden uns in der South Hall - Boardwalk.
Ausgestellt werden die neue Hanse 385 und 445. Die neue HANSE 385 steht wenige Monate nach ihrer Markteinführung nun erstmals in London. Das 11,40 Meter lange Judel/Vrolijk & co-Design überrascht mit vielen innovativen Ideen und wurde in kürzester Zeit bereits mehr als 140mal verkauft! Damit schreibt sie die Erfolgsgeschichte der legendären 37er-Serie fort, die mehr als 1000 mal gebaut wurde! Die HANSE 385 ist eine konsequente Neuentwicklung, die an den Style der großen Modelle 445, 495 und 545 anknüpft. Die HANSE 445 hat sich nach ihrer Markteinführung gemeinsam mit der HANSE 495 zum erfolgreichsten Modell der größeren Hanse Typen entwickelt. Das Interieur der HANSE 445 wurde für das Modeljahr 2012 besonders im Salonbereich überarbeitet.

Ausgestellt werden auch die Modelle Dehler 41 und 32 London-Premiere für die neue Dehler 41, eine komplette Neuentwicklung von Judel/Vrolijk & co. Auf sie haben viele Fans gewartet. Die Dehler 41 ist eine sichere und elegante Familienfahrtenyacht mit Geschwindigkeitsreserven, die einfach zu segeln ist. Das Standardboot wird perfekt ausgerüstet sein mit einem praxisorientierten Exund Interieur, dass das Segeln zu einem stressfreien und entspannten Erlebnis werden lässt. Gleichermaßen hat die Dehler 41 auch jede Menge Leistungsvermögen, um auch Regatten gewinnen zu können. Die Konstruktion wurde nach aufwändigen Strömungsanalysen und Testrechnungen so optimiert, dass sie sowohl nach den internationalen Vermessungssystemen ORCi und IRC optimal einsetzbar ist. Die 41 kann mit dem von Dehler angebotenen Hybrid-Regattakiel mit 2,40 Meter Tiefgang und einem Carbon-Rigg ausgerüstet werden. Die Dehler 32 wurde im Interieurbereich vollständig überarbeitet und glänzt nun mit verbessertem Einrichtungskonzept und deutlich vergrößerten Stauräumen. Neu im Cockpit ist die Radsteuerung, die dem Schiff ein aufgeräumtes und besser nutzbares Cockpit beschert. Insgesamt vermittelt die Dehler 32 mehr Luxus und hochwertigen Yachtstil.
Die Moody Aftcockpit 41 wird ebenfalls in London ausgestellt. Seit Übernahme der Traditionsmarke Moody durch die HanseGroup 2007 haben mehr als 110 Yachten die Moody-Fertigung verlassen. Anlass genug für Moody, eine limitierte Comfort Cruising Edition für die Typen AC 41 & 45 aufzulegen, mit einem Extra-Ausrüstungs-Paket von zirka 30.000 Euro, das im Standardpreis enthalten ist. Die Moody Aftcockpit 41 präsentiert sich im neuen Look, der ihren interessanten Stil besonders herausstreicht.


 
22.12.2011

Gunfleet stellt in London und Düsseldorf die Gunfleet 43 aus

Gunfleet Marine, eine vor etwas über einem Jahr neu gegründete britische Werft, stellt sowohl auf der London Boat Show vom 6 .- 15. Januar als auch auf der boot Düsseldorf 2012 vom 21. - 29. Januar die Gunfleet 43 vor. Die Werft, die hochqualitative und luxuriöse Segelyachten bauen will und baut, präsentiert auf beiden Messen das Modell Gunfleet 43. Ausserdem stellen die Briten die im Bau befindliche Gunfleet 58 und das neuste Design, die Gunfleet 68 vor. Die Yachten von Gunfleet aus Colchester kombinieren ein innovatives Design, eine herausragende Bauqualität und viele hochwertige Details. Herausragend ist das sog. "Flightdeck pedestal system", das exklusiv auf Yachten von Gunfleet zum Eisatz kommt. Es bezeichnet einen kompakten Steuerstand im Cockpit, der alle Bedien-Instrumente und verschiedene Anzeigen umfasst, die alle in optimaler Bedien-Reichweite angeordnet sind. Zu bestaunen ist die Gunfleet 43 in London am Boardwalk M004 und in Düsseldorf in Halle 16 am Stand C42.

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22.12.2011

1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 - Schon 17 von 30 Startplätzen vergeben

Auf große Resonanz trifft die 1. inoffizielle Deutsche Meisterschaft der AC60, die am 14. Januar in der Müritz Therme in Röbel ausgetragen werden wird. Von den 30 Startplätzen sind bis jetzt schon 17 vergeben. Wer also an dieser aussergewöhnlichen Veranstaltung teilnehmen möchte, der sollte schnell - online - melden! Unterstützt wird diese inoffizielle Meisterschaft von Klindworth, der Müritz Therme und stockmaritime. Auf dem Wasserbecken wird ein künstlicher Wind herrschen und die Angehörigen können sich zu einem vergünstigten Preis in der Therme vergnügen. So ist für alles gesorgt. Erster Start wird um 10 Uhr sein, die Siegerehrung soll gegen 16 Uhr stattfinden. Auch IOM Segler sind eingeladen, denn diese Boote starten ebenfalls auf dem Becken in der Müritz Therme.

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22.12.2011

Wer schneller im Ziel sein will, kommt nach Hamburg!

Nach dem Erfolg in 2010 und 2012 findet das internationale Yacht Forum in Hamburg am 24.3.2012 ein drittes Mal in der Handelskammer Hamburg statt.

”Wir haben die Feedback-Fragebögen des letzten Forums ausgewertet und das Programm noch besser an die Bedürfnisse der nordeuropäischen Segler angepasst”, sagt Volker Andreae, Initiator des Forums und Vorsitzender der veranstaltenden German Offshore Owners Association. „In diesem Jahr geht es um vor allem konkrete Tipps, mit denen ein Regattateam schneller ins Ziel kommt.”

Themen sind unter anderem Sinn und Nutzen von elektronischen Helfern an Bord, neue internationale Yacht-Design-Trends und schnelle Segeldesigns, die optimal in die Vermessung passen. Weltbekannte Konstrukteure wie Torsten Conradi, Jason Ker, John Corby oder Marc Mills halten Vorträge. Doyle Salis, eine der weltweit größten Segelmachereien, sendet Chefdesigner Greg Marie aus den USA – Marie hat u.a. die Segel für Shockwave (IRC), Hugo Boss (Open60) oder Sanya (VOR70) konzipiert. Und moderiert wird von Dobbs Davis – einer der erfahrensten Regatta-Journalisten weltweit und Moderator des World Yacht Racing Forums in Estoril.

Den hohen Nutzwert des Forum-Programms sieht auch der Deutsche Segler Verband, der 2012 wieder die Schirmherrschaft übernimmt. Parallel zum Forum findet im Rahmen der Initiative „Go for Speed” ein Intensiv-Workshop für Taktiker statt. Beide Veranstaltungen sind zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt. Weitere Unterstützer des Forums sind der Yachtlackhersteller Alexseal und die boot Düsseldorf.

Mehr Informationen bekommen Sie zur boot Dsseldorf oder im Internet unter www.iyfh.org >>.

 
22.12.2011

Volvo Ocean Race: Sanya und Abu Dhabi vom Pech verfolgt

Schon wieder Sanya und schon wieder Abu Dhabi. Beide Teams, die gerade beim Volvo Ocean Race segeln, scheinen etwas vom Pech verfolgt. Sanya, die sogar eine weile durch einen cleveren aber riskanten Kurswechsel das Feld anführten, hat ein Problem im Rigg und bei Abu Dhabi klemmte eines der Steckschwerter. Abu Dhabi konnte das Steckschwerterproblem noch auf See angehen, Sanya hingegen musste seine Führung aufgeben und den Hafen Tolanaro auf Madagaskar anlaufen. Während nun Groupama als erstes Boot in die sog. Stealth Zone eingefahren ist und damit vom Tracking verschwindet, muss Sanya wohl den Rest der Etappe aussetzen, denn der Frachter im sog. "sicheren Hafen" wird sicher nicht auf den Nachzügler warten wollen bzw. können. Dabei hatte Sanya noch Glück im Unglück, denn der Riggschaden konnte dank einer verspäteten Wende noch entdeckt werden, bevor die Folgen der Wende sich verheerend auswirken konnten. Sanya hat übrigens das älteste Boot im Feld mit den meisten Meilen auf dem Buckel, aber eigentlich hat Carbon kein Alterungsproblem. Aber zurück zum Rennen. Auf Abu Dhabi wird nicht gebremst, sondern laminiert und dann soll das Feld von hinten aufgerollt werden, so oder so ähnlich äusserte sich der Skipper Ian Walker, der nach dem Mastbruch bei der ersten Etappe schon ziemlich enttäuscht war. Doch ob Abu Dhabi noch relevant ins Rennen um die vorderen Plätze eingreifen kann ist unsicher. Nach dem sich wieder Puma und Telefonica an der Spitze abgewechselt hatten, Camper und Groupama aber nicht abhängen konnten, haben die Franzosen nun über 75 Seemeilen Vorsprung auf Puma herausfahren können. Nicht weit von Puma aber befinden sich auch Telefonica und Camper, die sich in einem schönen Karusell auf dem zweiten Platz abwechseln könnte, denn alle drei Teams sind innerhalb eines gut 55 Seemeilen messenden Radius beeinander. Einzig Abu Dhabi fehlt in der Verfolgergruppe. Leider kann bald nur noch der Abstand der Boote gesehen werden, so dass die nun sicher folgenden taktischen Manöver und Kurswechsel nicht zu verfolgen sind. Wir freuen uns schon auf die Bilder der Verladung und sind gespannt, wo genau das Rennen wieder beginnen wird.

Zur Website des Volvo Ocean Race >>.

 
22.12.2011

Jetzt selber testen: 3x 3x1 zum Ausleihen

Ab sofort stehen 3 Leihboote des Typs 3X1 für Testfahren zur Verfügung. Dank der 2,4GHz-Anlage kann man sogar ein kleines Rennen veranstalten, ohne die Frequenzen abstimmen zu müssen. Einfach Termine per Mail an service@stockmaritime.com oder telefonisch 040-8660090 vereinbaren!

Folgende Boote stehen zur Verfügung:

- der Prototyp, Design stockmaritime
Funktioniert super, aber das Deck ist etwas beulig. 200g zu schwer.

- der "Panzer" (Nr.1), Design Quantum
Ein sehr stabiles Boot, auch 200g zu schwer.

- "Alexseal" (Nr.2), Design "Alexseal",
Etwas zu dünn, aber Minimumgewicht, chice Lackierung, bitte vorsichtig damit umgehen!

Alle Boote sind fertig geladen und die Sender mit Batterien ausgestattet. Das Ausleihen selbst ist kostenlos. Es muss aber eine Kaution hinterlegt werden.

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Mehr ber die 3x1 Boote >>.

 
16.12.2011

Der 3x1 One Design Racer im vollen Einsatz - Neues Video online

Wir haben bei fast allen Tests des 3x1 One Design Racers die Kamera mitlaufen lassen und schon einige Videos auf YouTube in unserem Kanal veröffentlicht. Diese Woche ist ein neues Video mit den besten Test-Szenen dazu gekommen. Im Video können Sie sich von den tollen Eigenschaften der 3x1 mit eigenen Augen überzeugen! Sehen Sie, wie unsere Tester bei Sturmflut, Starkwind, Leichtwind, wenig Welle und viel Welle das Boot versuchen an seine Grenzen zu bringen!

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Zum stockmaritime YouTube-Kanal mit dem neusten 3x1 Video >>.

 
15.12.2011

Die ersten 3x1 One Design Racer sind an die Eigner ausgeliefert! Sonntag 18.12. erster Regattastart

Bereits in den vergangenen Wochen waren die ersten 3x1 an die Erstbesteller nach La Rochelle ausgeliefert worden. Eine weitere 3x1 fand auf der Messe in Paris einen neuen Eigner und die Auslieferungswelle geht weiter! Nun werden wir bis Weihnachten noch weitere vier bis sechs 3x1 Boote ausliefern können! Damit steht dem Neujahrssegeln nichts mehr im Wege! Wir freuen uns, dass unsere neuste Entwicklung so viel Anklang gefunden hat und möchten uns bei unseren Kunden an dieser Stelle bedanken! Nie zuvor hat eines unserer Modelle so schnell eine so große Fangemeinde bekommen und nie zuvor haben wir so viel Feedback von Ihnen bekommen. Darüber freuen wir uns sehr, denn Ihr Dank und Ihre Freude mit unseren Modellen ist für uns Ansporn und Inspiration bei unserer Arbeit. Wir werden deshalb auch weiterhin ausführlich über unsere Produktion und Entwicklung berichten und freuen uns auf weiteres Feedback! Am kommenden Sonntag, den 18.12. starten bei der Tannenbaumregatta der SVAOe im Hamburger Yachthafen in Wedel übrigens das erste Mal die 3x1 bei einer Modellregatta. Vor Ort gibt es auch die Möglichkeit zum Probesegeln! Wer also die 3x1 live unter Regattabedingungen testen möchte, der ist herzlich eingeladen vorbei zukommen.

Mehr ber die Tannenbaumregatta >>.

 
15.12.2011

B to B: Wettfahrtleitung kürzt Kurs zur Sicherheit aller Teilnehmer

Nach der Transat Jaques Vabre sollte die Regatta der IMOCA Klasse von St. Barth in die Bretagne nach Lorient führen. Die als B to B bezeichnete Regatta wird von der IMOCA Klassenvereinigung der Open 60s veranstaltet und soll als Qualifikation für die Vendée Globe 2012 dienen. Doch die Wetterverhältnisse haben nun die Wettfahrtleitung veranlasst die Regatta vorzeitig zu beenden und ein Ziel draußen auf See einzurichten. Das ursprünglich als Sicherheitsgate eingerichtete "Tor" nordöstlich der Azoren muss von Norden nach Süden durchquert werden. Danach sollen alle Boote sicher gen Heimat segeln. Das machen nun schon die Ersten, denn es braut sich ein gewaltiger Sturm auf dem Atlantik zusammen und alle tun gut daran, jetzt schleunigst auf Sicherheit zu gehen und alles was an Bord nicht niet- und nagelfest ist festzuschnallen. Gewonnen hat die Regatta übrigens Francois Gabart mit seinem Imoca "Macif".

Zur Website der Regatta >>.

 
15.12.2011

Formula 18 Kats: Master-Titel und EM-Rang 5 der Sach-Brüder

Ein fünfter Platz im letzten Rennen der vorgezogenen Segeleuropameisterschaft 2012 der Formula-18-Katamarane bedeutete für Helge und Christian Sach aus dem schleswig-holsteinischen Zarnekau am Sonntag (11. Dezember) den gleichen Gesamtrang im Endklassement. Zwar verpassten die Brüder vom Lübecker Yacht-Club das Podium um sechs Punkte und Platz vier nur um einen einzigen; doch den Titel in der Masterwertung der über 50-Jährigen gewannen sie überlegen. Mit einem grandiosen Schlusstag holten sich die Franzosen Olivier Backes und Arnaud Jarlegan souverän die EM-Krone vor ihren Landsleuten Francois Morvan/Maithien Vandame. „Bronze“ ging an die jungen Lokalmatadoren Javier Padrón und Miguel Pérez vom EM-Gastgeber Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC).

„‚Nur‘ Fünfter klingt vielleicht vermessen, aber wir hatten das Treppchen selbst in der Hand“, mochte Steuermann Helge Sach eine kleine Enttäuschung nicht verbergen. „Das vorletzte Rennen hätten wir gewinnen müssen, so klar war unser Vorsprung schon nach der halben Startkreuz.“ Vorschoter Christian pflichtete ihm bei: „Taktisch haben wir uns kleine Fehler erlaubt, wodurch ein paar Gegner durchfahren konnten.“ Auf der anderen Seite waren vor der EM die Top Ten erklärtes Ziel. Schließlich starteten gleich mehrere Ex-Weltmeister auch aus dem ehemals olympischen Tornado-Katamaran, darunter der Olympiasieger von 1996 und aktuelle America’s Cup-Steuermann, Fernando Leon (RCNGC), der nur 21. wurde. Und die Sechsplatzierten Grant Piggott und Mary Rook aus Großbritannien lagen als beste Mixed-Crew 27 Punkte, also deutlich hinter den Sachs zurück.

Wie die gesamte Europameisterschaft war auch der Finaltag zunächst von überwiegend leichtem Wind aus östlichen Richtungen geprägt, der nur gegen Ende durchgehend Trapezsegeln zuließ. Nach vielen Frühstarts zum EM-Auftakt wurden die Mannschaften immer vorsichtiger, um nicht nochmals disqualifiziert zu werden. Dennoch schenkten sich die Teams an der Startlinie keinen Zentimeter und schrien lauthals um freien Raum. „Wir haben versucht, uns aus dem engsten Gedrängel herauszuhalten“, so Christian Sach, „schließlich konnten wir mit guter Geschwindigkeit immer noch nach vorne fahren, wenn wir mal nicht so gut wegkamen.“

Auf der Bahn staunte so manch junge Konkurrenz, als „GER 258“ mal wieder „angeflogen“ kam und sie in Lee stehenließ. „Mit der sportlichen Leistung dürfen wir wohl hochzufrieden sein, völlig unabhängig vom Stand in der Ergebnisliste“, sagte das Sach-Duo unisono. Als dann mit der zehnten Wettfahrt aufgrund der Ausschreibung die beiden schlechtesten Ergebnisse aus der Wertung gestrichen werden durften, wurde das Feld nochmal durcheinander gewürfelt. Nur ein Rechenspiel: Ohne die Streicher wären die Sachs Europameister geworden. Als einzige Crew gelangen ihnen nur Top-20-Plätze, ein 18. war das schlechteste Rennen.

Die Dominanz der neuen Europameister Backes/Jarlegan war indes beeindruckend. Nach Platz drei und zwei hatten die Weltmeister von 2010 den Titel am Sonntag schon vorzeitig gewonnen, setzten dem jedoch mit einem klaren Tagessieg noch einen drauf. „Das Boot läuft bei diesen Bedingungen sehr gut“, erklärten die Franzosen, die einen F-18 vom Typ Phantom segeln. Die Kat-Szene ist von mehreren Herstellern umworben. Auf Platz zwei und vier landeten Cirrus-Modelle, die Spanier segeln einen Hobie Wild Cat. Die Sach-Brüder punkteten mit einem Nacra Infusion in der „Konstrukteurswertung“.

Der Schlusstag kostete Andreas John und Sven Lindstädt aus Hamburg und Norderstedt als zweitbeste Deutsche noch einige Plätze. Vom 18. fielen sie auf den 26. Gesamtrang unter 84 Crews aus 13 Nationen zurück. In der oberen Tabellenhälfte landete nur noch der Berliner Ex-Eishockeycrack Thomas Haupt mit Johanna Hector als 33. Saisonhöhepunkt in 2012 wird die Weltmeisterschaft im September in Long Beach/Kalifornien (USA).


 
15.12.2011

Luna Rossa gewinnt letzten Act und Gesamtwertung der Extreme Sailing Series 2011

Das italienische Luna-Rossa-Team hat am Sonntag den letzten Act der Saison mit einer überzeugenden Leistung für sich entschieden und damit auch die Gesamtwertung der Extreme Sailing Serie 2011 gewonnen. Max Sirena, Paul Campbell-Jones, Alister Richardson und Manuel Modena, die die gesamt Extreme-40-Saison gemeinsam bestritten, machten in den 35 Rennen von Singapur praktisch alles richtig. Vor dem Final-Tag hatten sie einen noch nie dagewesenen 56-Punkte-Vorsprung auf ihre Erzrivalen um den Gesamtsieg, das französische Team Groupe Edmond de Rothschild, herausgefahren. Und da Luna Rossa auch am letzten Tag mit seinen zehn Rennen eine starke Leistung zeigte, konnte Pierre Pennecs Mannschaft wenig ausrichten. Luna Rossa gewann schließliche Act 9 mit 45 Punkten Vorsprung vor The Wave, Muscat. „Ich bin wirklich glücklich! Endlich geschafft!“, sagte Sirena. „Wir haben die Saison erfolgreich abgeschlossen. Ich habe das nicht unbedingt erwartet, denn im vorigen Event sind wir nicht gut gesegelt. Ich weiß nicht, was wir hier anders gemacht haben, aber wir sind gut gesegelt und haben bei den Starts immer die richtige Seite erwischt. Was Taktik und Teamwork angeht, haben wir immer 100 Prozent geleistet. Das ist großartig und ich bin wirklich stolz auf die Jungs. Diese Leistung eröffnet uns großartige Perspektiven für die Zukunft, und wir sind wirklich, wirklich glücklich.“

Zwar hatte es vor dem letzten Act in diesem Jahr sechs unterschiedliche Sieger gegeben, doch hatten nur noch die Franzosen und Italiener Chancen auf den Gesamtsieg. Groupe Edmond de Rothschild hatte Act 1 in Muskat, Oman gewonnen. Max Sirena’s Team glänzte dann bei Act 2 im chinesischen Qingdao. Und obwohl Pennecs Männer bei Act 7 in Nizza einen „Heimsieg“ einfahren konnten, ging Luna Rossa mit einem Vorsprung von einem einzigen Punkt in die letzte Runde. Nach elf Monaten, neun Austragungsorten und 301 Rennen durfte Luna Rossa schließlich die Extreme-Sailing-Series-Trophäe in die Höhe stemmen. „Wir sind völlig aus dem Häuschen“, bekannte der Brite Paul Campbell-James, der als erster Steuermann die Extreme Sailing Series zweimal gewinnen konnte. „Unser Ziel in dieser Woche war es, Gitana in Schach zu halten. Heute morgen hatten wir 56 Punkt Vorsprung, mittags waren es schon 59. Ich habe dann ein wenig im Kopf gerechnet und mir war klar, dass wir einfach nur alle Rennen zu Ende fahren müssten, um sie zu schlagen. Wir durften nur keine blöden Fehler machen.“

Tatsächlich war es dann auch der zweite Platz, um den am stärksten gekämpft wurde. Vor dem letzten Rennen, für das es doppelte Punkte gab, lagen Leigh McMiIlan und seine Crew von The Wace, Muscat nur einen einzigen Punkt vor Roman Hagaras Red Bull Sailing Team. Die starken Österreicher hatten die ersten drei Tage von Act 9 in Führung gelegen. Die beiden Teams beharkten sich wie in einem echten Match Race, und lagen bei der ersten Wendemarke auf den Plätzen 3 und 4. Ganz auf ihren Zweikampf konzentriert, ließen sie dann andere Mannschaften passieren. Zu diesen zählte Dean Barkers Emirates Team New Zealand, die Zweite wurden. McMillan und Hagara verpassten das Zeitlimit und bekamen damit null Punkte gutgeschrieben. The Wave, Muscat und Emirates Team New Zealand lagen somit mit derselben Punktzahl gleichauf. Den Ausschlag zugunsten von The Wave, Muscat gab schließlich die höhere Anzahl von Siegen. „Nach einer Reihe schlechter Events war dies ein ziemlich dramatisches Finnish für uns“, sagte Skipper Leigh McMilan, „es ist großartig, wieder einmal auf dem Podest zu stehen und die Saison so ausklingen zu lassen.“

Dean Barkers Ergebnis im letzten Rennen sicherte den Kiwis auch den dritten Platz in der Gesamtwertung 2011 vor The Wave, Muscat. „Das war ein anspruchsvolles Event. Luna Rossa hat allen gezeigt, wie man bei diesen Bedingungen segelt. Der Kampf um die weiteren Plätze auf dem Siegerpodest war sehr eng“, sagte Barker. „Wir sind gut in das Jahr gestartet, führten nach vier Events, in der Jahresmitte lief es dann nicht mehr so gut. Uns war klar, dass wir hier bestenfalls den dritten Platz schaffen könnten, und das haben wir auch erreicht.“ Für Roman Hagaras Team bedeutete dies, dass sich seine Hoffnungen auf einen Platz auf dem Siegertreppchen in Singapur nicht erfüllten.

Nach 301 Rennen an neun Austragungsorten rund um den Globus ist damit die fünfte Saison der Extreme Sailing Series, die im Februar in Muskat, Oman, begann, beendet. Diese professionelle Rennserie hat die Segelwelt verändert. 287.000 Zuschauer strömten zu den Regatten mit ihren kurzen Wettfahrten im „Stadion-Stil“. Sie erlebten die ganze Palette von Segel-Formaten, vom Massenstart-Rennen bis zum Match Race. Das hohe Niveau aller Teams garantierte Spannung bis zuletzt. Neun Events sahen sechs unterschiedliche Sieger, und, mit einer einzigen Ausnahme, wurden alle Events erst im letzten Rennen des letzten Tages entschieden.

Elf internationale Top-Team nahmen 2011 teil. Viele der besten Segler der Welt waren dabei. Hinzu kamen per „Wild Card“ das Team Aberdeen Asset Management (Cowes) sowie Team TILT (Almeria und Singapur). Das unterhaltsame Begleitprogramm machte 2011 noch einmal einen großen Schritt nach vorne. An den Publikums-Tagen gab es abwechslungsreiche Darbietungen, wie etwa Rennen der olympischen 49er-Klasse, Vorführungen der Moth-Klasse, die NeilPryde Windsurfing Series sowie Opti-Rennen für Kinder. Im Race Village wurde zudem ein Unterhaltungsprogramm für Familien geboten, mit Kinderspielen, Tanz und Musik. Das erstklassige VIP-Programm der Extreme Sailing Series mit seinen einzigartigen Mitsegel-Gelegenheiten auf den Rennkatamaranen stach gleichfalls heraus. Die 2011er-Wettfahrtserie wird darüber hinaus, trotz leichter Wind bei den letzten Acts, als die Saison mit den meisten Crashs und Kenterungen in die Geschichte eingehen.

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15.12.2011

1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 am 14. Januar 2012

Wir haben es an dieser Stelle schon in der vergangenen Woche angekündigt: am 14. Januar startet in der Müritz Therme in Röbel in Mecklenburg-Vorpommern die 1. inoffzielle Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60. Dabei wird in zwei Klassen gestartet: AC60 und AC60 Open. In der Open Klasse ist dabei etwas mehr Zubehör und Tuning erlaub als bei den klassischen AC60. Unter dem Link unten finden Sie die Ausschreibung und alle Meldeunterlagen. Wir sind am Start! Sie auch? Vielen Dank an dieser Stelle an die Mannschaft um Steffen Kerfers, die sich um die ganze Organisation kümmern!

Zur Ausschreibung >>.

 
15.12.2011

Vier deutsche Segler erfüllen Olympiakriterien

Die erste Hälfte der „ISAF Sailing World Championships“ (3. bis 18. Dezember 2011) im australischen Perth war am 12.12. vorbei und vier Seglerinnen und Segler der Segelnationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany (ASTG), erfüllen mit ihren Ergebnissen die Vorgaben des Deutschen Segler- Verbandes, die mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für eine Olympiateilnahme abgestimmt wurden. Ferdinand Gerz und Patrick Follmann (DTYC) im 470er, Surferin Moana Delle (SKBUe) in der RS:X-Klasse und Franziska Goltz (SSV von 1894) im Laser Radial stehen vor ihrer Nominierung.

„Die Teilnahme an Olympischen Spielen ist ein Traum für mich. Ich habe es noch gar nicht verarbeitet, aber ich bin sehr glücklich“, erklärte Moana Delle (SKBUe) freudestrahlend nach ihren letzten Rennen bei der WM in Australien. Die 22-Jährige erfüllte bereits vor der letzten Ausscheidungsregatta die Vorgaben des DOSB und löste mit ihrem 14. Platz bei 67 Starterinnen das deutsche Nationenticket in ihrer Klasse.

Ebenfalls unter den besten 20 Teams platzierte sich das 470er-Duo Ferdinand Gerz/Patrick Follmann (DTYC). Mit dem 15. Platz bei 80 Konkurrenzteams erfüllten die beiden Bayern ihre eigenen Erwartungen: „Unser persönlichen Ziel war es, unter die Top 15 zu kommen und das haben wir geschafft. Wir sind sehr zufrieden!“ Gerz und Follmann gewannen die nationale Olympiaqualifikation.

Franziska Goltz (SSV von 1894) blieb im Laser Radial mit einem 39. Platz bei 102 Teilnehmerinnen hinter ihren eigenen Erwartungen zurück und konnte ihr Potenzial nicht abrufen. Dennoch gewann die 26-Jährige die nationale Olympiaausscheidung.
Entscheidungen in vier Klassen mit Spannung erwartet

Seit gestern kämpfen vier Starbootteams des ASTG um das eine Olympiaticket ihrer Klasse und alle Mannschaften haben noch Chancen. Robert Stanjek/Frithjof Kleen (NRV) liegen nach zwei Rennen auf dem zweiten Platz. Auch im Laser Standard ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Simon Grotelüschen (LYC) und Philipp Buhl (SCAI) zu erwarten. Bei den Surfern erfüllt Toni Wilhelm (WYC) bereits die Vorgaben des DOSB und muss bei der WM das Nationenticket für Deutschland sichern. Ein spannendes Duell wird es zwischen Tina Lutz (CYC)/Susann Beucke (HYC) vom ASTG und Kathrin Kadelbach (VSaW)/Friederike Belcher (NRV) geben, die in der nationalen Olympiaqualifikation nur zwei Punkte trennen. Die Laser Standard, die 470er Frauen, die 49er und die RS:X Männer starten heute (12. Dezember 2011) in die WM.

Noch bis zum kommenden Sonntag, den 18. Dezember 2011, kämpft die internationale Segelelite aus über 70 Nationen in Australien in sechs Klassen um den Weltmeistertitel und die deutschen Segler um die Olympiaqualifikation.


 
15.12.2011

Volvo Ocean Race: Kritik der Unwissenden und Telefonica führt mal wieder

Sogar Spiegel-Online, das Internetportal des gleichnamigen Nachrichten-Magazins berichtete in dieser Woche über das Volvo Ocean Race. Dabei wurde berichtet, dass die gerade laufende Etappe mit einer kleinen Frachter-Kutsche unterbrochen wird. Prompt fühlten sich einige Besserwissende dazu berufen, per Kommentarfunktion Unweisheiten und Falsches über den Segelsport zu verbreiten. Da wurde dann der Americas Cup mit dem Admirals Cup verwechselt - passiert häufiger wegen des ähnlichen Namens - und ein User glaubte gar, dass Larry Elisson, Chef von Oracle und Milliardär, beim Volvo Ocean Race mit am Start sei. Zitat: "Soweit ich weiß ist ja z.B. Larry Elliso da auch immer dicke dabei. Nun, da treffen sich eben die Reichsten und die Ärmsten. Das ist dann wohl der Kribbel." Zitat-Ende. Hallo? Hat der Mensch, der das schreibt kein Google? Das Internet als Wissensquelle scheint bei vielen wohl noch verpönt. Vor allem scheint vielen entgangen zu sein, dass die Piraterie gerade nur wieder einen Höhepunkt erlebt und schon seit vielen Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden existiert. Doch zurück zum Thema. Gerade führt Telefonica und die Franzosen von Groupama gingen mal wieder einen eigenen Weg. Wir sind gespannt, wann der Tracker ausgeschaltet wird und der "Ghostmode" beginnt.

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15.12.2011

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke: Fortune 612 II und AC60 ab Lager noch vor Weihnachten lieferbar

Sie suchen noch immer nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für Segelfreunde? Wir haben Last-Minute-Geschenke ab Lager! Die Fortune 612 II und die AC60 "stockmaritime" sind sofort lieferbar - auch das klassische Zubehör wie Akkus, Ladegeräte und Taschen ist ab Lager sofort verfügbar. Wenn Sie bis kommenden Mittwoch, den 21.12.2011 bestellen und z.B. PayPal oder Bankeinzug als Zahlungsweise wählen, dann sollte das Boot und das Zubehör normalerweise noch bis zum 23.12. abends bei Ihnen eintreffen und am kommenden Tag einen neuen Eigner glücklich machen! Das gilt natürlich nur für den Versand innerhalb des deutschen Festlands. Übrigens: gerne senden wir Ihnen nach Versand die Paketnummer und den Link unter dem Sie Ihr Pakt beobachten können. So ist sicher jemand Zuhause wenn der GLS-Mann klingelt! Für die regulären Versandlaufzeiten auf die Inseln oder in andere Länder fragen Sie bitte bei uns nach, wir sind gerne telefonisch oder per Email für Sie da!

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09.12.2011

Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss wird wohl an britischen Investor verkauft

Am heutigen Freitag soll im Aufsichtsrat der Werftholding von ThyssenKrupp Marine Systems die Entscheidung fallen, ob die Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss an den britischen Finanzinvestor Star Capital Partners verkauft wird. Die vor allem auf den Bau von Super- und Megayachten spezialisierte Bremer Werft Lürssen hätte damit das Nachsehen. Blohm + Voss ist vor allem in den Bereichen Repair, Super- und Megayachtbau sowie Wehrtechnik zur See aktiv. Lürssen wäre mit der Übernahme der Hamburger Werft der absolut unangefochtene Marktführer im Super- und Megayachtbereich geworden. Verschiedene Presseorgane bezeichneten den Kaufpreis für die Werft als Schnäppchen. ThyssenKrupp steht allerdings wegen starker Verluste im Gesamtkonzern unter Handlungszwang und will nach dem im Sommer geplatzen Verkauf an die Werftengruppe Abu Dhabi Mar nun den Verkauf möglichst schnell in trockene Tücher bekommen. Soweit bekannt wurde, verbleibt die Abteilung Wehrtechnik zur See jedoch im ThyssenKrupp Verbund unter der Führung von HDW.


 
08.12.2011

Volvo Ocean Race enthüllt Anti-Piraten-Plan und einige Basteln immer noch

Schon vor einigen Monaten hatte das Volvo Ocean Race vekündet, man habe geheime Pläne um der Piraterie am Horn von Afrika ein Schnippchen zu schlagen. Damals wurde nur bekannt gegeben, dass man die Teilnehmer-Boote nach dem Start in Kapstadt in einem sicheren Hafen auf einen Frachter verladen und diese dann wieder kurz vor Abu Dhabi aussetzen wolle. Soweit so gut. Nun hat man zwar immer noch nicht den Auflade-Hafen bekanntgegeben, aber immerhin ist klar, dass die Boote vor der Küste des nördlich von Abu Dhabi gelegenen Emirats Shardscha ausgesetzt werden. Dann bleibt noch gut ein Tag Segelei, bis vor Abu Dhabi wieder die Zielflagge geschwenkt wird. Insgesamt also eine wenig aufregende Etappe, die wie das bisherige Rennen, wohl eher Logistik-Rekord verdächtig ist, denn Segel-Rekord verdächtig. Die Segler werden übrigens nicht an Bord des wohl sehr schwer bewachten Schiffes sein, sondern werden aus dem sicheren Hafen in die Emirate ausgeflogen. Nun stellt sich natürlich die Frage nach der Punkte Vergabe. Die Regattaleitung will 80% der Punkte für die Strecke Kapstadt - Sicherer Hafen vergeben und 20% für den Schlusssprint nach Abu Dhabi. Dort gibt es dann wieder nach den Inshore-Races einen kleinen Spurt. Ziel ist - nein, nicht Sanya, sondern zunächst wieder ein sicherer Hafen. Da wird dann wieder gekrant und irgendwo im oder am Indischen Ozean, in einer sicheren Ecke werden die Boote dann wieder auf die normale Etappe nach Sanya starten. Fragt man sich nur: gibt es die sichere Ecke im Indischen Ozean überhaupt? Oder werden die Yachten gleich durch die ebenfalls für Piraterie bekannte Straße von Malakka bis nach Ho Chi Minh City gebracht? Wir werden es erfahren. Zunächst aber starten am 10. Dezember die Inshore-Races in Kapstadt und hoffentlich sind dann auch alle sechs Teams wieder mit am Start. Puma ist nun auch in Kapstadt angekommen und Riggt sicher schon fleissig das Boot, während Sanya die Bastelstunde beendet hat und nun das Boot wieder in den Race-Modus bringt. Wir wünschen den Teams sicheres Kranen und einen gute Flug!

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08.12.2011

Basteln wie beim Volvo Ocean Race: mit den neuen 3x1 Baukästen kein Problem!

Wer in den letzten Wochen die Teams des Volvo Ocean Race für die vielen Bastelstunden beneidete, der kann sich jetzt selbst mit dem 3x1 Modellboot-Baukasten neidische Blicke einfangen. Schon ab 488,- Euro* gibt es rund 10-15 Bastelstunden und die dazugehörigen Teile bei uns. Das Beste ist: danach hat man einen segelfertigen 3x1 One Design Racer, mit dem man an Regatten teilnehmen kann. Wir bieten den Baukasten mit und ohne RC, dh. mit und ohne Servos und Fernsteuerung an. So kann jeder, der schon eine Fernsteuerung hat sein persönliches Lieblingsteil einbauen. Der Baukasten enthält natürlich alle Carbon-Teile wie Rumpf, Deck, Kiel, Ruder, Rigg-Teile und alle nötigen Beschläge aus nichtrostenden Materialien. Dazu liefern wir eine bebilderte Anleitung, in der wir alle Schritte genau erklären. So schaffen Sie es mit links den Bootsbau zu meistern! Und wenn Sie Fragen haben sind wir wie immer gerne für Sie da! Bei uns hört Beratung nämlich nicht mit dem Kauf auf! Steigen Sie jetzt mit dem 3x1 Baukasten so günstig wie noch nie in diese neue Einheitsklasse ein und bauen Sie Ihr Sportgerät für das winterliche Segeln und laue Sommerabende selbst zusammen. Das ist gerade im Winter eigentlich genau die richtige Zeit dafür! Übrigens: ganz so schlimm wie die Reparaturen beim Volvo Ocean Race ist das Zusammenbauen der 3x1 nicht. Wir empfehlen dennoch mittlere Modellbauvorkenntnisse oder schon einige Bastelstunden am eigenen großen Boot als Grundlage.

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08.12.2011

EM-Tagessieg für Helge und Christian Sach - Platz vier im Zwischenklassement der F-18-Euro in Las Palmas

Mit einem Tagessieg in der dritten Wettfahrt verbesserten sich Helge und Christian Sach aus dem schleswig-holsteinischen Zarnekau am Donnerstag (8. Dezember) auf den vierten Platz der Formula-18-Europameisterschaft in Las Palmas auf Gran Canaria/Spanien. Trotz eines 17. Rangs im anschließenden Rennen liegen die Brüder nur einen Punkt hinter den Medaillenrängen zwei mit Tim Shuwalon/Olf Detlefsen (Schweden) und den Weltmeistern von 2010, Olivier Backes/Arnaud Jarlegan aus Frankreich auf „Bronze“ zurück. Mit elf Zählern Vorsprung übernahmen die einheimischen Toni Rivas und Alberto Torner die Gesamtführung. Die EM beim Real Club Náutico de Gran Canaria (RCNGC) dauert noch bis Sonntag (11. Dezember).

„Das war ein Rennen mit Nervenkitzel und Sekundenentscheidungen“, berichtete Helge Sach vom Siegeszug, „die Vorentscheidung fiel bereits nach der halben Startkreuz.“ Die Sachs hatten offensiv, aber nicht als Allererste in der Mitte der Startlinie begonnen und die Konkurrenz links und rechts genau beobachtet. Zum goldrichtigen Zeitpunkt wendeten sie auf die rechte Seite der Regattabahn und übernahmen die Spitze. „20 oder 30 Meter weiter wäre es wahrscheinlich schon zu spät gewesen“, freute sich auch der Vorschoter über die perfekte Taktik.

Erst einmal in Front verteidigte das Sach-Duo die Führung von der ersten Luvtonne über anderthalb Runden bis ins Ziel überlegen. Mehr noch, sie bauten den Vorsprung sogar aus. „Wer vorne liegt, kann frei segeln und hält alle Trümpfe in der Hand“, erklärt der Steuermann“, „das geht sicher nicht von allein, aber verteidigen ist leichter, als aufzuholen und zu überholen.“ Ein wenig waren die 53- und 54-jährigen Ex-Weltmeister jedoch von sich selbst überrascht: „Das hatten wir vorher nicht für möglich gehalten, hier so gut mithalten zu können.“ Die Masterwertung führen sie vor dem 55-jährigen Briten William Sunnucks, der allerdings mit einem jungen Vorschoter Oli Egan (23) segelt, auf Platz 17 klar an.

Im zweiten Tagesrennen brillierte ebenfalls ein „Altmeister“ der Katszene. Zwar erst 48 Jahre jung holte sich der geborene Australier Mitch Booth mit dem Finnen Janne Riihela einen souveränen Tagessieg und war nach Rang fünf zuvor das tagesbeste Team. Die Frühstartdisqualifikation vom Auftakt ist nun aus der Wertung gestrichen, die Crew ist sechs Punkte hinter den Sachs Siebte. „Es geht ja doch noch ganz gut“, strahlte der in Spanien lebende Booth mit einem Augenzwinkern.

Die weiteren deutschen Teams kamen am Donnerstag nicht über mittlere Platzierungen hinaus. Andreas John und Sven Lindstädt (Hamburg/Norderstedt) wurden 36. und 26., was Gesamtrang 24 bedeutet. Ein wenig besser waren die 29. Sönke Kühl und Rea Nies (35. und 24.), während die Bremer Jörg und Arne Gosche als 33. und 41. etwas Boden verloren und 32. von 84 Teilnehmern sind.

Eine geplante dritte Tageswettfahrt musste die Regattaleitung des RCNGC wegen des immer schwächer werdenden Ostsüdostwinds abblasen. Allerdings soll die Brise am Wochenende auf den Kanarischen Inseln auffrischen und den entscheidenden Rennen die für das Revier bekannten idealen Segelbedingungen liefern. Der Start der fünften Wettfahrt ist für Freitag (9. Dezember) um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutscher Zeit) angesetzt.

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08.12.2011

Sonniger Herbst hinterlässt seine Spuren in der Nordsee

Die lang andauernde herbstliche Hochdruckwetterlage in Mitteleuropa hat die Oberflächentemperatur der gesamten Nordsee im November dieses Jahres auf den dritthöchsten Wert seit der Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1969 steigen lassen. Mit 11°C lag sie um 1,4°C über dem langjährigen Mittel von 9,6°C.

Neben der intensiven Sonneneinstrahlung haben milde Winde aus südlichen Richtungen für die Erhöhung der Wassertemperaturen gesorgt. Die höchste Erwärmung wurde im Bereich des Einstromes aus dem Englischen Kanal beobachtet, der sich zungenförmig entlang der niederländischen Küste quer über die Deutsche Bucht in Richtung Nordjütland erstreckt. Hier lagen die Temperaturen um bis zu 2°C über dem Durchschnitt der gesamten Nordsee. Dieses Wasser hat bereits eine starke Vorprägung aus dem Nordost-Atlantik. Unmittelbar an den deutschen Küsten lagen die Wassertemperaturen ca. 1°C unter dem Nordseedurchschnitt. Grund dafür waren ablandige Winde, die kühles Wasser an die Oberfläche zogen.

Der Trend zu immer höheren Wassertemperaturen im Herbst setzt sich fort. Seit 1969 hat sich die Oberflächentemperatur der Nordsee im Mittel um 1,5°C erhöht. Da in der Nordsee der Frühling auch immer früher einkehrt, verkürzen sich die kalten Winterperioden. Selbst außergewöhnlich kalte Winter wie 2009 und 2010 können diesen Trend nicht wesentlich unterbrechen.
Neben den Oberflächentemperaturen stiegen auch die Temperaturen der tieferen Wasserschichten in der zentralen Nordsee im November deutlich an. Die mittlere Wassertemperatur entspricht mit 11°C der Oberflächentemperatur. Sie liegt um 1,2°C über dem Wert des letztjährigen Novembers. Grund für den ungewöhnlich in die Tiefe reichenden Wärmeeintrag dürfte der frühzeitige Fortfall der sommerlichen Wärmeschichtung sein. Er führte zu einer durchgreifenden Konvektion des Oberflächenwassers bis in die unteren Schichten. Ein weiterer Grund ist der Eintrag von relativ warmem Wasser aus dem Nordatlantik und der Norwegensee am Nordrand der Nordsee.


 
08.12.2011

Schluss, aus, vorbei! Audi steigt aus dem MedCup aus und die Veranstalter streichen für 2012 die Segel

Es kam überraschend und ging wie ein Lauffeuer durch die einschlägige Segelpresse: Audi steigt als Sponsor aus dem MedCup aus! Die Pressemeldung aus Ingolstadt kam überraschend, denn Audi war nicht nur Veranstaltungssponsor. Gleich zwei TP52 Yachten segelten unter Audis Ringen beim MedCup mit. Darunter auch das Team um Jochen Schümann, Deutschlands erfolgreichsten Segler. Doch die Pressemeldung des Autobauers, der stets auf neuste Technologien bei seinen Fahrzeugen setzt, enthielt weitaus mehr Positives als Negatives. Zwar beendet Audi das Engagement bei der Regattaserie im Mittelmeer, will aber dem Segelsport treu bleiben und sich auf verschiedene Einzelprojekte konzentrieren. So steht neben dem Sponsoring der Deutschen Segelnationalmannschaft die Förderung und das Sponsoring von traditionsreichen Regatten weiter ganz oben im Segelsportengagement des Autobauers. Audi engagiert sich z.B. auch weiterhin bei der Kieler Woche. Doch zurück zum MedCup. Der wurde für 2012 von den Veranstaltern gleich komplett abgesagt. Nicht nur, dass der stärkste Sponsor fehlte, auch die Segelteams hatten sich zuletzt nicht gerade um eine Meldung gerissen. Auch Udo Schütz, der mit seiner "Container" beim letzten MedCup teilgenommen hatte, beendete sein Engagement. Damit ist der größte Grand-Prix-Zirkus des Segelns der letzten Jahre vorerst Geschichte.


 
08.12.2011

Umweltpreis für Pilotprojekt im Hamburger Hafen

Die HHLA und Gottwald Port Technology haben für ihr Pilotprojekt „Null Emission“ den renommierten Nachhaltigkeitspreis HANSE GLOBE 2011 erhalten. Das Projekt ebnet den Weg zu umweltschonender Elektromobilität im Seehafen. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und die Demag Cranes AG, vertreten durch ihre Tochtergesellschaft Gottwald Port Technology GmbH (Gottwald), haben ihr Pilotprojekt „Null Emission“ erfolgreich abgeschlossen. Beide Unternehmen hatten seit Mai 2011 den Betrieb von zwei fahrerlosen, batteriebetriebenen Containertransportfahrzeugen (Batterie-AGVs) auf dem HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) getestet. Weltweit gibt es keine vergleichbaren, für so schwere Lasten ausgelegten Nutzfahrzeuge mit Batterieantrieb. Die so genannten Automated Guided Vehicles (AGVs) transportieren Container zwischen dem Seeschiff und dem Blocklager mit vollautomatischer Navigationstechnik.

Das im Herbst abgeschlossene Pilotprojekt „Null Emission“ war Bestandteil der Fördermaßnahme „Flottenversuch Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr“ des Bundesumweltministeriums. Mit dem Einsatz von Batterie-AGVs können Hafenbetreiber Abgase und Lärmemissionen weitgehend reduzieren, ohne dass dadurch Leistungseinbußen hingenommen werden müssen. Wegen seines Erfolgs gilt „Null Emission“ als ein Leuchtturmprojekt.

„Das ist ein großer Erfolg für Demag Cranes und für uns. Wir konnten die Batterie-AGVs nicht nur reibungslos in den Terminalbetrieb integrieren, sondern sind damit auch in der Lage, unser Engagement für Klimaschutz im Hafen weiter zu verstärken, indem wir Emissionen reduzieren“, sagte Dr. Stefan Behn, HHLA-Vorstand für das Segment Container. Aloysius Rauen, Vorstandsvorsit­zender der Demag Cranes AG, unterstrich: „Wir haben den Ansatz, über trendsetzende Innova­tionen und nachhaltige Produkte die Wettbewerbssituation unserer Kunden zu verbessern, fest in unserer Strategie verankert. Ich freue mich sehr über den gemeinsamen Erfolg mit der HHLA.“

Die Batterie-AGVs werden rund um die Uhr von einer zirka elf Tonnen schweren Batterie angetrieben, die eine Energie von 335 Kilowattstunden hat. In einer automatischen Batteriewechselstation wird die Batterie innerhalb von nur etwa fünf Minuten ausgewechselt. Die leeren Batterien werden im Hochregallager an das Ladesystem automatisch angekoppelt und mit Strom aus erneuerbaren Energien aufgeladen. Mit einer vollen Batterie kann ein AGV, abhängig von den Betriebsbedingungen, durchschnittlich etwa 17 Stunden eingesetzt werden. „In unserem Feldversuch haben wir sogar festgestellt, dass die Fahrzeuge durch zusätzliche Optimierungen etwa ein Viertel weniger Strom verbrauchen als ursprünglich veranschlagt“, sagte CTA-Projektleiter Boris Wulff.

Dr. Mathias Dobner, Direktor Forschung und Entwicklung bei Demag Cranes, betonte: „Eine große Herausforderung des Pilotprojekts „Null Emission“ war es, die Batterie-AGVs reibungslos in den Containerumschlag auf dem CTA zu integrieren. Dazu haben wir sechs Softwaresysteme, die den automatisierten Betrieb und die AGVs auf dem CTA steuern, angepasst bzw. neu implementiert.“
„Der insgesamt sehr geringe Energieverbrauch und die damit verbundene lange Einsatzzeit des Batterie-AGVs ergibt sich durch den mehr als doppelt so hohen Wirkungsgrad des batterie-elektrischen Antriebsstrangs im Vergleich zum diesel-elektrischen Antriebsstrang“, ergänzte Gottwald Projektleiter Dr. Armin Wieschemann.

„Durch den Einsatz von Batterie-AGVs ist der CTA der erste Terminal weltweit, der den Containerumschlag vom Schiff in das Lager und umgekehrt ohne CO2-Emissonen durchführen kann“, sagte CTA-Geschäftsführer Ingo Witte. Bis zum April wollen die HHLA und Demag Cranes nun auch den Betrieb der Gottwald Batterie-AGVs im Winter testen. Sollte auch dieser Test erfolgreich verlaufen, wird die HHLA in den kommenden Jahren bei der Anschaffung neuer Containertransportfahrzeuge in Batterie-AGVs investieren. Insgesamt sind auf dem CTA 84 AGVs Einsatz, darunter 29 diesel-elektrische und zwei neue batterie-elektrische AGVs.

Für die HHLA als Technologieführer im Hafenumschlag gehört die Erforschung neuer, öko-effizi­en­ter Antriebe zum nachhaltigen Geschäftsmodell. Ihr Terminal CTA ist weltweit nicht nur die am weitesten automatisierte, sondern auch die am stärksten elektrifizierte Anlage. Diese Kombination bringt erhebliche Vorteile für die Umwelt, denn der Energiebedarf von mehr als 50 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom wird seit 2010 vollständig aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Dieser CO2-frei erzeugte Strom senkt die CO2-Bilanz des gesamten Terminals um circa 60 Prozent.


 
08.12.2011

Das Einer-Kauft-es-jeder-schenkt-ein-Teil-Geschenk für Wassersportler

Sie kennen es vielleicht: Weihnachten rückt näher und kommt so überraschend wie Ostern und dann rufen sie alle an: Omas, Opas, Tanten, Onkels, Nichten, Neffen, Brüder und Schwestern. Die Frage aller Fragen natürlich: "was wünschst Du Dir?" Oder auch "was wünscht sich denn der Ixüpsilon eigentlich zu Weihnachten?". Dann geht es los. Bloß keinen Tipp doppelt nennen! Das kann schon Stress auslösen. Doch wenn der zu beschenkende gerne segelt, dann haben wir jetzt für Sie eine stressfreie All-in-one-Lösung: das stockmaritime AC60 Starter-Set! Das ist ein ferngesteuertes Modellsegelboot, eine passende Tragetasche und das passende Akkuset nebst Ladegerät - alles in einem Paket! Statt die einzelnen Wünsche unter der lieben Verwandtschaft also möglichst passend zu verteilen, müssen Sie jetzt nur noch die Teile aus dem Starter-Set an die Verwandschaft verteilen. Das kann auch erst am Abend unter der Tanne geschehen, völlig stressfrei. Und der Beschenkte hat schon alles was er braucht beisammen. Bestellen Sie jetzt das Stressfrei-Weihnachten-Geschenk direkt online!

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08.12.2011

Beneteau First 36.7 - Die Cruiser-Racer Einheiz-Klasse

Selten sind Cruiser-Racer so beliebt und verbreitet, dass sich tatsächlich eine Klassenvereinigung gründet und findet. Bei der First 36.7 aus dem Hause Beneteau, dem wohl größten Yachtfabrikanten der Welt, ist dies tatsächlich passiert. Sowohl in Frankreich, als auch in den USA gibt es größere, in einer Klassenvereinigung organisierte Flotten der First 36.7.
Das Boot ist sportlich und war von beginn seiner Fertigung an das, was man getrost als Kassenschlager bezeichnen kann. In den ersten beiden Jahren wurden bereits über 300 Boote verkauft. Das, was die Käufer begeisterte und noch immer begeistert ist dabei: die First 36.7 ist ein wirklich gelungener Cruiser-racer. Familiensegeln mit 6 Personen ist ebenso möglich, wie die Teilnahme an Regatten. Das Boot ist mit Rad- oder Pinnensteuerung zu bekommen und hat unter Deck viel Raum. Auch an Deck, im Cockpit bietet die First 36.7 viel Raum. Unter anderem deshlab, weil das Boot auch mit herausnehmbaren Backskisten zu bekommen ist. So ist bei Regatten schnell ein wenig Platz geschaffen damit jedes Crewmitglied seiner Aufgabe gut nachgehen kann. Eine weitere Besonderheit ist die Begrenzung des Rudereinschlags. Bei 45 Grad Einschlagwinkel ist die Grenze erreicht und das Ruder läßt sich nicht weiter einschlagen. Die Beschläge an Deck sind gut angeordnet und übersichtlich. Die Übersicht muss auch behalten, wer eine First 36.7 steuert, denn das Boot reagiert empfindlich auf Trimmveränderungen und Ruderbewegung. Das zeigt aber auch die Leistungsfähigkeit des Bootes, das bei Regatten an seine Grenzen gebracht werden und dennoch mit der Familie einfach Spaß machen soll. Ein großer Vorteil ist die Wendigkeit und ganz klar der Preis.

Technische Daten:
Länge über Alles: 10,68 m
Breite: 3,45m
Tiefgang: 2,20m
Gewicht: 5,87t
Ballast: 1,785t
Segelfläche Großsegel: 38qm
Segelfläche Genua: 40,5qm
Preis Gebrauchtboot (versteuert) ca. um 100.000 EUR

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02.12.2011

Rolf Schmidt Gedächtnispreis auf dem 75.Hochseeseglerabend der SKWB in Bremen verliehen

Neben den Auszeichnungen für Langfahrten wurden durch den Rolf Schmidt Gedächtnispreis auch Regatten berücksichtigt. Der Rolf Schmidt Gedächtnispreis war dieses Jahr ausgeschrieben für die Regatten BHF-Bank Cup Rund Helgoland, INDUCON Cup Helgoländer Acht (beides Regatten der Nordseewoche), Kiel-Eckernförde im Rahmen der Kieler Woche, Bornholm Rund im Rahmen der Warnemünder Woche und im Rahmen der Flensburger Woche die Flensburger Pils Cup Regatta. Gewinner dieses Jahr ist eindeutig die "Leu", GER 6009 mit Skipper Albert Schweizer SKWB/KYC und Eigner Dr. Claus Löwe NRV/KYC. Die Leu hat erste Plätze Rund Helgoland, bei der Helgoländer Acht und Kiel-Eckernförde belegt, Rund Bornholm den 2. Platz und auf der Flensburger Fördewoche den 4. Platz erreicht. Die Leu ist in Klasse 1 ORC-Club gestartet. In ORC-international oder in Klasse 2 ORC-Club waren keine Bewerber vorhanden, welche die entsprechenden Anforderungen erfüllt haben. Die anwesenden Gäste im ehrwürdigen Bremer Rathaus (UNESCO Weltkulturerbe) gratulierten Eigner Dr. Claus Löwe und Skipper Albert Schweizer zum Gewinn des schon geschichtsträchtigen Rolf Schmidt Gedächtnispreises. Die weiteren Crewmitglieder der LEU in der vergangenen Saison: Tim Müller, Benedikt Schulte, Holger Schmidt; Wulf Mehner (Hamburg), Hans Stützle, Lars Wötzel, Olaf Schmidt, Lutz Orgelmann, Torsten und Hendrik Conradi, Kilian Marwege, Moritz Thyselius (Bremen) Nils Höppner (Kiel) Marc Jähnke (Itzehoe), Wouter Verbraak (Lymington). Familie Schmidt hat den Rolf Schmidt Gedächtnispreis 2012 ausgeschrieben für die Nordseewochen-Regatten Rund Helgoland, Helgoländer Acht und Pantaenius-Skagen Regatta, die Kieler Woche Regatta Kiel-Eckernförde und die Flensburger Pils Cup Regatta im Rahmen der Flensburger Herbstwoche, jeweils für die beste Yacht in den Klassen ORC-Club und ORCi der Klassen 1 und 2. Für „Leu“ Skipper Albert Schweizer (SKWB/KYC) war es der 10. Erfolg (3x mit der  „Sextett“ , 5x mit der „Hanseatic Lloyd“ und  2 x mit der „Leu“)  in den letzten 14 Jahren als Skipper und Crewmitglied beim Rolf Schmidt Gedächtnispreis.

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02.12.2011

Transat Jaques Vabre: Regatta endet mit Zieleinläufen - Warum gab es so viele Ausfälle?

Zugegebener Maßen endet natürlich jede Regatta mit Zieleinläufen, aber bei der Transat Jaques Vabre haben wir bis zum Zeitpunkt, als das letzte Boot noch unterwegs war damit gerechnet, dass es zu weiteren Ausfällen kommt. Insgesamt hatte sich etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer nämlich schon vor dem Zieleinlauf vom Rennen abmelden müssen. Diverse Schäden an diversen Bootes hatten von Beginn an das Feld dezimiert. Dabei taucht natürlich die Frage auf, warum das so war. Sind die Boote nicht stabil genug fragt sich manch einer - auch bei den Volvo Ocean Race Booten. Yachtkonstrukteur Rolf Vrolijk hat dazu im Magazin Spiegel in einem Kurzinterview die wahrscheinlich passenste Antwort gegeben. Es sind nämlich nicht immer die technischen Schwächen der Boote oder die zu Risiko freudige (Leicht-)Bauweise, häufig bringen die Skipper die Boote einfach so nahe an die Leistungsgrenze, dass diese z.B. in Böen über die Toleranz hinaus überschritten wird. Das kann mit jedem Boot geschehen. Auch mit einem schwerfälligen und extrem stabil gebauten Fahrtenschiff. Das kann auch mit einem Auto passieren. Ist man zu schnell, fliegt man aus der Kurve. Schuld ist dann natürlich auch nicht der starke Motor, sondern der Fahrer oder die Fahrerin. Die Zeiten, in denen zu Risiko freudig gebaut wurde sind seit der Ausserdientstellung der ORMA 60 Trimarane wohl vorbei. Die Sicherheit spielt eine immer größere Rolle. Jetzt kommt es immer stärker auf das Risiko-Management der Skipper an, die an den Grenzen der Belastbarkeit ihrer Boote operieren. Wie bei einem Autorennen muss sich nun der Gedanke, dass Ankommen manchmal wichtiger ist als die Platzierung, noch durchsetzen. Doch auch dann besteht immer noch ein Restrisiko im Grenzbereich. Bei der Transat Jaques Vabre fuhren die meisten nacheinander ausgefallenen Boote während des Segelns im Grenzbereich alle in der selben Schlechtwetterzone. Das ist in etwa so wie beim Autorennen, bei dem nach einsetzendem Regen gleich mehrere Autos aus der Kurve fliegen. Unser Fazit: der Gedanke, dass beim Bau von Booten zu risikoreich zu leicht gebaut wird, ist bei Ausfällen während Regatten wie der Transat Jaques Vabre zu schnell ausgesprochen. Es muss bei der öffentlichen Ursachenforschung mehr differenziert werden.

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Mastbrche verschiedener Yachten: Selten lag es am Material >.

 
02.12.2011

3x1 One Design Racer: Segelnummernliste online - erste Regatten in Planung

Um für Regatten mit unserem neuen Sportgerät, dem 3x1 One Design Racer stets gerüstet zu sein, haben wir ein Segelnummernregister angelegt. Damit sind Sie mit Ihrer 3x1 für jede Regatta sicher, dass es kein zweites Boot mit Ihrer Segelnummer gibt und so Ihr Zieleinlauf auch immer als der Ihrige erfasst wird. Wir haben bei den AC60 Booten häufig die Erfahrung gemacht, dass jeder seine Lieblingsnummer ins Segel klebt und nicht jeder diese unserem Segelnummernregister mitgeteilt hat. Das Problem bei doppelten Nummern: Zieleinläufe werden doppelt oder falsch erfasst. Vor Ort muss dann noch mit einem Stück Nummerntuch die Nummer geändert werden. Das soll bei der 3x1, wie bei echten Einheitsklassen, nicht passieren, deshalb bekommt jedes Boot, das unsere Werft verläßt eine eigene Segelnummer zugewiesen. Die drucken wir Ihnen auf Wunsch gegen einen kleinen Aufpreis sogar direkt fest ins Segel, so dass Sie ohne weitere Klebeaktionen sofort bei Regatten starten können. Wenn Sie eine Wunschnummer haben, dann berücksichtigen wir auch dies. So lange Ihre Wunschnummer frei ist, weisen wir Ihnen diese ganz offiziell zu und tragen diese bei der Baunummer des Schiffs ins Register ein. Im Segelnummernregister veröffentlichen wir - Ihr Einverständnis holen wir dazu immer einzeln ein - wo das Boot beheimatet ist und wer Skipper ist. Gerne stellen wir dann den Kontakt zu anderen Skippern her, oder Sie verabreden sich z.B. in unserem Forum, in dem sich jeder registrieren kann und Termine für Regatten und Matchraces vorschlagen kann. Wir geben übrigens niemals Daten an Dritte heraus und veröffentlichen nie Ihre Daten ohne Ihr Einverständnis.
Den ersten Regattastart soll unsere neue 3x1 Einheitsklasse übrigens schon bei der Tannenbaumregatta der SVAOe haben und im Frühjahr planen wir die ersten inoffiziellen Deutschen Meisterschaften zusammen mit den Klassen AC60 und VO60/Seawind. Wir informieren Sie mit diesem Newsletter rechtzeitig über den Termin. Wenn Sie übrigens Regattatermine haben, senden Sie uns diese gerne, wir veröffentlichen diese dann auch hier.

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Zum 3x1 Segelnummernregister >>.

 
02.12.2011

Tannenbaum Regatta der SVAOe - auch für Modellboote

Am 18. Dezember findet im Hamburger Yachthafen wieder die traditionelle Tannenbaum Regatte der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne statt. Neben der Opti-Regatta für die über 25-jährigen sind auch wieder die Modellskipper eingeladen zu regattieren. In den vergangenen Jahren waren neben den Mini-Cuppern auch immer etliche AC60 und MIcro Magic Modellboote am Start zugegen und segelten in lustiger Runde ins Ziel. In diesem Jahr wollen wir erstmals die 3x1 als Einheitsklasse an den Start bringen und arbeiten fleissig daran, bis zum 18. Dezember möglichst viele Boote auszuliefern, damit das Starterfeld der neuen Klasse möglichst groß und attraktiv wird. Eine Ausschreibung zur Tannenbaum Regatta für die Modellboote hat die SVAOe noch nciht veröffentlicht, diese wird aber wohl kurzfristig folgen. Alle Informationen finden Sie auf der Website der SVAOe.

Tannenbaum Regatta der SVAOe >>.

 
02.12.2011

1. inoffizielle Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 in Röbel/Müritz am 14. Januar 2012

Am Samstag, den 14. Januar findet in der Therme in Röbel an der Müritz die erste Deutsche Hallenmeisterschaft der AC60 statt. Im rund 25 Meter langen und 20 Meter breiten Schwimmbecken der Therme wird es eine künstlich bewindete Regattabahn geben. Die Lokalmatadoren von der Müritz organisieren den Event bereits zum zweiten Mal und möchten diesmal auch alle anderen AC60 Skipper zu diesem Highlight der AC60 Klindworth-Glühwein-Cup Regattaserie einladen. Seit dem 20. November treffen sich an der Müritz nämlich - wie schon in den vergangenen Wintern - die Segler, um mit den AC60 Booten und weiteren Klassen um den Klindtworth-Glühwein-Cup zu segeln. Wir von stockmaritime unterstützen die Sonntags über den Winter ausgetragene Regattaserie und natürlich die erste Hallenmeisterschaft ganz besonders. Eingeladen sind neben allen AC60 Seglern auch die IOM. Eine Ausschreibung folgt in den kommenden Tagen und wird erstmals die AC60 in zwei Klassen teilen. So wollen die Müritzer die AC60 Open Klasse einführen, bei der auch Tuning-Teile wie unser Carbon-Kiel und das Carbon-Ruder gefahren werden dürfen. Aus der Region selbst haben schon rund 15 Segler ihr kommen angekündigt und auch wir werden vor Ort sein, alle Teilnehmer und die Organisatoren unterstützen und natürlich mitsegeln. Reservieren Sie schon jetzt das Datum in Ihrem Kalender!

Zur Website des Klindworth-Glhwein-Cups >>.

 
02.12.2011

Dreimann-Kielboot Trias - fast so lang wie unsere Asso99

Mit rund 9,20 Metern hat Helmut Stöberl schon 1967 das Design des Dreimann-Kielbootes Trias angelegt. Das elegante Boot macht nicht nur optisch Spaß, sondern segelt auch schnell. Dennoch bezeichnete es die Zeitschrift "Yacht" als familienfreundlich. Mit 2,12 Metern Breite ist das Boot recht schmal, besitzt aber auch nur einen Tiefgang von 1,35 Metern. Mit einem Gewicht von 1,2 Tonnen ist die Trias auch nur wenig schwerer als eine Asso 99. Rund 50% des Gewichts sind Ballast. Die Trias wird in Sandwichbauweise gefertigt und ist gut trailerbar. Auch die Kosten hielten sich bei der Markteinführung des Bootes sehr in Grenzen und so sind bereits im ersten Jahr 60 Boote auf´s Wasser gekommen. Die Trias war ursprünglich entwickelt worden um an den Ausscheidungen für eine neue Dreimann-Klasse des damaligen Segelverbandes IYRU teilzunehmen, doch im Wettbewerb gewann der Soling, der sich in den kommenden zwei Jahren allerdings von den Stückzahlen her nicht gegen die Trias durchsetzen konnte. Die Trias war schöner, schneller, fast genauso teuer und konnte bei fast jedem Wetter gesegelt werden. Noch heute ist das Boot beliebt, weil es getrailert werden kann. Gebrauchte Boote kosten im Top-Zustand etwa so viel wie eine schöne Asso99. Nur das bei der Trias kein Trapez vorhanden ist.

Technische Daten (Quelle: Trias KV):

Rumpflänge: 9,20 m
Länge Wasserlinie: 7,15 m
Breite: 2,12 m
Tiefgang: 1,35 m
Gesamtgewicht: 1.200 kg
Ballastanteil: 625 kg
Segelfläche am Wind: 34qm
Großsegel: 17,7 qm
Genua: 16,4 qm
Fock: 9,2 qm
Spinnackerfläche: 48 qm
Material: Sandwich, Vakuuminjektionsverfahren

Zur (sehr aktiven) Trias Klassenvereinigung >>.

 
01.12.2011

Volvo Ocean Race: Kapstadt Stopp-Over beginnt mit kollektivem Basteln

Nach dem Telefonica nach dem Ausfall von Puma die erste Etappe des Volvo Ocean Race souverän gewonnen hat, Camper wie erwartet zweiter wurde und Groupama sich trotz des Afrika-Ausflugs als Dritte ins Ziel schlich, beginnt in Kapstadt nun die große Bastelei. Die Boote von Sanya und Abu Dhabi sind zwar per Frachter gekommen, waren aber trotzdem langsamer als die segelnden. Team Sanya hatte die Bastelsaison ja schon vor einigen Tagen mit dem Bau eines Rumpf-Achtels eröffnet und legt jetzt richtig los. Auf den aktuellsten Bildern ist zu sehen, wie das Loch im Rumpf für den Einbau des neuen Teils vorbereitet wird. Sanya tauscht nicht nur die defekte Steuerbordseite der Sektion und das dazugehörige Stück Unterwasserschiff aus, sondern hat das Loch noch weiter vergrößert, so dass über die ganze Bootsbreite von unten ein neues Stück Kohlesandwich eingeklebt werden kann. Während Sie diese Zeilen lesen, wird das Teil wahrscheinlich schon eingesetzt und die Crew kräftig am Spachteln sein. Die anderen Teams sind dabei die üblichen Schäden nach solch einer Etappe zu beheben und das Team Abu Dhabi wird die Reparaturen am Falken, die nach der Entmastung wahrscheinlich nur notdürftig vorgenommen worden waren, nun vervollständigen. Nur Puma fehlt noch. Die Crew, die sehr lange die erste Etappe angeführt hatte und von vornherein als Top-Favorit galt, muss auf den Tristan de Cunha Inseln zur Zeit Golf spielen. Das Ocean-Taxi, der Frachter "Team Bremen", 130m lang und mit zwei Kränen ausgestattet, ist nämlich noch nicht vor Ort und hatte erst vor vier Tagen die afrikanische Küste verlassen. Das Schiff hat eine optimale Betriebsgeschwindigkeit von 16 Knoten, was bedeutet, dass es für Puma ganz schön knapp wird, denn die Reise ist nicht ganz kurz. Der Mast von Puma ist übrigens auch noch nicht ganz am Ziel. Eindrucksvolle Fotos zeigen wie der Mast in Johannesburg aus einer 747 Frachtmaschine entladen wird. In den Jumbo hatte die Palme gerade so hinein gepasst. Weiter geht es nach der Planung des Volvo Ocean Race nun am 10. Dezember mit dem Inport Race. Die Teams haben also noch 9 Tage bis zum nächsten Startschuss und wir sind sehr gespannt, wie viele Boote dann tatsächlich am Start erscheinen werden.

Zur Website des Volvo Ocean Race >>.

 
01.12.2011

Neue Dehler Stützpunkte an der Ostsee

Das Dehler Service Netz wird immer dichter. Es gibt ab sofort zwei neue Verkaufs- und Service Stützpunkte in Damp (Westliche Ostsee) und auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern). Seit 2003 betreiben Marc Kaiser und Thomas Bohrer äußerst erfolgreich das Yachtzentrum Damp, einen der größten Winterlageranbieter in der westlichen Ostsee. An die 200 Eigner finden jedes Jahr dort Ihren Platz für die Überwinterung und jeglichen Service rund um die Yacht, natürlich nicht auch in der Segelsaison. In unmittelbarer Nähe zum Yachthafen des Ostseebades Damp mit 400 Sommerliegeplätzen gelegen bietet das Yachtzentrum Damp ein ganzjähriges und komplettes Leistungsangebot. Individuelle Betreuung und persönlicher Service sind das Markenzeichen – eine ausgezeichnete Voraussetzung, um ab sofort die Marke DEHLER kompetent an der Ostsee zu vertreten. Sail & Surf Rügen ist ebenfalls ab sofort offizieller Vertragspartner und Händler für Dehler Yachts. „Wir sind stolz, das weltweite Händler- und Service-Netzwerk von Dehler im Nordosten Deutschlands zu vervollständigen. Seit vielen Jahren teilen wir die Leidenschaft für anspruchsvolles Segeln mit Dehler“, so Inhaber Knut Kuntoff. Der kleine Hafen Altefähr am Strelasund bei Stralsund ist ideal über die A20 zu erreichen. Sail & Surf Rügen ist für seine Kompetenz im Wassersport bekannt und ist bereits Varianta Point of Sail. Dehler Kunden sind hier bestens aufgehoben.


 
01.12.2011

Nordseewoche-Sponsor MINOX gewinnt Designpreis für Wassersportfernglas MINOX BN 7x50 DCM

Der Internationale Designpreis Baden Württemberg – Focus Open – gehört seit vielen Jahren zu den renommiertesten Preisen in Deutschland. Designer und Unternehmen weltweit reichen jährlich ihre innovativsten Produkt- und Konzeptlösungen ein und stellen sich dem Wettbewerb für herausragendes und zukunftsfähiges Design. Aus 357 Produkteinsendungen zeichnete nun die sechsköpfige Jury das neue Wassersportfernglas MINOX BN 7x50 DCM mit dem „Focus Open“ in Silber aus. Dabei orientierten sich die Juroren an Designkriterien wie Gestaltungsqualität, Funktionalität, Innovationsgehalt, Ergonomie, Interfacedesign, Produktgrafik bzw. -typografie, Ökologie, Nachhaltigkeit, Wertigkeit, Anmutung, Emotionalität und Markenkonformität. Die Auszeichnungen “Focus in Gold” und “Focus in Silber” sind begehrte Bestätigungen für die Qualität der Produktentwicklung und eine wirkungsvolle Unterstützung bei der Vermarktung der Produkte. MINOX Produkte stehen für Qualität auf höchstem Niveau mit einem herausragenden Design. Bereits seit fünfzehn Jahren arbeiten die deutsche Traditionsmarke MINOX und das Kreativ-Team von Volkswagen eng zusammen. Auszeichnungen wie diese bestätigen die erfolgreiche Kooperation der beiden deutschen Unternehmen. Mit dem innovativen MINOX BN 7x50 DCM mit integriertem digitalen Kompass präsentiert MINOX eine neue Generation von Ferngläsern für den Wassersport, die richtungsweisende Vorteile gegenüber den bisher verfügbaren Navigations-Ferngläsern mit herkömmlicher analoger Kompass-Technologie bieten.

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01.12.2011

Global Ocean Race 2011- 2012: kaum beachtet segeln sechs Teams um die Welt

Bei der letzten Ausgabe hieß das Rennen um die Welt noch Portimao Global Ocean Race. Nun ist Portimao nicht mehr Titel-Sponsor und das Rennen mangels deutscher Beteiligung auch nicht oder kaum bei uns in der Presse. Auch ist der Zeitpunkt nicht der günstigste für die Veranstaltung, die bei ihrer letzten Ausgabe Boris Herrmann zum Star der deutschen Segelszene machte und Segeln auch bei allgemeinen Medien mehr Beachtung fand. Er könnte - auch dank dieses Rennens - der "Held" werden, den die Segelei in Deutschland braucht um populärer zu werden. Man denke nur an Boris Becker und Tennis. Doch wir schweifen ab. Zurück zum Rennen. Gestartet am 25. September segelten sechs Class 40 zunächst nach Kapstadt. Dort ging es dann am 29. November wieder los. Allerdings starteten nur noch fünf Class 40 am 29. November auf die zweite Etappe von Kapstadt nach Wellington in Neuseeland. Insgesamt werden die Teilnehmer am Ende des Rennens, das sein Ziel auf Mallorca hat, rund 30.000 Seemeilen gesegelt sein. Nach Wellington geht es vorbei am Cap Horn nach Punta des Este in Brasilien, dann ins US-Amerikanische Charleston und dann quer über de Atlantik zurück nach Malle. Start zur letzten Etappe ist Ende Mai 2012 in Amerika.


 
25.11.2011

P(i) 28 Prototype - 8,53m die fliegen können

Die Pi 28 "Gonet & Cie" ist ein Einrumpf-Foiler von 8,53 Metern länge. Das Boot sieht nur auf den ersten Blick aus wie ein Trimaran, ist es aber nicht. Die Pi 28 - manche schreiben auch P28 - ist ein Hydrofoiler, der auch dank seines Segelflügels mehr fliegt als schwimmt. Das total avantgardistische Konstrukt besitzt nicht nur Ausleger, sondern auch Trapeze. So kann man mit dem großen Flügelsegel bei fast allen Windkonditionen fliegen. Gebaut und entwickelt wurde das "Boot" von Hugues de Turckheim und Mathias Bavaud aus der Schweiz. Die Vision der beiden war, ein avantgardistisches, einfaches Boot zu konstruieren. Es sollte nicht nur einfach zu bauen sein, sondern auch einfach zu segeln. Mittlerweile ist der Prototyp auf dem Wasser unterwegs.

Technische Daten:

Länge über Alles: 11,185m
Breite: 7,602m
Tiefgang: 1,50m
Masthöhe: 14,80m
Segelfäche Groß (Flügel): 47qm
Segelfläche Gennaker: 44qm
Foil Länge: 2,40m
Gewicht (ohne Crew) 320 Kg
Crew: 3-4 Personen


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24.11.2011

Volvo Ocean Race: die größte Tankstelle der Welt kommt von ZIM und Telefonica zieht es nach Osten

Was für eine Enttäuschung, dachte wohl so mancher diese Woche! Erst ist kein deutsches Boot beim Volvo Ocean Race am Start und dann trifft es auch noch das Boot mit der deutschen Marke im Segel und dem einzigen deutschen Segler an Bord: Puma Ocean Racing. Mastbruch weit vor der brasilianischen Küste - die Häfte der Teilnehmer des aktuellen Volvo Ocean Race ist damit ausgefallen. Wir wollen jetzt hier aber nicht mit Meldung zum Mastbruch langweilen, sondern nur kurz darlegen: die Reederei ZIM hat definitiv die größte Tankstelle weltweit am laufen. Es ist der Frachter ZIM Monaco. Die Besatzung der schwimmenden Zapfsäule ließ sich sogar auf altertümlichen Tauschhandel ein - Crew-Shirts gegen Diesel. Versuchen Sie das mal bei Ihrem Tankwart... Jedenfalls ist der Dampfer von Puma nach dem Mastbruch von der ZIM Crew per Offshore-Lasten-Seilbahn mit Diesel versorgt worden, damit die VO70 Katze schön weiter dampfen kann zu den Tristan da Cunha Inseln. Dort nimmt das Boot dann den Ocean-Taxi-Service direkt nach Kapstadt. Der Ocean-Taxi-Service bietet Pumas Mar Mostro einen Direkttransport per gechartertem Frachter, direkt nach Kapstadt. Dort will das Team dann das Boot wieder fit machen für die Inshore-Races. Ein anderes Team, nämlich Sanya, ist schon fleissig dabei, das Boot wieder flott zu bekommen. Zwar ist der defekte Rumpf derzeit noch auf einem Maersk-Frachter in Richtung Kapstadt unterwegs, dort wird dann aber eine komplett neues Bootsspitze auf den Rest des Bootes warten - bereit zur Montage. Die Shorecrew van Sanya hat da mal was vorbereitet, was man auch auf der Website des Volvo Ocean Race sehen kann. Von Abu Dhabi gibt es nichts Neues. Auch dieses Team wird sich aber gründlich auf die Inshore-Races, bei denen es zuletzt in Alicante erfolgreich war, vorbereiten. So, nun aber zum eigentlichen Rennen, an dem derzeit nur die Hälfte der Flotte teilnimmt. Auf dem bequemen dritten Rang und damit gerade noch auf dem Podium befindet sich das Team von Groupama. Der kleine Ausflug vor die afrikanische Küste hängt dem Team immer noch nach. Es fehlen über 300 Seemeilen auf den Führenden. Ausgestattet ist der VO70 Groupama 4 übrigens mit Wanten von Carbolink, die auch die AC45 Katamarane austatten. Ob da ein Zusammenhang besteht? Nein, wir finden die Carbolink-Teile einfach nur verdammt gut. Doch zurück zum Geschehen auf der Piste. Die Kiwis vom Team Camper Emirates Team New Zealand haben es sich auf dem zweiten Rang, rund 100 Seemeilen hinter den Führenden bequem gemacht und hadern wohl dennoch mit ihrer Platzierung. Ganz vorne segelt nach wie vor Telefonica. Die Spanier rund um die ISAF Rolex Sailor of the Year Award Gewinner Iker Martinez und Xabi Fernandez hatten durch die Übernahme der Führung Puma wohl so mächtig unter Druck gesetzt, dass diese das Boot wohl ein wenig zu stark gepusht hatten um die Spanier nicht davon ziehen zu lassen. Hört sich plausibel an, ist aber reine Spekulation. Möglich wäre dies, gerade weil Puma als ganz heißer Favorit auf den Sieg beim Volvo Ocean Race gilt oder mindestens galt. Wir können uns da nicht so richtig entscheiden, denn noch sind da einige tappen zu segeln. Ein großes Problem dürfte für Puma und Abu Dhabi in der Zukunft allerdings sein, dass sie keinen Ersatzmast mehr einsetzen dürfen. Laut Reglement sind nur zwei Masten im Rennen erlaubt und beide Teams brauchen schon auf der ersten Etappe die zweite Palme. Wir sind gespannt auf die Fehleranalysen der Bruch-Teams und freuen uns auf den weiteren Verlauf des Rennens rund um die Welt.

Zur Website des Volvo Ocean Race >>.

 
24.11.2011

Neuer Rekord für Jean-Pierre Dick - Er gewinnt die Transat Jaque Vabre in Rekordzeit

Jean-Pierre Dick und sein Co-Skipper Jeremy Beyou haben am letzten Freitag mit dem IMOCA Open 60 "Virbac-Paprec 3" die transatlantische Regatta von Le Havre nach Costa Rica gewonnen. Dass Dick und Beyou dabei in Rekordzeit segelten zeigt, was in so einem IMOCA 60 Boot für Reserven stecken. Ncht nur, dass Dick und Beyou die eigentlich schnelleren Multi 50 Trimarane schon auf dem Atantik wie geparkt aussehen haben lassen, auch der Rekord des IMOCA60 "Safran" (das ist der mit dem Titan-Kiel) mit Skipper Marc Guillemot und Co-Skipper Charles Caudrelier aus 2009 wurde von den beiden unterboten. Dick und Beyou konnten schon nach 15 Tagen, 18 Stunden und 15 Minuten heiß Duschen gehen. Guillemot und Caudrelier mussten 2009 eine Stunde und sieben Minuten länger warten und in diesem Jahr sogar noch länger. Aber das ist eine andere Geschichte. Nach "Virbac-Paprec 3" kam übrigens - wir orakelten das schon letzte Woche - die "Hugo Boss" ins Ziel. Sogar in einem Stück. Mit ganzen Segeln von Doyle. Dazu möchten wir dem wirklich sympathischen Skipper Alex Thomson ganz herzlich gratulieren! Er hatte so viel Pech die letzten Jahre und musste oft gerettet werden. Er bekam den Kosenamen "Crashkid" und hat dennoch nicht aufgegeben. Das finden wir toll. Ansonsten muss von der Transat Jaques Vabre vermeldet werden, dass sich die übrig gebliebenen neun Class 40 Rennkisten nun alle in der Karibik versammelt haben und sich auf dem Endspurt befinden. Die ersten beiden sind sogar schon im Ziel, während Sie diesen Newsletter bekommen wird es vielleicht sogar noch ein weiteres und noch ein Boot geschafft haben. Den ganz aktuellen Stand kann man im Race-Tracker beobachten. Und da war noch etwas: die beiden überlebenden Multi 50 Trimarane - anders kann man wohl von der aussterbenden Klasse nicht mehr sprechen - sind auch schon im Ziel in Puerto Limon. Zwei Tage nach den IMOCA Open 60s kam der erste, drei tage danach der zweite an. Aussterbend sind die Multi 50 Trimarane übrigens seit die MOD 70, die Multi One Design 70 Trimarane den französischen Regatta-Team-Markt erobern. Die MOD 70 werden bei unseren Nachbarn schon jetzt, nicht mal ein Jahr nach dem Stapellauf des ersten Bootes, schon heiß geliebt. One-Design-Rennen mit den französischen Regatta-Profis stellen wir uns ehrlich gesagt auch ziemlich heiß vor.

Zur Website der Transat Jaques Vabre >>.

 
24.11.2011

CTA erneut international Spitze

Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) wurde mit dem internationalen Qualitätssiegel „Container Terminal Quality Indicator“-Standard (CTQI) ausgezeichnet. Damit gehört die Anlage zu den leistungsfähigsten Terminals der Welt. Zugleich hat der CTA im dritten Quartal einen historischen Rekord bei der Bahn-Hinterlandabfertigung aufgestellt.

Der Container Terminal Altenwerder (CTA) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat bei der Effizienzmessung nach dem internationalen „Container Terminal Quality Indicator“-Standard (CTQI) in diesem Jahr erneut Höchstwerte erzielt. Der vom Germanischen Lloyd, dem Global Institute of Logistics und weiteren Experten der internationalen Containerhafenlogistik entwickelte CTQI-Standard misst die Leistungsfähigkeit von Häfen weltweit. Das Zertifikat, das der CTA nun bereits zum vierten Mal in Folge erhalten hat, gilt für ein Jahr.

„Ein Terminal, der das Qualitätssiegel CTQI-Standard erhält, gehört zu den besten der Welt. Bemerkenswert ist, dass der CTA seine Leistungen in diesem Jahr weiter verbessert hat“, sagte Bernhard Ständer, Global Head of Practice ISO Systems Certification beim Germanischen Lloyd.

Prüfer des Germanischen Lloyd haben den CTA nach 80 Punkten, den so genannten Key Performance Indicators, durchleuchtet. Kriterien sind beispielsweise die Effizienz beim Löschen und Laden von Containerschiffen, die Geräte des Terminals und deren Leistungsfähigkeit oder die Hinterlandabfertigung per Bahn.

Bei der Bahn-Hinterlandabfertigung ist es dem CTA gelungen, einen historischen Rekord aufzustellen. So wurden am CTA im dritten Quartal 2011 durchschnittlich 64.000 TEU monatlich auf Containerzüge umgeschlagen. Das sind ein Drittel mehr als im bisherigen Rekordjahr 2008 – und das ist der höchste Wert seit der Eröffnung des CTA im Jahre 2002.

„Der Erfolg bei der Bahn-Abfertigung ist das Ergebnis gezielter Investitionen in eine Leistungsverbesserung, etwa durch die Einführung des Slot-Verfahrens. Mit dem neuen Rekord festigt Hamburg seine Position als größter Eisenbahnhafen Europas“, sagte Oliver Dux, Geschäftsführer des CTA. Mit dem Slot-Verfahren hat der CTA verbesserte Fahrpläne für die Abfertigung von Güterzügen umgesetzt.

Der HHLA Container Terminal Altenwerder ist einer der drei Containerterminals, die die HHLA in Hamburg betreibt. Aufgrund seines hohen Automatisierungsgrads gilt die auf die effiziente Abfertigung großer Containerschiffe ausgelegte Anlage als weltweit modernster Containerterminal.

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24.11.2011

1. Meldorfer HerbstCup lockte die AC60- und Seawind-Skipper an die Nordsee

Am vergangenen Sonntag fanden sich trotz dichten Nebels etliche Modellskipper im Neuen Hafen Meldorf ein. Trotz des Nebels war die Regattastrecke am Ende des langen Steges gut zu erkennen und insgesamt 14 Skipper steuerten ihre Boote durch das Nordseewasser. Dank perfekter Organisation durch einige MItglieder des Meldorfer Segler Vereins war es den AC60 und Seawind Skippern möglich insgesamt neun Wettfahrten zu segeln. Auch für das leibliche Wohl in den Regattapausen war bestens gesorgt. Eine freundliche und kompetente Wettfahrtleitung, die eine professionelle Auswertung der Wettfahrten vornahm, rundete den rundum schönen Regattatag im Nebel ab. Wir von stockmaritime möchten uns an dieser Stelle nochmals bei den Organisatoren bedanken und freuen uns schon auf den 2. Meldorfer HerbstCup für AC60, VO60, Seawind und vielleicht weitere Klassen? Übrigens: die Teilnehmer kamen nicht nur aus Meldorf, Kieler, Hamburger und sogar Hannoveraner hatten den Weg an die Küste gefunden. Die Bilder der Regatta finden Sie auf unserer Facebook-Seite. Die nächste Regatta findet am 14. Januar 2012 in Röbel/Müritz statt. Es ist die 1. inoffizielle Deutsche Hallen-Meisterschaft für AC60 und weitere Klassen, denn die Regatta findet im Schwimmbad in der Therme in Röbel statt. Mehr Informationen veröffentlichen wir hier zeitnah.

Zur stockmaritime Facebook-Seite >>.

 
24.11.2011

Franzosen wollen Franzosen übertreffen: Maxi-Trimaran "Banque Populaire" startet Rekordversuch

Wenn dieser Trimaran unseren H2H Benchmark angreift, dann fällt dieser Rekord wohl mit Sicherheit und die schöne Wandertrophäe der H2H-Challenge wird aus unserem Showroom gen Frankreich entschwinden. Doch so weit ist es noch lange nicht, denn der Trimaran von dem hier die Rede ist und der "Banque Populaire V" - also so viel wie Volksbank - heißt, will erstmal den eigenen Landsmann im "um die Welt segeln" schlagen. Mit über 130 Fuß Länge ist der Trimaran ganz schön mächtig und als Skipper steht kein geringerer als der erfolgreiche Segler Loick Peyron an Deck. Zu schlagen gilt es die Zeit von Franck Cammas und seinem Tri "Groupama 3". Cammas ist derzeit auf "Groupama 4" beim Volvo Ocean Race unterwegs und kann so Peyron mit etwas Glück im Atlatik begegnen. Ob die beiden dann auf Kollisionskurs gehen darf man bei der Professionalität der beiden bezweifeln. Der Rekord, der mit der Trophee Jules Vernes ausgezeichnet wird, liegt seit Cammas erfolgreichem Versuch 2010 bei 48 Tagen, sieben Stunden und 44 Minuten. Franck Cammas hatte den Rekord von Loick Peyrons ältestem Bruder Bruno Peyron, den dieser mit dem Katamaran "Orange II" aufgestellt hatte, unterboten. Bruno Peyron hatte sich den Rekord, nach dem dieser durch andere Segler gebrochen wurde, insgesamt drei mal zurück geholt. Nun ist wohl der jüngere Bruder beauftragt die Trophäe für die Familie zurück nach Hause zu holen. Der dritte Peyron Bruder ist übrigens auch ein Rekord-Segler, allerdings mit dem Surfbrett. Stéphane Peyro überquerte nämlich als erster alleine mit einem Surfbrett den Atlantik. Irgendwie müssen die drei Salzwasser statt Blut in den Adern haben.

Zur Website des Teams "Banque Populaire" >>.

 
24.11.2011

Leichter und doch mehr Balllast: 3X1 Produktion im vollen Gang

Die Fertigung des neuen Modells 3X1 ist voll im Gang. 9 Stück der schnellen Racer sind in verschiedenen Produktionsstufen in der Fertigung. Bei den ersten beiden Booten haben wir noch Erfahrungen sammeln müssen. Doch jetzt sind alle Produktionsschritte definiert und erprobt. So werden wir nächste Woche die ersten Schiffe fertigstellen und ausliefern können.

Wir haben eine jede Menge Vorrichtungen gebaut, viele Pläne erstellt und Arbeitsanweisungen geschrieben, um ein einheitliches Schiff produzieren zu können. Der Begriff Einheitsklasse oder One Design Racer soll für dieses Schiff wirklich zutreffen, und damit faires Regattasegeln möglich sein. Unsere Bautoleranzen beim Gewicht werden durch eingeklebte Gewichte ausgeglichen. Im Strongback, das Mast, Kiel, Ruder, Servos, Batterie, Schalter und den Empfänger aufnimmt ist auch ein Tank für Gewicht integriert.

Ziel erreicht: Das Gewicht eines Schiffes mit Großbaum, Segelservo, Ruderservo und Schalter RC ohne Akku, Mast, Kiel & Ruder wird bei 900g liegen. Damit ist das Serienschiff 190g leichter als der aktuelle Prototyp (1090g) und 660g (!!!!) leichter als der Prototyp in der Version "La Rochelle" (1560g, d.h. Gesamtgewicht nur noch 2906g statt 3576g, weil das Schiff noch voll Schaum war). Wir haben aufgrund der Gewichtsersparnis das Kielgewicht um 200g auf 1600g erhöht, und eine neue CNC-gefräste Kielform fertigen lassen. Damit ist das Boot noch etwas gutmütiger und leistungsfähriger geworden.
Wenn man sich das Video aus La Rochelle ansieht, und beobachtet, wie das Ding damals raumschots schon abging, dann sind wir mächtig gespannt, wie es denn jetzt so segeln wird.

Ein Kasko, also ein Rumpf mit Deck und Innenleben wiegt nun rund 700g - und ist sehr stabil. Wir könnten auch wesentlich leichter bauen - aber dann kann man das Boot schnell beschädigen. Die 3X1 soll mit Geschwindigkeit UND Zuverlässigkeit glänzen. Die 3X1 in wenigen Worten zusammengefasst:

Dieses 125cm lange Kohlefaser Sportgerät ist kompromisslos zum gemeinsamen Regattasegeln ausgelegt. Der teilbare Mast, der Bugspriet, Kiel & Ruder sind ohne Werkzeug demontierbar. So ist die 3X1 innerhalb von wenigen Minuten aufgebaut und lässt sich trotz fast 2m Höhe einfach transportieren und stauen.

Segelspaß: Tolle Raumschoteigenschaften ermöglichen wilde Gleitfahrten. Der flexible Carbonmast und die Segelschnitte erlauben Segeln von Leichtwind bis Sturm.

Zuverlässigkeit: Doppeltes Lukensystem, hohe Akkukapazität und 2,4 Ghz-Anlage bedeuten bis zu 16 Stunden sicheren Segelspaß ohne Nachzuladen.

Faires Segeln: Klare Vermessungsregeln, strenge Bauvorschriften und viele interne Baukontrollen sorgen für gleich schnelle Schiffe.

Die beiden ersten Boote aus unserer Serienproduktion und den Prototyp werden wir übrigens in unseren Vermietpool aufnehmen, oder auch gerne zum Probesegeln ausleihen.


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24.11.2011

Das richtige Umfeld für Ihre maritime Werbung

Die maritime Zielgruppe der Segler interessiert Sie? Sie machen Werbung für Ihre Produkte und Dienstleistungen? Wir bieten Ihnen die richtigen Plattformen um diese Zielgruppe ohne große Streuverluste zu erreichen! Mit Werbung auf stockmaritime.com oder nordseewoche.org erreichen Sie genau die Kunden, die ihr maritimes Produkt oder Ihre maritime Dienstleistung nutzen könnten. Wir bieten Ihnen auf diesen Webseiten verschiedenste Online-Werbemöglichkeiten an. Vom klassischen Banner bis hin zu Textanzeigen in unserem Newsletter! Darüber hinaus bieten wir Ihnen attraktive Schaltmöglichkeiten in den beiden gedruckten Medien der Nordseewoche. Mit einer Anzeige in der Ausschreibung oder im Programmheft der Veranstaltung, die Sie noch bis zum 20.12.2011 bzw. 20.04.2012 buchen können, erreichen Sie rund 2.000 aktive Regattasegler zielgerichtet ohne nennenswerte Streuverluste. Kontaktieren Sie uns gerne per Email an service@stockmaritime.com oder rufen Sie uns an. Telefon 040 - 86 66 27 12. Wir beraten Sie gerne und machen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

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24.11.2011

Wenn die Augen ganz groß leuchten....

...lag für den Segler ein Winter-Segel-Spielzeug von stockmaritime unter der Tanne! So oder so ähnlich könnte man wohl die Reaktionen von im Winter auf dem Trockenen sitzenden Regatta-Seglern beschreiben, die eines unserer heißen Modellboote zu Weihnachten bekommen. Wir möchten Ihnen deshalb schon heute einige Empfehlungen nahe bringen, damit Sie zu Weihnachten in jedem Fall in leuchtende Regatta-Segler-Augen blicken können. Hier unsere Top-Fünf Geschenkideen:

1. Das Geschenk für Einsteiger:
Die AC60 im stockmaritime-Design inkl. Fernsteuerung für nur 198,- Euro.
Der geneigte Segler muss nur noch das Rigg stellen, trimmen, Batterien einlegen und schon kann es los gehen. Die AC60 im stockmaritime-Design ist unser absoluter Bestseller und macht garantiert jedem Segler Spaß!

2. Das Zusatzgeschenk - auch bekannt als Geschenke-Tipp für die Tante
Zur AC60 oder jedem anderen Modellboot aus unserem Sortiment, sollten Sie auch Akkus und ein vernünftiges Ladegerät schenken. Denn dann kann der Spaß auch gleich losgehen. Oder haben Sie schon mal am Feiertag Batterien an der Tankstelle gekauft? Dafür können Sie auch gleich Akkus kaufen meinen wir! Dass Profi Powerset Mobil kann an Weihnachten gleich an drei Möglichkeiten geladen werden: an Ihrer herkömmlichen Steckdose. Ist die durch die Lichterkette am Tanenbaum besetzt? Kein Problem! Nehmen Sie doch den USB-Anschluss eines technischen Geräts, das Ihnen vielleicht unter der Tanne beschert wurde. Auch daran können Sie mit dem Profi Powerset Mobil Ihre AC60 Akkus laden. Sind Sie Weihnachten die ganze Zeit unterwegs? Von der Oma zur Tante und dann zum Onkel und so weiter? Auch kein Problem. Vorfreude auf´s Segeln ist doch die schönste Freude. Laden Sie die Akkus für Ihr Boot doch einfach an der Steckdose im Auto. Auch das ist mit dem Profi Powerset Mobil kein Problem!

3. Das Zubehör - Kann man auch gut Oma, Opa, Schwiegermutti oder den Kindern als Geschenke-Tipp empfehlen:
Das Zubehör macht aus dem AC60 einen noch heißeren Renner! Egal ob der Tuningkiel aus Kohlefaser oder gleich ein ganzes Kohlefaser-Rigg unter der Tanne liegt: beim Anblick von Kohlefaser-Teilen schlägt jedes Seglerherz höher! Kohlefaser bedeutet leichter, schneller, besser! Mit den Kohlefaser-Tuning-Bäumen können Sie die AC60 z.B. noch vielfältiger trimmen und so mit weniger Gewicht schneller segeln. Perfekt um unter der Tanne den Segler erstmal zum Schweigen zu bringen, denn die ganzen Kohle-Teile wollen natürlich gleich am Boot montiert sein.

4. Das Sicherheits-Zubehör
Das ist eigentlich das aller wichtigste Zubehör! Denn nur mit dem Sicherheitszubehör kann man auf Nummer sicher gehen. Das ist besonders Weihnachten ganz wichtig, nicht das schon am ersten Feiertag die Laune sinkt weil das Boot gesunken ist. Wir empfehlen als Festmahl für den AC60 Matschband an Edelstahlschreuben und bieten Ihnen hier auch ein kleines aber wichtiges Geschenk: Matschband zum besseren Abdichten der AC60 bekommen Sie schon für 3,99 EUR, das Edelstahlschraubenset für 6,- EUR. Das können sogar die Kinder dem Papa schenken und dürfen dafür im Gegenzug auch mal - nein, nicht steuern - zuschauen natürlich.

5. Länge läuft!
Wenn Ihnen alle unsere vorherigen Geschenktipps nicht so richtig zusagten, dann haben wir noch einen letzten für Sie: Länge läuft! Und das natürlich am besten bei unserem neuen 3x1 One Design Racer, dem Boot, das sicher ist, einfach Spaß macht und Ihnen bis zu 16 Stunden Ruhe am Stück verschafft. So lange hält nämlich der Akku maximal aus.

Natürlich sind alle diese Geschenke-Tipps auch für Nicht-Segler zur Infizierung mit dem Segelvirus geeignet und wir werden garantiert kein Gegenmittel empfehlen! Wenn Sie jetzt aber noch unsicher sind, was Sie aus unserem Sortiment schenken sollen, dann rufen Sie uns einfach an, wir beraten Sie bei der Auswahl des passenden Geschenks!


 
23.11.2011

Zeitersparnis in der Regatta-Organisation

Online-Regattamanagement jetzt auch für Vereine

Dank der Webbasierten Lösung Sailors Lounge können Segelvereine, Verbände oder andere Regattaveranstalter viel Zeit und Geld sparen, und darüber hinaus gegenüber den Mitgliedern mit einem neuen, attraktiven Angebot im Internet glänzen.

War es bisher für Vereine finanziell meistens nicht darstellbar, eine eigene, komfortable Internetlösung zu entwickeln, können clevere Webmaster nun die Vereinsseite mit wenig Aufwand attraktiver und vor allen nützlicher machen. Durch die Integration der Sailors Lounge Lösung können Segler ganz einfach für Regatten, oder andere Veranstaltungen melden. Adress- und Bootsdaten - sogar mit Messbrief - müssen nur noch einmal angelegt werden.
Die Crewliste, Wiegeliste mit Crewgewichten und sogar die lästige Liste der Angehörigen, die bei einem Unfall benachrichtigt werden, können automatisiert erstellt werden. Ein Verein hat so schnell alle Daten im Überblick - zeitaufwändige Kontrolle der Segelnummer und Kontaktdaten der Segler entfällt.
Regattadaten können in vorhandene Auswertungsprogramme übernommen, auf der Vereinswebsite und auf sailorslounge.com veröffentlicht werden und zusätzlich als PDF ausgegeben werden. Natürlich mit Startlisten, Ergebnissen und sogar mit Regattafotos. Das schont das Zeitbudget der meist ehrenamtlichen Regattaorganisatoren und Wettfahrtleiter erheblich.

In Arbeit ist auch eine Regattaauswertung für Yardstick, ORC und sogar DH – mit Live Scoring, was bedeutet, dass die berechnete Zeit sofort im Web oder im Club auf einem separaten Monitor zur Verfügung steht. Die Folge: Vermessungsregatten werden spannender.

Die Sailors Lounge wurde auf Basis hunderter Gespräche mit Seglern und Regattaorganisatoren entwickelt. Robert Neumann, Gründer der Sailors Lounge, weiß wovon er spricht. Seit Kindesbeinen ist er auf Regatten unterwegs, von der Elbregatta bis hin zum Transatlantik-Race. „Jahrelang hab ich unsere Crew organisiert, dann kam die Idee, mit einer Online-Lösung Zeit zu sparen. Seitdem mache ich unser Crewmanagement mit der Sailors-Lounge. Auch aus dieser fast täglichen Erfahrung entstehen immer wieder praxisgerechte Verbesserungen.”

Bei allem Komfort ist Neumann der Datenschutz sehr wichtig. Der Bereich für Vereine und Mitglieder ist selbstverständlich passwortgeschützt. Mitglieder können Ihre Informationen gezielt frei schalten, sperren oder nur bestimmte Informationen in der Crewbörse veröffentlichen.

Die Sailors Lounge wurde 2006 als reine Crewverwaltung entwickelt, mit dem Ziel, Eigner & Crewmitglieder zusammenzuführen, und die Organisation und den Austausch untereinander zu vereinfachen. Heute kann man mit der Sailors Lounge nicht nur seine Crew für die gesamte Regattasaison oder Sommertour organisieren, sondern auch neue Crewmitglieder suchen, Routen planen oder die Winterarbeit organisieren.

Als zusätzliches BonBon findet der Interessierte im Yachtverzeichnis viele Informationen zu Bootstypen und Werften mit wertvollen Tipps und Links - und in Kooperation mit der Bildagentur stockmaritime.com sogar viele Bilder zum Bootstyp.

Jeder kann die Sailors Lounge ganz einfach testen: Einfach anmelden und seine Crew mit dem Emailformular einladen.
Ab sofort können interessierte Vereine einen kostenfreien Zugang beantragen.

Mehr Informationen >>.

 
17.11.2011

Droht der Container-Schifffahrt eine Pleite-Welle?

Wieder einmal sind die Frachtraten im Asien-Europa-Verkehr so niedrig, dass so manche Reederei Schwierigkeiten bekommen könnte ihre Schiffe kostendeckend zu betreiben. Zwar ist das Frachtaufkommen immer noch sehr groß und es steigt weiter, doch auch die Kapazitäten sind gewachsen. Kostete im Januar ein 20-Fuß Container von Shanghai nach Nordeuropa noch über 1.200 US Dollar, so lag der Preis Ende Oktober nur noch bei knapp 650 US Dollar. Die größte Reederei der Welt, Maersk verbuchte denn auch im dritten Quartal 2011, trotz eines Wachstums von 16% bei der Anzahl der transportierten Container, einen dreistelligen Millionenverlust. Insbesondere bei den Schiffen mit einer Kapazität von mehr als 10.000 TEU (20-Fuß Containern) gibt es deutliche Überkapazitäten. Dies ist für die Branche insoweit fatal, als dass die Schiffe ihre Kostenvorteile je Container erst ab einer gewissen Auslastung zur Geltung bringen können. Um diese Container-Riesen auszulasten senken die Reedereien ihre Preise und die Reedereien mit kleineren Schiffen sind so im Nachteil. Für diese ist der niedrige Preis selbst bei hoher Auslastung nicht ganz kostendeckend. "Wer losfährt wirft Geld über Bord" schrieb gar das Handelsblatt. Verluste häufen sich. Schuld an der Misere ist jedoch nicht nur die auseinander klaffende Schere zwischen Frachtaufkommen und Schiffskapazitäten, sondern auch Konkurrenzdenken. So liefern sich die beiden führenden Reederei-Konzerne Maersk und MSC eine unerbittliche Preischlacht um die Marktführerschaft zu behalten, bzw. zu erlangen. Vor allem die Deutschen Reeder leiden darunter. Sie zahlen derzeit mehr für den Brennstoff ihrer Schiffe, als die Fracht an Umsatz bringt. Der Schiffsdiesel ist seit Anfang 2011 um rund 36% teurer geworden meldet das Handelsblatt. Nur einen Teil dieser Mehrkosten könnten die Reeder jedoch an ihre Kunden weitergeben. Damit ist die Schifffahrt derzeit schlechter gestellt als während der Wirtschaftskrise 2008. Das dies auch gesamtwirtschaftlich betrachtet zum Problem werden könnte glaubt derzeit niemand. Doch die Deutschen sind die größten Schiffseigner weltweit. Über 35% aller Frachtschiffe auf den Meeren gehören Deutschen oder deutschen Unternehmen. Wird sind damit Weltmarktführer. Durch die Veränderung der Branche, hin zu großen Charterreedereien, die ihre Schiffe an die Branchenführer im Frachttransport vermieten, ist die Situation zusätzlich verschärft. Gehörten früher den Reedern die Schiffe meist noch selbst, ist der Markt heute geteilt in Reedereien, die Schiffe nur an andere vermieten und solche, die Schiffe mieten und deren Frachtkapazität verkaufen. Die Branchenführer fahren fast alle mit gecharterten Schiffen und geben diese an die Vercharterer zurück, wenn keine Fracht für diese am Markt akquiriert werden kann. Aus der Krise 2008 haben viele gelernt und haben nur kurzfristigere Charterkontrakte geschlossen, das benachteiligt jetzt die Vercharterer und die Branchengrößen können flexibler auf die Marktlage reagieren. Die Branchengrößen der Vercharterer jedoch geraten immer stärker unter Druck. Einige Schiffsfonds mussten bereits Insolvenz anmelden und die Branche munkelt, einigen Banken gehörten schon viele Schiffe, da diese die Fonds nicht an private Anleger verkaufen konnten. Den Standort Hamburg trifft es nun besonders. Rund 70% der Charterschiffe werden von Hamburger Reedern betrieben. Diese beginnen nun mit der Stornierung von Bauaufträgen um ihre Kapazitäten nicht noch weiter zu vergrößern und Handlungsspielraum zu behalten. Einige Linienreedereien setzen stattdessen auf eine Vergrößerung der Schiffe. Eine Hamburger Reederei hat z.B. die im Bau befindlichen Schiffe gleich um rund 4.000 TEU Tragkraft vergrößern lassen und ihre Bestellungen geändert. Mehr Tonnage je Schiff senkt die Kosten pro Container ist das Motto, insbesondere da die moderne Antriebstechnik auch beim sparen hilft. Ob eine große Konsolidierung in der Branche stattfindet und ob dabei Deutsche Reeder auf der Strecke bleiben ist noch ungewiss. Die Verluste allerdings sind bereits real.


 
17.11.2011

H2H - Helgoland to Hamburg Challenge nun auch in umgekehrter Richtung segelbar!

Der vom stockmariTeam mit der Asso 99 "stockmaritime" 2008 gesetzte Benchmark Helgoland to Hamburg, kurz H2H, ist am vergangen Wochenende erneut auf die Probe gestellt worden. Doch diesmal in umgekehrter Richtung. Wir haben dann kurzfristig beschlossen, dass der Rekord ganz offiziell nun auch in umgekehrter Richtung, nämlich von Hamburg/Wedel nach Helgoland versucht werden darf. Die H2H Challenge wird dadurch noch spannender!
Am Montag letzter Woche hat Wolfram Heibeck mit seinem Neubau "Open 32" names "Black Maggy" nämlich eine super Zeit von Wedel nach Helgoland ersegelt. In dieser Richtung ist es viel schwerer schnell nach Helgoland zu kommen, weil das Tidenfenster sehr klein ist, und man daher immer etwas Gegenstrom auf der Tour hat.
Leider hat Wolfram keinen extern dokumentierten Versuch (siehe Ausschreibung) unternommen, trotzdem ist die Zeit, das Boot und die Richtung so spannend, dass wir den Bericht in die "Hall of Fame" aufgenommen haben:

Das schrieb uns Wolfram Heibeck:

Moin Segelfreunde!
Auf der Rückreise von der Hanseboot am vergangenen Montag zum Heimathafen Hooksiel entschieden wir uns in Höhe Cuxhaven doch noch über Helgoland zu segeln. Bei der letzten Eintragung im Logbuch fiel mir auf, dass unsere gesegelte Zeit Wedel-Helgoland nur 8Stunden und 7 Minuten betrug.
Wieder zu Hause angekommen konnte ich mich vergewissern, dass diese Zeit an Eure 7:43 in „Tidenrichtung“ ganz schön nahe heran kommt.

Hier ein kurzer Logbuch-Auszug vom Montag, 7.11.2011:

1. Start HH Altona 7.77.2011 9:25, ENE 3 Böhig über der Stadt NW Altona , Groß, Gennaker, langsame Fahrt gegen Strom , abkreuzend
2. 13:12 endlich Wedel querab ENE 3-4 bessere Fahrt gegen Strom Groß, Gennaker
3. Höhe Stade Stauwasser, Gennaker weg, Code Zero ENE 4 später Böen 5
4. Öfter Wechsel zwischen Genua und Code Zero
5. Kraftwerk Brokdorf Gennaker auf E 4-5
6. 17:10 Brunsbüttel Schleuse querab E 5 bis nach Cux abkreuzen bis 14Kn mit Strom
7. Cuxhaven Gennaker gegen Genua
8. Höhe Neuwerk wieder Gegenstrom Code Zero auf ESE 5
9. Ca 19:20~ Tonne 2 Elbefahrwasser Stb ESE 5-6
10. 19:40 Code Zero runter , weil Surfs über Grund über 16 Kn gegen Strom zu nass , Genua auf, ESE 6
11. 21:05 Hafeneifahrt Helgoland gerade rein bei übler See direkt vorm Loch. 21:15 als einziges Boot im Hafen fest

Im nächsten Jahr werden wir mal auf ein Wetterfenster warten und nach Wedel fahren… Damit müsst Ihr rechnen! Wir haben viel Spaß dabei !!

Viele Grüße aus Hooksiel
Wolfram Heibeck

Rekordfieber? Hier geht es zur Website der H2H Challenge >>.

 
17.11.2011

BSH erinnert an den Ozeanographen Prof. Dr. Günter Dietrich

Anlässlich des 100. Geburtstages des deutschen Ozeanographen Prof. Dr. Günter Dietrich erinnert das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) an seine Verdienste für die deutsche Meeresforschung. Der international renommierte Wissenschaftler gilt als Wegbereiter der Meereskunde nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Nach Tätigkeit am Deutschen Hydrographischen Institut (DHI) von 1950 bis 1959 in Hamburg führte er als Ordinarius das Institut für Meereskunde (IfM) in Kiel. Er förderte durch seine Expeditionen und Forschungen maßgeblich die Entwicklung der Ozeanographie in Deutschland.
Prof. Dr. Günter Dietrich wurde 1911 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Ozeanographie, Meteorologie, Mathematik, Physik und Geographie promovierte er 1935 an der Universität Berlin. Er begann am Berliner Institut für Meereskunde, dem damals führenden Meeresforschungsinstitut in Deutschland. Dort arbeitete er mit Albert Defant, dem Begründer der physikalischen Ozeanographie, und Georg Wüst, der erstmals das komplette Strömungssystem des Atlantiks aufzeichnete. Durch Teilnahme an Forschungsreisen sammelte er wissenschaftliche Erfahrungen, die er während des Zweiten Weltkrieges im Marineobservatorium in Wilhelmshaven und Greifswald als physikalischer Ozeanograph vertiefte. 1943 habilitierte er in Geophysik und Ozeanographie an der Universität Berlin.
1950 nahm er seine Arbeit in der Meeresforschung im DHI, dem Vorgänger des BSH, auf. In diesen Jahren entwickelte Hamburg sich zum führenden Zentrum der deutschen Meeresforschung. Mit der "Gauss" verfügte das DHI über das erste Forschungsschiff in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Dietrich nahm die meereskundlichen Untersuchungen der Nordsee wieder auf, die noch heute vom BSH jährlich durchgeführt werden. Er war federführend für die erfolgreiche deutsche Teilnahme am "Internationalen Geophysikalischen Jahr" (IGJ) 1957/1958, dem ersten internationalen Großprojekt für die Bundesrepublik Deutschland nach dem Krieg. Für die bis heute andauernde internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in Projekten auch im Bereich der Ozeanographie war das IGJ die Grundlage. In seinen Jahren am DHI entstand in Zusammenarbeit mit dem Meereschemiker Kurt Kalle die erste Auflage des Lehrbuchs "Allgemeine Meereskunde -- eine Einführung in die Ozeanographie", das über Jahrzehnte hinweg das Standardwerk der Meereskunde war.
1959 folgte Prof. Dr. Günter Dietrich dem Ruf an die Universität Kiel und übernahm die Leitung des Instituts für Meeresforschung. Auch in dieser Zeit begleitete er die Arbeit des DHI. Er beriet es beim Aufbau seines Messnetzes, des Vorgängers von MARNET, des Marinen Umweltmessnetzes in Nord- und Ostsee. Auch die Bereederung der "Meteor" durch das DHI stellte ein starkes Bindeglied zwischen dem DHI und dem von Prof. Dr. Dietrich geleiteten Institut für Meereskunde dar.
"Prof. Dietrich war sehr weitsichtig und modern: Schon in den fünfziger Jahren forderte und lebte er eine enge Zusammenarbeit aller für die Ozeane relevanten Wissenschaften -- auch der Meteorologie. Insofern war er auch der Wegbereiter des heutigen Verständnisses von der Wechselwirkung zwischen Meeren und Klima", würdigt Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH, die Rolle von Prof. Dr. Günter Dietrich für die Meereskunde in Deutschland.
Zu Ehren von Professor Dietrich findet am 18. November ab 15 Uhr ein Sonderkolloquium am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel statt.

Das Programm des Sonderkolloquiums finden Sie hier >>.

 
17.11.2011

Live-Bildershow im Kieler Studio-Filmtheater: 1200 Tage Samstag - 3 Jahre, 30 Länder, 35.000 Seemeilen

Judith und Sönke Roever zeigen deutschlandweit eine außergewöhnliche Live-Bildershow über ihre Weltumseglung. Zeitgleich erscheint das neue Buch des Autors „1200 Tage Samstag“.
 
1200 Tage sind Buchautor Sönke Roever (36) und seine Frau Judith (34) unterwegs gewesen. Auf einem nur zehn Meter langen Segelschiff vom Typ Gib’Sea 106 haben die beiden Aussteiger auf Zeit über 35.000 Seemeilen (rund 65.000 Kilometer) zurückgelegt und drei Ozeane und mehr als 30 Länder in ihrem Kielwasser gelassen. Angefangen in Hamburg führte die Reise von Europa über die Kanaren, die Karibik, den Panamakanal und die Südsee nach Neuseeland. Von dort ging es unter anderem über Vanuatu, die Salomonen, Papua-Neuguinea, Australien, Indonesien, die Weihnachtsinsel, Südafrika, die Kapverden und die Azoren zurück in den Heimathafen Hamburg.
 
Nach sieben ausverkauften Vorstellungen mit über 2000 Besuchern in Hamburg zeigen Judith und Sönke Roever nun deutschlandweit die Highlights der Reise im Rahmen einer knapp zweistündigen Live-Bildershow. Der muntere Reisebericht mit dem Titel „1200 Tage Samstag“ steckt voller unterhaltsamer Geschichten über Land und Leute sowie das Leben an Bord. Egal, ob es sich dabei um einen Sturm auf dem Indischen Ozean, die Äquatortaufe, das Leben in der Südsee, Landtauchen in Vanuatu oder eine Kenterung vor Südafrika handelt, gezeigt werden einzigartige Fotografien und ausgewählte Filmsequenzen, während die Roevers die Reise live kommentieren und den Zuhörer mit an Bord nehmen.
 
Die Segelzeitschrift YACHT schreibt dazu: Untermalt von Musik und spannenden wie amüsanten Geschichten, war der Vortrag weit mehr als der obligatorische Dia-Abend. Vielmehr eine bis ins Detail ausgearbeitete Multimedia-Show. Dazu live kommentiert und keinesfalls nur etwas für Wasserratten. Die Zeit verging wie im Fluge, sodass am Ende ein Zuschauer versicherte: "Ich glaube, das waren die kürzesten zwei Stunden meines Lebens."

Die Bildershow wird am kommenden Montag, den 21.11.2011 im Kieler Studio-Filmtheater in der Wilhelmminenstraße 10, Kiel um 20 Uhr stattfinden. Karten zur Veranstaltung und das aktuell veröffentliche Buch „1200 Tage Samstag“ sind in der Touristen-Information Kiel (Andreas-Gayk-Str. 31, Kiel) sowie an der Abendkasse vom „Studio-Filmtheater“ und in der BUCHHANDLUNG IM WOHLD (Altenholz-Klausdorf) erhältlich.

Mehr ber die Bildershow >>.

 
17.11.2011

Open 32 - Norddeutsche Schönheit aus Hooksiel

Die Open 32 "Black Maggy" ist ein modernes Offshore Segelboot, gebaut unter Verwendung von Compositen Materialien wie Carbon, Kevlar, E-Glasfaser, Holzfurnier und verarbeitet mit Epoxidharz im Vakuumverfahren.
Eine besonders innovative Technologie ist der weltweit erste 2-Achs aufgehängte 2,9m tiefgehenden Kiel (Kanting-, Schwenkkiel). In der Segelstellung kann die 710Kg Ballastflosse jeweils 45° nach Luv geschwenkt werden. So wird der Gewichtsschwerpunkt des gesamten Bootes ca 1,5m aus der Mittschiffsachse versetzt und erhält so ein enormes aufrichtendes Moment. Um in enge Häfen zu gelangen kann die Flosse nach hinten unter den Rumpf geklappt werden und der Tiefgang auf 0,9m verringert werden. Die Abdrift wird durch 2 angestellte, 3,4m lange asymetrische Seiten-Steckschwerter verhindert.
Der 16m Carbonmast aus eigener Herstellung wird mit den ganz neu entwickelten Carbon Wanten ausgerüstet. Die Segelfläche am Wind beträgt ca. 69m².

Das Design entspricht den heutigen, modernen Anforderungen einer modernen Segelyacht unter Einbeziehung modernster Materialien und dadurch erheblicher Gewichtseinsparung (50%) einer konventionell gefertigten Serienyacht. Hierdurch ergibt sich ein Geschwindigkeitspotential, welches sonst nur Regattayachten zugesprochen wird. Optisch sind Akzente gesetzt durch den mit Mahagoni furnierten und natur lackierten Bootsrupf, dem modernen Teakdeck, den Mahagoni Aufbauseiten und den in Sichtcarbon ausgeführten tragenden Bauteilen.

Gebaut wurde die Open 32 "Black Maggy" von Spezialbootsbau aus Hooksiel.

Daten:
Länge: 9,76m
Breite: 3,92m
Tiefgang: 2,90/0,9m
Verdrängung: 2,6 to
Segelfläche am Wind: 69qm
Gennacker max: 160qm
Hilfsmotor: Yanmar 15PS,
Saildrive, VarioProfil-Prop
Segeltragzahl: 6,5 laut Yacht-Formel

Zur Website von Spezialbootsbau >>.

 
17.11.2011

Transat Jaques Vabre mit weiteren Ausfällen und ersten Zieleinläufen.

Bei der Transat Jaques Vabre musste die deutsche Teilnehmerin Anna Maria Renken, die für das österreichische Team Celox mit einem Class 40 Racer gestartet war, leider aufgeben. Ein Ruderbruch zwang Renken und ihre Co-Skipperin Jakica Jesih die Azoren anzulaufen. Dort kam dann die Nachricht, dass ein Ruder frühestens am Donnerstag eintreffen könne und das Duo meldete der Rennleitung die Aufgabe. Zu groß wäre der Rückstand gewesen, uneinholbar. Renken zeigte sich in Interviews mit der deutschen Segelpresse zerknirscht. Doch die ersten Boote haben die Regatta vom französischen Le Havre nach Costa Rica fast überstanden. Wenn Sie diesen Text erhalten, wird der IMOCA Open 60 von Jean-Pierre Dick, "Virbac-Paprec 3" schon im Ziel sein. Noch am Freitag wird dann wahrscheinlich der Brite Alex Thomson folgen, der mit seiner "Hugo Boss" endlich mal wieder bei einer Regatta selbst dabei war und das Boot auch noch heil ins Ziel gebracht haben wird. Doch noch ist Thomson, dem der Ruf als "Crashkid" ihm vorauseilt, nicht im Ziel, vielleicht ist es ganz spannend, den Live-Tracker im Auge zu behalten. Es müssten sich aber schon fiese Hurrikane in der Karibik aufbauen, damit es für Thomson jetzt noch total schief geht. A propos: ist eigentlich gerade Hurrikan-Saison? Doch wir wollen positiv bleiben. Die beiden noch verbliebenen Multi 50 Trimarane haben sich seit letzter Woche auch nicht zerlegt und segeln fröhlich den vorgeschriebenen Umweg um St. Bath. Den sollten die Multi 50 eigentlich nehmen, weil man dachte sie seien schneller als die IMOCA Open 60´s, doch Dick und Thomson haben uns da kurzfristig die Segelwelt auf den Kopf gestellt und hatten schon vor einer Woche die eigentlich schnelleren Multis überholt. Gut, die besten der besten Multi 50 Segler waren da schon wegen der fragilen Kisten ausgeschieden, aber dennoch sind mit Yves Le Blevec und Loic Fequet nicht die schlechtesten Profis auf den Drei-Rümpfern unterwegs. Werfen wir noch kurz einen Blick auf den Ttelverteidiger Marc Guillemot mit seinem IMOCA Open 60 "Safran". Er lag letzte Woche auf dem vorletzten Platz und dann hieß es auch noch er wolle einen technischen Stop in der Dominikanischen Republik machen. Die Steuerung sei irgendwie defekt. Dann kam alles anders. Kein Stop, etliche Plätze gut gemacht und während wir diese Zeilen schreiben, zischt das Boot aus La Trinité sur mer mit rund 16 Knoten Fahrt durch die Karibik, direkt nach Costa Rica. Bravo Marc! Bald treffen sich also die ganzen Profis aus Frankreich in Costa Rica. Nur die Class 40 Segler sind beim ersten Barbesuch noch nicht dabei. Mit rund 1.600 Seemeilen bis zum Ziel führt immer noch die "Aquarelle.com" mit Skipper Yannik Bestaven das Feld der Class 40 an. Interessant ist, dass Hannah Jenner, Ex-Segelpartnerin der ausgeschiedenen Deutschen Anna-Maria Renken, sich ganz gut auf Platz 3 hält. Hätten Renken und Jenner Sponsoren für ihre Global Ocean Race Kampagne gefunden, mit den beiden wäre wohl zu rechnen gewesen. Doch zurück zur Transat Jaques Vabre. Im Feld der Class 40 gab es nämlich noch einen weiteren Ausfall. Die "Concise 2" war wegen eines Rumpfschadens aus dem Rennen ausgeschieden, das nun in die spannende Endphase kommt.

Zur Website der Transat Jaques Vabre >>.

 
17.11.2011

Volvo Ocean Race: verzockt, geparkt und getauft

Beim Volvo Ocean Race hat in den letzten Tagen das Team Puma die Führung übernommen. Die von Franck Cammas, dem Skipper von Groupama, gewählte Route entlang am afrikanischen Kontinent hat sich nicht als Joker entpuppt und Cammas hat mit seinem Team von dort zusehen müssen, wie sein Team im Klassement immer weiter nach hinten durchgereicht wurde. Er hatte in der Flaute geparkt, während das Feld Wind bekam. Nun liegt er mit über 300 Seemeilen hinter dem führenden Puma Team auf dem vierten Platz zurück. Groupama ist übrigens kurz vor den Kapverdischen Inseln ebenfalls Richtung Westen abgebogen und auf die Route des Feldes zurück gekehrt. Das Feld segelte mittlerweile bis vor die brasilianische Küste, denn die rund 350km vor der Küste liegende und zu Brasilien gehörende Insel Fernando de Noronha musste gerundet werden. An der Spitze ist Puma übrigens nicht alleine. Telefonica hat sich nicht abhängen lassen und ist immer noch in Sichtweite des Puma in Lauerstellung. Nur Zehn Seemeilen trennte die Boote im Schnitt. Derzeit zeigt die Website des Volvo Ocean Race und die Facebook-Seiten der Teams vor allem Bilder einer Seefahrertradition, der Äquatortaufe. dabei mussten sich die Segler, die zum ersten mal den Äquator überquerten so einiges gefallen lassen. Was genau, das lesen Sie besser selbst beim Volvo Ocean Race nach, wir wollen das hier an dieser Stelle lieber nicht im Einzelnen darstellen. Spannend bleibt es alle mal beim Volvo Ocean Race. Zwei Teams kämpfen mit einer logistischen Herausforderung, über die genauso professionell berichtet wird, wie über die vier anderen Teams, die gegeneinander und mit den Kräften der Natur kämpfen. Gerade die Enge an der Spitze des Feldes macht die derzeitige Etappe noch immer spannend, auch wenn das Roulette von Cammas nun ausgespielt ist. Selbst Camper ist es noch möglich, die etwas über 120 Seemeilen Abstand zur Spitze noch zu schaffen und wir wissen seit spätestens zwei Wochen: beim Volvo Ocean Race ist alles möglich! Vielleicht gewinnt Cammas ja doch noch die Etappe.

Zur Website des Volvo Ocean Race >>.

 
17.11.2011

Mehr Messen, mehr Kosten, mehr Nutzen? Braucht Deutschland sechs Wassersportmessen?

Am Wochenende startet in Berlin die Boot und Fun. Diesmal, zum 10 jährigen Jubiläum wird unter´m Funkturm im Herzen der Hauptstadt gleich zehn Tage lang ausgestellt. Los geht es am Freitag, den 18. November mit der Gala-Nacht der Boote. Ob die regionale Messe mit ihren - laut Veranstalter - 649 Ausstellern tatsächlich über 10 Tage die Leistung bringen kann, die viele Aussteller brauchen, nämlich kauffreudige Besucher, muss die Messe nun beweisen. Angesichts des Trends von immer weniger Besuchern auf immer mehr Messen, verwundert die mutige Entscheidung zur Verlängerung auf zehn Messetage doch sehr. Wir nehmen dies und die Information, dass auch der hanseboot wieder einige Besucher mehr fernblieben als Anlass, das Thema kurz kritisch zu betrachten.
Vor allem für die Aussteller, also die Unternehmen der Wassersportbranche sind die beiden Trends - mehr Messen, weniger Besucher - eine echte Herausforderung. Immer länger und immer häufiger muss nicht nur Personal für die Beratung und den Verkauf auf Messen bereit stehen, auch die Messekosten wie Standmiete und Logistik werden mehr. Gleichzeitig warnen die Wirtschaftsinstitute vor Konjunkturschwäche. Zeit für eine Konsolidierung meinen die einen und Buchen nur noch beim Branchenprimus. Andere sind stärker auf ihre regionale Präsenz angewiesen und müssen sich und ihre Produkte erst noch bekannt machen. Diese Firmen sind darauf angewiesen, sich häufig auch in kleinerem Rahmen zu präsentieren. Doch kann das für beide Typen an Unternehmen gut gehen? Der eine Typus lässt unter Umständen seine regionale Kundschaft im Regen stehen. Es entsteht eine Enttäuschung, dass die Lieblingsmarke nicht auf der Lieblingsmesse ausgestellt hat. Die Konkurrenz war da. was nun? Für die andere, die unbekannte kleine Firma ist das Problem ein anderes. Wie kann sie die ganzen kleinen Messen ansteuern und das ganze auch noch finanzieren? Die Messebranche denkt hier zu wenig an die Branche selbst. Was in anderen Branchen längst stattgefunden hat, eine Konsolisierung und Spezialisierung, steht den Wassersportmessen erst noch bevor. Kaum jemand kommt im Automobilbereich auf die Idee eine neue, große Messe über zehn Tage zu veranstalten. Die Hersteller würden lächelnd abwinken. Beim Wassersport ist dies anders. Hier stellen nicht nur die Hersteller selbst aus, sondern häufig auch die Händler. Und da sind wieder die beiden Ur-Typen der Messe-Aussteller: der eine (Händler) braucht seinen regionalen Markt, die kleine regionale Messe. Er findet dort seine Kunden am besten und seine Kunden erwarten ihn dort. Der Hersteller aber will vor allem sein Produkt bekannt machen. Er braucht das große Publikum, die sog. Early Adopter, die Fachleute, die Pressevertreter und den glanzvollen Auftritt. Doch warum wollen ausgerechnet gleich mindestens sechs Messen in Deutschland beide Typen Aussteller ansprechen und in den Hallen haben? Warum hat die Spezialisierung - die es bei den Autos längst gibt - nicht schon stattgefunden? Es käme keiner auf die Idee beim Genfer Autosalon nur Kleinwagen vorzustellen, geschweige denn einen LKW. Die Genfer Messe würde auch nie LKW-Hersteller zum Autosalon einladen. Dennoch hat sie volle Hallen und die Aussteller sind zufrieden. Fragen die sich derzeit - wenn man den Stimmen der Aussteller auf der hanseboot glauben kann - viele stellen und deren Antworten von den Messeveranstaltern erst noch gefunden werden müssen, denn auch sie leiden unter der Vielfalt der Bootsausstellungen, die so recht keiner braucht. Und mehr Besucher wollen beide: Messen und Aussteller. Manche Messen haben schon den ersten Schritt getan und beziehen die Aussteller mit einem Beirat mit ein. Wir sind gespannt, was dies verändern wird und wünschen allen Messen und Ausstellern immer viel Erfolg und vor allem viele Besucher!


 
17.11.2011

Weihnachtsgeschenk mit eingebautem Undersaverflowcontroller-Sparvorteil

Liebe Seglerinnen und Segler, was ein Undersaverflowcontroller-Sparvorteil ist können wir Ihnen auch nicht so genau erklären, aber unseren Sparvorteil für AC60 Starter-Set-Besteller schon: Bis zum 30. November gibt es nämlich zu jedem AC60 Starter-Set ein Matschband und ein Edestahlschraubenset umsonst dazu. Dadurch sparen Sie volle 9,99 Euro! Wenn das mal kein Undersaverflowcontroller-Sparvorteil ist! Ach ja, der Vorteil des Vorteils besteht darin, dass die Edelstahlschrauben den problemlosen Einsatz des AC60 auch im Salzwasser erlauben und der danach auch noch rostfrei bleibt. Außerdem bekommen Sie den AC60 mit dem Matschband dicht. So besteht nicht - wie beim Einsatz ohne den Dicht-Vorteil des Vorteils des Undersaverflowcontroller-Sparvorteils - die Gefahr, dass Ihr AC60 voll läuft und sinkt. Also eigentlich doch alles ganz einfach mit dem Undersaverflowcontroller-Sparvorteil: Sie sparen 9,99 EUR bei Bestellung eines AC60 Starter-Sets bis 30.11.2011 und bekommen dafür das Boot dicht und rostfrei. Alle Preise natürlich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer und ggf. zzgl. Versand, aber inkl. Sparvorteil!

http://www.stockmaritime.de..
Zum Starter-Set >>.

 
17.11.2011

Das Kraftpaket: Ultrapeak 4 Ladegerät wieder lieferbar

Wir haben wieder das Ultrapeak 4 Ladegerät im Programm! Das beliebte und preisgünstige Ladegerät von Hype war lange nicht lieferbar und ist nun wieder ab Lager verfügbar. Das hochwertiges Schnellladegerät für den Anschluss an 12V oder 230V~ Netzsspannung eignet sich für alle Akkupacks, die mit mindestens 1A Ladestrom geladen werden dürfen.. Das ULTRAPEAK 4 ist besonders praktisch, da es sowohl daheim als auch unterwegs eingesetzt werden kann!
Der Lader ist ausgelegt für 4-8 zellige NiCd- & NiMH-Akkus. Der Ladestrom ist wählbar zwischen 1A, 2A und 4A. Das Gerät verfügt über eine automatische Endabschaltung bei Vollerkennung des Akkus.

Sehr praktischer Universal-Lader für das Laden der Bootsakkus! Wir haben Adapter für die verschiedenen Steckeranschlüsse im Programm. Fragen Sie uns danach, wenn Sie einen anderen als den Tamiya Stecker an Ihrem Akku haben.

Ausstattung:
- Automatische Delta-Peak-Abschaltung
- Erhaltungsladung
- Wahlweise 12V / 230V~ Anschluss
- 4-8 Zellen NiCd- & NiMH-Packs
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10.11.2011

Video-Tutorial: Brücke zu niedrig, Mast zu hoch? Kein Problem!

Wer durch die Niederlande will, der kann die "Stehender-Mast-Route" wählen, oder muss seine Palme eben legen. Das gleiche gilt für viele andere Länder und Strecken. Oft ist es nur eine einzelne Brücke auf der Route, wegen der man den Mast legt. Viel extra Arbeit, nur für ein paar hundert Meter und oft wenigen Zentimetern, die eine einzelne Brücke zu niedrig ist. Das man sich diese Arbeit durch etwas Geschick sparen kann, zeigt unser heutiges Tutorial-Video. Aber Achtung! Nachmachen erfolgt stets auf eigene Gefahr!

Zum Video >>.

 
10.11.2011

Volvo Ocean Race startet spektakulär mit Bruch und Zockern

Der Start der ersten Etappe des Volvo Ocean Race von Alicante nack Kapstadt hätte kaum spektakulärer beginnen können. Erst sprang Zinedine Zidane, ein bekannter Fussballer, am Start von Bord der "Azzam" vom Team Abu Dhabi Ocean Racing, dann hatte ausgerechnet auch noch dieses Boot ein riesen Pech. Der Mast brach und das Team musste schon kurz nach dem Start in der Nacht zurück nach Alicante - unter Motor. Etwas härter traf es im folgenden die Crew des Teams Sanya. Erst brach sich ein Crewmitglied auf dem Vorschiff einen Fuß, dann delaminierte der Rumpf der ehemaligen "Telefonica blue" und es tat sich ein ziemlicher Schaden am Vorschiff auf. Das Team Sanya meldete, man könne dort das Tageslicht durchscheinen sehen und nur dank des Schotts zum Vorschiff sei das Schiff nicht gesunken. Diverse im Internet kursierende Fotos zeigen den Schaden - auch von innen. Selbst im Hafen standen noch locker 40cm Wasser im Schiff. Das Team Sanya lief nach Entdeckung des Schadens, der wohl durch die Kollision mit Treibgut zustande kam, Motril an der Spanischen Küste an und riggte das Boot in den letzten Tagen ab. Noch beschädigt wird es nun mit einem Schiff von Maersk nach Kapstadt gebracht, wo es zum nächsten Inshore-Race am 10. Dezember wieder einsatzklar sein soll. Das Abu Dhabi Ocean Racing Team hingegen bekam bereits am Dienstag einen neuen Mast nach Alicante geliefert und ist seit Donnerstag wieder im Rennen. Das Rennen verläuft genauso spektakulär wie es mit den beiden Havarien angefangen hat. Das französische Groupama Team mit Skipper Franck Cammas aus Lorient, einer der Stopover-Häfen des Volvo Ocean Race, hat einen völlig anderen Kurs genommen als alle anderen Teilnehmer. Zunächst segelte Cammas die Groupama 4 bis vor die Marokkanische Küste und dann in Richtung Atlantik. Dort wechselte er erneut den Kurs, aber nicht in Richtung Westen, wie alle anderen, sondern Richtung Süd-Westen. Die Franzosen segeln jetzt also die Afrikanische Küste entlang und haben sich dort einen Vorsprung von über 225 Seemeilen herausgefahren. Bilder von den anderen Booten zeigen, dass diese nicht wirklich viel Wind hatten im Durchschnitt - mach ein Steuermann bräunte sich gar "Oben ohne" am Ruder. Ob die Zockerei von Franck Cammas sich am Ende auszahlt und Groupama die erste Etappe des Volvo Ocean Race gewinnen kann wird sich noch zeigen.

Zur Website des Volvo Ocean Race >>.

 
10.11.2011

Als neue Nummer 1 in die Zukunft: Das Match Race Germany eröffnet 2012 die World Match Racing Tour-Saison

Das 15. Match Race Germany findet 2012 wieder zu seinem traditionellen Termin statt: Die spektakulären Segelduelle der weltbesten Matchracer werden über Pfingsten vor Langenargen am Bodensee ausgetragen. „Wir haben dafür gekämpft und gewonnen“, sagt Veranstalter Harald Thierer, „wir mussten im vergangenen Jahr anderen seglerischen Großereignissen ausweichen und sind froh, dass wir nun wieder zum bekannten und beliebtesten Termin starten können. Das ist unsere Verbeugung vor unserem großartigen Publikum.“

30.000 und mehr Zuschauer haben Deutschlands führendes Match Race und einzigen deutschen Stop der World Match Racing Tour in den vergangenen Jahren regelmäßig besucht. „So wird es auch 2012 wieder sein“, sagt Thierer, „der Pfingsttermin ist für unsere Fans ideal.“ Für zusätzliche Spannung sorgt der deutsche Grand Prix in seiner neuen Rolle als Saison-Auftakt-Ereignis: Die World Match Racing Tour 2012 wird am 23. Mai auf dem Bodensee eröffnet!

Die Vorbereitungen für den seglerischen Publikumsschlager laufen bereits auf Hochtouren. Die deutschen Veranstalter Eberhard Magg und Harald Thierer sind gerade von der Hauptversammlung der internationalen Match Race Vereinigung (MRA) auf Bermuda zurückgekehrt. Im Rahmen des Klassikers Gold Cup wurde Eberhard Magg zum zweiten Mal in Folge zum Präsidenten der internationalen Match Race Vereinigung gewählt, die allem die Interessen von Match-Race-Veranstaltern in aller Welt gegenüber der World Match Racing Tour vertritt und sich die Weiterentwicklung der spektakulären Duellsportart auf die Flagge geschrieben hat. „Die Wahl ist mir Ehre und Motivation zugleich“, sagt Magg.

Längst sind auch die Gespräche der Organisatoren mit treuen sowie neuen Partnern angelaufen. „Wir sind mehr als zuversichtlich“, so Harald Thierer, „dass wir bereits zur weltgrößten Bootsausstellung in Düsseldorf im Januar einen starken neuen Partner vorstellen können.“ Das Match Race Germany und seine Veranstalter punkten immer erfolgreicher mit ihrer in Deutschland einzigartigen Angebotskombination. „Unsere Partner dürfen wesentlich mehr als den fünftägigen Auftritt bei einem internationalen Sportereignis und das damit verbundene Medienecho erwarten“, so Thierer, „kombiniert mit den Möglichkeiten des ganzjährig aktiven Match Center Germany ergeben sich für unsere Sponsoren mit einem Bootspaket eine ganzjährige Visibilität in einem ganz besonderen Umfeld sowie mannigfache Möglichkeiten, das Sponsoring nachhaltig zu aktivieren und mit weiteren Maßnahmen zu verknüpfen.“

Mit dem Engagement im Match Race Germany und dem damit verbundenen Branding lassen sich exklusive Gästeprogramme während der Regatta, Incentives und eigene Veranstaltungen auch das ganze Jahr über optimal in Szene setzen. „Wir erwarten alleine zum Match Race Germany selbst mehr als 1000 Teilnehmer an Veranstaltungen. Unserer First-Class-Location `Breeze-In´ liegt in der ersten Reihe direkt am Bodenseeufer in Langenargen und wird direkt ins Wasser hineingebaut.“

Investiert haben die deutschen Veranstalter mit Blick auf das gestiegene TV-Interesse in eine weitere Modernisierung ihrer Übertragungstechnik. Die Technik für die vom Match Race Germany bereits bekannten Live-Berichte im Internet wurden in Zusammenarbeit mit einem internationalen Experten-Team weiterentwickelt. Das so genannte Tracking der Yachten und die damit verbundenen leicht verständlichen Animationen werden 2012 dem modernsten Stand der Technologie entsprechen.

Gleiches gilt für die Flotte der sportlichen Yachten vom Typ Bavaria 40S, die im vergangenen Jahr erfolgreich Match-Race-Premiere feierte. „Die Boote haben ihre Feuertaufe hervorragend bestanden. Sie sind die größten auf der World Match Racing Tour und nach einem Jahr Einsatz auf perfektem Stand der Technik“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „wir haben mit diesem Investment eine goldrichtige Entscheidung getroffen und sind sehr glücklich, dass wir sowohl im Match Race Germany als auch im Match Center Germany auf einen so starken Partner wie Bavaria setzen können.“

Sportlich wird sich bis Ende des Jahres entscheiden, welche Top-Segler der World Match Racing Tour zum Saisonauftakt vor Langenargen starten. Der internationale Vergabe-Prozess der Tour-Karten ist angelaufen. Bereits qualifiziert für eine Wild Card haben sich der neue Deutsche Match Race Meister Jan-Eike Andresen und sein NRV-Team aus Hamburg. Die zweite Wild Card sicherte sich der Australier Keith Swinton mit seinem Sieg im 20. Berlin Match Race im November.


 
10.11.2011

Rolex World Sailor of the Year Award 2011 veliehen

Seit Mittwoch ist bekannt, wer den Titel Rolex World Sailor of the Year 2011 tragen darf. Es sind Anna Tunnicliffe aus den USA sowie Iker Martinez und Xabier Fernandez aus Spanien. Während Tunnicliffe in Puerto Rico ihren Titel persönlich in Empfang nehmen konnte, befinden sich Martinez und Fernandez derzeit im Race-Modus auf See. Die beiden Spanier segeln beim Volvo Ocean Race gerade auf der "Telefonica", sind aber auch sonst gern gemeinsam auf dem Boot. Laut Medienberichten nahmen die die Nachricht an Bord freudig auf. Anna Tunnicliffe ist nicht ganz so bekannt ausserhalb des Heimtlandes. Zu ihren größten Erfolgen zählt die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking, die Sie im Laser-Radial holte. Aber auch sonst lässt Anna kaum eine Regatta aus, ganz so wie die beiden Spanier. Ihre Website zeigt eine ganze Reihe beachtlicher Platzierungen. Der Rolex World Sailor of the Year Award wird übrigens seit 1994 verliehen. Unter anderem ist auch Sir Peter Blake damit geehrt worden.


 
10.11.2011

IMOCA Open 60s hängen bei der Transat Jaques Vabre die Trimarane ab

Genau wie beim Volvo Ocean Race, gab es bei der diesjährigen Transat Jaques Vabre schon zu Beginn mächtig viel Bruch. Zwar war der Start der Regata vom französischen Le Havre nach Costa Rica zur Sicherheit wegen eines Sturms verschocben worden, den Bruch gab es dann aber dennoch. Von den sechs gestarteten Trimaranen der Multi 50 Klasse sind bereits vier ausgeschieden. Darunter auch der Titelverteidiger mit dem lustigen Crêpes Motiv auf den Segeln, "Crêpes Whaou" mit Skipper Franck Yves Escoffier. Die beiden übrigen Multi 50, sonst schneller als die IMOCA Open 60s, lassen sich gerade von Jean-Pierre Dick auf "Virbac Paprec 3" abhängen. Der hat nicht nur das Barcelona World Race mehrfach gewonnen, sondern auch schon zwei Mal die Transat Jaques Vabre. Dick könnte nun den Hattrick perfekt machen und ein drittes Mal gewinnen. Dicht auf den Fernsen, bzw. am Heck ist ihm jedoch der Brite Alex Thomson, der allerdings gilt als "Crashkid", weil es seinen IMOCA Open 60 schon mehrfach zerlegte und dabei auch schon einmal beim Five Oceans Race spektakulär von seinem härtesten Widersacher, Mike Golding gerettet wurde. Thomson ist nur knapp 27 Seemeilen hinter Jean-Pierre Dick und wird sicher alles versuchen um mit seiner "Hugo Boss" endlich einen Sieg einzufahren. Ob das Boot dabei ganz bleibt, muss man abwarten. Von den 13 gestarteten IMOCA Open 60s sind jedenfalls nur noch neun im Rennen. Darunter auch Mike Golding und Dominique Wavre, dessen Boot "Mirabaud" bei stockmaritime auch als Modell erhältlich ist. Der Titelverteidiger bei den IMOCA Open 60s, Marc Guillemot mit seinem Boot "Safran" - das erste Boot mit Titan-Kiel - liegt derzeit weit zurück fast am Ende des Feldes. Dort aber, relativ weit südlich gegenüber den weiter vorn segelnden, hat Guillemot zur Stunde guten Wind. Er, Kito de Pavant mit "Groupe Bel" und Francois Gabart mit "Macif" (alle drei Open 60s) sind mit einigen Knoten mehr unterwegs als der Rest des Feldes. Bei den Class 40 Yachten, der größten Gruppe mit einmal 16 Teilnehmern, haben inzwischen auch sechs aufgeben müssen. Überraschend ist Hannah Jenner mit ihrer 40 "Degrees" dort derzeit Dritte. Die Britin war auf dem sselben Boot zuvor mit der Deutschen Anna-Maria Renken gesegelt und wollte mit ihr am Global Ocean Race (das läuft auch noch) teilnehmen. Renken ist nun aber bei einem Team aus Österreich untergekommen und segelt mit der Slowenin Jakica Jesih auf der "Gust Buster" derzeit nur auf dem vorletzen, dem neunten Platz. Das Classement der Clas 40 Yachten wird von "Aquarelle.com" mit Skipper Yannik Bestaven angeführt. Insgesamt liegen die Class 40 Yachten deutlich hinter den IMOCAs zurück und haben alle noch über 3.000 Seemeilen vor sich. Damit liegt der führende Class 40 rund 600 Seemeilen hinter dem insgesamt führenden Boot von Jean-Pierre Dick zurück, was doch auf massive Performace-Unterschiede der beiden Bootsklassen schließen lässt, die nicht nur mit "Länge läuft" zu tun haben.

Zur Website der Transat Jaques Vabre >>.

 
10.11.2011

hanseboot 2011: begeistert Fachpublikum erneut - dennoch Besucherrückgang

Rund 700 Werften und Yachthändler sowie Hersteller und Anbieter von Ausrüstung, Zubehör und Dienstleistungen präsentierten auf der hanseboot auch 2012 ihre Angebote rund um den Wassersport. An den neun Veranstaltungstagen kamen rund 95.000 Besucher (Vorjahr: knapp 100.000) in die Messehallen und auf die In-Water hanseboot im City Sporthafen. Dort präsentierten Aussteller einem breiten Publikum die Segel- und Motoryachten in ihrem Element und verzeichneten zahlreiche Verkaufsabschlüsse. Besonders gut frequentiert war die Messe, wie auch in den vergangenen Jahren, an den zwei Messe-Wochenenden sowie am langen Mittwoch, an dem die hanseboot bis 20 Uhr geöffnet war.

Erneut herausragend war die hohe Fachlichkeit des Publikums. 92 Prozent (2010: 89 Prozent) der Besucher sind aktive Wassersportler, die vor allem an Ostsee und Nordsee sowie in den Binnenrevieren Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg/Berlin aber auch am Mittelmeer unterwegs sind. 63 Prozent (2010: ebenso) der Wassersportler besitzen selbst ein Boot, weitere 10 Prozent (2010: 9 Prozent) ein Surf-/Kiteboard, 14 Prozent (2010: 18 Prozent) chartern gelegentlich ein Boot.

"Wir hatten in diesem Jahr viele Premieren und Innovationen auf der hanseboot – sowohl aus den Bereichen Segel- und Motoryachten als auch bei Ausrüstung und Zubehör. Das ist beim Publikum besonders gut angekommen", sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. Gemäß einer unabhängigen repräsentativen Umfrage ist für rund 80 Prozent der Besucher die hanseboot ein fester Termin im Kalender. Knapp 90 Prozent wollen auch im nächsten Jahr wieder kommen.

Zu den Highlights im Rahmenprogramm zählten das Indoor Strandsegeln, die hanseboot academy-Kurse und die Vorträge auf der "meet the experts"-Bühne. Und auch die neue hanseboot Show arena mit einem zweiten Wasserbecken war gut besucht. Besonders beliebt: die Wasser-Rettungshunde und das Laufen über das Wasser in einem Water-Ball.

Für die Aussteller standen mehr denn je die Neukundengewinnung (91 Prozent; 2010: 88 Prozent) und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades bzw. die Imagepflege (85 Prozent; 2010: 79 Prozent) im Mittelpunkt der Messe. Aber auch die Kundenpflege (79 Prozent; 2010: ebenso) spielte eine wichtige Rolle. Wie im Vorjahr haben über 90 Prozent ihre Zielgruppe erreicht und wollen im nächsten Jahr wiederkommen. Dies entspricht auch der hanseboot-Bilanz von Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands (DBSV): "Das Gros der DBSV-Mitglieder war mit dem Geschäftsverlauf auf der hanseboot zufrieden. Vor allem wurde die hohe Qualität des Publikums gelobt, so dass es auch an besucherschwächeren Tagen zu Kaufabschlüssen kam und ein gutes Nachmessegeschäft erwartet wird."

Aussteller-Stimmen

Yvonne Schlicke, Sales Managerin, Hanse Werft
"Wie auch in den Vorjahren war die hanseboot für uns rundum erfolgreich, wir sind sehr zufrieden. Besonders groß war das Interesse an unseren Neuheiten, der Hanse 495 und der Hanse 385. Wir konnten auf der Messe eine Reihe an Booten verkaufen – die hanseboot ist und bleibt unser Heimat-Revier."

Christoph Barth, Verkaufsleiter, X-Yachts Deutschland
"Das Interesse der Besucher an X-Yachts war groß. Sie haben sich alles ausgiebig zeigen lassen, viele Fragen gestellt und Informationen mitgenommen. Wie üblich rechnen wir nun im Nachgang der Messe mit dem Verkauf einiger Yachten."

Ben Vaes, Direktor Verkauf und Marketing, Gunfleet
"Wir haben unsere neue Werft auf der In-Water hanseboot das erste Mal in Deutschland präsentiert. Das Interesse der Besucher an unserer Yacht war groß: Alle waren von unserem Konzept begeistert – sogar der Wettbewerb. Entsprechend sind einige gute Geschäftskontakte entstanden."

Susan Arnold, Marketing, Marina Verbund Ostsee (Marina Kröslin)
"Die hanseboot ist für uns jedes Jahr der perfekte Ort, um mit unseren Kunden in den persönlichen Kontakt zu treten. Wir hatten in diesem Jahr sowohl gute Gespräche mit Kunden und Neukunden als auch Anfragen von Marinas, die großes Interesse haben, in unseren Verbund einzutreten. Unser Resümee ist durchweg positiv."

Zur Website der hanseboot >>.

 
10.11.2011

Archambault M34 - Einheitsklasse der Tour de France à la Voile

Betritt man Yachthäfen an der französischen Küste, entdeckt man schnell, das die Yachten der Marke Archambault bei französischen Regatta-Seglern nicht ganz unbeliebt zu sein scheinen. Jedenfalls sieht man in fast jedem Yachthafen mehr als eine Archambault. Die Werft, die mit dem Slogan "plaisirs et performances" - "Spaß und Leistung" wirbt, hat ihre M34 bei der Tour de France à la Voile 2011 als Einheitklasse platzieren können. Doch nicht nur deshalb mögen die französischen Regattasegler den schnellen und qualitativ hochwertigen Racer.
Das Design des Bootes wurde vom Konstruktionsbüro Joubert / Nivelt / Mercier entwofen. Gebaut wird die M34 natürlich in Frankreich. Der Runpf ist aus Glasfaser, das im Infusionsverfahren laminiert wurde und Sandwichplatten gebaut. Der Kiel aus Carbon-Epoxy und die Kiel-Struktur aus einer Mischung aus Glasfaser, Carbon und Epoxy. Auch die Ruder sind aus Carbon. Der Kiel der M34 ist übrigens ein Hubkiel. Er lässt sich von 2,50m Tiefgang auf ca. 1,80m Tiefgang hinaufziehen.

Technische Daten:
Länge: 10,34m
Breite: 2,98m
Tiefgang: 2,50-1,80m
Verdrängung: 2,6t
Kiel-Ballast: 1,05t
Segelfläche Großsegel: 42qm
Segelfläche Fock: 29qm
Segelfläche Spi: 130qm
Crew: 6-8 Personen
Motorleistung: 20 PS


 
04.11.2011

Unsere offizielle 3x1 Vorstellung - pünktlich zum Produktionsstart!

Gestern haben wir die Produktion des neuen 3x1 gestartet und heute die ersten Teile entformt. Passernder hätte unsere Produktionsplanung nicht sein können, denn ebenfalls gestern haben wir den 3x1 mit einer Presemitteilung offiziell vorgestellt. Wir freuen uns auf die ersten Auslieferungen und die ersten Regatten mit dem neuen 3x1 One Design Racer!
Videos der vielen Tests finden Sie übrigens in unserem YouTube-Kanal unter:
http://www.youtube.com/stockmaritime

Hier die offizielle Vorstellung des Bootes:

Bereits zum siebten Mal präsentiert die deutsche Modellbootwerft stockmaritime ein selbst entwickeltes und komplett aus Carbon gebautes Modellsegelboot. In nur knapp drei Monaten haben die Hamburger Modellbauer um Geschäftsführer Hans Genthe die „3x1 One Design Racer“ genannte und insgesamt 1,25m lange, komplett ferngesteuert zu segelnde Yacht, entwickelt und zur Serienreife gebracht.

Der Prototyp der 3x1 Modellyacht hat schon viele lange Reisen hinter sich. Während der traditionsreichen Centomiglia Regatta für „echte“ Regattayachten, fand am Gardasee die Jungfernfahrt statt. Kurz danach musste sich das Boot dann in den Wellen des Atlantischen Ozeans vor dem französischen Ort La Rochelle bewähren. Dort testeten nicht nur die Modellbauer von stockmaritime die neue Yacht, sondern auch zahlreiche Messebesucher der dort stattfindenden Wassersportmesse. Anschließend wurde die ohne Bugspriet 111cm lange Modellyacht noch bei leichtem Wind am Chiemsee und bei starkem Wind auf der Elbe in Hamburg getestet. Die Testergebnisse konnten Interessierte auf der Web- und Facebooksite von stockmaritime verfolgen. Dort veröffentlichten die Modellbauer auch die daraus resultierenden Veränderungen am Boot. Jeder konnte auftretende Probleme und deren Lösung während der Entwicklungszeit mitverfolgen.

Ihren Namen hat die 3x1 von ihrer Länge ohne den Bugspriet. Mit dem 111 cm langen Carbon-Rumpf bietet die 3x1 beeindruckende Gleiteigenschaften und ist dabei ein echter Hingucker. Gefertigt in Hamburg, aus modernen Materialien und ausgestattet mit zeitgemäßer, störungssicherer Fernsteuertechnik, bietet die 3x1 bis zu 16 Stunden Segelspaß ohne Nachladen. Die 3x1 lässt sich minutenschnell aufbauen und passt mit dem teilbaren Mast in die kleinste Backskiste oder den kleinsten Kofferaum. Auch ist das Boot absolut seewasserbeständig: dank Carbon-Epoxy mit Edelstahlbeschlägen.

Die Ziele waren klar als die Modellbauer von stockmaritime im Sommer 2011 mit der Entwicklung begannen. Es sollte möglichst groß, möglichst schnell und möglichst günstig werden – ohne Abstriche bei der Haltbarkeit, Sicherheit oder Qualität zu machen. Durch ein Doppel-Luken-System wird die Sicherheit der Elektronik im Bootsinneren gewährleistet; Wasser kann nicht eindringen. Die Segel aus Spinnaker-Tuch sind haltbar und in vier verschiedenen Größen erhältlich. Das Rigg ist komplett aus Carbon. Alles stehende und laufende Gut aus Spectra. Die moderne Rumpfform wird gekrönt durch den einlaminierten Bugspriet, der wie der gesamte Rumpf aus Carbon-Epoxy gebaut ist. Erhältlich ist ein segelfertiger 3x1 One Design Racer, wie das Boot offiziell heißt, bereits ab 790,- Euro. Wer rund 100,- Euro mehr ausgibt, der kann sich die Segel und die Rumpfaufkleber zusätzlich nach seinen Wünschen gestalten lassen.

http://www.stockmaritime.de..
Allgemein ber die 3x1 >>.

 
03.11.2011

Alles neu bei der ONE4ALL - Ex-Rubin XV startet mit Sailing Team Germany im neuen Look

Die 14,7m lange ONE4ALL wurde als „RUBIN XV“ gebaut und hat unter anderem im Admiral’s Cup gesegelt. Zuletzt war sie unter dem Namen „UNIQUE“ auf Regatten unterwegs. Das Schiff wurde ursprünglich dem Mühlenberger Segelclub gestiftet. Jetzt wurde es vom Sailing Team Germay gechartert und soll zur Ausbildung und Weiterentwicklung junger, ambitionierter Seglerinnen und Segler in allen Bereichen des Big-Boat Regattasegelns dienen.

Mit zwei unterschiedlichen Aktionen sind sowohl der Sponsor hanseboot, als auch das Sailing Team Germany auf die Suche nach geeigneter Crew gegangen. Bei der hanseboot konnten sich unabhängig von der Segelerfahrung alle Segelinteressierten auf die ursprüglich sechs Plätze im Sichtungstraining bewerben. Aufgrund der hohen Zahl von Bewerbungen - es gingen insgesamt 93 bei der hanseboot ein - wurde die Anzahl der hanseboot-Plätze im Sichtungstraining auf zehn erhöht. Gleichzeitig suchte das Sailing Team Germany in den Vereinen nach Anwärtern für das Sichtungstraining. Bei der Bewerbung direkt beim STG war Segelerfahrung Voraussetzung. Das STG schickt nach Sichtung der erhaltenen 140 Bewerbungen nun 24 Kandidaten ins Sichtungstraining. Nach dem Sichtungstraining werden die insgesamt zwölf Crewplätze dann vergeben. Drei werden unter den 10 Kandidaten der hanseboot vergeben, die neun übrigen unter den 24 Kandidaten aus dem STG Bewerbungsverfahren.
Die hanseboot-Kandidaten wurden von der Jury um Profi-Segler Jochen Schümann aus den 93 Bewerbungen ausgewählt und haben - genau wie die Kandidaten aus dem STG-Bewerbungsverfahren - die große Chance, in der nächsten Regatta-Saison auf der ONE4ALL mitzusegeln. Die endgültige Entscheidung, wer schließlich mit an Bord darf, erfolgt nach dem Sichtungstraining im Frühjahr 2012.

Für ihre neue Crew erstrahlt auch die ONE4ALL in neuem Glanz: In der Regatta-Saison 2012 segelt sie in hanseboot-Farben und unter dem Namen „ONE4ALL hanseboot“. Vor Ort auf der Messe erhielt sie ein völlig neues Design sowie ein technisches Refit. Über den kommenden Winter werden die Segel aus besten Dimension-Polyant Tuchen (mit hohem Carbon-Faseranteil) gefertigt und anschließend mit einem schwarzen Keil, dem ONE4ALL- Schriftzug und den Sponsoren-Logos beklebt. Dann steht der nächsten Saison nichts mehr im Wege. Die ONE4ALL wird neben der hanseboot von der Dimension-Polyant GmbH und Pantaenius gesponsert.

Über das Boot:
Gebaut wurde die "ONE4ALL" ursprünglich im Jahr 1998 als "Rubin XV" auf der Marten Werft in Neuseeland. Sie segelte unter anderem mit Skipper Jochen Schümann erfolgreich beim traditionsreichen Admiral´s Cup und wurde später auf den Namen "Unique" getauft. Gezeichnet wurde das Boot von erfolgreichen deutschen Designbüro Judel/Vrolijk.

Technische Daten:
Werft: Marten (NZL)
Designer: Judel/Vrolijk
Baujahr:1998
Name: Rubin XV/Unique
Länge: 49 ft. (14,725 m)
Breite: 4,306 m
Tiefgang: 3,6 m
Mast: 22m
Gewicht: 9t
Fläche Großsegel: 86 qm
Fläche Genua: 68 qm
Fläche Spinaker: 165 qm

Zur Website vom Sailing Team Germany - Projekt One4all >>.

 
03.11.2011

Transat Jaques Vabre mit Verzögerung gestartet - erster Ausfall

Auch französische Regattaveranstalter riskieren nicht mehr alles und so war am vergangenen Sonntag der Start der Transat Jaques Vabre wegen eines Sturmtiefs über dem Atlantik verschoben worden. Am Mittwoch, war es dann aber um 15 Uhr endlich soweit. Bei etwa 30 Knoten Wind aus süd-östlicher Richtung gingen die IMOCA Open 60s, Class 40 und Multi 50 Boote über die Startlinie. Dabei haben die Einrümpfer eine etwas kürzere Regattabahn zu bewältigen, als die Multi 50 Trimarane. Die Mehrrümpfer sind schneller und zur besseren Vermarktung des Events am Ziel, müssen diese einen kleinen Umweg nehmen. Die Einrümpfer können ziemlich direkt an der Dominikanischen Republik vorbei ins Ziel nach Puerto Limón in Costa Rica segeln. Die Multi 50 hingegen an St. Barth und Barbados vorbei einen kleinen Haken in südlicher Richtung schlagen, bevor sie das Ziel anlaufen dürfen.
Insgesamt sind sechs Multi 50 unterwegs. Mit dabei auch der sympathische Titelverteidiger Franck Yves Escoffier mit dem roten Trimaran, der die Giraffe des Crêpes Herstellers "Whaou!" trägt. Der Titelverteidiger bei den IMOCA Open 60s ist der Skipper der "Safran", Marc Guillemot, dessen Boot wir hier kürzlich als Boot der Woche vorstellten. Die Class 40 Boote sind erstmals dabei. Insgesamt sind bei den Einrümpfern 16 Class 40 und 13 IMOCA Open 60s dabei. Während bei den Multi 50 ausschließlich Franzosen am Start sind, ist die Klasse der IMOCA Open 60s etwas gemischter. Es fallen sowohl Mike Golding, als auch Alex Thompson auf der Meldeliste sofort auf. Bei den Class 40 ist es noch gemischter. Hier ist auch die Hamburgerin Anna-Maria Renken dabei. Gemeinsam mit ihrer neuen Teampartnerin vom Team "Gust Buster", der Slowenin Jakica Jesih segelt sie auch gegen ihre ehemalige Teampartnerin Hannah Jenner, mit der sie ursprünglich beim Global Ocean Race starten wollte. Derzeit liegt Hannah Jenner mit ihrer neuen Partnerin deutlich vor Renken. Ob es zu echten Duellen der Damencrews kommt, ist derzeit noch nciht vorherzusagen. Spannend ist es allemal. Die Transat Jaques Vabre ist übrigens nach eine Kaffeemarke benannt und wird doublehanded, also zu zweit gesegelt.
Gerade erreichte uns eine Meldung über den ersten Ausfall. Auf dem IMOCA Open 60 Akena Vérandas ist in der letzten Nacht um halb vier Uhr morgens der Mast gebrochen. Weder Skipper Arnaud Boissières noch Co-Skipper Gérald Veniard wurden dabei verletzt. Der Skipper meldete sich über Funk: "Es ist nichts verletzt, ausser unserem Stolz." Derzeit nimmt das Boot mit knapp 2,5Kn Fahrt Kurs zurück nach Frankreich.

Website der Transat Jaques Vabre >>.

 
03.11.2011

BSH präsentiert Meeresprojekt "BaltSeaPlan" auf Europäischer Ostseestrategie-Konferenz in Danzig

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) präsentierte sein Projekt "BaltSeaPlan" im Rahmen der Jahreskonferenz des "Baltic Development Forums" und des zweiten Forums zur EU-Ostseestrategie Ende Oktober in Danzig. "BaltSeaPlan" hat unter der Leitung des BSH mit 14 Partnern aus sieben -Anrainerstaaten für den Ostseeraum eine "Vision2030" entwickelt. Sie beschäftigt sich mit der zukünftigen Nutzung der Ostsee, gibt Empfehlungen und Leitlinien für den Umgang mit dem Meeresraum und hilft den Ostseeanrainerstaaten, bei der Meeresraumplanung zusammen zu arbeiten.
Das Meer als Wirtschaftsraum gewinnt immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Interessen der Schiffsindustrie, der Fischerei oder der Offshore-Industrie stehen im Wettbewerb um die Meeresflächen. Die veränderte Wahrnehmung des Meeres führt zu erhöhten Ansprüchen und zu steigendem Druck seitens der Nutzer - und damit zu erhöhten Belastungen der Meere. Eine nachhaltige Entwicklung der Meere ist damit eine der wesentlichen politischen Aufgaben der Zukunft. Dies beinhaltet eine gesunde Meeresumwelt, sichere und saubere Schiffstransporte und eine nachhaltig ausgerichtete Energiepolitik. Die "Vision2030" konzentriert sich auf diese Ziele. "Das Meer kennt keine Ländergrenzen. Umso wichtiger ist eine gemeinsame europäische marine Infrastruktur, mit der wir den nachhaltigen und sensiblen Umgang mit den Meeren sicherstellen, entwickeln und umsetzen", so Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH. "Eine gemeinsame aktive Raumplanung ist dringend notwendig und hilft allen Beteiligten, Synergien aufzubauen und damit eine nachhaltige maritime Wirtschaft zu gewährleisten."
Beim Aufbau einer maritimen Raumordnung und der sie begleitenden strategischen Umweltprüfung gilt das BSH als europaweit führend. Über umfangreiche maritime Fachkenntnisse und Erfahrungen verfügt es aufgrund seines umfassenden meereskundlichen Wissens über Meeresboden, Wind, Wellen, Strömungen und Zusammensetzung des Wassers und seiner Aufgabe als zentrale Genehmigungsbehörde für Offshore-Windenergieanlagen. Dirk Ahner, Leiter der Generaldirektion Regionale Entwicklung der EU-Kommission, besuchte den Informationsstand des BSH in Danzig und informierte sich über Möglichkeiten, die Anforderungen der Wirtschaft und die Ansprüche einer gesunden Meeresumwelt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Meere zusammenbringen zu können.


 
03.11.2011

Tag der offenen Tür bei Dehler

Come and see! West Yachting und Dehler Yachts laden alle Dehler Fans ein, am 19. November 2011 nach Freienohl zu kommen. Auch in diesem Jahr veranstaltet West Yachting gemeinsam mit der Dehler Werft im sauerländischen Freienohl wieder den schon traditionellen Tag der offenen Tür. Im Showroom von West Yachting werden Yachten der Marken Dehler, Hanse, Mak Seven und Varianta mit mehreren Modellen präsentiert. Zum Beispiel die kleine Einsteigeryacht Varianta 18, die schnellen Dehler 29, 32 und 35 sowie die brandneue Dehler 41. Die Dehler 32 wird im Showroom mit der nun ebenfalls erhältlichen Radsteuerung und dem vollkommen neuen Interieur-Design präsentiert. Zudem werden bei West Yachting, wie auch bereits in den Jahren zuvor, einige Hanse Modelle zu sehen sein. Besonders interessant ist bestimmt die erst vor wenigen Wochen vorgestellte Hanse 385. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr gibt es für Besucher die Möglichkeit, sich auf einem Rundgang unter fachkundiger Führung die Produktion der Dehler Yachten ganz aus der Nähe anzuschauen. Natürlich steht das Team von West Yachting bei Fragen rund um das Thema Yachtkauf mit Rat und Tat zur Seite. Auf dem Dehler Flohmarkt können Schnäppchenjäger viele preiswerte Angebote und Einzelstücke erwerben. Für das leibliche Wohl wird mit einem kleinen Imbiss und Getränken selbstverständlich auch gesorgt. Die gesamte West Yachting Crew erwartet Sie und steht für alle Wassersportbegeisterten, vom Einsteiger bis zum alten Regattahasen, bereit. Der Besuch ist selbstverständlich kostenlos.


 
03.11.2011

Ein Klassen-Präsi gibt nicht auf: Gäbler will die Tornados als olympisches Boot - Er zeigt Einsatz, der sich lohnt

Nach vielen Gesprächen mit der ISAF hat sich nun bei der Tornado-Klasse einiges geklärt. "Wir werden wohl 2-4 Tornados zu den ISAF Evaluation Trials schicken." schreibt Klassen-Präsi Roland Gäbler. "Aufgeben kam ohnehin für uns nie in Frage. Ganz im Gegenteil. Jetzt legen wir erst recht los", schreibt Gäbler. Die ISAF hatte die Tornados zunächst nicht zu den Ausscheidungen darum, welche Bootsklassen bei Olympia segeln sollen berücksichtigt. Die Tornado-Klasse war daraufhin sehr aktiv geworden und hatte über 50 Mixed-Teams aus dem Tornado und F18 gefragt, welches Gewicht diese haben. Im Tornado lag der Durchschnitt bei 148kg und im F18 waren es durchschnittlich 150kg. Das bestätigte, dass über 80% der Teams über dem ISAF Limit von 140 Kg liegen. Wenn in die Berechnung der Durchschnittsgewichte auch Hobie 16, F16 und Dart mit einbezogen werden, so seien immer noch 58% der Teams über 140 Kg schwer führt Roland Gäbler aus. Damit sei bewiesen, dass die ISAF mit ihrer Gewichtsvorgabe von 120-140 Kg einen Fehler gemacht habe, schreibt Gäbler in einer Pressemitteilung.
Dazu komme, dass Rio de Janeiro ein Leichtwindrevier sei und der Tornado bei leichtem Wind am schnellsten los fliege, preist Gäbler seine Klasse vollmundig an. "Wenn die ISAF also auch bei leichten Winden Action für die Zuschauer und Medien haben will, dann kommt nur ein Tornado in Frage. Die ISAF muss dem IOC zeigen, dass Segeln auch bei leichten Winden Action bringt. Da ist der Tornado perfekt." schreibt Gäbler weiter. Nun gut, dass es weitaus mehr Einrumpfjollen-Segler als Multihull-Segler gibt gerät bei der Diskussion leider in den Hintergrund und wird von Gäbler auch nicht weiter erwähnt. Gleiches tun aber natürlich auch die Monohull-Segler, die verschweigen auch zu gern die Multihulls. Eine müssige Diskussion.
Gäbler sieht die Tornados mittlerweile in der "Favoritenrolle bei den ISAF Trials. Mit dem IOC TV award in der Tasche und einer überlegegen Leichtwind Performance des Tornados dürften es die anderen schwer haben. Offiziell gibt es auch noch keine Herausforderer. Obwohl wir Gerüchte hören, das ein neuer leichter F18 kommen soll. Auch in der F16 Klasse tut sich etwas. Doch die F16 dürften bei den leichten Winden keine Chance haben. In Rio braucht man Segelfläche um spektakulär zu sein." schließt Gäbler seine Mail fast ab. Ein Nachsatz steht da aber noch: "Aber lassen wir diese ganzen Spekulationen und das gerede welches Boot nun am besten ist für Olympia. Wir nehmen die Herausforderung an und werden bei den ISAF Trials zeigen, das wir nach wie vor die beste Wahl für Olympia sind." Gäbler verdankt die Tornado-Klasse dank solche direkter Aussagen nicht nur eine hohe Präsenz in den Medien, sondern auch neues Selbstbewußtsein. Roland Gäbler und seine Frau Nahid setzen sich wie kaum ein Klassen-Präsi öffentlich für ihre Klasse ein. Allein deshalb möchte man schon fast die Daumen für die Mission Olympia drücken. Aber wir möchten dann doch lieber neutral bleiben.


 
03.11.2011

Volvo Ocean Race: Große Segler - kleine Boote

Am vergangenen Wochenende startete das Volvo Ocean Race in Alicante/Spanien mit einem Inshore-Race. Das Rennen gewann das neue Team aus Abu Dhabi. Bereits vor dem Inshore-Race kam es zu einem Kräftemessen der Teams im Hafenbecken, am Race Village. Sieben VO70 Modellboote von stockmaritime wurden von jeweils einem Team-Mitglied der echten Volvo Ocean Race Teilnehmer-Crews gesegelt. Nur ein Team war noch nicht wieder vom Training zurück und so segelte ein deutscher Segelmacher, der für Doyle einige Teams betreut, das Boot von Telefonica. Nach zwei Wettfahrten stadt das Team Camper als Sieger fest. Allerdings kam Camper nach der Telefonica ins Ziel, die aber ja ausserhalb der Wertung segelte weil ihr Skipper nicht rechtzeitig bei den "echten" angeheuert hatte. Neben den Booten und dem Modellsegeln haben wir aber auch noch viele weitere tolle Eindrücke von einem absoluten Highlight-Event im Segelsport mitgenommen und zeigen dies in einem neuen Video in unserem Youtube-Kanal. Die erste lange Etappe nach Kapstadt/Südafrika, startet übrigens am Wochenende!

Zum Youtube-Kanal von stockmaritime >>.

 
03.11.2011

Tech-Review: was machen die Profis wie bei so einem Volvo Open 70

Während unseres Besuchs in Alicante, beim Volvo Ocean Race haben wir uns auch die heißen Racer der Teams genauer angeschaut und dabei so einige interessant technische Lösungen entdeckt. Manches ist altbekannt, manches neu und manches noch unbekannt. So werden z.B. die Gennakerschoten mittels eines Bocks oder Dreibeins oberhalb der Reling ganz hinten am Boot umgelenkt. "Um bei richtig viel Druck das Achterliek der Gennaker besser öffnen zu koennen, "verlängert" man durch höher gesetzte Schotumlenkblöcke künstlich das Boot." Schreibt Marcus dazu auf unserer Facebook-Seite. Doch das ist nicht alles: auch ein Voll-Carbon-Offshore-Klo darf bei der Tech-Review, deren ausführliche Berichte auf unserer Facebook-Seite zu lesen und zu sehen sind, natürlich nicht fehlen. Eines sei verraten schon hier: eine Bilgepumpe erledigt den Rest. Auf ein klappriges Abwasserpümpchen wurde gleich verzichtet. Die Tech-Reviews auf unserer Facebook-Seite könnt Ihr übrigens auch lesen wenn Ihr kein Mitglied seid oder kein Fan unserer Seite dort.

Mehr Tech-Reviews hier auf der stockmaritime Facebook-Seite >>.

 
27.10.2011

Weltpremiere der Opus 68 - Größte Yacht der hanseboot in Hamburg eingetroffen

Im Morgenlicht traf am Donnerstag die größte Yacht der diesjährigen Internationalen Bootsmesse Hamburg ein. Die Segelyacht Opus 68, die auf der hanseboot zudem als Weltpremiere gezeigt wird, liegt bis zum 6. November im City Sporthafen. Insgesamt werden dort im Rahmen der In-Water hanseboot rund 30 Traumyachten präsentiert. Der Eintritt ist kostenlos.

Mit 20,68 Metern Länge ist die Opus 68 aus der Feder des bekannten Konstrukteurs Bill Dixon die größte Segelyacht der hanseboot und mit ihren beiden Masten und dem charakteristischen Deckshaus eine imposante Erscheinung. Die Weltpremiere der deutschen Opus Vertriebsgesellschaft wurde von Yachtwerft Brune in Erftstadt bei Köln gebaut. Der Entwurf des Interieur stammt aus der Feder von Alv Kintscher, Eigentümer der Marke OPUS Yachten. Behaglich auf Langfahrt sollte die OPUS sein, mit allem Komfort, doch überschaubar im Anspruch an Pflege und Wartung. Trotz der Schiffsgröße von mehr als 20 Metern bleibt die Segelgarderobe mit 220 Quadratmetern am Wind überschaubar. Die Yacht ist auch von kleiner Crew einfach zu beherrschen. Der modern interpretierte klassische Lotsenkutter wird neue Maßstäbe in der 20-Meter-Klasse setzen.

Technische Daten:
Länge: 20,82m
Breite: 5,60m
Tiefgang: 2,60m
Leergewicht: 39t
Ballast: 12t
Rumpfmaterial: Aluminium

Segelfläche: 220qm
Motor: 225 PS
Generator: 7Kw
Bugstrahlruder: 20 PS
Brennstofftank: 1.600l
Frischwassertank: 1.300l

Die Opus 68 bei Dixon Yacht Design >>.

 
27.10.2011

Rolex Middle Sea Race: Hamburger Opielok Gesamtzweiter, Schümann Erster im Ziel

Christopher Opielok vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) aus Hamburg hat mit seiner Hochseesegelyacht „AOC Rockall III“ beim Rolex Middle Sea Race in Malta den zweiten Platz belegt. Den Gesamtsieg nach berechneter Zeit verpasste der Eigner und Skipper nach 606 Seemeilen und mehr als vier Tagen auf See nur um eine knappe halbe Stunde. Es gewann die einheimische J/122 „Artie“ von Lee Satariano und Christian Ripard. Der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann heimste als Steuermann der gut 30 Meter langen „Esimit Europa 2“ zwar die Ehre als erstes Schiff im Ziel ein, musste sich aber nach der IRC-Wertung kleineren Booten geschlagen geben und wurde 13. Den Erfolg der deutschen Teilnehmer komplettierten der Deutsch-Malteser Sönke Stein mit seiner „Oiltanking Juno“ als Fünfter, sowie Pit Finis vom Düsseldorfer Yacht-Club auf der „Dralion“ knapp vor Schümann und Hans Jürgen Riedel (Bonn) aus der Haribo-Dynastie mit der „Speedy“ knapp dahinter.

„Wir wussten zwischendurch schon, dass wir sehr gut im Rennen liegen und auch in Führung lagen, aber gegen Ende auch, dass es wahrscheinlich für uns ‚nur‘ noch um den zweiten Rang ging“, sagte Opielok nach dem Rennen. Seine Corby 36 war in der Klasse 4 der kleinsten Yachten gestartet. Zur internationalen Crew aus sechs Nationen gehörte auch der britische Konstrukteur John Corby. „Im Kanal von Comino kurz vor dem Ziel sind wir in ein Windloch geraten“, nannte der Hamburger Reeder den vermuteten Grund, warum es am Ende nicht ganz für den Sieg gereicht hatte. Dennoch habe die Mannschaft bei ihrer Premiere im Rolex Middle Sea Race großen Spaß gehabt und keinen Meter verschenkt. Um kurz vor 18 Uhr am Mittwochabend (26. Oktober) kreuzte das Team nach vier Tagen, sechs Stunden, 59 Minuten und 57 Sekunden die Ziellinie im Marsamxett-Hafen von Valletta.

Nur gut zweieinhalb Tage hatte der Maxiracer „Esimit Europa 2“ gebraucht, ehe er in der Nacht zu Dienstag den Rundkurs von Malta um Sizilien und weitere Mittelmeerinseln wie den Vulkan Stromboli und Lampedusa herum absolviert hatte. Damit blieb die 100-Fuß-Yacht des Slowenen Igor Sim&269;ic jedoch über ihrer Siegerzeit aus dem Vorjahr und verfehlte den Streckenrekord der „Rambler“ (USA), die 2007 nur knapp zwei Tage benötigte, erneut klar. Für eine Verbesserung war die Gesamtwetterlage mit überwiegend leichten und wechselhaften Winden nicht geeignet. Dennoch strahlte der Eigner, denn er erhielt für den Triumph eine edle Armbanduhr des Modells Rolex Yacht-Master sowie die Trophäe für das erste Schiff im Ziel.

„Das war ein ausgesprochen interessantes und abwechslungsreiches Rennen“, resümierte Jochen Schümann seine persönliche Premiere beim Rolex Middle Sea Race. „Schon beim Start gab es einen kräftigen Schauer mit starken Böen, der das Feld herausgefordert hat. Wir konnten uns schnell absetzen, wollten aber die ‚Rán‘ als vermuteten Hauptgegner nicht unbewacht einen eigenen Weg gehen lassen.“ Die 72 Fuß lange Yacht des schwedischen Skype-Mitbegründers Niklas Zennström, der dieses Jahr schon das Rolex Fastnet Race und die Mini Maxi Rolex WM beim Maxi Yacht Rolex Cup gewonnen hat, galt auch in Malta als Topfavorit. Obwohl zeitweise mehr als 90 Seemeilen hinter Schümanns 20-Mann-Crew zurück schlug sie diese letztlich nach berechneter Zeit um fast vier Stunden, was allerdings insgesamt gegen die kleineren Gegner auch nur zum achten Rang reichte.

Schümann hatte schon vor dem Start die Unberechenbarkeit solcher Regatten betont und je nach Windverhältnissen den deutlich kürzeren Booten gute Chancen eingeräumt. Damit sollte der zweimalige America’s Cup-Sieger Recht behalten, denn die ersten sieben Yachten kommen alle aus den Klassen drei und vier. „Wir hatten vor der Spitze Siziliens totale Flaute und konnten nicht verhindern, dass das Boot auf der Stelle stehen blieb“, berichtete der geborene Berliner weiter. „Später gab es drei, vier schwere Gewitter, in denen der Wind blitzartig zulegte und dabei auch noch um 90 Grad drehte.“ Auf der „Esimit Europa 2“ brach dadurch ein Backstag, das durch ein Fall ersetzt werden musste, wodurch statt einer normalen Fock nur noch das Solentvorsegel gefahren werden konnte.

Die Wetterkapriolen unterwegs bestätigte auch Alexis de Canival, Großsegeltrimmer an Bord von Riedels Marten 49 „Speedy“: „Bei Stromboli haben wir für sechs Stunden geparkt. Danach gab es Böen von 25 Knoten (Stärke sechs, d. Red.). Das war trickreich und ganz anders als vorhergesagt. Wir mussten unsere Strategie und den Trimm ständig anpassen. Wenn der Wind schwach wurde, waren wir an Deck, um ihn zu suchen. 120 Seemeilen kam er von vorn. Da mussten wir alle auf der hohen Kante sitzen, um das Boot so schnell wie möglich zu segeln. Das machte 0,3 Knoten Geschwindigkeit aus. Geschlafen haben wir also nicht viel.“ Für die letzte halbe Seemeile brauchte die „Speedy“ bei hohem Seegang fast ohne Brise zwischen den Inseln Comino und Malta eine Dreiviertelstunde, wodurch ein Top-Ten-Platz außer Reichweite geriet.

Von 70 gestarteten Yachten gaben drei das Rennen auf, darunter die deutsche Class 40 „Pogo 1“. Donnerstagvormittag waren immer noch 18 Teilnehmer unterwegs, konnten die Sieger allerdings nicht mehr gefährden. Die werden am Sonnabendmittag (29. Oktober) im Mittelmeer Konferenz Centrum in Valletta noch einmal feierlich geehrt und mit einem Rolex Chronometer sowie Pokalen ausgezeichnet.

Zur Website des Rolex Middle Sea Race >>.

 
27.10.2011

75. Warnemünder Woche: Jubiläumsfeier mit vielen Höhepunkten vom 7. bis 15. Juli 2012

Siegerehrungen im Festsaal und Preise von seiner königlichen Hoheit dem Großherzog von Mecklenburg – so sah die WARNEMÜNDER WOCHE vor gut 85 Jahren aus! 1926 gingen die gemeinsam von Rostocker- und Warnemünder Segel-Clubs veranstalteten Verbands- und Ausgleichsfahrten vor Warnemünde als erste WARNEMÜNDER WOCHE in die Geschichte ein. Unter dem Namen Internationale Ostseewoche zwischen 1951 und 1990 beliebt, ist die heutige WARNEMÜNDER WOCHE eine der größten internationalen Segelsportveranstaltungen Deutschlands. Im Jubiläumsjahr bietet sie vom 7. bis 15. Juli 2012 nicht nur hochrangigen Sport auf dem Wasser (Laser Europa Cup, IDM OK-Dinghy und Hobie Cat 16, German Open Soling und Hobie Cat 14, hanseboot Rund Bornholm) und rund 2.000 Segler aus 30 Nationen, sondern auch jede Menge historischen Glanz: mit einem feierlichen Rahmenprogramm, einer Ausstellung und einem Festempfang des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock wird an den Glanz einstiger Zeiten erinnert.

Sportliches "Jubiläumsangebot"
Summerfeeling in Warnemünde: direkt am Strand unterhalb des Teepotts schlagen 2012 die Segler der Zweirumpfboote ihr Lager auf. Zuschauerattraktiv starten sie zur Internationalen Deutschen Meisterschaft der Hobie Cat 16 und German Open der Hobie Cat 14 direkt vom Strand. Ergänzt durch den Laser Europa Cup mit knapp 300 Teilnehmern, der Internationalen Deutschen Meisterschaft der OK-Dinghy und der German Open im Soling stehen damit gleich zahlreiche spannende Entscheidungen im Mittelpunkt der 75. WARNEMÜNDER WOCHE. Erstmalig wird auch Kuttersegeln im Rahmen des internationalen Segelsportevents stattfinden. Des Weiteren starten Ranglistenregatten in 14 Bootsklassen, darunter wieder die paralympische Bootsklasse 2.4mR, D-One und A-Cat.

Ergänzt werden die Dreieckskurse durch das anspruchsvolle Angebot für Hochseeyachten auf den Seebahnen: neben der Langstreckenregatta hanseboot Rund Bornholm können hier 2 Up & Down, der Warnemünde-Cup sowie die Mecklenburgische Bäderregatta absolviert werden. "Freuen wir uns auf eine Jubiläums-WARNEMÜNDER WOCHE, die sportlich durch traditionelle wie auch innovative Programmpunkte besticht und zu deren Besuch ich bereits jetzt alle Teilnehmer und Gäste herzlich einladen möchte!", so der neue Organisationsleiter für Segeln der WARNEMÜNDER WOCHE, Mathias Thom. Der 37-Jährige Warnemünder ist bereits viele Jahre ehrenamtlich bei der WARNEMÜNDER WOCHE aktiv und hat nun die Leitung der Segelveranstaltung übernommen.

Den Staffelstab überreichte ihm Lennart Klemp aus Hamburg, der mit seinem Team das Veranstaltungskonzept im vergangenen Jahr grundlegend überarbeitete und nach gelungener Umsetzung übergibt. Klemp hatte maßgeblich zur Qualitätssteigerung der Veranstaltung beigetragen: neben der Entwicklung und Gestaltung des WARNEMÜNDER WOCHE-Designs hatte er als Leiter des Organisationskomitees u.a. mit einem neuen Sicherheits- und Raumkonzept sowie der hanseboot Event Area und der Crew Lounge Maßstäbe für die Zukunft gesetzt: "Wir bedanken uns bei Lennart, er hat hier in Warnemünde Großartiges geleistet," so Thom, der auch Mitglied des Vorstands im Warnemünder Segel-Club e.V. ist. "Ich möchte alle Ressourcen nutzen, damit die WARNEMÜNDER WOCHE ihr besonderes Flair behält. Neben der Planung der Regatten und der Organisation des Veranstaltungsgeländes spielt hier für mich der Bereich Sponsoring eine große Rolle", erklärt Thom. Der persönliche Kontakt sei entscheidend, ist sich der neue Organisationsleiter sicher: "Daran arbeiten wir jetzt vor Ort", sagt er und weiß mit der sympathischen Eventkoordinatorin für den Segelsport, Katharina Hartwig, und dem Hanse Sail Büro der Hansestadt Rostock tatkräftige Unterstützung an seiner Seite.

Festliches Kulturprogramm

Der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock wird aus Anlass des 75. Jubiläums der Veranstaltung einen Festempfang geben und auch das kulturelle Programm der kommenden WARNEMÜNDER WOCHE steht ganz im Zeichen des Jubiläums. Dafür setzen sich viele Mitgestalter größtenteils ehrenamtlich ein. De Niege Ümgang, ein Umzug mit historischen Trachten und rund 3.000 Teilnehmern, ist der überregional wahrnehmbare Auftakt zur WARNEMÜNDER WOCHE und die Bühne unterhalb des historischen Leuchtturms auf der Promenade das kulturelle Zentrum der Veranstaltung. Während beim Waschzuberrennen im Alten Strom, der ehemaligen Zufahrt zum Rostocker Hafen, der Gaudi im Vordergrund steht, geht es beim Drachenbootrennen an gleicher Stelle oder einem der größten Freilufthandballturniere im Sand, den Rostocker Beachhandball-Tagen, um Medaillen und sportlichen Ruhm.

Alle Infos zur Veranstaltung >>.

 
27.10.2011

Segelnd zur Abiturprüfung - Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog

Ob im schuleigenen Jollenkreuzer, Katamaran oder Plattbodenschiff – Segeln für Anfänger und Fortgeschrittene findet seinen festen Platz im Schulalltag der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog. Auf der hanseboot stellt die Schul- und Internatsleitung ihre Segelprojekte vor. Auf der Nordseeinsel Spiekeroog direkt am Meer gelegen, stellt das Wattenrevier für die etwa 90 Internatsschüler und Mitarbeiter eine seglerische Herausforderung dar. Im Winter ist Zeit, die schuleigenen Boote in der Bootswerkstatt für die nächste Saison zu überarbeiten.

Ein seglerisches Abenteuer ist das Projekt „High Seas High School – Das segelnde Klassenzimmer“. 26 Schüler der 10. Klasse sind 6 Monate gemeinsam auf einem Großsegler unterwegs. Der diesjährige 19. Törn dieses Projekts ist gerade in Hamburg gestartet und auf dem Weg in die Karibik; an Bord werden Seemannschaft, aber auch die klassischen Schulfächer unterrichtet. Das sportliche Segeln findet im Abitur seinen Höhepunkt: Als Teil des niedersächsischen sportlichen Schwerpunkts zählt die Segelprüfung für die Abiturnote. Trainingsmöglichkeiten gibt es vor Ort genug, der wichtigste Wettkampf ist die alljährliche Pfingstregatta.
„Führungsstärke und vorausschauende Aufmerksamkeit werden beim Segeln trainiert“, so Schulleiter Florian Fock, der am zweiten Wochenende auf der Messe sein wird. Auch und gerade weil der Leistungsdruck an Schulen immer höher würde, müsse Zeit für Persönlichkeitsbildung bleiben. „Freude am Lernen ergibt sich dann von selbst“, so Fock. Auf der internationalen Bootsmesse hanseboot 2011 in Hamburg ist die Hermann Lietz-Schule Spiekeroog jeweils Samstag/Sonntag beim Stand des niedersächsischen Seglerverbands, Halle A4, zu finden. Am 12.11. findet außerdem ein Tag der offenen Tür auf Spiekeroog statt. Anmeldungen sind unter 04976/91000 möglich

Zur Website der Herman-Lietz-Schule Spiekeroog >>.

 
27.10.2011

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie veranstaltet internationales Symposium zur Operationellen Ozeanographie

Unter dem Titel „The Future of Operational Oceanography - Die Zukunft der Operationellen Ozeanographie“ veranstaltet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vom 25. Oktober bis zum 27. Oktober 2011 in Hamburg ein internationales Symposium. Erwartet werden rund 200 Wissenschaftler aus 28 Ländern.
70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt – trotzdem wird in der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung der Meere oft unterschätzt: So spielen die Weltmeere eine wichtige Rolle beim Klimawandel. Umgekehrt verändert der Klimawandel Fauna und Flora in den Meeren und an den Küsten und lässt das Eis der Arktis zurückgehen. Auch als Wirtschaftsregion rückt das Meer immer stärker in das öffentliche Interesse. Die Offshore Windparks, die 30 bis 40 km vor der deutschen Küste entstehen, sind das aktuellste Beispiel.

„Wer mit dem Meer und auf dem Meer arbeiten möchte, muss die maritimen Bedingungen kennen“, so die Präsidentin des BSH, Monika Breuch-Moritz, „wer einen Windpark auf See bauen will, muss wissen, welchen Wellen, welchen Gezeitenströmungen oder welchem Eisdruck seine Anlage auf der offenen See ausgesetzt ist. Und wir müssen wissen, wie sich die Nutzung auf den natürlichen Haushalt der Meere und die Meeresumwelt auswirkt“.
Mit diesen Themen befasst sich die Ozeanographie. Sie erfasst Temperatur, Salzgehalt, Wärmetransporte und Akustik in den Meeren, sie analysiert Schwebstoffe und Lichtdurchlässigkeit, Meeresströmungen und Turbulenzen, Seegang, Gezeiten und die Höhe von Wasserstand und Meeresspiegel. Permanent betriebene Ozeanmodelle geben Vorhersagen über den Zustand der Meere.
Die operationelle Ozeanographie liefert diese Informationen über einen langen Zeitraum regelmäßig und verlässlich. Ozeanographen des BSH untersuchen z.B. jährlich zu einem festgelegten Zeitraum den Zustand der Nordsee. Die entstehenden Datenreihen sind nicht nur für die maritime Wirtschaft relevant, sondern auch für Fischerei, Küstenschutz oder die Warnung vor Sturmfluten.
Für die Sammlung, Auswertung und Bereitstellung der ozeanographischen Daten ist eine intensive internationale Zusammenarbeit notwendig. Eine gemeinsame europäische marine Infrastruktur, die den nachhaltigen und sensiblen Umgang mit den Meeren sicherstellt, zu entwickeln und umzusetzen, ist eine der großen Herausforderungen der operationellen Ozeanographie. Auch diese Aufgabe adressiert das Symposium in Hamburg. Es stellt den Teilnehmern bestehende nationale und internationale Initiativen vor und diskutiert weiterführende Programme.
Ozeanographie ist heute eine Wissenschaft, die hochentwickelte technische Beobachtungssysteme einsetzt. Dazu gehören Forschungs- und Vermessungsschiffe. Eine zunehmend wichtigere Rolle spielen autonome Tiefendrifter und Gleiter. Das sind Messplattformen, die eigenständig eine vorprogrammierte Messaufgabe abarbeiten. Auch Tiefseeobservatorien oder autonome und ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge gehören heute zur technischen Ausrüstung der Ozeanographen. Automatische Meßsysteme auf Fähren und Linienschiffen, sogenannte FerryBoxen, erfassen neben den physikalischen Parametern zunehmend auch chemische und biologische Werte wie den Nähr- oder Schadstoffgehalt oder Chlorophyll. Ergänzend liefern Satelliten aktuelle Informationen über den Meereszustand. Der Kongress stellt die technischen Entwicklungen vor und diskutiert über deren Einsatz in der täglichen Arbeit.
Die Entwicklung der numerischen Modellierung und der Vorhersagedienste in der Ozeanographie ist ein weiterer wichtiger Diskussionsblock des Kongresses. Mit ihnen prognostizieren Wissenschaftler kurzfristige Wasserstand und Strömungen. Mit Hilfe der Modelle entwickeln sie auch Klimaszenarien für die nächsten 100 Jahre. Die Qualität der Modelle kann verbessert werden, indem ozeanographische Messdaten in die Berechnungen eingespeist werden. Mit diesem Vorgehen passen Ozeanographen die Modelle laufend an den Ist-Zustand an.
Das Symposium des BSH ist ein Teil zweier sich ergänzender Tagungen zur Operationellen Ozeanographie in Europa. Beide Kongresse adressieren das breite Feld der Operationellen Ozeanographie. Der erste Teil „Sustainable Operational Oceanography - Nachhaltige Operationelle Ozeanographie“ fand vom 4. bis 6. Oktober 2011 in Zoppot, Polen, statt. Dort ging es schwerpunktmäßig um Themen der internationalen Zusammenarbeit und um die langfristige nachhaltige Sicherung maritimer Services.
Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.
Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


 
27.10.2011

ASTG holt Bronze-Medaillen Gewinner René Schwall als Mannschaftsarzt an Bord

Das Audi Sailing Team Germany baut die sportärztliche Betreuung der Spitzensportler der deutschen Segelnationalmannschaft aus und heuert Dr. René Schwall als Mannschaftsarzt an. Die Olympischen Spiele in London 2012 rücken näher und die finalen Ausscheidungswettkämpfe für die Deutsche Segelnationalmannschaft finden Ende Dezember in Australien statt. Die sportlichen Vorbereitungen laufen also auf Hochtouren. Deshalb hat das ASTG für Verstärkung in der sportärztlichen Betreuung gesorgt: Ab sofort verantwortet Dr. René Schwall, Bruder von Oliver Schwall, Geschäftsführer beim STG die ärztliche Betreuung der Nationalmannschaft. Die Brüder sind Weltmeister, Vizeweltmeister und Gewinner zahlreicher Medaillen auf WM, EM und DM im Tornado. Dr. René Schwall, der auch Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney war, bringt seine Erfahrung als Segler und Orthopäde, Unfallchirurg und Sportmediziner in die intensive Mannschaftsbetreuung ein.
Gemeinsam mit dem schon amtierenden Mannschaftsarzt Prof. Dr. Burkhard Weisser übernimmt Dr. René Schwall die Steuerung der medizinischen Betreuung der Seglerinnen und Segler des ASTG und der DSV-Segler. Eine bessere Vernetzung zwischen Trainer, Physiotherapeut und behandelnden Ärzten soll Behandlungs- und Rehabilitationszeiten der Seglerinnen und Segler verkürzen und für eine schnellere und effektivere Ausarbeitung von spezifischen Prophylaxe-Regeln sorgen.
Dr. René Schwall betreut das ASTG mit seiner Praxisgruppe MedBaltic, die über mehrere Standorte in Norddeutschland sowie mit insgesamt 12 Ärzten über Spezialisten für das gesamte konservative und operative orthopädisch-unfallchirurgische Spektrum verfügt.


 
27.10.2011

Pläne einfach besorgt oder einfach verkauft

Heute haben wir einen etwas anderen Link der Woche, denn er hat (vielleicht noch) nichts mit der Segelei zu tun. Es geht schlicht und einfach um Pläne. Um Pläne für Haus, Garten, Badezimmer, Möbel und viele Tätigkeiten rundherum. Statt lange selbst zu tüfteln und zu Zeichnen, kann man sich bei Styled.by nämlich einfach gute Pläne von Möbeln, Anbauten, Ausbauten, Gartenhäusern und so weiter einfach kaufen. Auch wenn man dann sein Projekt nicht genau so realisiert, wie im Plan, hat man doch eine Grundlage. Das Beste daran aber ist, wenn Sie schon einen Plan haben, der auch für andere nutzbar sein könnte, dann können Sie selbst diesen Plan über Styled.by anbieten. So rentiert sich entweder Ihre Arbeit gleich mehrfach, oder Sie sparen sich mit einem Plan von Styled.by einfach Arbeit. Wir finden das eine klasse Idee.

Zur Website von Styled.by >>.

 
27.10.2011

Klasse der MOD 70 Trimarane wächst weiter: Jean-Pierre Dick steigt auch ein

Es schient, als sei die ganze französische Profiskipper-Szene vom MOD70-Virus erfasst, denn nun steigt auch Jean-Pierre Dick vom Team Virbac-Paprec in die neue Einheitsklasse ein. Damit finden die großen französischen Segelhelden wieder stärker zueinander und wir dürfen hoffen, alle die Helden wie Michel Desjouyeux etc. bald wieder zusammen am Start zu sehen. In den letzten beiden Jahren, nach dem Ende der letzten Vendée Globe, waren einige gesonderte Wege gegangen. Manche blieben den IMOCA Open60 treu, andere segelten Class 40, wieder andere kümmerten sich um extreme Rekordfahrten und einige um die großen Etappen- oder Serienregatten wie America´s Cup oder Volvo Ocean Race.
Nach dem die ORMA60 Trimarane wegen ihrer extremen Anfälligkeit und ihrer Sicherheitsprobleme abgeschafft wurden und die französischen Stars auf Einrümpfer umgestiegen waren, erscheint am Himmel wieder der Franzosen liebster Stern: der Trimaran. Ob die MOD 70 Klasse die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen kann und ob die Boote auch langfristig sicher und publikumswirksam segeln, müssen diese erst noch bei den anstehenden Etappen und Transatlantikrennen in den nächsten beiden Jahren beweisen. Begeistert ist das vorwiegend französische Publikum aber schon jetzt von den heißen Rennmaschinen.


 
27.10.2011

Italia 70 Team kommt it neuem Sponsor, neuen Seglern und neuem Projekt zurück

Eigentlich ist der VO70 des nicht beim Volvo Ocean Race startenden Italia 70 Teams ein Ericsson, genauer gesagt, der VO70 Ericsson 3. Doch nun erstrahlt das Boot mit neuem Sponsor und einem neuen Konzept zu neuem Glanz. Der aus der Class 40 bekannte Italiener Giovanni Soldini war zwar mit seiner Volvo Ocean Race Kampagne aus Geldmangel gescheitert, gab aber die Sponsorensuche offenbar nicht auf und kommt nun mit der fulminanten Meldung, dass der Luxus-Autohersteller "Maserati" unterzeichnet hat, zurück. Soldini segelte vor dem VO70 Projekt vor allem Class 40 und machte sich dort ganz erfolgreich einen Namen. Ein anderer, der sich in dieser Klasse einen Namen machte, ist der Deutsche Boris Herrmann. Er segelte oft gegen Soldini und wird nun Teampartner Soldinis bei "Maserati". Boris Herrmann wird Soldini wohl als Navigator zur Seite stehen. Die nächsten Projekte, die beide Class 40-Helden nun gemeinsam angehen sind nichts geringeres als der Angriff auf Rekorde. So wird der VO70 "Maserati" - Co-Sponsor ist übrigens der Versicherer Generali - nach dem Jahreswechsel von Cadiz in Spanien zu den Bahamas aufbrechen. Immerhin sind das gleich 3.880 nm. Der nächste Rekord soll dann im März 2012 von Miami nach New York führen. Dann, im Aprill 2012 kommt der Höhepunkt des Projekts, der Rekordversuch auf der Strecke New York - Lizard Point (Großbritannien). Diese knapp weniger als 3.000 Seemeilen muss "Maserati" wirklich rasen, denn der Rekord liegt bei 6 Tagen, 17 Stunden, 52 Minuten und 39 Sekunden. Dieser Rekord ist zwar schon aus dem Jahr 2003, wurde aber von einem weitaus größeren Schiff, der "Mari-Cha IV" gesegelt. Und Länge läuft ja bekanntlich. Es darf darauf gewettet werden, ob der technische Fortschritt im Yachtbau und der Segeltechnik seit 2003 ausreicht, um den Rekord zu brechen. Die Crew scheint immerhin das nötige KnowHow für den Rekord mitzubringen.


 
21.10.2011

Letzte Chance: Design your Boat 2011 - Wettbewerb verlängert bis 28.10.2011

Unsere Aktion gegen langweilige Bootsdesigns – und eine Herausforderung für alle, die coole Regattayachten lieben haben wir auf Wunsch einiger Kunden um fast zwei Wochen verlängert! Wir von stockmaritime wollen wissen, wer der beste Yachtdesigner ist. Darum fordern wir auf zu einem Wettbewerb zum Thema Bootsgestaltung auf Basis eines Modellboots des Typs AC60. Die Entwürfe werden durch eine kompetente Jury bewertet. Im Rahmen der hanseboot der Messe Hamburg vom 29.10. bis 6.11.2011 wird der Preis von Heike Schlimbach übergeben.
Der erste Preis ist ein Modellboot vom Typ AC60 Race im Siegerdesign mit Vollausstattung, 2,4 Ghz-Fernsteuerungs-Anlage, Ladegeräten, Transporttasche und Bordbag im Gesamtwert von rund 800,- Euro. Der 2. Preis ist eine Sonnenbrille von Maui Jim nach Wahl – sogar in Sehstärke, wenn benötigt. Je nach Modell und Ausführung der Gläser könnte so eine Brille über 600 EUR kosten. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

http://www.stockmaritime.de..
Mehr Infos und genaue Teilnahmebedingungen finden Sie hier >>.

 
21.10.2011

Der Open60 EVO5 kommt - alle lagernden Open60 EVO4 zum Sonderpreis

In Kürze erscheint unser Open60 offiziell in der Version EVO5. In unserem Showroom ist die neue Version schon zu sehen. Technisch ändert sich nur wenig, lediglich die Decksform ist an die aktuellen Open60 Designs angepasst. Deshalb bieten wir ab sofort zwei lagernde Open60 Modelle der EVO4 Generation zum Sonderpreis z.T. bis zu 322,- Euro günstiger an! Sie haben also die Möglichkeit ein echtes Schnäppchen zu machen!

http://www.stockmaritime.de..
Hier finden Sie die beiden Open60s zum Sonderpreis >>.

 
21.10.2011

Einladung zum Modellboot-HerbstCup 2011 nach Meldorf

Am Sonntag, den 20. November laden der Meldorfer Seglerverein und stockmaritime zum 1.Modellboot-HerbstCup in Meldorf ein. Eingeladen sind die Segler der Klassen AC60 und Seawind / VO60. Ab sofort kann gemeldet werden! Die Meldeunterlagen finden Sie unter dem Link unten.

http://www.stockmaritime.de..
Ausschreibung >>.

 
21.10.2011

Kyosho Fortune 612 II segelfertiges Einsteigermodell mit Fernsteuerung jetzt für 139,- Euro*

Ab sofort bieten wir blaue Kyosho Fortune 612 II Modellsegelboote zum Preis von nur noch 139,- Euro an! Die 61 cm lange America´s Cup Yacht-Nachbildung wird komplett mit Foliensegeln, Mannschaft und bereits eingebauter Fernsteueranlage geliefert. Damit können Sie sofort lossegeln! Mit unseren Tuning- und Zubehörteilen können Sie dieses Basismodell der AC60 jederzeit auf- oder umrüsten und daraus einen noch heißeren Regatta-Racer machen. Die Fortune 612 II ist das ideale Boot um mit Freunden jederzeit Regatten oder Macthraces zu segeln, denn alles was Sie brauchen - bis auf Batterien - ist in dem sensationell günstigen Preis bereits enthalten. Die Servos sind im Boot fertig vormontiert, ebenso die Fernsteueranlage. Sie brauchen nur noch Kiel, Ruder und Mast zu montieren, was problemlos ohne Werkzeug in weniger als 30 Minuten erledigt ist. Alles was Sie noch benötigen sind 12 AA Akkus oder Batterien. Zur Fortune 612 II empfehlen wir unser Matschband, da die original verbaute Dichtung nicht sicher ist und das Boot sinken kann wenn es voll läuft. Ausserdem empfehlen wir das passende Edelstahlschraubenset, um häßliche Rostflecken an Deck zu vermeiden. * der Preis von 139,- Euro ist inkl. MwSt., zzgl. Versand.

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20.10.2011

1200 Tage Samstag - 3 Jahre, 30 Länder, 35.000 Seemeilen

1200 Tage sind Buchautor Sönke Roever (36) und seine Frau Judith (34) unterwegs gewesen. Auf einem nur zehn Meter langen Segelschiff vom Typ Gib’Sea 106 haben die beiden Aussteiger auf Zeit über 35.000 Seemeilen (rund 65.000 Kilometer) zurückgelegt und drei Ozeane und mehr als 30 Länder in ihrem Kielwasser gelassen. Angefangen in Hamburg führte die Reise von Europa über die Kanaren, die Karibik, den Panamakanal und die Südsee nach Neuseeland. Von dort ging es unter anderem über Vanuatu, die Salomonen, Papua-Neuguinea, Australien, Indonesien, die Weihnachtsinsel, Südafrika, die Kapverden und die Azoren zurück in den Heimathafen Hamburg.
 
Nach sieben ausverkauften Vorstellungen mit über 2000 Besuchern in Hamburg zeigen Judith und Sönke Roever nun deutschlandweit die Highlights der Reise im Rahmen einer knapp zweistündigen Live-Bildershow. Der muntere Reisebericht mit dem Titel „1200 Tage Samstag“ steckt voller unterhaltsamer Geschichten über Land und Leute sowie das Leben an Bord. Egal, ob es sich dabei um einen Sturm auf dem Indischen Ozean, die Äquatortaufe, das Leben in der Südsee, Landtauchen in Vanuatu oder eine Kenterung vor Südafrika handelt, gezeigt werden einzigartige Fotografien und ausgewählte Filmsequenzen, während die Roevers die Reise live kommentieren und den Zuhörer mit an Bord nehmen.
 
Die Segelzeitschrift YACHT schreibt dazu: Untermalt von Musik und spannenden wie amüsanten Geschichten, war der Vortrag weit mehr als der obligatorische Dia-Abend. Vielmehr eine bis ins Detail ausgearbeitete Multimedia-Show. Dazu live kommentiert und keinesfalls nur etwas für Wasserratten. Die Zeit verging wie im Fluge, sodass am Ende ein Zuschauer versicherte: "Ich glaube, das waren die kürzesten zwei Stunden meines Lebens."
&8232;Die Termine:
25. Okt. 2011 Bad Segeberg
27. Okt. 2011 Eckernförde
02. Nov. 2011 Hamburg
08. Nov. 2011 Flensburg
09. Nov. 2011 Oldenburg (Schleswig-Holstein)
10. Nov. 2011 Glückstadt
15. Nov. 2011 Menden (Sauerland)
16. Nov. 2011 Essen
17. Nov. 2011 Köln
18. Nov. 2011 Aachen
21. Nov. 2011 Kiel
23. Nov. 2011 Berlin
24. Nov. 2011 Berlin
28. Nov. 2011 Friedrichshafen (Bodensee)
29. Nov. 2011 Karlsruhe
30. Nov. 2011 Mannheim
01. Dez. 2011 Mannheim
04. Dez. 2011 Oldenburg (NS)
13. Dez. 2011 München
12. Jan. 2012 Bremen
03. Feb. 2012 Schwerin
08. Feb. 2012 Tübingen
09. Feb. 2012 Heilbronn
15. Feb. 2012 Schleswig
16. Feb. 2012 Husum
17. Feb. 2012 Eutin

Alle Infos zu den Terminen und Kartenreservierung >>.

 
20.10.2011

Kranung der Tutima auf dem Messevorplatz: Tutima kündigt hanseboot an

46 Fuß lang, 23 Meter Masthöhe und rund 230 Quadratmeter Segelfläche, das ist die Tutima. Seit heute steht das Schiff auf dem Vorplatz der Hamburg Messe und Congress und kündigt die bevorstehende hanseboot an. Die Tutima ist ein besonderes Highlight: sie ist das einzige Regatta-Schiff dieser Größe, das unter einer reinen Frauencrew segelt. Insgesamt 14 Mädchen und Frauen hören bei den Regatten auf das Kommando von Skipperin Kirsten Harmstorf. Zum erweiterten Kader zählen mehr als 40 Seglerinnen, die neben dem Kernteam abwechselnd auf der Tutima segeln.

„Wir freuen uns sehr, dass die Tutima jetzt auch einmal nach Hamburg kommt. Die meisten unserer Crew-Mitglieder haben hier in Hamburg ihren Heimathafen und ihr Hausrevier“, so Kirsten Harmstorf.

Die Frauencrew ist mit der Tutima seit nunmehr drei Jahren gern gesehener Gast auf internationalen Regatten. Insbesondere die Langstrecken liegen der Tutima und ihrer Besatzung. Das bewies die Crew unter anderem bei der WM 2010 in Flensburg, wo sie den vierten Platz belegte. Im internationalen Wettbewerbsumfeld trifft das Schiff meist nur auf Herren- oder gemischte Teams.

Die Frauencrew fand ihren Ursprung vor etwa 18 Jahren, als sich sechs Seglerinnen, unter ihnen Kirsten Harmstorf, zusammentaten. Zunächst zwölf Jahre sammelten sie zusammen auf einer J24 Regatta-Erfahrung. Der nächste Schritt war getan, als die Gruppe sich vergrößerte und auf ein 41 Fuß langes Boot umsiedelte, auf dem die Crew fünf Jahre lang Wettkämpfe bestritt.

Das Thema Frauensegeln spielt auch auf der hanseboot eine Rolle. Kirsten Harmstorf stellt sich mit ihrer Crew am 2. November um 18 Uhr auf der Bühne „meet the experts“ vor und berichtet von den Besonderheiten einer reinen Frauencrew. Weitere Vorträge unter dem Titel „Frauen an Bord“ finden am 4. und 6. November jeweils um 17 Uhr statt (ebenfalls Bühne „meet the experts“).

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20.10.2011

Rolex Middle Sea Race vor Malta startet am Wochenende - Jochen Schümann mit „Esimit Europa 2“ auf Rekordjagd

Ein Rekordmeldeergebnis, zahlreiche deutsche Debüts und die Chance auf einen Erfolg durch einen deutschen Steuermann bei der Jagd nach der schnellsten gesegelten Zeit – das sind die Schlagzeilen vor dem Start des 32. Rolex Middle Sea Race am Sonnabend, 22. Oktober (11 Uhr Ortszeit). 80 Yachten haben sich avisiert, um vor der historischen Kulisse im Grand Harbour in Valetta/Malta aus die 606 Seemeilen anzugehen. Der Kurs führt die Teilnehmer um Sizilien herum, immer auf Tuchfühlung mit den aktiven Vulkanen und durch die Meerenge von Messina. Die Äolischen Inseln mit der Vulkaninsel Stromboli liegen ebenso auf dem Weg wie die Ägadischen Inseln, Pantelleria und Lampedusa, bevor es wieder zum Ziel nach Malta geht. Mit am Start als einer der großen Favoriten auf den Titel, als erste Yacht im Ziel zu sein, ist die „Esimit Europa 2“ mit Steuermann Jochen Schümann (Penzberg).

Unter den teilnehmenden Yachten bei diesem berühmt-berüchtigten Rennen sind zudem so bekannte Namen wie die ehemalige Middle-Sea-Race-Siegerin „Alegre“ von Andres Soriano und die „Ran“ des Skype-Mitbegründers Niklas Zennström, der als zweimaliger Sieger des Rolex Fastnet Races in den Wettkampf geht. Beide Yachten starten unter britischer Flagge.

Das Rolex Middle Sea Race hat sich seit seiner Erstauflage in 1968 zu einem der Klassiker des Hochsee-Segelsports entwickelt – wie das Rolex Fastnet Race und das Rolex Sydney Hobart, die allesamt über etwas mehr als 600 Seemeilen und stets durch herausfordernde Seegebiete führen, die nur durch beste Seemannschaft und exzellente Taktik und Navigation zu bewältigen sind.

Auch eine Handvoll deutscher Yachten stellt sich in 2011 der Herausforderung, und einige deutsche Segel-Asse sind auf Yachten unter fremder Flagge mit an Bord. Die größten Hoffnungen auf einen deutschen Erfolg lasten einmal mehr auf den Schultern des dreimaligen Olympia- und zweimaligen America’s Cup-Sieger Jochen Schümann. Der Penzberger steuert mit der „Esimit Europa 2“ die schnellste Yacht des Vorjahres, die die Strecke in rund zwei Tagen und sieben Stunden bewältigte und damit nach 2006 ihren zweiten Sieg bei diesem Rennen einfuhr. Der blaue Supermaxi, ein europäisches Gemeinschaftsprojekt unter entsprechender Flagge, zählt mit der für dieses Rennen zugelassenen Maximallänge von 100 Fuß vor allem bei mittleren Winden zu den schnellsten Yachten auf dem Kurs. „Die ,Esimit’ ist bei entsprechenden Bedingungen immer für eine Bestzeit gut, daher ist der Line-Honours-Sieg, also erste Yacht im Ziel zu sein, ganz klar das Ziel. Auch wenn man nach berechneter Zeit nie weiß, welcher Platz herauskommt“, sagt Jochen Schümann. Doch obwohl es für ihn die erste Teilnahme an Rolex Middle Sea Race ist, kennt er die Tücken des Rennens: „Im Oktober ist im Mittelmeer alles möglich – von totaler Flaute bis Sturm. Deshalb weiß man nicht, wie es ausgeht.“ Vor dem Hintergrund stürmischer Wetterfronten, die in den vergangenen Jahren regelmäßig über das Feld herfielen, hat Jochen Schümann durchaus Respekt vor dem Rennen, sagt aber: „Ich habe absolutes Vertrauen in das Schiff und die erfahrene Crew.“

Die erste Teilnahme am Rolex Middle Sea Race ist es auch für Friedrich Boehnert (Hamburg) und seine Crew auf der Doppelbock, eine Dufour 45. „Unsere Motivation ist es, an den richtig großen Regatten teilzunehmen. Wir sind schon beim Blue-Race über den Atlantik gefahren, haben 2009 am Fastnet Race teilgenommen, und irgendwann wollen wir Sydney Hobart segeln“, sagt der Rechtsanwalt. Die Yacht ist eigens für das Rennen mit zusätzlicher Sicherheitsausrüstung versehen worden. So kam eine zweite Rettungsinsel an Bord und ein zusätzliches Ankergeschirr. Zudem werden die Mast- und Vorschiffsmänner bei ihrer Arbeit mit einem persönlichen AIS-Sender ausgestattet, damit sie im Falle eines Mann-über-Bord-Manövers gezielt per Signal auf dem Kartenplotter gesucht werden können. Neben der seemännischen Herausforderung sucht die „Doppelbock“-Crew auch die sportliche. „Der Anspruch im vorderen Drittel mitzufahren, ist immer da. Aber es wird schwer, denn das Rennen ist hochkarätig besetzt“, sagt Boehnert.

Wie die „Doppelbock“ stellt sich auch die „Caro“ nach und nach den großen Regatten. Rolex Fastnet Race und Atlantik-Überquerung haben viele Crewmitglieder schon im Kielwasser, jetzt kommt das Rolex Middle Sea Race und in Zukunft wohl auch Sydney Hobart. „Erstes Ziel ist es, mit Freunden viel Spaß und eine gute Zeit an Bord zu haben“, sagt Eigner Maximilian Klink, Deutscher mit Wahl-Domizil in Luzern/Schweiz. Seine Knierim 50 von 2007 wurde im Sommer eigens noch mal in Bestform gebracht und geht nun mit überholtem Teakdeck und frisch überholten Winschen an den Start. Zudem sind die Chefs der Knierim-Werft, Gunnar Knierim und Steffen Müller, mit an Bord.

Daneben sind aus Deutschland noch die 11 Meter lange „AOC Rockall“ des Hamburger Reeders Christopher Opielok, die „Oiltanking Juno“, eine J133, des Deutsch-Maltesers Sönke Stein, die mit Charterkunden besetzte „Pogo 1“, eine Class 40, und die 15 Meter lange „Speedy“ von Hans Jürgen Riedel (Bonn) aus der Haribo-Familie mit am Start. Dagegen musste der Trimaran „Lusitano“ das geplante Abenteuer bereits auf der Anreise mit Ruderproblemen abbrechen.

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20.10.2011

Extreme Sailing Series: Alinghi gewinnt Act 5 in Almeria, Luna Rossa führt in der Gesamtwertung

Spannung bis zur letzten Minute brachte Act 8 in Almeria. Die Entscheidung, wer auf dem Siegerpodest stehen würde, fiel erst im letzten Rennen, bei dem die doppelte Punktzahl zu holen war. Das Schweizer Team Alinghi ging mit den besten Aussichten auf den Gesamtsieg in das letzte Rennen. Nur ein größerer Patzer hätte seinen Erfolg noch verhindern können, der ihm nach überzeugenden Leistungen in den 32 Rennen der vergangenen fünf Tage auch zuzustehen schien. Am Ende siegte Tanguy Carious Alinghi-Team mit 22 Punkten Vorsprung vor Luna Rossa – es war einer der bislang klarsten Führungen überhaupt. „Wir sind wirklich froh, dass wir in diese Jahr wenigstens einmal gewonnen haben“, sagte Tanguy, „wir sind heute nur kalkulierte Risiken eingegangen, das Boot war schnell und die Zusammenarbeit an Bord hat hervorragend funktioniert. Es ist großartig, dass wir hier gewonnen haben. Ich freue mich wirklich für Yann und die ganze Mannschaft. Es ist toll, den anderen Teams zu zeigen, dass wir es packen können.“

Im Kampf um Platz zwei ging es dagegen wesentlich spannender zu. Einen einzigen Punkt Vorsprung rettete Luna Rossa schließlich vor Ben Ainslies Oman Air. „Ich bin hier das erste Mal auf einem Katamaran Regatta gesegelt und habe eine Menge gelernt. Das ist für mich persönlich wahrscheinlich noch wichtiger als das Endergebnis“, sagte Ainslie. „Beim dritten Event zum zweiten Mal auf dem Podium zu stehen, ist eine großartige Leistung des Teams. Das sportliche Niveau war sehr hoch, und wenn man sieht, wer auf den anderen Booten segelt, dann sind das alle herausragende Segler. Sie kämpfen um jeden Zentimeter, und bei dieser Art von Rennen mit sehr kurzen Bahnen führt das zu sehr engen Rennen. Kollisionen und Action bleiben bei diesen aufregenden Rennen naturgemäß nicht aus! Es war fantastisch, mit diesem Team zu segeln. Aber von jetzt an muss ich mich auf die Olympischen Spiele konzentrieren.“

Almeria war in den beiden vorigen Jahren Austragungsort des Finales der Extreme Sailing Series Championship gewesen. In diesem Jahr war das spanische Event, zu dem nahezu 70.000 Zuschauer strömten, das letzte vor dem Finale in Singapur (7. bis 11. Dezember). Und Max Sirenas Luna Rossa fährt als führendes Team der Saisonwertung mit einem einzigen Punkt Vorsprung dorthin. „Wir haben jetzt einen Monat bis die Boote nach Singapur geschafft werden. Und in dieser Zeit in Führung zu lieggen, ist großartig“, sagte Luna-Rossa-Steuermann Paul Campbell-James. „Es ist psychologisch hilfreich, als Führender in das Finale zu gehen.“

Ian Williams Team GAC Pindar schaffte sein bestes Saisonergebnis und jagte Groupe Edmond de Rothschild auf der letzten Kreuz der letzten Wettfahrt noch Platz 4 ab. Für Groupe Edmond de Rothschild, die den ganzen Wettbewerb über einen Platz auf dem Podium im Visier hatten, war es ein bitterer Tag. Aber das Team von Pierre Pennec hat den Gesamtsieg bei der Extreme Sailing Series noch nicht aus den Augen verloren – mit 68 Punkten liegt es in der Saisonabrechnung nur einen Zähler hinter Luna Rossa. Emirates Team New Zealand erhielt nach dem Crash des Vortages Punkte gutgeschrieben und verteidigte Platz 6 vor dem zweifachen Act-Sieger The Wave, Muscat. Leigh McMillans Team fand bei den leichten Winden nicht zu seiner Form. Für Red Bull Extreme Sailing endete der Tag ebenfalls mit einer Enttäuschung. Roman Hagaras Mannschaft hatte sich auf Platz 8 liegend noch etwas ausgerechnet, doch daraus wurde nichts.

Nicht nur an der Spitze des Feldes wurde hervorragend gesegelt. Der interne Wettstreit zwischen den führenden Teams um die drei Plätze auf dem Podium ließ Raum für andere, um auf sich aufmerksam zu machen. Alex Schneiter schaffte bei seinem Extreme-40-Debüt mit Team TILT am letzten Tag zwei erste Plätze. Platz 9 bei Act 8 mit vier Punkten Vorsprung vor Roland Gaeblers Team Extreme konnte sich sehen lassen. Alberto Baroviers Niceforyou wurde zwar letzter, zog aber viel Motivation aus einem ersten Platz in der vorletzten Wettfahrt. Der größte Beifall galt allerdings Skipper Tanguy Cariou, Steuermann Yann Guichard, Trimmer Nils Frei und Bugmann Yves Detrey vom Siegerboot Alinghi. Es war der erste Sieg in dieser Saison für die Schweizer.
Luna Rossa und Groupe Edmond de Rothschild werden sich nun in Singapur einen harten Kampf um den Saison-Gesamtsieg liefern. Aber auch dahinter bleibt es spannend. Sechs Teams können sich noch Chancen auf Platz 3 ausrechnen. Singapur verspricht eine Schlacht!

Extreme Sailing Series Act 8, Almeria, Andalusien (Spanien),
Gesamtwertung nach 32 Wettfahrten (16.10.11):
1. Alinghi (SUI) 254 Punkte
2. Luna Rossa (ITA) 233 Punkte
3. Oman Air (OMA) 232 Punkte
4. Team GAC Pindar (GBR) 218 Punkte
5. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) 216 Punkte
6. Emirates Team New Zealand (NZL) 213.5 Punkte
7. The Wave, Muscat (OMA) 209 Punkte
8. Red Bull Extreme Sailing (AUT) 202 Punkte
9. Team TILT (SUI) 155 Punkte
10. Team Extreme (EUR) 151 Punkte
11. Niceforyou (ITA) 135 Punkte

Extreme Sailing Series 2011, Zwischenstand nach 8 Acts:
1. Luna Rossa 69 Punkte
2. Groupe Edmond de Rothschild 68 Punkte
3. Emirates Team New Zealand 60 Punkte
4. Alinghi 59 Punkte
5. The Wave, Muscat 57 Punkte
6. Red Bull Extreme Sailing 53 Punkte
7. Artemis Racing 48 Punkte
8. Oman Air 47 Punkte
9. Team GAC Pindar 29 Punkte
10. Niceforyou 18 Punkte
11. Team Extreme 18 Punkte

Zur Website der Extreme Sailing Series >>.

 
20.10.2011

hanseboot academy mit spannendem Programm - Neu: ISAF-zertifiziertes Sicherheitsseminar

Sicherheit spielt auch in diesem Jahr eine zentrale Rolle auf der hanseboot vom 29. Oktober bis 6. November. Segler und Motorbootfahrer, die regelmäßig Küstengewässer und Meere befahren, sollten genau wissen, wie sie Gefahrensituationen bewältigen. Darum können Besucher im Rahmen der hanseboot academy erstmalig direkt auf der Messe an einem ISAF-zertifizierten Sicherheitstraining teilnehmen. Ausgerichtet wird das Sicherheitstraining vom renommierten Maritime-Trainings-Center-Celle.

„Die hanseboot ist seit Jahren für ihr gezieltes Weiterbildungsprogramm im Rahmen der hanseboot academy bekannt. Wir freuen uns, dass wir das Programm in diesem Jahr um ein so spannendes neues Angebot ergänzen konnten“, sagt Heike Schlimbach, Projektleiterin hanseboot.

Der Intensivkurs dauert zwei Tage und richtet sich an Eigner und Crews, die ihren Sport verantwortungsbewusst wahrnehmen. Im Mittelpunkt stehen zielgerichtete Maßnahmen, um auf einen Seenotfall optimal reagieren zu können. Das gleichermaßen theoretische und praktische Seminar wird direkt auf der hanseboot durchgeführt. Für die Brandschutzbekämpfung geht es auf das Freigelände der Messe, für andere praktische Übungen ins Wasserbecken der hanseboot Fun arena – mit Rettungsinsel, Überlebensanzügen und Rettungswesten. Highlight des Seminars: Nachdem der Umgang mit der Rettungsinsel auf der hanseboot geübt wurde, kann optional der freie Fall mit einem geschlossenen Rettungsboot im Hafen ausprobiert werden.

Die Gefahrensituation auf den Meeren darf nicht unterschätzt werden. Das zeigt die jährliche Statistik der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Im Vorjahr wurden ihren Rettungskreuzern in Nord- und Ostsee zu 2044 Einsätzen gerufen und retteten 110 Menschen aus unmittelbarer Not. Viele von ihnen waren Wassersportler.

In der hanseboot academy gibt es aber nicht nur ein spannendes Programm für erfahrene Wassersportler, sondern auch für Einsteiger. Ihnen bietet die Akademie beispielsweise den Erwerb des in Deutschland notwendigen Sportbootführerscheins See. Vorgeschrieben ist dieser für alle, die mit einem Boot in See stechen wollen, das mit einer Maschine mit mehr als fünf PS Leistung ausgerüstet ist. Vorteile für die Teilnehmer: Die hanseboot academy bietet günstige Preise und die Möglichkeit den Schein in wenigen Tagen zu erhalten.

Auf ihre Kosten kommen zudem alle Segler, die die Prüfung zum weiterführenden Sportküstenschifferschein (SKS) ablegen wollen. Auch für sie gibt es entsprechende Kurse. Dazu kommen Funkkurse, Einführungskurse für den Umgang mit elektronischer Navigation sowie eine nächtliche Orientierungsfahrt auf der Elbe.

Ergänzt wird das Programm der hanseboot academy um kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten auf den Bühnen der hanseboot – zum Beispiel auf der Expertenbühne „meet the experts“ in Halle B 5.


Anmeldungen fr die hanseboot academy >>.

 
20.10.2011

Nordseewoche: ISAF Sicherheitstraining für die Pantaenius Rund Skagen Regatta gefordert

"Insbesondere die Regatta „Pantaenius Rund Skagen“ hat uns Seglern vor zwei Jahren wieder vor Augen geführt, dass der blanke Hans auf der Nordsee für Schiff und Mannschaft eine ganz besondere Herausforderung bedeuten kann." führt der Wettfahrtleiter der Nordseewoche, Dr. Stefan Lehnert aus. "Von den 92 gemeldeten Schiffen gingen 54 Yachten an den Start, von denen dann letztendlich 24 Schiffe das Ziel in Kiel erreichten.", so Lehnert weiter. Für das Nordseewoche-Team war die Veranstaltung ein großer Erfolg, der aber nur der guten Vorbereitung der Yachten und Mannschaften zu verdanken war: Trotz teilweise dramatischer Vorkommnisse ist keiner der Teilnehmer zu Schaden gekommen. Alle Mannschaften und, mit einer Ausnahme, alle Schiffe sind heil und gesund wieder ans Festland gekommen.
International hat sich der Sicherheitsstandard gegenüber den in Deutschland gültigen Vorschriften, soweit es um die technische Ausrüstung geht, in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt. Der Bereich, in dem die ISAF (International Sailing Federation) sowie viele ausländische Regattaveranstalter inzwischen die Anforderungen für die Teilnehmer von "Hochseeregatten" angehoben haben, betrifft die Ausbildung und Erfahrung der Segler.
Die hohe Qualität von Ausrüstungsgegenständen, die Verlässlichkeit von Wettervorhersagen, die zur Verfügung stehenden Navigations- und Kommunikationseinrichtungen, all diese Dinge sorgen dafür, dass wirklich kritische Situationen im normalen Segleralltag immer seltener auftreten. Erfahrungen mit schwierigen Wettersituationen werden seltener gemacht. Vorsichtige Skipper, ausgerüstet mit modernster Technik – auch in Sachen Wettervorhersage, Ortsbestimmung und Kursoptimierung - geraten immer seltener in kritische Wetterlagen.
Bei Regatten wie dem „Pantaenius Rund Skagen Rennen“ wird jedoch gestartet, egal (natürlich in Grenzen), wie die Wetterlage ist:
Daher wird die Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V. sich dem internationalen Trend anschließen, für die teilnehmenden Yachten Nachweise für „Erfahrung“ – sprich, die Fähigkeit, sich mit schwierigen Situationen auseinander zu setzen - als eine Eingangsvoraussetzung zu fordern.

In den international angewendeten ISAF Sicherheitsvorschriften wird im Abschnitt 6 der „Special Regulations“ gefordert:

Mindestens 30% der Crew aber nicht weniger als zwei Personen, einschließlich des Skippers, muss innerhalb der letzten fünf Jahre vor dem Start einer Wettfahrt ein Training in den Bereichen unter ORS 6.02 für theoretische Übungen und unter ORS 6.03 für praktische Übungen durchgeführt haben.

Lehrinhalte des Kurses ist im einzelnen:

6.02.1 Handhabung und Wartung der Sicherheitsausrüstung
6.02.2 Sturmsegel
6.02.3 Schadenkontrolle und Reparatur
6.02.4 Schwerwetterverhaltensregeln, Bootsführung, Treibanker
6.02.5 Mann-über-Bord-Verhütung und Bergung von Personen
6.02.6 Assistenz für andere Fahrzeuge
6.02.7 Unterkühlung
6.02.8 SAR Organisation und Methoden
6.02.9 Wettervorhersage
6.03 Inhalt des praktischen Trainings
6.03.1 Rettungsinseln und Rettungswesten
6.03.2 Brandschutzmaßnahmen und der Gebrauch von Feuerlöschern
6.03.3 Gebrauch der Kommunikationseinrichtung (VHF, GMDSS, Satcomms, etc.)
6.03.4 Pyrotechniken und EPIRBs
6.04 Trainingsübung an Bord
6.04.1 Es wird empfohlen, dass Crews Sicherheitsübungen, inklusive des Man-Überbord-Manövers, in regelmäßigen Abständen durchführen.
6.05 Medizinisches Training

Mindestens ein Crewmitglied muss einen „Erste Hilfe“-Kurs innerhalb der vergangenen 5 Jahre absolviert haben.

Es werden diverse ISAF Kurse in Deutschland angeboten. Wichtig ist, dass es sich um einen vom DSV lizensierten Kurs handelt. Für den Raum Bremen ist schon, Dank der Initiative von August Judel vom Fachverband Segeln, ein Kurs für Ende Februar in Elsfleth organisiert worden. Weitere Anbieter finden Sie in einer Liste auf der Website der Nordseewoche.

Liste der ISAF Safety at sea Anbieter auf Nordseewoche.org >>.

 
20.10.2011

3x1 One Design Racer: jetzt auch in der WM Sonderedition im "Quantum Racing" Design

Die Crew von "Quantum Racing" hat auch in diesem Jahr in der TP52 Klasse wieder alle wichtigen Siege eingefahren und ist nicht nur erneut Weltmeister dieser Klasse, sondern auch Gesamtsieger des Audi MedCup geworden. Dies war Anlass genug, den 3x1 One Design Racer, dessen Produktion nun angelaufen ist, in einer exklusiven WM Sonderedition im original "Quantum Racing"-Design aufzulegen. Ab sofort können Sie die 3x1 im Weltmeister-Look ordern! Das Quantum-Grün und der Carbon-Rumpf passen einfach hervorragend zueinander. Das weiße Deck mit dem grauen Cockpit vervollständigen den Weltmeister-Look. Der grüne "Splash" vorne über den Bug, der nicht nur an den Seiten, sondern auch über den Bugbereich des Decks hinweg geht, verleiht der 3x1 eine wundervolle, optische Dynamik. Die Segeleigenschaften passen hervorragend zu diesem Design. Im exklusiven, original "Quantum Racing" Design ist der 3x1 One Design Racer schon für 888,- Euro inkl. Fernsteuerung, zzgl. Versand zu haben. Selbstverständlich stehen auch alle Segelgrößen im original "Quantum Racing"-Design zur Verfügung.

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Zur 3x1 WM Sonderedition "Quantum Racing" >>.

 
20.10.2011

IMOCA Open 60 Safran - das Boot mit dem Titan-Kiel

Der IMOCA Open 60 "Safran" hat als erstes Boot einen Kiel aus Titan bekommen. Das in La Trinité sur mer in der Bretagne beheimatete Boot von Skipper Marc Guillemot verfügt damit über eine komplett neue Technologie, deren Vorzüge er und Yann Eliès bei der Transat Jaques Vabre Regatta ertmals beweisen müssen. Möglich wurde die Ausstattung des Bootes mit einem solchen, innovativen Kiel durch den Sponsor Safran und dessen Ingenieure. In der letzten Zeit hatte der IMOCA Open 60 mit der Nummer 25 seinen aller ersten Kiel getragen. Ein moderner zweiter Kiel war dem Boot bei der Vendée Globe 2008-2009 abhanden gekommen. Nun wird der sehr alte Kiel durch das Titan-Teil abgelöst.
An erster Stelle stand die Ausfallsicherheit und Haltbarkeit des Kiels. Aber auch Kosten und Performance, also Leistung waren beachtete Faktoren. Für Skipper Guillemot stand vor allem die Ausfallsicherheit an oberster Stelle. Ob das Kielschwert aus Titan allerdings die Bleibombe sicherer über den Ozean bringt, als eine Finne aus Carbon, ist derzeit noch unbewiesen.
Der IMOCA Open 60 Safran wurde 2007 erstmals gewassert. Gezeichnet wurde das Boot von Guillaume Verdier. Mit dem Boot gewann Marc Guillemot 2009 die IMOCA Weltmeisterschaft. Das Boot gilt noch heute als eine der Referenzboote der IMOCA 60 Klasse.

Technische Daten:
Länge: 18,28m
Breite: 5,70m
Masthöhe: 27m
Tiefgang: 4,50m
Verdrängung: geheim
Ballast: geheim
Segelfläche Gennaker: 300qm
Segelfläche Großsegel: 170qm
Segelfläche Fock: 100qm
Design: Cabinet Van Peteghem & Lauriot Prévost und Guillaume Verdier
Heimathafen: La Trinité sur mer / Frankreich
Skipper: Marc Guillemot

Website des Safran Sailing Team >>.

 
14.10.2011

3x1 Segel und Ersatzteil-Sortiment verfügbar - weitere Tests am Chiemsee erfolgreich

Ab sofort können bereits vier verschieden große Segel für den 3x1 One Design Racer mit vorbestellt werden! Wir empfehlen gleich das ganze Sortiment mit dem Boot zu bestellen, denn gerade bei viel Wind macht der 3x1 so richtig Spaß! Die Zeiten, in denen Modellboote nur bei leichtem Wind sicher gesegelt werden konnten sind endgültig vorbei! Dank des Doppel-Luken-Systems ist der 3x1 One Design Racer auch bei viel Wind und Welle immer sicher vor Wassereinbrüchen und gerade dann, wenn man bei Starkwind oder Sturm am Ufer die Haare durchgepustet bekommt, macht das Segeln mit dem 3x1 noch viel mehr Spaß! Surfen Sie doch mal mit den Starkwindsegeln auf der Welle!
Am vergangenen Wochenende haben wir den 3x1 - wie angekündigt - mit einer schwereren Kielbombe getestet. Am Chiemsee kam dafür der nun wesentlich leichtere Prototyp erneut zum harten Testeinsatz. Mit 1,8 Kg Ballast in der Bombe segelte der 3x1 ganz wacker. Allerdings haben wir noch an manchen Stellen etwas Optimierungsbedarf. Einiges davon haben wir schon umgesetzt: Der Ruderanlenkhebel und der Kiel können jetzt ohne zusätzliches Werkzeug montiert werden - mit Rändelschrauben und -muttern aus rostfreiem Edelstahl. Auch haben wir fetsgestellt, dass wir den Mastfall verringern sollten. Der Steckmast braucht etwas mehr Vorbiegung, was dazu führt, dass wir auf den Mastcontroller wohl verzichten können und so das Boot noch schneller aufgebaut werden kann.
Wir empfehlen übrigens allen, die mit dem Kauf des 3x1 liebäugeln, möglichst bald verbindlich vorzubestellen, da wir bereits eine stattliche Warteliste führen.

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Zu den 3x1 One Design Racern >>.

 
14.10.2011

Deutscher Vizemeister in der ASSO 99: Das StockmariTeam

Unser stockmariTeam ist bei den German Open der Asso99 Vize-Meister geworden. Dazu gratulieren wir unserem Team ganz herzlich! Zunächst im Mittelfeld gestartet und dann mit 3 ersten Plätzen bestens beendet. So können wir die Regatten am vergangenen Wochenende zusammenfassen. Die Steigerung der Leistung unseres Teams kam sicherlich auch durch die schnelle Verbesserung im Zusammenspiel. Wichtiges Tool dabei war die Heck-Kamera, mit den Videos konnten nach den Wettfahrten Fehler schnell ausgemerzt werden.

Die Fock unseres Sponsors Tommy Sails hat auf 7 von 9 Wettfahren für beste Höhe im Feld gesorgt. Mit etwas mehr Training wäre da mehr drin gewesen.

Team DM 2011
1. Trapez/Vorschiff: Nils Reichert
2. Trapez/Spischot: Titus Prill
3. Trapez/Achterholer: Martin Szech
Klavier/Genuatrimm: Dagmar Genthe
Backstagen/Checkstays: Marcus Mattis (Samstag/Sonntag), Hans Schönbrunn (Freitag)
Bremser: Hans Genthe

Platzierungen:
W1: 5 (Streicher)
W2: 2
W3: 2
W4: 3
W5: 3
W6: 2
W7: 1 (Wettfahrt wurde anulliert, keine Zielflagge, Tonne vertrieben)
W8: 1
W9: 1

Herzlichen Glückwunsch der Mannschaft der GER 74 um Poldo Fricke zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft! Diese deutsche ASSO-Crew hat übrigens dieses Jahr am Gardasee die Gorla vor starker italienischer Konkurrenz gewonnen.

Video der DM 2011 >>.

 
13.10.2011

Lackhersteller: Effizienz erhöhen und Kosten sparen

Der Hamburger Lackhersteller Mankiewicz Gebr. & Co. setzt mit dem größten Technologie- und Trainingszentrum Europas für professionelle Lackiertechnik auch im Yachtbereich auf noch mehr Kundennähe.
Eine große Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie 80 Fachleute für Lack- und Anlagentechnik im weltweiten Außendienst sind so etwas wie die Garanten für den Erfolg der Hamburger Industrielackfabrik Mankiewicz Gebr. & Co. Der mittelständische Betrieb mit einer mehr als 100jährigen Firmengeschichte und über 800 Beschäftigten ist mit seinen Spezialbeschichtungen für die Luftfahrt, die Maschinen- und Automobilindustrie sowie für den Yachtbau ein erfolgreicher Global-Player mit weltweiten Niederlassungen.

Durch die Einweihung eines neuen Technologie- und Trainingszentrums auf dem Firmengelände in Wilhelmsburg hat Mankiewicz eine neue Dimension für die Erprobung und Vermarktung seiner Qualitätsprodukte geschaffen und die Kundennähe weiter verbessert. Mit 2500 Quadratmetern Fläche und der Möglichkeit, professionelle Anwender täglich mit „state of the art“ Verarbeitungstechniken zu schulen, entstand in Hamburg das modernste Lack- und Beschichtungs-Technikum Europas. In diesem Zentrum erhalten Mankiewicz-Kunden das Know-how für die optimale Nutzung der Beschichtungssysteme. Darüber hinaus ist das Zentrum so etwas wie der verlängerte Arm der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. In intensiver Abstimmung mit den Anwendungstechnikern und den Entwicklungsabteilungen erarbeiten Che- miker und Fachleute innovative Lackierideen der Zukunft.

„Heute reicht es allerdings nicht mehr aus, hochqualitative Beschichtungs- systeme zu entwickeln und zu produzieren. Die Anwender müssen die Qualitäten und Stärken der Lacke auch optimal nutzen können“, begründet der geschäftsführende Gesellschafter Michael Ottmar Grau die neue Investition von Mankiewicz. Er verweist darauf, dass durch das neue Trainingszentrum nicht nur die Arbeit der Anwendungstechniker effektiver wird, sondern man auch den Herstellern von Lackieranlagen und Zubehör die Möglichkeiten einer intensiven Zusammenarbeit bietet. Hierbei werden neben den marktüblichen Applikations- und Trocknungstechniken einer Prozesskette auch neueste Technologien – schon vor dem eigentlichen Markteintritt – auf Ihre Effizienz und Robustheit überprüft.

Die Vielfalt der Maschinen und Anlagen lässt eine umfassende Erprobung aller im Markt befindlichen Beschichtungssysteme zu. So gibt es genauso eine Abteilung für die robotergestützte automatische Applikation für die automobile Serienlackierung wie auch eine für die effiziente und qualitätsseitig optimale handwerkliche Lackierung mit marktüblichen Spritzpistolen. Die Schulungen setzen sich nach Worten des Leiters des Technologie- und Trainingszentrums, Dipl. Ing. Stefan Jacob, aus einem theoretischen und einem Praxisteil zusammen und stehen unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Auf der Basis eines eingehenden Verständnisses der lackrelevanten Zusammen- hänge kombiniert mit einem praktischen Training der handwerklichen Umsetzung werden Effizienz und Qualität der lackierten Oberflächen bei den Kunden nachhaltig optimiert und abgesichert.

Dass dabei modernste Computertechnik auch eine Rolle spielt, zeigen die vielen Bildschirmarbeitsplätze, von denen direkter Kontakt zu den Standorten der Kunden möglich ist. „Dieser direkte Draht zu den Produktionsstätten ermöglicht eine bisher noch nie da gewesene Feinjustierung bei der Applikation“, erklärt Jacob. Bei der Überprüfung der Arbeitsvorgänge, bei der häufig auch die Hersteller von Arbeitsgeräten involviert werden, haben sich nach Worten des Technik- und Service-Managers für Mankiewicz-Kunden drastische Einsparmöglichkeiten ergeben, ohne dass dabei die hohe Qualität der Beschichtungen beeinträchtigt wurde. Möglich wird es durch die Tatsache, dass die reinen Lack-Materialkosten im industriellen Beschichtungsprozess nur bei rund zehn Prozent liegen. Die übrigen 90 % der Lackierkosten liegen in den Prozesskosten (Lohn-, Energie-, Kapital- und Nebenkosten sowie anteilige Anlageninvestitionen etc.) verborgen.

Die durch das neue Technologie- und Trainingszentrum mögliche Zusammen- arbeit von Mankiewicz mit den Kunden und den Equipmentherstellern, hat nach Stefan Jacob bei vielen Kunden bereits signifikante Effizienzsteigerungen erbracht und zu Gesamtkostenreduzierungen von bis zu 50 % geführt. Mankiewicz Gebr. & Co Lackfabrik mit 111 jähriger Erfahrung und Tradition ist mit dem neuen Technologie- und Trainingszentrum für Lacke und Beschichtungssysteme wieder einmal Trendsetter und auf dem Weg, die Führungsposition auf vielen Anwendungsfeldern der industriellen Beschichtungstechnik abzusichern und auszuweiten. Für die gleichermaßen optimale Lackquali- tät und die kostengünstige Applikation reichen dem Anwender schon lange nicht mehr nur Beipackzettel.

Der neueste Stand der Beschichtungssysteme in der Automobil-, Luftfahrt und Industrie ist Hightech-Technologie und ihre optimale Anwendung setzt neue Fertigkeiten voraus. Bei Mankiewicz können Anwender diese erwerben und zusammen mit der Anwendung der robusten Qualitätslacke aus Hamburg-Wilhelmsburg neue technische wie wirtschaftliche Erfolge verbuchen. Kundennutzen, Produktnutzen und Mitarbeiter Know-how; Mankiewicz bietet alles aus einer Hand.

Über Mankiewicz

Mankiewicz Gebr. & Co., mit Firmensitz in Hamburg, wurde 1895 gegründet und ist führend im Bereich lösungsmittelhaltiger und wasserverdünnbarer Hightech-Beschichtungssysteme für die industrielle Serienfertigung. Heute beliefert Mankiewicz unterschiedliche Märkte wie Maschinenbau, Investitionsgüter, Automobil, Luftfahrt, Bahn, Medizintechnik, Yachten etc. mit hochwertigen Lacksystemen. In der eigenen Forschungs- & Entwicklungsabteilung können sämtliche Lacksysteme in allen Farbtönen, Glanz- und Strukturabstu- fungen individuell mit den Kunden erarbeitet werden. Mehr als 800 Mitarbeiter sorgen weltweit dafür, die „Lackierideen der Zukunft“ nach aktuellen Qualitätsstandards umzusetzen. Die Qualität der Produkte und Prozesse wird dabei durch ein langjährig etabliertes Qualitätsmanagementsystem sichergestellt. Mankiewicz ist zertifiziert nach ISO 9001, ISO/TS 16949, EN9100 and ISO 14001.

Übrigens: unsere Asso 99 "stockmaritime" ist mit dem Alexseal Yachtlack System von Makiewicz lackiert und unsere VO60 Boote werden ebenfalls mit Alexseal lackiert.


 
13.10.2011

Extreme Sailing Series: Taktische Rennen und Tausende Zuschauer am Eröffnungstag von Act 8 in Almeria

Tausende Fans strömten am Mittwoch, einem spanischen Feiertag, zum Auftakt von Act 8 der Extreme Sailing Series™ in Almeria. An Land herrschte Party-Stimmung und die Menschen genossen die Aktivitäten und das Unterhaltungsprogramm, als die elf Extreme 40s zum Start der Stadion-Rennen ausliefen. „Das war heute sehr beeindruckend, all diese Menschen hier zu sehen. Das Stadion-Format bringt den Zuschauern die Rennen wirklich näher“, sagte Antón Paz. Der spanische Olympiagold-Gewinner segelte mit dem Team Extreme des deutschen Skippers Roland Gaebler. „Der Druck auf uns ist dadurch während der Rennen noch größer, aber der Applaus der Zuschauer wenn wir über die Ziellinie fahren ist auch sehr motivierend. Gegen diese Topsegler anzutreten, macht jeden besser. Als Roland Gaebler anfing Tornado zu segeln, war ich erst zehn Jahre alt! Er ist für mich ein Vorbild. Und es ist toll für mich als Tornado-Segler, wieder auf Multihulls zu fahren.“

Am ersten Tag der vorletzten Runde in diesem Jahr herrschten leichte Seewinde. Die Bedingungen für die Teams waren anspruchsvoll. Einige fanden ihren Rhythmus, andere dagegen nicht … Gute Taktik und ein wenig Glück gaben den Ausschlag. „Wenn die Bedingungen so sind wie heute, geht es darum, das Boot in Bewegung zu halten und nach dem besten Wind Ausschau zu halten“, sagte Ben Ainslie. „Überhaupt Wind zu haben ist wichtiger als die Richtung, in die du segelst. Wir haben uns daher darauf konzentriert, Windstriche ausfindig zu machen.“

Ben Ainslie und sein Team Oman Air dürften am Mittwoch Abend die zufriedenste Mannschaft gewesen seien, führten sie doch die Zwischenwertung an. Nach einem frustrierenden Auftritt vor zehn Tage in Nizza, dürfte Team Oman am Mittwoch bei ähnlich schwierigen Leichtwindbedingungen Selbstvertrauen getankt haben. „Es war wirklich anspruchsvoll heute“, sagte Ainslie weiter. „Wir mögen eigentlich mehr Wind lieber, aber es war für alle gleich schwierig und der Hafen von Almeria ist phantastisch! Das Team hat sich unter diese schwierigen Bedingungen großartig geschlagen. Um das zu schaffen, musst du gut geplant haben und die Kommunikation muss stimmen. Die Jungs von Oman Air sind phantastisch.“ Der extrem ehrgeizige dreifache Olympiasieger Ainslie nimmt an drei Acts der Extreme Sailing Series teil – Almeria ist der letzte für ihn, und Ainslie ist offenkundig heiß darauf, hier ein Top-Ergebnis abzuliefern, bevor er zu seiner Olympia-2012-Kampagne im Finn zurück kehrt.

Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild – das Nizza gewann und in der Gesamtwertung 2011 vorne liegt – lieferte eine solide Leistung ab. In allen Rennen außer einem kam es unter die Top 3. Pierre Pennecs Männer wirkten gelassener und weniger unter Druck als noch in Trapani und Nizza. Ein starke Leistung erbrachte auch die Kiwis vom Emirates Team New Zealand. „Heute ging es vor allem darum, keine großen Fehler zu machen und nicht zu viele Punkte auf die Führenden zu verlieren“, sagte Adam Beashel. „Wir versuchten, die Dinge einfach zu halten“. Beashel ersetzt in Almeria zum dritten Mal Dean Barker als Steuermann. Die Mittwoch-Ergebnisse bestätigten, dass er in dieser starken Klasse der Extreme 40s immer mehr zu seiner Form findet. Der erste Tag endete für ihn mit Platz 3.
Ian Williams und sein Team GAC Pindar gewannen das vierte und letzte Rennen des Tages. Sie überzeugten bei dem leichten Wind durch kluge Arbeit und nutzen ihren Gennaker sogar auf Amwind-Kursen. Dies brachte ihnen Platz 4. Das österreichische Duo Roman Hagara und Peter Steinacher legten einen super Start hin mit zwei aufeinander folgenden zweiten Plätzenund und sahen anfangs, wie schon in Nizza, sehr stark aus. Doch im vorletzten Rennen schafften sie das Zeitlimit nicht, was sie einige Plätze im Klassement kostete.

Max Sirenas Team Luna Rossa segelte überwiegend im Mittelfeld herum. Das schien die Italiener aber nicht zu bekümmern. Sie wissen, dass in den nächsten Tagen noch viele Punkte zu holen sind. Niceforyou, das zweite italienische Team mit Skipper Alberto Baroviers, hätte ein deutlich besseres Ergebnis schaffen können, wäre es nicht im letzten Rennen Letzter geworden. Leigh McMillan’s Team The Wave, Muscat, hatte zum wiederholten Male Schwierigkeiten mit leichten Winden. Auch Team Alinghi aus der Schweiz fand nicht zu seiner Form. Das neugeformte multinationale Team TILT, ebenfalls aus der Schweiz, schaffte immerhin zwei 7. Plätze. „Was für ein Tag!“, freute sich Skipper Alex Schneiter, „wir sind anfangs etwas zu zurückhaltend gesegelt, wollten erst einmal unseren Rhythmus finden. Wir haben hier keine sportlichen Ambitionen, wir wollen einfach so schnell wie möglich lernen, viel Spaß haben und so dicht wie möglich zu den Top-Seglern aufschließen! Man segelt nicht jeden Tag gegen solche Segler.“

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13.10.2011

Magazin "Segeln" mit neuer Website

In einem ganz neuen Kleid präsentiert die Redaktion des Magazins "Segeln" die Website der Zeitschrift. Ein frischer, völlig neuer Look macht Lust auf Mehr. Größere Bilder, eine völlig neue Benutzerführung und neue Funktionen regen zum Stöbern an. Das Magazin "Segeln" erscheint im Jahr Top Special Verlag in Hamburg monatlich. Zu dem gibt die Redaktion den Branchendienst "bootswelt aktuell" heraus, der sich insbesondere an professionell mit dem Thema Wassersport befasste Menschen richtet und ausschließlich in elektronischer Form erscheint. Gemeinsam mit boot24.com betreibt "Segeln" auch ein Forum, das unter der URL http://www.segeln-forum.de erreichbar ist.

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13.10.2011

Nordseewoche: Die größten Hindernisse sind beruflich unterwegs

Ein Reiz der Nordseewoche sind die richtig großen Schiffe – auf keiner Regattabahn tummeln sich so viele dicke Pötte. Hamburg ist der zweitgrößte Containerhafen Europas, und wird von Containerfrachtern mit bis zu 15.000 Containern angelaufen. Ab Brunsbüttel trifft zusätzlich der Verkehr der meist befahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt auf die Elbe – Brunsbüttel ist Schleusenhafen des Nord-Ostseekanals. Im Durchschnitt 117 Schiffe (ohne Sportboote) verlassen täglich die Schleuse.

Daher hat die Pflege einer guten Beziehung zu den Behörden an der Elbe Tradition und vereinfacht die Durchführung attraktiver Events wie die Nordseewoche. Eine gute Wegbereitung ist das jährliche Treffen der Behörden mit den Hamburger Seglerverband im Frühjahr. Der Termin hat das Verständnis füreinander stark verbessert. Gab es Probleme im vergangenen Jahr, dann wird das hier besprochen und Lösungsansätze gesucht.

In den 2 Monaten vor Pfingsten beginnt die Hochphase für das Organisationsteam der Nordseewoche. Jetzt werden alle beteiligten Seiten auf eine einheitliche Informationslage gebracht. Spätestens einen Monat vor Pfingsten werden die Genehmigungen für die 13 Wettfahrten beantragt, und die aktuelle Fassung der Segelanweisungen mitgesendet. Informiert werden ALLE Behörden und Wasserschutzpolizei-Stellen: WSA Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Lübeck (wegen der Rund Skaten Regatta), Tönning, Wilhelmshaven und die Wasserschutzpolizei Bremerhaven, Büsum, Cuxhaven, Hamburg, Helgoland, Husum, Wilhelmshaven. Eine Woche vor dem ersten Start werden die Startlisten versendet, damit die Behörden die Menge der Schiffe einschätzen können.

Jeder Regattateilnehmer sollte wissen: Große Containerschiffe benötigen mehrere Meilen zum Aufstoppen, ein Ausweichen ist wegen des Tiefgang kaum möglich. Zudem können sich auf der Elbe die größten Containerschiffe mit einem Tiefgang von bis zu 16 Metern nur an bestimmten Stellen begegnen, die neuen Riesen sind daher gezwungen, Ihren Zeitplan einzuhalten, da sonst der ganze Verkehr ins Stocken geraten kann. Dem Kapitän eines Containerfrachters bleibt beim Durchqueren eines Regattafeld eigentlich nur übrig, zu hoffen, dass alle Regattateilnehmer wissen, was Sie tun.

Das Nordseewoche-Team agiert proaktiv, indem während der Regatten der Revierfunk mitgehört wird. Zudem wird der ständige Funkkontakt zur Wasserschutzpolizei aufrecht gehalten. Falls es unklare Situationen gibt, wird seitens der Wettfahrtleitung über die Sicherungs-Schlauchboote versucht, die Situation so schnell wie möglich zu klären. Übrigens: Alle Bootsbewegungen auf der Elbe werden durch die Radarstationen erfasst. Wer ein eingeschaltetes AIS hat, wird von der Berufsschifffahrt und den Lotsen auch auf dem Radar eindeutig identifiziert, und so kann die Gefahrensituation anhand der Schiffsdaten seitens der Lotsen gut eingeschätzt werden.

Während der Zubringer-Regatta Cuxhaven-Helgoland überwacht das rund 80m lange und extrem seetüchtige Gewässerschutzschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven, die "Neuwerk" die Regatta – mit 2 Vertretern der Wettfahrtleitung an Bord. Zwar ist durch die Auslegung der Bahn nicht zu erwarten, dass Sportschiffe in das Fahrwasser segeln, doch so wird durch diese "Aufsichtsfahrt" vor allem die Sicherheit für die Segelyachten bei Sturm deutlich erhöht.

Für Segler gilt es vor allem zu beachten: Ein Frachter auf der Elbe hält nicht seinen Kurs, sondern folgt dem Fahrwasserverlauf. Daher hilft die klassische Peilung nur begrenzt, viel wichtiger ist der Blick auf die Karte, um anhand des Verlaufs des Tonnenstrichs zu beurteilen, wohin der Frachter drehen wird. Als kleiner Tipp am Rande: Die Containerriesen haben in Lee eine erhebliche Windabdeckung, bzw. Stau in Luv. Es lohnt sich daher auch taktisch, Abstand zu halten. Ist man dicht am Frachter, dann kann schon mal eine Böe plötzlich von Lee einfallen. Merken sollte man sich folgendes: Wenn man den Frachter riechen kann, dann ist in der Regel auch der verwirbelte Wind da, und Alarmstufe Rot.

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13.10.2011

Große maritime Kunstausstellung „art maritim“ auf der hanseboot

Im großen Kunstforum „art maritim“ auf der hanseboot vom 29. Oktober bis 6. November zeigen Maler, Fotografen und Galeristen wie vielseitig die Möglichkeiten sind, maritime Themen in außergewöhnliche Werke zu verwandeln. Alte Seekarten dienen als Basis für Aquarelle oder die Einflüsse von Fotografie, Malerei und Musik werden ungewöhnlich kombiniert. Ein Thema aber steht bei allen Arbeiten im Mittelpunkt: Das Wasser und die Weite der Meere. Insgesamt stellen 28 Kreative ihre künstlerischen Umsetzungen maritimer Themen vor.

Geheimmittel für die Rost-Kunst
Neben etablierten Künstlern sind in diesem Jahr auch neue Namen vertreten. Einer von ihnen ist Sebastian Buchholz, der gemeinsam mit einem Siebdrucker das Projekt „Iron Canvas“ entwickelt hat. Die Grundidee dahinter: Metallplatten gezielt rosten lassen, um gewünschte Motive zu erzielen. „Dieser Prozess kann ein paar Tage dauern“, sagt Buchholz. Die wichtigsten Faktoren sind sein geheimes Spezialmittel und die Witterung, die ebenfalls Einfluss auf den Korrosionsprozess hat. Das Ergebnis ist auf jeden Fall beeindruckend – und maritim. Umgesetzt werden vor allem Themen aus dem Hamburger Hafen und Schiffsmotive.

Alles auf einer Karte
Katharina Noack ist ein Beispiel dafür, dass auch Materialien kreativ eingesetzt werden können, bei denen es ursprünglich allein um den Nutzwert ging: Sie arbeitet mit möglichst alten und gebrauchten Seekarten und hält darauf ihre Geschichten von der See und dem Segeln in Form von maritimen Aquarellen fest. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Motive zum 50. Jubiläum der Fährverbindung von Kiel nach Oslo, das in diesem Jahr gefeiert wird. Auch davon wird die Künstlerin limitierte Kunstdrucke vorstellen.

Dass maritime Themen Künstler schon immer fasziniert haben zeigt die Galerie Völcker aus Berlin. Hier stehen Zeichnungen von verschiedenen Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Als herausragendes Exponat ist ein Werk des berühmten Malers Emil Nolde dabei: Er hat im Jahr 1910 zwei Wochen im Hamburger Hafen verbracht und vor allem Dampfer-Motive gemalt. Eines der Originale will die Galerie nun in der Stadt zeigen, in der es vor mehr als 100 Jahren entstanden ist.

Ebenfalls erstmals auf der „art maritim“ vertreten ist Angelika Kahl, die ihren Stil als impressionistischen Naturalismus beschreibt. „Mich inspirieren Himmel und Wolken und Wasserlandschaften.“ Aus diesen scheinbar alltäglichen Themen entstehen sehr vielseitige Werke, die mal die Einzigartigkeit der Landschaften und mal Schiffe gezielt in den Vordergrund stellen.

Die Sammlung des Kaufmanns
Nicht nur die neuen Gesichter der „art maritim“ haben Spannendes zu bieten. So hat sich die Galerie Harmstorf auf besonders hochwertige und klassische Marinemalerei spezialisiert und präsentiert Werke von herausragenden Marinemalern des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Highlight in diesem Jahr ist eine Sammlung maritimer Kunst, die aus dem Besitz eines verstorbenen Hamburger Kaufmanns stammt. „Diese Sammlung wurde über einen Zeitraum von 20 Jahren aufgebaut“, sagt Ottar Harmstorf. Auf der „art maritim“ wird ein großer Teil der Sammlung gezeigt. Als besonders eindrucksvoll gilt ein Ölbild des dänischen Dampfers „SS Nordhavet“ von dem 1847 geborenen französischen Marinemaler Edouard Adam.

Als gemalte Fotosymphonien wiederum bezeichnet Sina Vodjani seine Bilder, der sich als Maler. Musiker und Fotograf versteht. Im Iran geboren, ist Vodjani über Stationen wie San Francisco und Paris nach Hamburg gekommen und bezieht seither seine Inspiration aus dem Leben dieser Stadt. Immer wieder geht es in seinen Werken um den Hafen mit seinen Schiffen, Kränen und Brücken.

Die Besucher der „art maritim“ erwartet eine große Spannbreite an Stilen und Techniken. So sorgt bei Ines Ramm gerade die Abstraktion dafür, dass auf ihren Bildern die Regatta-Atmosphäre zu spüren ist. Frauke Klatt hat der Marinemalerei neue Impulse gegeben, indem sie sich von Konventionen gelöst hat und persönliche Empfindungen in ihre Bilder einfließen lässt, und Susanne Westphal will neu für das Thema See sensibilisieren und setzt dafür gezielt auf Verfremdung. Wie modern auch klassische Marinemalerei sein kann, zeigt Olaf Rahardt, indem er vor allem auf Themen aus der Gegenwart der Schifffahrt setzt.

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13.10.2011

Kleiner Fehler - große Wirkung! Spätfolgen von Schäden am Boot

Sportlicher Nordostwind macht es der Crew auf dem Weg nach Eckernförde schwer. Aus der Kieler Förde kommend, können Sie die Huk beim Leuchtturm Bülk nur knapp halten. Es scheint zwar zu funktionieren, aber man segelt ungewohnt dicht unter Land. Während die Crew noch darüber nachdenkt gibt es einen heftigen Rumms. Das Schiff hat irgendetwas unter Wasser getroffen. Der Rumpf bebt, der Mast wackelt. Was war das? Vielleicht ein Stein? Das Echolot zeigt immerhin noch mehr als einen Meter Wasser unter dem Kiel.

Die Fahrt geht weiter. Während Bülk passiert wird, untersucht ein Crewmitglied den Bilgebereich im Schiffsinneren. Glücklicherweise kann der Mitsegler schnell Entwarnung geben und der Schrecken ist schon bald vergessen. Später im Winterlager deuten lediglich ein paar Schrammen mit Farbabplatzungen am Kiel auf die Kollision hin. Sie sind zügig ausgebessert und für den Eigner ist die Angelegenheit erledigt.

Zeitsprung. Zwei Jahre später ist dieselbe Yacht wieder auf der Ostsee unterwegs. Familientörn nach Schweden. Mitten auf dem weiten Kattegat bemerkt eines der Kinder: „Papa der Boden ist nass!“. Wassereinbruch – und plötzlich geht alles ganz schnell. Mehr und mehr Wasser dringt ein und bringt die Familie in arge Schwierigkeiten. Nur mit Müh und Not erreichen sie den nächsten Hafen. Der Schreck sitzt tief und eine Menge Fragen kommen auf. Vor allem diese: Wie konnte das passieren?

Bei einer späteren Untersuchung stellt sich heraus, dass sich die Kielaufhängung gelöst hat und Laminat gerissen ist – ein Folgeschaden der Grundberührung zwei Jahre zuvor. „Solche Vorfälle gibt es leider öfter“, erklärt Thomas Gibson, selbst begeisterter Segler und Abteilungsleiter bei Firmenich Yachtversicherungen. „Nicht selten unterschätzen Eigner die Gefahr durch Folgeschäden, die sie in viel größere Bedrängnis bringen können.“ Für den Eigner war der Vorfall durch die Sichtkontrolle des Mitseglers und die Ausbesserungsarbeiten am Kiel erledigt. Was hätte er also anders machen müssen? Richtig gewesen wäre, wenn er die Grundberührung seinem Versicherer angezeigt hätte. Sofern dieser – wie Firmenich Yachtversicherungen – eine Allgefahrendeckung anbietet, ist der Versicherer verpflichtet, einen Sachverständigen zu beauftragen, der die Seetüchtigkeit des Schiffes überprüft. Dazu genügt ein einfacher Anruf. Ein Anruf, der der Familie im vorstehenden Fall viel Ärger erspart hätte. Dazu Gibson: „Wichtig ist, dass Eigner ihren Versicherer mit ins Boot holen. Über unsere Schadenhotline 030 – 315 988 30 sind wir rund um die Uhr für unsere Kunden erreichbar. Ein Anruf zu viel ist uns lieber als die Spätfolgen eines Schadens.“ Übrigens, dadurch dass der Eigner den ersten Schaden nicht gemeldet hat, kann der Versicherer den Folgeschaden unter Umständen ablehnen oder mindern, da der eine Regulierung des Erstschadens wesentlich kostengünstiger gewesen wäre.

Die Segelsaison geht zu Ende und viele Bootsbesitzer träumen bereits von der nächsten Saison. Firmenich Yachtversicherungen liegt die Sicherheit auf dem Wasser am Herzen. Daher bietet das Team Eignern die Möglichkeit, einen bestehenden Vertrag – egal von welchem Anbieter – hinsichtlich einer Allgefahrendeckung zu prüfen. Wahlweise schnell und unkompliziert unter Telefon: 040 - 328 101 731 bzw. per E-Mail über info@firmenich-yacht.de oder in einem persönlichen Gespräch auf der Messe Hanseboot am Stand C440 in Halle B2.

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13.10.2011

Volvo Ocean Race 2011/2012: Quali-Rennen und Race Village Eröffnung - der Start naht

Nicht nur unsere VO70 Modellboote sind in Alicante beim Volvo Ocean Race eingetroffen, sondern auch alle sechs Boote der bisher offiziell bekannten Teams. Noch könnte es ein siebtes Team geben, das auf der Website des Volvo Ocean Race allerdings immer noch als "unbestätigt" geführt wird, das Qualifikations-Rennen ist allerdings bereits vorbei. Am vergangenen Freitag starteten in Alicante/Spanien die Teams Telefonica, Groupama, Puma, Sanya, Abu Dhabi und Camper. Das Ziel der Regatta, auf der Sicherheitseinrichtungen und Technik unter "offiziellen" Bedingungen getestet wurden, war Palma auf der Baleareninsel Mallorca. Auch war dies für die Teams die Möglichkeit in Rennbesetzung gemeinsam Manöver zu trainieren. Die nur 360 nm lange Strecke brachte keinem der Teams Punkte, denn das Testrennen brachte vor allem Arbeit. Die Rennleitung verordnete Mann-Über-Bord-Manöver und viele weitere Sicherheitsübungen. Sogar die Trysegel mussten gesetzt werden. Kaum auf Malle, ging es auch schon wieder zurück nach Alicante für die Teams. Doch es gab offenbar Probleme für das Team aus Abu Dhabi. Während einer Leichtwindphase hatte das Team den Motor gestartet und so während der letzten 110 Meilen des Qualifikationsrennens nicht die nötigen Bedingungen erfüllt. "Wir hatten wichtige Gründe für unsere Entscheidung, einen Teil der restlichen Meilen unter Motor zu laufen" gab Skipper Ian Walker zu Protokoll. Abu Dhabi hatte auch die Rennleitung unmittelbar nach der Entschiedung die Maschine zu starten informiert. Was genau die Gründe waren ließ Walker unklar. Nun wird Abu Dhabi einen weiteren 111 nm langen "Qualifier" auf der ursprünglichen Regattabahn segeln müssen um die Anforderungen der Ausschreibung für eine Teilnahme zu erfüllen. Mancher Internetblog orakelte, dass Walker so zum einen ein bisschen Extra-PR und ein bisschen extra Training für seine Crew haben kommen wollen. Ob dies zutreffend ist, kann nicht belegt werden. Am Freitag, den 14.10. eröffnet in Alicante übrigens das Volvo Ocean Race Race Village mit jeder Menge an Attraktionen. Das Volvo Ocean Race startet offiziell am 29. Oktober 2011 und führt in neun Etappen um die Welt. Gut erreichbar für Europäer sind neben dem Starort Alicante die Häfen der letzten drei Etappen: Lissabon/Portugal, Lorient/Frankreich und Galway/Irland. Allerdings wird Lissabon wohl voraussichtlich erst am 31. Mai 2012 angelaufen werden. Die Ankunft in Lorient steht für den 17. Juni 2012 im Plan und Galway soll am 3. Juli 2012 erreicht werden.

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13.10.2011

5.5 eine Klasse drei Wertungen

Die 5.5 Boote sind eine Klasse, die in drei verschiedenen Kategorien gewertet werden. Das liegt am Alter bzw. der Weiterentwicklung der Boote. So splitten sich die 5.5 in die Kategorien Classic, Evolution und Modern auf. Benannt wird die Klasse umgangssprachlich "fünf Punkt fünfer" oder ähnlich. Offiziell ist es die Int. 5.5 m Klasse. Ihre ursprügliche Bezeichnung 5.5 mR geht auf das Ergebnis der Konstruktionsformel, welches 5.5 ist, sowie die früher übliche Bezeichnung als R-Klassen in Lloyds Register zurück. Der 5.5 ist ein Kielboot, das zu Dritt gesegelt wird und im Durchschnitt 9,50 Meter lang ist. Die Verdrängung liegt laut KV zwischen 1,7t und 2t. Die Segelfläche zwischen 26,5qm und 29qm. Dadurch sind die Boote nicht zu groß für einen Trailer und entsprechend gut transportierbar. Die drei Kategorien sind Alterskategorien. Als Classic 5.5 gilt, wessen Messbrief zwischen 1949 und 1969 für ein auf Spanten geplanktes Boot ausgestellt wurde. In die Gruppe der Evolution gehören alle Boote, deren Messbrief zwischen 1970 und 1993 ausgestellt wurde und die formverleimtem Holz oder GFK gebaut sind. Die Modern ist daher die neuste und jüngste Kategorie. Alle Boote, deren Messbrief ab 1994 ausgestellt wurde, gehören dieser Kategorie an. Auch bei den Modern Varianten bestehen die Boote aus formverleimtem Holz oder GFK. Am verbreitetsten sind Boote der Kategorie Evolution. Diese sind gebraucht günstig zu haben, es bietet sich dem Interessierten ein breites Spektrum an Konstruktionen und ein gut vergleichbares Geschwindigkeitspotenzial.

Technische Daten:
Kategrorien: 3
Länge: 9-10m
Verdrängung: 1,7 - 2t
Registrierte GER-Boote: derzeit 79
Segelfläche: 26,5 - 29qm

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07.10.2011

Einhand im Trapez seit 1967: der Contender

Im Jahr 1967 zeichnete der Konstrukteur Bob Miller den Contender. Einhand-Trapezsegeln in Reinform bietet diese sportliche Jolle. Schon 1968 war der Contender Sieger der Vergleichswetfahrten des damaligen Weltseglerverbandes und bekam so sehr schnell den Status einer internationalen Klasse. Allerdings haben die Contender aus dieser Zeit viele Modernisierungsphasen durchlebt und so kommt der Contender heute mit Kohlefaser-Rigg daher. Das Trapez ist aber geblieben und der Contender ist damit etwas besser unterwegs als vergleichbare Jollen, die nur Ausreitgurte besitzen.
Eine große Klasse mit vielen Regatten und eine große Chancengleichheit. Das zeichnet den Contender aus. Ein ideales Crewgewicht gibt es beim Contender laut Klassenvereinigung nicht. Der Gewichtsvorteil eines schweren Seglers an der Kreuz wird durch seine Benachteiligung bei Raumwind-Kursen ausgeglichen. Dadurch, dass durch das Trapez beim Contender das Gewicht sehr weit aussenbords verlagert werden kann, ist er laut KV rund 20% schneller als vergleichbare Jollen (bei 23 Bf. aufwärts).
Erhältlich ist ein Contender mit Carbonrigg und Segeln schon ab rund 8.600,- Euro. Damit ist sein Preis-Leistungs-Verhältnis akzeptabel. Gebrauchte Boote werden ab 3.000,- Euro gehandelt, da viele auch 15-20 Jahre alte Boote noch immer konkurrenzfähig sind. Die Bauqualität ist fast durchweg gut.

Technische Daten:
Länge: 4,88m
Breite: 1,44m
Gewicht: 83Kg
Segelfläche: 10,8qm
Rumpfmaterial: GFK oder Sperrholz
Rigg: heute Carbon

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06.10.2011

Jan-Eike Andresen aus Hamburg wird Deutscher Meister im Match Race 2011

Am 3. Oktober stand nach insgesamt 66 Regatten Jan-Eike Andresen (30) als Gesamtsieger im Rostocker Segelstadion fest. Der neue Deutsche Meister gewann mit seinen Crewmitgliedern Tobias Aulich und Florian Weser an den drei Wettfahrttagen insgesamt zehn von elf Regatten und stand bereits einen Flight vor Schluss uneinholbar als Sieger fest.

Bis zum 16. Flight (ein Flight ist eine Gruppe, in denen sechs Teams gegeneinander kämpfen) führte bis Montagnachmittag der Hamburger Carsten Kemmling, der bis dahin nur einmal verloren hatte. Die Siegerposition musste er jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits an Jan-Eike Andresen abgeben, welcher diese bis zum Ende des 22. Flights verteidigen konnte. "Das Segelstadion hier ist wirklich super-cool und spektakulär", meint der erfahrene Skipper.

Alle drei Segeltage präsentierten sich vor allem für die Zuschauer an Land von ihrer besten Seite, da die Sonne fast ohne Unterbrechung schien. Die insgesamt 36 Segler aus ganz Deutschland mussten sich an den ersten beiden Tagen jedoch mit sehr wenig Wind begnügen, was zu einigen Verzögerungen auf dem Wasser führte und den 12 Teams alles an taktischem Können abverlangte. Am Montag gab es konstant zwei bis drei Windstärken und somit einige rasante Segelmanöver, bei denen sogar ein Crewmitglied kurzzeitig über Bord ging.

Der Vorjahressieger, Stefan Meister, welcher ebenfalls aus Hamburg stammt, wurde bei dieser Deutschen Meisterschaft Vierter. Platz zwei belegte der Schweriner Ingo Köhn, Dritter wurde Carsten Kemmling. Der Rostocker Ralf Kudra belegte Platz zehn. Er gewann zwei von elf Regatten.

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06.10.2011

Der Laser-Segler Malte Kamrath ist der „Beste der Besten“

Doppelsieg für Malte Kamrath (VSaW). Erst gewann der Berliner im Laser Standard die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) in Travemünde, um sich anschließend in einem packenden Finale des ersten "Champions Cup" auch noch den Titel „Bester der Besten“ zu holen. Mit seinem deutschen Meistertitel verwies Kamrath die Favoriten Philipp Buhl (SCAI) und Simon Grotelüschen (LYC) auf die Plätze. Anschließend segelten alle Deutschen Meister im „Champions Cup“ gegeneinander, der auf Initiative des Sailing Team Germany zum ersten Mal ausgetragen wurde und den „Besten der Besten“ kürte. Malte Kamrath entschied in einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen vor den 470er-Frauen um Kathrin Kadelbach (NRV/VSaW) das Rennen für sich. Auch wenn Kamrath beim Öffnen der großen Champagnerflasche bei der Siegerehrung noch etwas länger brauchte – „Ich habe darin nicht so viel Übung!“ – bekam der frischgebackene Doppel-Meister gemeinsam mit Lasse Klötzing (PYC), Deutscher Meister im 2.4mR, den meisten Applaus für seine Leistung.

Bundesminister des Inneren stiftete Ehrenpreis
„Der Bundesminister des Inneren, Dr. Hans-Peter Friedrich, stiftete einen Ehrenpreis für den besonderen Verdienst der Ausrichter, dem Norddeutschen Regatta Verein, dem Lübecker Yacht-Club und dem Sailing Team Germany, für die Inklusion der paralympischen Segeldisziplin 2.4.mR in die IDM“, begründete Ernst Denneborg, zuständig für Behindertensport im Bundesministerium des Inneren, bei der Übergabe an den Sieger des „Champions Cup“.

Live-Übertragung der Rennen lieferte spannende Bilder
Nach anfänglichen „Startschwierigkeiten“ mit sehr schwachen Winden und nur wenigen Wettfahrten zeigten die rund 260 Segler aus neun Nationen in den live übertragenen Rennen am Sonntag und Montag die faszinierenden Facetten des Segelsports. Die visuelle Live-Übertragung im Internet, durchgeführt durch das Sailing Team Germany im Schulterschluss mit der SAP AG, brachte durch die Live-Kommentare des ZDF-Sportreporters Alexander Ruda und des zweifachen Olympiateilnehmers Marcus Baur das Segeln direkt zu den Zuschauern nach Hause.

Segler des Audi Sailing Team Germany setzten sich an die Spitze
In fünf olympischen Bootsklassen wurde die Deutschen Meister bei der IDM gekürt, die alle Mitglied der Deutschen Segelnationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany, sind: Neben Malte Kamrath (VSaW) im Laser Standard (52 Boote) gewann Franziska Goltz (SSV) den Titel im Laser Radial (25). Im Finn Dinghy (52) setzte sich der Ranglistenerste Jan Kurfeld (YCW) durch. In der Gesamtwertung der 470er (32), Männer und Frauen segelten gemeinsam, behaupteten Ferdinand Gerz & Patrick Follmann (DTYC) die Spitzenposition nach dem Medal Race. Bestes Frauenteam wurden Kathrin Kadelbach (NRV/VSaW) & Friederike Belcher (NRV). In der paralympischen 2.4mR-Klasse (29) setzte sich Lasse Klötzing (PYC) durch. Bei den sechs Starbooten gewannen nach zehn Kurzrennen direkt vor den Augen der Zuschauern Johannes Polgar & Markus Koy (NRV). Die Wertung der 49er (14), die eine Bestenermittlung segelten, ging an die Kieler Erik Heil & Thomas Plößel (NRV).


 
06.10.2011

Extreme Sailing Series: In einem äußerst spannenden Finale sichern sich die Franzosen den Sieg an Nizza

Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild hat Act 7 der Extreme Sailing Series™ in Nizza gewonnen. Dabei fiel die Entscheidung in diesem Heimspiel für die Franzosen erst in den allerletzten Augenblicken der letzten Wettfahrt. Es war ein ungewöhnlich spannendes Finale, mit wenig Wind aber umso mehr Dramatik. Tausende Zuschauer auf der berühmten Promenade des Anglais, zahlreiche VIP-Gäste und Journalisten ließen sich von dem spannenden Finnish begeistern. Die elf internationalen Extreme-40-Teams lieferten sich bei dem Debüt der Extreme Sailing Series in Nizza in fünf Tagen 29 Rennen. Die Wettfahrten fanden teils auf dem offenen Wasser, teils im Stadion-Stil nur wenige Meter vor dem Strand statt. Im letzten Rennen war die doppelte Punktzahl zu gewinnen. Groupe Edmond de Rothschild mit Skipper Pierre Pennec musste besonders auf Artemis Racing achten, die nur drei Punkte hinter dem französischen Team lagen. Sollte Artemis das Rennen gewinnen, müsste Pennecs Team unbedingt Zweiter werden, um Act 7 zu gewinnen. Artemis mit Skipper Terry Hutchinson fuhr zu früh über die Linie und musste neu starten, während Groupe Edmond de Rothschild auf und davon zu segeln schien. Hutchinsons Team konnte sich aber wieder vorarbeiten und schaffte es sogar, Pennec zu überholen.

Als die Franzosen dann auch noch wegen einer Regelwidrigkeit einen Strafkringel drehen mussten, schienen sie geschlagen. Zumindest vom Strand sah es so aus, doch die Franzosen feuerten ihr Team weiter an. Es gewann schließlich der Brite Ben Ainslie mit Oman Air. Aber Group Edmond de Rothschild erwies sich als nervenstark und segelte nur wenige Sekunden nach Artemis über die Ziellinie. Damit hatten sie es geschafft! Für sie war es der zweite Erfolg nach dem Sieg beim Auftakt-Act in Muscat, Oman. Zugleich sicherten sie sich damit die Gesamtführung für die Saison 2011. „Ich bin sehr glücklich darüber, wie wir seit Cowes gesegelt sind“, sagte Pierre Pennec. „Wir haben unsere Kommunikation und unser Teamwork verbessert. Das ist sehr wichtig. Mit Glück zu gewinnen, ist gut, aber zu gewinnen weil das Team immer stärker wird, fühlt sich noch besser an. Ich lasse mich nicht davon unter Druck setzten, dass wir in der Gesamtwertung führen. Seit Boston und Cowes gehe ich die Dinge gelassener an. Ich bin überzeugt, dass unsere Crew gerade in entscheidenden Situationen sehr stark ist. Ich versuche, in jedem Act so gut wie nur möglich zu segeln und wenig Fehler zu machen. Ich denke immer nur an das eine Rennen und nicht an die Gesamtwertung. Ich hätte nicht erwartet, dass wir hier in Nizza gewinnen.“ Für Artemis Racing war es eine bittere Pille, den Sieg nur um einen Punkt zu verpassen. Das galt besonders für Terry Hutchinson, der schon in Boston in einem ähnlichen Szenario gegen Dean Barkers Emirates Team New Zealand verloren hatte.
Das Schweizer Alinghi-Team schaffte es bei Act 7 mit Platz drei auf das Siegerpodest, vor dem italienischen Team Luna Rossa. „Der dritte Platz ist kein schlechtes Ergebnis, aber ein wenig enttäuscht sind wir schon“, sagte Skipper Tanguy Cariou. „Gestern sind wir besser gesegelt und wir hätten auch heute besser sein könen. Aber anders als Artemis Racing oder Groupe Edmond de Rothschild, denen wir gratulieren, haben wir unseren Rhythmus nicht gefunden.“
Für den dreifachen olympischen Goldmedaillengewinner Ben Ainslie, der die letzte Wettfahrt gewann, war Nizza insgesamt ein frustrierendes Erlebnis, obwohl sein Team sich noch vom 7. Platz des Vortages auf Rang 5 verbessern konnte. Anders als in Trapani reichte es nicht zum Platz auf dem Siegertreppchen. Dennoch wird Ainslie auch beim vorletzten Event in Almeria sein Team wieder anführen. Den Sieg in der NeilPryde RS One Racing Series in Nizza holte Nicolas Legal nach einer Reihe von Rennen direkt vor dem Strand der Engelsbucht.
Für Jean-Pierre Dick, der als Skipper von Team Extreme Cote d’Azur erstmals bei einem Extreme-40-Event mitfuhr, war Nizza ein besonderes Erlebnis, denn das „Stadion“, in dem gesegelt wurde, war doch wesentlich kleiner als die Weltmeere, auf denen er sonst Regatten segelt. „Wir hatten eine Menge Spaߓ, sagte Dick, „es war toll, in meiner Heimatstadt Nizza und mit all diesen Top-Skippern dabei zu sein.“ Sieben der neun Events der Welttour sind damit absolviert. Die Ausrichtung auf den Gesamtsieg dürfte unter den führenden Teams bei den ausstehenden Events im spanischen Almeria (12 bis 16. Oktober) und in Singapur (7. Bis 11. Dezember) noch ausgeprägter werden. „Wir rechnen uns für die Gesamtwertung 2011 noch etwas aus, auch wenn wir hier in Nizza sehr unzufrieden mit unserer Vorstellung waren“, bestätigte Max Sirena, der Skipper von Luna Rossa. „Wir müssen uns in Almeria steigern, um in Singapur eine Chance auf den Sieg haben.“


 
06.10.2011

Erste MOD 70 Rennen vor La Trinité sur mer in der Bretagne

Erstmals fahren die bisher fünf bekannten MOD 70 Teams gegeneinander bei Matchraces und Regatten. Im französischen La Trinité sur mer präsentieren sich die Teams, die mit den neuen Multi One Design Trimaranen segeln gemeinsam. Beim Krys Match, da vom 6. bis 8. Oktober in der Bretagne ausgetragen wird, treten die Größen des französischen Regattasports gemeinsam an um die neue Klasse gleich standesgemäß einzuführen. Michel Desjoyeaux, Sébastien Josse, Roland Jourdain, Stève Ravussin, Sidney Gavignet und viele weitere Top-Segler zeigen auf dem Atlantik was sie können. Die Zuschauer können via Internet live dabei sein und den Teams Foncia, Race for water, Veolia Envioroment und Group Edmond de Rothschild (Gitana) beim matchen zusehen. Das Krys Match ist das erste vorbereitende Spektakel des neuen Rennzirkus, des Multi One Design Championship 2012 - 2014, der mit dem Krys Ocean Race im Juli 2012 und April 2014 beginnt und endet. Zwischen den beiden Regatten von New York nach Brest liegt von September 2012 bis Juni 2013 die Europa Tour der MOD70 mit Regatten an verschiedenen Orten. Danach geht die MOD70 Serie von Oktober 2013 bis April 2014 auf Welttour. Wir dürfen gespannt sein, an welchen Orten die Rennen mit den heißen Kisten ausgetragen werden.

Website der MOD70 >>.

 
06.10.2011

Come2Sea - Tag der offenen Tür bei HanseYachts am 15. Oktober 2011

Come2Sea – zum zehnten Tag der offenen Tür am 15. Oktober werden die Hanse 325, 355, 400 sowie neuwertige Messe- und Vorführyachten in Greifswald präsentiert. Erleben Sie ebenso die Präsentation der brandneuen Hanse 385. Alle anderen HANSE-Modelle können im Rahmen der Werftführung in der modernen Fließband-Produktion besichtigt werden.
Der Tag der offenen Tür auf dem Werftgelände bei einem der bedeutendsten Yachthersteller Europas hat sich längst zu einer der wichtigsten schwimmenden Wassersportausstellung in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Alle Liebhaber des Wassersports und natürlich auch Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

Willkommen zur Schiffsparade
Wir präsentieren viele Segelyachten nicht nur unserer Marke Hanse sondern auch Fjord-Motorboote. Natürlich bis hin zum jüngsten Modelljahr. Allesamt hochseetüchtig, familienfreundlich und modern ausgerüstet.

Echte Schnäppchen und gebrauchte Schönheiten
Am Ende der Segelsaison räumen wir unseren Ausstellungsbestand. Sie suchen ein neues Schiff zum Gebrauchtbootpreis? Bei uns wird sicher jeder schnell fündig! Yachten zwischen 6,45 bis 12 Metern Länge warten auf einen neuen Eigner.

Von A wie Anker bis Z wie Zeising
Wer Schnäppchen im Bereich Schiffsausrüstung oder Restposten sucht, wird auf dem Flohmarkt bestimmt viele preiswerte Angebote entdecken.Wie werden moderne Hochseeyachten gebaut?
Am Samstag zwischen 10.00 und 15.00 Uhr haben Besucher Gelegenheit sich auf einem Rundgang unter fachkundiger Führung eine moderne Band-Fertigung anzuschauen. Wir zeigen die unterschiedlichen Baustadien, vom leeren GFK-Rumpf, über den Möbeleinbau bis zur fertig ausgestatten Yacht, bereit für die Auslieferung per Truck oder die offene See an Kunden rund um die ganze Welt. Die Teilnahme an der Führung muss angemeldet werden und ist kostenlos.

Zur Website des Tags der offenen Tr "Come2Sea" >>.

 
06.10.2011

3x1 One Design Racer Entwicklung: neue Tests am Chiemsee

Wie schon im letzten Newsletter angesprochen, führen wir die Entwicklung der 3x1 weiter. Nach dem die Form für den Rumpf an einigen Stellen noch optimiert wurde und in der nächsten Woche fertig gestellt wird, haben wir uns nun den Kiel vorgenommen. Bei Tests am Chiemsee, werden wir den bisher vorgesehenen 1,4 Kg schweren Kiel im Vergleich zu einem 1,8 Kg schweren testen. Nach dem wir den Schaum aus dem Prototyp-Rumpf fast komplett entfernt haben, wiegt der Rumpf nur noch 190g mehr als der des Serienbootes, der ein Endgewicht von rund 900g haben wird. Durch mehr Masse in der Bombe wird die Neigung zum Unterschneiden größer - das Drehmoment durch den langen Hebel, sprich Finne, ist erheblich größer, als wenn das Gewicht im Boot ist. Daher sind wir gespannt, wie sich das Boot tatsächlich mit dem alternativ möglichen Kiel verhält. Unsere Tests finden während der IDM der Asso99 bis inklusive Sonntag, den 9. Oktober statt. Unabhängig von den Tests, können Sie aber das Boot bereits vorbestellen. 111cm Carbon-Boot gibt´s sonst nirgends zu diesem sensationellen Preis von nur 790,- Euro inkl. Fernsteuerung! Übrigens: die Serien-Rumpffertigung beginnt in etwa 10 Tagen. (Alle Preise inkl. MwSt. und zzgl. MwSt.)

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Zu den 3x1 Booten >>.

 
06.10.2011

Einsteiger-Modell zum Sonderpreis - Komplettes Zubehör- und Tuning-Programm für AC60

Ab sofort bieten wir alle ab Lager verfügbaren Kyosho Fortune 612 II Modellsegelyachten (in blau) zum Knüller-Preis von 149,- Euro inkl. Fernsteuerung, komplett segelfertig an! Aber nur so lange der Vorrat reicht. Dazu können Sie aus unserem umfangreichen Zubehör- und Tuning-Programm alles bestellen, was aus dem Basis-Modell eine heiße AC60 für Modellregatten macht! Von einzelnen Schrauben, über stärkere Servos, schnellere Segel, schönere Rumpfaufkleber, bessere Bäume aus Kohlefaser, bis hin zu Tuning-Kiel und Tuning-Ruder aus Carbon, bietet unser Tuning- und Zubehörprogramm alles, was das Seglerherz höher schlagen und das Boot schneller segeln lässt. Am besten bestellen Sie zur Kyosho Fortune 612 II gleich eine bessere Dichtung, unser Matschband (3,99 Euro) und ein Set Edelstahlschrauben (6,- Euro) dazu. Damit haben Sie die beiden Grundprobleme des Basis-Modells im Griff und erleben keine Enttäuschung. Denn die Fortune 612 II muss gut abgedichtet werden, damit sie nicht sinkt, wenn in heißen Duellen das Deck einmal durchs Wasser zieht. So verlieren Sie keine Plätze und mit dem Edelstahlschrauben-Set ist auch der Einsatz im Salz- und Brackwasser kein Problem mehr. Hässliche Rostflecken gehören damit der Vergangenheit an.
Ihre Kyosho Fortune 612 läuft Ihnen nicht genug Höhe? Kein Problem, das nicht mit Tuning-Teilen in den Griff zu bekommen wäre. Mit dem Tuning-Kiel aus Carbon, in Kombination mit dem Tuning-Ruder (auch aus Carbon), läuft das Boot deutlich höher am Wind! Probieren Sie´s aus!
Ihre Fock können Sie übrigens mit unseren Carbon-Tuning-Fockbäumen viel besser Trimmen. Der Grund: der Carbon-Fockbaum biegt nicht durch und seine Dirk sorgt dafür, das Ihr Vorsegel so steht wie Sie es wollen. Mit dem Tuning-Fockbaum haben Sie zusätzlich die Möglichkeit den Schotholepunkt stufenlos zu verstellen. Ganz wie bei einer echten Segelyacht.
Informieren Sie sich, was alles Möglich ist an Tuning!

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Zu den Tuning-Teilen fr die Kyosho Fortune 612 und AC60 >>.

 
30.09.2011

America´s Cup World Series: Ist Schadenfreude die schönste Freude?

Unglaublich aber wahr: das Video mit Crashs, Kenterungen und weiteren Missgeschicken ist das meistbeachtete Video der America´s Cup World Series auf Youtube. Sogar die Fachzeitschrift "Yacht" hat das jetzt auf ihrer Website veröffentlicht und gleich zu einer neuen, überarbeiteten Version des "Crash-Videos" verlinkt. Wir wollen Ihnen das natürlich nicht vorenthalten, obwohl wir Schadenfreude nicht für die schönste Freude halten. Vorfreude ist allgemein als sprichwörtlich schönste Freude anerkannt. Unsere Vorfreude auf neue Regatten der America´s Cup World Series wurde durch die spannenden Regatten der letzten Veranstaltung in Großbritannien gesteigert. Trotzdem haben wir natürlich auch den "Boah ey"-Effekt der Crash-Videos bemerkt... Rund 560.000 User haben sich übrigens die beiden Capsize-Club-Videos angesehen. Das Highlights-Video vom 7. Renntag in Plymouth kommt nur auf 46.000 User.

Zum Crash-Video >>.

 
30.09.2011

Volles Programm: Kyosho Seawind und VO60 Zubehör- ,Tuning- und Ersatzteile

Neben den verschiedenen Varianten der Kyosho Seawind-Baukästen und VO60-Tuning-Baukästen bieten wir auch das komplette Sortiment an Ersatzteilen für die Kyosho Seawind an. Bei uns bekommen Sie fast alle Kleinteile für das beliebte, ein Meter lange Boot ab Lager. Doch das ist noch nicht alles: wir bieten passendes Zubehör verschiedener Hersteller für das Boot an und haben selbst viele sinnvolle Zubehörartikel entwickelt. Daneben bieten wir reichlich Tuningteile an. Damit machen Sie aus Ihrer Seawind einen heißen VO60 Racer. Angefangen vom einfach verstellbaren Baumniederholer, über profilierte Segel im 3DL Design aus Spinnaker-Tuch mit echten Kohlefaserlatten bis hin zu Tuning-Kiel und Tuning-Ruder produzieren und optimieren wir viele Teile. Auch für die böige Herbstsaison haben wir das passende Zubehör: Mittel- und Starkwindsegel! Dazu gibt es jetzt auch individuelle, klassengerechte Segel. Insgesamt bieten wir damit fünf verschiedene Segel-Sätze für das Boot an. Original Kyosho Segel für die Seawind bekommen Sie bei uns übrigens so günstig wie sonst kaum.

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Zum Zubehr- und Ersatzteil-Programm fr die Seawind / VO60 >>.

 
29.09.2011

Red Bull Extreme Sailing am ersten Tag von Act 7 in Nizza in Siegform. Lokalhelden überraschen!

Act 7 der Extreme Sailing Series™ in Nizza hat am Mittwoch mit wenig Wind begonnen. Mit reichlich Sonnenschein empfing der schöne Badeort im Herzen der französischen Riviera die elf Extreme 40s zum Auftakt ihres Kampfes um die Vorherrschaft. Roman Hagaras Team Red Bull Racing dominierte die Wettfahrten, doch einen Überraschungserfolg erzielte der in Nizza geborene Lokalheld Jean-Pierre Dick, der Team Extreme Nice Côte d’Azur unter den Farben seiner Heimatstadt steuerte. Vor dem Rennen hatte sich Dick noch zurückhaltend geäußert: „Wir haben nicht viel trainiert. Wir werden unser bestes geben, aber, um ehrlich zu sein, wir bleiben realistisch was unsere Möglichkeiten angeht. Ich kenne mich ein bisschen mit Multihulls aus, bin aber eigentlich ein Langstreckensegler. Mein `Stadion´ ist viel größer als dieses hier.“ Mit Dicks Bescheidenheit hatten viele gerechnet, nicht aber mit der starken Leistung seiner Mannschaft auf dem Wasser.

Die vier Extreme-40-Wettfahrten vom Mittwoch fanden auf dem offenen Wasser in der „Bucht der Engel“ statt – aber doch so nah am Strand, dass die Sonnenanbeter dort vom Debüt dieser 40-Fuß-Katamarane in Nizza einen ersten Eindruck bekommen konnten. Für das Publikum beginnt Act 7 so richtig erst am Freitag. Bis Sonntag segeln die Teams dann im „Stadion“ direkt vor der Promenade des Anglais.
Jean-Pierre Dick und sein Team, das aus dem Sieger des diesjährigen Solitaire du Figaro, Jérémy Beyou als Taktiker, dem Trimmer Billy Besson und dem Bugmann Arnaud Jarlegant besteht, trafen die richtigen taktischen Entscheidungen und hatten, wenn es darauf ankam, auch ausreichend Boots-Speed. Ein zweiter, ein dritter und ein vierter Platz bedeuteten in der Tagesabrechnung Platz 3. „Mein erster Tag auf einer Extreme 40 war großartig und unser Ergebnis war gut“, sagte Dick. „Das hat heute viel Spaß gemacht. Wir hatten nicht erwartet, so gut abzuschneiden. Es ist toll, hier in meiner Heimatstadt Nizza zu sein, in diesem Feld von Top Skippern. Ich kann es kaum erwarten, im Stadion vor dem Publikum zu segeln.“

Das ausschließlich aus Franzosen zusammengesetzte ständige französische Team Groupe Edmond de Rothschild mit Skipper Pierre Pennec segelt sehr beständig. Zwei dritte und ein vierter Platz mit Rang 7 als schlechtestem Ergebnis, sicherte ihnen Platz 2 in der Tageswertung, gemeinsam mit ihren französischen Rivalen von Team Extreme Nice Côte d’Azur.
Die Spitzenleistung des Tages lieferte allerdings zweifelsohne Roman Hagaras Red Bull Extreme Sailing ab. Hagara und seine aus Hans Peter Steinacher, Will Howden und Bugmann Craig Monk bestehende Crew gewannen drei der vier Rennen und setzen sich damit an die Spitze des Leaderboards. „Das war heute wirklich hart. Wir hatten fast keinen Wind, viel Sonnenschein und es war wirklich schwierig diese Boote zu segeln“, sagte Hagara. „Wir sind aber sehr gut gestartet. Einmal waren wir zu früh über die Linie, aber sonst lief es sehr gut. Wir segelten dann vor den anderen und das machte es leichter. Ich mag diese Bedingungen. Im Tornado war ich auch immer gut, wenn wir wenig Wind hatten.“

Für den Steuermann von Emirates Team New Zealand, Dean Barker, lief es nicht so gut. Ein neunter Platz als bestes Ergebnis reichte nur für den letzten Rang in der Tageswertung. Auch The Wave, Muscat – Sieger von Cowes und Trapani – hatte Mühe mit den Bedingungen und wurde nur zehnter. Steuermann Leigh McMillan sah es pragmatisch: „Das wird eine schwierige Rennserie. Wegen des schwachen Windes ist es ein bisschen wie eine Lotterie. Wir wollen alles versuchen, um hier gut zu segeln. Aber hier haben auch andere Teams ihre Chance und wir werden bald sehen, wer die Schwachwind-Experten sind. Wir zielen auf die Gesamtwertung. Aber es wird schwieriger. Die anderen Teams haben uns auf der Rechnung, das müssen wir bedenken.“

Nur zwei Punkte trennen Alinghi und Niceforyou von Oman Air und Luna Rossa – der erste Tag hat damit einen Vorgeschmack geliefert auf das, was in den nächsten vier Tagen in Nizza noch zu erwarten ist.

Zur Website der Extreme Sailing Series >>.

 
29.09.2011

Polen rückt näher an die deutschen Seehäfen heran

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der Bahnoperateur Polzug Intermodal haben einen Hub-Terminal im polnischen Posen eröffnet. Die hochmoderne Anlage – die erste dieser Art in Polen – erlaubt erstmals den Einsatz von täglichen Shuttlezügen zwischen den nordeuropäischen Seehäfen und Posen. Allein zwischen Hamburg und Posen verkürzt sich die Transportzeit um etwa ein Drittel.

In Posen bündelt der Marktführer Polzug Intermodal von nun an Schienengütertransporte aus den nordeuropäischen Seehäfen – vor allem Hamburg und Bremerhaven –, um sie von dort sternförmig in ganz Polen weiterzuverteilen. Großer Vorteil des Standortes Posen ist neben der zentralen Lage im West-Ost-Verkehr auch ein hohes lokales Ladungsaufkommen.

Durch die Inbetriebnahme des Hub-Terminals und tägliche Shuttlezug-Verbindungen rückt die dynamische Wirtschaftsregion Posen näher an die nordeuropäischen Seehäfen heran. So verringert sich die Fahrtzeit zwischen Hamburg und Posen von bisher 18 auf 12 Stunden. Zudem lassen sich die Transporte deutlich flexibler und zuverlässiger gestalten.

Insgesamt investierte HHLA Intermodal Polska, ein Tochterunternehmen der HHLA, rund 15 Mio. Euro in den neuen Hub. Der Bahnoperateur Polzug, der den Terminal betreibt, hat sich mit 1 Mio. Euro beteiligt. Polzug betreibt in Polen bereits ein dichtes Terminalnetzwerk mit Standorten unter anderem in Kattowitz (Dabrowa Gornicza), Breslau (Wroclaw) und Warschau (Pruszkow).

„Mit dem Hub in Posen baut die HHLA ihr Transportnetzwerk konsequent aus und treibt die Industrialisierung des Seehafen-Hinterlandverkehrs weiter voran. Containertransporte von Hamburg nach Polen auf der Schiene sind jetzt noch attraktiver und produktiver. Davon profitiert nicht nur Posen, sondern auch der Hamburger Hafen“, sagte Dr. Sebastian Jürgens, HHLA-Vorstand für die Segmente Intermodal und Logistik, bei der Einweihung.

Der Hub-Terminal wurde am heutigen Dienstag vom polnischen Vizeminister für Infrastruktur, Andrzej Massel, von HHLA-Vorstand Dr. Sebastian Jürgens und Polzug-Geschäftsführer Walter Schulze-Freyberg feierlich eröffnet. Zu der Einweihung waren zahlreiche Gäste aus Transportwirtschaft, Schifffahrt und Logistik erschienen. „Erstmals verbinden wir die nordeuropäischen Seehäfen und die Wirtschaftsregion Posen mit täglichen Shuttlezügen. Das ist für den Kombinierten Verkehr in Polen ein Meilenstein“, sagte Polzug-Geschäftsführer Walter Schulze-Freyberg.

In der Startphase pendeln zwischen Hamburg und Posen täglich bereits drei bis fünf Shuttlezüge. Der Vorteil: Sie können im Seehafen „bunt beladen werden“ – das heißt ohne Rücksicht auf dengenauen Zielort in Polen. Auf dem Hub-Terminal Posen werden dann die Container gebündelt und je nach Destination auf innerpolnische Züge zu den entsprechenden Terminals umgeladen beziehungsweise lokal direkt per Truck zugestellt. Das steigert die Gesamtproduktivität des Systems und macht es zukunftsfähig. „Mit diesem für Polen neuen Produktionskonzept bieten wir unseren Kunden schnelle, zuverlässige und nachhaltige Transporte auf höchstem Niveau“, erklärte Schulze-Freyberg.

Der Hub in Posen verfügt zurzeit unter anderem über vier ganzzugfähige Gleise mit einer Länge von jeweils 610 Metern. Sie ermöglichen die Abfertigung der täglichen Shuttlezüge ohne Rangieraufwand. Das
beschleunigt das Abfertigungstempo. Für Polzug sind Shuttlezüge auch deshalb sehr attraktiv, weil die Züge mit gleichbleibenden Wagengarnituren hin- und herpendeln und Loks und Waggons so optimal eingesetzt werden können. „Das erhöht die Effizienz des Polzug-Systems deutlich“, sagte Schulze-Freyberg. Auf dem Hub-Terminal werden zudem alle Dienstleistungen angeboten, die Reeder und Spediteure heute nachfragen.

Der Hub in Posen ist ein weiterer Baustein in der Strategie der HHLA, durch den gezielten Ausbau des Hinterlandnetzwerkes mit den Bahnoperateuren Polzug, Metrans und Transfracht den Containertransport auf der Schiene zwischen dem Hamburger Hafen und dem Hinterland für die Kunden so attraktiv wie möglich zu gestalten.


 
29.09.2011

Deutsche Segelelite kommt zur IDM nach Travemünde

Showdown in Travemünde: Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2011 treffen bei der „Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) aller olympischen Klassen“ die deutschen Top-Segler vor der letzten Olympiaausscheidung im Dezember aufeinander. Der anschließende „Champions Cup“ ermittelt „den Besten der Besten“.

Die deutsche Segelelite gibt sich ein Stelldichein: Im Laser Standard haben Lokalmatador Simon Grotelüschen (LYC), Gewinner der Kieler Woche, und Titelverteidiger Philipp Buhl (SCAI) gemeldet. Mit dabei sind zum Beispiel auch die Starbootteams Stanjek/Kleen und Polgar/Koy (Europameister 2010, alle NRV), Heiko Kröger (Olympiasieger 2000, NRV) in der paralympischen 2.4mR-Klasse sowie Matthias Miller (Silbermedaille EM 2008, WYC) im Finn Dinghy. An der Spitze der Regattafelder wird es eng werden, denn die Segelstars sind Teil der Deutschen Segelnationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany, und gehören zu den Aspiranten für ein Ticket zu den Olympischen Spielen 2012. Zur IDM treffen sie zum letzten Mal vor der alles entscheidenden Olympiaqualifikationsregatta (WM im Dezember in Perth, Australien) aufeinander.

Im erstmals ausgetragenen „Champions Cup“ (3. Oktober 2011) im Anschluss an die Finalrennen segeln die frisch gekürten Meister in einer Einheitsklasse und ermitteln „den Besten der Besten“. Der Gesamtsieger erhält den Ehrenpreis des Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich.

Das STG und die SAP AG werden auf Basis neuester GPS-Tracking und 3D Visualisierungstechnologien die Übertragung der Wettkämpfe über das Internet sicherstellen. Die „SAP Sailing Analytics“ ermöglichen eine genaue Analyse der Renndaten vor, während und nach den Rennen in Echtzeit. Alexander Ruda (ZDF) und der zweifache Segel-Olympionike Marcus Baur (STG) kommentieren die Rennen. Die getrackten Rennen finden am Sonntag (02. Oktober ab 10:45 Uhr) und am Montag (03. Oktober ab 9:45) statt.

Hier gehts zum Livestream >>.

 
29.09.2011

Rolex World Sailor of the Year Awards 2011: ISAF und Rolex geben die Nominierten bekannt

Die International Sailing Federation (ISAF) hat aus der ganzen Welt Vorschläge für die Wahl zum Rolex Weltsegler des Jahres 2011 erhalten. Die Vorschläge repräsentierten die ganze Breite des Segelsports in allen Facetten. Bei der Auswahl der Nominierten wurden deren Leistungen im Segelsport im Zeitraum vom 1. September 2010 bis zum 31. August 2011 berücksichtigt. In jeder der zwei Kategorien wird es nur einen Sieger und eine Siegerin geben.

Ermittelt werden die Sieger durch die Stimmen der nationalen Verbände der ISAF. Bekanntgegeben werden die Siegerin und der Sieger 2011 am 8. November bei der Preisverleihung im Barrio Ballajá in Old San Juan auf Puerto Rico.

Nominiert sind:
Damen:
- Dee Caffari (GBR)
- Sarah-Quita Offringa (ARU)
- Alexandra Rickham (GBR)
- Anna Tunnicliffe (USA)

Herren:
- Ben Ainslie (GBR)
- Lorenzo Bressani (ITA)
- Rob Douglas (USA)
- Iker Martinez & Xabier Fernandez (ESP)
- Nathan Outteridge (AUS)

Rolex Regattanews >>.

 
29.09.2011

Innovativer Fahrtentrimaran: NEEL 45

Der als innovativ bekannte Trimaran-Hersteller NEEL hat mit der Erfahrung von drei Jahrzehnten einen neuen schnellen, 45 Fuß großen Fahrten-Trimaran konstruiert. Der neue NEEL 45 ist komfortabel, leicht zu handhaben und entspricht den höchsten Sicherheitsanforderungen. Großzügige Kabinen, die sowohl Eigner als auch der Crew eine bequeme Unterbringung garantieren sind ebenso ein Vorzug des NEEL 45 wie seine gesamte, moderne Austattung, seine Geschwindigkeit und Sicherheit.
Einzigartig ist das Layout des Trimarans. Der großzügige Salon verbindet die beiden Schwimmer mit dem mittleren Hauptrumpf ebenso, wie das breite Cockpit, das weit über den mittleren Rumpf hinausragt. Erhältlich ist der NEEL 45 in zwei Varianten: als Charterversion und Eignerversion. In der Eignerversion bringt der Tri eine großzügige Eignerkabine mit separatem Badezimmer sowie zwei Doppelkabinen mit sich. Dazu gibt es ein weiteres Badezimmer, sowie massig Stauraum.
In der Charterversion kommt der NEEL 45 mit weiteren vier Betten und zwei zusätzlichen Schlafmöglichkeiten in den Schwimmern daher. Insgesamt können so 12 Personen in fünf Kabinen nächtigen.

Technische Daten:
Länge: 13,50m
Breite: 8,50m
Tiefgang: 1,1m
Verdrängung: 6,5t
Segelfläche Groß: 60 qm
Segelfläche Genua: 46qm
Motorleistung: 40 PS
Dieseltank: 400 Liter
Frischwassertank: 530 Liter

Zur Website von Neel-Trimarans >>.

 
29.09.2011

3x1 - Wir testen weiter und gehen parallel in Serie

Wir testen unseren neuen 3x1 One Design Racer weiter. Gleichzeitig haben wir damit begonnen, den Formenbau vorzubereiten. Jeden Tag kommen wir derzeit der Serienfertigung und sofortigen Lieferbarkeit ein Stückchen näher. Doch wir haben das Testen noch nicht beendet und optimieren weiter. So hat der 3x1 einen veränderten Großbaum bekommen, der einfacher einzustellen ist. Gefertigt aus nicht rostendem Metall sorgt der Baumniederholer zusammen mit den weiteren Einstellmöglichkeiten für ein optimal getrimmtes Carbon-Rigg. Das stellen Sie übrigens locker in unter 10 Minuten. Wir haben das getestet. Insgesamt braucht man für den kompletten Zusammenbau der 3x1 unter 10 Minuten. So kann man den One Design Racer bequem und einfach transportieren und hat dennoch nicht ewig am Wasser zu basteln. zerlegt passt die 3x1 sogar an Bord eines Fahrtenschiffes. Damit kann in jedem Hafen nach dem Anlegen das Segeln weitergehen. Das es tatsächlich so einfach ist mit dem Zusammenbau, zeigen wir in einem neuen Video. Auch haben wir nun die Größen der vier unterschiedlichen Segel-Sätze für den 3x1 One Design Racer festgelegt. Wie diese sich in der Größe unterscheiden, können Sie auf dem Bild sehen.

Das Aufbauvideo - in unter 10 Minuten die eigene Yacht zusammenbauen >>.

 
28.09.2011

Projektmanagement für Yachtprojekte

Unter dem Firmennamen Demler Marine Projects bietet Philip Demler Eignervertretung und Projektmanagement für Custom Segel- und Motoryachten an.

Von der ersten Idee einer neuen Yacht bis zur Probefahrt und Abnahme begleiten er den Eigner als Partner und Berater und vertritt dessen Interessen gegenüber der Werft und allen anderen Beteiligten im Projekt Team. Sein Ziel ist es, durch Expertise, Erfahrung und Service auf höchstem Niveau sicherzustellen, dass für den Eigner die Planung und Bauzeit bereits eine ebenso positive Erfahrung ist wie später die Benutzung der fertigen Yacht. Demler Marine Projects führt auch Surveys aus und fertigt Gutachten an, beim Kauf gebrauchter Yachten oder größeren Schäden.

Philip Demler ist ein versierter Projektmanager mit 10 Jahren solider Erfahrung in der Yachtindustrie. 2002 machte er sein Diplom zum Schiffbauingenieur an der FH Kiel. Nach vier Jahren als Konstrukteur beim renommierten Büro Tripp Design in den USA, arbeitete er die letzten fünf Jahre als freier Mitarbeiter eines etabliereten Unternehmens als Eignervertreter und Projektmanager in Europa. Frühere Projekte beinhalten bekannte Yachten von 20 – 60m, in Carbon, GFK und Aluminium. In den letzten zehn Jahren hat er weltweit sehr gute Verbindungen zu renommierten Werften und Konstrukteuren aufgebaut.

Gegründet wurde die Firma bereits 2006, damals als Philip Demler Yacht Consulting. Nach fünf Jahren enger und erfolgreicher Zusammenarbeit mit einem anderen Unternehmen für Projektmanagement im Yachtbau, wurde die Firma jetzt umbenannt und neu aufgestellt. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, professionelles Projektmanagement den Eignern direkt anzubieten.

Zur Website >>.

 
22.09.2011

"Warm up Glühwein Cup 2011/2012" Modellboot-Wettfahrten im Rahmen des 4. Müritz Match Races

Wie wir in diesem Newsletter ebenfalls berichteten, findet vom 7. bis 9. Oktober 2011 das 4. Müritz Matchrace in waren an der Müritz statt. Gleichzeitig finden in diesem Jahr im Rahmen der Veranstaltung auch Modellboot-Regatten in verschiedenen Klassen statt. Diese sind für die Segler der Region Mechlenburgische Seenplatte der "Warm Up" für den Glühwein Cup, der auch in diesem Winter mit vielen Regatten die Modellsegler ans Wasser locken wird. Neben der AC60 Klasse sind die Klassen der Victoria, der Phoenix 870 und sogar die IOM am Start.
Am 8. und 9. Oktober kann vor Ort, am Steg im Yachthafen Waren (auf höhe des Brunnens) gemeldet werden. Steuermannsbesprechung für die am 8.10. startenden Klassen AC60, AC60 Open (hier sind Tuning-Kiel und -Ruder erlaubt) und Victoria ist vor Ort um 14.15 Uhr. Danach werden ab 14.30 Uhr hoffentlich viele Wettfahrten gesegelt. Siegerehrung mit tollen Preisen und Pokalen, gestiftet von stockmaritime, ist gegen 18 Uhr.
Für die IOM und Phoenix 870 geht es erst am 9. Oktober auf die Regattabahn. Steuermannsbesprechung für diese Klassen ist um 12.45 Uhr. Der erste Start um 13 Uhr. Die Siegerehrung mit von stockmaritime gestifteten Pokalen ist für 17 Uhr geplant. Nähere Einzelheiten finden Sie in der Ausschreibung.

Die Ausschreibung herunterladen (PDF) >>.

 
22.09.2011

4. Müritz Matchrace vom 7. - 9. Oktober - erstmals Grade 3 Matchraces mit int. Beteiligung

Dank eines neuen Sponsors, es ist der Autohersteller Audi, bietet das Müritz Matchrace in Waren vom 7. bis 9. Oktober 2011, mehr als die Jahre zuvor. Neben den Grade 4 Matchraces, für die sich vor allem leistungsstarke Segler aus der Region der Mecklenburgischen Seenplatte bei verschiedenen Regatten qualifizieren mussten, werden in diesem Jahr erstmals auch Grade 3 Matchraces mit internationaler Beteiligung ausgetragen - und das zum teil bei Flutlicht. Das besondere am Müritz Matchrace ist, dass die Zuschauer von Land aus perfekt alle Duelle verfolgen können. Im Yachthafen der Stadt Waren ist Platz genug, auch für sehr viele Zuschauer und das Spektakel kann wirklich ganz nah miterlebt werden. Neben Sponsor Audi, sind weitere Firmen, die den Segelsport auch ausserhalb des Müritz Matchrace unterstützen dabei. So der Sportartikelhersteller Puma. Los geht das Müritz Matchrace am Freitag, den 7. Oktober um 17 Uhr. Erster Start ist um 18 Uhr, dann wird im Stadthafen von Waren bis 21 Uhr unter Flutlicht gesegelt. Eine einzigartige Veranstaltung. Am 8. und 9. Oktober finden übrigens auch Modellboot-Regatten statt, über die wir auch in dieser Newsletter-Ausgabe berichten.

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22.09.2011

Neue Daten: BSH steigert Informationsgehalt der amtlichen deutschen Ostseekarten

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat neue bisher nicht zugängliche Daten erschlossen und diese Informationen in seine Ostseekarten eingearbeitet.
Vor allem die für den Feederverkehr wichtigen Häfen an der finnischen Küste und den baltischen Republiken bis Russland und Polen haben wir komplett neu im Koordinatensystem WGS 84 kartieren können, betonte Sylvia Spohn, Leiterin der redaktionellen Seekartographie im BSH Rostock.

In der Ostsee boomt die Schifffahrt. Immer mehr Containerschiffe, Kreuzfahrtriesen und Tanker teilen sich die oftmals engen Seewasserstraßen. Aktuelle und genaue Seekarten sind deshalb vor allem in den überwiegend flachen und inselreichen Gewässern des Baltikums und des Finnischen Meerbusens besonders wichtig.

Der Kartierungsbedarf betraf nicht nur die bekannten Häfen am östlichen Ende des Finnischen Meerbusens: In der Nähe von St. Petersburg sind zwei völlig neue Häfen entstanden. Der frühere Marinehafen von Primorsk, nordwestlich von St. Petersburg, wurde zu einem gigantischen Ölhafen erweitert und verfügt inzwischen über drei Ölanleger. Südwestlich von St. Petersburg ist der neue Hafen Ust`-Luga im Bau. Dort werden vor allem Massengüter wie Kohle umgeschlagen. Ein Fährterminal ist bereits fertig gestellt, weitere Liegeplätze folgen. In St. Petersburg selbst wird der Hafen modernisiert und ein neues Passagierterminal gebaut. Auch in Lomonosov sind Hafenerweiterungen bereits projektiert. All diese Häfen werden bereits regelmäßig von Schiffen unter deutscher Flagge angelaufen, so Spohn.

Diese nautischen Informationen der navigatorisch anspruchsvollen Hafen-Ansteuerungen sind ab sofort in den Seekarten des BSH zu finden. Im Februar 2011 wurde die Karte 152 "Hogland bis St. Petersburg" völlig überarbeitet und neu herausgegeben. Sie enthält neben drei Plänen der neuen russischen Häfen und einem Plan des estnischen Hafens Sillamäe auch den Verlauf der NORDSTREAM-Gaspipeline, die bis nach Lubmin im Greifswalder Bodden führt. In Ergänzung der Maßstabsreihe an der finnischen Küste sind jetzt mit der Neuen Seekarte 1410 "Nerva bis Vichrevoj" die Ansteuerungen der russischen Häfen Vyborg und Yysock, die noch weiter nordöstlich liegen (Seekarte 153), kartiert worden. Die Veröffentlichung erfolgte in den Nachrichten für Seefahrer (NfS) 38/11.


 
22.09.2011

Premieren-Feuerwerk auf der 50. Interboot 2011

Funsport, Reise, Charter, Tauchen: Die 50. INTERBOOT bietet seit dem vergangenen Samstag wieder die ganze Vielfalt des Wassersports. Kernstück der Bootsausstellung sind naturgemäß Boote und Yachten. Weil die internationale Bootsbranche nach der Konjunkturkrise wieder Tritt gefasst hat, ist in diesem Jahr das Angebot an neuen Booten besonders groß. Ein erster Rundgang auf der Interboot zeigt die ganze Trend-Palette bei Booten und Schiffen.

Ein wahres Feuerwerk an Premieren gibt es bei den Motorbooten. Die nagelneue Galeon 400 Fly, eine luxuriös ausgestattete Flybridge-Yacht aus Danzig zählt mit ihrer Länge von 13 Metern und 4,16 Metern Breite dabei mit zu den größten Neuerscheinungen der INTERBOOT. Die Yacht mit luxuriöser Einrichtung wird von zwei 265 PS-Dieselmotoren in Gleitfahrt gebracht und ist ab 321.500 Euro zu haben.

Als schneller Gleiter ist auch die 10,95 Meter lange Bavaria Sport 31 ausgelegt, die Deutschlands größte Yachtwerft, die Bavaria Yachtbau GmbH, auf ihrem Messestand als Weltpremiere präsentiert. Erstmals auf einer Bootsaustellung ausgestellt wird auch die Nimbus 365 Coupé aus Schweden. Diese elf Meter lange Weltpremiere besticht gleichermaßen durch ihre Fahrleistung wie durch ihr luxuriöses Interieur und eine Eignersuite.

Die Qual der Wahl haben auch alle INTERBOOT-Besucher, die auf der Suche nach so genannten Sportbooten sind. Die Boote verbinden rasante Fahreigenschaften und formschöne Rümpfe aus Kunststoff, denen ihr hohes Geschwindigkeitspotential anzusehen ist. Eine Gemeinsamkeit aller Motorboote sind die durchweg modernen Antriebe, im Dieselbereich als besonders sparsame Common-Rail-Versionen und bei den Benzinern digital gesteuerte Hightech-Maschinen. Mit 860 PS und fast 100 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit ist die Performance 1107 aus der Performance Marine GmbH eines der schnellsten Boote der INTERBOOT.

Unter den Motorbootpremieren fallen auch einige klassisch anmutende Sportboote aus Holz auf, wie die Schweizer Boesch 710 Ascona de Luxe. Sie erinnert an die legendären und eleganten Riva-Boote aus den 1960er Jahren.

Auch bei den Segelyachten ist die Zahl der Premieren groß. Hier wird bei den Fahrtenyachten der Trend zu mehr Sportlichkeit deutlich, ohne dass auf Komfort verzichtet werden muss. Mit zu den größten Neuvorstellungen im Segelyachtbereich gehört die 15,38 Meter lange Sun Odyssey 509 der französischen Jeanneau Werft, die mit drei oder vier Kabinen angeboten wird. Die Yacht ist trotz ihrer Größe und der Segelfläche von 114 Quadratmeter am Wind auch von einer kleinen Crew zu beherrschen.
Die INTERBOOT mit dem Bodensee als Hausrevier wird von vielen Werften auch als Präsentationsort für neue Daysailer genutzt. Auffällig in diesem Jahr ist die 8,50 Meter lange Alphena aus Frankreich, die bei 1,6 Tonnen Gewicht von 38 Quadratmetern Segelfläche auf Hochtouren gebracht wird.

Freunde klassischer Yachten können sich auf den 75er Nationalen Kreuzer "Vinga" freuen. Jetzt ist die vierjährige Restaurierung, die eigentlich ein Neubau war, abgeschlossen und die 11,70 Meter lange Rennyacht aus Edelholz sieht wieder so aus, wie sie 1914 von der Werft Abeking und Rasmussen abgeliefert wurde. Moderne Linien im Retro-Look bietet die 2,5 Meter Breite Clarc 33, eine schnelle, trailerbare Zehnmeteryacht mit Hubkiel, aus dem Hause Bénéteau. Sie bietet Wohnkomfort für bis zu fünf Personen.

Eines der wohl ungewöhnlichsten Boote der Messe, die Elysium Rideabout 40, ist noch nicht im Original zu sehen. Doch das im Bau befindliche Zwölf-Meter-Boot aus Teak wird vom Steuermann und Co-Piloten "geritten" - wie auf einem Motorrad. Das Boot ist bis zu 70 Stundenkilometer schnell und bietet Kojen, Küche und sogar Duschkabine.

Eine völlig neue Form der Mobilität auf dem Wasser, besonders auch für den Tourismusbereich, sieht die BionX Europe GmbH mit ihrem ersten WaterPedelec. Die Fahrer können selbst wählen, ob sie die SeaScape 12 lieber aus eigener Kraft mit dem Tritt in die Pedale, oder wie beim E-Bike, unterstützt von einem Elektromotor fahren möchten.

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22.09.2011

Extreme Sailing Series: Act 6: Zweiter Sieg in Folge für The Wave, Muscat

Leigh McMillans Team The Wave, Muscat hat das Doppelpack geschafft: Nach Seinem Sieg bei Act 5 in Cowes (Großbritannien), hat das Team auch Act 6 der Extreme Sailing Series™ im italienischen Trapani gewonnen. Dabei blieb es in Trapani bis zuletzt äußerst spannend. Nach insgesamt 34 Wettfahrten, bei denen jeder Sieg mit 11 Punkten belohnt wurde, siegte The Wave, Muscat mit 283 Punkten mit nur 9 Punkten Vorsprung vor dem französischen Team Groupe Edmond de Rothschild (274 Punkte). Dritter wurde bei seinem Extreme-Sailing-Series-Debüt Ben Anslie mit Oman Air (266,5 Punkte). 3,5 Punkte weniger konnte Max Sirenas Luna Rossa einfahren, dicht gefolgt von Hagaras Red Bull Extreme Sailing. Für Sirena und seinen britischen Steuermann dürfte es aber mehr als ein Trost gewesen sein, dass Luna Rossa mit diesem Ergebnis Platz 1 in der Gesamtwertung der diesjährigen Extreme Sailing Series  erobern konnte, einen Punkt vor Groupe Edmond de Rothschild.

Die acht Rennen des Sonntags brachten die bislang beste Segel-Action ins Stadion. Der Wind blies kräftig mit gut 17 Knoten. Immer wieder brandete spontaner Applaus  auf, wenn die Extreme 40s nur wenige Meter vor dem Publikum die Ziellinie überquerten. Das Highlight bracht der vierte Renntag: Red Bull Extreme Sailing, Groupe Edmond de Rothschild und Luna Rossa flogen nur wenige Meter von einander entfernt mit einem Rumpf in der Luft unter Gennaker Richtung Ziel. Beim letzten Kurswechsel sicherte sich Roman Hagaras Red Bull Extreme Sailing die besten Position. Bei dem spektakulären Manöver nur 20 Meter vor dem Ziel behielt Hagara die Nerven und rettete seinen minimalen Vorsprung über die Linie. Die Extreme Sailing Series hatte einmal mehr Stadion-Segeln vom Feinsten vorgeführt.

Vor dem letzen Rennen, bei dem es doppelte Punkte zu holen gab, hatten noch vier Boote eine Siegchance. The Wave, Muscat, Groupe Edmond Rothschild und Oman Air trennten ganze 8,5 Punkte. Luna Rossa lag 14,5 Punkte zurück, hätte rein rechnerisch aber ebenfalls noch gewinnen können. Red Bull Extreme Sailing entschied diese Wettfahrt für sich, aber Leigh McMillans Team bewies Nervenstärke, wurde Zweiter und sicherte sich damit den Sieg bei Act 6. „Das war die härteste, oder jedenfalls eine der härtesten Segelwochen, die ich je erlebt habe“, sagte McMillan. „Wir haben jeden Tag alles gegeben um erfolgreich zu sein. Wir sind begeistert, dass wir in Trapani gewonnen haben. Und damit haben wir sogar zwei Siege in Folge geschafft. Ich hatte eigentlich Alinghi oder Oman Air vorne erwartet. Alinghi ist sehr stark gestartet und Oman Air war die ganze Woche durch unglaublich gut. Die haben uns wirklich zugesetzt. Dass wir es geschafft haben, diese beiden zu schlagen, ist großartig.“

Groupe Edmond de Rothschild kam in der ersten Wochenhälfte nicht richtig in Schwung, kam danach aber immer besser in Form. „Ich bin glücklich, es lief besser als in Cowes, wir haben gute Arbeit geleistet. Wir müssen aber noch besser werden“, sagte Bugmann Hervé Cunningham. „Es wäre für uns viel einfacher, wenn wir mal stark starten würden und dann die Spitze verteidigen könnten. Dazu sind wir augenblicklich aber nicht in der Lage. Wir sind sehr glücklich, dass wir uns noch auf Platz zwei vorarbeiten konnten. Wir haben uns heute Morgen nicht unter Druck gesetzt. Wir nahmen uns vor, unseren Plan durchzuziehen, uns auf uns zu konzentrieren und dann zu sehen, wie es läuft. Und es lief gut! Das Niveau in der Flotte steigt weiter und wir müssen uns fokussieren und daran arbeiten, noch besser zu segeln.“

Ben Ainslie am Steuer von Oman Air bewies abermals, wie schnell er sich mit diesen Booten angefreundet hat und zeigte den ganzen Nachmittag über starke Leistungen. Die einzige Panne seines Teams war ein schlechter Start im Finale. „Es hat mir wirklich Spaß gemacht“, sagte Ainslie. „Wir müssen noch in vielen Dingen besser werden und ich beginne erst, mich zurecht zu finden. Aber die Jungs sind fantastisch und haben mir den Rücken freigehalten. Bei meinem Debüt unter den Top 3 zu landen, ist ein tolles Gefühl.“

Das italienische Team Luna Rossa war in Trapani natürlich die Lieblingsmannschaft des Publikums und galt auch vielen Experten als Favorit für den Sieg bei Act 6. Aber für Skipper Max Sirena lief es hier nicht nach Wunsch. „So sind nun mal die Fakten“, sagte ein enttäuschter Sirena. „Wir müssen jetzt die kommende Woche nutzen, um zu analysieren, was verkehrt gelaufen ist, um das dann abstellen zu können“ – eine recht harsche Selbstkritik, wenn man bedenkt, wie dicht er vor dem letzen Rennen noch vorne dran war.
In der vorletzten Wettfahrt kollidierte das Schweizer Team Alinghi, das nach den ersten zwei Tagen geführt hatte, nach einer Vorfahrtsverletzung mit Team GAC Pindar, dessen Boot dabei schwer beschädigt wurde und rasch aus dem Wasser gekrant werden musste. Als Wiedergutmachung wurden Tanguy Carious Team die verlorenen Punkte zuerkannt, so dass es den 6. Platz der Gesamtwertung verteidigen konnte.

Die sizilianische Stadt Trapani hat die Extreme Sailing Series das zweite Jahr in Folge mit offenen Armen empfangen. Geschätzte 35.000 Zuschauer verfolgten die Rennen auf dem Wasser.  Das Race Village  mit seinen Live-Acts war an allen Abenden gut gefüllt . Zum Programm gehörte auch die Marinepool-Optimisten-Regatta, bei der Kinder aus der Region um die Wette segeln durften. Zwei olympische 49er-Teams lieferten sich spannende Wettfahrten. Die Gastsegler auf den Extreme 40s, die so genannten fünften Männer, erlebten den Segel-Trip ihres Lebens.A
ct 6 in Trapani wird in Erinnerung bleiben. Der nächst Stopp ist jetzt vom 28. September bis zum 2. Oktober Act 7 in Nizza (Frankreich). Artemis Racing wird dann zurückkehren. Und das Team Extreme wird in den Farben Nizzas segeln, mit dem Hochsee-Ass Jean-Pierre Dick am Steuer.


 
22.09.2011

3x1 meistert Herausforderungen - jetzt auch neutral und in individuellem Design vorbestellbar

Im Atlantik vor der französischen Hafenstadt La Rochelle haben wir den neuen 3x1 One Design Racer mehr als nur ein bisschen getestet. Sturm, Wellen, Messebesucher und Salzwasser. Denn wir waren auf der Bootsmesse "Grand Pavois" im und am Hafen "le port des Minime" von La Rochelle. Es gibt kaum eine bessere Testumgebung und kein besseres Test-Setup und die Ergebnisse sind unglaublich! Selbst bei sehr viel Wind, hohen Wellen und ruppiger Behandlung, z.B. vom Steg ins Wasser werfen oder den Steg mit voller Wucht rammen, blieb das Innere des Bootes fast 100% trocken (nicht mal ein Zewa wurde richtig nass). Nur ganz wenige Tropfen waren nach 8 Stunden Dauersegeln (nur ca. 10 Minuten Pause) ins innere gelangt.
Die neue 3x1 ist echt einfach der Hammer! Es ist unglaublich, wie sie durch die Wellen geht, gleitet, beherrschbar bleibt, ohne Schäden und Ausfälle, einfach nur segeln, segeln, segeln...
Sie sehen, wir sind völlig begeistert von unserem neuen Boot und wollen Sie mitreißen. Deshalb gibt es auf vielfachen Wunsch jetzt auch die Möglichkeit das Boot in individuellem Design oder ganz neutral vorzubestellen. Wir beeilen uns die Serienproduktion so schnell als möglich aufzunehmen.

Doch hier die ausführlichen Ergebnisse unserer Tests:

Segelzeit und Batteriekapazität
- die 3x1 war insgesamt mehr als 50 Stunden betriebsbereit (Strom an)
- davon waren 30-40 Stunden reine Segelzeit
- dafür haben wir nur 3 x den Akku geladen (inkl. der Jungfernfahrt am Gardasee)

Segeleigenschaften
- springt mit Leichtwindsegeln beim leisesten Windhauch an
- bei viel Wind mit den Leichtwindsegeln federt der Mast so stark, dass Abfallen und Zurücksegeln des Bootes immer möglich ist
- kein Unterschneiden, sondern Surfen/Gleiten
- mit den Starkwindsegeln und den zu den Segeln passenden Wind gleitet das Boot raumschots dauerhaft
- Lichtwind- & Starkwind-Segel sind fertig optimiert
- das Segeln macht irre viel Spaß bei Welle

Zuverlässigkeit
- mehr als 100 verschiedene Messebesucher haben das Boot gesegelt und nicht kaputt bekommen
- der Bugsprit hat einen Frontalcrash gegen den Betonsteg aus voller Fahrt ohne Schaden überstanden
- vom Motorboot angefahren worden ohne Schaden
- das Boot wurde nicht vorsichtig ins Wasser gesetzt, sondern oft aus 1-2 Meter Abstand geworfen!
- 7 Tage KEINERLEI Schäden oder Reparaturen, nur leichter Verschleiß an den Steuerseilen
- nie mehr als 5 Tropfen Wasser im Boot
- keinerlei Störungen der RC-Anlage

Attraktivität
- das Boot wurde von Fernsehteams und Fotografen regelrecht gejagt
- bis ca. 100 Besucher haben am Steg gleichzeitig zugeschaut und Staus verursacht

Änderungen während der Tests
- Segelschnitte Leichtwind/Starkwind optimiert
- Anordnung der Karabiner für die Segelbefestigung optimiert
- Schotführung vereinfacht
- Wantenspanner statt feste Wantenlänge mit Spannschraube unter dem Mast

Folgende Punkte wollen wir noch testen/ändern
- ein Steckmast statt eines Mastes, der auf Deck steht (einfacherer Aufbau/Segelwechsel)
- die Unterwanten sollten eventuell etwas tiefer ansetzen
- ein besser einstellbarer Baumniederholer wäre schön
- der Schalter sollte ins Boot (der Deckel lässt sich so einfach öffnen, dass ein Aussen-Schalter nicht notwendig ist, die Gummihülle wird durch Satzwasser porös und müsste dann alle 1-2 Jahre getauscht werden)

Alle Daten der 3x1 finden Sie jetzt auf unserer Website. Über 50 Bilder der Tests ebenfalls. Auch ein Video des Tests haben wir in diesem Newsletter als Link der Woche für Sie.

http://www.stockmaritime.de..
Mehr ber die 3x1 >>.

 
22.09.2011

Prototyp-Tests des neuen 3x1 Modellboots im Bewegtbild

Bei den Tests unseres neuen 3x1 One Design Racers haben wir immer fleissig die Kamera mitlaufen lassen und sind sogar ins Waser gestiegen um die Segeleigenschaften und das Verhalten des Bootes zu analysieren.
Daraus ist nun ein Video entstanden, dass die Tests des 3x1 Prototyps am Gardasee (Jungfernfahrt) und in La Rochelle zeigt. Entdecken Sie dieses unglaubliche Modellboot von seinen schönsten Seiten - in unserem Youtube Channel finden Sie darüber hinaus weitere Videos unserer Modellboote.

Video der Tests des 3x1 Prototyps >>.

 
22.09.2011

Zwei offene Rechnungen für den Audi MedCup Circuit in 2012

Nach dem Audi Sailing Team verpasst mit der „Container“ auch das zweite deutsche Boot das Podium im Audi MedCup Circuit 2011. „Quantum Racing“ (USA) im entscheidenden Moment souverän zu „Gold“. Privateigner und Steuermann Niklas Zennström mit der „Rán“ fünfter Sieger im fünften Event. Nächstes Jahr eine Regatta auf der Ostsee?

Beide deutsche Segelteams haben die Medaillenränge im Audi MedCup Circuit 2011 verpasst. Nach dem frühzeitigen Scheitern des Audi Sailing Teams powered by All4One (Kiel) mit Skipper Jochen Schümann (6.) verpasste am Sonnabend (16. September) in Barcelona/Spanien auch die TP 52-Yacht „Container“ von Udo Schütz aus Selters mit Skipper Markus Wieser in der allerletzten Wettfahrt ihr Saisonziel und wurde nur Vierte. „Bronze“ schnappte ihr das Audi Azzurra Sailing Team mit Guillermo Parada aus Italien durch einen finalen Tagessieg weg. Die strahlenden Sieger feierten an Bord der „Quantum Racing“ mit Skipper Ed Baird aus den USA, während in der Soto 40-Klasse die spanische „Iberdrola“ vorzeitig gewann.

Die Amerikaner hatten von Beginn der fünfteiligen Grand-Prix-Serie an im Mai an der Spitze gelegen und nach Durchhängern immer dann zur alten Stärke zurückgefunden, wenn es darauf ankam. Es ist ihr zweiter Circuit-Sieg nach 2008, diesmal vor der einheimischen „Bribón“ (Gonzalo Araujo). Mit fünf verschiedenen Gesamtgewinnern in fünf Regatten – die letzte gewann der schwedische Skype-Erfinder Niklas Zennström als Amateureigner und Steuermann seiner „Rán“ – unterstrich die weltweit führende Regattaserie für Einrumpfboote ihr ausgeglichenes, hohes Niveau. Für die kommende Saison erwägen die Veranstalter eine Änderung der Austragungsorte, nach der auch ein Audi MedCup-Event auf der Ostsee gesegelt werden könnte. Möglicherweise hätte die beiden deutschen Boote dann für ihre Revanche sogar ein Heimspiel.

Während das Team der „Bribón“ auch für Rang zwei Glückwünsche vom spanischen König Juan Carlos erhielt, der das nach 38 Jahren zu Ende gehende Projekt lange persönlich betrieb, saßen Schütz und Wieser noch lange nach dem verpatzten Saisonfinale im Cockpit ihrer Yacht und diskutierten. An Bord der „Container“ herrschte großer Frust. „Natürlich ist das Abschneiden nach dem großartigen Saisonbeginn eine herbe Enttäuschung, die müssen wir erstmal verdauen“, machten weder der Eigner, noch der Steuermann aus ihren Herzen einer Mördergrube, „aber vor allem müssen wir sie selbstkritisch und schonungslos analysieren.“ Der in Berlin wohnende Starnberger Skipper beklagte vor allem eine Leichtwindschwäche in der zweiten Saisonhälfte, die aus einer mangelnden Gesamtkonfiguration des Boots herrührte. Wieser: „Wir haben zwischendurch in der Weiterentwicklung des Trimms und der Segel den Anschluss verpasst.“
Udo Schütz, der schon in den 90er-Jahren erfolgreich war und unter anderem für Deutschland den Admiral’s Cup gewann (93), mochte noch gar nicht an die Zukunft denken. Der Industrielle aus dem Westerwald will erst zu Wochenbeginn über eine Fortführung der Kampagne entscheiden. Spät hatte er Ende vergangenen Jahres den Bau einer TP 52 in England beschlossen, nachdem sich die STP 65-Klasse nicht durchgesetzt hatte, in der es bis 2009 eine „Container“ gab. Mit einem Großteil der internationalen Mannschaft startete das Team sofort durch, und gewann nach Platz zwei zum Auftakt bereits im Juni die zweite Audi MedCup-Regatta in Marseille/Frankreich. Doch danach fingen die Probleme an. „Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns als Neulinge sowohl sehr hohe Ziele gesetzt und damit auch entsprechende Erwartungen geweckt hatten“, so Markus Wieser, „ich habe selbst in Cascais zum ersten Mal eine TP 52 gesteuert.“ Bei der Detailanalyse sollen nun auch die Leistungen jedes einzelnen Crewmitglieds nicht ausgespart werden.

Unterm Strich als Sechster noch weniger erfolgreich, aber moralisch auf einem aufsteigenden Ast beendete das Audi Sailing Team den Audi MedCup Circuit 2011. Ebenfalls mit einem Neubau, aber einem anderen, radikaleren Design aus dem Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk aus Bremerhaven war die deutsch-französische Kampagne katastrophal in die Saison gestartet und lief diesen Punkten fortan hinterher. Nach einem Regattasieg im dritten Event in Cagliari/Italien schien der Knoten geplatzt. Zu weiteren Podiumsplätzen reichte es zwar nicht, doch der im spanischen Valencia lebende Penzberger Schümann betonte den Aufwärtstrend: „Wir können mit dem Abschneiden nicht zufrieden sein, hatten das Podium aber schon längst abgehakt. Wir wollten danach noch Akzente setzen, was und dann und wann auch gelungen ist. Wir lernen immer noch, wie das Boot schnell zu segeln ist. Und unsere Spinnakerprobleme sind erkannt und werden behoben. Zwei zweite Plätze am letzten Tag versöhnen und zeigen, wo die Reise hingehen soll.“

Die TP 52-Kampagne des Audi Sailing Team powered by All4One ist bis 2013 angelegt. Schon bei der Weltmeisterschaft Anfang Oktober in Porto Cervo auf Sardinien (Italien) soll eine Medaille her – als Grundlage und Messlatte für die nächste Saison. Dann könnte es sogar ein Heimspiel der Hochseeyacht geben. Delegationen aus Kiel und Travemünde waren zum Finale nach Barcelona gereist und hatten das Setup eines Audi MedCup-Events vor Ort studiert. „Wir prüfen derzeit eine Änderung der Route und könnten nach einem Saisonbeginn an der Atlantikküste auf die Ostsee kommen“, bestätigte Nacho Postigo als technischer Direktor des Veranstalters. Im Gespräch für einen Event in Deutschland oder in Schweden ist die zweite Juli-Woche.

Das Erlebnis Audi MedCup in 2012 über den Mittelmeerraum hinaus zu verbreiten, ist auch erklärtes Ziel der Audi AG als Titelsponsor. „Es ist uns wichtig, dass wir in Richtung Norden kommen. Das wäre ein großer Schritt. Die Auswahl eines speziellen Austragungsortes überlassen wir der MedCup-Organisation. Das Ereignis muss aber auch in den Veranstaltungskalender und andere Verpflichtungen der Städte passen“, sagt Lothar Korn, Leiter Marketing Kommunikation. Auf jeden Fall sollten die Veranstaltungsorte so schnell wie möglich gefunden werden, am besten bis spätestens Jahresende, um die Planungen der Teams, aber auch der Städte und die Aktivierung des touristischen Potenzials voranzutreiben.

Der Segelsport hat neben dem alpinen Skisport und Fußball für den Automobilkonzern aus Ingolstadt in der Marketingstrategie eine gewichtige Rolle übernommen. „Die internationale Ausrichtung mit den Engagements in Australien, Italien, Spanien und Deutschland zur Kieler Woche und beim Sailing Team Germany zeigt den hohen Stellenwert“, so Korn weiter, „der MedCup hat sich sehr gut entwickelt, aber wir sind noch nicht dort, wo wir hin wollen.“ Besonders als Hospitality-Plattform zur Betreuung von Kunden und Händlern sei der MedCup ein ideales Instrument. Allerdings hätten nicht alle Austragungsorte die Erwartungen erfüllt, einige hätten sich nicht weiter entwickelt, während Barcelona mit dem Finale des Cups geradezu „perfekt“ gewesen sei. Korn: „Das Sponsoring erfüllt ja keinen Selbstzweck, sondern ist ein ernsthaftes Geschäft. Hier kann ein Händler seine Kunden sehr gut einbinden.“

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22.09.2011

Audi MedCup: "Neue Häfen in 2012 möglich" - ist einer in Deutschland dabei?

Interview mit Nacho Postigo, dem technischen Direktor des Audi MedCup Circuits über die Saisonbilanz 2011, die Bootsklassen TP 52 und Soto 40 sowie einen Ausblick aufs nächste Jahr.

Frage: „Der Audi MedCup Circuit 2012 geht in Barcelona in die entscheidende Phase, und es ist spannender als je zuvor. Was hat diese Saison ausgemacht?“

Nacho Postigo: „Die Leistungsdichte hat über die Jahre zugenommen. Es gibt kaum noch Favoriten und Außenseiter. Jeder kann jeden schlagen. In vier Events gab es bei den TP 52 vier verschiedene Sieger und häufig Zieleinläufe im Sekundentakt. Auch die Soto 40-Klasse wächst stark, und das Niveau steigt. Besser kann ein Wettbewerb nicht sein.“

„Ist der Veranstalter auch angesichts der weltweiten Wirtschaftlage mit der Anzahl der teilnehmenden Boote zufrieden?

Postigo: „Uns sind die acht konkurrenzfähige TP 52-Kampagnen lieber als mehr, die von vornherein hinterher segeln. Wir sind ständig bemüht, das Regattaangebot attraktiv zu halten und damit auch neue Eigner zu begeistern. Die TP 52 ist die für den weltweit führenden Grand Prix die am besten geeignete Einrumpfklasse dieser Bootsgröße, dynamisch, anspruchsvoll und telegen. Bei den Soto 40 werden 2012 sicher mehr als sechs Yachten starten, die Voranmeldungen laufen schon.“

„Der Audi MedCup macht bisher seinem Namen alle Ehre, vier von fünf Events fanden im Mittelmeer statt. Ist eine Ausdehnung auf andere Länder und Reviere denkbar?“

Postigo: „Ja, wir prüfen derzeit eine Änderung der Route des Circuits für 2012. Sie könnte im kommenden Jahr über den Norden Europas führen.“

„Was sind die wichtigsten Auswahlkriterien?“

Postigo: „Zunächst einmal müssen neue Austragungsorte in den internationalen Regattakalender passen. Die Olympischen Spiele zum Beispiel werden wir aussparen. Sie müssen aber auch sowohl für die Eigner interessant sein, als auch wichtige Märkte des Titelsponsors repräsentieren. Zudem muss ein Event logistisch machbar, also letztlich auch bezahlbar sein.“

„Könnte der Audi MedCup auf die Ostsee kommen?“

Postigo: „Das ist nicht ausgeschlossen. Es gibt gute Optionen in Deutschland und in Schweden. Wir erwarten in Barcelona Gäste unter anderem aus Kiel und aus Travemünde, die ihr Interesse an der Austragung eines Events bekundet haben und sich das Setup beim Finale anschauen wollen.“

„Wären sogar zwei Events im Norden denkbar?“

Postigo: „Theoretisch vielleicht, aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Der Gesamtaufwand eines Circuits muss vor allem auch für die Privateigner überschaubar und vertretbar bleiben. Da sind fünf Events plus der Weltmeisterschaft schon genug.“

Der Audi MedCup wird also kein BalticCup?

Postigo: „Nein, das halte ich für ausgeschlossen. Der MedCup ist eine starke Marke, die sich aus einer festen Route und der Popularität im Mittelmeer heraus entwickelt hat. Deshalb werden wir mindestens zwei Mittelmeer-Events behalten. Und ein erneuter Saisonstart an der Atlantikküste ist wahrscheinlich.“

Wann stehen die Austragungsorte für 2012 endgültig fest?

Postigo: „Wir wollte die Route des kommenden Audi MedCup Circuits noch im Laufe dieses Jahres bekannt geben. Dann bleibt genug Zeit, den Spannungsbogen in allen Ländern aufzubauen. Ich bin mir sicher, es wird wieder eine großartige, spannende Saison.“

Das Interview führte Andreas Kling.


 
22.09.2011

Laser II - Trapezsegeln mit Spi und Spaß

Die Laser II Jolle ist eine Zweimann-Trapezjolle. Gezeichnet wurde diese schnell und gut segelnde Jolle 1978 von Frank Bethwaite. Es sollte eine Fortsetzung der bekannten Laser-Jolle sein. Im Jahr 1979 wurde der Laser II im australischen Melbourne vorgestellt. Bald kam die Jolle, die mit Spannaker gesegelt wird, auch nach Eurpa. Erste Weltmeisterschaften wurden aber erst 1989 gesegelt.
Der Laser II verspricht rasantes, sportliches Segeln. Viel Spaß bringt es mit dem Boot zu gleiten. Das Boot ist für Crews zwischen 120 und 180 Kg konzipiert und bietet als Einheitsklasse kostengünstiges Regattasegeln. Verschiedene Quellen geben an, dass es weltweit über 11.000 Boote des Laser II gibt, da selbst ältere Rümpfe aufgrund der Sadwich-Bauweise noch erstaunlich gut erhalten seien. Ab etwa 3 Bf. Windstärke kommt der Laser II ins gleiten und macht dann am meisten Spaß. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen lässt sich der Laser II gut zu Regatten transportieren. Sogar auf einem Autodach ist die Trapezjolle noch gut zu transportieren.
Die Laser II Klassenvereinigung ist aktiv und holte zuletzt bei der Travemünder Woche 2011 den WM-Titel nach Deutschland. Etwas über 100 Boote sollen in Deutschland in der Klasse organisiert sein.

Technische Daten:
Länge ü.A.: 4,39m
Breite: 1,42m
Gewicht segelfertig (min.): 79Kg
Großsegel: 8,64qm
Fock: 2,88qm
Spinnaker: 10,20qm
Neupreis ca. 8.000 Euro
Ideales Crewgewicht lt. KV: 115 - 140 Kg


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22.09.2011

Sach-Team gewinnt legendäre Centomiglia

Es war die Feuertaufe auf der Regattabahn, und es wurde ein voller Triumpf. Das Sach-Team aus Zarnekau in Ostholstein hat am Wochenende mit seinem neuen M32-Katamaran in Italien die 91. Centomiglia auf dem Gardasee gewonnen. Den Einhundert-Seemeilen-Klassiker Multicento für Mehrrumpfboote absolvierten Helge und Christian Sach sowie Herbert Vogel (Bielefeld) als Dreiercrew auf dem zehn Meter langen High-Speed-Kat in knapp achteinhalb Stunden und ließen den baugleichen M32 unter Skipper Gregor Stimpfel aus Italien mehr als eine halbe Stunde hinter sich.

„Die vielen tausend Zuschauer staunten nur so an den Wendemarken, wie schnell wir trotz des leichten Winds unterwegs waren“, berichtete Steuermann Helge Sach selbst begeistert, „und im Ziel wurden Champagner und Blumenstrauß vom Motorboot gereicht – wie in der Formel 1.“ 24 Stunden hatte die Leitung der wohl bekanntesten Gardaseeregatta für die Langstrecke angesetzt. Und das hätten manche herkömmliche Boote bei überwiegend schwacher bis mäßiger Brise mit zahlreichen Flautenlöchern beinahe auch gebraucht. Aber mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast zwölf Knoten, also gut 20 km/h absolvierte das Sach-Team die Strecke ausgesprochen zügig.

Bereits um 8.20 Uhr war der Startschuss für die schnellsten Mehrrümpfer bei Maderno im südlichen Teil des Gardasees gefallen. Parallel starteten die langsameren Einrumpfboote etwa zehn Kilometer nördlich in Bogliaco, wo auch das Ziel lag. Rund 200 Teilnehmer insgesamt nahmen die legendäre Regattaherausforderung an. Alle kreuzten bei morgendlichem Nordwind Richtung Torbole, dem ersten bedeutenden Wegpunkt. „Innerhalb kürzester Zeit haben wir das Einrumpffeld von hinten aufgerollt“, berichtete Christian Sach, „ein ausgesprochen motivierender Moment, und gegen Ende waren sogar die Liberas fällig.“ Diese für den Gardasee typische Bootsklasse hat einen enorm großen Segelplan (Fläche) und wird mit der gesamten Crew im Trapez gesegelt.

Der neuen M32-Konstruktion des Schweden Göran Marström, der seinen eigenen Kat an Gregor Stimpfel weitergegeben hatte, waren allerdings auch die Liberas nicht gewachsen. Doch die Centomiglia ist alles andere als Straßenbahnfahren geradeaus. Auf dem Rückweg vor dem Wind schlief die nördliche Brise allmählich ein, und die berühmte Ora, der klassische Südwind des Gardasees setzte sich durch. Die Übergangsphase wurde besonders heikel.

„Die taktischen Herausforderungen waren hoch, Revierkenntnisse und ein Gespür für die Fallen hier und dort von großem Nutzen“, so Helge Sach, der am Ende sogar einmal von der Ziellinie wegkreuzte, um letztlich schneller dorthin zu gelangen. Die großen Kats mit einer Länge von mehr als 30 Fuß mussten nach einer Tordurchfahrt im mittleren Abschnitt bis zum südlichsten Punkt bei Desenzano segeln, bevor es auf das letzte Teilstück ging. Unter Begleitung eines Hubschraubers mit Fernsehteam an Bord und zahlreichen Motorbooten wurde der Einlauf der schnellsten Teilnehmer so frenetisch gefeiert, wie letztlich bei den berühmten Hochseesegelrennen auch.

Der Marktplatz im Zielhafen Bogliaco war ein Wochenende lang die Bühne für ein Segelfest, das den Höhepunkt im reichhaltigen Regattakalender des Gardasees darstellt. „Die Italiener haben uns mit offenen Armen empfangen und mit lautem Applaus beglückwünscht“, so Crewmitglied Herbert Vogel, „das war eine Werbung für den M32 und für den Segelsport.“ Vogel ist Vorstandsvorsitzender der börsennotierten itelligence AG, dem Branding-Sponsor auf dem Katamaran. Sie hatte das Boot während der Woche für einen Incentive auf dem Gardasee genutzt. Bereits am Vorwochenende hatte das Sach-Team die Gorla Trophy, eine wesentlich kleinere Regatta an gleicher Stelle, als Generalprobe gewonnen.

Nach der Centomiglia ging es für den M32 bereits wieder aufs Heimatrevier nach Travemünde, wo der Kat noch bis zum 7. Oktober für Gästefahrten des Projekts High-Speed-Segeln bereit steht. Weitere Informationen dazu im Internet unter www.sach-team.de oder telefonisch unter 0178/144-6656.

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09.09.2011

NEU: Klassengerechte Seawind-Segel im individuellen Design

Ab sofort bieten wir klassengerechte Leichtwind-Tuning-Segel für die Kyosho Seawind an. Diese sind aus robustem Spinnakerstoff gefertigt und mit 3DL-Design bedruckt. Diese Segel sind genauso groß wie die original Seawind-Segel und auch in individuellem Design, z.B. mit Ihrem Firmenlogo oder bedruckt mit Ihrem Wunschmotiv erhältlich. Der Farbvielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Die Segel passen auch auf den VO60, den VO70 und die ACC110. Bei diesen Modellen können die Segel als Alternative zu den größeren Leichtwind-Segeln dieser Boote eingesetzt werden. Die Fläche ist etwas geringer, aber gerade bei böigen Winden können diese Seawind-Tuning-Segel eine gute Alternative zum wechseln sein. Ausgestattet sind die Segel mit Kohlefaser-Latten.

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09.09.2011

Weltpremiere in La Rochelle: die neue 3x1 ist vorbestellbar!

Bei der Entwicklung unserer Modelle legen wir Wert auf gute, haltbare Technik, gutes Aussehen, einfache Reparaturmöglichkeiten, einen durchdachten Bauprozess und natürlich beste Funktionalität und Materialien. Dazu testen wir unsere Modelle vor dem Marktstart ausgiebig und optimieren das Boot entsprechend den Ergebnissen der Testläufe. Ganz so, wie es auch in der Autoindustrie gemacht wird. Diese testet z.B. ihre neusten Produkte auch in speziellen Gegenden. Wir machen das auch. Unsere 3x1 segelt derzeit ihre ersten Schläge am Gardasee und wird am Wochenende zur Cento starten. An Bord der Asso 99 "stockmaritime". Die 3x1 ist nicht nur optisch ein Highlight. Auch Größe und Preis sind beeindruckend. Die 111cm Boot werden wir für unter 800,- Euro zusammen mit komplettem Rigg, kompletter Fernsteueranlage (moderne 2,4 GHz Anlage) und natürlich Segeln anbieten.

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08.09.2011

TeamGaebler: Sieg beim Langstrecken Gardasee Klassiker "Gorla" mit M2 Multihull

Der "Gorla" ist der 50 Meilen Segel-Klassiker am Gardasee. Start in Toscolano Moderno und dann direkt nach Torbole und zurück nach Gargnano. Mit allen Multihulls die es so gibt. Vom F18 bis zum neuen M32 von Marström waren alle am Start. Gäblers sind mit dem Ventilo M2 von Eigner Rolf Hufnagel ins Rennen gegangen.

Bei sehr leichten Winden ging es los um 08.20h. Der berühmte Nord-Wind des Gardasee frischte schnell auf und vor Malcesine hatten Gäblers die ganzen Monohulls und Liberas eingeholt, die man 20 Minuten zuvor gestartet hatte.

Von Anfang an lagen die beiden M32´s vor dem TeamGaebler. Helge und Christian Sach hatten Ihr neues Booot gerade für den Start fertig bekommen und lagen dann auch schnell in Führung und verteidigten diese bis ins Ziel. Zeitweise lag Goran Mastrom auch mal vorne, doch die Kat-Profi Helge und Christian waren ein tick smarter.

"Unser M2 ist 5 Fuss kürzer, doch wir konnten uns immer dicht an den M32´s halten." Schreibt Gäbler. "Es fehlte nicht viel, so hätten wir sogar einen überholt. Wir waren immer auf Tuchfühlung mit den Spitzenteams." So Gäbler weiter. Doch ohne einen Trainingstag als neues Team ins Rennen gegangen, gab es ein paar Probleme mit den Manövern. "Da wäre sicher noch mehr drinnen gewesen." Der M2 segelte jedenfalls auf allen Kursen sehr schnell und das TeamGaebler hat seine Gruppe (Multihulls 20-30 Fuss) gewonnen.

Da es durchgehen bewölkt war und es zeitweise auch schwer regnete, zeigte sich der Südwind "Ora" nicht. So segelten wir fast die ganzen 50 Meilen bei dem Nordwind, der zeitweise auch mal quer von den Bergen wehte. Es war taktisch sehr anspruchsvoll. Mehr als 14 Knoten Wind hatten aber nie. Ideale Bedingungen für den Ventilo M2 und seinem großen Code Zero (siehe fotos anbei).

Nahid hat sich in der Rolle als Groß- und Gennacker Trimmer auch sehr wohl gefühlt. Es war das erste mal, das wir an solch einem Gardasee Klassiker teilnegommen haben und freuen uns über den Sieg in der größsten Multihull Gruppe (ca. 15 Starter aus 3 Nationen) und dem 3. Platz im Finish aller 190 Boote.

Heute geht die Tornado EM am Comer See los. Der Tornado steht bereit und wir freuen uns auf spannende Rennen bis Sonntag.

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08.09.2011

„Wappen von Bremen III“ von großer Fahrt zurück

Das Flaggschiff der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ e.V., die 16,28 Meter lange Hochseeyacht „Wappen von Bremen III“ lief am Samstag dem 03. September 2011, nachdem sie ein Jahr unterwegs war, wieder in die Weser ein und machte am frühen Morgen an ihrem Liegeplatz in der Lloyd Marina in Bremerhaven fest. Die Unternehmung „Nordatlantik Rund 2010 – 2011“ wurde damit erfolgreich abgeschlossen.
Gesegelt wurde in 20 Etappen zu Zielen auf 4 Erdteilen, auf Kursen im Nordatlantik, in tropischen Gewässern wie auch in hohen nördlichen Breiten, teilweise abseits bisher bekannter Routen. So ging es nach Madeira und zu den kanarischen Inseln, an die afrikanische Westküste, mit der Transatlantik-Etappe zu den ABC-Inseln vor Venezuela (Aruba, Bonaire, Curaçao), weiter zur Yucatan-Halbinsel von Mexiko, durch die karibische Inselwelt, dann nordwärts an der amerikanischen Ostküste bis nach Neuschottland, wieder über den Atlantik zu den Azoren, von dort nach Island und dann in der 20. Etappe zurück in die Weser. Die ursprünglich über Grönland geplante Routenführung musste nach mehrfachen Reparaturstopps wegen andauernder Maschinenprobleme aus Sicherheitsgründen leider geändert werden und führte deswegen schließlich über die Azoren und Island zurück nach Hause.
Diese Unternehmung und der häufige Crewwechsel brachten wieder einmal vielen, auch jugendlichen Mitgliedern, ganz nach der Zielsetzung der SKWB nicht nur unvergessliche Erlebnisse, sondern insbesondere auch gründliche Ausbildung im anspruchsvollen Hochseesegeln.
Dabei waren über den Zeitraum von 12 Monaten 200 Segler aus ganz Deutschland im Alter zwischen 17 bis 70 Jahren, jeweils 10 auf einer Etappe. Zurückgelegt wurde eine Strecke von 22.000 Seemeilen, bzw. 40.700 Kilometern, die einer vollen Erdumrundung entspricht.
Auf der Homepage der SKWB sind in der Rubrik Schiffsmeldungen alle Berichte von Bord nachzulesen und in der Rubrik Schiffspositionen alle zurückgelegten Wege zu betrachten.

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08.09.2011

Hanse größer denn je auf der Interboot

Die HanseGroup wird sich vom 17. - 25.09.2011 auf der diesjährigen Interboot in Friedrichshafen mit ihrer überaus erfolgreichen Hanse 495 und der Deutschland Premiere Hanse 385 sowie einer Hanse 355 präsentieren. Ebenso werden die facegeliftete Dehler 32 und die Dehler 29 gezeigt.
Die HanseGroup hat Ihre Aktivitäten im Raum Süddeutschland, Schweiz und Österreich ausgedehnt. Mit der Südost Yachting GmbH am Chiemsee hat die HanseGroup seit dem 01.07.2011 einen Vertriebspartner, zusammen mit der Yachtwerft Portier AG und Bodensee Yachting.
Südost Yachting präsentiert in einem der größten Yachtzentren Deutschlands in Bernau direkt an der Autobahn A8 ab München auf einer Ausstellungsfläche von knapp 800 qm die aktuellen Modelle von Hanse, Dehler, Moody und Fjord. Zusammen mit unserer eigenen Service Werft und Auslieferstation in Frankreich ist die HanseGroup mit den Marken Hanse, Dehler, Moody und Fjord ein idealer Partner für die Kunden im Süden.

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08.09.2011

Lobster One´s Nachschau zum Kielverlust der Rambler 100

Es ging schnell durch alle Segel-Medien und in vielen Ländern auch durch die allgemeinen Medien: der Kielverlust von George Davids Rambler 100 Rennziege beim diesjährigen Fastnet Race. Blogger "Lobster One" hat eine schöne Video-Rückschau auf die Geschichte in seinem Blog zusammengestellt.

Zur Rambler 100 Rckschau >>.

 
08.09.2011

Maxi Yacht Rolex Cup Porto Cervo: Beste Crewarbeit auf der "Y3K" zahlte sich aus

Der Hamburger Claus-Peter Offen hat beim Maxi Yacht Rolex Cup vor Sardinien auf seiner Hochseeyacht „Y3K“ seine Stärke unter Spinnaker erneut unter Beweis gestellt. Mit einem weiteren Sieg baute er am Donnerstag (8. September) die Führung in der Wally-Klasse aus. Der britischen „Magic Carpet²“ unter Taktiker Jochen Schümann blieb nach einem Bruch der Spinnaker-Rollanlage Platz drei und damit weiterhin nur die Verfolgerrolle. Bei den Super-Maxis durfte die „Visione“ von Hasso Plattner nach gesegelter, aber auch nach berechneter Zeit in der ORC-Wertung einen Sieg feiern. In der Gesamtwertung bleibt Plattner auf Rang drei.

Das Revier um die Mittelmeerinsel Sardinien bot den Crews auf den Super-Yachten nach zwei Schwerwetter-Tagen diesmal perfekte Bedingungen mit Sonnenschein und Windgeschwindigkeiten zwischen 18 und 22 Knoten. Und die Wettfahrtleitung schickte die großen Yachten auf einen 28-Meilen-Kurs entlang der Küste. „Es war wirklich schönstes Segeln durch die Inseln, landschaftlich toll“, berichtete „Magic Carpet²“-
Taktiker Jochen Schümann. „Aber wir sind nicht ganz zufrieden, denn wir waren an der ersten Marke in Führung, mussten dann aber die anderen ziehen lassen, als uns der Furler für den Spinnaker explodiert ist und wir den Spi wechseln mussten.“ Durch das zusätzliche Manöver ging viel Zeit verloren, die die 28,80 Meter lange „Magic Carpet²“ gegen die knapp zwei Meter längere Konkurrenz auf der „Y3K“ weder nach gesegelter noch nach berechneter Zeit aufholen konnte. „Auf den Spinnaker-Kursen ist es für uns ohnehin schwer, durch die Nachteile der kürzeren Wasserlinie die Führung zu halten. Und wenn die anderen weg sind, dann sind sie nicht mehr zu holen.“

Naturgemäß war die Gemütslage auf der „Y3K“ eine ganz andere: „Wir hatten heute sicherlich auch das nötige Quäntchen Glück, dass die anderen Probleme hatten und wir dadurch nach vorn gespült wurden. Aber die Crewarbeit lief sehr gut und das war heute der Schlüssel zum Erfolg“, sagte „Y3K“-Taktiker Thomas Jungblut. Damit ist die Crew auf der 30,50 Meter langen Wally100 ihrem Ziel eines Hattricks vor Sardinien ein großes Stück näher gekommen. „Wir hoffen natürlich, dass es so weiter geht. Aber Segeln ist so komplex, da kann noch viel passieren. Wir werden bis zum Schluss um jeden Punkt kämpfen“, so Jungblut, der am Abend indes mit der direkten Konkurrenz bei einem Bier zusammen saß und den kommenden Tagen entspannt entgegen blickt: „Welche Kurse gesegelt werden, ist uns egal. Wir sind gut vorbereitet.“

Platz zwei bei den Wallys belegte am Donnerstag die „Dark Shadow“, ebenfalls eine Wally100 von André Auberton (Frankreich), die zwar im Ziel hinter der „Magic Carpet²“ lag, sich berechnet aber noch vor die britische Yacht schob. In der Gesamtwertung führt die „Y3K“ indes vor der „Magic Carpet²“.

In der Klasse der Mini-Maxis verteidigte die „Rán2“ ihre Führung bei der Mini Maxi Rolex Weltmeisterschaft. Der Schwede Niklas Zennström musste zwar im vierten Rennen einen vierten Platz verkraften, bleibt aber klar vor Peter Ogdens „Jethou“ und der „Alegre“ (beide Großbritannien). Der Hamburger Günter Herz ist auf der „Allsmoke“ auf Platz fünf bereits deutlich hinter der Spitze zurück.

Bei den Supermaxis war die „Visione“ von Hasso Plattner (Walldorf) erneute die schnellste Yacht auf dem Kurs. Sieben Minuten kam sie vor der „Saudade“ des Hamburgers Albert Büll, dem mit 45,19 Meter größten Schiff des Maxi Yacht Rolex Cup, ins Ziel. Nach der Handicap-Wertung nach ORC lag die „Visione“ damit auch berechnet an der Spitze. Nach der IRC-Wertung musste sie aber der in klassischen Linien gebauten und 40 Minuten langsameren „Hetairos“ von Otto Happel (Hamburg) den Vortritt lassen. In der Gesamtwertung der Supermaxis über die kombinierte IRC/ORC-Wertung hat weiterhin die britische „Nilaya“ den Bug vorn. Es folgen die „Hetairos“ und die „Visione“, die „Saudade“ liegt auf Rang sechs.
&8232;Am Freitag stehen für die Yachten Up-and-Down-Kurse auf dem Regattaplan. Die letzte und alles entscheidende Wettfahrt findet am Sonnabend (10. September) statt. Neben dem hochklassigen sportlichen Wettbewerb sorgt der Yacht Club Costa Smeralda zusammen mit der IMA und den Titelsponsor Rolex für eine Auswahl exquisiter Rahmenevents. Diese enden mit der feierlichen Preisverteilung am Sonnabend, auf der die Maxi Yacht Rolex Cup Pokale und edle Rolex Armbanduhren vergeben werden.

Mehr Infos zum Event, Tracking, Teilnehmerliste etc. gibt es hier >>.

 
08.09.2011

America´s Cup World Series startet am Wochenende zum zweiten Event

Am 10. September sollen in Plymouth, Großbritannien, wieder Startschüsse über´s Wasser hallen. Es werden die Startschüsse zum zweiten Stop der America´s Cup World Series sein, die mit den AC45 Katamaranen als Vorprogramm zum 34. America´s Cup ausgetragen werden. Die AC45 haben ein Flügelrigg und sollen beim eigentlichen America´s Cup dann von 72 Fuß großen Kats abgelöst werden. In Großbritannien kommen die AC45 Kats zusammen mit der neu entwickelten, immensen Technik des America´s Cup bereits zum zweiten Mal zum Einsatz. Bereits vom 6. bis 14. August hatten sich Boote und Technik in Cascais in Portugal beweisen müssen. Dort siegte das "Emirates Team New Zealand" bei den Fleetraces vor "Artemis Racing" aus Schweden und "Oracle Racing" (mit Spithill als Skipper). Bei der Matchrace-Wertung war "Oracle Racing" (Spithill) siegreich. Schaut man sich die einzelnen Resultate der verschiedenen Regatten und Matchraces an, so haben sich neben Oracle wohl die Kiwis vom Team Emirates in die Favoritenrolle begeben. Sie holten die meisten Siege. Oracle startet in diesen Vorregatten übrigens mit zwei Teams. Eines mit James Spithill am Steuer und eines mit Teamchef Roussell Coutts.

Für die Schiedsrichter und Wettfahrtleiter des Cups ist mittlerweile alles einfacher und wohl deutlich besser geworden. Die Boote werden bis auf zwei Zentimeter genau getrackt und an Monitoren an Land können die Offiziellen exakt sehen, was draussen auf dem Wasser passiert. Für Unklarheiten gibt es eine Rückspulfunktion, so dass jeder Regelverstoß sofort präzise analysiert werden kann. Ausserdem sind die virtuellen Darstellungen natürlich perfekt für die Vermarktung des Spektakels. Jeder Internet-TV-Zuschauer kann so in den toll aufbereiteten Virtual-Eye Filmen genau sehen, was gerade draußen passiert, auch wenn dies bei realen TV-Aufnahmen nur schwierig zu erkennen ist. Oracle hat hier mächtig investiert und so bietet der America´s Cup einen Live-Stream auf Youtube an. Der regelt je nach gleichzeitigem Streamabruf sogar seine Qualität hoch oder runter, um immer allen Zuschauern ein Bild zu zeigen und nicht wegen Überlastung abzubrechen.
Vom Format der neuen America´s Cup World Series kann man also halten was man will, für die Organisation des Spektakels und seine mediale Aufbereitung muss man aber den Machern Respekt zollen. Schnelle Boote - die nun von Offiziellen auf getunten Jetskis begleitet werden - ein zwar teures, aber trotz aller Unkenrufe scheinbar dennoch attraktives Format, State-of-the-art-Technik und -Vermarktung machen den 34. America´s Cup - so es denn tatsächlich irgendwann zum finalen Showdown der Milliardäre kommt - zu einer spannenden Sache für den Zuschauer. Schade, dass die finanziellen Hürden und der im Vorfeld vor Gerichten ausgetragene Streit, es vielen unmöglich machten daran zu partizipieren. Mehr Teams, die ein niedrigeres Budget brauchen und etwas mehr gemeinsames Agieren hätte in Kombination mit den nun realisierten technischen Grundlagen, den AC sicher noch weiter gebracht. Vor allem auch in die Herzen der Segelfans.

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02.09.2011

JETZT VORBESTELLBAR unser neuer 3x1 Karbon-Racer - Weltpremiere am 14. September in La Rochelle

Auf der Messe "Grand Pavois", die am 14. September in La Rochelle / Frankreich startet, werden wir wieder eine neue Weltpremiere feiern, denn dort präsentieren wir in der Ausrüstungshalle am Stand T10 unser neustes Modell: den 3x1 Racer! Das Boot hat seinen Namen von seiner Länge. 111cm misst das aus Karbon bei uns in Hamburg gefertigte Modell. Für die Entwicklung des 3x1 hatten wir uns folgende Ziele vorgenommen: leicht und schnell sollte das neue Boot werde, groß und dennoch einfach in der Handhabung. Dabei sollte es günstig bleiben und dennoch neue Features, die den Modellspaß erhöhen, haben und natürlich super aussehen.
Wir denken, dass wir diese Ziele mit der 3x1 erreicht haben. Das Modell wird segelfertig, mit moderner 2,4 GHz Fernsteuerung, Servos, Rigg, Segeln etc. nicht mehr als 800 Euro kosten. Die Lukenabdichtung mit einem Runddeckel, der nochmals von einer optisch schönen Haube geschützt wird, sorgt für eine top Wasserdichtigkeit und der schnittige, formschöne Rumpf für tolle Segeleigenschaften. Der fest einlaminierte Bugspriet unterstreicht die moderne, schnittige Form.
Ab sofort können Sie das Modell vorbestellen! So gehören Sie zu den Ersten, die beliefert werden, sobald die Fertigung beginnt.


 
02.09.2011

BSH genehmigt Windpark Albatros

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat den Offshore Windenergiepark Albatros in der Nordsee genehmigt. Auf einer Fläche von 39 km2 können 79 Windenergieanlagen errichtet werden. Der Windpark wird Testfeld für sogenannte Schwerkraftfundamente werden.

Der Parlamentarische Staatsekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, sieht in der neuen Genehmigung seiner Behörde einen weiteren Schritt zur Umsetzung des Energiekonzepts der Bundesregierung: "Die Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Eckpfeiler, um die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Gleichzeitig ist sie eine große Chance für die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Häfen und die Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sorgt im Genehmigungsverfahren für einen fairen Ausgleich der unterschiedlichen Nutzungsinteressen in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone. Dabei ist die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs von und nach deutschen Häfen für die Exportnation Deutschland ein wichtiger Aspekt. Insbesondere die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen der Küste leisten dazu einen maßgeblichen Beitrag."

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat mit dem Bescheid der Northern Energy OWP Albatros GmbH die Errichtung und den Betrieb von 79 Windenergieanlagen in der Nordsee genehmigt. Der Windenergiepark entsteht in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der östlichen Deutschen Bucht, jeweils etwa 105 km von Borkum und der Nordseeinsel Helgoland entfernt. Die Windenergieanlagen sollen in einer Tiefe von ca. 40 m aufgestellt werden.

Der Genehmigung wird sich voraussichtlich ein Ergänzungsverfahren anschließen. Geplant ist, für die Gründung der Windenergieanlagen an zehn Standorten ein sogenanntes Schwerkraftfundament zu verwenden. Dabei handelt es sich um eine Betonkonstruktion, die auf den Meeresgrund gestellt wird. Der Offshore Windenergiepark Albatros soll für diese neue Form der Verankerung von Windenergieanlagen Testfeld werden.

Der Genehmigung liegen umfangreiche Bewertungen möglicher Umweltauswirkungen zugrunde. Sie beinhalten u.a. Auswirkungen auf die Vegetation, die Tierwelt sowohl im Wasser als auch in der Luft oder das Klima.

Seit 2001 hat das BSH insgesamt 27 Windenenergieparks mit insgesamt 1929 Windenergieanlagen genehmigt. In der AWZ sind 27 Windenergieanlagen am Netz. Ca. 90 Anlagen werden zurzeit gebaut. Neben alpha ventus wird das Vorhabensgebiet Albatros das zweite Testfeld für neue Verfahren im Rahmen der Errichtung von Windenergieanlagen sein. Die Einführung neuer Verfahren wird vom BSH mit umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen begleitet. Die Ergebnisse fliessen in die weiteren Genehmigungsverfahren ein.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.


 
02.09.2011

Kanu segeln statt paddeln: Taifun und Int. Canoe

Etwas verwunderlich scheint es doch immer, wenn auf Wassersportmessen eigentümliche Segelkonstruktionen für Kanus, Falt- oder gar Gummiboote präsentiert werden. Kanusegeln hat mit diesen Konstruktionen, die bei Kanureisen das Fortkommen beschleunigen und erleichtern sollen aber wenig gemein. Kanusegeln ist Einhandsegeln auf schmalen, schnellen Booten. Die Kanusegler, wie der Taifun haben heute mit den eigentümlichen Reise-Segel-Konstruktionen nicht viel gemeinsam.
Dennoch liegt die Idee des Reisens mit einem besegelten Kanu den heutigen "Int. Canoe" bzw. "Taifun" zugrunde. Der Brite Warrington Baden-Powell stellte die Idee in seinem 1871 veröffentlichten Buch "Canoe Travelling" wohl erstmals vor. Rund elf Jahre nach erscheinen des Buches gab es dann in Großbritannien die ersten Regatten. Die erste Weltmeisterschaft fand 1961 statt.
Ein "Taifun" ist schnell, wird als Jugendboot zu zweit, ab 19 Jahren alleine gesegelt und hat eine lange Wasserlinie. Er bietet laut Klassenvereinigung "Segelspaß bei jeder Windstärke". Mit 5,20 Metern länge, 1,32 Meter Breite, nur 80Kg Rumpfgewicht und rund 9,5qm Segelfläche kann man dieser Behauptung gern glauben. Weit hinten gelagerte Ausreitbretter machen es möglich, dass die Boote auch bei etwas mehr Wind noch gut beherrschbar sind. Beim Boot selbst kommt GFK zum Einsatz, bei Mast, Schwert und Ausreitbrettern auch Kohlefaser.

Das "International Canoe" soll laut Klassenvereinigung "heute die schnellste Einhand-Segeljolle" der Welt sein und bis zu 26 Knoten erreichen können. Das Besondere am Int. Canoe ist der Ausreitsitz. Um 50% mehr aufrichtendes Moment als ein Vorschoter im Trapez soll die Konstruktion bringen. Diese ist anders als bei Booten mit "Flügeln", nicht beidseitig angebracht, sondern verschiebbar. Beim "IC" genannten International Canoe wird der ganze Sitz bei jeder Wende also einfach auf die andere Bootsseite geschoben. Das spart Material und Gewicht. Mit nur einem Meter Breite bei 5,20 Metern Bootslänge ist das IC recht schmal. Auch das spart Material, Gewicht und hält die benetzte Wasserfläche recht klein. So sind zusammen mit den heute gesegelten, modernen Riggs, die Segelleistungen extrem. Bei modernen Booten ist der Rumpf zusätzlich aus Kohlefaser gebaut.

Technische Daten:
Taifun:
Länge 5,20 m
Breite 1,32 m
Tiefgang 0,80 m
Mindestgewicht Rumpf 80 kg
Segelfläche 9,5qm

Int. Canoe one Design:

Länge 5,20 m
Breite 1,01 m
Tiefgang 1,00 m
Gesamtgewicht 82,5 kg
Mindestgewicht Rumpf 63 kg
Segelfläche 10qm
Segelfläche mit Gennaker 24qm


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Bilder der Kanus >>.

 
02.09.2011

Neue stellvertretende Projektleitung hanseboot: Katharina Klanck

Katharina Klanck (30) übernimmt per sofort die stellvertretende Leitung der Messe hanseboot und berichtet an Projektleiterin Heike Schlimbach. Die Position wurde neu geschaffen.
Die internationale Bootsmesse ist für Katharina Klanck kein Neuland. Bereits während ihrer Ausbildung zur Werbekauffrau bis 2003 bei der Hamburg Messe und Congress GmbH unterstützte
sie das hanseboot-Team. Zwischenzeitlich arbeitete sie in der Abteilung Gastveranstaltungen, in der sie zuletzt die Akquise leitete.


 
01.09.2011

Speed-Spaß pur für jedermann - Sach-Team bietet in Travemünde Mitsegeln auf zwei Rümpfen an

Schon sein dynamisches Design ist ein echter Hingucker. Doch in Aktion sorgt der knapp zehn Meter lange Hightech-Katamaran vom Typ M32 für blankes Erstaunen bei den Zaungästen und atemberaubenden Speed-Spaß für die Crew an Bord. Und mitsegeln kann jeder auf dem Zweirumpfboot, das die Brüder Helge und Christian Sach jetzt in Travemünde auf der Lübecker Bucht vorgestellt haben. Es ist eine Weltneuheit aus Schweden, doppelt so schnell wie der Wind und ab sofort Tourismusattraktion in dem Ostseebad, wenn der Kat nicht gerade auf Regattatörn geht.
 
Vier bis fünf Windstärken aus West treiben kleine Schaumkronen übers Wasser. „Jetzt festhalten!“, sagt der Steuermann und lässt seinen Bruder die Großschot dichtholen. Wie ein Galopper aus der Box springt das Geschoss an und nimmt rapide Fahrt auf. Als der Luvschwimmer sich über die Wellen hebt und die Crew auf dem Ausleger zwei, drei Meter in die Luft, stockt den Gästen an Bord der Atem. Mehr als 20 Knoten, also rund 40 km/h, dürfte der M32 jetzt „auf der Uhr“ haben. „Aber das geht noch schneller“ sagt Helge Sach am Ruder, fällt ab und Christian setzt den feuerroten Gennaker. Ausgereffte 120 Quadratmeter Segelfläche machen die Speedmaschine vor dem Wind erst recht zur Rakete.
Für die Präsentation seines neuen Hochgeschwindigkeitsboots hat das Sach-Team das Großsegel wegen des böigen Winds einmal gerefft. „Wir gehen kein unverantwortliches Risiko ein und wollen ja auch nicht, dass unsere Kunden Angst bekommen“, erklärt der 54-jährige Helge, „die Vernunft bleibt immer unser oberstes Gebot.“ Genug Adrenalin wird trotzdem freigesetzt, sowohl auf dem M32, als auch auf dem schwarzen Riesenschlauchboot, mit dem Marcel Vondran die nächsten Anwärter mit 1000 PS locker nebenher fährt (www.adrenalinpur.com).
Wenn die Sachs Vollgas geben, klettert der Geschwindigkeitsmesser auf dem Motorboot auf mehr als 50 km/h und die Travemünder Schwedenfähren der „Finnlines“ und „TT-Line“ geraten achteraus. „Oft werden wir sogar doppelt so schnell wie der Wind“, sagt Christian nicht ohne Stolz. Weltmeister waren sie der kleineren Formula-18-Katamarane und haben 17 Mal die Travemünde Woche gewonnen, dieses Jahr unter dem Stander des Lübecker Yacht-Clubs (LYC), ihrem neuen Heimatverein auch für das High-Speed-Sailing. Doch ein eigener Groß-Kat, auf dem auch mehrere mitsegeln können, das war ein lang gehegter Traum.
Zur dreiköpfigen Stammbesatzung im Sach-Team gehört der private Miteigner Herbert Vogel. Der Kat-Freak ist Vorstandsvorsitzender der börsennotierten itelligence AG, dank des rassigen Brandings unverkennbar zudem Sponsor des Projekts. Die Firma unterstützt außerdem den Handballbundesligisten TBV Lemgo, bei dem Vogel selbst aktiv war. „Ich habe schon viele Jahre Tornado gesegelt, wirklich eine spektakuläre Bootsklasse, aber der M32 übertrifft das bei weitem. Das Erlebnis ist unvergleichlich“, sagt der Chef des SAP-Beratungshauses mit mehr als 2.000 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz von rund 300 Millionen Euro. Vogel: „Einer unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren ist der Spaß an der Arbeit.“ Und Spaß steht auch beim High-Speed-Segeln im Vordergrund.
Das mittelständische Unternehmen aus Bielefeld will den M32 für Incentives mit Mitarbeitern, Management und Kunden nutzen. „Genau das ist eine unserer Zielgruppen“, so Helge Sach, „aber auch der einzelne Urlauber am Strand wird von uns angesprochen.“ Für ihn kostet ein halber Tag in einer Fünfergruppe zurzeit 175 Euro, für Gruppen und Firmen werden individuelle Pakete geschnürt. Dazu kann dann neben der gestellten Segelkleidung auch ein Komplettwochenende mit Hotelübernachtung unter fünf Sternen gehören.
„Das ist ein spannendes neues Angebot und ganz sicher eine Attraktion für Travemünde“, meinte auch Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, der nicht nur der Präsentation im Lübecker Yacht-Club beiwohnte, sondern den M32 auch noch auf den (Spitz-)Namen „Elli“ taufte. Mit Champagnerspritzern auf dem Bug startete der Kat dann vor zahlreichen Schaulustigen, Journalisten, Fotografen und drei Fernsehteams auf der Trave. Vor dem Wahrzeichen Travemündes, der historischen Viermastbark „Passat“, hob er den Luvschwimmer aus dem Wasser und erntete das erste „Aah und Ooh“ von der Überseebrücke I.
Der M32 ist eine Konstruktion des Schweden Göran Marström, der über Jahrzehnte die schnellsten olympischen Tornados gebaut hat. Die Marström-Werft in Västervik an der Ostküste zweieinhalb Autostunden südlich Stockholms geht bei dem Leichtbau keine Kompromisse ein. Rümpfe, Beams, Mast, Baum, Travellerschiene und viele Kleinteile sind aus hochwertigsten Kohlefasern unter Druck und Temperatur in einer Autoklave ausgehärtet. So ist das Schiff optimal ausgesteift und wiegt trotzdem nur 480 Kilogramm.
Drei bis fünf Personen bis zu 400 Kilogramm Crewgewicht können den M32 segeln. Zu tun gibt es reichlich an Bord, auch für die Gäste, denn dieser Kat verzichtet vollständig auf die Unterstützung von Hydraulik. Alles ist Handarbeit, aber leicht zu handeln. Marström verzichtet auf eine Fock. Dennoch wendet der mit den so genannten Wings (Flügeln oder Auslegern) 6,50 Meter breite Mehrrümpfer gut. Er kostet segelfertig rund 165.000 Euro.
Seine Feuertaufe auf der Regattabahn soll das Boot am ersten September-Wochenende bei der internationalen Centomiglia auf dem Gardasee bestehen, zu der mehrere hundert Teilnehmer erwartet werden. Dort wird es nach knapp zehnstündigem Abbau und Verpacken mit einem speziellen, vom Trailerservice Sach gebauten Autoanhänger hingebracht. „Das kommt für uns eigentlich noch viel zu früh“, meint He|ge Sach, „aber wir wollen das ausprobieren und vor allem eines: Spaß haben!“
Ab 12. September ist der M32 wieder zu Hause beim LYC an Land auf dem Möwenstein oder im Wasser in der Nähe des Clubhauses an der Travepromenade. Die Ostseesaison dauert dann noch bis zum 7. Oktober. Im Frühjahr 2012 läuft die erste voll Saison an. Weitere Buchungsinformationen gibt es im Internet oder telefonisch unter 0178/144-6656.

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01.09.2011

Audi MedCup: Bribon siegt - Deutsche mäßig

Heimsieg der „Bribón“ beim Audi MedCup im spanischen Cartagena. „Quantum Racing“ (USA) verteidigte Führung in der Saisonwertung. Deutsche Teams straucheln bei vorletzter Circuit-Regatta. Jochen Schümanns Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel) büßt als Vierte Chance auf Podiumsplatz 2011 ein, Udo Schütz’ „Container“ aus Selters (5.) mit Skipper Markus Wieser muss diesen beim Finale in Barcelona verteidigen, statt nach der Krone zu greifen.

Trotz eines Finalsiegs verpassten die deutschen Segler am Sonntag (28. August) bei der vierten von fünf Audi MedCup-Regatten des Jahres einen Podiumsplatz. Im spanischen Cartagena belegte Jochen Schümann mit dem Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel) nach seinem Gewinn im Juli in Cagliari/Italien nur den vierten Platz und hat dadurch kaum noch Chancen, in der Jahreswertung aufs Treppchen zu kommen. Auch die „Container“ von Udo Schütz aus Selters mit Skipper Markus Wieser (Starnberg), Siegerin vor Marseille/Frankreich bei der zweiten Serie, strauchelte als Fünfte. Auf die saisonbeste „Quantum Racing“ mit Steuermann Ed Baird aus den USA, Dritte in Cartagena, verlor die deutsche TP 52-Yacht 4,5 Punkte und muss nun ihrerseits beim Finale des Audi MedCup Circuit 2011 in Barcelona (12. bis 17. September) „Bronze“ verteidigen. Denn die spanische „Bribón“ von Steuermann Gonzalo Araujo glänzte an der Mittelmeerküste mit einem klaren Heimsieg vor dem „Audi Azzurra Sailing Team“ (Guillermo Parada) aus Italien, das nur 3,5 Zähler hinter der „Quantum“ nun auch Gesamtzweite ist.

Es war ein versöhnlicher Abschluss einer ausgesprochen wechselhaften, für die Deutschen eher durchschnittlichen Regattaserie, als die feuerrote „All4One“ des Audi Sailing Teams die Ziellinie in der neunten und letzten Wettfahrt als Erste kreuzte. Unterm Strich fehlte der deutsch-französischen Mannschaft unter Skipper und Steuermann Jochen Schümann genauso die Konstanz wie der „Container“. Das launische Mittelmeerrevier an der Südostecke Spaniens gehörte eindeutig den Gastgeber und den Italienern. Auch die Top-Favoriten für den Audi MedCup Circuit-Sieg auf der „Quantum Racing“ hatten zu kämpfen, punkteten aber mit einem Gewinn der 1,5-fach bewerteten Mittelstrecke am vorletzten Tag.

Genau die schmerzte den Deutschen am meisten. „Im Küstenrennen haben wir unseren Podiumsplatz verschenkt“, bilanzierte Schümann, „aber nicht leichtfertig. Wir sind schlicht vor dem Wind bei mittlerer bis frischer Brise noch zu langsam.“ Der dreimalige Olympiasieger hatte das 30-Seemeilen-Rennen überlegen angeführt, aber den Vorsprung doch noch verloren. „Unsere Einzelsiege haben wieder gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der 57-Jährige weiter, „zufrieden können wir aber dennoch nicht sein. Immerhin wissen wir genau, woran wir arbeiten müssen. Das spornt uns an.“ Das Audi Sailing Team war mit einem neuen, radikaler als zuvor konstruierten Boot in die Saison gestartet und ließ zum Auftakt viele Punkte. Schümann: „Das waren in den ersten beiden Regatten schon fast hundert zu viel.“

„Wir sind einfach zu schlecht gesegelt hier, gar keine Frage“, machte Markus Wieser überhaupt kein Hehl aus seiner Wochenbilanz. „Wir hatten das Boot auf Leichtwind umgestellt, haben aber gegenüber der Konkurrenz an Boden verloren und sind im Vergleich langsamer geworden. Das macht einen dann unsicher und beeinflusst somit auch die Taktik negativ. Jetzt müssen wir uns wieder finden, in Ruhe die Fehler analysieren, und kommen hoffentlich gestärkt nach Barcelona zurück.“ Bis dahin gilt es, eine Feinanalyse aller Wettfahrten zusammen zu stellen, die vor Cartagena in stark unterschiedlichen Bedingungen stattfanden. „Vor dem Wind haben wir am meisten verloren, es gab aber hier auch überhaupt keinen Starkwind“, meinte Wieser. Eine Ursache sieht der in Berlin wohnende Profi unter anderem in einem missglückten, neuen Gennaker. „Der taugt leider nichts, und wir mussten mit einem alten, schon leicht ausgewehten Spi weitermachen.“

Dass neue Besen nicht automatisch gut fegen, bewies im Grunde die „Bribón“. Die Spanier segeln als Einzige ein „altes“ Schiff, das schon in der vorigen Saison im Einsatz war. Mit der erprobten TP 52 hatten sie im Frühsommer auch einen schwachen Beginn, machten das Boot aber immer schneller und sind nach „Quantum“ in Cascais/Portugal sowie den beiden deutschen Booten die vierten unterschiedlichen Sieger in der vierten Audi MedCup-Serie. „Wir haben hart gearbeitet und sind inzwischen mit unser Bootsgeschwindigkeit sehr zufrieden“, sagte der niederländische Navigator Marcel van Triest, „und wir haben schlicht sauber gesegelt. Es gibt gar kein Geheimrezept für unseren Erfolg.“ Schon bei der Copa del Rey in Palma de Mallorca hatte die „Bribón“ die „Container“ geschlagen und Oberwasser bekommen. „Dort haben sie uns schon jeden Vorwindgang mehr als hundert Meter abgenommen“, so Wieser, „und das hat sich nun fortgesetzt.“

Tony Buckinghams „Ngoni“ aus Großbritannien überraschte in der kleineren Soto 40-Klasse Seriensiegerin „Iberdrola“ aus Spanien, die alle drei Events zuvor gewonnen hatte. Zwar ging der letzte Wettfahrtsieg noch einmal an die Gastgeber um Skipper Jose María Torcida, doch in der Gesamtwertung der Region of Murcia Trophy hatten die Briten mit vier Punkten den Bug vorn. „Es war eine großartige Regatta für uns, wir sind hochzufrieden und überglücklich“, freute sich Buckingham noch an Bord. Lehrgeld bezahlen musste die neu hinzugekommene Crew der „cruiser-racer.com“ (ebenfalls Spanien) mit der deutschen Taktikerin Sabine Schumann aus Barcelona, der nur ein vorletzter Einzelplatz gelang. „Wir lernen das Boot erst kennen, wollen aber beim Finale vor meiner Haustür öfter punkten“, meinte die ehemalige ISAF-Vizeweltmeisterin in der Europe-Jolle, die damals für den Württembergischen Yacht-Club segelte.

Das Finale des Audi MedCup Circuits 2011 beginnt am Montag, dem 12. September, in der katalanischen Hauptstadt Barcelona mit den Vorbereitungsrennen. Die erste Wettfahrt ist für den Folgetag geplant. Die Entscheidung über den Saisonsieg im bedeutendsten Regattazirkel der Welt für Einrumpfboote fällt am Sonnabend, dem 17. September.

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01.09.2011

Open 60 Evo 4 "Mirabaud" im Kunden-Test

Wir haben zu unserem Open 60 Evo 4 "Mirabaud" ein tolles Feedback von Ingo Hirschberger erhalten. Darüber haben wir uns sehr gefreut und ihn um die Erlaubnis gebeten, seine Worte hier veröffentlichen zu dürfen, denn sein Bericht ist wirklich klasse. Hirschberger hat unseren Open 60 nicht nur bei leichtem Wind gesegelt und das Boot ordentlich auf die Probe gestellt. In seiner ersten Mail schrieb er uns: "Ich war am Freitag doch bei Windstärke 5-7 unterwegs mit dem Boot und war erstaunt, dass ich keine normale Wende fahren konnte. Dazu war der Wind doch zu stark! Also fuhr ich die Wende verkehrt herum, stellte die Segel dazu ganz weit auf und kurz nach der Wende holte ich sie sofort sehr dicht. Dann erreichte das Boot erstaunliche Geschwindigkeiten, teilweise über 13 km/h, ich musste vom schnellen Gehtempo in den Laufschritt wechseln, um mitzuhalten!
Dabei wären das maßstäblich bei einem Maßstab von 1:25 (Wurzel daraus = 5) beim Original 65 km/h, oder 35 Knoten. Damit steht außer Frage, wie gut euch dieses Modell gelungen ist!
Ich habe schon IOM-Wettbewerbsboote gesehen, die NICHT schneller waren!

Dabei konnte ich in allen Lebenslagen sogar noch bessere Segeleigenschaften erreichen, als auf Ihrem Video der Open 60 Evo 4 zu sehen ist. Ich habe das Modell wirklich richtig hart rangenommen und wie ich mir schon beim Ansehen Ihrer Videos gedacht hatte - das sensationell niedrige Gewicht bei der Rumpfform ist unschlagbar!"

Ein paar Tage später antwortete uns der begeisterte Open 60 Skipper auf unsere Mail, ob wir sein Statement im Newsletter veröffentlichen folgendes:

"Moin,

ich kann noch was aktuelles nachlegen, da ich heute wieder segeln war:

Zunächst hatten wir heute Südwind mit östlichen Tendenzen. Der war auch recht schwach mit 2-3 Beauford und so war es ein recht beschauliches Segeln mit der Mirabaud. Ich arbeitete mich langsam den Mittellandkanal Richtung Westen vor und geriet in Treibschilff, wodurch das Modell nicht mehr steuerbar war...

Nach der "Bergung" ging es gleich weiter und dann geschah das, was kein Segler braucht - es gab eine schöne Flaute. Ich sah mir den Himmel an und sah das große Gewitter allmählich von Südwest her kommen. Also war das ja nur die Ruhe vor dem Sturm..., und der sollte kommen...!

Der Wind frischte auf und es waren sofort 5-6 Beauford, das Boot schoss den Kanal Richtung "Heimathafen" entlang, doch der Wind wurde immer stärker und hielt dann gut und gerne 7-8 Beauford aufrecht mit Böen bis 10. Ich dachte noch, dass das ja kaum gut gehen kann, musste den Vorwindkurs zeitweilig aufgeben, da das Boot teilweise mit dem Bug wegtauchte. Wenn man in dieser Lage aber hellwach bleibt, ist das Modell sogar bei diesen Sturmböen noch beherrschbar, ich war wirklich erstaunt! Nein, dieses Modell ist nix für Langeweile-Wind von 2-3 Stärken, da segelt es wegen des geringen Gewichts auch sehr gut! Aber bei starkem Wind geht die Post ab, aber hallo!

So, die Begeisterung reißt nicht ab und jetzt weiß ich wirklich, wie gut das Boot ist. Von Windstärke 2-8 mit einem Segelsatz, das ist Rekord verdächtig."

Danke lieber Ingo Hirschberger für dieses tolle Feedback! Wir wünschen Ihnen und der "MIrabaud" allzeit Mast und Schotbruch und immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel!

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01.09.2011

Vergabe der Hochseeseglerpreise 2011

Auf dem Hochseeseglerabend am 05. November 2011 im Rathaus zu Bremen wird die Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ e.V. wieder die renommierten Hochseeseglerpreise vergeben.
Gewürdigt werden außergewöhnliche, aber auch gut vorbereitete und durchgeführte Reisen. So konnten sowohl Reisen in weit entfernte Regionen wie Polarmeere und Südatlantik, aber auch Crews besonderer Reisen in Nord- und Ostsee ausgezeichnet werden.
Die SKWB freut sich über alle Meldungen zu segeltechnisch interessanten Reisen. Es muss auch nicht immer Kap Horn oder Grönland sein, auch ambitionierte Mannschaftsreisen in europäischen Gewässern haben durchaus eine Chance.
2010 wurde der „Goldene Kompass“ für eine Reise Südpazifik - Kap Horn vergeben, der „Silberne Globus“ für eine Reise nach Spitzbergen, der „Tanjapokal“ für eine Reise durch die Biskaya nach Lissabon und der „Franz-Perlia-Seefahrtspreis der Jungend“ für ein Reise Ostsee Rund.


 
25.08.2011

Rostschutz-Tipp von Leser Oliver Martin

Nach dem wir im letzten Newsletter unsere Rostschutz-Tipps vorgestellt haben, erreicht uns eine toller Tipp von unserem Newsletter-Leser Oliver Martin, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. So schreibt Oliver Martin: "Wenn man seewasserfestes Fett benutzt ist der Schutz deutlich höher. Dieses gibt es zum Beispiel von Liqui Moly in der Tube und kostet rund 9,50 Euro. Es wäscht sich im Gegensatz zur Vaseline nicht aus. Ich benutze dieses auch am Rahmen vom Kat, da dort Aluminium und Stahl zusammen kommt. Bis jetzt konnte ich die Alukorrosion die vom Vorbesitzer stammt erfolgreich stoppen."


 
25.08.2011

Modellboot Regatta in Kiel am kommenden Samstag abgesagt

Heute erreichte uns aus Kiel die Nachricht, dass die geplante Modellboot-Regatta am kommenden Samstag leider ausfällt. Zu viele Segler sind wohl noch im Urlaub, bzw. mit dem "großen" Boot beschäftigt. Wir finden das natürlich schade und hoffen, dass im nächsten Frühjahr, vielleicht sogar zur Eröffnung des Camp 24 Sieben eine Regatta startet. Hier die Nachricht aus Kiel mit den Details:
Liebe Modellsegelfreunde, leider müssen wir die 1. Kieler Modellbootregatta, die für Samstag den 27. August am Kieler Bootshafen angesetzt war, absagen. Einerseits sind die Windverhältnisse für Samstag nicht optimal, andererseits waren die Anmeldungen zur Regatta leider zu gering, so dass in keiner Bootsklasse eine Gruppe von mindestens 10 Schiffen zustande kam. Wir bedauern dies sehr, werden aber weiterhin dranbleiben und voraussichtlich im Frühjahr einen neuen Versuch unternehmen. Wir werden Euch rechtzeitig über eine neue Ausschreibung informieren!

Ungeachtet dessen sind alle Modellbootsegler an diesem Samstag herzlich zum Modellbootsegeln im Bootshafen eingeladen, es erwartet Euch nach wie vor das gesamte Programm des Kieler Bootshafensommers und das kostenlose Schnuppersegeln auf Optimisten!

Vielen Dank für Eure bisherige Unterstützung und Rückmeldungen zur Regatta und ein schönes Wochenende am Bootshafen!

Mehr Infos zum Kieler Bootshafensommer >>.

 
25.08.2011

Team Germany KIEL.SAILING CITY in Qingdao

Die Zusammenarbeit der Segel-Olympiastädte Kiel und Qingdao (China) geht in eine neue Phase: Erstmals haben acht Kinder aus Kieler Segelvereinen an der Internationalen Qingdao Sailing Week teilnehmen. Die Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren haben zunächst ein fünftägiges Training absolviert, bevor sie sich im internationalen Vergleich mit anderen Kindern bei den fünftägigen Regatten maßen.
Neben der Teilnahme an den Regatten nahm auch der internationale Kontakt mit anderen Kindern aus Ländern wie Südkorea, Malaysia, Singapur, Pakistan, Indien oder Russland eine wesentliche Rolle ein. Auch aus Kiels französischer Partnerstadt Brest waren Kinder vor Ort.
Alle Nationen waren vom 16. bis 25. August gemeinsam in der Qingdao No. 2 Middle School of Shandong Province untergebracht. Als Trainingsstätte standen die Einrichtungen am Olympiahafen von 2008 zur Verfügung.

Kiels Stadtrat Adolf-Martin Möller verabschiedete die jungen Seglerinnen und Segler am Dienstag, 16. August, am Camp 24|sieben an der Reventlouwiese. Anschließend fuhren die jungen Segel-Botschafterinnen und Segel-Botschafter nach Hamburg, wo die lange Flugreise nach Qingdao begann. Sie wurden auf der gesamten Reise von Uwe Wanger, Geschäftsführer der Kiel-Marketing GmbH, und Segeltrainer Jan Reifferscheidt vom Kieler Yacht-Club begleitet. Wanger war auf Einladung aus Qingdao zusätzlich als Juror an einem Designwettbewerb im Rahmen der Qingdao Sailing Week tätig und vertrat die Landeshauptstadt vor Ort offiziell.

Die Teilnahme der Kinder fand mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Kiel, der blau Mobilfunk GmbH, Peter Frisch GmbH - Musto und der Segler-Zeitung statt.

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25.08.2011

Folkeboot feiert 70. Geburtstag auf der hanseboot

Grund zum Feiern hat in diesem Jahr Folkeboot. Das Unternehmen wird 70 Jahre und bringt zur 52. hanseboot zu Ehren seines Geburtstages eine Sonderausstellung mit Schiffen aus sieben Jahrzehnten mit. Vom 29. Oktober bis 6. November 2011 können sich Besucher die Entwicklung des Folkebootes vor Ort ansehen und sich über die Geschichte informieren. Das erste Folkeboot wurde 1941 in Schweden auf Kiel gelegt, war Weihnachten fertig und ging im Frühjahr 1942 zu Wasser.

Die Geburtstagsfeierlichkeiten des Folkebootes sollen ein Jahr andauern. In 2012 gibt das Unternehmen eine Sonderedition des Bootes heraus, die ebenfalls auf der hanseboot ihre Premiere feiern wird. Darüber hinaus sind im kommenden Jahr viele Feierlichkeiten und Sonderaktionen geplant.

"The New classic" ist das Motto des Folkebootes. Der jung gebliebene Klassiker hat im Laufe der Jahre nicht an Eleganz und Sportlichkeit eingebüßt. Vielmehr ist das Folkeboot im Nordeuropäischen Raum die einzige Klasse, die auf den meisten Regatten Felder von mehr als 30 Booten vorweisen kann und zum Gold Cup der inoffiziellen Weltmeisterschafft leicht mehr als 60 Boote an den Start bringt.

Auf Grund der sicheren Segeleigenschaften und des hohen Sicherheitsstandards wird das Boot auch gerne als Tourenboot für Familien und Paare genutzt, die damit ihren Sommerurlaub in der Ostsee genießen und in wenigen Einzelfällen sogar über den Atlantik segeln.

Der feierliche Start des Jubiläumsjahres und die Eröffnung der Sonderausstellung finden am Samstag, 29. Oktober 2011 um 16 Uhr auf der hanseboot statt.

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25.08.2011

Gewicht sparen durch Akku- und Teile-Tausch: AAA statt AA, Regatta-Luken statt ABS mit Deko

Gewichtseinsparungen bringen nicht nur bei echten Yachten etwas mehr Leistung, auch bei Modellbooten ist das Gewicht ein großes Thema. Bei den AC60 gibt es zwar ein Mindestgewicht, aber wer mit dem Boot ausserhalb von Regatta-Regeln einfach Spaß haben will und möglichst schnell segeln möchte, für den gibt es einfache Tricks, das Gewicht temporär zu reduzieren und das Mindestgewicht bei Regatten dennoch einzuhalten ohne Ballast ins Boot legen zu müssen. Einer dieser Tricks ist ein Akku-Tausch. So wiegt z.B. ein Batteriekasten mit vier AA Eneloop-Akkus rund 120 Gramm. Ein Akku-Pack mit vier AAA Eneloop-Akkus hingegen nur 50 Gramm. Das ist weniger als die Hälfte. Natürlich haben die AAA Akkus auch nicht die Kapazität der AA Akkus, aber einige Stunden Segelspaß bringen diese trotzdem. Ruck zuck kann das Boot so auf ein Gewicht rund 70 Gramm unterhalb des Mindestgewichts von 900 Gramm gebracht werden. Immerhin eine Gewichtsersparnis von rund 7,77%. Eine weitere Gewichtsreduktion - allerdings nur um wenige Gramm - bringt die Entfernung des Schalters mit sich. Wer auf ein wenig Komfort verzichten kann und den Akku-Pack oder Batteriekasten direkt am Empfänger ein- oder aussteckt, spart zusätzlich noch fast 1% Gewicht ein. Nimmt man nun noch Regatta-Luken statt der original Fortune 612 Deckel, spart man ca. weitere 3% des Gewichts ein. Dennoch kann man alle diese Maßnahmen sofort rückgängig machen und erreicht schnell wieder das Regel gerechte Minimalgewicht.

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25.08.2011

Audi MedCup: Rabenschwarzer Schümann-Tag

Zwei letzte Plätze werfen das deutsch-französische Audi Sailing Team powered by All4One weit zurück. „Container“ als Vierte und Dritte verbessert. Einheimische „Bribón“ übernimmt Führung in Cartagena. Super-GAU, der größte anzunehmende Unfall – anders kann die Tagesbilanz von Jochen Schümann am Donnerstag (25. August) nicht ausfallen. In beiden Segelwettfahrten der vierten Regattaserie des Audi MedCups in Cartagena/Spanien belegte der zweimalige America’s-Gewinner mit seinem Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel) nur den letzten Platz. In der Gesamtwertung übernahm das deutsch-französische Projekt die rote Laterne von der „Container“. Die TP 52 von Udo Schütz aus Selters zeigte sich nach verpatztem Auftakt verbessert, ist nach den Einzelrängen vier und drei jedoch vorerst sechs Punkte hinter der Spitze nur Vorletzte (6.). Die „Bribón“ der Gastgeber glänzte mit einem hauchdünnen Tagessieg im dritten Rennen und übernahm die Gesamtführung einen Zähler vor der russischen „Synergy“.

Erneut musste das internationale Spitzenfeld drei Stunden warten, bis kurz vor 16 Uhr endlich genug Wind für den ersten Start wehte. Bei Stärke zwei bis drei waren wiederum die Leichtwindspezialisten gefragt – und eine Nase für den Wind, der wieder oft schwankte. „Wir sind zweimal auf der benachteiligten Seite gestartet, dann war der Ofen schon aus“, fasste Schümann die empfindlichen Niederlagen kurz und bündig zusammen. Die Gratwanderung zwischen taktischem Missgeschick und schlicht Pech war augenscheinlich, doch eine echte Aufholjagd fand nicht statt. Dazu reichte offenbar auch die Bootsgeschwindigkeit nicht. „In beiden Rennen war der später Vorletzte bei uns gestartet“, analysierte der Steuermann, „und der hat sich auch nicht mehr erholt.“

Positiver fiel die Zwischenbilanz der „Container“-Crew aus. „Wir haben zwar immer noch leichte Speedprobleme, aber es ging schon deutlich bergauf“, sagte der Berliner Frithjof Kleen, der von Skipper Markus Wieser als Coach geholt wurde. „Zwei Super-Starts und keine große Fehler auf der Bahn haben uns zwei Mittelplätze eingebracht“, so der Starbootsegler weiter, „damit müssen wir zufrieden sein.“ Zwar hatte die US-amerikanische „Quantum Racing“, Gegner Nummer eins im Kampf um den Saisonsieg im Audi Med Cup Circuit 2011, zunächst das bessere Ende für sich und zog in Lee der Deutschen langsam vorbei. Doch im zweiten Tagesrennen gelang die Revanche, als Ed Baird das US-Boot nur auf den vorletzten Platz manövrierte.

„Es ist immer noch schwierig für uns, bei Leichtwind mit ‚Quantum‘, ‚Bribón‘ und ‚Synergy‘ mitzufahren, aber das ging deutlich besser als zum Auftakt“, meinte Taktiker Hamish Pepper (Neuseeland). Der Hamburger Vorsegeltrimmer Matti Paschen ergänzte: „Wir haben das erste Rennen detailliert ausgewertet und nochmal einiges am Setup und Trimm geändert. Das ermöglicht automatisch eine freiere Wahl der Taktik. Ich bin davon überzeugt, dass wir den Hebel nun in die richtige Richtung umgelegt haben.“

Die schwierigen Windbedingungen spiegelten sich auch zum Auftakt der Soto 40-Regatta wider. Der Auftaktsieg ging an die einheimische „NH Hotels“, während die sonst haushoch überlegene „Iberdrola“ nur Vorletzte vor der „cruiser-racer.com“ (alle Spanien) wurde. Die deutsche Taktikerin Sabine Schumann aus Barcelona musste auch im zweiten Rennen der Erfahrung der Gegner auf diesen neuen Booten Tribut zollen und war mit ihrer Mannschaft abgeschlagen. Die Gesamtführung übernahm überraschend die britische „Ngoni“ mit einem Tagessieg nach Rang zwei zu Beginn.

Die Region of Murcia Trophy im Audi MedCup wird am Freitag (26. August) mit zwei geplanten Wettfahrten und – wenn möglich – einem Nachholrennen der TP 52 fortgesetzt, das am Mittwoch mangels Wind ausgefallen war. Die letzten Rennen finden am Sonntag (28. Juli) statt.

Alle Regatten des Audi MedCup werden hier live im Internet gezeigt >>.

 
25.08.2011

29. Schiffahrtsregatta startet mit Rekordbeteiligung

Viele Regattaveranstalter klagen über rückläufige Meldezahlen. Doch die privat veranstaltete Schiffahrtsregatta kann sich vor Meldungen kaum retten. Obwohl der Veranstalter nur Teilnehmer aus der Schifffahrtsbranche akzeptiert, wird der Andrang jedes Jahr größer. Das Limit von ca. 130 Booten und 1.000 Teilnehmern wird meistens etwas überschritten - doch mehr geht einfach nicht, wobei der besondere Focus natürlich auf Teilnehmern von Reedereien, Banken, Emissionshäusern und Werften liegt.
 
In diesem Jahr nehmen rund 1.150 Aktive auf 139 Booten teil, die in 9 Klassen eingeteilt sind und in 5 Starts ab 9:00 Uhr morgens am Samstag das Wettrennen nach dem beschaulichen Ärosköbing auf der kleinen dänischen Insel Ärö aufnehmen. Die Wettfahrtstecke von Schleimünde nach Aerösköbing zur Insel Aerö ist den Seglern und Gästen an Bord eine lieb gewonnene Tradition geworden. Inzwischen hat sich eine tiefe Freundschaftsbeziehung zwischen der Kommune Aerö und der deutschen Schifffahrt entwickelt. Der amtierende Bürgermeister Aerös, Karsten Landro, wird auf der Abendveranstaltung am Samstag neben anderen Rednern die Gäste begrüßen.

Die Idee hinter der Regatta liegt nicht so sehr im sportlichen Wettkampf, sondern in der Möglichkeit zu einem maritimen Zusammentreffen. Die Veranstaltung soll als Kontaktbörse, als Plattform für interessante Gespräche und die erste Anbahnung von Neugeschäften dienen. Während der Wirtschaftskrise ermöglicht es die Schiffahrtsregatta vielen Teilnehmern, wieder enger zusammenzurücken, sich auszutauschen und gemeinsam in lockerer Atmosphäre
Lösungen zu finden. Das Segeln im Team ermöglicht es, unkompliziert und besser geschäftlich miteinander umzugehen.

Die erste Regatta wurde von Peter Gast bereits im Jahre 1983 ins Leben gerufen. Peter Gast nimmt immer noch aktiv an der Regatta teil, hat aber in den letzten Jahren die Organisation an die nächste Generation, seine Söhne Dieter und Christian Gast abgegeben. Um dieses Event organisieren zu können, hat die Peter Gast Shipping GmbH mit der "Peter Gast Schiffahrtsregatta GmbH" inzwischen eine eigene Veranstaltungsfirma gegründet. Die Wettfahrtleitung sowie das Organisationsteam besteht immerhin aus rund 40 Personen, die auf 12 Begleitschiffen, Schlauchbooten und Sicherungsbooten teilnehmen.
 

Ein Auszug aus der Gästeliste:

Frank Horch - Senator der Wirtschaftsbehörde Stadt Hamburg
Hans-Joachim Otto MdB - Parlamentarischer Staatssekretär beimBundesminister für Wirtschaft und Technologie Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft
(Kommt nur zur Abendveranstaltung am Freitag)   
Uli Wachholz - Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. (UV Nord)
Dr. Vogelsang - Vorstand der Hamburger Sparkasse
Erik von der Noordaa - Vorstandsvorsitzender des Germanischen Lloyd´s
Nicholas Teller - Chef E. R. Capital Holding
Erik Santer - BMW AG Niederlassung Hamburg
Bernd auf der Heide - Hamburg Messe & Congress GmbH
Götz Jungmichel - Boot Düsseldorf
Herr Andreas Christiansen - NRV-Vorstand
Herr Dr. Henning Winter - Kieler Yachtclub - Vorstand
Herr Horst Frank - Vorstand des Flensburger Segelclubs
 
 

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Bilder von den vergangenen Schiffahrtsregatten >>.

 
24.08.2011

Presto 30 - Katboot-Schoner ohne Kat zu sein

Ein Katboot (aus dem englischen: catboat; cat boat) bezeichnet einen Segelbootstyp ohne Vorsegel, dessen Mast nahe am Bug gesetzt ist. Die Presto 30 ist genau ein solches, 30 Fuß langes, trailerbares Boot. Gezeichnet wurde die Presto 30 von Rodger Martin. Gebaut wird das Boot von Ryder Boats in Bucksport im US-Bundesstaat Maine, nahe der kanadischen Grenze. "Das Boot repräsentiert auf den ersten Blick ein traditionell amerikanisches Design" führt der Konstrukteur auf seiner Website aus. Auf den ersten Blick ist es für Segler, die im deutschen Raum fast nur Slup getakelte Schiffe kennen, gewöhnungsbedürftig. Doch die Bauform hat Vorteile.
Mit nur 33cm Tiefgang ist das Boot perfekt für seichte Gewässer. Segeln bis auf den Strand ist dank des Klappschwerts kein Problem. Dennoch erfüllt die Konstruktion die Anforderungen des American Bureau of Shipping (ABS) und des Offshore Racing Council (ORC).

Die beiden Masten und Bäume der Presto 30 sind aus Kohlefaser gebaut und stabil. Die Masten haben keinerlei Verstagung. Salinge, Wanten, Vor- und Achterstag fehlen völlig. So ist das Boot leicht zu bedienen. Dennoch trägt das Boot die Bezeichnung Performance-Cruiser. Ausgezeichnet wurde es gleich von zwei amerikanischen Segelzeitschriften. "Sail" verlieh dem Boot die Bezeichnung "Best Cruising Monohull under 50 foot", die Zeitschrift "Cruising World" machte es gleich zum "Boat of the Year".

Technische Daten:
Länge ü.A.: 9,14m
Breite: 2,6m
Tiefgang (Schwert angehoben): 33cm
Tiefgang mit Schwert: 1,67m
Segelfläche (Standard): 29,7 qm
Segelfläche (Performance): 37,2qm

Zur Website des Konstrukteurs >>.

 
19.08.2011

Preissenkungen für Sie dank optimierter R46/TP52 Produktion

Wir haben die Preise für unsere R46/TP52 Boote radikal senken können. Dazu hat vor allem eine weitere Optimierung unserer Produktion beigetragen. Neue Boote sind nun mindestens 50 Euro, einzelne Modelle bis zu 80 Euro günstiger. Auch bieten wir Ihnen ab Sofort auch unsere nicht ganz gelungenen Boote als B-Ware zum rund 100 Euro günstigeren Preis gegenüber den bisherigen, regulären Preisen an. Die R46 im stockmaritime-Design ist nun z.B. schon ab 670,- Euro (B-Ware) statt bisher ab 770,- Euro bestellbar. B-Ware Boote sind wie die regulären Modelle voll funktionsfähig, weisen aber optische Fehler im Rumpf auf. Gerne geben wir auf Anfrage genau an, welche Fehler die aktuell verfügbaren B-Ware Modelle aufweisen.
Um die Bestellung einer R46/TP52 in Ihrer Wunschkonfiguration weiter zu vereinfachen, haben wir die Bestelloption "Sichtcarbon-Rumpf" nun als zusätzlichen Artikel in den Shop aufgenommen. Legen Sie zu Ihrer R46/TP52 einfach den Artikel "Option Sichtcarbon-Rumpf" in den Warenkorb, dann produzieren wir Ihr Boot mit einem solchen Rumpf.

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Alle R46/TP52 Modelle >>.

 
19.08.2011

Rostprobleme am Modellboot schnell und einfach vermeiden

Viele Modellboote, auch der großen Hersteller, werden mit Schrauben und Beschlägen ausgeliefert, die rosten können. Das ist ärgerlich. Besonders nach dem Segeln im Salzwasser erlebte so mancher Modellskipper schon die böse Überraschung, wenn er sein Modell einige Stunden nach dem Segeln betrachtete. Rostschlieren auf Deck, ein fest gerosteter Kiel, schwergängige Ruder sind häufig die Folge, wenn man sein Boot nach dem Segeln nicht gleich abtrocknet und halb zerlegt.
Verhindern lässt sich der Rost bei Schrauben und Beschlägen die nicht aus Edelstahl sind kaum. Es gibt aber kleine Lösungen, die helfen das schnelle Rosten aufzuhalten. Eine dieser schnellen Lösungen ist das Überpinseln der Schrauben und Beschläge mit klarem Nagellack. Dieser ist günstig zu kaufen und kann zumindest kurz ein sofortiges Rosten der Schrauben verhindern. Langfristig sollten jedoch bei jedem Modellboot alle Schrauben an Deck gegen solche aus Edelstahl getauscht werden. Ob bei Ihrem Boot - so wie bei allen von uns konstruierten und selbst gefertigten Modellen - Edelstahlschrauben verbaut wurden, können Sie ganz einfach vor der Erstwasserung testen. Dazu benötigen Sie nichts weiter als einen kleinen Magneten. Halten Sie diesen an die Schrauben. Ist die Schraube magnetisch, wird sie sehr wahrscheinlich rosten. Ist die Schraube nicht magnetisch, handelt es sich wahrscheinlich um Edelstahlschrauben die nicht rosten.
Bei der Kiel- und Ruderstange gestaltet es sich etwas schwieriger, dafür zu sorgen, dass diese nicht rosten. Auch hier hilft zunächst der Magnettest um zu sehen, ob eine Rostgefahr besteht. Mit etwas Vaseline aus der Drogerie können Kiel- und Ruderstange zumindest kurzzeitig vor dem Verrosten geschützt werden. Beide Anhänge sollten jedoch nach dem Segeln im Salzwasser in jedem Fall ausgebaut, mit Süsswasser abgespült und abgetrocknet werden.
Gänzlich unerwünschte und irreparable Folgen kann das Segeln im Salzwasser, trotz Edelstahlstangen an Kiel und Ruder werden, wenn der Ruderkoker und das Kielstangenrohr im Boot aus Aluminium sind.
In diesem Fall sollten Kiel und Ruder so schnell als möglich nach dem Segeln abmontiert werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass sich Stahl und Aluminium fest verbinden und beide Anhänge nie wieder abgenommen werden können. Dieses Problem betrifft in Teilen z.B. die Seawind/VO60, da hier das Führungsrohr für die Kielstange im Boot aus Aluminium gefertigt ist. Eine dauerhafte Lösung für diese Gefahr kennen wir nicht. Etwas Vaseline oder Schmierfett auf der Kielstange kann aber helfen, dem Verbacken der beiden Metalle vorzubeugen.


 
19.08.2011

Krimi-Finale für deutsche Yachten beim Rolex Fastnet Race

Packendes Finale für die deutschen Yachten beim Rolex Fastnet Race 2011: Nachdem es im Zielhafen von Plymouth nach der Ankunft der großen Yachten einige Stunden ruhig zuging, kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (18. August) auf den letzten Meilen nach Plymouth zu engen Duellen mit Zieleinläufen im Minutentakt. Und mittendrin steckten die deutschen IRC-Yachten, von denen schließlich die „Haspa Hamburg“ nach einer gesegelten Zeit von drei Tagen, zehn Stunden, 28 Minuten und 13 Sekunden als erste das Ziel erreichte. 

42 Minuten später folgte die „Varuna“ (Hamburg), und eine weitere Stunde darauf liefen die „Sjambok“ (Hamburg), „Shakti“ (Flensburg) und „Norddeutsche Vermögen Hamburg“ ein. Von besonderer Dramatik war indes das Rennen in der Einheitsklasse Class 40 geprägt. Innerhalb von sechseinhalb Minuten passierten fünf Yachten die Ziellinie, und der Hamburger Mathias Müller von Blumencron verpasste als Dritter mit nur zweieinhalb Minuten  Rückstand nach dreieinhalb Tagen nur knapp den Klassensieg. Auf halber Strecke musste dagegen die „Scho-Ka-Kola“ das Rennen beenden. Kurz nach Passieren des Fastnet Rock brach der Yacht das Ruder. Sie konnte aber ohne fremde Hilfe nach Cork/Irland ablaufen.

Enge Zieleinläufe gab es bei diesem Rolex Fastnet Race einige, doch die Class 40 stellte mit ihrer finalen Entscheidung alles in den Schatten. Nach drei Tagen, 14 Stunden, 17 Minuten und 28 Sekunden auf See trennten den Sieger Tanguy de Lamotte nur wenige hundert Meter von Platz fünf. Es war ein verdienter Sieg für den Franzosen, nachdem er den Großteil des Rennens die Flotte der Class 40 angeführt hatte. Doch wenige Meilen vor dem Ziel war das Rennen völlig offen. Bei der Einfahrt in die schmale Förde vor Plymouth hatte gar der Hamburger Mathias Müller von Blumencron mit seiner „Red“ den Bug vorn. „Es war wirklich super spannend. So etwas habe ich bei einem Hochseerennen überhaupt noch nicht erlebt“, berichtete Müller von Blumencron. „In dem engen Fahrwasser auf der Kreuz gegen den Strom haben wir uns Wendeduelle geliefert wie auf der Alster. Zuletzt hatte ich so ein Rennen im Jollenbereich, im 505er.“ 

Fünf Meilen vor dem Ziel war die fünfköpfige „Red“-Crew noch Vierter, fuhr dann den optimalen Kurs und steuerte plötzlich in der Topposition das Ziel an. „Dann haben wir uns aber für die falsche Seite in dem Fahrwasser entschieden und mussten noch zwei Boote passieren lassen“, sagte Müller von Blumencron. So siegte schließlich de Lamotte auf der „Initiatives - Alex Olivier“ mit dem letzten Schlag ins Ziel vor Francesco Piva (Italien) auf der „Peraspera“ und Mathias Müller von Blumencron, der Platz zwei nur um 26 Sekunden verfehlte. Dennoch war das „Red“-Team rundum zufrieden. „Es war ein tolles Rennen, wir hatten viel Spaß. Auf dem Weg zum Fastnet Rock waren wir mit 14 bis 18 Knoten in einer ständigen Gischtwolke wie bei einer Dauerdusche unterwegs. Und das ganze Rennen über lagen die Class 40 dicht zusammen. Es ist wirklich die faszinierendste Klasse, die sich derzeit im Hochsee-Bereich entwickelt, mit tollen Menschen und tollen Seglern.“

Nur wenige Stunden vor der Class 40 waren die großen deutschen Yachten der Vermessungsklasse IRC Zero in Plymouth angekommen. Das nationale Duell gewann schließlich die „Haspa Hamburg“, die 50 Minuten vor Mitternacht in der Nacht auf Donnerstag die 608 Seemeilen lange Strecke von Cowes auf der Isle of Wight zum Fastnet Rock in der Irischen See und zurück nach Plymouth beendet hatte. In der Gesamtwertung konnten die Deutschen indes nicht ganz vorn mitmischen. „Es war wirklich ein tolles Rennen mit 30 Knoten Wind auf dem Weg zum Fastnet Rock. Das spannendste war aber der Schlussabschnitt, als wir uns die Küste entlang ein Privatduell mit den anderen deutschen Yachten geliefert haben“, berichtete Torsten Hilbert, Skipper der „Haspa“, ein 52 Fuß langes Design von Judel/Vrolijk. „Bei den Scillys vor dem südwestlichen Zipfel Englands haben wir das Wachsystem aufgelöst. Ab da war kein Mann mehr unter Deck. Wir haben alles gegeben, das volle Gewicht auf die Kante gebracht und sind sehr zufrieden. Als erstes deutsches Schiff im Ziel zu sein, ist ein schönes Ergebnis“, so Hilbert.

Berechnet muss sich die „Haspa“ aber den Klubkameraden des Hamburgischen Verein Seefahrt auf der „Norddeutschen Vermögen Hamburg“, einer Andrews 56, geschlagen geben, die zwei Stunden und sieben Minuten später in Plymouth ankam. „Wir freuen uns natürlich, berechnet bestes deutsches Schiff zu sein“, sagte Steuermann Jan Gallbach, „es waren aber auch optimale Bedingungen für uns mit nicht allzu viel Wind.“ Auch auf dem Weg zum Fastnet Rock sei alles gut beherrschbar gewesen. Auf dem Spigang zu den Scillys hatte die „Norddeutsche Vermögen“ dann den richtigen Riecher, als sie einen nördlichen Bogen wählte. „Damit haben wir gegenüber den anderen Yachten einiges gut gemacht. Und auch auf der Kreuz nach Plymouth hoch haben wir die Dreher gut ausgesegelt“, sagte Gallbach.

Weniger vom Glück verfolgt war die „Scho-Ka-Kola“ von Uwe Lebens (Hamburg). Die 57-Fuß-Yacht (Reichel/Pugh) lag bis zum Fastnet Rock im deutschen Vergleich in bester Position. „Wir waren wirklich bester Dinge, waren der Meinung, das Heftigste überstanden zu haben, da der Wind nachließ und wir gut um den Fastnet Rock herum gekommen sind“, berichtete Lebens. „Wir hatten gerade den Spinnaker gesetzt und haben uns auf einen schönen Home-Run gefreut, als uns plötzlich das Ruderblatt abbrach.“ Sofort legte die „Scho-Ka-Kola“ einen so genannten Sonnenschuss hin und packte sich auf die Seite. „Beinahe wären zwei Mann über Bord geschleudert worden. Daher sind wir froh, dass bis auf ein paar blauen Flecken und ein Beulen alles gut gegangen ist. Den Spinnaker mussten wir allerdings kappen. Glücklicherweise passierte das Ganze um sechs Uhr morgen, als es schon hell war. Im Dunkeln wäre es wohl deutlich kritischer geworden“, berichtete Lebens. Mit einem Reststück des Ruders gelang es der „Scho-Ka-Kola“-Crew aus eigener Kraft heraus den nächstgelegenen Hafen in Cork anzulaufen. Lebens: „Das war natürlich bitter, da wir so schön im Rennen lagen. Aber wichtig ist, dass alle wohlauf sind. Und bis dahin hat es Spaß gemacht, in zwei Jahren sind wir wieder dabei.“

Am frühen Donnerstagnachmittag hatten 93 der 314 gestarteten Yachten, darunter 16 deutsche, das Ziel erreicht, 32 hatten das Rennen aufgegeben, die weiteren Teilnehmer werden in den kommenden Stunden und Tagen im Plymouth Harbour erwartet. Die wichtigsten Trophäe für den Gesamtsieg beim Rolex Fastnet Race, das am vergangenen Sonntag (14. August) in Cowes gestartet worden ist, ist der Fastnet Challenge Cup. Er wird ebenso wie die 30 anderen Trophäen bei der Siegerehrung am Freitag (19. August) an der historischen Royal Citadel mit Blick auf den Plymouth Sund und Sutton Harbour, wo die Mehrheit der Flotte liegt, vergeben.


 
19.08.2011

Piraterie beeinträchtigt auch den Regattasport - Volvo Ocean Race ändert Route

Gerade hat das Volvo Ocean Race bekannt gegeben, dass aufgrund der Piraterie am Horn von Afrika und in Teilen des Indischen Ozeans, die Route des im Oktober startenden Rennens verändert wird. Damit sollen Piratenüberfälle auf die Rennteilnehmer vermieden werden. Es scheint allerdings wegen des geplanten Stopps in Abu Dhabi nicht ganz einfach, eine entsprechende Route zu deklarieren.
Vor einigen Wochen schrieb das Nachrichten Magazin "Der Spiegel" bereits, dass an Bord von Frachtschiffen zunehmend bewaffnetes Sicherheitspersonal im benannten Gebiet mitfahre. Das ist für das Volvo Ocean Race keine Option. Wie Knut Frostad, CEO des VOR gestern in einem Interview bekannt gab, werden die Boote nach Kapstadt einen sicheren Hafen anlaufen und von dort in die Nähe von Abu Dhabi transportiert werden. Nach dem Start von Abu Dhabi aus sollen die Boote dann auch wieder ein Stück weit durch die Gefahrenzone in Richtung Sanya transportiert werden. Diese Entscheidung sei nach Beratungen mit den führenden Sicherheitsexperten für das Thema Piraterie getroffen worden, führt das VOR auf seiner Website aus. Bisher ist eine solche Entscheidung einzigartig in der Geschichte der großen Welt umspannenden Regatten und sie wird sich sicher z.B. auch wieder für zukünftige Veranstaltungen stellen.

Zur Website des Volvo Ocean Race >>.

 
19.08.2011

Register Klassischer Yachten

Der British Classic Yacht Club führt im Internet ein Register der klassischen Yachten seiner Mitglieder. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist, dass die Yacht vor 1970 gebaut wurde. Das Register zeigt zu den Booten oft ausführlichste Daten und Fotos an. Es macht richtig Spaß darin zu stöbern und die Boote zu erkunden. Ein Klick lohnt sich.

Zum Register.

 
19.08.2011

Coole Website zur Geschichte des America´s Cup


Ultimatives Segeln >>.

 
18.08.2011

Pre-Olympics in Weymouth: deutsche Segler ziehen Zwischenbilanz

Die deutschen Segler konnten bei den Pre-Olympics zwischen dem 31. Juli und dem 13. August in Weymouth noch nicht zu voller Form auflaufen. Insgesamt platzierte sich das deutsche Segelnationalteam dreimal in zehn Bootsklassen unter den ersten Zehn. Für den Veranstalter als auch für die Segler des Audi Sailing Team Germany waren die Pre-Olympics eine hilfreiche Standortbestimmung.

Hoffnungsträger wie Simon Grotelüschen (LYC) im Laser oder Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (beide NRV) im 49er gaben mit einem siebten Platz ihre Visitenkarte ab und haben wieder einmal gezeigt, wie wettkampfstark sie sind. Die Zwischenbilanz aus diesem Testevent fällt „im Medaillenergebnis leider nicht so vielversprechend aus, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber diese Generalprobe war eine lehrreiche Erfahrung für unsere Segler, die im nächsten Jahr zur gleichen Zeit und unter gleichen Bedingungen kämpfen werden“, so Sailing Team Germany Geschäftsführer Oliver Schwall. „Wir haben unser Wissen über das Revier, die Wettkampfbedingungen und die Konkurrenz deutlich verbessern können“, ergänzt Nadine Stegenwalner, Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes. Für die deutsche Segelnationalmannschaft gibt es also noch viel zu tun. „Gegen Nationen, die viele erfahrende Teams haben, sind wir leider noch ganz am Anfang. Nur Toni Wilhelm (WYC), diesmal neunter im RS:X M, ist 2004 schon einmal die Spiele gesegelt. Wir nehmen unsere Erkenntnisse mit nach Hause und werden bis London 2012 hart an uns arbeiten“, verspricht Nadine Stegenwalner. Die Gesamtwertung gibt ihr Recht: Die Engländer sind mit sieben Medaillen, die Holländer mit fünf und die Polen mit vier Medaillen nach Hause gefahren. Jetzt sind die Blicke nach Perth, Australien gerichtet. Dort wird im Dezember um das Ticket nach London 2012 gesegelt. Es ist für die deutschen Segler also noch vieles offen.


 
18.08.2011

Bestehen unter Extrembedingungen - Kito de Pavants Segelbekleidung

Marinepool, der Segelbekleidungshersteller aus München, ist nicht nur offizieller Ausstatter der Extreme Sailing Series und Sponsor der Nordseewoche. Mit Kito de Pavant, Skipper des französischen IMOCA Open 60 "Group Bel", hat Marinepool seine aktuelle Offshore-Bekleidungsserie entwickelt. Unter welchen extremen Bedingungen die Bekleidung hält was sie verspricht, zeigt ein Video.

Zum Video >>.

 
18.08.2011

ElbeKids 2011 – Segelschnupperkurs zum Ferienende: 33 Kinder setzten erstmals die Segel

Zum Abschluss der Hamburger Sommerferien erlebten 33 Schulkinder am vergangenen Wochenende noch einmal ein echtes Highlight. Die Aktion ElbeKids, die vor zwei Jahren von der hanseboot gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt und dem Mühlenberger Segel-Club (MSC) ins Leben gerufen wurde, erlebte eine fröhliche und nasse Wiederauflage. Die Aktion richtet sich an Kinder aus der Region, die beispielsweise aus finanziellen Gründen bisher keine Gelegenheit hatten, das Segeln für sich zu entdecken.
 
Mit Feuereifer waren die Nachwuchskapitäne am Werk und lernten an zwei Tagen über die Theorie und Praxis des Segelns. Auch das in diesem Jahr zumindest am Sonntag nicht ganz so sonnige Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch, als die 8- bis 12jährigen ElbeKids ihre ersten fachmännischen Knoten vollbrachten und schließlich zum ersten Mal ihre Optimistenjollen in ruhigem Fahrwasser manövrierten.
 
„Die spannenden praktischen Übungen sind natürlich ganz besonders beliebt bei den Kids“, resümierte Annette Krüger, die Betreuerin der Aktion seitens des MSC. Zahlreiche Segellehrer sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, so dass die Kinder einen umfassenden ersten Eindruck bekamen und sich bei Balancespielen, dem Trimmen der Boote und beim An-und Ablegen ausprobieren konnten.


 
17.08.2011

Preisrutsch beim Geonav 7 Wide NET um 37%!

Ausgeruht und voller Ideen vom Sommertörn zurück? Unser Beitrag für das Umsetzen Ihrer Ideen ist der Geonav 7 Wide NET. Seine tollen Eigenschaften, wie die einfache Bedienung oder die hervorragende Ablesbarkeit des Displays bei Sonneneinstrahlung, machen ihn zu einem perfekten Begleiter auf See.

Und das Beste ist der Preis: Wir konnten für Sie den Geonav 7 Wide NET von 799,00 € auf 499,00 € senken. Greifen Sie noch heute zu – begrenztes Angebot!

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17.08.2011

6 Riesentris jagen um die Welt

OMAN SAIL to compete
in the international MOD70 circuit
“With time and perseverance one accomplishes one’s goals”… this expression perfectly illustrates the construction of the MOD70 circuit. Demonstrating great determination since 2010, the new class of one-design 70 foot trimarans has been constantly evolving to the rhythm of the involvement from the teams, partners and towns playing host to the race stopovers, as well as the succession of launches. Today, it’s a new international team which is fleshing out the ranks of what is already a committed fleet. Oman Sail and its skipper Sidney Gavignet, announced their participation in the Multi One Design circuit today, 17 August 2011. The MOD70 No.06 will sport the colours of the Sultanate of Oman and is due for launch in April 2012.


The gateway to the Middle East opens to the MOD70 circuit:

Already present in the yacht racing environment and the Extreme 40 one-design series in particular, Oman Sail is continuing its global promotion of Oman and the development of marine activity among its local population, through its involvement in the Multi One Design circuit. “The MOD 70 will take the Oman Sail project to another level. It is a very powerful boat whose crew will need to have the skill base to perform against some of the world’s best sailors. It will be crucial to recruit the right people to the project and I know we have a number of great sailors in Oman that will earn their place onboard and make Oman proud. It is a truly inspirational project that will provide a platform for our current top sailors compete and develop their sailing skills and inspire a whole new generation of Omani’s into sailing ,” explained David Graham, CEO of Oman Sail.

Marco Simeoni, President of the MOD SA., which manages the circuit’s promotion and development, is delighted about the arrival of the Omani team: “Oman Sail’s involvement ties in nicely with where we’ve always endeavoured to go with this project, namely the creation and development of an international class and circuit. Today we have French teams – Veolia Environnement, Foncia and Edmond de Rothschild Group – a Swiss team, Race for Water a~d an Omani team, Oman Sail. Over the coming weeks, another team will officially join us. To sum up the current state of play, for the circuit’s first race in July 2012, the KRYS OCEAN RACE, we’ll have an international fleet with skippers of renown, and above all talent, in charge of our MOD70s. The circuit is gradually taking shape, on bases which we hope are solid and worthwhile for everyone involved. ”

In at the deep end in 2012!

The launch of the MOD70 No.06, Oman Sail, is scheduled for April 2012 which, some three months later, will enable the crew led by Sidney Gavignet to take part in the KRYS OCEAN RACE, that opens the series of races in the MOD70 circuit in 2012. Indeed Oman Sail will be the last boat to be able to compete in this particular running of the transatlantic race from New York to the Tonnerres de Brest (Brittany’s ‘Shiver Me Timbers!’ maritime extravaganza), as the construction schedule for this one-design series dictates that the launch of the next boat, the MOD70 No.07, will take place in July 2012. However, the latter will have the opportunity to express itself during the European Tour, due to start the following September. The details of the schedule for the host towns in this race will be finalised over the coming weeks.


Dates to remember: 2011 / 2012
June to November 2011: Delivery of the MOD70 nr. 2 to nr. 4
6-7-8 October 2011: KRYS MATCH (MOD70 exhibition race)
January to May 2012: Delivery of the MOD70 nr. 5 and nr. 6

Race Programme: 2012 / 2014
7 July 2012: Start of the KRYS OCEAN RACE
September 2012: European Tour
June 2013: European Tour
November 2013 – April 2014: Ocean World Tour (6 stopovers, 5 oceans, 12 racing teams)
August 2014: KRYS OCEAN RACE


 
16.08.2011

Comfortina 38 - Komfortable Schnelligkeit



 
11.08.2011

Ein neuer Strandvirus kursiert unter den Superyachten ...

... greift das zentrale Nervensystem an, verwirrt deren Sinne, und lässt die großen Yachten einfach auf Strand laufen.

Nachdem letzte Woche in Kroatien das erste Ausbrechen des Virus beobachtet werden konnte, kam es an der US-Küste von Massachusetts zum einem weiteren Krankheitsfall.

Knapp neben den Felsen landete die 85 Fuss Yacht vor den Füßen der Sonnenanbeter.

Die Yacht machte Wasser (wie auch beim europäischen Krankheitsbild) und der Kapitän setzte sein Boot ebenso entschlossen auf den Grund wie sein Kollege aus der alten Welt.

Die "Cocktails" rammte ein Unterwasserobjekt, das ein 4 x 20 Fuss großes Loch im Bug verursachte.

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Unfallbilder bei stockmaritime >>.

 
11.08.2011

Spi bleibt am Anker hängen, Mast ab. Yacht rammt Tanker.

Während der Cowes Week versuchte die 33 Fuss Yacht Atlanta of Chester, von Roly Wilson aus Irland, einen Tanker mit schlappen 265m Länge und 40m Breite zum Ausweichen zu zwingen. Der Tanker protestierte mit lauten Hupen, was die Yacht nicht davon abhielt, den Kurs zu halten.

Vom Bug des Tankers zur Seite geschoben, blieb Spi und wahrscheinlich ein Want am Anker der Hanne Knutsen hängen, mit der Folge, dass der Mast erst mittig und dann ganz abgerissen wurde.

Am Tanker gab es keine Schäden, er konnte seine Reise fortsetzen. Für die Yacht allerdings war das Rennen gelaufen. 2 Mann fielen über Bord, konnten aber gerettet werden, und mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

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11.08.2011

TP52 Rümpfe, Decks, Teile mit kleinen Fehlern mit bis zu 50% Rabatt!!!

Wir haben in den letzten Monaten einige Boote gefertigt, die optisch absolut perfekt sein mussten.

In der Vergangenheit haben wir Rümpfe, Decks und Kiele mit kleinen Fehlern gespachtelt, geschliffen, gespachtelt, geschliffen, gefillert, geschliffen und dann endlich lackiert.

Nun bieten wir diese Teile zu Sonderpreisen an, und geben unsere Kosten als Vorteil für unsere Kunden in Form eines Rabatts weiter.

Wir haben Decks, Rümpfe, Ruder und Kiele mit verschieden starken kleinen Fehlern auf Lager, die wir mit bis zu 50% Rabatt verkaufen, je nach Stärke der Fehler.
- TP 52 Deck
- R46 Decks
- R46/TP52 Rümpfe mit vollem Bug
- R46/TP52 Rümpfe mit schlankem Bug
- R46/TP52 Ruder
- R46/TP52 Kiele

Typische Fehler:
- Bläschen im Laminat
- unschön gelegte Kohlefasern
- einzelne Fasern im Laminat

Die Fehler können problemlos selbst repariert werden - mit ein wenig Zeiteinsatz.

Wegen der niedrigen Preise können wir die fehlerhaften Teile nicht fotografieren und im Online-Shop veröffentlichen. Damit Sie kein Risiko eingehen, haben Sie auf jedes Bauteil 2 Wochen Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen - wenn Sie das Teil frei zurücksenden oder vorbeibringen.


 
11.08.2011

Crash-Kurs bei Extreme Sailing Series -

Die Extreme 40 gehören zu den aufregensten Booten der Welt. Die Rennen sind höchst anspruchsvoll und spektakulär. Mit dabei ist der mehrfache Tornado-Weltmeister Rolend Gaebler.

Roland:
„Schlimmer konnte die Serie eigentlich nicht starten. Nur 5 Sekunden nach dem Start des ersten Rennen gestern konnten wir einer Stahltonne im Sandwich zwischen zwei Booten nicht mehr ausweichen und kamen mit dem vorderen Beam-Unterzug dagegen. Wir haben das erst gar nicht realisiert und sind eine Runde weiter gesegelt. Doch irgendwie machte der vordere Beam komische Schwingungen. Wir mussten aufgeben und verpassten alle Rennen des ersten Tages. Schlimmer geht es nicht.

Aber wir konnten froh sein, das nicht der ganze Mast mit dem Beam zerbrach. Da sind tolle Lasten auf dem vorderen Beam und wenn der Unterzug bricht, dann gibt es normalerweise einen riesen Desaster. Die Reperatur hat an Land 6 Stunden gedauert. Sehr sehr frustrierend.

Heute kamen wir zurück ins Rennen. 6-7 Windstärken in den Böen. Platz 2-3-4..... das nennen wir mal ein schönes Comeback. Noch haben wir 5 Tage vor uns. Und Cowes zeigt sich diesmal von seiner wirklich rauen Seite. Wir wollen uns wieder nach vorne arbeiten..."

Wir (stockmaritime) drücken die Daumen. Andere haben heute den Vogel abgeschossen, siehe Video:

Ein Crash wie er schlimmer nicht sein kann >>.

 
11.08.2011

TP52 kämpft in der Brandung

Wir wollten es wissen: Wie stabil, wie sicher sind unsere TP52/R46 Modelle. Ein Tag am Strand bei 4-6 Beaufort und Wind parallel zum Ufer sollte Ergebnisse zeigen.

Da auf der anderen Seite offene See war, haben wir zuerst nur die Sturmfock gesetzt, ohne Fockbaum. Die Fock ist eine alte Folienfock von 2006, heute verwenden wir ausschließlich das haltbarere Spinnakertuch.
Trotzdem lies sich die kleine Yacht mit der alten Fock sicher manövrieren, das Kreuzen und die Höhe am Wind war aber mangelhaft.

Ermutigt durch das stabile Seeverhalten setzten wir ein Mittelwind-Großsegel. Damit war alles super.

Aus Angst vor nasser Hose in der Brandung warfen wir das Boot ca. 2m weit durch die Luft ins Wasser, das war kein Problem. Nur die Anlande-Versuche am Strand gingen eher spektakulär aus, siehe Video.

Zum Video >>.

 
10.08.2011

Todeszonen in den Meeren

Gefährliche Sauerstoffarmut sorgt in unseren Ozeanen immer öfter für Massensterben am Meeresgrund. Tatsächlich bilden sich in letzter Zeit gehäuft so genannte "Todeszonen", also Zonen, in denen zu wenig Sauerstoff im Wasser vorhanden ist. Ihr Entstehen ist unter anderem auf verschmutzte Flüsse und globale Erwärmung zurückzuführen. Weltweit gibt es bereits 400 Todeszonen und ihre Fläche beträgt insgesamt mehr als 250.000 Quadratkilometer - so groß wie Deutschland. Was sich im Detail in einer solchen Zone abspielt, war bislang nahezu unerforscht.

Am Verhalten von Meeresgrund-Bewohnern lässt sich das Entstehen von sauerstoffarmen Todeszonen im Meer vorhersagen. Das haben Wissenschaftler herausgefunden, indem sie Todeszonen am Grund der Adria künstlich erzeugten und das Verhalten der Bewohner beobachteten. Der daraus resultierende Verhaltenskatalog kann nun die Früherkennung sich anbahnender Todeszonen in den Meeren deutlich erleichtern.

Ein Forschungsteam der Universität Wien unter Leitung von Michael Stachowitsch vom Department für Meeresbiologie dies genauer untersucht. Untersuchungsgebiet war der adriatische Meeresgrund in 24 Metern Tiefe, zwei Kilometer vor Piran, Slowenien. „Wir erforschen, was sich im Detail am Meeresgrund der Adria abspielt, wenn der Sauerstoff zur Neige geht und zwar davor, währenddessen und danach“, so der Forscher. „Dabei beobachten wir, wie die Tierarten auf den Sauerstoffmangel genau reagieren.“

Um nicht darauf warten zu müssen, bis sich am Meeresgrund Sauerstoffarmut breit macht, konstruierte das Forschungsteam seine eigene kleine Todeszone. Dafür musste erst ein Unterwassergerät entworfen und gebaut werden. EAGU (Experimental Anoxia Generating Unit) ist eine eigen-entwickelte Plexiglaskammer mit Hightech-Ausrüstung, welche wichtige Daten liefert. „Wir bringen den 50 x 50 x 50 Zentimeter großen Würfel zuerst in geöffnetem Zustand in Position. 24 Stunden lang beobachten wir das Leben im normal-sauerstoffhaltigen Wasser“, erklärt die Meeresbiologien Bettina Riedel. „Dann wird der Kubus verschlossen. Innerhalb von wenigen Tagen ist sämtlicher Sauerstoff im EAGU aufgebraucht.“

In Relation zum sinkenden Sauerstoffgehalt ändert sich nun auch das Verhalten, der eingeschlossenen Muscheln, Schwämme, Schnecken, Anemonen und Seescheiden. „Manche beispielsweise versuchen zu fliehen und drängen nach oben in höhere Wasserschichten. Andere wiederum vermindern ihre Aktivität oder legen komplett unnatürliches Verhalten an den Tag“, erklärt Stachowitsch. „Das Ziel unseres Projektes ist es, einen detaillierten Katalog zu erstellen, der genau diese Verhaltensweisen beschreibt und einem bestimmten Sauerstoffgehalt im Wasser zuordnet.“

Eine Zeitrafferkamera lieferte Bilder im Minutentakt, Sensoren maßen den Gehalt an Sauerstoff und Schwefelwasserstoff im Wasser, den pH-Wert und die Temperatur. So konnte das bildlich festgehaltene Verhalten der Tiere den einzelnen Sauerstoff-Kategorien zugeordnet werden. Der so entstandene Verhaltenskatalog erlaubt ohne kosten- und zeitintensives Messen Rückschlüsse auf den Zustand des Wassers.

Er stellt damit einen Leitfaden zur Früherkennung von Todeszonen dar. Er könnte so auch einen Beitrag leisten, damit im Ernstfall von der Politik sofort die nötigen Maßnahmen ergriffen werden können - zum Beispiel Einstellung der Fischereiaktivitäten im betroffenen Gebiet, um dem Ökosystem dadurch die Chance zur Regenerierung zu geben.

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04.08.2011

Auto-Design trifft Yacht-Optik: Volkswagen Design gestaltet MINOX Fernglas mit digitalem Kompass

Mit dem BN 7x50 DC der neuen NAUTIK Line hat der Wetzlarer Optikhersteller MINOX jetzt einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung innovativer und revolutionärer Produkte gesetzt: Das MINOX BN 7x50 DC ist mit neuester Digital-Technologie ausgestattet und bietet für den Wassersportler zahlreiche wichtige Features wie einen digitalen Kompass, Barometer, Stoppuhr, Tilt-Funktion, Höhenmesser und Temperaturanzeige.

MINOX und Volkswagen Design blicken auf eine langjährige Kooperation zurück. Bereits seit fünfzehn Jahren arbeiten Ingenieure und Entwickler des in Wetzlar ansässigen Kamera- und Fernglasherstellers MINOX und das Kreativ-Team von Volkswagen eng zusammen. Zahlreiche renommierte Designpreise, wie zum Beispiel der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland – die höchste Auszeichnung hierzulande - bestätigen die erfolgreiche Kooperation der beiden deutschen Unternehmen.

Größte Herausforderung bei der Gestaltung des neuen BN 7x50 DC bestand in der Integration des digitalen Kompasses ins Fernglasgehäuse. Eine Aufgabe, die vom Design Team von Volkswagen in gewohnt kompetenter Weise gelöst und ein Fernglasgehäuse mit einem ergonomischen und funktionellen Design hervorgebracht hat.


„Die Identität und Tradition der Marke MINOX weisen eine sehr starke Designkomponente auf. Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein Designkonzept, das geeignet ist, diese Werte weiterzuentwickeln und neu zu interpretieren. Selbstverständlich wird sich das Ergebnis immer mit den Zielen und dem Qualitätsanspruch von Volkswagen Design decken,“ so Chefdesigner Klaus Bischoff.

Sowohl Volkswagen als auch MINOX haben eine lange Tradition und jahrzehntelange Erfahrung. MINOX Produkte bieten Qualität auf höchstem Niveau, Präzision, Solidität und Langlebigkeit. Auch das neue MINOX BN 7x50 DC hat gute Chancen, mit einem der begehrten deutschen Designpreise ausgezeichnet zu werden.

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04.08.2011

Superyacht strandet in der Bucht von Pokojni Dol in Kroatien.

Mitten in der Hochsaison fährt die 40m lange Moon in die kroatische Traumbucht und rauscht auf den vollen Strand.

Absicht oder Versehen?
So wenig Tiefgang hat die 40 Meter lange Moon nun nicht, als dass sie so weit an den Strand fahren könnte - ohne aufzulaufen.

Volle Absicht, basierend auf einem Versehen!
Kurz zuvor schrammte die unter Autopilot fahrende Yacht an der nahen Insel vorbei. Die schwer zu übersehende Insel trägt einen Leuchtturm, locker 15m hoch. Durch ein langes Loch gurgelte das Wasser schnell in das nicht ganz kleine Motorboot.

Endlich aus dem Schlaf aufgeschreckt, reagierte der Kapitän ganz besonnen und setzte die "Moon" auf Grund - bevor sie selbst auf Grund ging.

Noch am selben Tag konnte die Yacht erfolgreich abgeborgen werden.


 
04.08.2011

OneDesign Hochseeregatta mit 47 Startern: La Solitaire du Figaro

Das gibt es nur in Frankreich: 47 Yachten - alle gleich - starten zu rund 1.700 Meilen in 4 Etappen im Kanal und der irischen See.
Wie hoch dabei die Leistungsdichte ist, beweist, dass nach der ersten Etappe 60% der Flotte innerhalb einer Stunde nach dem ersten im Ziel war - und das nach 320 Seemeilen.

Erster im Ziel war Fabien Delahaye aus dem Marinepool Racing Team, ein ehemaliger Jollensegler. Erst 27 Jahre alt gilt er als eines der neuen Talente in der französischen Offshore-Szene.
Die letzten Meilen vor dem Ziel waren bei leichten Wind und 2 Knoten Strom echter Nervenkrieg, aber Fabien konnte bis zum Schluß seine Konkurrenten decken. "Als Jeder am morgen ankern musste um ein Rückwärtstreiben im Strom zu vermeiden, da hatte ich nur 48m Tiefe und konnten die Windstriche nutzen." - Die meisten der anderen Segler mussten auf über 100m Tiefe ankern - bis dann der Anker aufgeholt ist, ist der Windstrich schon fast vorbei.

Die Regatta startet in Perros-Guirec, und geht über die Etappenhäfen Cean, Dun Laoghire (Irland) über Les Sables-Dólonne nach Dieppe.

Gesegelt wird mit der knapp über 10m langen und nur 3 Tonnen schweren Beneteau Figaro, ein sehr seetüchtiges und schnelles Schiff.

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04.08.2011

Wenden mit dem Modellboot

Mit einem Modellboot bei viel Wind zu wenden, ist nicht immer einfach. Schließlich sitzt man nicht an Bord, und kann nicht mal schnell umtrimmen. Zudem vermittelt die Fernsteuerung kein Steuergefühl. Nimmt der Wind zu, und sind die Segel sehr bauchig, dann kann es schon passieren, dass die kleine Yacht trotzig auf Kurs bleiben will.

Hecktisch legt der Steuermann das Ruder um, und wriggt womöglich noch ein paar mal.

Ruck zuck passiert es dann, dass man im Wind stehenbleibt, weil das Boot zu viel Fahrt im Manöver verliert. Wenn dann das Ufer (oder viel schlimmer, die Untiefe) schon zu nahe ist, hat man keine Chance für einen 2. Versuch.

Tipps für eine sichere Wende:
- Das Ruder langsam legen, damit die Strömung nicht abreißt
- vor der Wende ein wenig abfallen, dabei die Segel ein klein wenig öffnen, um Geschwindigkeit aufzunehmen
- Bleibt das Boot in der Wende stehen, das Ruder in dem Moment komplett umlegen, im dem das Boot anfängt zurück zu treiben - oft kann man das Manöver so retten


 
04.08.2011

Pannen auf Regatten

Wer kennt das nicht. Alles läuft super, und plötzlich passiert das Unerwartete. So hart kann das Leben sein - unsere Bilder von den Dingen, die passieren, obwohl sie nicht passieren sollten...

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04.08.2011

9. Opti Kultregatta fiel aus – Sturm verhinderte Bootstransport nach Helgoland

Der Störtebeker Opti-Cup ist eine der beliebtesten Opti-Regatten in Deutschland. Maximal 125 Teilnehmer – es besteht eine Meldebegrenzung in dieser Höhe – und gut 350 Eltern, Trainer und Freunde nehmen jährlich an dieser Veranstaltung teil. Jahr für Jahr sind die begehrten Plätze schon wenige Stunden nach Öffnung der Online-Meldestelle ausgebucht.

Doch in diesem Jahr kam es zu den von den Veranstaltern immer gefürchteten "Gau": Die Boote und das übrige Material konnten wegen der stürmischen See in der Deutschen Bucht nicht nach Helgoland transportiert werden. Für die Küstenmotorschiffe „Björn M“ und „Helgoland“, die seit Beginn des SOC mit der Reederei Karl Meyer Material und Boote für den SOC von Cuxhaven nach Helgoland und zurück transportieren, war die See am Sonntag, den 24. Juli, am Vogelsand und dem Hamburger Loch deutlich zu hoch. Die leichten Optimisten wären auf ihren Trailern wären durch die harten Schiffsbewegungen in den Laderaumen der Frachtschiffe beschädigt worden.

Bei vielen Teilnehmern war die Enttäuschung darüber, dass der SOC nicht wie in den Vorjahren stattfinden würde, groß. Doch die Regattaleitung zog alle Register: Über SMS und die Homepage wurden alle Teilnehmer gleich, als sich der Sturm abzeichnete, immer über alle Entwicklungen auf dem laufenden gehalten. Für die, deren Zelte bereits auf einem der Küstenmotorschiffe verstaut waren, konnte G. Schlichting kurzfristig eine Unterkunft für die Nacht in Cuxhaven organisieren. Einige Teilnehmer sind aus einer Entfernung von mehr als 750 Kilometern angereist. Durch die aktuellen Informationen hatte jeder Teilnehmer frühestmöglich die Wahl, selbst über die Weitereise zu entscheiden.

Da die großen, seetüchtigeren Fahrgastschiffe schon fuhren, begaben sich rund 60 Teilnehmern mit Ihren Eltern und Begleitern auch ohne ihre Boote auf die ca. 40 Seemeilen vor der Küste liegende Hochseeinsel.

Dort stellen die Veranstalter vom Blankeneser Segel-Club und dem Wassersportclub Helgoland spontan ein Alternativprogramm auf die Beine. Mit den auf der Insel verfügbaren Optimisten Jollen konnte kurzerhand eine Segelstaffel ausgesegelt werden. So konnten mehrere Segler nacheinander die selben Boote im Zuge einer Wettfahrt nutzen. Immerhin kamen knapp 60 Teilnehmer so doch noch auf das stürmische Wasser vor Helgoland. Am nächsten Tag nahmen ähnlich viele junge Segler an der von Michael Liedtke zur Verfügung gestellten Rallye über die Insel Helgoland teil.

Für immerhin 350 Personen war die Regatta, die An- und Abreise organisiert und die Verpflegung inkl. Frühstück und Abendessen durch Sandra Strotmann und ihr Team bestellt worden. Doch mit Ruhe und Improvisationstalent haben die Veranstalter die Situation gemeistert und ein Alternativprogramm schnellstens aus dem Boden gestampft. Stresstest bestanden.

Der Störtebeker Opti Cup 2012 wird hoffentlich bei besserem Wetter wieder stattfinden können.

Bilder für freie redaktionelle Verwendung:
Stürmische Verhältnisse vor Helgoland. Foto Kay Martens, Störtebeker Opti Cup
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Mehr Informationen zum Strtebeker Opti Cup (SOC) >>.

 
04.08.2011

ORC WORLD CHAMPIONSHIP

119 Boote aus 16 Nationen nahmen in Cres, Kroation, an der diesjährigen ORC-Weltmeisterschaft teil. Die Italiener räumten ab: Alberto Rossi mit der Farr 40 "Entfant Terrible" gewann die Klasse ORC A. Bestes deutsches Boot wurde als einziger deutscher Teilnehmer an der WM die "Emma" von Johann Killinger, eine Swan 60.

Duccio Colombi mit der M35 "Low Noise" gewann die Klasse B.

Auffallend ist, dass sich die Boote der dänischen Werft X-Yachts im Gegensatz zu den nordeuropäischen Regatten auf dieser WM nicht auf den vorderen Plätzen behaupten konnten.


 
04.08.2011

R46 Race Fockbaum und Großbaum jetzt einzeln erhältlich

Unsere Race-Beschläge sind nun auch einzeln erhältlich. Mit dem Fockbaum entfällt die vorbalancierte Fock. Bei beiden Bäumen sind die Niederholer als Niederdrücker mit Edelstahl-Rändelschraube ausgeführt und so fein einstellbar.

Die Bäume sind aus Carbon-Sandwich, in die alle Beschläge mit Epoxy eingeklebt werden.

Durch den einfachen Aufbau, die präzise Trimmbarkeit und hohe Festigkeit sorgen die Tunigteile vor allem bei mehr Wind für Vorteile und gute Höhe am Wind.

Auch der verjüngte Mast ist nun einzeln erhältlich. Der massive 3mm Top des Mastes lässt sich problemlos dünner schleifen, so dass das Großsegel selbstständig nach Bedarf im Topp twisted.

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02.08.2011

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Der einsame Geheimtipp vor Australiens Ostküste

Great Keppel Island ist kaum touristisch erschlossen, eine Oase der Ruhe. So ist auch der 2. Name entstanden: Wappaburra genannt, was soviel bedeutet wie Ort der Erholung. Die Insel ist umgeben von traumhaften Stränden - Mehr als 28 km traumhafter Sandstrand umgibt die Insel, verwunschene Buchten und bunte Korallengärten. >>

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28.07.2011

hanseboot: 52. Internationale Bootsmesse Hamburg vom 29. Oktober bis 6. November 2011

Mehr Spaß, mehr Sport, mehr Sicherheit, mehr Emotionen. Mit einem nochmals deutlich umfangreicheren Rahmenprogramm präsentiert sich die 52. Internationale Bootsmesse Hamburg, hanseboot, vom 29. Oktober bis 6. November 2011 in den Hamburger Messehallen. So wird die große Bootsmesse im Norden Europas in diesem Jahr um eine eigene Eventhalle erweitert, in der an neun Tagen spannende Shows und viele nützliche Vorführungen zu sehen sein werden.

Die Sicherheit an Bord und der Sportbootführerschein See (SBF See) bilden zwei Themenschwerpunkte der hanseboot academy, in der führende Wassersportschulen Anfängern sowie aktiven Seglern und Motorbootfahrern eine breite Palette nützlicher Informationen vermitteln. Fortgeführt werden die 2010 erfolgreich gestarteten Podiumsdiskussionen „Meet the experts“ mit einem erweiterten Programm anwenderbezogener Beiträge zu Themengebieten wie Technik, Ausrüstung und Sicherheit. International bekannte Segelsportler, renommierte Experten und Stars der Wassersportszene geben hier ihr Wissen weiter.

Im Mittelpunkt der 52. hanseboot stehen jedoch wieder Boote und Yachten aus den unterschiedlichsten Segmenten, die in fünf der insgesamt elf Messehallen und im In-Water hanseboot Hafen präsentiert werden. Neuheiten und Klassiker, Sport- und Fahrtenboote gibt es in großer Vielfalt zu bestaunen. Hinzu kommt ein breites Angebot an Ausrüstung und Wassersportzubehör für Segler, Motorbootfahrer, Paddler, Surfer, Angler und Taucher. Rasant geht es in der Halle der Strandsegler zu, während bei den Charterunternehmen und Marinas Urlaubsstimmung aufkommt. Künstlerische Impressionen von Wasser und Wassersport präsentiert die Sonderschau art maritim.

Und weil die hanseboot auch 2011 den Nachwuchs für den Wassersport begeistern will, gilt erneut „Kids go free“. Kinder und Jugendliche bis zu 15 Jahren haben auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe freien Eintritt. Erwachsene zahlen für eine Comeback-Karte, die an einem beliebigen zweiten Tag ab 15 Uhr zum Wiedereintritt berechtigt, 13 Euro. Die hanseboot 2011 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 20 Uhr geöffnet.

Zur Website der hanseboot >>.

 
28.07.2011

Audi MedCup - Jochen Schümann gewinnt in Cagliari - „Container“ schlägt „Quantum Racing“ erneut

Jochen Schümann steuerte das Audi Sailing Team powered by All4One bei der Sardinia Trophy zum ersten Regattasieg im Audi MedCup Circuit 2011. Markus Wieser sichert Udo Schütz’ „Container“ Rang vier und holt in der Saisonwertung weitere vier Punkte auf Spitzenreiter „Quantum Racing“ auf. Jochen Schümann hat mit dem Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel) überlegen die Sardinia Trophy im Audi MedCup gewonnen. Der 57-jährige Steuermann glänzte mit der deutsch-französischen Mannschaft auch am Sonntag (24. Juli) in Cagliari/Italien und siegte nach neun Wettfahrten mit neun Punkten Vorsprung vor dem italienischen Audi Azzurra Sailing Team. Die „Container“ von Udo Schütz aus Selters erlebte an fünf Regattatagen vor Sardinien ein Auf und Ab, machte als Gesamtvierte knapp hinter der „Bribón“ (Spanien) aber vier Punkte auf die „Quantum Racing“ (5.) gut. Die TP 52-Yacht aus den USA führt nach drei von fünf Events im Audi MedCup Circuit 2011 nur noch mit sieben Zählern vor der von Markus Wieser gesteuerten „Container“.

Starker bis stürmischer Mistralwind sorgte auch am Schlusstag vor der schroffen Felsenküste Sardiniens für Drama pur auf der Regattabahn der rasanten Hochseeyachten. Das azurblaue Wasser war von schneeweißen Schaumkronen übersät. Feuerrot stach nur ein Schiff aus dem hochkarätigen Feld der 15,85 Meter langen TP 52-Yachten heraus: Die überragende, neue „All4One“ des Audi Sailing Teams mit dem geborenen Berliner Schümann am Steuer. Manch Schelte, gar Häme hatte der dreimalige Olympia-Sieger und zweifache America’s Cup-Gewinner einstecken müssen, nachdem er zu Saisonbeginn bei der Cascais Trophy in Portugal deutlich hinterher gesegelt war. Bei der Marseille Trophy im Juni in Frankreich ging es bergauf – nur noch nicht in der Endabrechnung.

Doch aller guten Dinge sind drei! Mit der konstantesten Leistung aller Mannschaften hatte „Schümi“ den Gesamtsieg schon am Start des letzten Rennens vor Cagliari in der Tasche. Doch das war der deutsch-französischen Mannschaft mit Taktiker Sebastien Col nicht genug. Sie gewann kurz vor der Ziellinie einen hochspannenden Dreikampf und holte Platz zwei hinter der letzten Tagessiegerin, dem Audi Azzurra Sailing Team mit Guillermo Parada. Zwar reichte das in der Saisonwertung noch nicht ganz, den vorletzten Rang zu verlassen. Doch seinem erklärten Ziel, auf dem Podium zu landen, ist Deutschlands erfolgreichster Segler aller Zeiten ein großes Stück näher gekommen. Ein zuckersüßer Sieg zur Halbzeit des Audi MedCups hat ihn nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die richtige Fährte gebracht.

„Zu gewinnen ist immer etwas ganz Besonderes. Das macht uns stolz, glücklich und mehr als zufrieden“, so Jochen Schümann, „vor allem nach unseren Startschwierigkeiten zu Beginn des Jahres. 2010 sind wir zweimal Zweiter geworden und haben dann ein neues Boot gebaut. Wir mussten erst lernen, es schnell zu segeln, denn das Design (von judel/vrolijk aus Bremen, d. Red.) ist schon ein außergewöhnliches. Doch damit kommen wir nun immer besser zurecht. Das macht uns optimistisch für die beiden letzten Regatten in Spanien.“

So gemischt wie die Einzelergebnisse fiel auch die Wochenbilanz von Markus Wieser aus. Drei Tagessiegen der „Container“ folgten zwei letzte Plätze sowie ein vorletzter Rang zum Schluss. „An der allerletzten Tonne waren wir noch insgesamt Zweite, doch hatten nicht das beste Vorsegel für den stark wechselhaften Wind“, so Wieser. Siegpotential sei zweifelsfrei vorhanden, konnte jedoch zu oft nicht umgesetzt werden. „Wir haben nicht gut genug gesegelt“, gab der Starnberger unumwunden zu, „aber wir konnten auch selten frei segeln.“ Konsequent habe sich die „Quantum Racing“ auf die „Container“ draufgelegt, das heißt mit einer Wende oder Halse deren taktische Bewegungsfreiheit eingeengt, wann immer es die Möglichkeit dazu gab. Dass das Endergebnis der Sardinia Trophy dennoch positiv ausfiel, tröstete Wieser: „Unterm Strich blieb der Regattaverlauf im grünen Bereich. In Cartagena und Barcelona ist noch alles möglich.“

Das musste auch Ed Reynolds, Teamchef von „Quantum Racing“ zugeben. Nach einem rabenschwarzen Tag für das US-Syndikat wird es im Audi MedCup immer spannender. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir überhaupt einmal einen Materialbruch hatten, oder einen Strafkringel drehen mussten. Und nun passiert gleich beiden an einem Tag“, so Reynolds. Beim Start des vorletzten Rennens war eines der beiden Backstagen gebrochen. Steuermann Ed Baird konnte zwar noch wenden, doch bei einer weiteren Wende zurück zur Luvtonne wäre sicher der Mast gebrochen, da das Spinnakerfall als Ersatz bei den harten Bedingungen nicht gehalten hätte. In der Pause wurde repariert, und die US-Boys waren gleich wieder vorne mit dabei. Allerdings begingen sie an der letzten Wendemarke der Regatta ein dummes Foul, indem sie der russischen „Synergy“ von Eugeniy Neigodnikov in deren vorfahrtberechtigten Weg wendeten. Reynolds: „Wir hatten es selbst in der Hand, unseren Vorsprung im Audi MedCup auszubauen. In Cartagena könnte es die härtesten Kurzrennen der Saison überhaupt geben. Da gibt es keine Favoriten mehr.“

Die Soto 40-Klasse sah den dritten überlegenen Saisonsieg der „Iberdrola“ aus Spanien. Nur im letzten Rennen „patzte“ sie noch einmal. Nachdem die Zwölf-Meter-Yacht Steuermann Jose María Torcida in einer Bö aus dem Ruder gelaufen war, wurde sie am Ende nur Zweite hinter der „Noticia IV“ von Iñaki Castañer (ebenfalls Spanien), die im Endklassement sechs Zähler zurück Gesamtzweite wurde. „Diese Leistung hätten wir uns nicht mal in unseren kühnsten Träumen auszumalen gewagt“, sagte „Iberdrola“-Projektleiter Agustín Zulueta, „aber ich bin sicher, die Konkurrenz wird aufholen, und wir haben in den kommenden beiden Monat noch engere Rennen zu erwarten.“

Der vierte Event des Audi MedCup Circuit 2011 findet vom 23. bis zum 28. August im spanischen Cartagena statt. Das Saisonfinale in der TP 52- und der Soto 40-Klasse steht vom 12. bis 17. September in Barcelona/Spanien auf dem Programm.

Zur Website des Audi MedCup >>.

 
28.07.2011

122. Travemünder Woche: Titelkämpfe kommen auf Touren

Das Wetter zur 122. Travemünder Woche hat auf Sommer umgeschaltet, und die Segler genossen die Sonne mit leichten thermischen Winden in der Lübecker Bucht. Das prall gefüllte Meisterschaftsprogramm ist dadurch voll entfacht. In zwölf Disziplinen wir aktuell um die Titel von der Deutschen bis zur Weltmeisterschaft gekämpft. Am Mittwoch (27. Juli) sind auch die 29erXX in ihre Europameisterschaft und die Tornados in ihre Internationale Deutsche Meisterschaft gestartet. Dagegen haben die Dyas ihre Travemünder Woche beendet, mit Detlef Schweitzer/Norbert Schmidt (Rösrath) knapp an der Spitze des Tableaus vor Holger Sueße/Frank Bender (Köln).

Für die jugendlichen Europe-Segler gehen die Jugend-Europameisterschaften nach dem sechsten Rennen am Mittwoch (27. Juli) in die entscheidende Phase. In den bisherigen drei Meisterschaftstagen wurden die Teilnehmer für die Gold- und Silberflotte ermittelt. Dabei schafften aus der deutschen Flotte fünf Jungen und vier Mädchen den Sprung in die jeweils erste Hälfte. Beste Aussichten auf eine Top-Platzierung hat der Bremer Sverre Reinke, der als Siebter zwar vorerst aus den Medaillenrängen herausgerutscht ist, aber lediglich fünf Punkte Abstand auf den erstplatzierten Tomas Westerbrand (Schweden) hat. „Für Sverre ist noch alles drin. Die Plätze eins bis neun liegen sehr eng beieinander, und in der Goldflotte beginnt die Meisterschaft fast von vorn“, sagt die Lübeckerin Janika Puls, die die deutschen Jungs als Trainerin betreut.

Auch die Windvorhersage stimmt sie zuversichtlich: „Sverre fühlt sich bei leichtem Wind am wohlsten, das passt also. Aber auch bei mehr Wind ist er sehr schnell.“ Bei den Mädchen liegen sogar zwei Deutsche in den Top-Ten. Für Marisa Roch (Wees) auf Platz acht und Lina Rixgens (Köln) als Zehnte wird es gegen die starken Skandinavierinnen wegen der größeren Punktabstände schwieriger, ganz nach vorn zu kommen. Hier führt die Dänin Christina Andersen.

Ebenfalls auf der Jagd nach einem Nachwuchs-Titel sind die 49er. In der olympischen Disziplin wird erstmals in der Geschichte der Klasse eine Junioren-WM ausgesegelt. Hier scheinen sich die Hoffnungen der Kieler Crew Erik Heil/Thomas Plößel auf eine Medaille durch inzwischen zwei Frühstart-Disqualifikationen in Luft aufzulösen. „Jetzt wird es natürlich schwer, ganz nach vorn zu kommen. Der zweite Frühstart ist eigentlich kaum zu verkraften. Schade, denn die Serie sonst war top. Aber vielleicht geht ja noch was, immerhin sind 16 Rennen geplant“, sagte Steuermann Erik Heil, der von wechselhaften Windbedingungen auf der Bahn berichtete.

„Erst war es noch ganz gut, aber später ließ es immer mehr nach. Zum Schluss war es grenzwertig. Das haben zumindest die anderen Teams berichtet. Wir waren wegen des Frühstarts da schon an Land.“ Wegen diverser Disqualifikationen im Laufe des Tages hat die Führung in der WM-Wertung gewechselt. Die Briten Max Richardson/Nick Redding liegen nun in der Top-Position. Vor ihnen sind aber noch die Dänen Allan Nørregaard/Peter Lang und Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (Kiel), die aufgrund des Alters allerdings nicht in die Junioren-Wertung eingehen.

Einen globalen Titel für gestandene Akteure segeln derweil die Folkeboote aus. Die Dreimann-Kielboote haben für ihren Gold Cup am Mittwoch ein Marathon-Rennen über den Kurs gebracht. Dreieinhalb Stunden benötigten sie für den Neun-Meilen-Kurs. Lokalmatador Heino Haase, der als segelnder Organisator die Fäden in der Hand hält, nahm das Zeitlupen-Rennen und die lange Rückfahrt mit Humor: „Wer stört diese himmlische Ruhe vor dem Brodtner Ufer?“, begrüßte er wissbegierige Anrufer auf seinem Handy. Nach vier Wettfahrten nehmen die Gesamtresultate inzwischen mehr den erwarteten Rahmen an. Mit einem Tagessieg hat der deutsche Meister Stefan Schneider (Berlin) seine Spitzenposition zementiert. Es folgen der Laboer Sönke Durst und der schleswig-holsteinische Landesmeister Walther Furthmann (Strande). Auch Titelverteidiger Christoph Nielsen (Berlin) findet nach und nach zurück in die Erfolgsspur und ist inzwischen auf Platz vier angekommen.

Bei der Weltmeisterschaft der Laser 2 haben die führenden Lisa Buddemeier/Matthias Düwel (Kiel) nach einer bis dahin souveränen Serie einen Dämpfer einstecken müssen. „Wir wissen nicht, was da los war. Da hat wohl was am Schwert oder Ruder gehangen, und wir sind von Platz vier auf zehn zurückgefallen“, berichtete Vorschoter Düwel. In der Gesamtwertung ist das Duo nach vier Tagessiegen aber weiterhin deutlich an der Spitze: „Es wäre schon toll, wenn wir nach dem EM-Titel vom vergangenen Jahr nun den WM-Titel feiern könnten. Aber sicher ist so etwas nie, und vieles hängt von der Tagesform ab. Daher haben wir vorher auch noch intensiv das Revier getestet. Allerdings hatten wir dabei ganz andere Windverhältnisse als jetzt“, so Düwel.

Die vierte Weltmeisterschaft der Travemünder Woche sieht weiterhin den US-Amerikaner Chris Maas an der Spitze. Der Mann aus Übersee beherrscht die spektakuläre Klasse der International Canoe mit dem charakteristischen Ausreitsitz in Perfektion und fuhr bereits fünf Siege in den sieben Wettfahrten ein. Die beiden anderen Siege schnappte sich der Oldenburger Peter Ullmann, der damit ärgster Verfolger von Maas bleibt.

Der Titel der Nordea Moth-Europameisterschaft scheint nach drei von fünf Regattatagen so gut wie vergeben. Während der Brite Chris Rashley Tagessieg an Tagessieg reiht, nehmen sich die Verfolger gegenseitig die Punkte ab. Mittendrin im Medaillenkampf steckt als Zweiter auch noch der Budenheimer Markus Steeg, der nach einem Patzer zum Auftakt inzwischen beständig Top-Ten-Platzierungen einfährt. Die Boote der Konstruktionsklasse entwickeln sich rasant weiter. Das musste auch der Olympia-Dritte im 49er von 2008, Hannes Peckolt, erfahren. Der Kieler hat sich eine wenige Jahre alte Motte zugelegt und steckt damit im Mittelfeld fest: „Mit meinem ,Bladerider‘ kann ich zwar viel Spaß haben, gegen die neuen ,Mach2‘ habe ich aber keine Chancen.“

Zu einem knallharten Kopf-an-Kopf-Rennen Deutschland gegen Großbritannien entwickelt sich die Javelin-EM. Nach sieben Wettfahrten liegen nun die Braunschweiger Jens und Jan Schlittenhard punktgleich vor den Briten Brian und David Earl. Beide Teams haben drei Tagessiege, zwei zweite Plätze und einen dritten Rang in der Wertung.

Wechselhaft begann die 29erXX-EM für die Schwestern Jule und Lotta Görge aus Kiel. Nach einem Sieg zum Auftakt kassierten sie später deutliche Dämpfer und rangieren nun auf Platz drei. Ganz vorn weht der dänische Stander von Jeanine Olrik/Frederikke Graversen.

Der Einstieg in die Wettbewerbe der Katamaran-Klassen verlief ganz nach den Erwartungen. Während die Brüder Helge und Christian Sach (Zarnekau) mit einem Doppelsieg in der F18-Klasse auf ihren 17. Travemünder Woche-Sieg zusteuern, führen Roland und Nahid Gäbler ebenso eindeutig bei den Tornados. Nachdem das Ehepaar im vergangenen Jahr vor Travemünde die Weltmeisterschaft gewonnen hat, will es nun den Titel als Internationaler Deutscher Meister.

Deutschen Meister-Lorbeer haben auch Christopher Ossenkopp (Hannover) bei den Erwachsenen in der Taifun-Klasse und Leif Niklas Junge/Viktor Kopp (Schellhorn) bei den Jugendlichen im Visier. Und bei den gerade begonnenen Regatten der 29er und den olympischen Lasern liegen die Spanier Carlos Robles/Florian Trittel (29er) und Marco Grasse (Berlin) im Laser in Führung.

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Aktuelle Bilder von der Travemnder Woche >>.

 
28.07.2011

Training für die Extreme Sailing Series: Karbon-Multihull sorgt in Zell am See für Aufsehen

Mit einem Trainingslager in Zell am See bereiten sich die öterreichischen Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher mit Red Bull Extreme Sailing auf den Europa-Auftakt der Extreme Sailing Series 2011 in Cowes am 6. August vor. Der 20 Meter hohe und knapp 13 Meter lange Katamaran sorgte am 3 km langen und 1, 5 km breiten See für Aufsehen und Speed-Rekorde. Sechs Tage trainierten Hagara /Steinacher (mit Will Howden/UK und Craig Monk/NZL) in Zell am See und verpassten dem bis zu 75 km/h schnellen Karbon-Multihull den Feinschliff für das nächste Rennen der Extreme Sailing World Series 2011 in England (Cowes). "Zwei Trainingseinheiten am Wasser, zwei mal täglich in der Kraftkammer. Wir ziehen ein hartes Programm durch", erklärt Hans Peter Steinacher (Taktiker). Der drei Kilometer lange und 1,5 km breite See eignete sich perfekt, wie Hagara festhält: "Wenn Wind herrscht und wir in Rennmodus arbeiten, segeln wir in weniger als vier Minuten die Längsseite ab. Dann hat die Crew jede Menge Arbeit."
In Zell am See wurdenn vor allem Rennstarts simuliert sowie Wendemanöver perfektioniert, um in den gefährlichen Gewässern von Cowes die America´s Cup Teams Alinghi, Artemis oder Emirates Team New Zealand zu fordern. Die Isle of Weight ist bei den 11 besten Multihull-Teams der Welt gefürchtet. "Bis zu 28 Knoten, hohe Wellen und eine enorme Strömung. Sechs Rennen täglich bringen die Crew ans Limit", sagt Red Bull Extreme Sailing Skipper Roman Hagara.


 
28.07.2011

Solarstrom aus dem Hamburger Hafen

Auf dem Dach des zur Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) gehörenden Logistikzentrums Altenwerder hat HAMBURG ENERGIE eine der größten Solaranlagen Hamburgs errichtet. Der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters und HAMBURG-ENERGIE-Geschäftsführer Dr. Michael Beckereit nahmen am 19. Juli eine der größten Solaranlagen der Hansestadt im Hamburger Hafen in Betrieb. Auf dem rund 29.000 Quadratmeter großen Dach des Logistikzentrums Altenwerder, direkt neben dem HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA), hat HAMBURG ENERGIE eine knapp 4.000 Dünnschichtmodule umfassende Fotovoltaikanlage installiert. Diese wird jährlich rund 460.000 Kilowattstunden CO2-freien Strom erzeugen – damit können rund 170 Haushalte ein Jahr lang mit Energie versorgt werden.

Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender der HHLA: „Wir freuen uns, einen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Stromerzeugung leisten zu können. Für uns ist die Kooperation mit HAMBURG ENERGIE ein weiterer logischer Schritt in unserem umfassenden Engagement für Nachhaltigkeit.“

Dr. Michael Beckereit, Geschäftsführer HAMBURG ENERGIE: „Die Anlage auf dem Logistikzentrum der HHLA ist die größte, die wir im Rahmen unseres Solarprojekts im Hamburger Stadtgebiet realisiert haben. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass wir unser Ziel, zehn Megawatt zusätzliche Solarleistung zu installieren, erreicht haben.“

Eine zweite Solaranlage errichtet HAMBURG ENERGIE derzeit auf dem HHLA Container Terminal Tollerort (CTT). Auf dem rund 4.000 Quadratmeter großen Dach des CTT-Werkstattgebäudes werden nach Inbetriebnahme jährlich rund 113.000 Kilowattstunden Strom erzeugt.

Im Juli des vergangenen Jahres hatte der städtische Energieversorger eine Solaroffensive gestartet: Bis Ende 2011 sollten Anlagen mit einer Gesamtleistung von zehn Megawatt in Betrieb gehen. Zur Jahresmitte ist diese Maßgabe nun erfüllt. „Grüne Dächer“ haben neben der HHLA unter anderem Airbus, der Flughafen Hamburg, das Universitätsklinikum Eppendorf, der FC St. Pauli und Union Investment Real Estate erhalten.

Für die HHLA ist die Kooperation mit HAMBURG ENERGIE ein weiterer Baustein ihrer Nachhaltigkeitsoffensive „Auf Kurs“. So bezieht die HHLA für den Container Terminal Altenwerder bereits Strom aus erneuerbaren Energiequellen und testet in einem Pilotprojekt die weltweit ersten batteriebetriebenen automatischen Container-Transportfahrzeuge (Automated Guided Vehicles). Eckpfeiler der HHLA-Nachhaltigkeitsstrategie sind unter anderem: die Organisation ökologisch vorbildlicher Transportketten für den Containertransport, der Flächen schonende Ausbau der Anlagen, energieeffiziente und klimaverträgliche Umschlag- und Lagerprozesse durch Automatisierung und innovative Geräte sowie den Einsatz von Energie aus erneuerbaren Quellen, höchste Standards für den Gesundheitsschutz durch umfassende Programme für Prävention und Arbeitssicherheit sowie das jahrzehntelange Engagement für Aus- und Weiterbildung in der Hafenlogistik.


 
28.07.2011

TP52 Quantum Racing unterwegs auf der Ostsee

In den letzten drei Wochen war eine TP52 Quantum Racing auf der Ostsee unterwegs und konnte dort an verschiedenen Stränden in Dänemark und Schweden gesehen werden. Stets war das vollständig aus Karbon gebaute Boot im flacheren Wasser unterwegs und hatte dennoch keine Probleme mit dem Tiefgang. Der Grund ist einfach: am Steuer ein erfahrener Regattasegler, der stets Pinne und Schoten bequem in der Hand hielt. Doch wie ist das möglich? Einhand TP52 segeln? Ja, das geht. Mit dem TP52 Quantum Racing Modell! Mit 65cm Länge immer perfekt auch in flachem Wasser zu segeln und dank 2,4 GHz Fernsteuerung haben Sie immer alles "Fäden" in der Hand. Und wem nach Regatta gelüstet, der ist mit dem Modell auch perfekt bedient, denn es ist konform zu den Regeln der internationalen RG 65 Klasse. Das Boot wurde in Dänemark und Schweden übrigens von einem äusserst hartnäckigen Paparazzi beobachtet, der sein Material anschließend auf YouTube präsentierte....

Hier gehts zum neuen TP52 Quantum Racing Papparazzi-Video >>.

 
28.07.2011

Schnell seit 1970: die Dyas

Seit 1970 wird die Dyas als Zweimann-Kielboot gebaut. Ausgestattet mit Trapez und Spinnaker segelt das Boot sportlich. Als Einheitsklasse sollte es vor allem für Regatten dienen und ist seit 1973 auch anerkannte DSV-Klasse. Die Dyas gilt als schnell und nur der Vorschoter steht im Trapez. Zwar kann die Dyas gut getrailert werden, für das Slippen ist aber aufgrund des Tiefgangs von rund 1,10 m fast immer Kranen angesagt, denn der Kiel ist fest montiert.
Der Rumpf ist aus GFK, das Rigg aus Aluminium. Die Klassenvereinigung ist sehr aktiv und es gibt insbesondere in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden viele Regatten. Unter anderem segeln die Dyas bei der Travemünder Woche. Aber auch der Europa-Cup, der jährlich auf dem Gardasee ausgetragen wird, ist nach Angaben der Klassenvereinigung beliebt und attraktiv.
Derzeit gibt es zwei Werften, die eine Lizenz für den Bau der Dyas besitzen. Entworfen wurde die Dyas von Helmut Stöberl, der diverse weitere Boote entwickelt hat.

Technische Daten:

LüA: 7,15m
Breite: 1,95m
Tiefgang: 1,10m
Gewicht: 605 Kg
Segefläche am Wind: 22qm
Spinnaker: 24qm


Zur Website der Klassenvereinigung >>.

 
21.07.2011

Bastler-Schnäppchen: VO70 Rumpfschale aus Karbon mit Fehlern

Uns ist eine VO70 Rumpfschale mißglückt, aber das ist Ihr Bastler-Glück! Denn für Bastler bieten wir diese Rumpfschale jetzt zum Schnäppchen-Preis von 89,- statt 198,- Euro an! Der Rumpf hat überall kleine Luftblasen und sollte gespachtelt, grundiert und lackiert werden. Ideal für Experimente und Eigenbau-Überlegungen. Mit 107cm Länge bietet der Rumpf reichlich Platz für diverse Einbauten. Es handelt sich um ein Einzelstück. Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand.

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Zum VO70 Rumpf-Schnppchen >>.

 
21.07.2011

Deutscher Tag zum Auftakt in Cagliari: Zwei Tagessiege und Gesamtführende

„Container“ mit Skipper Markus Wieser und Jochen Schümanns Audi Sailing Team powered by All4One gewinnen die ersten beiden Wettfahrten und führen die dritte Audi MedCup-Serie in Cagliari/Sardinien an. „Quantum Racing“ (USA) überraschend hinten.
Bilderbuchbedingungen mit sonnigem Starkwind und zwei sensationelle deutsche Tagessiege kennzeichneten den Auftakt des Audi MedCup Circuit in Cagliari. Bei der dritten von fünf Regattaserien um die Sardinia Trophy in Italien gewann die TP 52 „Container“ von Udo Schütz (Selters) mit dem Starnberger Markus Wieser am Steuer am Mittwoch (20. Juli) das erste Rennen und sicherte sich durch Platz zwei danach gleich die erste Gesamtführung. Ein Tagessieg in der zweiten Wettfahrt bescherte dem deutsch-französischen Audi Sailing Team powered by All4One mit Jochen Schümann (Penzberg) am Ruder die Verfolgerposition zwei Punkte dahinter. Enttäuschend verlief der erste Tag für die nach zwei Serien führende „Quantum Racing“ aus den USA. Skipper Ed Baird schaffte nur zwei sechste Plätze und hat zunächst nur die nicht gestartete britische „Gladiator“ (Anthony Langley) hinter sich.

Der berüchtigte Mistral schäumte das azurblaue Wasser an der sardischen Küste auf, als die 15,85 Meter langen Rennyachten der TP52-Klasse am Mittwochmittag den malerischen Hafen von Cagliari verließen. Starke bis stürmische Böen sorgten für ein Regattasetup der absoluten Extra-Klasse. Die zwölfköpfigen Crews hatten alle Hände voll zu tun, um die Schiffe bei Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 20 Knoten (rund 40 km/h) im Griff zu behalten. Nur ein paar geplatzte Spinnaker zeugten von der hohen Qualität des internationalen Teilnehmerfelds.

Bereits das Auftaktrennen wurde zu einer eindrucksvollen Demonstration der Gewinner der Marseille Trophy vor rund einem Monat. Nach durchschnittlichem Start taktierte der Neuseeländer Hamish Pepper die „Container“ Mitte der Startkreuz an die Spitze und verteidigte diese das ganze Rennen. Nur einmal kam Skype-Gründer Niklas Zennström, Gewinner des Vorbereitungsrennens am Vortag, mit seiner „Rán“ (Schweden) durch einen 15-Grad-Dreher des Windes bis auf wenige Meter an die Deutschen heran. Doch mit einem traumhaft sicheren Bootshandling baute die „Container“ den Vorsprung auf dem letzten Teilstück gleich wieder aus.

„Unser Boot hämmert vor dem Wind nur so übers Wasser“, beschrieb Pepper die Momente, in denen die Gegner teilweise nur so stehen gelassen wurden. „Wir müssen nach der Am-Wind-Kreuz nur halbwegs mit dabei sein, dann geht nach vorne noch alles.“ Er zollte vor allem auch seinem Steuermann großes Lob, der „immer ganz ruhig und gelassen blieb“, obwohl die Böen zwischendurch schon heikel waren. Hamish Pepper nannte Geduld und Vertrauen ins eigene Potential als Schlüsselfaktoren für den Auftakterfolg. Umso mehr verwunderte ihn das Abschneiden der „Quantum Racing“: „Die Mannschaft ist so erfahren und hat trotzdem durch Fehler Federn lassen müssen.“

Völlig anders verlief die zweite Tageswettfahrt bei weiter sehr böigem Wind. Jochen Schümann erwischte mit dem Audi Sailing Team einen Nullstart nur einen Augenblick vor der „Container“. Während der geborene Berliner als Einziger auf die linke Bahnseite hinaus steuerte und damit goldrichtig lag, verloren sich Wieser & Co. in der Mitte des Felds und trieben die Konkurrenz an der ersten Wendemarke vor sich her. Kampfgeist war gefragt und wurde geboten. „Schümi“ und sein Taktiker Sebastien Col verteidigten die Führung clever, trotz eines gerissenen Spinnakers im Zweikampf mit dem Audi Azzurra Sailing Team aus Italien, da die Mannschaft um Guillermo Parada ihren Spi halb über Bord gehen ließ und ausgebremst wurde. Die „Container“ arbeitete sich indes Stück für Stück nach vorn und schnappte auf dem Zielstück in einem Halsenduell sogar der russischen „Synergy“ von Eugeniy Neigodnikov noch Platz zwei weg, die wiederum danach noch ein Foul beging und nach einem Strafkringel nur Letzte auf dem Wasser wurde.

„Cagliari scheint ein gutes Pflaster für uns zu sein“, freute sich Schümann nach dem Auftakt, „denn schon im Vorjahr waren wir hier Zweiter. Es gibt immer noch Dinge zu verbessern, aber mit dem Tagessieg sind wir natürlich sehr zufrieden.“ Der dreifache Olympiasieger haderte zwar zunächst noch mit der Vorwindgeschwindigkeit; doch auch die verbesserte sich dann. Schümann: „Das Boot läuft jetzt gut in diesen Starkwindbedingungen. Das zeigt auch, wie sehr wir uns gesteigert haben, denn bei ähnlichen Verhältnisses wurden wir in Cascais nur Letzter.“

Die Sardinia Trophy im Audi MedCup wird am Donnerstag (21. Juli) mit zwei weiteren Wettfahrten fortgesetzt. Gleichzeitig kommt es zum Auftakt der Soto 40 mit der gesamtführenden spanischen „Iberdrola“. Die Entscheidungen fallen am Sonntag (24. Juli).

Zur Website des Audi MedCup >>.

 
21.07.2011

122. Travemünder Woche: Von Titelkämpfen und feinem Festival

Zwölf internationale Titelkämpfe in spektakulären Bootsklassen, Segeln hautnah vor dem Publikum und ein feiner Festivalschmaus für alle Sinne – das sind die Zugpferde der 122. Travemünder Woche. Die schönste Regatta der Welt wird ab Freitag, dem 22. Juli, mehr als 1.500 Aktive aus 24 Nationen auf rund 770 Booten und eine Million Besucher aus vieler Herren Länder für zehn Tage an die Travemündung locken. Sportliche Höhepunkte sind allein vier Welt- und fünf Europameisterschaften. Gefeiert wird von der Bertlingstraße bis zur Trelleborgallee mit Livemusik von Fools Garden („…just another lemon tree“) bis Gunter Gabriel, Leckereien von FeinHeimisch bis Indisch sowie zwei atemberaubenden Höhenfeuerwerken und einer bengalischen Classic Night. Kinder toben kostenlos im CITTI-Park und last but not least ziehen nachmittags wieder die Kurzrennen auf der Segelarena Trave das Publikum in ihren Bann.
„Die Lübecker Bucht ist fast schon unser Heimatrevier“, strahlten Nahid und Roland Gäbler, die aus dem dänischen Tinglev nach Travemünde kommen, um internationale deutsche Meister der Tornados zu werden. Der deutsche Steuermann und seine skandinavische Ehefrau sorgten im Vorjahr bei der TW für die Sensation, indem sie als erste Mixed-Crew überhaupt Weltmeister der pfeilschnellen Katamarane wurden. „Aber Titelverteidiger sind wir nicht, bei der IDM waren wir nur Fünfte“, korrigiert die Vorschoterin, die sich dennoch der Favoritenrolle bewusst ist.
Schließlich wollen Roland und Nahid Gäbler 2016 sogar gemeinsam bei den Olympischen Spielen in Brasilien starten, wenn, ja wenn der Tornado für gemischte Mannschaften den Olympia-Status erhält. „Es gibt gar kein besseres Boot dafür“, sagt der Präsident der internationalen Klassenvereinigung selbstbewusst. Und genau das wollen sie auch auf der Travemünder Woche wieder zeigen, wenn es zu den Traverennen direkt vor den Augen der Zuschauer an den Start geht.
Keine direkte Konkurrenz dafür, wohl aber mindestens so spektakulär sind die in der Segelszene schlicht als Motten bekannten „Segelgeräte“. Sie versetzen den geneigten Zaungast immer wieder in blankes Erstaunen. Denn die Akrobaten der Moth-Klasse hebt es durch eine Art Flügel unterm Boot schon bei leichten Winden in die Höhe; sie scheinen geradezu übers Wasser zu schweben. Bei frischer Brise neigt das filigrane Sportgerät durchaus zu ungewollten Stunts. Ein Hingucker allemal, und deshalb machen die Cracks auch am Sonnabend (23. Juli) ab ca. 17 Uhr den Auftakt bei den Traverennen. Ihre EM beginnt am Montag auf Bahn Hotel vor dem Priwallufer, wenn auch die Folkeboote, Int. Canoe-Skiffs und Laser 2 mit ihrer WM starten.
Nach der feierlichen TW-Eröffnung auf der Kogge „Lisa von Lübeck“ an der Überseebrücke I am Freitagabend um 18 Uhr durch Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard und den neuen Vorsitzenden des Hauptveranstalters Lübecker Yacht-Club (LYC), Dierk Faust, fällt der erste Startschuss am Folgetag schon um 10 Uhr. Dann gehen die Dickschiffe auf ihre Mittelstreckenwettfahrt ins benachbarte Grömitz. Die Jollen und Kielboote folgen ab 13 Uhr. Insgesamt werden zehn Regattabahnen in der Lübecker Bucht ausgelegt. Den Abschluss am letzten Sonntag bilden wiederum die Yachten mit Kurzrennen auf der Seebahn und das Medaillenrennen der ersten Junioren-Weltmeisterschaft der olympischen 49er überhaupt, wo die deutschen Olympiaaspiranten Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann allerdings zuschauen müssen. Die beiden sind inzwischen „Ü23“ und starten vor dem Finale in der altersoffenen Wertung bei der TW.
Aufregend wird die Eröffnung auch für den 15-jährigen Pascal Hattich. Das hoffnungsvolle Nachwuchstalent vom Lübecker Yacht-Club wird zusammen mit Heino Haase, dem Lübecker Flottenchef der Folkeboote den sportlichen Eid sprechen. In der Woche muss er sich dann gegen 91 männliche Gegner (75 Mädchen starten parallel) der Jugendeuropameisterschaft in der Europe-Jolle beweisen, das quantitativ größte Teilnehmerfeld. „Ich möchte ein Drittel hinter mir lassen, das wäre im zweiten Jahr nach dem Umstieg schon ein großer Erfolg“, gibt sich Hattich noch bescheiden.
Und auch im Landprogramm geht es hoch her. Stammgäste der Travemünder Woche werden das positiv veränderte „Stadtbild“ von Lübecks Perle an der Ostsee sofort bemerken, denn das verkommene Spaßbad AquaTop an der Schokoladenseite wurde nach jahrelangen Diskussionen endlich abgerissen. Auf der frei gewordenen Fläche wird ein neuer kulinarischer Hochgenuss der TW präsentiert. Er heißt FeinHeimisch und spiegelt regionale Küche nach dem Motto „Schleswig-Holstein is(s)t lecker!“ wider. Acht Gastronomen haben ihre Beteiligung angemeldet. Dazu gibt es in dem Bereich eine eigene kleine Livemusik-Bühne. Liebhaber der scharfen Zunge kommen beim „Shikara“ an der Strandpromenade auf ihren Geschmack, Meeresfrüchte von „Gosch“ gibt es an der Travepromenade. Ob Bratwurst oder „Lübzer“-Pils, Flammkuchen, Fliederbeerbrause oder frische Fritten, für das Wohlbefinden wird gesorgt.
Ein breites Spektrum deckt das Musikangebot auf mehreren, auch kleinteiligen Bühnen sowie in den drei Strandclubs „Tanzen am Meer“, „Havana Club Beach Club“ und „Sailor’s Beachclub“ ab. Country-Legende Gunter Gabriel singt am Sonntag (24. Juli) ab 18.30 Uhr auf der Festivalbühne im Brügmanngarten, wo auch Fools Garden am Montag (21 Uhr) ihre Ohrwürmer spielt. Schlagerstar G. G. Anderson hat dort Dienstag um 18 Uhr einen Kurzauftritt. Weitergeschwoft wird bei der Schlagerparty neben der Lotsenstation. Und wer es klassisch mag, sollte sich die atemberaubende Pyroperformance zu Beethovens 5., Wagner, Strauss und Tschaikowskys Schwanensee am späten Dienstagabend rund um den Piratenspielplatz neben der Nordermole nicht entgehen lassen.
„Die gelungene Verknüpfung von hochklassigem Regattasport und vielfältigem Festivalprogramm in unmittelbarer Nähe machen den unverwechselbaren Charakter der Travemünder Woche aus“, sagt Dierk Faust stellvertretend für die Organisatoren mit rund 300 vorwiegend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Großevents, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt ist. Es schließt am zweiten Sonntag (31. Juli) gegen 23 Uhr nach einem Höhenfeuerwerk von der Norder- und der Südermole aus auf Disney-Musik aus „Fluch der Karibik“.

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21.07.2011

Erstmal 13.000 TEU Schiff in Hamburg am Container Terminal Tollerort abgefertigt

Premiere am HHLA Container Terminal Tollerort (CTT): Mit der „Cosco Glory“ wurde am Wochenende erstmals ein Schiff mit einer Stellplatzkapazität von 13.000 Standardcontainern (TEU) abgefertigt. Der Container Terminal Tollerort (CTT) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat sich in den vergangenen Jahren gezielt auf die Abfertigung von Großcontainerschiffen der neuen Generation vorbereitet. Dafür investierte die HHLA auf dem CTT unter anderem in einen neuen Liegeplatz und rüstete ihn mit fünf neuen Super-Post-Panamax-Brücken aus. Zudem baute der CTT die Yardfläche hinter diesem neuen Liegeplatz aus, um den Abfertigungsprozess zu optimieren. Die „Cosco Glory“, die für die chinesische Reederei Cosco fährt, lief am Sonnabend gegen 05.30 Uhr den CTT an. Weil Cosco ein langjähriger Kunde des Hamburger Hafens ist, wurde die „Cosco Glory“ vom Ältermann der Hamburger Hafenlotsen, Klaus Vorwerk, begleitet. Das Schiff hat den Hafen am Sonntagabend wieder verlassen. Neben Standardcontainern hat die „Cosco Glory“ noch Großkomponenten für den Bau eines Flugzeuges geladen. Dr. Thomas Koch, Geschäftsführer des CTT: „Wir sind stolz, mit der ‚Cosco Glory‘ das erste Großcontainerschiff der neuen Generation am CTT abgefertigt zu haben. Für diesen Moment haben wir in den vergangenen Jahren gearbeitet, investiert und uns vorbereitet.“ Der neue Liegeplatz am CTT ermöglicht nicht nur die Abfertigung von Großcontainerschiffen. Durch den Einsatz der fünf neuen Super-Post-Panamax-Containerbrücken kann der CTT auch sein Leistungsangebot weiter verbessern und eine noch höhere Produktivität erzielen. Die Reederei Cosco setzt die 367 Meter lange und 48 Meter breite „Cosco Glory“ im NE3-Dienst ein, der Asien mit Europa verbindet und einmal wöchentlich den CTT anläuft. Die nächste Abfertigung eines 13.000-TEU-Schiffes am CTT ist für den 4. August geplant. Mit dem neuen Liegeplatz am CTT hat die HHLA die Voraussetzungen für eine effiziente Abfertigung der weltgrößten Containerschiffe in Hamburg weiter verbessert. Unter den derzeit geltenden Tiefgangs- und Breitenrestriktionen der Elbe können sie Hamburg allerdings nur in einem begrenzten Zeitfenster anlaufen und selbst dann nur, wenn sie nicht voll beladen sind. Daher stellt der Anlauf der Großschiffe auch einen Vertrauensvorschuss der Reedereien in eine baldige Fahrrinnenanpassung der Elbe dar.


 
14.07.2011

Audi MedCup-Bergfest in Cagliari

Die Dritte der fünf hochklassigen Regattaserien startet am Dienstag den 19. Juli. Deutsche TP 52 „Container“ mit Skipper Markus Wieser nach Sieg in Marseille diesmal auch Gejagte. Jochen Schümann will Aufwärtstrend des Audi Sailing Team powered by All4One fortsetzen.

Eine Woche vor Beginn der dritten von fünf Regattaserien des Audi MedCup Circuit in Cagliari auf Sardinien/Italien (19. bis 24. Juli) könnten die Ausgangspositionen für die beiden deutschen Segelyachten in der Bootsklasse TP 52 unterschiedlicher kaum sein. Nach ihrem sensationellen Sieg bei der Marseille Trophy im Juni in Frankreich ist die neue „Container“ von Udo Schütz aus Selters bis auf elf Punkte an die gesamtführende Topfavoritin „Quantum Racing“ aus den USA herangerückt. Steuermann Markus Wieser aus Starnberg wird sich wohl oder übel mit der Zweitrolle des Gejagten auseinander setzen müssen. Und zu den ehrgeizigen Jägern gehört auch Skipper Jochen Schümann mit dem deutsch-französischen Audi Sailing Team powered by All4One, das zwar im Zwischenklassement bis dato nur den vorletzten Rang einnimmt, sich aber im Vergleich zum Saisonauftakt in Portugal (Cascais Trophy) zuletzt stark verbessert zeigte.

„Wir liegen voll im Soll und sind als Neulinge in der TP 52 natürlich mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden“, sagt Markus Wieser, der das Podium als hochgestecktes Ziel ausgab. „Aber das ist überhaupt kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen.“ Hatte seine Mannschaft mit Platz zwei beim Auftakt zunächst für allgemeines Erstaunen in der Szene gesorgt, war spätestens seit dem Gewinn der Marseille Trophy klar, dass die nach einer Konstruktion von Judel/Vrolijk in England gebaute „Container“ keine Eintagsfliege ist. Und dennoch arbeitet das Team weiter Verbesserungspotential heraus. Eine Schlüsselfigur dabei: Großsegeltrimmer und Segeldesigner Hartwell Jordan aus den USA. „Wir bekommen zwei neue Vorsegel, um unsere Geschwindigkeit hoch am Wind bei leichter Brise zu erhöhen“, so Wieser, „in dem Bereich konnten wir mit den Besten noch nicht ganz mithalten.“

Dazu zählte der 46-jährige auch die russische „Synergy“ um Eugeniy Neigodnikov, der jedoch Konstanz fehlte und die dadurch in Frankreich nur Fünfte wurde. Das Maß aller Dinge bleibt die „Quantum Racing“ um den America’s Cup-Gewinner von 2007, Ed Baird. Lange Zeit hatte sie auch die zweite Serie angeführt, ehe sie von der „Container“ noch abgefangen wurde. „Das hat uns am Ende nur anderthalb Punkte gekostet, während wir unseren Vorsprung auf alle anderen Verfolger ausgebaut haben“, will Projektmanager Ed Reynolds die Niederlage nicht als Misserfolg werten. „Wenn du vorne liegst, segelst du ganz anders und gehst nicht so viel Risiko ein“, erklärt der US-Amerikaner, „aber du kannst nicht auf alle anderen gleich gut aufpassen. Das ist bei der Tour de France im Radsport derzeit nicht anders.“

Reynolds nannte auch einen riskanten Schlag des Audi Sailing Team im letzten Rennen von Marseille als Grund für den verpassten Regattasieg. Damit hatten Jochen Schümann und sein Taktiker Sebastien Col nämlich die „Quantum Racing“ im Schlussspurt überholt und so der „Container“ den alleinigen Sieg geebnet. Der dreimalige Olympiasieger und seinerseits America’s Cup-Gewinner als Teamchef von Ed Baird lässt sich diesen Erfolg jedoch nicht madig machen. „Wir haben Stück für Stück unser Selbstvertrauen zurückgewonnen“, so Schümann, „und können uns jetzt mehr auf das taktische und strategische Regattasegeln gegen die Gegner konzentrieren, weil wir uns nicht mehr so große Sorgen um das Speedpotential unseres Neubaus machen müssen.“

Das innovative Judel/Vrolijk-Design war in Portugal durch Spinnaker- und Trimmprobleme schlicht zu langsam gewesen, hatte vor Monatsfrist aber sogar seinen ersten Tagessieg gefeiert. Schümann: „Podiumsplätze sind und bleiben auch unser Saisonziel, wenngleich die Top drei in der Endabrechnung wohl kaum noch zu erreichen sein dürften. Es ist zu unwahrscheinlich, dass alle Führenden patzen.“ Dennoch sei die Leistungsdichte der acht Syndikate beispiellos. Im Audi MedCup könne jeder jeden jederzeit schlagen. „Das ist auch der große Unterschied zum nächsten America’s Cup, wo noch nicht einmal sicher ist, dass es überhaupt acht Teilnehmer an die Startlinie schaffen“, meint Deutschlands erfolgreichster Segler aller Zeiten, „und die Chancen sind dort zudem von vornherein ungleich verteilt.“

Der 57-jährige vertraut derselben Aufstellung wie zuletzt und erwartet vor dem hochsommerlichen Sardinien eine konstante leichte bis mittlere Seebrise. Bei stürmischem Mistral hatte er indes die letzte Wettfahrt im Audi MedCup 2010 an gleicher Stelle gewonnen. „Wir nehmen eben was kommt. Uns sind alle Windbedingungen recht.“

Ebenfalls unverändert geht die „Container“ ins Bergfest der laufenden Saison, die noch Regatten in Cartagena im August und das Finale in Barcelona (beides Spanien) auf dem Kalender hat. „Wir haben mit dieser Crew für die gesamte Saison geplant, und alle sind Feuer und Flamme auf die nächsten Rennen“, berichtet Wieser von einer exzellenten Stimmung innerhalb des Teams. „Wir spüren überhaupt keinen Druck. Wir haben Spaß beim Segeln, und das ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor. Bei uns an Bord wird unterwegs auch mal gelacht.“

Das Regattarevier in der U-förmigen Bucht von Cagliari ist weitgehend vor Wellengang geschützt. Das halb geschlossene Becken sorgt durchaus an beiden Seiten für einige Nuancen in Windrichtung und -stärke. Spätestens am Wochenende treffen die Protagonisten vor Ort ein, denen laut Reglement erst zwei Tage vor dem Wettkampf ein Training auf der Regattabahn erlaubt ist. Nach einem Practice Race am Dienstag wird es für die TP 52 am Tag darauf (20. Juli) ernst. Die Soto 40 mit der gesamtführenden spanischen „Iberdrola“ beginnen ihre Rennen am Donnerstag. Die Entscheidungen fallen am Sonntag (24. Juli).

Die Segelrennen sind live im Audi MedCup TV zu verfolgen >>.

 
14.07.2011

Travemünder Woche: Saxe oder Albig – wer holt den Rotspon Cup?

Diese nicht ganz ernst zu nehmende Wettfahrt hat schon so manche Dramatik erlebt, von hanebüchenen Segelmanövern bis zu ungewollten Kollisionen. Das fachkundige Publikum an der Travepromenade kommentiert dies stets mit einem hanseatisch zurückhaltenden Raunen, und auch die unbedarften Sehleute habe dabei ihre Gaudi. Dieses Mal kommt es zur Travemünder Woche beim traditionellen Rotspon Cup der Neuzeit, bei dem der Verwaltungschef der gastgebenden Hansestadt Lübeck zum achten Mal einen Gegner aus dem öffentlichen Leben herausfordert, zum Showdown der „städtischen Rivalen“ Kiel und Lübeck. Bürgermeister Bernd Saxe trifft bei seinem Heimspiel am Mittwoch (27. Juni) um 12 Uhr auf Torsten Albig, einen Parteifreund „aus den eigenen Reihen“. Der Druckmaschinenhersteller und TW-Partner manroland sorgt für das notwendige Drumherum bis zur Friedenpfeife beim Mittagessen nach dem Rennen.

Die Fehde dieser beiden Städte dauert schon mindestens so lange an wie die Entscheidung alt ist, mit der Kiel 1946 zur Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein eingesetzt wurde. Und das Buhlen um den insgeheimen Status des schönsten Segelreviers weit und breit kennzeichnet die Kontrahenten auch. Der Kieler Oberbürgermeister hat vor gerade Mal vier Wochen das größte Segelfest, die Kieler Woche begleitet, und es als „Gesamtkunstwerk“ bezeichnet. Lübeck darf gespannt sein, wie Torsten Albig die südlicher gelegene 122. Travemünder Woche empfindet.

Auf der Trave muss der Wahl-Kieler zeigen, was er möglicherweise auf der Förde beobachtet oder sogar gelernt hat. Hoffentlich braucht der gelernte Rechtwissenschaftler und Vater zweier Kinder seine juristischen Kenntnisse beim Rotspon Cup nicht anzuwenden, wenn um die ausgelobte Sechs-Liter-Buddel des süffigen Bordeauxs aus dem Hause „von Melle“ gesegelt wird. Bei klaren Segelanweisungen seitens der Regattaleitung vom TW-Hauptveranstalter Lübecker Yacht-Club und wohl ebensolchen Kommandos der Skipper an Bord werden die beiden „Meister ihrer Bürger“ auf der Trave launisch über die Lautsprecheranlage moderiert ihre Kurzrennen starten. Nach dem Modus best of three hat den Rotspon Cup gewonnen, wer als Erster zweimal die Nase oder den Bug vorn hatte.

Den Amtspersonen angemessen wird das Duell auf zwei legendären 12mR-Yachten, der „Trivia“ und der „Evaine“ ausgesegelt. Diese klassischen Schönheiten waren nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1987 die America’s Cups-Klasse. Insgesamt wurden 170 Exemplare gebaut. Ihr Ursprung: 1906 bei der Gründung des internationalen Weltsegelverbands (IYRU) entstanden auch Vermessungsformeln, mit denen unterschiedliche Konstruktionen fair gegeneinander segeln sollten. Diese so genannten Zwölfer sind tatsächlich 21,50 Meter lang, denn die Zahl 12mR hat nichts mit der Schiffslänge zu tun hat, sondern steht für einen Rennwert (R), der sich aus metrischen (m) Messdaten ergibt. Die 74-jährige „Trivia“ kommt als Vizeweltmeisterin direkt aus Glücksburg an die Trave, die drei Jahre ältere „Evaine“ wurde Fünfte.

Der Preis für den Sieger des auch als Bürgermeisterrennen bezeichneten Wettstreits ist nicht nur symbolisch als Leckerbissen zu betrachten, sondern hat es tatsächlich in sich. Die Herkunft des Lübecker Rotspons ist eine Geschichte, wie sie nur eine Hansestadt hervorbringen kann. Ein Handelskapitän segelte seine kostbare Fracht im 16. Jahrhundert aus Bordeaux von der französischen Atlantikküste in die heimatliche Ostsee nach Lübeck. Dort angekommen wurde erneut ein Fass des köstlichen Nasses angestochen und dabei festgestellt, dass sich der Geschmack des Weines positiv verändert hat.

Nach einer weiteren Einlagerung in Lübecker Altstadtkellern entwickelte sich der Wein abermals weiter und wurde seitdem Lübecker Rotspon genannt. Sodann wurde die Marke bis zu den Handelspartnern ins ferne Bergen/Norwegen und bis nach Riga/Lettland gesegelt und verbreitet. Und bei einer Wettfahrt Hamburger Kaufleute vor der Travemündung ging es vor 122 Jahren um eben eine Flasche dieses Rotspons. Das war die Geburt der heutigen Travemünder Woche.

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14.07.2011

Open 60 Sommerschnäppchen: zwei Evo4 Einzelstücke warten auf neue Eigner

Für alle, die sich in diesem Sommer den Traum von einem eigenen Open 60 erfüllen möchten, haben wir gleich zwei Super-Sommer-Schnäppchen im Angebot: den Open 60 Evo4 "stockmaritime" in der neuen Farbvariante grau-orange und einen Open 60 Evo4 im Mirabaud-Design. Beide Boote stammen aus unserer Ausstellung und haben daher kleine optische Fehler, die aber die Segeleigenschaften nicht beeinträchtigen. Den Open 60 "stockmartime" bieten wir für 799,- statt 899 Euro am. Die "Mirabaud" bekommen Sie für 777,- statt 999,- Euro. Nähere Einzelheiten finden Sie in den Artikelbeschreibungen. Alle Preise inkl. Mehrwertsteuer, zzgl. Versand. Es handelt sich um Einzelstücke, Lieferung nur so lange Vorrat reicht.

http://www.stockmaritime.de..
Zum Open 60 Evo 4 Mirabaud Einzelstck fr 777,- Euro >>.

 
14.07.2011

NEU: R46 Race als TP52 "Quantum"

Unsere beliebte R46 Race - konform für die RG65 Klasse - ist jetzt auch im TP52 "Quantum" Design erhältlich. Das Boot ist komplett aus Karbon-Epoxy gefertigt und besitzt einen verjüngten Karbon-Mast mit flexiblem Top für einen automatischen Twist. Ganz im Design des TP52 Weltmeisterbootes "Quantum" gestaltet, ist dieses Boot nicht nur auf dem Wasser ein absolutes Highlight.

http://www.stockmaritime.de..
TP52 Race im "Quantum" Design >>.

 
14.07.2011

Neue Standards in der LKW-Abfertigung im Hafen: HHLA führt ersten SB-Terminal ein

Der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) hat als Erster in Deutschland intuitive Selbstbedienungsterminals eingeführt, an denen Trucker ihre Standard- Container in rund 130 Sekunden bequem selbst einchecken können. Das System, das Wartezeiten vor allem zu Spitzenzeiten verkürzt, wird auch an den beiden anderen Terminals der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) – Burchardkai und Tollerort –installiert.

Um die Wartezeit in der Vorprüfung zu verkürzen und für alle Trucker eine schnellere Abfertigung zu erreichen, hat der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) acht Selbstbedienungs-Terminals (SBT) eingerichtet, an denen die Fahrer ihre Standard-Container in durchschnittlich nur 130 Sekunden einchecken können. Alles was sie dafür benötigen, sind eine gültige Truckerkarte und vollständige Containerdaten. Dank der klar strukturierten Bedienführung in sechs Sprachen und dem intuitiven Touchscreen-Design geht das Anmelden fast von allein.

Nach einer anfänglichen freiwilligen Testphase wurde die SBT-Abfertigung von Standard-Containern Mitte Juni verpflichtend eingeführt – begleitet von geschultem Personal vor Ort, das bei eventuellen Anlaufschwierigkeiten in den ersten Wochen Hilfestellungen geben kann. Nur Sonderladungen wie Gefahrgut oder Kühlcontainer werden weiterhin manuell abgefertigt. „Wenn das Projekt gut anläuft, werden wir die Anzahl der Terminals weiter aufstocken. Unser Ziel ist es, siebzig Prozent der Trucker über die SB-Terminals abzufertigen“, erklärt Holger Mewes, Projektleiter Terminalentwicklung am CTA.

Die Geräte stammen von dem belgischen Hersteller Camco, der ein ähnliches System bereits in Antwerpen erfolgreich eingeführt hat. Mewes hat gemeinsam mit Sven Andressen, dem Leiter Container-Administration am CTA, die Entwicklung sowie die kontinuierliche Weiterverbesserung in der Testphase und Inbetriebnahme der SBTs in Hamburg begleitet. „Wir haben uns mit den Truckern hingestellt und die Benutzerführung ausprobiert“, berichtet Mewes, „der Touchscreen hat sehr zur Akzeptanz des Systems beigetragen. Wenn man das Einchecken zwei, drei Mal gemacht hat, ist der Lerneffekt sehr hoch und die Abfertigung sehr schnell.“

Auf diesen Umstand führt Mewes es auch zurück, dass die Resonanz unter den ca. 2.000 Truckern, die täglich das CTA anfahren, ganz überwiegend positiv ist. So kommentiert Hans Stapelfeldt, Geschäftsführer der Stapelfeldt Transport GmbH: „Das deutlich wachsende Aufkommen von lokaler Ladung im Hamburger Hafen führt zu einem ganz drastischen Bedarf der Verbesserung der Abfertigungs-Abläufe für LKWs. Die SB-Terminals ermöglichen es den Truckern, sich selbst schnell und fehlerfrei abzufertigen. Dadurch kommen mehr LKWs schneller durch den Hafen und das begrüße ich als Spediteur außerordentlich. Meiner Meinung nach ist der Schritt hin zu den SB-Terminals folgerichtig – etwa so wie früher die Einführung von Geldautomaten. Die kann heute auch keiner mehr wegdenken.“ Nicht zuletzt sind es die Fahrer, die von der zügigen Abfertigung profitieren – vor allem während den Stoßzeiten, in denen lange Schlangen bei der persönlichen Abfertigung entstehen können.

Am CTA wurde im ersten Quartal 2011 in der Fuhre wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Nach der Krise sind die Umschlagszahlen bei den Hinterlandverkehrsträgern am stärksten gestiegen. So werden am CTA zurzeit rund 40 Prozent der Container von Truckern angeliefert bzw. abgeholt. Deshalb ist Oliver Dux, Geschäftsführer CTA, froh, dass die Einführung der SB-Terminals so reibungslos funktionierte. „Durch deutlich schlankere Prozesse federn wir die Spitzenzeiten ab und verkürzen die Abfertigungszeiten für die Trucker am Terminal“, erklärt Dux. Um das zu erreichen, hat die HHLA für die Einführung der neuen SB-Terminals Investitionen in IT, Entwicklung und Geräte im sechsstelligen Bereich getätigt.

Nicht nur in Altenwerder sollen die Trucker von dem neuen System profitieren. Dort wurden die SB-Terminals zwar zuerst eingeführt, doch sie werden auch an den beiden anderen HHLA-Terminals mit identischer Benutzeroberfläche installiert – am Container Terminal Burchardkai (CTB) steht dies unmittelbar bevor und am Container Terminal Tollerort (CTT) wird dies im Laufe des Jahres passieren. Dadurch setzt die HHLA in Hamburg neue Standards, denen vielleicht auch andere folgen werden.


 
14.07.2011

Ahoi Warnemünder Woche - Sonniges Ende auf dem Wasser und Besucheransturm an Land

Wieder versöhnt mit Wettergott Rasmus sind die Teilnehmer und Besucher der diesjährigen Warnemünder Woche: mit viel Sonne und gutem Wind ging die internationale Segelsportveranstaltung am Sonntag zu Ende. Über 3.000 Sportler, darunter knapp 1.400 Segler aus 25 Nationen zeigten neun Tage lang auf dem Wasser und an Land ihr sportliches Können. Rund 500.000 Zuschauer strömten in das Ostseebad. Höhepunkte waren für sie am letzten Wochenende das Drachenbootfestival sowie Shantychor- und Trachtentreffen. Bei der German Open der Platu25 sicherte sich Ingo Lochmann aus Berlin den Titel frühzeitig.

"Die diesjährige Warnemünder Woche war eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Jubiläumsveranstaltung im kommenden Jahr", meinte Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock. Eingerahmt von Ümgang und Waschzuberrennen bis hin zum Drachenbootfestival müsse der Segelsport weiter ausgebaut werden. Trotz der komplizierten Wetterbedingungen hätten die Partner und Organisatoren zur Festwoche gestanden. "Ein Dank an alle Gäste und Rostocker, die mitgefeiert haben. Und natürlich an die vielen, vielen ehrenamtlichen Helfer im Hintergrund, die Niege Ümgang, Waschzuberrennen, Drachenbootfestival, Shantychor- und Trachtentreffen sowie die Ausrichtung der Segelwettbewerbe erst ermöglicht hatten", so der Oberbürgermeister weiter. "Die Veranstaltung hat wieder gezeigt, wie vielseitig sie ist – in diesem Jahr auch beim Wetter", zog auch Holger Bellgardt vom Rostocker Büro Hanse Sail ein positives Fazit der 74. Warnemünder Woche. Höhepunkte des letzten Wochenendes waren das Drachenbootfestival auf dem südlichen Ende des Alten Stroms, zu dem 1.800 Paddler in 90 Teams starteten. Stimmgewaltig auch das Aufgebot auf der Bühne am Leuchtturm am Sonnabend: hier trafen sich sieben Shantychöre mit 220 Sängern. Zehn Trachtengruppen begannen am Sonntag mit einem farbenfrohen Umzug ihr traditionelles Trachtentreffen. Das größte Segelschiff, das in diesem Jahr zur Warnemünder Woche anreiste, war jedoch die russische "Kruzenshtern", die allein am Sonnabend über 700 Gäste zum Open Ship empfing.

Ingo Lochmann / Christian Mädel / Jens Steinborn / Matthias Krüger / Olli Levin sind die Namen der diesjährigen German Open Gewinner der Kielbootklasse Platu25. Mit einem komfortablen Vorsprung von 15 Punkten konnte das Team um Steuermann Lochmann die heutigen letzten Wettfahrten sogar auslassen. Vize-Deutscher Meister wurde die Crew um André Teutenberg (Dortmund), Bronze ging an Robert Heymann (Brandenburg) plus Mannschaft. Auf gleicher Regattabahn gab es beim Europa Cup der Skippi 650 einen polnischen Dreifachsieg: Pawel Tarnowski / Piotr Kucharski / Maciej Felski dominierten von Anfang an das 13-Teilnehmer-starke Gesamtfeld. Silber und Bronze gehen an Andrezej Wegner / Piotr Skupin / Pawel Borowski und Maciej Polanski / Leszek Krzyzanowski / Jan Talaska.

André Budzien startete nach einem eher missglückten Start in die Regatta der olympischen Bootsklasse Finn eine Aufholjagd im Kampf um den Sieg. Zum Show-Down kam es heute bei der letzten Wettfahrt. Lennart Luttkus (Tönisvorst) erlaubte sich jedoch keinen Schnitzer und behauptete sich mit neun Punkten Vorsprung sicher auf dem Spitzenplatz. Um Platz zwei wurde es allerdings noch spannend: Doch der zweite Platz im letzten Rennen reichte dem Masters Weltmeister Budzien schlussendlich nicht und er musste sich mit nur einem Punkt Rückstand dem Wismaraner Ulli Kurfeld geschlagen geben.

Mathias Kortke (Dresden), Präsident der 2.4mR Klassenvereinigung, sicherte sich mit beachtlichen drei Tagessiegen in sieben Wettfahrten den ersten Platz dieser paralympischen Klasse. Der Sehbehinderte verwies mit vier Punkten Abstand Jörg Feder aus Kassel auf Rang zwei. Nach anfänglicher Top-Platzierung musste der Niederländer Cor de Graaff letztendlich den beiden Spitzenathleten weichen und landete auf Rang drei in dem zehn-Teilnehmer-starken Gesamtfeld.

Traditionell gehört die internationale Bootsklasse OK-Jolle in das Programm der Warnemünder Woche. Der Deutsche Vizemeister 2011 und diesjährige Kieler Woche Sieger Greg Wilcox aus Neuseeland musste nach acht Wettfahrten lediglich dem Dänen Jörgen Svendsen weichen. Platz drei der Ranglistenregatta belegt der Däne Stefan Myrälf.

Ganz souverän segelte der Deutsche Meister von 2004 Lutz Stengel / Frank Feller (Rostock) in der sehr sportlichen Bootsklasse 505er den Sieg nach Hause. Mit sechs Rennsiegen in acht Wettfahrten bewies das Team Revierkenntnis. Mit einem Punkt Vorsprung schoben sich Sophie Söllner / Pia Matscheroth noch um einen Platz nach vorne und verwiesen die Konkurrenz aus Wilhelmshaven und Krefeld, Norbert Dasenbrook / Sven Meier, auf Rang drei.

In der Bootsklasse Pirat gewann die dreifache Weltmeisterin in der olympischen Bootsklasse 470er, Ines Pingel, mit Vorschoter und Lebensgefährten, Thomas Heldt, nach acht Wettfahrten. "Bei uns lief es heute super", zeigte sich Pingel, die die diesjährige Warnemünder Woche mit einem Tagessieg schloss, sichtlich zufrieden. Platz zwei und drei belegten Marko / Thomas Anderssohn (Cottbus) und Bernd Höft / R. Burkhard (Rostock).

Das neu zusammengestellte Organisationskomitee um Leiter Lennart Klemp zeigte sich am letzten Veranstaltungstag sichtlich zufrieden, glücklich aber auch erschöpft: "Die Umsetzung unserer neuen Ideen und Konzepte ist uns zu 100 Prozent gelungen. Wir haben dafür von den Seglern viel Lob bekommen, vor allem für die Zentralisierung der Segeleinrichtungen wie Race Office und Jury sowie das Einbahnstraßensystem und die bessere Ordnung und Übersicht im Hafen", so Klemp, der im vergangenen Jahr die Leitung des sportlichen Teils der Warnemünder Woche ehrenamtlich übernommen hatte. "Trotz der Wetterkapriolen, die von Sturm und Dauerregen, bis Nebel und schlussendlich Sonne und teilweise Flaute reichten, bringt die 74. Warnemünder Woche glückliche Sieger und begeisterte Segler hervor. Unser Anspruch für die Zukunft ist, den familiären Charakter der Veranstaltung zu wahren und den Seglern tolle Wettfahrten, Urlaub und Entspannung auf und am Wasser zu bieten", sagte er im Yachthafen auf der Mittelmole.

Am ersten Wochenende hatten Regen und Sturm einen glanzvollen Auftakt der Warnemünder Woche verhindert. Die Segler mussten im Hafen bleiben, auch das Beachhandballturnier wurde für den ersten Tag abgesagt. Lediglich der Niege Ümgang trotzte und begeisterte die Massen. "Es war schwer, den wetterbedingten Fehlstart aufzuholen, doch war die Hütte voll in der Woche. Insbesondere das Bühnenprogramm war sehr gut besucht", so Jörg Bludau von der Agentur KVS, die für das kulturelle Programm und die Bummelmeile zuständig ist. Die wichtigsten sportlichen Entscheidungen der ersten Hälfte waren der Laser Europa Cup sowie die IDJM BIC Techno.


 
14.07.2011

Stürmische See - nicht nur auf kleinen Yacht schaukelt es gewaltig

Wer einmal bei etwas mehr Wind und Welle mit seinem kleinen Freizeitboot auf See war, der weiß, es ist - auch wenn man nicht seekrank wird - nicht immer angenehm. An Bord großer Schiffe ist dies nicht anders und wenn man das Video dieses Links der Woche sieht, dann fragt man sich schon, wie das ganz viel früher gewesen ist, als die Wikinger mit ihren "Nussschalen" den Atlantik überquerten. Diese Männer müssen Mut gehabt haben.

Zum Video >>.

 
14.07.2011

La Solitaire du Figaro - Die Regatta mit der eigenen Bootsklasse: Figaro 2

Die Solitaire du Figaro ist eine der bekanntesten Einhand-Regatten Frankreichs, die mit einem extra für die Regatta konstruierten One-Design-Boot, der Beneteau Figaro gesegelt wird. Mittlerweile gibt es die Figaro 2. Anlässlich des baldigen Starts der diesjährigen Ausgabe des Einhand-Rennens, wollen wir Ihnen heute dieses auch gut zu zweit zu segelnde 10m lange Boot vorstellen.
Die Figaro 2 surft unter Spi, reagiert präzise und sensibel auf das Ruder und ist nach dem Hersteller-Prospekt eine reine Freude. Beneteau beschreibt das Boot als schön, schnell und innovativ. Es wird im Vakuum-Infusions-Verfahren hergestellt, so dass stets Gewicht, Stabilität und vor allem Gleichheit - es ist ja eine One-Design-Klasse - gewahrt werden.
Die Figaro 2 entstand durch die Zusammenarbeit von Beneteau, der Klassenvereinigung und namhaften Regattaseglern. Gezeichnet wurde das Boot von Marc Lombard und kam 2003 als Nachfolger der ersten Figaro auf den Markt. Es ist mit Doppel-Ruderanlage ausgestattet, besitzt aber weder einen Schwenkkiel, noch einen Bugspriet, damit es einfacher zu bedienen ist. Im Vergleich zur ersten Figaro ist die Figaro 2 fast einen Meter länger und besitzt zwei 220 Liter Ballasttanks.

Konstrukteur : Marc Lombard
Länge über Alles : 10.15 m
LWL: 10.11 m
Breite: 3.43 m
Tiefgang: 2,20m
Verdrängung: 3050 kg
Ballast: 1,1t
Fläche Großsegel: 36qm
Fläche Genua: 30qm
Fläche Spi: 85qm
CE-Zertifizierung: A

Zur Regatta La Solitaire du Figaro >>.

 
07.07.2011

Kopf an Kopf Rennen um Bornholm - "SEB" mit Bugspitze voraus First Ship Home

„Das war eines der härtesten Rennen rund Bornholm, die ich je erlebt habe“, erklärte Martin Buck, Steuermann des Volvo Ocean Racers „SEB“, das den Titel des „First Ship Home“ bei der Langstreckenregatta hanseboot Rund Bornholm erkämpfte. 25 Crews der Bootsklassen Platu 25 und Skippi 650 starten morgen in ihre Meisterschaftskämpfe. Ab Freitag greifen dann auch die Segler der olympischen Jollenklasse Finn und die aus dem paralympischen Programm bekannten Athleten der 2.4mR sowie weitere sieben Bootsklassen ins WARNEMÜNDER WOCHE Geschehen 2011 ein.

Für Martin Buck und sein Team war diese Regatta nicht nur aufgrund der schwierigen Windbedingungen mit Flaute oder leichten, drehenden Winden eine Regatta der Superlative: „Mit unserer ärgsten Konkurrenz, dem zweiten Volvo Ocean Racer „Illbruck“, haben wir uns im direkten Duell einen unfassbaren Zweikampf geliefert“, so Buck. Und das 46 Stunden und vier Minuten lang. „Wir haben die Schoten nie fest gemacht, sind sie immer aus der Hand gefahren, waren permanent hochkonzentriert, mal war die „Illbruck“ vorne mal wir – wir waren die ganze Zeit unter Hochspannung“.

Auf einer Distanz von 280 Seemeilen hatte die „SEB“ vor ihrer Konkurrentin „Illbruck“ dann einen Vorsprung von lediglich 15 Minuten - um 11:04:08 Uhr querte die Crew der „SEB“ die Ziellinie im Seekanal an der Mittelmole. Kaum fest gemacht empfing Heike Schlimbach, Projektleiterin des WARNEMEÜNDE WOCHE Premium-Sponsors hanseboot, die erschöpften Seglern mit den Worten: „Herzlichen Glückwunsch und willkommen zurück“, und überreichte den elf Seglern das klassischen Einlaufbier. Mit Genuss tranken die Ankömmlinge und hatten dann nur noch einen Wunsch: „Eine Dusche und eine Mütze voll Schlaf, denn dazu ist wirklich niemand gekommen“, erklärte der 29-jährige Martin Buck.

Derzeit sind lediglich vier Schiffe im Zielhafen – 15 Teams mussten bisher aufgeben. „Ich bin mit dem Verlauf der Wettfahrt sehr zufrieden. Schade ist es für die Schiffe mit kleinerem Tuch gewesen, da wir noch weniger Wind hatten als die Wettervorhersage ankündigte. So rechnen wir mit der Ankunft der verbleibenden 36 Crews erst im Laufe der Nacht und des morgigen Tages“, berichtete Offshore-Wettfahrtleiter Uwe Wenzel. Spätestens morgen Abend um 18.00 Uhr finden sich alle Teilnehmer zur Siegerehrung auf der Bühne am Leuchtturm ein. Erst dann ist bekannt, wer nach berechneter Zeit Sieger der hanseboot Rund Bornholm Regatta 2011 ist.

Der Sommer ist zurück und so langsam auch die Segler. Das Gelände des Warnemünder Segelclub füllt sich. Nachdem gestern rund 250 Segler des Laser Europa Cups Boot und Zelt abgebaut hatten, kommen nun nach und nach die Aktiven des zweiten Teils der WARNEMÜNDER WOCHE an.

Mit dem morgigen Start um 11.00 Uhr beginnt auf der Bahn Charly für zwölf Boote der Klasse Platu 25 der Kampf um den German Open Titel. Der amtierende Deutsche Meister Sven-Eric Horsch aus Hamburg mit seinem Team Falko Knabe, Ole von Studnitz und Thorben Nowak werden versuchen einen weiteren Titel zu sichern. Die Neulinge im Programm der zweitgrößten Segelveranstaltung Deutschlands, Skippi 650, warten ebenfalls morgen mit einem internationalen Highlight auf. Für die relativ kleine Klasse geht es in ihrer hochwertigsten Regatta um die Krone des Europa Cups.

Ab Freitag gehen dann 32 Athleten der olympischen und sehr sportlichen Klasse Finn Dinghy ins Rennen. Unter ihnen Lokalmatador Ulli Kurfeld aus Wismar. In diesem Jahr kann Warnemünde auch eine Bootsklasse aus dem paralympischen Programm bieten. In der Einmann-Kielklasse 2.4mR segeln Menschen mit und ohne Handicap chancengleich gegeneinander. Vor Warnemünde messen sich elf Segler im Match um wichtige Ranglistenpunkte.

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07.07.2011

Koje frei bis Feuerland: Von Hamburg nach Amerika - Segelvortrag im Haus des Sports

Einen ungewöhnlichen Törn von den Hamburger Landungsbrücken in den Pazifik hatte sich Hinnerk Weiler für die nächsten Jahre vorgenommen. Inzwischen in Kanada angekommen, gibt der Hamburger Segel-Journalist am 18. Juli im Haus des Sports am Schlump einen Einblick in die bisherige Reise. Unter dem Motto Koje frei bis Feuerland erzählt er mit Bildern und kurzen Videos vom beinahe Schiffbruch, von traumhaften Tagen auf dem Atlantik und bewegenden Begegnungen unterwegs.
Seine erste Etappe führte 2009 um die Ostsee bis nach Finnland und durch das Baltikum. Im vergangenen Jahr folgte eine Atlantiküberquerung von den Azoren ins kanadische Nova Scotia und ein Törn entlang der US-Ostküste in die Bahamas. Aktuell folgt er dem „Great Loop“. So nennen Amerikaner die Route, die quer durch Nordamerika von den Großen Seen im Norden der USA über Flüsse und Kanäle in den Golf von Mexiko. (Mehr zur Route im Internet: www.hinnerk-weiler.de)
Sein etwas über neun Meter langes und vierzig Jahre altes Boot vom Typ IW 31 entspricht dabei in vielen Punkten nicht dem typischen Weltumseglerschiff. Auf Luxus und viel Technik verzichtet Weiler ganz absichtlich. Sein Tipp für große Reisen: „Jeder Cent, der nicht bei der Vorbereitung ausgegeben wird, verlängert die Zeit an Bord. Denn viel Ausrüstung bedeutet häufg auch teure Reparaturen unterwegs.“ Seine minimalistische Ausrüstung ist für ihn aber kein Verzicht: „Ich stand vor der Wahl, mit wenig schnell zu starten oder noch jahrelang auf ein größeres Boot und Ausrüstung zu sparen. Die Entscheidung mit dem was ich hatte abzulegen, habe ich nie bereut.“ Seinen Lebensunterhalt finanziert sich der Journalist seit dem an Bord: „Hauptsächlich schreibe ich Artikel für die Zeitschrift ‘segeln’“
Mit unterhaltsamen Erlebnissen zwischen Finnland und Kanada richtet sich Weilers authentischer Bericht sowohl an Segler, als auch an Nichtsegler. Segelinteressierten gibt er zudem immer wieder Tipps, wie sich lange Reisen auch mit einem kleinem Boot meistern lassen. Gehen Sie mit an Bord: 18. Juli 2011, 19:30 Olympiasaal im Haus des Sports. Eintritt 15 Euro an der Abendkasse. (VK 12 EUR unter vortraghh@hinnerk-weiler.de, oder 0170 416 98 17).

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07.07.2011

Am Nationalfeiertag jagen die Kiwis US-Skipper Terry Hutchinson in letzter Minute den Sieg ab

In einem dramatischen Finale gewann Dean Barkers Emirates Team New Zealand Act 4 der Extreme Sailing Series™ in Boston. Für die Rennserie ging damit ein äußerst erfolgreiches US-Debüt zu Ende. Der Amerikaner Terry Hutchinson auf Artemis hatte die meisten Tage geführt und ging mit acht Punkten Vorsprung in das Finale. Und doch: Als das ganze Land den Unabhängigkeits-Tag feierte, verlor er auf dem letzen Bein der letzen Wettfahrt des letzten Renn-Tages den Sieg. Auch viele begeisterte Nicht-Segler ließen sich von dem Spektakel faszinieren. Die geschätzten 55 000 Besucher über die fünf Tage dürften das größte amerikanische Segel-Publikum gewesen sein, das sich jemals zu einem solchen Event versammelte. Das Stadion-Konzept der Extreme Sailing Series ging auf: Viele neue Fans strömten zu den Rennen.

Das Finale hätte von einem Hollywood-Drehbuchautor stammen können (was es nicht tat). Emirates Team New Zealand erwischte einen glänzenden Start und ging vor Groupe Edmonde de Rothschild in Führung. Das Boot blieb bis zur letzten Wende an der Spitze, als es in einer verunglückten Wende stehen blieb.

Obwohl er am Start hinter den meisten Booten abtauchen musste, war es bis kurz vor Schluss auch Terry Hutchinson gelungen, nicht mehr als vier Plätze hinter Barker zu liegen – das hätte für den Gesamtsieg gereicht. Eine einzige falsche taktische Entscheidung auf dem letzen Bein kostete dann doch noch den Sieg. Die von Hutchinson gewählte rechte Seite des Rennkurses erwies sich als die schlechtere. Vier Boote zogen an dem Amerikaner vorbei, als er sich der letzten Wendemarke näherte. Das bedeutete den 8. Platz. Ein ärgerlicher Patzer, der Terry Hutchinsons Traum vom Heimsieg zerstörte. Den Gesamtsieg sicherte sich schließlich Team Emirates New Zealand, mit 293 Punkten nach 37 Rennen.

Ein aufgewühlter und enttäuschter Hutchinson stellte sich auf dem Podium den Fans: „Ich habe gestern gesagt, dass es eigentlich nur in einem Rennen darauf an kommt vorne zu sein, im wichtigsten“, sagte Hutchinson, „wir befanden uns auf der rechten Seite eigentlich auf der Siegerspur. Doch dann drehte der Wind scharf nach links und wir verloren auf der letzen Kreuz vier Plätze. Uns bleibt nur, Emirates Team New Zealand zu gratulieren. Sie haben es verdient. Für unsere Bostoner Fans war es natürlich schade. Ein Sieg wäre eine tolle Abrundung des Unabhängigkeits-Tages gewesen.“

Team Emirates New Zealand feierte seinen ersten Sieg bei einem Extreme-Sailing-Series-Event begeistert. „Das Segeln hier war eine große Herausforderung“, sagte Dean, „Artemis Racing hat uns die ganze Woche gezeigt, wo es lang geht. Aber die Rennen waren so eng, dass noch vier Boote hätten gewinnen können. Es ist einfach nicht vorbei, bevor es vorbei ist. Wir hatten schon in Istanbul ein ganz enge Duell mit Artemis und es ist schön, diesmal die Nase vorn zu haben. Boston war großartig. Wir lieben diese Stadt und hatten wirklich viel Spaß.“ Ein besonderer Bonus für Emirates Team New Zealand war es, dass sie von Groupe Edmond de Rothschild auch noch die Gesamtführung der 2011er-Serie übernehmen konnten.

Leigh McMillan und seine Crew von The Wave, Muscat, schafften es als Dritte ebenfalls auf das Podium und übertrafen damit ihre eigenen Erwartungen. „Ich sprang in die Luft und brüllte vor Freude als wir die Ziellinie überquerten“, jubilierte McMillan, „der Erfolg war sehr wichtig für das Team und wir haben ihn anschließend ausgiebig gefeiert. Es gab unterwegs ein paar Stolpersteine, aber wir haben sehr hart gearbeitet und die Jungs haben mir in jeder Situation den Rücken frei gehalten.“

Luna Rossa, Sieger von Act 2 im chinesischen Qingdao, kam an den letzten zwei der fünf Renntage wieder in Form und hatte einen Podiumsplatz im Visier. Es reichte dann aber doch nicht für die Italiener, die schließlich Vierte wurden, mit zwei Punkten Vorsprung vor dem französischen Team Groupe Edmond de Rothschild. Auch Alinghi steigerte sich im Verlauf von Act 4 stark und schaffte es von Platz 9 am Eröffnungstag noch auf den 6. Gesamtrang, nur drei Punkte vor Red Bull Extreme Sailing. Es war eine der engsten Entscheidungen in der Geschichte der Rennserie. Sieben Teams hatten am letzen Tag noch die Chance auf einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Trotz eines enttäuschenden letzen Platzes, war auch der deutsche Skipper des Team Extreme Roland Gaebler begeistert von den Rennen. „Wir waren so nah dran an den Zuschauern, dass wir ihre Begeisterung wirklich spürten. Das hat uns sehr motiviert.“ Nach dem Crash mit Alinghi in Istanbul war Gaebler froh, überhaupt wieder dabei zu sein: „Wir waren nach Istanbul wirklich auf einem Tiefpunkt. In Boston hatten wir ein paar Probleme, dass Ersatzboot schnell zu machen. Es ist nicht schön, letzter zu werden, aber das passiert, und jetzt freuen wir uns auf das nächste Event.“

Auch der Österreicher Roman Hagara, Skipper von Red Bull Extreme Sailing, lobte trotz eines enttäuschenden 7. Platzes Boston als „perfekte Segel-Location“ und blickt schon wieder nach vorne: „Leider war unser Boot nicht perfekt eingestellt. Daran werden wir bis zum Rennen in Cowes hart arbeiten.“

Act 4 der Extreme Sailing Series vor der Bostoner Fan Pier erwies sich damit als großartiger Erfolg. Die Amerikaner strömten zum Wasser um die Extreme Sailing Series und die Rennen der 49er zu genießen. Letztere gewannen Jonathan Goldsberry und Charlie Smythe. Auch die unglaublichen Stunts der Red Bull Air Force Skydiver begeisterten die Fans. Der Partner seitens des Austragungsortes, der Präsident und CEO der Fallon Company Jon Fallon, war uneingeschränkt zufrieden: „die Begeisterung, die wir hier erlebt haben, war atemberaubend“, sagte Joe, „viele Menschen haben mir das bestätigt, und ich hoffe das nächstes Jahr alle wieder dabei sind.“ Auch der offizielle Charity-Partner Courageous Sailing und die vielen freiwilligen Helfer legten viel Enthusiasmus an den Tag.

Nächster von insgesamt neun Austragungsorten ist in nur vier Wochen die Aberdeen Asset Management Cowes Week im Vereinigten Königreich.

Gesamtwertung nach 37 Rennen, Tag 5, 4.7.2011

Rang / Team / Skipper & Crew / Punkte
1. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Adam Beashel / James Dagg / Jeremy Lomas 293 Punkte
2. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / Morgan Trubovich / Julien Cressant 289 Punkte
3. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 269 Punkte
4. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 262 Punkte
5. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 260 Punkte
6. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 251 Punkte
7. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 248 Punkte
8. Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 198 Punkte
9. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele de Luca Simone de Mari 172 Punkte
10. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mark Ivey / Andrew Walsh / Jono Macbeth 137 Punkte
11. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / Bob Merrick 126 Punkte


 
07.07.2011

Rolex Baltic Week - "Vanity V" und "Hollandia" sind Weltmeister

Die neuen Segelweltmeister der klassischen Meteryachten heißen „Hollandia“ (8mR) und „Vanity V“ (12mR). Der Niederländer Ruud van Hilst feierte mit seinem Achter am Sonntag (3. Juli) in Glücksburg beim Flensburger Segel-Club den Gewinn der Rolex Baltic Week. Eigner Patrick Howaldt aus Kopenhagen steuerte seinen Zwölfer sogar vorzeitig zum Titel der Robbe & Berking 12mR WM und verwies den Hamburger Wilfried Beeck mit der „Trivia“ auf Platz zwei. Vorjahressieger Andreas Krause aus Kiel verteidigte mit seiner „Sleipnir II“ den Robbe & Berking 6mR Sterling Cup. Den begehrten Sira-Cup der vor 1960 gebauten 8mR-Yachten holte die die kanadische „Raven“ von Richard Self und Mark Decelles ganz überlegen vor seiner Majestät König Harald V. von Norwegen mit seiner „Sira“, dessen Vater Olav V. den Pokal 1983 gestiftet hatte.

Sie jubelten, feierten, und lagen sich noch an Bord in den Armen. Bereits mit dem Zieldurchgang des vorletzten Rennens hatte die „Vanity V“ alles klar gemacht. Ein zweiter Rang hinter der Flensburger „Sphinx“ von Gorm Gondesen und Jochen Frank reichte rechnerisch bereits, um die „Trivia“ (4.) auch im 12mR-Gesamtklassement hinter sich zu lassen. Es ist der erste globale Titel für die Yacht und ihren Eigner Patrick Howaldt. Er und die anderen beiden Gesamtsieger wurden dafür von Peter Streit, Geschäftsführer Rolex Deutschland, mit einem edlen Chronometer des Modells Rolex Oyster Perpetual Explorer ausgezeichnet.

Sportliche Hochspannung bei Sonne und Regen mit Sturmböen und Leichtwind sowie nordisch königlicher Glanz – das waren die Kennzeichen einer außergewöhnlichen Rolex Baltic Week 2011, an der mehr als 40 Schönheiten teils 100-jähriger Bootsbaukunst teilnahmen. Und auch der Abschlusstag auf der Flensburger Förde war ein Regattafinale, wie es wohl nicht besser hätte inszeniert werden können. Bei konstanten nordwestlichen Winden der Stärke vier bis fünf lieferten die führenden Teams in allen drei Bootsklassen eine perfekte Vorstellung ab.

Tim van Rootselaar steuerte die „Hollandia“ schon vor dem Start in eine bevorteilte Position gegenüber der ärgsten Verfolgerin „Lafayette“ des britischen Eigners Murdoch McKillop und dominierte das Finale der Robbe & Berking 8mR Weltmeisterschaft eindrucksvoll. Die America’s Cup-Größe John Cutler bestimmte die Taktik der „Hollandia“ in Matchracemanier. Frei in allen Handlungsoptionen diktierte das Team fortan das Renngeschehen und ging als Erstes um die Luvtonne. Auch am Tor (Gate) in Führung durfte Cutler die Bahnseite für die zweite Kreuz frei wählen. Die „Lafayette“ patzte dazu auch noch beim Spi-Manöver, als sich die Genuaschot am Spibaum verhakte, und musste statt um Rang eins zu kämpfen, sich als moderner Achter sogar im Feld der klassischen Yachten behaupten. Damit war die Vorentscheidung zugunsten der „Hollandia“ gefallen.

Für Ruud van Hilst (und seinen abwesenden Miteigner Jos Fruytier) waren die beiden Siege am Finaltag das i-Tüpfelchen einer perfekten Woche: „Es war taktisch sehr anspruchsvoll mit vielen Drehern und Böen, aber wir haben den richtigen Weg gefunden. Wir sind wirklich sehr glücklich. Es ist ein Klasse-Revier, der Event war hervorragend organisiert, und die Menschen hier sind sehr warmherzig und freundlich. Das hatten wir von Flensburg schon in guter Erinnerung, wo wir vor fünf Jahren die Europameisterschaft gewonnen haben.“ Für die „Hollandia“ ist es zudem der zweite WM-Erfolg. 2005 hatte sie als werftneues Schiff in Toronto/Kanada triumphiert.

Bis zum Schluss hart umkämpft blieb die Neptune Trophy, die sich der Präsident der Internationalen Achter-Klassenvereinigung IEMA, Fred Meyer aus Genf/Schweiz, mit seiner „Catina VI“ knapp vor der „Anne Sophie“ sicherte. Hanns-Georg Klein aus München war mit seinem Schiff von 1938 als Siebter wie schon im Vorjahr bester Deutscher. Bei der Rolex Baltic Week 2011 war er EM-Dritter geworden.

Im Feld der Achter gab es durch die „Sposa“ vom Bodensee auch einen deutschen Erfolg. Das 99 Jahre alte Schiff sicherte sich den First Rule Cup der Yachten, die zwischen 1908 und 1919 gebaut wurden. „Darauf haben wir nun zehn Jahre hingearbeitet, nun ist es uns gelungen. Wir haben uns das mit viel Durchhaltevermögen verdient. Ganz angekommen ist dieser Cupgewinn bei uns aber noch nicht“, sagte Eigner Richard Gervé aus Bodman. Dennoch ist das für ihn von ganz besonderer Bedeutung. Denn die Crew ist auch für seinen Vater Andreas gesegelt, der die Einsätze „Sposa“ immer intensiv verfolgt hat, nun aber schwer erkrankt ist. „Dieser Gewinn dürfte ihn sehr stolz machen“, so Gervé.

Ein perfektes Timing am Start zeichnete die Zwölfer-Crew der „Vanity V“ von Regattabeginn an aus. Unbeeindruckt von dem Erwartungsdruck, als WM-Führende in den Finaltag gestartet zu sein, und ohne erkennbare Nervosität angesichts der Erinnerung, im vergangenen Jahr den Titel bei der Rolex Baltic Week im letzten Moment noch verspielt zu haben, setzte die dänische Mannschaft wieder bereits mit dem Startschuss ein Ausrufezeichen und war anschließend nicht mehr zu bremsen.

Tropfnass, aber glücklich stand Steuermann Patrick Howaldt nach den Rennen auf dem Steg. Von den Gegnern zuvor mit „Hipp-Hipp Hurra“ gefeiert und von der eigenen Mannschaft in die Förde befördert, ließ der „Vanity V“-Eigner die WM Revue passieren: „Die Anspannung vor dem letzten Tag war in der Mannschaft deutlich zu spüren, aber wir haben das gut gemeistert und sind sehr gut gesegelt. Die Titelpremiere ist ein grandioses Erlebnis, so wie die gesamte Woche hier. Wir haben das sehr genossen, eine sportliche Top-Veranstaltung mit großartigen Festen.“

„Trivia“-Eigner und Steuermann Wilfried Beeck erkannte die Leistung der neuen Weltmeister neidlos an: „Die ,Vanity‘ ist die gesamte Serie wirklich top gesegelt. Wir sind natürlich nicht begeistert, dass wir es nicht mehr drehen konnten, aber auch nicht frustriert. Heute lagen alle Schiffe eng beieinander und es ging letztlich darum, den zweiten Platz vor der ,Sphinx‘ zu sichern. Das ist uns zum Glück gelungen.“ Dabei stand das Finale für die „Trivia“ unter keinem guten Stern. Zweimal war sie nach den Starts zwischen anderen Booten eingeklemmt, im zweiten Rennen ging nach einer Wende sogar ein Mann über Bord, und die Crew musste das Boot drehen, um ihn wieder aufzusammeln. Trotzdem schaffte sie den Anschluss an das Feld und kam als Vierte und damit Gesamt-Zweite an.

Bei den Sechsern war die Titelverteidigerin „Sleipnir II“ von Beginn an das dominierende Boot. Die Crew um Eigner Andreas Krause und Steuermann Christoph Nielsen (Berlin) hatte den Robbe & Berking 6mR Sterling Cup bereits nach drei Siegen und einem zweiten Platz unter Dach und Fach und konnte vorzeitig den Hafen anlaufen. „Es war alles perfekt“, berichtete Krause schon, als die Konkurrenz auf der Bahn noch um die Plätze kämpfte. „Zum Start hatten wir noch überlegt, ob wir das schwere Vorsegel setzen sollten, sind dann aber doch bei der mittleren Genua geblieben. Und das war genau die richtige Entscheidung“, so Krause. Denn während sich auf der deutschen Seite der Förde der Wind ordentlich aufbaute, waren unter der Abdeckung der dänischen Küste einige Windlöcher. „Mit der Segelwahl waren wir für die unterschiedlichen Bedingungen bestens bestückt.“ So stand dem Tages- und dem Gesamtsieg bei der achten Rolex Baltic Week kein Gegner mehr im Wege.

Ergebnisse, Segeln in Zahlen, Rolex Baltic Week 2011, Endstand von Sonntag (3. Juli):

Robbe & Berking 12mR Weltmeisterschaft
(nach acht Wettfahrten)
Platz. Bootsname, Eigner-Steuermann (Herkunft), Einzelplätze, Gesamtpunktzahl
1. Vanity V, Patrick Howaldt (Dänemark), 1-1-(2)-2-1-2-2-1, 10
2. Trivia, Wilfried Beeck (Hamburg), 3-2-1-3-2-1-(4)-4, 16
3. Sphinx, Gorm Gondesen/Jochen Frank (Flensburg), 2-3-4-1-4-3-1-(5), 18
4. Anitra, Josef Martin (Radolfzell), 4-4-3-(4)-3-4-3-2, 23
5. Evaine, Georg Kierspel (Berlin), 5-6-6-(DNF)-5-6-5-3, 36
6. Vema III, Eric Svenkerud (Norwegen), 6-5-5-(DNF)-6-5-6-6, 39

Robbe & Berking 8mR Weltmeisterschaft
(nach neun Wettfahrten)
1. Hollandia, Ruud van Hilst/Jos Fruytier (Niederlande), 1-1-(DSQ)-2-2-1-2-1-1, 11
2. Lafayette, Murdoch McKillop (Großbritannien), 2-(4)-1-1-1-3-3-3-2, 16
3. YQuem II, Jean Fabre (Schweiz), 3-2-3-3-3-2-1-2-(DSQ), 19
4. Raven, Richard Self/Mark Decelles (Kanada), 5-3-2-4-4-(8)-4-4-4, 30
5. Sira, König Harald V. von Norwegen, 8-(DNF)-4-12-7-5-7-5-3, 51
6. Catina VI, Fred Meyer (Schweiz), 7-7-8-6-10-9-8-7-(12), 62
7. Anne-Sophie, Hanns-Georg Klein (München), 6-8-10-(13)-8-12-11-6-5, 66

Robbe & Berking 6mR Sterling Cup
(nach fünf Wettfahrten)
1. Sleipnir II, Andreas Krause (Kiel), 1-2-1-1-(DNS), 5
2. Mena, Thomas Kuhmann (München), 3-1-(4)-3-1, 8
3. Aida, Björn Storsberg (Flensburg), 2-4-2-2-(DNS), 10


 
07.07.2011

Mit Sicherheit das beste Material für das Audi Sailing Team Germany SGS und STG beginnen Kooperation

Die Fehlerfreiheit von Mast, Baum, Rumpf oder Ruderanlage sind für die Deutsche Segelnationalmannschaft bei den Regatten um die olympische Teilnahme 2012 in London wichtige Bausteine für den Erfolg. Seit der Kieler Woche betreut die SGS Germany GmbH als Weltmarktführer für Hochtechnologie-Prüfmethoden das Audi Sailing Team Germany und sichert damit die Verfügbarkeit von fehlerfreiem Material für die anspruchsvollen Wettkämpfe. Die SGS GmbH hat schon als Yacht-Tester im America’s Cup das „Team Alinghi“ und im Volvo Ocean Race die „Puma“ betreut. Mit dem Tornado und dem 49er wurden auch Erfahrungen mit olympischen Bootsklassen gesammelt. Gleichzeitig sind die Taunussteiner auch Partner der Autombil- Raum- und Luftfahrtindustrie, wo das Prüfen, Testen, Verifizieren und Zertifizieren von entscheidender Bedeutung für die Qualität ist.
Oliver Schwall, Geschäftsführer der Sailing Team Germany GmbH (STG) ist sich sicher, dass „durch diese High Tech-Kooperation ein wesentlicher Beitrag zur Materialsicherheit
für unsere Segler geleistet wird“. Thomas Ross, Projektleiter bei SGS geht noch einen Schritt weiter: „Wir betreiben Schadensanalyse, um aus Fehlern zu lernen“. Die Erfahrungen über Belastungsgrenzen des Materials werden gemeinsam mit der Sailing Team Germany Academy in Kiel verarbeitet und für die nächsten Generationen gespeichert. Die SGS hat zur Kieler Woche die Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalmannschaft begonnen.


 
07.07.2011

The Tornado, the wakeboard and Mr. Strauss

So wie dieser Artikel ist auch ein YouTube Video betitelt, das zeigt, dass für das Wakeboard fahren keineswegs ein Motorboot erforderlich ist. Auch unter Segeln läßt es sich prima Wakeboarden. Wie´s geht, zeigen die Tornado-Segler Nahid und Roland Gäbler.

Zum Video >>.

 
07.07.2011

Zeig was Du segelst und liebst - Mit den neuen Klasse(n)-T-Shirts von stockmaritime

Ab sofort sind die ersten der neuen Klassen-T-Shirts bei uns lieferbar! Wie schon die legendären Shirts vom Hans Genthe Regatta-Service aus dem Jahr 1992, die von einigen noch heute getragen werden, sind die Shirts von bester Qualität, bzw. vom gleichen Hersteller. Schnelle Motive auf dem Rücken zeigen, dass Regatta-Segeln Spass macht! Den Anfang machen die T-Shirts für die Asso99 Einheitsklasse und den Flying Dutchman. Die T-Shirts sind in den Größen M, L, XL, und XXL verfügbar und hellgrau meliert. Auf Wunsch machen wir Ihnen auch gerne ein Angebot für eine Individualisierung, z.B. mit dem Teamnamen.

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07.07.2011

Der Tasar - seiner Zeit voraus und schnell

Gezeichnet wurde der Tasar vom Neuseeländischen Konstrukteur Frank Bethwaite. Dieser ist auch Autor des Buches "Hochleistungssegeln" und Konstrukteur des Laser II. Die Ziele bei der Konstruktion des Tasar waren nicht nur eine maximale Leistung zu erreichen. Von Lebensfreude, einem intensiven Vergnügen, der Geeignetheit für Frau UND Mann und davon, dass kein Spi und kein Trapez erforderlich sein sollten, soll die Rede gewesen sein, als vor mehr als 30 Jahren über die Konstruktion einer neuen Jolle in australischen Clubs diskutiert wurde. Leicht zu handeln, an Land und auf dem Wasser sollte der Tasar sein und dennoch Leistung und Spass bringen. Die Int. 14 Klasse wurde so das Vorbild, allerdings sollte der Rumpf wesentlich leichter sein. So entstanden einige Prototypen. So entstand mit einem hohen wissenschaftlichen Aufwand und der Erfahrung vieler Segler der Tasar, der letztendlich auf 15 Jahren Entwicklung und über 1.000 gebauten Jollen verschiedenster Segler beruht. Im Jahre 1976 wurde der Tasar dann schließlich weltweit eingeführt. Schnell bildete sich eine aktive Klassengemeinschaft. In Australien war schon 1977 der Tasar die vorherrschende Jolle für zwei Erwachsene. Noch heute ist der Tasar eine schnelle Jolle und wird noch immer weltweit gesegelt. In Deutschland war der Tasar allerdings nie so verbreitet, wie im englischen Sprachraum. Die stärksten Klassenvereinigungen gibt es in Australien, Kanada, USA und Großbritannien.

Zur Website der deutschen Tasar Klassenvereinigung >>.

 
01.07.2011

Rolex Baltic Week Keine Rennen am Freitag, aber ein Führungswechsel

Weiße Schaumkronen hüpften am Freitagmittag (1. Juli) über die Flensburger Innenförde direkt auf die Hafeneinfahrt von Glücksburg zu und zeugten von einem starken bis stürmischen Westnordwestwind. Die Eventflaggen der Rolex Baltic Week knatterten an den Stagen der 46 wunderschönen klassischen Meter-Yachten in der Marina des Flensburger Segel-Clubs (FSC), doch die Leinen blieben festgemacht. Aufgrund heftiger Böen wurden alle Tageswettfahrten der Robbe & Berking 8mR und 12mR Weltmeisterschaften sowie der Auftakt des Robbe & Berking 6mR Sterling Cups abgesagt. Dennoch gab es einen Führungswechsel bei der Achter-WM: Die britischen „Lafayette“ von Murdoch McKillop übernahm die Spitze durch einen Protestsieg gegen die „Hollandia“ der Niederländer Ruud van Hilst und Jos Fruytier, die nachträglich in dritten Wettkampf disqualifiziert wurde.

„Unser Wetterexperte Meeno Schrader von der Wetterwelt aus Kiel hat Böen bis 32 Knoten vorausgesagt“, erklärt der oberste FSC-Wettfahrtleiter Claus Otto Hansen, „und das ist schlicht und einfach zu viel.“ Und Schrader sollte einmal mehr Recht behalten. Als die Crews auf der Terrasse des herausgeputzten Clubs die unfreiwillige Pause zum Fachsimpeln nutzten, fegten Windböen der Stärke acht über das Gelände. Keine einzige Mannschaft traute sich zum Trainingsschlag auf die Förde hinaus. „Das war eine frühzeitige, besonnene Entscheidung“, meinte Andi Lochbrunner, Eigner des 99 Jahre alten Achters „Elfe II“, bevor er noch einmal „kurz“ nach in die Heimat nach Lindau an den Bodensee musste, aber zum Start der nächsten Rennen am Sonnabend (2. Juli) um 12 Uhr wieder da sein wird. Schließlich hatte es am Vortag mit einem Mastbruch der 8mR „Svanevit“ von Karsten Niehaus (Köln) und zahlreichen Segelrissen einige Schäden gegeben; und am Wochenende soll der Wind etwas abnehmen.

Auch die hochfavorisierten modernen Achter mussten zustimmen, dass die Segelbedingungen über der Grenze des sicher Machbaren lagen. So blieb auch ihnen reichlich Zeit, über die kritischste Situation des vorangegangenen Renntags zu diskutieren. Die hatte sich kurz vor dem Ziel der dritten Wettfahrt zwischen den beiden führenden Yachten ereignet. Beide steuerten unter Spinnakern nebeneinander nur eine Bootslänge auseinander ganz tief, das heißt mit Wind fast genau von hinten auf die Linie zu. Ein spannendes Duell, in dem Allan Manuel am Ruder der „Lafayette“ seine günstigere linke Position zu einer Halse auf den dann vorfahrtberechtigten Bug nutzte und lauthals von der „Hollandia“ „Raum“ forderte. Doch Tim van Rootselaar am Steuer reagierte zu spät. Bei seiner Halse berührte das niederländische Großsegel ein Spinnakerliek der Briten.

„Wir haben sofort auch die rote Protestflagge gezogen, aber der Gegner meinte, er sei im Recht“, berichtete Manuel. Jedenfalls segelte die „Hollandia“ ohne einen Strafkringel zu drehen direkt als knapp Erste über die Ziellinie. Mit einer Drehung um 360 Grad hätte sie das Foul zugeben und bereinigen können. Am grünen Tisch der internationalen Jury jedoch verlor sie die Verhandlung wegen Verletzung der Regattaregeln 10 und 11 und vorläufig auch die Gesamtführung. Vorn liegt nun ihrerseits die „Lafayette“ mit drei Punkten vor der Schweizer „YQuem II“ von Jean Fabre. Die „Hollandia“ ist 22 Zähler zurück nur Fünfte, sollte aber die Disqualifikation nach den nächsten Rennen aus der Gesamtwertung herausstreichen können und zählt weiter zu den Titelaspiranten Nummer eins.

Als gesellschaftlicher Höhepunkt des sportlosen Regattatags stand die Robbe & Berking Classics Night in der Flensburger Yachtwerft von Oliver Berking auf dem Programm. Dort präsentierte der Initiator der Klassikerregatten auf der Flensburger Förde und „Mister Meter-Yachten“ sein neustes, spektakuläres Projekt. In der Werft steht seit kurzem der legendäre Zwölfer „Gretel“, den er aus Italien zur Grundrestauration an die Förde holte. „Wir wollen das Schiff in den Originalzustand von 1962 zurück versetzen“, sagte Berking, „dies ist ein einmaliges Stück Yachtsportgeschichte und muss unbedingt erhalten bleiben!“

Die „Gretel“ segelte 1962 als Herausfordererin um den America’s Cup und war die erste australische 12mR-Yacht überhaupt, entworfen von Alan Payne. Das Schiff war seinerzeit deutlich schneller als die US-amerikanische Verteidigerin, die von Philip Rhodes entworfene „Weatherly“. So gewann der Cup-Herausforderer zum ersten Mal seit dem geschichtsträchtigen Rennen zwischen der „Endeavour“ und der „Rainbow“ im Jahre 1934 eine AC-Wettfahrt. Endlich war der oft einseitige America’s Cup mal wieder spannend, doch am Ende gewannen wieder einmal die Amerikaner, weil die Australier der überragenden Crew der „Weatherly“ um Emil „Bus“ Mosbacher unterlegen waren.


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01.07.2011

Deutschland ist Mitglied im Exekutivrat der UNO-IOC

Auf ihrer diesjährigen Vollverssammlung in Paris hat die IOC (Intergovernmental Oceanographic Commission - Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission) Deutschland für weitere zwei Jahre zum Mitglied ihres Exekutivrates gewählt. Die Aufgabe nimmt Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), wahr, die auch die deutsche Delegation vor Ort leitet.

Die Vollversammlung der IOC beschloss unter anderem, Maßnahmen zur langfristigen Meeresbeobachtung weiter auszubauen und die internationale Vernetzung und den Datenaustausch zu stärken. Dies ist unbedingt notwendig, um wirksame Systeme zur Warnung vor Naturgefahren wie Tsunamis und Sturmfluten zu betreiben und weiter zu verbessern.
Nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean im Dezember 2004 engagierte sich Deutschland von Anfang an maßgeblich beim Aufbau eines der Tsunami-Frühwarnsysteme im Indischen Ozean. Auch nach der jetzt erfolgten Übergabe an Indonesien wird das System von Deutschland für weitere drei Jahre fachlich unterstützt. Dabei legt Deutschland besonderen Wert auf Hilfe zur Selbsthilfe.

Die IOC mit 140 Mitgliedern ist die wichtigste UN-Organisation zum Thema Ozeane. Die Projekte der IOC sind für die Abwendung bzw. Minderung der Auswirkungen von Naturgefahren, die Anpassung an Klimaänderungen und Minderung ihrer Auswirkungen, die Bewahrung ozeanischer Ökosysteme und für ein nachhaltiges Management der Ozeane und insbesondere der Küsten von entscheidender Bedeutung. Als Unterorganisation der UNESCO unterstützt die IOC mit globalen und regional koordinierten Forschungs- und Beobachtungsprogrammen diese Ziele. Die Mitgliedsländer definieren die Programme und Projekte, die von der IOC koordiniert werden. Deren Ausführung und Verlauf überwacht und evaluiert der Exekutivrat.

Die Bundesrepublik Deutschland ist Gründungsmitglied der IOC, die gerade ihr 50jähriges Bestehen feiern konnte. Ca. 30 deutsche Wissenschaftler arbeiten gegenwärtig in den unterschiedlichen Gremien der IOC mit. Zu der deutschen Sektion gehören u.a. mehrere Bundesministerien, das BSH, der Deutsche Wetterdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und weitere wichtige Meeresforschungseinrichtungen.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.
Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


 
01.07.2011

Fehlalarm! Was nun?

Die Rahmenbedingungen sind ein Traum: Die Sonne scheint und der Wind kommt aus der richtigen Richtung. Es läuft. Groß und Genua sind für sechs Knoten gut und der Kieler Leuchtturm wandert rasch achteraus. Vor dem Bug liegen Dänemark und der diesjährige Sommerurlaub. Die Stimmung an Bord ist gut. Während die Eltern im Cockpit über die Törnziele der kommenden Tage klönen, spielen die Kinder friedlich unter Deck. Besonders angetan hat es dem Nachwuchs die kürzlich für den Törn angeschaffte nagelneue EPIRB. Anziehend leuchten ihr gelbes Gehäuse und der orange SOS-Knopf. Er ist schnell gedrückt und nur kurze Zeit später geht in der Seenotleitstelle Bremen Rescue vollautomatisch der Notruf ein. Im Cockpit bekommen die Eltern davon nichts mit. Auch ahnen Sie nicht, dass der Fehlalarm die Kette der Rettungsmaßnahmen in Gang setzt.

Immer mehr Yachten setzen auf moderne Sicherheitstechnik an Bord. Mann-über-Bord-Sender, EPIRBs und vor allem Funkgeräte mit Distress-Taste sind zunehmend auf Schiffen zu finden, damit im Ernstfall schnell und unkompliziert die Notfallmeldung verbreitet und Rettungsmaßnahmen in Gang gesetzt werden können. Im Idealfall wird der Fehlalarm noch rechtzeitig von der Crew bemerkt und widerrufen. Beispielsweise durch ein UKW-Seefunkgespräch oder einen Satellitentelefonanruf in der Seenotleitstelle. Was aber passiert, wenn dies nicht geschieht? Im geschilderten Fall würde ein Seenotkreuzer auslaufen, um Hilfe zu leisten. Je nach Entfernung zum Havaristen kann alternativ auch ein Hubschrauber in die Luft gehen. Vor Ort stellen segelnde Familie und Retter dann fest, dass es gar kein Problem gibt. Trotzdem sind Kosten entstanden. Was nun? Trägt die Schiffsversicherung den entstandenen Schaden?

Schaut man in die Kasko-Bedingungen der meisten Versicherer, so greifen diese nur, wenn eine Gefahr für Leib und Leben besteht. Das ist hier nicht der Fall. Im Gegenteil – der Familie geht es prächtig. Dennoch gibt es Mittel und Wege, Skipper und Crew gegen einen Fehlalarm abzusichern. „Am einfachsten geht das über die Haftpflichtversicherung für das Schiff“, erklärt Thomas Gibson, selbst begeisterter Segler und Abteilungsleiter bei Firmenich Yachtversicherungen. „Allerdings sollte man unbedingt auf das Kleingedruckte achten. Nur ganz wenige Anbieter versichern dieses Risiko überhaupt. Bei uns sind Such- und Hilfskosten durch das unbeabsichtigte Auslösen von Notfallrettungsmitteln, wie z.B. EPIRB oder Funkgerät in Höhe der Haftpflichtdeckung abgesichert.“

Die Segelsaison hat begonnen und Fehlalarme sind absolut keine Seltenheit. Mehr als drei Viertel aller Alarme, die bei der Seenotleitstelle in Bremen eingehen, entpuppen sich als Fehlauslösungen. Eigner sollten daher prüfen, inwieweit sie über ihre Haftpflichtversicherung geschützt sind. Das Team von Firmenich Yachtversicherungen ist dabei gerne behilflich. Crews, die sicher gehen wollen, dass sie ausreichenden Versicherungsschutz genießen, bietet Firmenich Yachtversicherungen deshalb die Möglichkeit, schnell und unkompliziert unter Telefon: 040 - 328 101 731 oder E-mail info@firmenich-yacht.de ein Angebot anzufordern. Alternativ prüfen die Mitarbeiter auch gerne einen bestehenden Vertrag – egal von welchem Anbieter – auf Herz und Nieren und entwickeln bei Bedarf individuelle Lösungsvorschläge.


 
01.07.2011

Franziska Goltz bringt olympischen Glanz nach Warnemünde - Laser Europa Cup ein Highlight der internationalen Segelwoche

Vom 2. bis 10. Juli gehört das Seerevier vor Warnemünde wieder den besten Seglern aus aller Welt. In insgesamt 17 Bootsklassen treten knapp 1.500 Aktive aus über 30 Nationen an. Zusätzlich bietet das Offshore-Programm rund 500 Teilnehmern ultimatives Warnemünde-Segelvergnügen. Mittelpunkt des sportlichen Teils ist in diesem Jahr der frisch sanierte Yachthafen auf der Mittelmole, Außenstandorte mit besonderen Highlights sind der Yachthafen Hohe Düne und der Strand, wo die Internationale Deutsche Jüngsten Meisterschaft der BIC Techno Surfer sowie die Segler der paralympischen Bootsklasse 2.4mR zu bewundern sind.

In Bestform und nach erfolgreichem Abschluss der Kieler Woche, die zweite vom Deutschen Segler-Verband (DSV) ausgeschriebene Ausscheidungsregatta im Kampf um die Olympiatickets, geht Laser Radial Seglerin Franziska Goltz in Warnemünde an den Start. Die Schwerinerin behauptete sich in einem hochkarätigen, internationalen Feld der Kieler Woche als Vierte der Gesamtwertung – nur knappe drei Punkte hinter Bronze. Zudem ist sie beste Deutsche Seglerin ihrer Klasse und dem Olympiaticket ein großes Stück näher. In Warnemünde zeigt sie vom 2.-5.7. beim Laser Europa Cup im für Frauen olympischen Laser Radial ihre derzeitige Hochform und misst sich dabei mit über 120 weiteren Laser Radial Seglern. "Viele meiner Konkurrentinnen sind zu den Europameisterschaften nach Helsinki gefahren, die parallel zur WARNEMÜNDER WOCHE stattfinden. Doch ich wollte lieber hier starten, weil es einfach nur Spaß bringt und für mich etwas ganz besonderes ist", so die 25jährige Erfolgsathletin. Aufgrund des großen Andrangs beim Laser Europa Cup – neben den Radials gehen im Standard und in der Nachwuchsklasse 4.7 insgesamt 250 Aktive in dieser Bootsklasse an den Start - wird in diesem Jahr auf drei Bahnen gesegelt.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt gleich zu Beginn der Veranstaltung ist die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft der Surfer-Nachwuchsklasse BIC Techno. Rund 30 Bretter-Stars kämpfen um die Deutsche Krone. Ihr Stützpunkt ist am Warnemünder Strand unterhalb des Leuchtturms.

Neu im Programm der familiären Segelveranstaltung ist das paralympische Kielboot 2.4mR. Die Ranglistenregatta mit offener Wertung, das bedeutet Athleten mit und ohne Behinderungen gehen chancengleich gemeinsam an den Start, beginnt am Freitag, den 8. Juli 2011 und geht bis Sonntag, den 10. Juli 2011. Um die Klasse und ihre spannenden Rennen kennenzulernen, wird zuschauernah direkt am Strand gesegelt. Ihren Stützpunkt haben die 2.4mR-Segler im Yachthafen Hohe Düne, wo barrierefreie Schwimmstege und Sanitäranlagen zur Verfügung stehen. Dort können interessierte Zuschauer oder Rollstuhlfahrer selber in einem weiteren, behindertengerechten Boot aktiv werden: ein kentersicherer Trimaran lädt zum Probesegeln ein.

Auch neu dabei ist die Klasse der Skippi 650. Die Premiere bei der Warnemünder Woche trumpft direkt mit einem Top-Event auf. Insgesamt elf Teams messen sich in der 3-4 Mann Kielbootklasse und kämpfen um den Europa Cup. Dabei treten auch fünf Teams aus Polen an.

Drei Jahre nach ihrer ersten German Open sind sie wieder hier: die Platu 25. Vom 7.-10. Juli lädt die sportliche Einheitsklasse wieder zur German Open nach Warnemünde ein. Mit am Start auch der frischgebackene Kieler Woche Sieger 2011, Sven-Erik Horsch aus Hamburg mit Crew. Die in Europa weitverbreitete One Design Klasse wird bei Regatten von vier bis sechs Seglerinnen/Seglern gesegelt, das Boot ist 7,50 m lang.

Offshore-Highlight ist traditionell die Regatta "hanseboot Rund Bornholm". Insgesamt 55 Schiffe wagen sich in diesem Jahr auf die 270 Seemeilen lange Regattastrecke. Darunter auch der Volvo Ocean Racer "Illbruck", der heute nach ihrem Sponsor den Beinamen "Glashäger" trägt. Mal sehen ob Skipper Matthias Huhn und seine Crew die Rekordmarke von 28 Stunden und 37 Minuten, erstellt 2001, unterbieten können.

"Wir sind angetreten, den Service für die Segler an Land deutlich zu verbessern – das ist uns mit dem neuen Raumkonzept auch gelungen", ist sich der neue Vorsitzende des Organisationskomitees (OK), Lennart Klemp, sicher. Seit Juli 2010 leitet er die Geschicke der internationalen Sportveranstaltung ehrenamtlich. So gehört in diesem Jahr der Innenhof der Sportschule den Seglern, PKW werden aus dem direkten Hafenfeld verbannt, um mehr Platz zum Auf- und Abtakeln der Boote zu schaffen. Die Jury, das Race-Office und ein Infopoint befinden sind zentral unter dem Schleppdach, vis a vis der Sportschule. Eine Neuerung gibt es auch im Park- und Campingbereich. Hier greift die Hansestadt Rostock zur Entlastung der Segler ein und organisiert. Auch die Rostocker Wohnungsgesellschaft WIRO trägt maßgeblich zur Unterstützung des Segelsports bei: sie stellt als Eigentümerin des neu erworbenen Geländes auf der Mittelmole ein Großteil ihrer Parkflächen zur Verfügung.

Der absolute Sailing-Place to be ist in diesem Jahr auf der Mittelmole die hanseboot Event Area. Hier lassen sich allabendlich bei kühlen Kaltgetränken die Regattaerlebnisse besprechen. Gleichzeitig ist es der zentrale Anlaufpunkt für alle Segler um andere Segler zu treffen und natürlich um zu feiern! Die große hanseboot Seglerparty steigt am zweiten Sonnabend. Doch wird in der hanseboot Event Area nicht nur gefeiert, genossen, gelacht und geschnackt – im Festzelt auf dem Gelände des Warnemünder Segel-Club am Alten Strom werden auch die Sieger gekürt. Dabei ist in diesem Jahr nicht alles Gold was glänzt – neue attraktive Preise aus Glas warten auf die Gewinner. Preise gibt es nicht nur für die ersten drei jeder Klasse bei den Ranglistenregatten, bei größeren Feldern werden sogar die ersten sechs geehrt. Auch für die Gruppensieger bei den Seeregatten gibt es die neuen Glaspreise, hinzukommen zahlreiche Wanderpokale in den verschiedensten Klassen sowie Ehrenpreise. Der Großteil der Siegerehrungen findet in der hanseboot Event Area statt. Bei den 2.4mR wird direkt am Steg im Yachthafen Hohe Düne geehrt. Die Surfer feiern ihren Abschluss im Medienzelt und erhalten dort ihre Urkunden und Preise. Die Teilnehmer der Langstreckenregatta Rund Bornholm nehmen traditionell ihre Pokale unter dem Beifall der Publikumsmassen auf der Bühne am Leuchtturm entgegen.

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01.07.2011

Tornado Speedsailing – Audi Sailing Arena. Segeln der Superlative zur Kieler Woche 2011

So dicht am großen Kieler Woche Publikum wie es geht. Start jeden Tag pünktlich auf die Sekunde bei jedem Wind mit der Formel-1 des Segelns, dem ultraschnellen Tornado Katamaran. Das haben die Tornados umgesetzt, obwohl sie es mit der ein oder anderen Wetter Kapriole während der Kieler Woche zu tun hatten.
Der Event in der Audi Sailing Arena kann durchaus mit ein paar Superlativen glänzen. Die Tornados haben 27 Rennen an 7 Tagen gesegelt. So viel wie noch nie bei einem Tornado Event. Die meisten Rennen waren leider durch leichte Winde geprägt und demnach flogen die Tornados nicht so umher wie gedacht. Doch speziell am Freitag mit Böen bis 30 Knoten haben die Kats dann genügend Stunts hingelegt die dann durch das Publikum durch Standing Ovations honoriert wurden. Als würde man alle Rennpferde frei lassen, so sind die Tornados an diesem Tage durch die Arena geflogen schreibt das Team Gaebler.
Auch wenn Audi Sailing Arena am Ende der Kiellinie lag, so fanden doch erstaunlich viele Segelfans zum Tornado-Regattakurs. Das Ziel lag nur wenige Meter von der Aussenmole des Kieler Yachtclubs entfernt und jedes Mal nach  dem Zieldurchgang einen kräftigen Ablaus zu bekommen, das ist schon ein tolles Gefühl, berichten die Gaeblers.
Der Tornado-Kurs war der einzige Regatta-Kurs bei der Kieler Woche, der dicht am Land lag und bei dem die Zuschauer live vor Ort alles überblicken konnten. Segeln zum Anfassen und mitfiebern an der Audi Sailing Arena. Das Konzept ging auf, auch wenn die Tornados mit dem starken Schiffsverkehr große Probleme hatten.  Viele der Windjammer durchliefen täglich den Kurs und es war eine echte sportliche Herausforderung für die Segler diesen spontan auszuweichen. Den Zuschauern ist dabei oft der Atem stehen geblieben.
Doch dies war am Ende auch die Action, die man haben wollte. Praktisch jeden Tag hat ein deutscher TV Sender über das Tornado Speedsailing in der Audi Sailing Arena berichtet. In ARD, ZDF, NDR, Sat1, 3sat, SailTV, Kieler Woche TV war der Event ein besonderes Highlight und das Segel-Thema in der Innenstadt von Kiel. Es wurde zur besten Sendezeit über das Tornado Speedsailing und die Teams berichtet. Die Journalisten konnten an der Audi Sailing Arena ihr Kameras perfekt positionieren.
Leider hatte die Live TV Empfangsantenne am ersten Tag Ihren Geist aufgeben und es waren nur an wenigen Tage live Bilder von den Tornados im Internet zu sehen. Bei den Regatta-Bahnen auf der Kieler Aussenförde hat die Technik exzellent funktioniert, doch bei der Audi Sailing Arena hat diese Live TV Funktechnik nur zeitweilig gesendet. Dabei hatten die kurzen spannenden Rennen einen großen Unterhaltungwert.
Auf dem Hin- und Rückweg haben die Tornados auch noch Gäste der Sponsoren und Partner der Kieler Woche mitgenommen. "Wir haben es „Ultimate Sailing Experience“ genannt", so die Gaeblers. Über 80 Gäste haben die Tornados an sieben Tagen mitgenommen! Das ist auch ein Rekord. Die Gäste und Mitsegler kamen in den Genuss im Trapez mit den Tornados über die Wellen zu fliegen. Es war ein unvergesslich schönes Erlebnis und ein Adrenalin Kick für alle, die bei den ultraschnellen Tornados an Bord kommen durften. Ein Service, den nur die Tornado Klasse geleistet hat.
Und wer danach noch die Kondition hatte, konnte am Abend noch mal so richtig abrocken in der Kieler Innenstadt. Top Bands wie die Söhne Mannheims, Juli, Revolverhelden und Saga brachten die Stimmung zum überkochen.
Die Idee, Hochleistungssport und Entertainment zusammen zu bringen, ist ein voller Erfolg. Die Tornados haben bei der Kieler Woche dort gesegelt, wo die Musik und das Leben spielte. Die Tornados und die vielen Segler haben dazu ihr Bestes in der Audi Sailing Arena gegeben. Tagsüber Segel-Aktion vom Feinsten und abends die besten deutsche Rockbands. Besser ging es nicht. Aber konditionell extrem anstrengend, so die Gäblers.
Mit dabei waren auch Legenden wie Dr. René Schwall der zur zweiten Wochenhälfte eingestiegen ist und seit den Olympischen Spielen und dem Gewinn der Bronzemedaille in Sydney wieder mal auf einem Tornado segelte. Und das hat er sehr gut hinbekommen und auch gleich 2 Rennen gewonnen.
Er segelte mit Maren Odefey, einer der vielen neuen Seglerinnen in der Tornado Klasse, die das Mixed Sailing auf Multihulls zu Ihrer großen Leidenschaft machen mit der Perspektive für Olympia 2016. Auch Henriette Gruse aus dem 49er steuerte mal einen Tornado an einem Renntag. Die Einladungen zum Tornado Segeln von Nahid Gäbler an die Segeldamen zeigte Früchte. Ladies First auch im Tornado!
Sieger der Kieler Woche 2011 wurde die Mannschaft Heiko Söhle und Thomas Noll (GER), die durch die Serie konstant vorne gesegelt haben. Sie haben sich es verdient nach 27 Rennen kurz vor dem Saga Konzert auf der NDR Bühne geehrt zu werden. Diese Mannschaft segelt schon seit Jahren erfolgreich zusammen und kann jetzt Ihre Segel-Karriere mit einem Kieler Woche Sieg krönen.
Gäblers wurden am Ende zweiter der Kieler Woche 2011. Bei ihnen fing die Woche nicht so glücklich an. Ein Materialbruch am letzten Trainingstag zerstörte das Boot, welches dann über 2 Tage notdürftig repariert wurde. So konnten sie an den ersten beiden Tagen gar nicht segeln. Der tolle WM Tornado von Roland und Nahid Gäbler ist hinüber und die beiden müssen jetzt zusehen wie sie ein neues Schiff für die WM bekommen.
Da es nach dem Alinghi Crash im Extrem40 schon der zweite unverschuldete Materialbruch war, sind die beiden momentan etwas bedrückt und mit dem Nerven etwas am Boden. Aber die Zeiten werden wieder besser und nach einer starken Aufholjagt noch zweiter bei der Kieler Woche zu werden ist schon superklasse, schreiben die beiden.
Das Fazit zur Kieler Woche ist grandios. In all den Rennen haben die Tornados gezeigt, dass Segel-Action und Entertainment in die Kieler Innenförde passen. Zusammen mit Audi und den Kieler Woche Partnern sowie einen engagiertem Team vom Kieler Yachtclub haben sie eine gelungene Weltpremiere hin gelegt die Zuschauer und Medien gleichermaßen begeistert hat. Es war ein voller Erfolg für alle Beteiligten.


 
01.07.2011

Freds Weltreise - von Schiff zu Schiff

Seit fast einem Jahr ist Fred nun auf Weltreise. Er fährt mit großen und kleinen Schiffen mit und findet oft unter den Besatzungen neue Freunde. Fred ist in Hamburg/Wedel zuhause und ein Stofftier. Was er alles auf den Schiffen schon so erlebt hat und wie seine Reise weitergeht kann man auf seiner Website verfolgen. Fred wird nämlich von Schiff zu Schiff, von Kapitän zu Kapitän weitergegeben. Manchmal verschwindet er aber auch, bis er auf wundersame weise wieder irgendwo auf der Welt auftaucht.

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01.07.2011

Neue Akku-Sets mit neuster Varta und Sanyo Eneloop Technik

Ab sofort bieten wir unsere beliebten Power-Sets mit einem neuen Ladegerät von Varta und den original Sanyo Eneloop-Zellen an. Das Ladegerät ist schon mehrfach in der Presse gelobt worden und wurde auch von uns beim Test für sehr gut befunden. Angeschlossen werden kann es an jede Steckdose weltweit, die zwischen 100 und 240V Wechselstrom liefert, an jede 12V Quelle, wie z.B. die Steckdose in Auto oder Boot UND an jeden USB-Anschluss! Es besitzt ein LCD Display, das den Ladestand anzeigt und hat verschiedene Sicherheitsfunktionen, damit die Akkus möglichst gut geladen werden und lange halten. Perfekt für die Eneloop Akkus von Sanyo. Diese lassen sich bis zu 1.500 Mal wieder aufladen und haben selbst nach 10 Wochen Lagerung noch bis zu 85% der Leistung verfügbar. Perfekt für unsere Modellboote! Die Power Sets gibt es mit unterschiedlicher Anzahl von Akkus, immer passend für das jeweilige Modell oder den jeweiligen Sender. Natürlich ist das neue Ladegerät und die Eneloop-Akkus auch in unserem stockmaritime Starter-Set enthalten.

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01.07.2011

1,5x Rund um die Insel Fynen - Neues Video unseres Asso 99 Teams

In diesem Jahr sollte es für unser Asso99 Team eigentlich zwei Mal rund um die Insel Fynen gehen. Doch die dänischen Gewässer meinten es beim ersten Fyn Cup nicht so richtig gut mit unserer Crew und der Mast brach. Dennoch ging es nur eine Woche später beim Fyn Rundt dann endlich ganz um die Insel. Wir haben ein neues Video über 1,5x Rund Fynen ins Netz gestellt. Verfolgen Sie die Abenteuer unseres Teams bei YouTube!

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16.06.2011

ORC-Regatten der 77. Nordseewoche: zwei Weltmeister und ein Hersteller dominieren

Die ORC-Regatten der Nordseewoche wurden von fünf Yachten dominiert. Darunter zwei Weltmeister in den Gruppen ORCi1 und ORCi2. Am stärksten waren Yachten der Werft X-Yachts aus Dänemark. An Land bot die Nordseewoche den Seglern wieder tolle Feste und viele Dienstleistungen vom Wetterbericht bis zum Bilderservice.

Jedes Jahr findet seit 1922 am Pfingstwochenende die Nordseewoche statt. Seit 1925 rund um Helgoland auf der Nordsee. Verschiedene Zubringer-Regatten brachten auch in diesem Jahr wieder rund 160 Yachten am Samstag zur Insel. Dort werden dann am Pfingstsonntag und -montag vier große Regatten auf offener See ausgetragen und an Land, auf Helgoland gemeinsam gefeiert. Zusätzlich starten am Pfingstmontag Regatten zurück an die Küste und eine Langstrecken-Regatta. In diesem Jahr führt die Langstrecke von Helgoland ins schottische Edinburgh. Diese Wettfahrt wechselt sich jährlich mit der Pantaenius Rund Skagen Regatta ab, die wieder 2012 stattfindet. Die Edinburgh-Regatta ist Qualifikationsregatta für das Fastnet Race.
Hauptsponsoren der Nordseewoche sind die boot Düsseldorf und SE Spezial Electronic AG. Diese beiden Unternehmen sowie viele weitere Sponsoren und Partner machen die Nordseewoche, Deutschlands größte Regatta auf der Nordsee, möglich. Den Seglern wird bei der Nordseewoche nicht nur Regattaspaß geboten, auch viele weitere Angebote machen die Veranstaltung vielfältig und einzigartig. Highlights an Land sind die boot Regattaparty am Samstag vor Pfingsten und die Alexseal Offshore Lounge im Hafen Helgolands. Dazu gibt es für die Segler vielfältige Leistungen. Zum Beispiel das boot Wettercenter, in dem Dipl. Meteorologe Dr. Meeno Schrader aus Kiel, täglich das Segelwetter erklärt und den Wetterbericht für die Skipper erstellt. Auch der stockmaritime-Bilderservice ist einzigartig. Dank den Profis aus der Bilagentur sind schon kurz nach den Regatten hunderte der Fotos im Internet verfügbar.

Mit einem wundervollen Sonnenuntergang startete bereits am vergangenen Freitag um 20 Uhr die erste Seeregatta der Nordseewoche. An dieser "Sundowner" genannten Regatta, die der Auftakt zur SE Vibe Out Series, der Serie für ambitionierte Crews bei der Nordseewoche ist, nahmen 20 Yachten teil. Unter den Teilnehmern befand sich neben der amtierenden ORCi2 Weltmeister-Yacht "patent3" (GER 5533), einer X-332 Sport von Jürgen Klinghardt (NRV), auch der neue Judel/Vrolijk Racer 42 "Elena Nova" (GER 6500) des amtierenden ORCi1 Weltmeisters Christian Plump (NRV). Auch der bekannte deutsche Regattasegler Albert Schweizer (SKWB) startete als Steuermann der "Leu", einer ebenfalls aus der Feder von Judel/Vrolijk stammenden 45 Fuß Yacht von Eigner Dr. Claus Löwe (SKWB), in den Sonnenuntergang. Ziel der Yachten war die Insel Helgoland. Dort kamen die ersten Yachten gegen 23:30 Uhr an und wurden im Race Village am Hafen mit einer Welcome Party in der Alexseal Offshore Lounge herzlich empfangen. Erstes Schiff auf Helgoland war die "Elena Nova" von Christian Plump.

Bereits am Freitag morgen, waren von Hamburg 50 Yachten bei der traditionsreichen, seit 1910 stattfindenden Zubringer Wettfahrt, dem Haspa Private Banking Cup, nach Cuxhaven gestartet. Dort war um 19 Uhr die 77. Nordseewoche offiziell eröffnet worden. Während das Gros der Yachten von dort erst am vergangenen Samstag morgen gen Helgoland startete, gingen die Teilnehmer der SE Vibe Out Series am Samstag vor Helgoland auf die Hochseeregatten Hummer 1 und Hummer 2. Bei Wind um 9 bis 11 Knoten und Sonnenschein, segelte "Elena Nova" nur 23 Sekunden vor der Farr 45 "Freddie Freeloader" (GER 6499) mit Steuermann Dennis Gerlein (SLR/FLRV) über die Ziellinie. Bei der anschließenden Hummer 2, der letzten der drei Regatten der SE Vibe Out Series, war es ebenfalls die "Elena Nova", die als erstes Boot - diesmal mit dreieinhalb Minuten Vorsprung vor "Freddie Freeloader" - ins Ziel kam. Christian Plump und seine Crew der "Elena Nova", gewannen alle drei Regatten der SE Vibe Out Series in der Gruppe ORCi1 auch nach berechneter Zeit.
In der Gruppe ORCi2 siegte - ebenfalls bei allen drei Wettfahrten - berechnet die "patent3". Damit sicherte sich der Bremer Patentanwalt und amtierende Weltmeister Jürgen Klinghard mit Steuermann Jens Tschentscher (NRV/SKWB) den Gesamtsieg der SE Vibe Out Series und nahm den ewigen Wanderpreis, einen silbernen Hummer mit nach Hause. "Am Anfang beim Sundowner haben wir die Linie nicht so ganz gefunden, dann aber kamen wir in unseren Rythmus" sagte Klinghardt nach seinem Sieg, den er mit seiner Crew auf der boot Regattaparty in der Helgoländer Nordseehalle gebührend feierte.
In der Gruppe ORC Club 1 und 2 ersegelte die "Leu" von Dr. Claus Löwe den ersten Platz der SE Vibe Out Series. Mit bis zu 35 Minuten Vorsprung vor dem zweiten Boot, steuerte "Leu" Albert Schweizer das Boot ins Ziel. Bis auf die Sundowner-Wettfahrt gewann "Leu" sowohl gesegelt als auch berechnet . In der Parallelwertung nach IRC gewann "Leu" berechnet und gesegelt alle drei Regatten der SE Vibe Out Series.

"patent3" gewann zusätzlich zur SE Vibe Out Series den am Pfingstsonntag ausgetragenen BHF-Bank Cup Rund Helgoland in der ORCi2 Gruppe. Damit war die "patent3" neben der X-332 "RelaXX" (GER 5032) von Claudia und Holger Neugebauer (WVW), die in der Gruppe ORCi 3/4 startet, die erfolgreichste Yacht der Nordseewoche. Die Crew der "RelaXX" sicherte sich mit den Siegen beim der Zunringer Wettfahrt Bremerhaven - Helgoland, beim BHF-Bank Cup Rund Helgoland und beim INDUCON Cup Helgoländer Acht den Nordsee Cup. Der Nordsee Cup ist ein ewiger Wanderpreis und zeichnet das erfolgreichste Boot der ORC International Gruppe aus. Ähnlich erfolgreich war die, wie die "Elena Nova" Regatta-Premiere feiernde XP 44 "Xenia" (GER 6544), gesteuert von Ralf Lässig (WYC Bhv). "Xenia" siegt in der Gruppe ORCi1 beim BHF-Bank Cup Rund Helgoland sowie beim INDUCON Cup Helgoländer Acht.

Neben den ORC Regatten bot die Nordseewoche auch in diesem Jahr wieder den Family-Cruiser-Cup an. Beim Family-Cruiser-Cup können Regatta-Anfänger, Familien und solche Crews starten, die es ruhig angehen lassen möchten. Die Teilnahme ist ohne Messbrief möglich, es braucht auch kein Spinnaker oder Gennaker genutzt werden. Die Nordseewoche hat den Family-Cruiser-Cup seit einigen Jahren als Ergänzung und Nachwuchsförderung ausgeschrieben. Regelmässig starten ehemalige Family-Cruiser-Cup Teilnehmer in den Folgejahren bei den ORC-Regatten. Den Family Cruiser Cup gewann Olaf Nickel (SYCH) aus Westerland, der mit seiner Freundin "Double Handed" die "Kiwi-Magic" (GER 12), eine Comfortina 35 segelte.

Die nächste Nordseewoche ist die 78. Ausgabe der Kult-Regatta. Sie findet vom 25. bis 28. Mai 2012 statt und endet mit dem Start zur beliebten Pantaenius Rund Skagen Regatta.

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Alle Bilder der Nordseewoche 2011 (weitere folgen in den kommenden Tagen) >>.

 
16.06.2011

Sailing Team Germany: Start der Kieler Woche

Am kommenden Samstag beginnt mit der Kieler Woche das größte Segelevent der Welt. Neben Volksfeststimmung, Fahrtensegeln und diversen Regatten geht es für die Segler des Audi Sailing Team Germany um die heiß begehrten Tickets zu den Olympischen Spielen.
Über drei Millionen Besucher, 5.000 Sportler, 2.000 Boote: Die Kieler Woche ist die größte Segelveranstaltung der Welt. Vom 18. bis zum 26. Juni kommen Segler aus über 50 Nationen an der Kieler Förde zusammen, um sich in diversen Regatten zu messen. Für die Segler des Audi Sailing Team Germany ist die Kieler Woche im vorolympischen Jahr die wichtigste Regatta auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2012. Denn bei der zweiten von drei Ausscheidungsregatten werden Vorentscheidungen für das Olympiaticket fallen. Dementsprechend sind die Segler top vorbereitet. Zusätzlich zu den unzähligen Trainings- und Wettkampfstunden auf dem Wasser stehen ihnen erstmals mit Hilfe eines neuartigen Trackingsystems und der Software von SAP tägliche Rennanalysen zur Verfügung. Die Segler werden damit ihre Rennen auswerten und optimieren können.
Auch medial wird es ein Novum geben: Der Autobauer Audi überträgt auf seiner Bühne ausgewählte Wettfahrten mit einer Live-Moderation. Die Besucher nehmen so an den Rennen auf dem Wasser direkt teil und bekommen einen mitreißenden Einblick in das olympische Segeln.
Die Bühne ist bereitet, der Rahmen gesteckt. Nun geht es um die Wertungspunkte für den Traum von den olympischen Spielen. Der Druck auf die Segler wächst – Spannung ist garantiert.

Zur Website der Kieler Woche >>.

 
16.06.2011

Von 0 auf 400: Ein Marina-Führer wird groß, Zukunft mitgestalten

Vor drei Jahren kannte noch niemand den Yachthafenführer Marina-Guide. Im weltweiten Web ging er in der Vielzahl der Internetseiten unter und fand auch in der Wassersportwelt keinerlei Beachtung. Dies hat sich von Grunde auf gewandet. Aktuell besuchen Marina-Guide täglich bis 500 Besucher, um sich über die Infrastruktur von Yachthäfen zu informieren oder ihrerseits Kommentare und Bewertungen zu hinterlassen. Das Portal ist seit einiger Zeit auch auf Englisch verfügbar, um auch internationalem Publikum die gesammelten Informationen nicht vorzuenthalten.

Diese Woche wurde die 400ste Marina in den Yachthafenführer aufgenommen und ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Wer dem Portal über Twitter oder Facebook folgt wird laufend über die Neuerungen auf der Internetseite informiert und erfährt insbesondere auch, welche neuen Häfen aufgenommen wurden.

Die 400 gelisteten Häfen (vielleicht auch schon mehr, wenn Sie diese Mitteilung lesen), befinden sich hauptsächlich in den Ländern Deutschland, Dänemark, Niederlande und Großbritannien und konzentrieren sich auf Nordsee und Ostsee, sowie bedeutende Binnengewässer, wie das Ijsselmeer.

Hafenbetreiber, die Ihren Hafen im Verzeichnis vermissen können sich bei Marina-Guide melden, um die Daten einpflegen zu lassen. Gerade Hafenbetreiber in den Niederlanden haben diese Möglichkeit in der Vergangenheit verstärkt genutzt.

Der weitere Kurs von Marina-Guide sieht vor, die Marke der 500 Häfen anzusteuern und mittelfristig die Marinas in Nord-Europa in der Datenbank zu haben. Aber entscheiden Sie – als Besucher von Marina-Guide – doch einfach mit, wohin die Reise gehen soll. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@marina-guide.de mit dem Betreff „Hafenzukunft“ und verraten Sie uns, welche Regionen Sie zukünftig in Marina-Guide abgedeckt haben wollen.

Zur Website des Marina-Guide >>.

 
16.06.2011

Audi MedCup Circuit: Wieder "Quantum Racing" vorn

Einmal pfui und einmal hui der deutschen TP 52 „Container“ (7. und 3.) in Marseille. Jochen Schümann mit dem Audi Sailing Team powered by All4One (zweimal 6.) bei der zweiten Serie des Audi MedCup Circuit 2011 leicht verbessert.
eichter, unsteter Wind machte den Auftakt zur Marseille Trophy am Mittwoch (15. Juni) im Audi MedCup Circuit zur Geduldsprobe für die Segler. Und in beiden Wettfahrten der TP 52-Klasse waren die Nerven an Bord der Regattayachten zum Zerreißen gespannt. Den kühlsten Kopf bewahrte erneut der US-Amerikaner Ed Baird als Skipper auf der „Quantum Racing“. Die gesamtführende Mannschaft nach der ersten von fünf Serien siegte im zweiten Tagesrennen nach einem vierten Platz zuvor und übernahm auch in Frankreich die Tabellenspitze punktgleich vor der spanischen „Bribón“ mit Skipper Gonzalo Araújo. Die „Container“ von Udo Schütz aus Selters kam zweimal schlecht aus den Startlöchern, kämpfte aber um jeden Meter und rangiert im Zwischenklassement nach dem siebten und dritten Einzelplatz auf Rang fünf. Zwei sechste Plätze reichten dem deutsch-französischen Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel) zunächst nur zum siebten und vorletzten Rang.

Eine Stunde mussten die Aktiven vor der pittoresken Küste warten, bis sich die vorhergesagte Seebrise einigermaßen durchgesetzt hatte. Bei zwei bis drei Windstärken aus südwestlicher Richtung und etlichen Schwankungen erwischte das italienische Audi Azzurra Sailing Team mit dem Argentinier Guillermo Parada am Steuer einen Nullstart, und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Während das Audi Sailing Team aus der Mitte heraus halbwegs gut wegkam, wurde die „Container“ abgeklemmt und musste den Kampf von hinten aufnehmen. Mehr als die neu hinzu gekommene britische „Gladiator“ überholten Wieser & Co. jedoch nicht und kamen einen Rang hinter der deutsch-französischen Audi-Konkurrenz ins Ziel. Die hatte zeitweise auf dem vierten Rang gelegen, jedoch im weiteren Verlauf an Boden verloren und wurde Sechste.

Auch im zweiten Rennen des Tages, das wegen des unsteten Windes auf den späten Nachmittag verschoben wurde, misslang der Start der „Container“. Doch Taktiker Hamish Pepper aus Neuseeland reagierte sofort, ließ die Crew schnell wenden und als einzige auf die rechte Kursseite hinaus segeln. Das sollte sich schon auf der ersten Kreuzstrecke auszahlen. Mit besserem Wind mischte das Team bereits vor der ersten Tonnenrundung wieder im Mittelfeld mit. Als auf dem letzten Teilstück ins Ziel beim Synergy Russian Sailing Team aus Russland trotz der immer schwächer werdenden Brise der Spinnaker zerriss, nahm die „Container“ den dritten Podiumsplatz ein und brachte diesen hinter der „Quantum Racing“ und der „Bribón“ sicher ins Ziel.

Schon vor der Ziellinie entschuldigte sich Skipper Markus Wieser bei seiner Crew für die miserablen Starts, die er gesteuert und damit zu verantworten habe. Dabei sah die Position vor der Linie zunächst gar nicht so schlecht aus. „Aber wir hatten keine gute Geschwindigkeit vor dem Startschuss“, erklärte der Starnberger, „und dann waren wir gleich hinten dran.“ Erleichtert war der Steuermann, dass das Risiko in der zweiten Wettfahrt belohnt wurde: „Einfach hinter den anderen herzufahren, bringt ja nichts. Dann haben wir rechts einen Lift bekommen und waren wieder voll dabei.“

Nach zwei guten Starts war sein Pendent Jochen Schümann mit den Rennverläufen des Audi Sailing Teams weniger zufrieden. „Wir haben an mehreren Stellen kleine Chancen verpasst, zum Beispiel beim Auftakt gegen die ‚Quantum‘, danach gegen die ‚Container‘. Einen Moment zu früh oder zu spät gewendet oder gehalst, und schon reihen wir uns in einer Kleingruppe hinten an“, erklärte der dreimalige Olympiasieger. Er war jedoch mit der verbesserte Bootsgeschwindigkeit zufrieden, und bilanzierte den ersten Tag: „Wir sind noch nicht glücklich, aber nicht unzufrieden.“

„Jeder kleine Fehler wird hier teuer bezahlt“, pflichtete ihm Kevin Hall als Navigator der „Quantum Racing“ bei, „das ging uns beim Auftaktrennen nicht anders“. Zwischen zwei Konkurrenten „eingequetscht“ gebe es oft kein Entrinnen mehr. Hall: „Als wir erst die Spitze übernommen hatten, konnten wir sie souverän verteidigen, vor allem am Wind, wo unser Speed außerordentlich hoch ist.“

Die Marseille Trophy des Audi MedCup Circuit wird am Donnerstagmittag (16. Juni) mit zwei weiteren Wettfahrten fortgesetzt. Es wurden erneut leichte Winde vorhergesagt. Die Entscheidungen fallen am Sonntag (19. Juni).


Ergebnisse des Audi MedCup Circuit
Marseille Trophy (14. – 19. Juni)
Mittwoch, 15. Juni

TP 52
1. Wettfahrt:
1. Audi Azzurra Sailing Team (Italien), 2. Synergy Russian Sailing Team (Russland), 3. Bribón (Spanien), 4. Quantum Racing (USA), 6. Ràn (Schweden), 6. Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel), 7. Container (Selters), 8. Gladiator (Großbritannien).
2. Wettfahrt:
1. Quantum Racing, 2. Bribón, 3. Container, 4. Synergy Russian Sailing Team, 5. Ràn, 6. Audi Sailing Team powered by All4One, 7. Audi Azzurra Sailing Team, 8. Gladiator.

Gesamtstand:
1. Quantum Racing (USA), 5 Punkte
2. Bribón (Spanien), 5
3. Synergy Russian Sailing Team (Russland), 6
4. Audi Azzurra Sailing Team (Italien), 8
5. Container (Selters), 10
6. Ràn (Schweden), 10
7. Audi Sailing Team powered by All4One (Kiel), 12
8. Gladiator (Großbritannien), 16

Zur Website des Audi MedCup - die nun auch Deutsch anbietet >>.

 
16.06.2011

Spektakulärer Hightech-Trimaran aus Frankreich kommt zur Kieler Woche

Zum erstenmal in Deutschland wird die Baunummer eins der neuen Hightech-Trimaran-Klasse MOD 70, die spektakuläre "Race for Water", vorgestellt Ort: Kiel zur Kieler Woche. Termin: 24. bis 29. Juni. Der 21 Meter lange und fast 17 Meter breite Trimaran wird vor dem Kieler Yachtclub Düsternbroock festmachen und von Schilksee aus der Presse Gelegenheit bieten, das nagelneue Schiff auch unter Segel kennen zu lernen. Die „Race for Water" wird das spektakulärste Boot auf der Kieler Woche 2011 sein.

Der Schiffstyp MOD 70 (Multihull One Design) gilt als schnellste Einheitsklasse im Segelhochseerennsport der Multihulls. Sie ist eine Weiterentwicklung der 60-Fuss-Multihull- ORMA-Klasse (Ocean Racing Multihulls association). Die MOD 70 können über 40 Knoten , das sind über 70 Stundenkilometer, schnell segeln. Skipper ist der Schweizer Stève Ravussin, er gehörte zur Crew, die 2010 in neuer Rekordzeit um die Welt segelte (in nur 42 Tagen). Michel Desoyeaux (zweifacher Gewinner der Vendée Globe) und Roland Joudain lassen sich ebenfalls eine MOD 70 bauen.


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16.06.2011

Buchtipp: "No Carnet - Big Problem" ein Roadtrip nach Nepal - von stockmaritime Fotograf Mathias Wiehler

stockmaritime Fotograf Mathias Wiehler ist das, was man einen Vielreisenden nennen könnte. Fast immer ist er irgendwo auf der Welt unterwegs um neue Erfahrungen und tolle Bilder zu machen. Nun hat Wiehler sein erstes Buch veröffentlich. "No Carnet - Big Problem, ein Roadtrip nach Nepal" handelt von seiner 35.000 Kilometer langen Reise von Hamburg nach Nepal. Diese unternahm er mit Anfang 20 im Jahr 2002. Gemeinsam mit einem Freund startete Wiehler mit einem schrottreifen VW-Bus gen Himalaya. Auf ihrer Reise erlebten die beiden dann einige Abenteuer. Erhältlich ist das Buch derzeit ausschließlich als Ebook, u.a. für den Kindl Reader und andere Geräte. Kaufen können Sie es über die Website von Mathias Wiehler.

Zur Website von Mathias Wiehler >>.

 
16.06.2011

Segel-Träume: Video der SE Vibe Out Series der Nordseewoche 2011

Bereits am Nordseewoche-Wochenende, an Pfingsten haben wir ein aktuelles Video der SE Vibe Out Series der Nordseewoche 2011 fertiggestellt. Bestes Segelwetter, ein traumhafter Sonnenuntergang und faire Regatten - das war die SE Vibe Out Series der 77. Nordseewoche. Mit von der Partie beim Sundowner-Race, Hummer1- und Hummer2-Regatta waren tolle Yachten, darunter die brandneue "Elena Nova" aus dem Hause Judel/Vrolijk.

Zum Video >>.

 
16.06.2011

Erste Akademie für den Hochleistungssegelsport in Kiel gegründet

In Kooperation mit der Stadt Kiel und gemeinsam mit dem Deutschen Segler-Verband (DSV) hat das Sailing Team Germany (STG) eine eigene Ausbildungsstätte für den Hochleistungs-Segelsport in Kiel-Schilksee gegründet - die "Sailing Team Germany Academy". „Durch die Gründung der Akademie können wir in Ergänzung zu den bestehenden Ressourcen am DSV Trainingsstandort und Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein die individuelle Ausbildung der Segler vom Nachwuchs- bis zu den Spitzenteams optimieren.“ erläutert Oliver Schwall, Geschäftsführer der STG-Initiative. Den Top-Sportlern werden in Schilksee somit noch bessere Rahmenbedingungen geschaffen, um sich für internationale Wettkämpfe und die Olympischen Spiele vorbereiten zu können. In der STG Academy wird die Ausbildung der Segler in Theorie und Praxis umgesetzt. In einer indizierten Segelbibliothek und einem Online Lern- und Managementportal wird theoretisches Basiswissen zum ersten Mal in Deutschland zentral vorgehalten und mit den Erfahrungen aus den Wettkämpfen ausgebaut werden. „Die Bibliothek und das Portal sorgen dafür, dass wertvolle Erfahrungen, die unsere Segler machen, nicht mehr verloren gehen, sondern für die nächsten Generationen gespeichert werden“, sieht Marcus Baur, Direktor der STG-Academy, voraus. In den praktischen Ausbildungseinheiten bieten die Trainer vor allem intensive Unterstützung beim Wassertraining und in der logistischen Unterstützung der Segel-Nationalmannschaft. „Hinzu kommen zahlreiche weitere Technologie-Projekte, die wir unter anderem mit unserem Premium-Partner, der SAP AG realisieren. Damit werden wir unseren Seglern einen erheblichen Vorsprung verschaffen“, verspricht Nadine Stegenwalner, Sportdirektorin des DSV. Einen weiteren Schwerpunkt legt die „Universität für Segler“ auf die Förderung des paralympischen Sports durch den Ausbau in Schilksee zu einem zentralen paralympischen Trainingsstützpunkt.


 
16.06.2011

Neue Modellboot-Designs online

Wir haben die neusten von uns im Kundenauftrag produzierten individuellen Modellboot-Designs online gestellt. Bei den AC60, VO60, IRC88, R46, MM, und Open60 Booten finden Sie unsere neusten Kreationen. Gerne erstellen wir auch in Ihrem Auftrag ein individuelles Modellboot! Rufen Sie uns an, oder schreiben Sie uns.

http://www.stockmaritime.de..
Zu den AC60 Designs >>.

 
16.06.2011

Neues Website-Design auf stockmaritime.com

Wir haben wieder an unserer Website gearbeitet und das Erscheinungsbild unserer Seite angepasst. Mit mehr weiss, sind wir dem Erscheinungsbild unserer Kataloge etwas näher gekommen, ohne unsere Firmenfarbe, das kräftige "stockmaritime-grün", zu verlieren. Wir hoffen Ihnen gefällt unser neues Erscheinungsbild und freuen uns über Feedback.

http://www.stockmaritime.de..
Zur Startseite >>.

 
16.06.2011

Evosion 34 - Bei Fyn Rund gesehen und gemocht

Bei Fyn Rund ist unserem stockmaritime eine Yacht sehr positiv aufgefallen: die Evosion 34. Schön und schnell segelte die 34 Fuß lange Yacht aus dänischer Produktion. Bei einer Kreuz bei leichtem Wind, war die Evosione 34 mit der leichten Fock aus Spi-Tuch sogar etwas schneller als unsere Asso 99. Das hat uns zwar nicht geschmeckt, aber gefallen. In jedem Fall ist die Evosione 34 ein schönes Boot. Das Boot ist für eine kleine Crew gebaut und besitzt ein offenes Heck. Es wird in einer "pure" und einer "vivace" Version angeboten. Die "pure" Version ist einfacher ausgestattet, die "vivace" bringt schon etwas Komfort mit.

EVOSION 34 – Vivace
Länge: 10,29m
Wasserlinie: 9,4m
Breite: 3,11m
Gewicht: 4,8t
Tiefgang standard: 2,1.
Tiefgang optional: 1,95-2,3m
Kielgewicht: 2t
Kielbombe: 1,8t
Motor: 20 PS
Großsegel: 43 m2
Genua - 105%: 29 m2
Gennaker: 116m2
Code zero: 95 m2

EVOSION 34 – Pure
Länge: 10,29m
Wasserlinie: 9,4m
Breite: 3,11m
Gewicht: 4,6t
Tiefgang: 2,om
Kielgewicht: 2t
Kielbombe: 1,8t
Motor: 20 PS
Großsegel: 39 m2
Genua - 105%: 27 m2
Gennaker: 99m2
Code zero: 85 m2

Zur Website der Werft >>.

 
09.06.2011

Startschuss für Olympia 2012

Mit dem Segelweltcup im britischen Weymouth vom sechsten bis zum elften Juni beginnt für die Segler des Audi Sailing Team Germany die Reihe von drei Qualifikationsregatten für die Teilnahme
an den olympischen Spielen 2012.

Der ISAF Sailing World Cup – „Skandia Sail for Gold“ – ist der erste von drei international besetzten Wettkämpfen, im Rahmen derer die knapp 50 Segler des deutschen Nationalteams in zehn Bootsklassen gegeneinander antreten. Die weiteren zwei Stationen auf dem Weg zu den olympischen
Spielen sind die Kieler Woche und die Weltmeisterschaften in Perth (Australien). Der Regattakurs in Weymouth ist auch der Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 2012. Für die Segler gilt es nun, die ersten wichtigen Wertungspunkte für die interne Qualifikation zu sammeln.


 
09.06.2011

Aktuelle Probleme der Meeresumwelt: BSH veranstaltet 21. Meeresumwelt-Symposium

Vom 7. - 8. Juni 2011 treffen sich mehr als 450 Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung, Umweltbehörden und Politik zum diesjährigen Meeresumwelt-Symposium in Hamburg. Veranstaltet wird das Symposium im Auftrag des Bundesumwelt-ministeriums vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Naturschutz.

Zu Recht beanspruche das Meer einen wesentlichen Platz im Bewusstsein der Menschen, es biete nicht nur weltweit großes Wirtschaftspotenzial sondern sei auch Lebensraum einer faszinierenden Flora und Fauna, die es zu schützen gelte, betonte BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz in ihrer Begrüßungsrede. Um die Wirksamkeit entsprechender internationaler Übereinkommen zu überprüfen und daraus Handlungsbedarf abzuleiten, sei eine ständige Überwachung der Meere notwendig. Das BSH sorgt dafür, dass diese Informationen kontinuierlich und fachkompetent gesammelt, aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.

Themen des 21. Meeresumweltsymposiums:

Offshore Öl- und Gasförderung - Haben wir aus dem Golfdesaster gelernt?
Durch die Havarie im Golf von Mexico - den bislang größten Ölunfall in den USA - gelangten zirka 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer. Die Katastrophe hat die Ölindustrie nachhaltig verändert. Inzwischen werden z.B. im Vorfeld von Bohrungen bereits detaillierte Notfallszenarien durchgespielt und Notfallpläne erarbeitet.
Ebenso wurde neue Ausrüstung zum Absperren havarierter Bohrungen entwickelt. Dennoch gibt es weltweit bisher keine grundlegenden Auflagen hinsichtlich von Tiefseebohrungen, die das Risiko eines Blowouts minimieren.

Podiumsdiskussion: "Meere der Zukunft / Zukunft der Meere"
Vertreter des Baltic Sea Forums, des OSPAR* Offshore Industry Committee, des Naturschutzbundes Deutschlands, der Akademie für Raumforschung und Landesplanung Hannover und des Sachverständigenrats für Umweltfragen sprechen über Visionen und Strategien zur Zukunftsfähigkeit der Ozeane. Wie begegnet man aktuellen Herausforderungen? Wo liegt die Grenze zwischen Nutzbarmachung und Zerstörung?

Umsetzung der Meeresstrategie- Rahmenrichtlinie (MSRL) - Es geht voran
Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie schafft einen transparenten, rechtlich verbindlichen Rahmen für die notwendigen Maßnahmen aller EU-Mitgliedsstaaten zu den Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Meeresumwelt. Bis 2020 soll hier ein "guter Zustand" in allen europäischen Meeren erreicht oder erhalten werden. Alle europäischen Meeresanrainerstaaten sind verpflichtet, dies in ihren jeweiligen Meeresregionen durch die Erarbeitung und Durchführung nationaler Strategien umzusetzen. Für die deutschen Gewässer in Nord- und Ostsee werden derzeit drei Berichte erstellt und abgestimmt: die Anfangsbewertung (Ist-Zustand), die Festlegung von Umweltzielen und die Beschreibung eines "guten Zustands". Im Herbst starten Anhörung und Unterrichtung der Öffentlichkeit.

Meeresüberwachung
Die umweltschonende Nutzung regenerativer Energien hat den Bedarf und die Bedeutung von Meeresumweltdaten in den Vordergrund gerückt. Wichtig hierbei ist das Bindeglied zwischen Naturwissenschaften und dem Ingenieurswesen, wenn es um Auswirkungen auf Meeresbewohner und den Meeresboden geht. Wie steht es um Verteilung und Beschaffenheit der Sedimente in Nord- und Ostsee oder die dortigen Nährstoffeinträge? Wie beeinflussen Klimawandel oder Stressoren die Wirkung der Schadstoffe auf Ökosysteme? Wichtige Erkenntnisse über die zeitliche Entwicklung der Konzentration organischer Schadstoffe in Nord- und Ostsee ergeben sich aus der Untersuchung von Bohrkernen aus dem Meeresboden.

Schifffahrt - Auf zu neuen Ufern?
So effizient die Schifffahrt als Transportmittel auch sein mag, auch sie belastet die Umwelt. Ihre mit Rückstandsölen befeuerten Motoren verbrennen jährlich mehr als 300 Millionen Tonnen Treibstoff, wobei schädliche Emissionen ausgestoßen werden. Energieeffiziente und umweltverträgliche Antriebssysteme müssen ein Nahziel der Schiffstechnik sein. Ausgehend von Forschungs- und Innovationsprojekten werden Potenziale für die Effizienzsteigerung und Emissionsminderung aufgezeigt.

Meeresnaturschutz
Mit der zusätzlichen Ausweisung von sechs Meeresschutzgebieten umfasst das OSPAR-Netzwerk bis zum Jahresende 427.000 km² (3,1Prozent des Nordostatlantiks). Die regionale Zusammenarbeit der OSPAR-Vertrags-staaten bei der Ausweisung derartiger Schutzgebiete wird hoffentlich Schule machen für weitere Meeresregionen.

Für den einzig heimischen Wal in der Ostsee, den Schweinswal, zeichnet sich parallel zum Rückgang der Bestandszahlen eine Schrumpfung des Verbreitungsgebietes ab. Die größten Gefahren sind Beifang, Nahrungsrückgang, Lärm und Schadstoffe. Der HELCOM Baltic Sea Plan zielt auf einen verbesserten Erhaltungszustand der Tiere bis 2015 ab.

Anthropogener Unterwasserschall hat auch Auswirkungen auf die Walarten in der Antarktis. Jede Tätigkeit, die dort von Deutschland ausgeht, wird vom Umweltbundesamt als nationaler Genehmigungsbehörde auf ihre Umweltauswirkungen geprüft.

Ein großer Anteil des weltweiten Fischereiertrages dient der Gewinnung von Fischmehl und -öl (FMÖ) als Futtermittel in der Aquakultur und Landwirtschaft. Da die gesamten Fischereierträge stagnieren, verringert sich auch der Anteil an FMÖ. Dennoch erhöht sich die Nachfrage (unter anderem wegen wachsender Weltbevölkerung). Ein Ansatz der ökologischen Landwirtschaft und Aquakultur muss es sein, Produktionssysteme zu fördern, die ohne oder mit einem Minimum an FMÖ auskommen. Wichtig hierbei ist, dass FMÖ aus Verarbeitungsresten von Speisefischen anstatt eigens zu Futterzwecken gefangenen Ganzfischen erzeugt wird.

1990 kam es bei einer Bohrung in der nördlichen Nordsee zu einem Gas Blowout, aus dem auch noch nach 20 Jahren Methan in die Wassersäule und Atmosphäre entweicht. Aufgezeigt werden Geschichte und Ergebnisse bisheriger wissenschaftlicher Untersuchungen des Vorfalls.

*OSPAR: Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks


 
09.06.2011

Einheitliche Behördenrufnummer 115: Schnelle Auskunft über maritime Themen

Wer ab morgen die 115 - Deutschlands einheitliche Behördenrufnummer - wählt, wird dort auch Informationen rund um das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und seine Leistungen erhalten. Die Rufnummer, die seit 14. April im Regelbetrieb läuft, vernetzt telefonische Servicecenter der Kommunen, Länder und Bundesbehörden. Oberstes Ziel: ein einfacher Zugang zu Auskünften über Leistungen der öffentlichen Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger.

Bundesweit gibt es derzeit rund 20.000 Behörden auf drei Verwaltungsebenen. Für diese sind zahlreiche Rufnummern in Gebrauch. Die Suche nach der richtigen Durchwahl für die gewünschte Behörde soll mit dem Projekt D115 der Vergangenheit angehören.

Wer aktuelle Informationen über Wassertemperaturen von Nord- und Ostsee und die Gezeiten für die deutsche Nordseeküste haben möchte oder Hinweise zu BSH-Seekarten und Antragsverfahren benötigt - kann dies bei der 115 erfragen. Bereits beim ersten Kontakt soll ein möglichst großer Teil der Anfragen mit einem D115-Servicecenter abschließend beantwortet werden. Dies bedeutet, dass der Anrufer umfassende Auskünfte auf seine Fragen erhält, so dass er mit demselben Anliegen nicht ein zweites Mal mit der Verwaltung in Kontakt treten muss. Um das erreichen zu können, konzentrieren die D115-Servicecenter den Ausbau ihrer Serviceleistungen zunächst auf die besonders häufig vorgetragenen Anliegen.

D115 - Einheitliche Behördenrufnummer:
Ziel des Projektes D115 ist es, Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Auskünften über Leistungen der öffentlichen Verwaltung zu erleichtern. Am 14. April 2011 startete das Projekt in den Regelbetrieb. 115 ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Anrufe bei der 115 sind noch kostenpflichtig. Derzeit kostet ein Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG 7 Cent pro Minute, die Tarife aus den Mobilfunknetzen liegen überwiegend zwischen 17 und 20 Cent pro Minute.




Weitere Informationen ber D115 finden Sie hier >>.

 
09.06.2011

HHLA und Demag Cranes läuten eine neue Etappe der Elektromobilität ein

Batterie-AGV und vollautomatisierter Batteriewechsel lassen die Idee Realität werden, schwere Container mit batteriebetriebenen Fahrzeugen zu transportieren. Damit bahnt die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) neue Wege zu umfassender und nachhaltiger Elektromobilität.

Neuartige selbstfahrende Batterie-AGV (Automated Guided Vehicle) werden derzeit auf dem HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) getestet. Das Projekt, das Bestandteil der Fördermaßnahme „Flottenversuch Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr“ des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) ist, wird ab Juli durch eine vollautomatisierte Batteriewechselstation neue Dimensionen annehmen. Die Batterie-AGV werden dann in den ganz normalen Flottenbetrieb des Terminals integriert und umfassend auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Sie können bis zu 60 Tonnen über den CTA transportieren und sind damit eine absolute Ausnahmeerscheinung. Weltweit gibt es keine vergleichbaren schweren Nutzfahrzeuge mit Batterieantrieb.

Ein erstes Versuchsfahrzeug des Batterie-AGVs wurde als Technologieträger bereits erfolgreich im Containerumschlag eingesetzt. Die jetzt zum Einsatz kommenden beiden Prototypen sind auf den automatisierten Batteriewechsel hin optimiert worden. Entwickelt und hergestellt werden sie von Gottwald Port Technology (Gottwald), einer Tochtergesellschaft der Demag Cranes AG. Projektpartner sind außerdem das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Das gemeinsame Ziel lautet „Null Emission“, also die komplette Eliminierung von
Abgasen und die weitgehende Reduzierung von Lärmemissionen im Hafen, ohne dass dadurch Leistungseinbußen hingenommen werden müssen.

Für die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) als Technologieführer im Hafenumschlag gehört die Erforschung neuer, öko-effizienter Antriebe zum nachhaltigen Geschäftsmodell. Ihr Terminal CTA ist weltweit nicht nur die am weitesten automatisierte, sondern auch die am stärksten elektrifizierte Anlage. Diese Kombination bringt erhebliche Vorteile für die Umwelt, denn der Energiebedarf von mehr als 50 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom wird seit 2010 vollständig aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Dieser CO2-frei erzeugte Strom senkt die CO2-Emissionsbilanz des gesamten Terminals um circa 60 Prozent. „Erweisen sich die Batterie-AGV als echte Alternative zu den Verbrennungsmotoren, können wir einen großen Schritt in Richtung komplette Elektrifizierung des CTA gehen“, hofft der CTA-Geschäftsführer Oliver Dux.

Für das Gelingen des Forschungsprojekts zur Elektromobilität ist nicht alleine der batterie-elektrische Antriebstrang für die AGV wichtig. Er hat bereits in einem ersten Test bewiesen, dass auch große Lasten mit Batterieantrieb transportiert werden können. Bisher mussten die Batterie-AGV jedoch zum Aufladen für einige Stunden aus dem normalen Betrieb genommen werden, was die Integration in den automatisierten Terminaltransport erheblich erschwerte. Eine vollautomatisierte Batteriewechsel- und Ladestation soll nun den Rund-um-die-Uhr-Einsatz der Containertransportfahrzeuge ermöglichen. Zu diesem Zweck wurde eine völlig neuartige Batteriewechselstation entwickelt und gebaut, die ein Hochregallager mit einem schienengeführten Regalbediengerät kombiniert. Dort erfolgt der Austausch der Fahrzeugbatterien gegen frisch geladene aus dem Lager innerhalb von nur ca. fünf Minuten. Anschließend werden die leeren Batterien im Hochregallager an das Ladesystem angekoppelt.

Das Gesamtsystem wird mit zwei Batterie-AGV über mehrere Monate unter den realen Betriebs- und Witterungsbedingungen des Hafenumschlags erprobt. Gottwald koordiniert das Verbundprojekt, während der CTA die Entwicklungsarbeiten begleitet und die neue Technologie in die bestehende AGV-Fahrzeugflotte einbindet. Dafür sind diverse Anpassungen der Software notwendig, zum Beispiel zur Integration der Ladestation in das System der Terminalsteuerung. Bei einem Erfolg des Projekts wird angestrebt, neue Batterie-AGV’s schrittweise als Ersatz für ältere Modelle in die Flotte zu integrieren.


 
09.06.2011

Meer. Spass. Segeln. Hochseesegeln auf der Nordsee

Am Freitag vor Pfingsten starten fast 2000 Seglern zu den Wettfahrten der 77. Nordseewoche. Die traditionell an Pfingsten stattfindenden Hochsee-Regatten gibt es seit 1922. Im Zentrum der Wettfahrten der Segler steht die Insel Helgoland. Bisher haben fast 160 Yachten gemeldet, der Veranstalter rechnet – mit den üblichen Nachmeldungen – mit rund 200 Regattateams.

Am Morgen des 10. Juni um 9 Uhr wird auf der Elbe vor Wedel der Startschuss zur 1. Wettfahrt, dem Haspa Private Banking Cup von Hamburg nach Cuxhaven fallen. Diese Wettfahrt wird schon seit 1910 veranstaltet und ist damit älter als die Nordseewoche selbst. Aufgrund des starken Schiffsverkehrs, der tidenbedingten Strömung und den Untiefen ist die Wettfahrt auf der Elbe ein anspruchsvoller Auftakt.

In Cuxhaven findet am Abend des 10. Juni um 19 Uhr die offizielle Eröffnung der 77. Nordseewoche vor dem Clubhaus der Seglervereinigung Cuxhaven statt. Neben Bernd Jörg, dem Organisationsleiter der Nordseewoche, werden Vertreter der Stadt Cuxhaven, der Gemeinde Helgoland und des Sponsors Cuxport anwesend sein.
Doch nicht alle an der Nordseewoche teilnehmenden Yachten können an der offiziellen Eröffnung teilnehmen. Für die ambitionierteren Crews startet um 20 Uhr bereits die nächste Wettfahrt. In die Nacht hinein geht es nach Helgoland. Diese „Sundowner“ genannte Regatta ist die erste Wettfahrt der sog. „SE Vibe Out Series“, bei der vor allem ambitionierte und professionelle Crews starten. Insgesamt besteht die Serie aus drei Nordseewoche-Regatten.

Aber für den großen Teil der Segler geht die Nordseewoche erst am Samstag Vormittag weiter. Zubringer-Regatten aus Bremerhaven, Wilhelmshaven, von Hallig Hooge und natürlich der Cuxport Cup aus Cuxhaven, haben nur ein Ziel: die einzige deutsche Hochseeinsel, Helgoland.
Dort erwartet die Segler und alle Interessierten ein tolles Landprogramm. Direkt im Hafen der Insel steht das Nordseewoche Race Village. In den Zelten finden sich die Alexseal Offshore Lounge, in der für das leibliche Wohl gesorgt wird, eine Ausstellung der besten Bilder der Nordseewoche, das boot Düsseldorf Wettercenter in dem die Segler beraten werden und viele weitere Attraktionen und Aktionen. Insgesamt haben die Veranstalter neun große Seecontainer auf die Insel verschiffen lassen.

Am Samstag, dem Pfingstsonntag und Pfingstmontag finden weitere Regatten rund um die Insel Helgoland statt. Darunter auch traditionsreiche Wettfahrten wie der „BHF-Bank Cup Rund Helgoland“ und der „Inducon Cup Helgoländer Acht“. Bei allen diesen in Deutschland einmaligen Hochseeregatten wird Helgoland zur Tribüne. Von dem roten Felsen aus lassen sich die Wettkämpfe auf See bestens beobachten und sieht die Segler im Hafen ankommen. Oft ist der Helgoländer Hafen zur Nordseewoche so voll, dass man von Yacht zu Yacht diesen trockenen Fußes überqueren kann.
Legendär sind auch die Partys der Nordseewoche. Jung und Alt, Segler und Nicht-Segler feiern gemeinsam in der Helgoländer Nordseehalle. Diese wilden Feiern gehören von Beginn an zur Nordseewoche und sind Kult.
Am Pfingstmontag aber müssen die Segler wieder fit sein. Nach der Wettfahrt „Inducon Cup Helgoländer Acht“ geht es zurück nach Hause. Die Rückregatten in Weser, Jade und Elbe sind beliebt für private Rennen mit Club-Kameraden. Aber nicht alle Yachten segeln nach Hause, denn am Pfingstmontag startet auch die Langstrecken-Wettfahrt der Nordseewoche von Helgoland nach Edinburgh. Nicht wenige Yachten segeln über die raue Nordsee nach Schottland. Viele sind nicht zum ersten Mal dabei. Die Schottland-Tour ist ebenso Kult wie die Partys und gilt als Herausforderung. Nicht zuletzt deshalb qualifiziert eine Teilnahme an ihr auch zur Teilnahme am legendären englischen Fastnet Race.

Organisiert wird die Nordseewoche vom Verein Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V., dem 18 Segelvereine aus Deutschland angehören. Die Nordseewoche ist die einzige, echte Hochseeregatta in Deutschland und größte deutsche Segelveranstaltung auf der Nordsee.

Zur Website der Nordseewoche >>.

 
09.06.2011

Fyn - die Insel der Kontraste: Sieg nach Mastbruch und Nervenkrieg in der Flaute

Tonnenweise rauscht das Wasser über das ganze Schiff. In eine Gischtwolke gehüllt rasen wir den kleinen Belt nach Süden. Unter Genua und Groß sinkt die Geschwindigkeit nicht unter 15 Knoten.

Der Fyn Cup 2011 zeigt sich von der stürmischen Seite, aber wir überholen Boot für Boot. Unsere ASSO wird in den Böen einfach immer nur schneller. Die Bugwelle bricht sich mittschiffs über der Crew auf dem Ausleger. Wir sind schnell. Zu schnell: Vor dem Svendborgsund erwischt es uns: Die Spischot reißt, wir laufen durch den Ruck aus dem Ruder. Es legt uns auf das Wasser, dann taucht der Mast ein. Als wir das Boot wieder aufrichten, ist er unterhalb der 2 Saling gebrochen. DEN 31 „Stalin” von Jacob Svendsen unterbricht die Wettfahrt und schleppt uns in den Hafen von Svendborg. Wir sind sehr, sehr dankbar über diese Hilfe. Zum Glück wird deren Antrag auf Wiedergutmachung später von der Wettfahrtleitung entsprochen, so dass die Crew durch uns keinen Nachteil in der Wettfahrt hatte.

Die nächsten Stunde verbringen wir auf dem Boden eines Großraumtaxis, Wasserlachen bilden sich um uns auf dem Weg zurück nach Bogense, wo wir unser Quartier für die Nacht zuvor spontan um eine Nacht verlängern konnten. Unser Gastgeber empfängt uns um ein Uhr Nachts noch mit Bier und heißer Suppe - das ist tolle dänische Gastfreundschaft. Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus zu unserem Boot, klaren auf, und heben mit dem 1,5t Handkran am Hafen die 1,1t leichte ASSO auf den Trailer. 2 Mann haben da kräftig zu kurbeln. Um dem ganzen Elend noch einen drauf zu setzen, fällt uns die Kurbel vom Kran ins Hafenbecken. Johannes findet die Kurbel zu Glück beim 4. Tauchgang in 4m Wassertiefe dank einer geliehenen Taucherbrille.

Erst um 23 sind wir dann endlich in Hamburg, und räumen aus. Wir sind total fertig. Doch schon am Montag mache ich mich auf die Suche nach einem ASSO-Mast. Denn 4 Tage später, am Donnerstag, wollen wir zu 2. Runde starten - wieder in Dänemark um die Insel Fyn, diesmal ist Start in Kerteminde.

In Holland, in der Nähe von Amsterdam werde ich fündig. Der holländische Eigner einer ASSO verwandelt die große Jolle in ein richtiges Dickschiff, und braucht den Mast zur Zeit nicht. In Facebook poste ich meinen Fund unserer Crew, Nils ist sofort bereit, den Mast mit mir aus Holland zu holen. Um 17Uhr machen wir uns auf den Weg, genau 12 Stunden später schieben wir unsere ASSO mit dem Mast wieder auf den Hof in Hamburg. Nach zwei weiteren Bastelabenden sind alle Schäden sind beseitigt, und der Mast passt.

So können Thomas, Vincent, Titus und ich am Donnerstagmorgen das Boot packen, und die Kieler Raoul und Marc auf der Raststätte Hüttener Berge aufnehmen.

In Kerteminde ist die Spannung groß: Passt der Mast? Und tatsächlich, auf Anhieb gelingt es uns, den Mast zu stellen - und alles passt. So haben wir noch Zeit für einen Trainingsschlag und üben einige Segelwechsel: Genua auf Tomster (unsere Code 0 oder Drifter von Tommy Salis) , dann Spi, wieder Tomster und ab in den Hafen. Alles funktioniert.

Glücklich gehen wir diese Nacht ins Bett. Die nächste Runde kann beginnen.

Die Wettervorhersage lässt auf ein längeres Rennen schließen. Wir bereiten heißes Wasser in Thermoskannen, schmieren Brote, und schleppen Tütenweise Lebensmittel an Bord. Bei wenig Wind ist gute Stimmung wichtig - und leere Mägen sind der erste Grund für Meuterei.

Noch ahnen wir nicht, wie wichtig diese Vorbereitungen sein sollten.

10:45. Start. Wir sind ganz Backbord am richtigen Ende der Linie. Die größere Inshallaha ist schneller und überläuft uns - wir wenden. Knapp passieren wir das Heck und haben freien Wind, bis sich die ESSEX Girl genau auf uns legt. Trotzdem gehen wir als fünftes und kleinstes Schiff um die Luvtonne und setzen den Spi. Uijuijui direkt an unserem Heck luvt, wir gehen mit, und halten die Position. Die Rainbow 42 Uijuijui hat fast exakt dasselbe Rating wie wir, ist aber über 2m l Doch die Rainbow 42 luvt und luvt, so dass wir abfallen und tief fahren, um nicht zu viel auf das gesamte Feld zu verlieren. Der Wind nimmt zu, und wir Wechseln das erste Mal von Spi auf Tomster und fahren etwas Höhe heraus, um dann wieder den Spi zu setzen.

Hinter der großen Belt Brücke halsen wir, und bis zum Svendbordsund verlieren wir kaum auf die großen Schiffe. An der Untiefentonne Thurö-Reef wechseln wir auf den Tomster. Jetzt beginnt der erste Flautenpoker. Im Strom im engen Fahrwasser vor Svendborg treiben die Boote durcheinander. Die Yachten mit hohen Masten setzen sich jetzt ab, während von hinten die bereits überholten Yachten wieder aufkommen. Wir wechseln ständig von Spi auf Genua und Tomster und wieder auf Spi oder Genua. Nach geschätzten 20 Segelwechseln beginnen wir im Westausgang des Svenbordsund unsere Aufholjagd, Strom und Winddreher ausnutzend. Die DK46 Tutima überholt uns trotzdem.

Hinter Skarö (Insel vor Svendborg) räumt der Wind, und nimmt ab. Tomster hoch, Genua weg. Lee- und Bugtrimm. Wir schleichen uns an die großen Yachten wieder an. Inzwischen knurrt der Magen, und wir essen unsere erste Katadyn-Tüten mit gefriergetrockneter Nahrung - eine kulinarische Köstlichkeit auf unserem spartanisch ausgerüsteten Schiff. Gut gelaunt treiben wir an der Uijuijui vorbei, und kommen auch der JV41 Inshallah immer näher.

Es wird dunkel. An der Ecke Hornenaes Skor vor der Haelnaes Bucht kommt das Feld mit frischen Wird von hinten, die schon im Geiste abgehakte Esse 990 und UijuiJui überholen uns wieder, während wir dicht unter Land mit dem Gegenstrom und den dänischen Yachten kämpfen. Auf dem folgenden Anlieger nach Bagö geht die Sonne auf und vertreibt die Kälte der Nacht. Trotz dicken Faserpelz und Ölzeug was es enorm kalt.
Da die Yachten voraus neben Bagö in der Flaute liegen, entschließen wir uns für den Umweg zwischen Bagö und Fyn, in der Hoffnung, dass mit der steigenden Sonne sich Thermik bildet. Ein Däne, die Evisione, wählt denselben Weg, ist mit Ihrer leichten Fock aus Spituch etwas schneller als wir. Die Rechnung geht auf. Mit einer Riese Banane umfahren wir ohne Wende Bagö, immer mit leichter Fahrt. Und der Wind nimmt unter Land immer mehr zu. Hurra! Wie liegen wieder vor der ESSE, Uijuijui und sogar der Inshallaha. Der Wind räumt, wir nehmen den Spi hoch. Auf der Inshallah geht die Genua runter, und der Motor an. Unter Spi holen wir wieder die Evisione ein. Am Eingang vom kleinen Belt vor XXX passieren wir die Tarok, eine Svan 45, die sich mit einem Schlag weit nach Backbord ins Abseits geschossen hat. Nachdem wir sie passiert haben, bergen auch sie die Segel und geben auf. Durch den gesamten kleinen Belt kämpfen wir mit der Evisone. Mehrfach wechseln die Führung und die Segel. Ständig rasen Motorboote an uns vorbei, wir dümpeln im Schwell. Das Wasser kräuselt sich nur noch durch den Strom - kein Wind. Die Sonne brennt. Unsere Nerven werden stark beansprucht - schnell was essen. Dann geht es besser. Vor Strib steuere ich in eine Stromkante, in der Hoffnung, dort nach vorne geschoben zu werden. Denkste. Wir werden in den Strudeln gefangen und kommen nicht mehr vorwärts. Nur mit Mühe gelingt es uns, die ASSO aus dem gurgelnden Wasser zu befreien.

Im Ausgang des Kleinen Belts setzt dann endlich etwas Wind ein. Mit 6-7 Knoten an der Kreuz rasen wir gen Osten und sind sogar schneller als die Evisione. Wir freuen uns: wenn der Wind durchhält, dann sind wir doch noch abends im Hafen. Wir rätseln, ob der Hafenmeister uns Nachts noch kranen wird. Die Sorgen werden nach 2 Stunden schneller Fahrt hoch am Wind zerstreut: der Wind dreht genau auf den Kopf und nimmt ab. In den Windstreifen und Drehern wechselt mehrfach die Führung. Am Horizont hinter uns ist kein Schiff mehr zu sehen. Haben die alle aufgeben?

Langsam setzt erneut die Dämmerung ein, die unbeleuchtete Tonne findet Thomas mit dem GPS und wird von uns mit der Taschenlampe identifiziert. Der Wind dreht ständig, wir wechseln mehrfach von Genua auf Tomster und wieder auf den Spi. Immer wieder muss der Spi und die Code 0 von backbord auf Steuerbord angeschlagen werden, weil der Wind um 180 Grad dreht. Mehr als 20 Minuten Schlaf an einem Stück ist für niemand drin. Ein Wunder, dass in der Nacht der die Fallen nicht total vertörnen. Titus ist mächtig am fluchen. Hinter uns werden immer mehr Positionslaternen sichtbar, die schnell näher kommen. Das sind sicher die Yachten unter Motor, die aufgeben haben.
Wind setzt sein. Unter Spi überschreiten wir die 8 Knoten Marke, das erste Mal seit 36 Stunden. Doch die erste Dämmerung zeigt einübles Bild: Von See her wird´s flau, und die vermeintlichen Yachten unter Motor ist das Feld, dass mit frischen Wind über die Odense-Buch und um Fyns hoved gejagt ist. Meine Laune ist auf einem echten Tiefpunkt, den anderen merke ich an, des es Ihnen nicht besser geht,
Mit einer großen Anstrengung, einigen Broten und vielen Müsli-Riegeln finde ich meine Nerven wieder. Nur nicht jetzt aufgeben. In diesem Rennen ist noch alles offen. Clubkamerad Gin überholt uns an der Kreuz. Wir machen einen Schlag unter Land, und tauchen wieder Ginko durch. Trotz aller Aufregung fallen mir immer wieder die Augen zu. Ich zünde meine letzte Dose Red Bull.
Total überrascht identifizieren wir vor uns Tutima, Haspe Hamburg, Audacious und ESSEX-Girl, die wir schon lange im Ziel wähnten. Das weckt die Kampfeslust erneut. In diesem Rennen ist wirklich alles noch offen. Der Wind flaut ab. Gegenstrom. Wir treiben zurück. Gerade noch schaffen wir es, uns unter Land zu retten und im flachen Wasser mit leichter Thermik gegen den Strom zu kreuzen. Ginko nimmt Kurs auf See. Doch die vor uns liegenden Schiffe auf See kommen näher, sind querab und fallen zurück. Essex Girl birgt die Segel und gibt auf. Tutima folgt dem Beispiel unter Hurra-Rufen der Mädels-Crew.
Wir kämpfen um jeden Meter. Trotz Ausguck auf dem Bug haben wir Kontakt mit einem Stein, es rumst und wir entschließen uns etwas freier von der Küste, es scheint auch ein Windstrich von See zu kommen. Die Folgen sind fatal:- mit fatalen Folgen: Wir treiben zurück. Der Wind dreht, wir setzen den Tomster. Ich bin hochgradig angespannt und nerve die Crew, dichter – runder – weiter raus – nicht so zappeln – Leekrängung – nicht so viel– Tomster loser! Alles vergeblich, wir treiben zurück. Im letzten Moment setzt sich ein Hauch Wind durch und wir nehmen Fahrt auf. Als erstes Schiff setzten wir uns vom Feld ab und gegen in Führung - nach 46 Stunden zum ersten Mal! Denn auch die HASPA hatte inzwischen die Segel geborgen und ist nur noch als dünner Strich am Horizont zu sehen.
Doch auch auf See nehmen die Yachten Fahrt auf. Ginko führt dort. Und noch einmal flaut der Wind ab, wir bleiben stehen und treiben sogar rückwärts - zum Glück nur für 5 Minuten. Doch das reicht, dass die Peilung zu Ginko auswandert - zu unserem Nachteil. Wir gehen so dicht unter Land wie möglich, es strömen 2 Knoten Strom gegenan. Und tatsächlich holen wir auf. Voraus ist eine Stromkante zu sehen. Sieht aus wir über einem Stak in der Elbe, witzeln wir. Eine Minute später schreie ich: "Wende" und reiße das Ruder herum. Direkt engem mir, zum Anfassen nahe, ist eine Reihe Steine, ca. 50cm unter der Wasseroberfläche, über die das Wasser wirbelt. Damit ist Ginko vor. Wir fallen ab in die Kerteminde Bucht und verfolgen halsend die Prima 36 bis ins Ziel.

Um 10:40 gehen wir über die Linie und bersten vor Spannung. Wieviele Boote sind schon im Ziel? Renn-Chef Morton Grove empfängt uns im Hafen - wir sind tatsächlich zweites Boot im Hafen.

Stunden später ist klar: Unser Arbeits- und Duchhaltemarathon hat sich gelohnt: Mast holen, Reparaturen, Schlafmangel sind vergessen. Wir sind erste unserer Gruppe geworden - fast alle haben aufgegeben, außer Audacious. Doch zu denen reicht tatsächlich unser Vorsprung, den wir in den letzen 2 Stunden herausgesegelt haben.

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Bilder von Fyn Rundt 2011 >>.

 
09.06.2011

Starke Partner sorgen für Travemünder Woche-Höhepunkte

Eine große Veranstaltung braucht starke Partner. Die Travemünder Woche hat genau diese, und so dürfen sich die rund eine Million Besucher, die vom 22. bis 31. Juli im 122. Jahr der Großveranstaltung nach Travemünde pilgern werden, wieder auf ein großartiges Festival an Land und hochwertige Regatten mit Welt- und Europameisterschaften, aber auch spektakulärem Showsegeln direkt vor Publikum freuen.

Eine sehr innige Beziehung pflegt die Travemünder Woche seit jeher zur größten Bootsausstellung der Welt, der boot in Düsseldorf. Die Väter der boot hatten starke Wurzeln in Lübeck, und so ist die Messe seit ihrer Gründung vor mehr als 40 Jahren mit Travemünde, dem Segelschulschiff „Passat“ und der Travemünder Woche partnerschaftlich verbunden. Es ist daher zur guten Tradition geworden, dass der erste große Auftritt zur Travemünder Woche der boot gebührt. Nicht nur zur Eröffnung am Freitag, 22. Juli, wird der Top-Partner für einen feierlichen Rahmen, sondern mit dem boot-Empfang am Tag darauf auch für den ersten gesellschaftlichen Höhepunkt der Feierwoche sorgen.

In ihrem zweiten TW-Jahr wird die Marke Lübzer auf dem gesamten, rund 80.000 Quadratmeter großen Festival-Areal über alle zehn Tage für gute Stimmung sorgen. Die norddeutsche Bier-Premiummarke von Carlsberg Deutschland hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Norden entlang der Ostsee aktiv erlebbar zu machen, und da passt die Travemünder Woche ideal in das Konzept. Kernbereiche des Auftritts werden wieder die Lübzer Beach Area mit vier verschiedenen Strandclubs sowie die Lübzer Sailors Bar im Seglervillage an der Travepromenade.

Dass die Organisation des Segelgroßereignis auch an Land stets mobil bleibt, dafür sorgt Hauptpartner VW. Und auch die Besucher des Festivals bekommen von dem Wolfsburger Automobilkonzern so manchen optischen und fahrtechnischen Leckerbissen geboten. Denn gezeigt werden auf der großen Präsentationsfläche nicht nur Highlights wie das neue Golf Cabriolet, der dreifache Dakarsieger Touareg, der neue Amarok und die beliebten Reisemobile, sondern pünktlich zur Markteinführung kann der neue Tiguan sogar Probe gefahren werden. VW wird es dabei möglich machen, dass die Besucher die On- und Offroadqualitäten des neuen Tiguan auf der Straße und einem Parcour am Strand selbst erleben können.

Für das richtige Outfit an Land und auf dem Wasser sorgt Marinepool. Das Münchner Unternehmen ist als exklusiver Bekleidungspartner seit 2005 dabei und hat seinen Vertrag mit dem Lübecker Yacht-Club (LYC) bis 2015 verlängert. In einem 200 m² großen Verkaufsareal im Zentrum des Seglervillage gibt es die speziell designte Travemünder-Woche-Kollektion sowie die gesamte Marinepool-Produktpalette. Auch auf dem Wasser zeigt Marinepool Flagge und ist als Titelsponsor bei der J/22-Europameisterschaft mit dabei. Darüber hinaus ist Marinepool Bekleidungspartner der Folkeboote, die ihre Weltmeisterschaft (Gold Cup) austragen.

Einen erstklassigen Blick auf das Wassergeschehen bietet der neue TW-Partner PRIMETAS. Das Hamburger Unternehmen erfüllt auch in Lübeck Wohnträume mit hochwertigen Wohnimmobilien in herausragender Lage. Was könnte da passender sein, als zur Travemünder Woche eine Lounge im Obergeschoss des LYC einzurichten. Von hier aus haben die Besucher den besten Blick auf die Trave-Races, die von PRIMETAS präsentiert werden. Die Showrennen spektakulärer Bootsklassen auf der Trave direkt an der Promenade waren bei ihrer Erstauflage im vergangenen Jahr der Anziehungsmagnet am späten Nachmittag und so gehen sie natürlich 2011 in eine Neuauflage. Skiffs und Kats, Motten (Moth-Klasse) und Europes werden sich hier direkt vor Publikum präsentieren.

Die jungen und jüngsten Besucher der Travemünder Woche hat erneut CITTI im Blick und sorgt für Riesenspaß im CITTI-Park im Brügmanngarten. Auf der großen Rasenfläche können sich Jungs und Mädchen nach Herzenslust austoben, denn bei den zahlreichen, kostenfreien Spiel- und Sportangeboten findet sich für jeden Geschmack etwas. Die Stadtwerke Lübeck werden sich wieder mit neuen Ideen in das Geschehen entlang der Travepromenade einbringen und unter anderem E-Bikes mitbringen.

Entscheidenden technischen Support liefern die Partner Telekom und Heinrich Hünicke Hochwertige Büro-Kommunikationstechnik sowie schnelle Daten- und zuverlässige Telefonleitungen sind nötig, damit die Abläufe im Regatta- und Pressebüro reibungslos ineinander greifen können. Für öffentliche Präsenz und beste Information der Travemünde-Besucher sorgen die Medienpartner NDR mit Welle Nord und Schleswig-Holstein-Magazin, die Lübecker Nachrichten und die Segler-Zeitung sowie Druckmaschinen-Spezialist manroland, der Druckerzeugnisse wie Veranstaltungsplakate liefert. Aber auch die Partner Columbia Hotel Casino und Maritim Hotel Travemünde tragen ihren Teil zum Gelingen des Großereignisses bei. Sie sorgen für die Unterbringung von Jury und Mitgliedern der Wettfahrtleitung, ohne die auf dem Wasser gar nichts gehen würde.


 
01.06.2011

Palby Fyn Cup: stockmariTeam ging mit Asso 99 "stockmaritime" in den Vollwaschgang

Am vergangenen Freitag startete unser Asso 99 Team mit der "stockmaritime" zum Palby Fyn Cup. Vom dänischen Bogense aus sollte es gegen den Uhrzeigersinn rund um die Insel Fynen gehen. An Bord war ein Race-Tracker, so dass alle an Land dem Boot im Internet folgen konnten. Gegen 21.30 Uhr sah man dann, wie unsere ASSO, die eben noch ein Boot nach dem anderen überholt hatte, plötzlich stoppte. Die Spinnakerschot war gebrochen und das Boot durch den folgenden Sonnenschuss gekentert. Dabei brach der Mast. Niemand kam zu Schaden, aber alle waren sehr nass. Eine dänische Dehler kam unserem Team zu Hilfe und blieb standby, bis die Crew die Asso wieder aufgeklart hatte. Anschließend schleppte die Dehler unsere Asso samt Crew nach Svendborg. Dank eines 1,5t Krans am Hafen in Svendborg konnte die Crew am nächsten Tag - per Hand kurbelnd - das Boot wieder auf den Trailer hieven, und so zurück nach Hamburg fahren.

Ein großes DANKESCHÖN geht daher an alle, die unserem Team geholfen haben, vor allem aber an die Crew und den Eigner der "Svalin", DEN 31, die mit Kameradschaft und toller Seemannschaft vor allem bei der Übergabe der Schleppleine mit Hilfe eines Fenders geglänzt haben.

Zum Video mit dem Vollwaschgang >>.

 
01.06.2011

Großer Sport am Bodensee – die Ergebnisse der Internationalen Bodenseewoche 2011

Segeln, Rudern, Wasserski – das sportliche Programm der Internationalen Bodenseewoche ist vielseitig und anspruchsvoll. Zufriedene Sportler, die schon jetzt ihre Teilnahme für 2012 zugesichert haben, ein begeistertes Publikum, welches bei den spannenden Wettkämpfen mit fieberte – alle waren rund um zufrieden und freuten sich über die idealen Bedingungen.

SEGELN

Regatten
122 teilnehmende Teams segelten über 3 Tage hinweg auf 5 Regattabahnen in der Konstanzer Bucht um die begehrten Trophäen der Bodenseewoche. Bei einem Wind von 10-11 Knoten am Freitag und einer Windstärke von 2-3 am Wochenende konnten alle 7 Läufe der 17 Wertungsklassen gesegelt werden.

Concours d’Elégance der Segelyachten
Segeln einmal anders: Nicht der Schnellste, sondern der Originellste gewinnt. Beim Concours d’Elégance geht es um Eleganz, Einfallsreichtum und Witz. Jedes Team präsentiert sich und sein Boot unter einem bestimmten Motto einer Jury, welche die beste Idee auszeichnet. Während die Themen der letzten beiden Jahre vorgegeben waren, konnten sich die Teilnehmer des diesjährigen Concours der Segelyachten ihr Motto selbst auswählen. Die Kreativität reichte von ‚Jahrgang 1919 und immer noch mopsfidel‘ über ‚Die Wanderhuren‘ bis hin zu glücksbringenden ‚Schornsteinfegern‘. Dass Schornsteinfeger Glück bringen, ist zwar schon lange bekannt, wurde allerdings am Sonntag wieder einmal durch das Urteil der Jury bestätigt: Den Concours d’Elégance der Segelyachten im Rahmen der Internationalen Bodenseewoche 2011 gewann das Team der ‚Fidelio‘ mit dem Motto ‚Schornsteinfeger‘, vor den ‚Wanderhuren‘ der ‚Unda‘ und dem ‚mopsfidelen‘ Mannschaft der ‚Happy Heidi‘.

RUDERN

Imperia Sprint
Ein wahres Spektakel für das Auge: Mit einbrechender Dunkelheit starteten am Freitagabend beleuchtete Vierer mit Steuermann und ruderten auf einer Kurzstrecke vom Konstanzer Stadtgarten zur Mittelmole des BSB-Hafens im k.o.-System. Am schnellsten sprintete der Ruderclub Undine Radolfzell ins Ziel, dicht gefolgt vom Ruderclub Kreuzlingen und dem Überlinger Ruderclub Bodan.

Stilrudern
Früher nur den Frauen vorbehalten, weil sich ‚richtiges‘ Rennrudern für eine Frau nicht schickte, sind Männer beim heutigen Stilrudern erwünscht. Nach wie vor stehen Ästhetik und technische Eleganz im Vordergrund, was man beim Stilrudern unter dem Motto ‚Modern meets Classic‘ am Samstagmittag im Konstanzer Hafenbecken sehr gut erkennen konnte. Am deutlichsten konnte diese Botschaft vom Team des Ruderverein Neptun Konstanz mit ihren venezianischen Maskenkostümen überbracht werden und gewann vor dem Ruderclub Kreuzlingen im Nonnenverkleidung.

3 Miles of Constance
Achterrennen sind ein großartiges Ereignis, deshalb holte die Bodenseewoche mit der ‚3 Miles of Constance‘, die von Staad in den Konstanzer Hafen führt, eine klassische Langstreckenregatta nach Konstanz. Die zehn Teams mussten sich hierbei in Kraft, Ausdauer und Technik gleichzeitig beweisen. Das Zusammenspiel dieser drei Disziplinen gelang dem gemischten Team des Ruder-Clubs Lindau mit einer Zeit von 17:42 Minuten am erfolgreichsten. Das Männerteam des Ruderclubs Schaffhausen belegte den zweiten Platz (19:08 Minuten), das Männerteam des Ruderclubs Kreuzlingen den dritten (19:50 Minuten). Die Erstplatzierten aus Lindau waren damit die beste gemischte Mannschaft, die Zweitplatzierten belegten den ersten Rang der Männerwertung und die beste Frauenmannschaft kam vom Tübinger Ruderverein Fidelia 1877/1977.

WASSERSKI

12. Bodenseeski-Cup
Bei sonnigem Wetter, leichtem Wind und 23°C fand auf dem welligen, 18°C kühlen Wasser vor Klein Venedig am Samstag der 12. Bodenseeski- Cup im Wasserskifahren statt. Sieger wurden in den Kategorien ‚Jugendliche U16 (männlich/weiblich)‘, ‚Erwachsene U 32 männlich‘ ‚Erwachsene Ü32 (männlich/weiblich)‘, ‚Wakeboard gemischt‘ und der ‚FUN-Kategorie‘ ermittelt.

Zu den Ergebnissen >>.

 
01.06.2011

Wechsel beim Lifestyle-Magazin SEGEL JOURNAL

Till Behrend ist ab sofort neuer Chefredakteur des Segel-Lifestyle-Magazins SEGEL JOURNAL. Er übernimmt damit die Aufgaben von Detlef Jens, der das Gründungskonzept des Titels mitentwickelt hatte. Das Magazin ist ein Produkt der Publikumsmagazin-Reihe des Maximilian Verlags aus dem Haus der Hamburger Tamm Media GmbH. Till Behrend (48) war zuvor u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Focus tätig. Für das Münchener Nachrichtenmagazin berichtete er auch über die großen internationalen Segelregatten, wie den America’s Cup oder das Volvo Ocean Race. Gelernt hat der gebürtige Kieler das Segeln im Optimisten. Seine Lieblingsreviere sind heute die Ost- und Nordsee, das Mittelmeer sowie – zum Regattasegeln – die großen Alpenseen. Behrend ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Das SEGEL JOURNAL besteht mittlerweile im siebten Jahr und steuert erfolgreich auf seine 40. Ausgabe zu. „Wir werden mit einem lang bestehenden und sehr kompetenten Team unseren Anspruch auf die qualitative Marktführerschaft konsequent umsetzen. Mit innovativen Ideen wollen wir die Auflage deutlich steigern und neue Lesergruppen für den maritimen Lebensstil begeistern – durch überraschende Geschichten, eine faszinierende Bildsprache und neue Rubriken,“ so Till Behrend.


 
01.06.2011

Extreme Sailing Series: Elektrisierendes Finale von Act 3 in Istanbul!

Was für ein Finale! Beim dritten Act der Extreme Sailing Series™ in Istanbul blieb es bis zum Finnish spannend. Im 34. und letzten Rennen, bei dem doppelte Punkte zu holen waren, lieferten sich noch drei Teams einen erbitterten Kampf um den Gesamterfolg – Schwedens Artemis Racing, Emirates Team New Zealand und das französische Team Groupe Edmonde de Rothschild. Dean Barkers Team New Zealand lag vor dem letzten Startschuss nur fünf Punkte hinter Terry Hutchinsons Artemis Racing und drei Punkte hinter Pierre Pennecs Team.

Dean Barker hielt zwar dem Druck stand und steuerte die Kiwis souverän zum Sieg. Doch Artemis Racing verbesserte sich mit der letzen Halse auf dem letzten Vorwindkurs noch auf den dritten Rang und sicherte sich damit den Gesamtsieg bei Act 3 mit dem knappest möglichen Vorsprung von einem einzigen Punkt. „Ich bin bis zur ersten Saling gehüpft als ich hörte, dass wir die Wettfahrtserie gewonnen haben“, feierte ein enthusiastischer Terry Hutchinson seinen ersten Gesamterfolg bei einem Act, „wir wussten in der letzten Runde, dass wir noch ein Boot überholen mussten um zu gewinnen, und genau das haben wir getan!“. Pennecs Team Groupe Edmonde de Rothschild segelte in der letzten Wettfahrt auf den siebten Rang und schaffte es damit noch aufs Podium. Die Führung in der Gesamtwertung der Extreme Sailing Series dürfte das mäßige Abschneiden im letzen Rennen mehr als kompensieren. Allerdings beträgt auch hier der Vorsprung einen einzigen Punkt.

Act 3 im Herzen der pulsierenden 13-Millionen-Metropole Istanbul erwies sich als weiteres herausragendes Event der Serie. Für den deutschen Teilnehmer Roland Gaebler und sein europäisches Team Extreme dürfte das Gastspiel am Bosporus allerdings in weniger guter Erinnerung bleiben. Ausgerechnet der frühere America’s-Cup-Gewinner Alinghi rammte Gaeblers Katamaran am dritten Tag fast ungebremst. Der Knall war noch im 500 Meter entfernten Race Village laut zu hören. Während Alinghi am nächsten Tag wieder an den Start gehen konnte, bedeutete das große Loch im Rumpf von Team Extreme für Gaebler das Aus in Act 3. Insgesamt segelten die elf Teams in den fünf Tagen die Rekordzahl von 43 Rennen, die vom türkischen Fernsehen teilweise live übertragen und erstmals live ins Internet gestreamt wurden.

Nächster Halt der 9-Städte-Tour ist jetzt Boston – die Rennen dort werden der erste Auftritt der Extreme Sailing Series in den USA sein. Zunächst steht allerdings erst einmal Erholung auf dem Programm: „Wir freuen uns auf Boston“, bekannte Dean Barker, „jetzt brauchen wir aber erst einmal eine kleine Pause, denn das war hier ganz schön aufreibend.“

Extreme Sailing Series Act 3 Istanbul
Gesamtwertung nach dem fünften Tag (29.05.2011)

Rang / Team / Skipper & crew / Punkte
1. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Rodney Ardern / Morgan Trubovich / Julien Cressant 307 Punkte
2. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Glenn Ashby / James Dagg / Jeremy Lomas 306 Punkte
3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 296 Punkte
4. The Wave, Muscat (OMA), Torvar Mirsky / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 274 Punkte
5. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 272 Punkte
6. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 254 Punkte
7. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 245 Punkte
8. Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 245 Punkte
9. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mark Ivey / Mischa Heemskerk / Jono Macbeth 237 Punkte
10. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele de Luca Simone de Mari 212 Punkte
11. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / Nicholas Heintz 188 Punkte

Gesamtwertung Extreme Sailing Series 2011

Rang / Team / Skipper & crew / Punkte
1. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 29 Punkte
2. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Glenn Ashby / James Dagg / Jeremy Lomas 28 Punkte
3. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Rodney Ardern / Morgan Trubovich / Julien Cressant 27 Punkte
4. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 25 Punkte
5. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 23 Punkte
6. The Wave, Muscat (OMA), Torvar Mirsky / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 18 Punkte
7. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 18 Punkte
8. Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 11 Punkte
9. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / Nicholas Heintz 8 Punkte
10. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele de Luca Simone de Mari 6 Punkte
11. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mark Ivey / Mischa Heemskerk / Jono Macbeth 5 Punkte

Zur Extreme Sailing Series >>.

 
01.06.2011

Segler starten zum 77. Mal zur Nordseewoche nach Helgoland

Am Freitag vor Pfingsten starten fast 2000 Seglern zu den Wettfahrten der 77. Nordseewoche. Die traditionell an Pfingsten stattfindenden Hochsee-Regatten gibt es seit 1922. Im Zentrum der Wettfahrten der Segler steht die Insel Helgoland. Bisher haben fast 160 Yachten gemeldet, der Veranstalter rechnet – mit den üblichen Nachmeldungen – mit rund 200 Regattateams.

(Hamburg/Helgoland 01.06.2011) Am Morgen des 10. Juni um 9 Uhr wird auf der Elbe vor Wedel der Startschuss zur 1. Wettfahrt, dem Haspa Private Banking Cup von Hamburg nach Cuxhaven fallen. Diese Wettfahrt wird schon seit 1910 veranstaltet und ist damit älter als die Nordseewoche selbst. Aufgrund des starken Schiffsverkehrs, der tidenbedingten Strömung und den Untiefen ist die Wettfahrt auf der Elbe ein anspruchsvoller Auftakt.

In Cuxhaven findet am Abend des 10. Juni um 19 Uhr die offizielle Eröffnung der 77. Nordseewoche vor dem Clubhaus der Seglervereinigung Cuxhaven statt. Neben Bernd Jörg, dem Organisationsleiter der Nordseewoche, werden Vertreter der Stadt Cuxhaven, der Gemeinde Helgoland und des Sponsors Cuxport anwesend sein.
Doch nicht alle an der Nordseewoche teilnehmenden Yachten können an der offiziellen Eröffnung teilnehmen. Für die ambitionierteren Crews startet um 20 Uhr bereits die nächste Wettfahrt. In die Nacht hinein geht es nach Helgoland. Diese „Sundowner“ genannte Regatta ist die erste Wettfahrt der sog. „SE Vibe Out Series“, bei der vor allem ambitionierte und professionelle Crews starten. Insgesamt besteht die Serie aus drei Nordseewoche-Regatten.

Aber für den großen Teil der Segler geht die Nordseewoche erst am Samstag Vormittag weiter. Zubringer-Regatten aus Bremerhaven, Wilhelmshaven, von Hallig Hooge und natürlich der Cuxport Cup aus Cuxhaven, haben nur ein Ziel: die einzige deutsche Hochseeinsel, Helgoland.
Dort erwartet die Segler und alle Interessierten ein tolles Landprogramm. Direkt im Hafen der Insel steht das Nordseewoche Race Village. In den Zelten finden sich die Alexseal Offshore Lounge, in der für das leibliche Wohl gesorgt wird, eine Ausstellung der besten Bilder der Nordseewoche, das boot Düsseldorf Wettercenter in dem die Segler beraten werden und viele weitere Attraktionen und Aktionen. Insgesamt haben die Veranstalter neun große Seecontainer auf die Insel verschiffen lassen.

Am Samstag, dem Pfingstsonntag und Pfingstmontag finden weitere Regatten rund um die Insel Helgoland statt. Darunter auch traditionsreiche Wettfahrten wie der „BHF-Bank Cup Rund Helgoland“ und der „Inducon Cup Helgoländer Acht“. Bei allen diesen in Deutschland einmaligen Hochseeregatten wird Helgoland zur Tribüne. Von dem roten Felsen aus lassen sich die Wettkämpfe auf See bestens beobachten und sieht die Segler im Hafen ankommen. Oft ist der Helgoländer Hafen zur Nordseewoche so voll, dass man von Yacht zu Yacht diesen trockenen Fußes überqueren kann.
Legendär sind auch die Partys der Nordseewoche. Jung und Alt, Segler und Nicht-Segler feiern gemeinsam in der Helgoländer Nordseehalle. Diese wilden Feiern gehören von Beginn an zur Nordseewoche und sind Kult.
Am Pfingstmontag aber müssen die Segler wieder fit sein. Nach der Wettfahrt „Inducon Cup Helgoländer Acht“ geht es zurück nach Hause. Die Rückregatten in Weser, Jade und Elbe sind beliebt für private Rennen mit Club-Kameraden. Aber nicht alle Yachten segeln nach Hause, denn am Pfingstmontag startet auch die Langstrecken-Wettfahrt der Nordseewoche von Helgoland nach Edinburgh. Nicht wenige Yachten segeln über die raue Nordsee nach Schottland. Viele sind nicht zum ersten Mal dabei. Die Schottland-Tour ist ebenso Kult wie die Partys und gilt als Herausforderung. Nicht zuletzt deshalb qualifiziert eine Teilnahme an ihr auch zur Teilnahme am legendären englischen Fastnet Race.

Organisiert wird die Nordseewoche vom Verein Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V., dem 18 Segelvereine aus Deutschland angehören. Die Nordseewoche ist die einzige, echte Hochseeregatta in Deutschland und größte deutsche Segelveranstaltung auf der Nordsee. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Veranstaltung unter www.nordseewoche.org



Zur Website der Nordseewoche >>.

 
01.06.2011

Bruni gewinnt Match Race Germany - Italiener feiern ersten Tour-Sieg

Der dreimalige Olympiateilnehmer Franesco Bruni und sein Team Mascalzone Latino haben das Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Im Finale besiegten die Italiener den australischen Rekordsieger Peter Gilmour, der das Match Race Germany zwischen 2004 und 2006 dreimal gewinnen konnte, mit 2:0.
"Ich danke vor allem meiner Crew, mit der ich schon so lange zusammen segle", sagte der 36 Jahre alte Bruni bei der Siegerehrung in Langenargen, wo er erst ein Bad in der Menge, dann ein Bad in Champagner und schließlich das traditionelle Siegerbad im Bodensee nahm, "wir hatten eine großartige Woche, sind gut mit den neuen großen Bavaria-Yacht zurechtgekommen. Ich bin überglücklich über meinen ersten Toursieg!"

Sein Triumph katapultierte den Allround-Könner und Liebhaber größerer Yachten nach zwei von neun Weltmeisterschaftsläufen der World Match Racing Tour mit 37 Punkten auf Platz zwei der Tour-Wertung hinter dem in Deutschland sechstplatzierten Franzosen Damien Iehl (39 Punkte) und vor dem erst im Finale abgefangenen viermaligen Weltmeister Peter Gilmour (32 Punkte). Der 51-Jährige wagte eine Prognose für die verbleibenden sieben WM-Läufe: "Die besten acht Teams liegen so dicht beieinander, dass nicht auszuschließen ist, dass bei jeder der kommenden Tour-Regatten ein anderer Sieger gefeiert wird. Es dürfte sehr spannend werden in diesem Jahr."

Der 51-jährige Altmeister Gilmour, der sich im Halbfinale klar mit 3:0 gegen das russische Team Synergy mit Steuermann Evgeniy Neugodnikov durchsetzen konnte, sagte bei der Siegerfeier: "Wir hatten unsere Chancen, sind aber im Finale nicht so gut gestartet. Im letzten Rennen habe ich dann bei der Entscheidung übe die bevorzugte Seite des Kurses nicht auf meinen Taktiker gehört und lag prompt falsch. Brunis Team war heute einfach besser. Wir gratulieren!"

Pech hatte das neuseeländische Waka Racing Team um Steuermann Phil Robertson, als die Wettfahrtleitung sein Halbfinalduell gegen Brunis Team beim Stand von 2:2 wegen der anhaltenden Flaute aus Zeitgründen abbrechen musste. Weil Bruni als Sieger der Qualifikation das bessere Vorrundenergebnis vorzuweisen hatte, zog er in das Finale ein. Dem erst 23 Jahre alten Robertson blieb als Trost für die verpasste Chance nur der 1:0-Sieg über das russische Team Synergy mit Steuermann Evgeniy Neugodnikov im Kleinen Finale. Für sein faires, stets freundliches und optimistisches Auftreten beim 14. Match Race Germany wurde Phil Robertson mit dem Fairness Preis ausgezeichneten.

Co-Favorit und Publikumsliebling Damien Iehl, der erst vor wenigen Wochen die Auftaktregatta der World Match Racing Tour - Match Race France – in Marseilles gewonnen und damit seinem Anspruch auf die WM-Krone 2011 mit einem großen Ausrufezeichen versehen hatte, schied beim Match Race Germany bereits im Viertelfinale aus. Trotzdem zog der 36-Jährige positiv Bilanz: "Es waren die Veranstalter des Match Race Germany, die mir vor drei Jahren meine erste Einladung zu einer Regatta der World Match Racing Tour gaben – wir haben damals auf Anhieb gewonnen. Das werde ich nie vergessen. Daran denke ich immer sehr gerne, wenn ich hierher zurückkomme. Ich bin glücklich, dass ich wieder dabei war. Auch, wenn wir zu früh ausgeschieden sind."

Insgesamt besuchten rund 20.000 Zuschauer die fünftägige Regatta am Bodensee, die im kommenden Jahr vom 23. bis 28. Mai wieder zum traditionellen Termin über Pfingsten stattfindet. Das Match Race Germany ist die hochrangigste deutsche Match-Race-Veranstaltung (Grade W) und einziger deutscher Stopp der World Match Racing Tour. Die führende Profiserie besteht aus neun Match-Race-Regatten in neun Ländern, an deren Ende im Dezember beim Monsoon Cup in Malaysia der Weltmeister gekürt wird. Die Tour schüttet in diesem Jahr insgesamt rund 1,75 Millionen Millionen US-Dollar an ihre erfolgreichsten Teilnehmer aus.

Während sich die Segelstars auf dem Wasser vor Langenargen spannende Duelle unter dem Kommando von Wettfahrtleiter Rudi Magg und seinem Team vom ausrichtenden Yachtclub Langenargen lieferten, erlebten an Land im VIP-Zelt "Breeze-In" direkt am Bodenseeufer knapp 500 persönlich geladene Gäste von Partnern und Sponsoren das Match Race Germany hautnah. Im Race Village im Gondelhafen genossen tausende Besucher am Sonntag das Infotainment-Programm der Veranstalter, die ihre Fans in diesem Jahr mit einer Aprés-Sail-Alpenhütte (Motto: "Match Race goes Dirndl & Lederhose") überraschte.

Und ihre Partner begeisterten. Jörg Dietrich, Management Consultant bei Mieschke Hofmann und Partner, sagte: "Unser Engagement als Bootspartner einer der neuen Bavaria 40S Yachten hatte sich schon am Samstag ausgezahlt, nachdem wir für uns binnen weniger Stunden sehr wichtige Kunden zu Gast hatten und entscheidende Kontakte knüpfen konnten. Solche Kontakte lassen sich in einem Ambiente wie dem Match Race Germany wesentlich besser aufbauen. Mieschke Hoffmann und Partner ist als führende Prozess- und IT-Beratung im Automotive-Markt ein stark wachsendes Unternehmen. Für uns ist das Sponsoring im Match Race Germany - als Gesamtpaket betrachtet - äußerst effektiv. Wir nutzen die ganzjährig in unseren Farben segelnde Yacht auch erfolgreich für Projektabschlussveranstaltungen, Incentives, Mitarbeiter-Veranstaltungen und sogar für die Such nach hochqualifiziertem Personal, dass wir im Süden suchen. Wir werden das Engagement sicher fortsetzen und möglicherweise noch ausbauen."

Auch in der Zentrale von Bavaria Yachtbau gilt das Match Race Germany als perfekte Bühne für die Präsentation der jeweils jüngsten Yachtgeneration. Marketing- und Pressechef Alexander Knesewitsch sagte: "Für uns ist die Bavaria 40S, die hier Weltpremiere als Match-Race-Yacht feierte, ein ganz besonderes Boot, weil sie ihren Mitbewerberinnen überlegen ist. Neben unserer Präsenz bei dieser Veranstaltung und der Freude über den Einsatz unserer Yachten ist für uns vor allem der intensive Produkttest wertvoll, dem die Boote durch die weltbesten Segler unterzogen werden."

ENDERGEBNIS
1. Francesco Bruni (ITA, Mascalzone Latino
2. Peter Gilmour (AUS), YANMAR Racing
3. Phil Robertson (NZL), WAKA Racing Team
4. Evgeniy Neugodnikov (RUS), Team Synergy
5. Damien Iehl (FRA), French Match Racing Team
6. Jesper Radich (DEN), Adrian Lee & Partners Racing Team
7. Mathieu Richard (FRA), French Match Racing Team
8. Eric Monnin (SUI), Team Ocalys Corum
9. Johnnie Berntsson (SWE), Berntsson Sailing Team
10. Björn Hansen (SWE), Mekonomen Sailing Team
11. Will Tiller (NZL), Full Metal Jack Racing
12. Stefan Meister (Berlin), Deutscher Match Race Meister


 
01.06.2011

Saisonauftakt auf der hanseboot ancora boat show: Staunen, testen, mitmachen

Gelungener Saisonauftakt im Norden. Mit so vielen Booten wie nie zuvor und einem erweiterten Rahmenprogramm präsentierte sich die hanseboot ancora boat show vom 26. bis 29. Mai in der ancora Marina in Neustadt. Mehr als 140 Motor- und Segelyachten, jede Menge Action auf dem Wasser, viele Angebote zum Ausprobieren und Mitmachen sowie eine große Auswahl an Ausrüstung, Services und Zubehör boten auf der größten schwimmenden Bootsausstellung Deutschlands den idealen Rahmen, um sich auf die Wassersportsaison 2011 einzustimmen.

„Mit den vielen Boote und Yachten im Wasser ist die hanseboot ancora boat show natürlich eine Veranstaltung, die das Herz jedes Wassersportlers höher schlagen lässt. Das erweiterte Wassereventprogramm, das eindrucksvoll zeigt, was auf oder sogar über dem Wasser möglich ist, hat an diesem Wochenende aber auch viele andere Menschen für diesen schönen Sport begeistert. Für uns war es eine rundum gelungene Veranstaltung“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Zu den Höhepunkten des Programms gehörten die Flüge des wasserstrahlgetriebenen JetLev, die Live-Demonstration eines SAR-Hubschraubers gemeinsam mit dem Seenotkreuzer „Hans Hackmack“ oder die Vorführung einiger Freestyle Windsurfer. Hinzu kamen viele praktische und vor allem hilfreiche Übungen wie Riggtrimm oder das Bergen von Personen aus dem Wasser.

Stars der Veranstaltung waren jedoch die mehr als 140 schwimmenden Ausstellungsstücke, die die ganze Vielfalt der europäischen Boots- und Yachtbranche widerspiegelten. „Unser Ziel war es, die Messe durch die Kooperation mit der hanseboot auch langfristig inhaltlich zu vertiefen und räumlich zu erweitern. Beide Aspekte sind bereits im ersten Messejahr der hanseboot voll erfüllt,“ sagt Oliver Seiter, Geschäftsführer der ancora Marina GmbH & Co. KG. „Wir haben deutlich mehr neue Schiffe und Aussteller, die sich in der In-Watershow präsentieren. Die Aussteller berichten von sehr fachlichen und tiefgehenden Gesprächen. Das Einzugsgebiet reicht dabei von Flensburg über Berlin bis Frankfurt.“ Diese hohe Fachlichkeit der Besucher wurde auch von den Ausrüstern und Dienstleistern, die ihr Angebot in mehr als 60 Pagodenzelten an der Pier präsentierten, gelobt.

Eine Schrecksekunde hatte es am Donnerstagabend gegeben, als eine Windhose kurz vor der Eröffnung drei Zelte aus ihren Verankerungen gerissen hatte. Fünf Menschen waren dabei verletzt worden. Glücklicherweise erwiesen sich die Verletzungen als nicht schwerwiegend, sie konnten ambulant behandelt werden. Aufgrund der schwierigen Wetterlage lag die Besucherzahl 2011 geringfügig unter der des Vorjahres (2010: 15.000).
Die nächste hanseboot ancora boat show findet vom 31. Mai bis 3. Juni 2012 statt.

Zur Website der Veranstaltung >>.

 
01.06.2011

Open-Air 1200 Tage Samstag Weltumsegelung unter dem Hamburger Sternenhimmel

Judith und Sönke Roever zeigen noch einmal ihre außergewöhnliche Live-Bildershow in Hamburg.
Pläne geschmiedet, Jobs gekündigt, Schiff gepackt und in See gestochen. 1200 Tage sind Buchautor Sönke Roever und seine Frau Judith unterwegs gewesen. Auf einem nur zehn Meter langen Segelschiff vom Typ Gib’Sea 106 haben die beiden Aussteiger auf Zeit über 35.000 Seemeilen (rund 65.000 Kilometer) zurückgelegt und drei Ozeane und mehr als 30 Länder in ihrem Kielwasser gelassen. Über zwei Millionen Leser haben die Abenteuer im Internet verfolgt und sind virtuell mit um den Globus gesegelt.

Nach sieben ausverkauften Vorstellungen mit über 2000 Besuchern zeigen sie nun noch einmal die Highlights der Reise im Rahmen einer Open-Air-Bildershow mit dem Titel "1200 Tage Samstag". Ein munterer Reisebericht, der voller unterhaltsamer Geschichten über Land und Leute sowie das Leben an Bord steckt. Gezeigt werden einzigartige Fotografien und ausgewählte Filmsequenzen, während die Roevers die Reise live kommentieren.

Besucher der Aufführung erwartet diesmal ein besonderes Ambiente, da die Aufführung unter dem Hamburger Sternenhimmel im malerischen Innenhof des Altonaer Rathauses stattfindet. Die Segelzeitschrift YACHT schreibt dazu: Untermalt von Musik und spannenden wie amüsanten Geschichten zu Land und Leuten sowie dem Leben an Bord, war der Vortrag weit mehr als der obligatorische Dia-Abend. Vielmehr eine bis ins Detail ausgearbeitete Multimedia-Show. Dazu live kommentiert und keinesfalls nur etwas für Wasserratten. Die Zeit verging wie im Fluge, sodass am Ende ein Zuschauer versicherte: "Ich glaube, das waren die kürzesten zwei Stunden meines Lebens."

Termin: Montag, 27.6.2011
Beginn: zum Einbruch der Dunkelheit gegen 22:00
Rathaus Altona, Innenhof - Platz der Republik 1, 22765 Hamburg, Altona-Altstadt
(Seiteneingang auf der Westseite über die Betty-Levi-Passage).

Kartenvorverkauf:
Karten an der Abendkasse oder Reservierung und weitere Infos unter: www.zeiseopenair.de

Eintritt 12,- Euro.



Zur Internetseite der beiden Abenteurer >>.

 
01.06.2011

"Adastra" vereint Leichtigkeit und Luxus

Seegängigkeit, niedriger Brennstoffverbrauch und vor allem Bequemlichkeit und Luxus prägen den 42,5m langen Trimaran "Adastra". Fünf Jahre reifte der Entwurf, in den die viele Wünsche von Eignern einflossen. Geworden ist es eine Mischung aus dem Earth Race und Cable & Wireless Trimaran. Gebaut wird das Boot zur Zeit bei McConaghy Boats in China für einen Eigner aus Hong Kong.
Die tragende Struktur ist aus Karbon mit Nomex Wabenkern. Der Rumpf wird aus Glasfaser und Kevlar in Schaumsandwich-Bauweise hergestellt. Im Innenraum wird leichte Eiche mit einer Wabenstruktur im Innenraum verwendet. Leichtigkeit durch und durch.
Das Boot besitzt so viele technische Highlights, dass diese hier kaum alle dargestellt werden können. Die "Adastra" ist beeindruckend und zeigt neue zukunftsfähige Konzepte auf. Gezeichnet wurde der Trimaran von John Shuttleworth.

Technische Daten:
Länge ü.A.: 42,5m
Breite: 16m
Tiefgang: 1,12m (Ruder 1,6m)
Hauptmaschine: Caterpillar 1.150 PS
Schwimmer-Maschinen: 2x Yanmar 110 PS
Generatoren: 2x 36 KW, 1x 26 KW
Gäste- und Eignerkabinenplätze: 9
Crew: 5-6
Tender: 1x 4,9m auf Deck gelagert, 1x bis 3,1m in der Heckgarage
Max. Geschwindigkeit: 22,5 Kn.
Reichweite bei 17kn: 4.000nm
Verbrauch bei 13 Kn.: 90l/Stunde
Verbrauch bei 17 Kn.: 120l/Stunde

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26.05.2011

7. Nationale Maritime Konferenz

Klimawandel wird auch die Schifffahrt verändern – höchste Zeit, sich darauf einzustellen&8232;. Auch der Klimawandel ist Thema bei der 7. Nationalen maritimen Konferenz, die morgen startet. Rund 1000 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, Gewerkschaften, Politik und Verwaltung aus Bund und Ländern sind in den kommenden zwei Tagen zu Gast in Wilhelmshaven.

Zu den Teilnehmern gehört auch Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Die Chefin der obersten Meeresbehörde in Deutschland beteiligt sich mit dem Vortrag „Anpassung an den Klimawandel – Herausforderungen und Lösungsansätze“ an der Konferenz.

„Der Klimawandel bietet neue Chancen aber auch Risiken für die Schifffahrt“, sagt Breuch-Moritz. So zum Beispiel in der Polarregion, die durch den Rückgang des Polareises zunehmend für die Schifffahrt befahrbar wird. Wichtig sei ein vorsichtiger Umgang mit dieser ökologisch sensiblen Region. „Gerade dort sind kluge Vorschriften und Maßnahmen für die Sicherheit der Schifffahrt und den Umweltschutz notwendig“, so Breuch-Moritz weiter.

Klimaveränderungen laufen regional sehr unterschiedlich ab. Das gelte für Temperaturen und Niederschläge ebenso wie für den Anstieg des Meeresspiegels. Da es im Detail noch erhebliche Unsicherheiten in den Klimamodellen gebe, sei eine vertiefte Forschung im Hinblick auf regionale Entwicklungen notwendig. „Ohne fundierte Kenntnis der regionalen Auswirkungen sind Anpassungsmaßnahmen schwierig“, erklärt Breuch-Moritz. Dennoch müssten diese auf Basis plausibler Annahmen entwickelt werden. Auch hier engagiert sich das BSH. Zusammen mit anderen Behörden arbeitet es im Projekt KLIWAS (Klima, Wasser, Schifffahrt) mit, das die Auswirkungen des Klimawandels untersucht und Anpassungsoptionen für Wasserstraßen und Schifffahrt entwickelt.

7. Nationale Maritime Konferenz&8232;am 27. und 28. Mai 2011&8232;JadeWeserPort/Container Terminal&8232;Wilhelmshaven&8232;

Nationale Maritime Konferenz (NMK):&8232;Veranstalter der NMK ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die NMK wird vom Maritimen Koordinator (Hans-Joachim Otto) organisiert, veranstaltet und geleitet. Sie befasst sich unter anderem mit Themen zum Schiffbau, zur Hafenwirtschaft,&8232;Meerestechnik und Seeschifffahrt sowie Offshore-Themen und zum Klima- und Umweltschutz.


 
26.05.2011

Fjord 36 Open läuft 44 Knoten! Ein erster Speedtest mit Überraschungen

Die grosse Schwester Fjord 40 Open aus dem Hause HanseYachts hat es 2008 auf Anhieb zum Titel „European Powerboat of the Year 2008“ gebracht. Die neue Fjord 36 open zeigt sich nun bei ersten Tests als ebenso radikal und aufregend und vor allem schnell.
Das hatte selbst Fjord-Designer Patrick Banfield nicht erwartet. Seine vorsichtigen Erwartungen an den Topspeed der neuen Fjord mit einem vergleichbaren radikalen Auftritt wie die große Fjord 40 Open lagen eigentlich unter 40 Knoten! Auf dem Mittelmeer bei Rauhwasser vor dem HanseGroup Service Center MYSC aber beschleunigten die zwei Volvos D 4 mit je 300 PS im Heck die Fjord 36 auf 44 Knoten. Problemlos auch die Manövriereigenschaften des Bootes dank DPH Drive und Joystick Steuerung. Auch die Fahreigenschaften zeigten sich hervorragend. Die neue Fjord 36 open überfordert mit 600-PS-Dieselpower den Fahrer in keiner Situation, sie ist gutmütig. Das bestätigten auch Fachjournalisten aus sechs Nationen, die wenige Tage später zu Testfahrten nach Südfrankreich angereist waren.

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26.05.2011

Rheinwoche 2011 meets Mosel- Traditionsregatta wegen Niedrigwasser auf neuem Revier

Seit fast 80 Jahren ist der Rhein über Pfingsten drei Tage lang dynamische Regattastrecke. Nur wenige Male musste Europas längste Flussregatta wegen Hochwasser ausfallen - erstmalig lassen dieses Jahr ungewöhnlich niedrige Pegelstände die Veranstaltung nicht zu.

Ein Glücksfall: Ausrichter der Rheinwoche 2011 ist der Yacht-Club Rhein-Mosel Koblenz (YCRM). Dieser verfügt auf dem Moselstausee kurz vor dem Deutschen Eck über eine wunderschöne Regattastrecke für Up an Down Kurse; bei vorherrschendem Süd-West mit interessanter Kreuz und langer Spi-Strecke, in landschaftlich schöner Umgebung - und unabhängig von den Wasserständen des Rheins.

Auf der Pressekonferenz am 24. Mai in Koblenz gaben Regattagemeinschaft Rhein und Ausrichter ihre kurzfristige Entscheidung bekannt: Der YCRM freut sich, für 3 Tage Gastgeber der Rheinwoche 2011 zu sein.

Cornelia Huiskens, Organisationsleiterin: "Unser Verein bietet bei Großveranstaltungen ein großzügiges und gepflegtes Ambiente. Mit Kran und Slipanlage können Schiffe bis 4t problemlos gewassert werden. Im Clubgelände stehen Wohnmobilplätze mit Stromanschluss und Zeltwiesen zur Verfügung. Die sanitären Anlagen sind neu."

Das Begleitschiff MS Eureka wird ebenfalls dabei sein, bietet Schlafplätze, Messe für die Mahlzeiten und für Begleiter der Segelcrews die Möglichkeit von Bord aus die Regatten hautnah zu verfolgen. Alle Teilnehmer können sich auf ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm nach den Wettfahrten freuen. Koblenz ist Stadt der Bundesgartenschau 2011; auch eine Fahrt Rhein aufwärts nach Boppard mit der Eureka ist geplant.

Leider hat bei dieser Rheinwoche nicht nur der Rhein die Veranstalter im Stich gelassen, sondern auch der Hauptsponsor. Dieser hat seine finanzielle Unterstützung kurzfristig aufgekündigt, weil nicht auf dem Rhein gesegelt wird. Umso dankbarer ist die Regattagemeinschaft Rhein den "kleinen" Sponsoren, die der Veranstaltung die Treue halten. Sie tragen dazu bei, dass Seglerinnen und Segler spannende Wettfahrten erleben und "Rheinwoche meets Mosel" zu einem Höhepunkt der Saison werden wird.

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26.05.2011

Es kann losgehen – die Internationale Bodenseewoche 2011 steht in den Startlöchern

Donnerstag ist es wieder so weit – die Internationale Bodenseewoche öffnet bereits zum dritten Mal in Folge ihre Pforten für Besucher, Wassersportler oder diejenigen, die es noch werden wollen. Um 13 Uhr wird die Ausstellungs- und Verkaufsmeile auf der Hafenstraße eröffnet und damit fällt der Startschuss für die diesjährige Bodenseewoche. Die Ausstellungs- und Verkaufsmeile beinhaltet eine Wassersportausstellung mit InWaterBoatShow, eine Innovationsausstellung und einen Maritim- und Kunsthandwerksmarkt. Die Meile erstreckt sich vom Konzil bis hin zum SeaLife Center. Die Projektleiter Anett Gräfe und Robert Hallmann sind zufrieden – das Ausstellungsgelände ist bis zum letzten Standplatz hin ausgebucht und der Bodenseewoche-Besucher kann sich auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen. Damit man sich zwischendurch auch mal eine Pause gönnen und das südländische Ambiente genießen kann, ist durch eine Auswahl an kulinarischen Ständen auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Am Donnerstag Nachmittag ab 15Uhr reisen dann die teilnehmenden Segelyachten und Motorboote an, die zusammen mit den Ruderbooten für das sportliche Programm sorgen, in dem sie von Freitag bis Sonntag über den ganzen Tag hinweg in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Hier kann sich der Besucher also ebenfalls freuen - auf ein ebenso spannendes wie unterhaltsames Sportprogramm. Doch auch abseits des Sports ist für angenehme Unterhaltung gesorgt – das bunte Rahmenprogramm mit seinen vielseitigen Darbietungen ist so vielversprechend wie nie. Von akrobatischen Wasserski-Vorführungen über musikalischen Darbietungen an Land und auf dem Wasser bis hin zu klassischen Konzerten – hier ist garantiert für jeden etwas dabei. Erleben Sie vom 26. bis 29. Mai, wie der Konstanzer Altstadthafen durch 70 Aussteller, 122 gemeldete Yachten und 10 klassische Motorboote, etwa 1000 Teilnehmer sowie 80.000 erwartete Besucher die einzigartige Kulisse für ein maritimes Wassersportevent bildet. Die Ausstellungsmeile öffnet täglich ab 10:00 und schliesst je nach Wetter erst spät in der Nacht.

Zur Website der Bodenseewoche >>.

 
26.05.2011

TP52 Container beendet ersten Audi MedCup Event mit Erfolg

Bereits in der letzten Woche hatten wir von den ersten Erfolgen des deutschen TP52 Teams "Container" berichtet. Nach zwei zweiten, einem vierten und drei dritten Plätzen konnten die Crew mit Skipper Markus Wieser den zweiten Platz in der Gesamtwertung erobern und sogar zwischen durch anführen. Nach dem die "Container" nach zwei Durchgängen in Führung gelegen hatte, übernahmen zunächst die Italiener vom "Audi Azzurra Sailing Team" die Führung. Doch dann hatte "Quantum Racing" schnell die Nase vorn. Die US-Amerikaner ersegelten in Cascais/Portugal gleich drei erste Plätze hintereinander und übernahmen mit nur 19 Punkten die Gesamtführung vor "Container" mit derzeit 31,5 Punkten. Das zweite "deutsche" Team um Jochen Schümann, das "Audi Sailing Team Powered by All4One" war nicht ganz so erfolgreich wie "Container". Die Crew um Schümann belegte den letzten Platz bei den angetretenen Teams. Lediglich die britische "Gladiator" liegt mit neun Mal DNC und damit 85,5 Punkten in der Gesamtwertung noch deutlich hinter Schümanns Crew.
Bei der neuen Soto 40 Klasse gewann das Team "Iberdrola". Der nächste Start im Audi MedCup findet in Marseille am 14. Juni statt.

Zur Website des MedCup >>.

 
26.05.2011

Ausstellung: Die besten Bilder der Nordseewoche

In diesem Jahr zeigt stockmaritime im Nordseewoche Race Village, in der Alexseal Offshore Lounge die schönsten Bilder aus den letzten sieben Jahren Nordseewoche. Die Kunstdrucke auf Leinwand zeigen Yachten die an der Nordseewoche teilgenommen haben aus verschiedensten Perspektiven. Die Bilder wurden von Yachten, von Motorboot und aus der Luft aufgenommen. Während der Nordseewoche, vom 10. - 13. Juni sind die Bilder in einer Ausstellung im Helgoländer Hafen, im Race Village der Regatta zu bewundern.
Jeder interessierte Nordseewoche Teilnehmer kann sich die aussergewöhnlichen Bilder seiner Yacht von der Regatta bestellen. Die über 5.000 Bilder der vergangenen Jahre stehen online zur Verfügung und können im Shop direkt als Kunstdruck auf Leinwand oder Papier bestellt werden. Finden Sie einmal Ihr Boot nicht, rufen Sie uns gerne an! Über die Suche können Sie Ihre Yacht mit Hilfe des Namens oder der Segelnummer (ohne Zusätze wie GER etc. eingeben) finden.

http://www.stockmaritime.de..
Zu den ber 5.000 Bildern der Nordseewoche >>.

 
26.05.2011

Karusell an Bord - der Cruiser Open 60 in 54 Fuss: JP54

Heute wollen wir den Artikel zum Boot der Woche mit einem Zitat des französischen Segelprofis Jean-Pierre Dick beginnen. Er war zuletzt beim Barcelona World Race erfolgreich und schreibt auf der Website des heutgen Boots der Woche: "Ich stellte mir während meiner letzten beiden Vendée Globes diese Yacht vor. Ich fragte mich selbst, welches Boot das ideale Fahrtenboot wäre. Ich wollte auf dem Ozean segeln, aber auch Stopps über Nacht machen können. So begann ich hier und dort ein paar Ideen zu skizzieren und schrieb auf, welche Eigenschaften eines Racers auf einen Cruiser übertragen werden konnten."
Diese Gedanken von Jean-Pierre Dick gipfelten in der JP54. Diese ist eine schnelle Fahrtenyacht, die allerdings eher wie ein IMOCA Open 60 - dem sonst von Dick gesegelten Bootstyp - aussieht. Allerdings ist das Deckslayout deutlich simpler. Nur drei Winschen zieren das Deck. Auch ansonsten ist die JP54 ans Limit gebaut. Fast alles ist aus Karbon und jedes Teil an Bord soll bis zu seinem maximal nötigen Gewicht erleichtert worden sein. Mancher IMOCA - so die Website der JP54 - hätte höhere Sicherheitsreserven in den Teilen. Alle "Erleichterungsmaßnahmen" führten schließlich zur geringen Verdrängung von nur neun Tonnen. Von diesen Tonnen wiederum sind drei Tonnen in der Kielbombe. Für eine Cruising-Yacht ein unglaubliches Gewichts-Verhältnis.
Doch nicht nur beim Material ist die Yacht innovativ. Ein Schwenkkiel und Ballasttanks müssen natürlich sein und das besondere ist, dass die schweren Teile des Innenraums an der Salondecke aufgehangen sind und gedreht werden können. Im Boot gibt es also ein Karusell. Auf dem Karusell befinden sich Navi-Ecke, Pantry, die Tischmöbel und - nicht sichtbar - Batterien und Hydraulik. So können diese schweren Teile bei Krängung einfach nach Luv gedreht werden. Jahrmarkt unter Deck. Weitere Highlights sind die kardanisch aufgehängte Toilette und die Beiboot-Garage im Heck. Frischwasser wird an Bord übrigens ausschließlich mittels eines Watermakers gewonnen. Den Wassertank und das zusätzliche Gewicht sparte man sich.

Technische Daten:

Länge Rumpf: 16,45m
Breite: 5,3m
Masthöhe: 25,10m
Max. Tiefgang: 3,5m
Verdrängung: 9t
Kiel-Ballast: 3t
Motor: Steyr Motor MO54 Hybrid (sail drive), 55PS Diesel
Segelfläche am Wind: 216 qm
Segelfläche vor dem Wind: 434qm
Architekt: Guillaume Verdier
Interior Designer: Stéphanie Marin
Konzept: Jean-Pierre Dick
Werft: Absolute Dreamer

Zur Website des Karusell-Cruisers >>.

 
19.05.2011

Lasersegler besetzen drei Bahnen: Europa Cup breitet sich aus

Die WARNEMÜNDER WOCHE ist seit etlichen Jahren eine feste Größe im Regattakalender der olympischen Einhandbootsklasse Laser. Knapp 300 Lasersegler kommen regelmäßig zu der internationalen Segelsportveranstaltung Anfang Juli nach Warnemünde, um ihre Besten zu ermitteln. In diesem Jahr ist Warnemünde neben Torbole (Italien) und La Rochelle (Frankreich) die letzte der Pflichtstationen des Laser Europa Cup 2011. Als Antwort auf die gestiegene Nachfrage nach Startplätzen hat das Organisationskomitee der WARNEMÜNDER WOCHE die Regattabahnen auf der Ostsee neu "sortiert": künftig werden die Lasersegler gleich zu Beginn der Veranstaltung drei Bahnen für den Europa Cup bekommen. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung, zu der vom 2. bis 10. Juli insgesamt 2.000 Segler aus 30 Nationen erwartet werden, sind die German Open der Platu 25, der Europa Cup der Skippie 650 sowie die hanseboot Langstreckenregatta Rund Bornholm.

Drei Wettfahrtleitungen, drei Regattabahnen und drei Auswertungsteams stehen für den Europa Cup bereit. "Für uns hat eine qualitativ hochwertige Durchführung der Wettfahrten nicht nur bei den olympischen Bootsklassen oberste Priorität. Deswegen haben wir sowohl das Personal auf See als auch die Logistik an Land für den EC erhöht", erklärt Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh. So kann er beim zahlenmäßig stärksten Starterfeld der Laser Radial (rund 120 Teilnehmer) auf die Erfahrungen der Olympiamedaillengewinner Egbert Swensson und Jörn Borowski vom Rostocker Yacht Club zurückgreifen, die ihren Kurs auf Bahn Foxtrott auslegen. Die Laser Standard werden auf Bahn Delta von Sven Johannsen vom Hamburger Segel-Club betreut, die Laser 4.7. auf Bahn Bravo von Jens Merda vom Segler-Verein Stössensee. "Knapp 300 Lasersegler gleich zum Auftakt der Veranstaltung mit ihren Trainern und Begleitern – das ist natürlich eine Belastungsprobe für die Mittelmole, doch haben wir uns mit dem übrigen Programm darauf eingestellt", erläutert Finckh weiter.

So starten am ersten Wochenende keine weiteren Jollenklassen im Yachthafen auf der Mittelmole, es sind dort des Weiteren die H-Boote, J24 und Streamline stationiert. Am Warnemünder Weststrand hingegen tragen die BIC Techno ihre IDJM vom 2. bis 4. Juli aus. Da sich ihre Liegeplätze direkt am Strand befinden, wird das insbesondere für alle Strandgänger und Touristen zu einem wahren Hingucker. Höhepunkte in der zweiten Wochenhälfte sind dann die German Open Platu 25 (8.-10. Juli), der Europa Cup der Skippie 650 (7.-10. Juli) oder die Regatten um den hanseboot offshore Cup mit der hanseboot Langstreckenregatta Rund Bornholm. Offizieller Meldeschluss ist der 18. Juni 2011.


 
19.05.2011

hanseboot ancora boat show eröffnet die Bootssaison im Norden

Die Bootssaison im Norden ist eröffnet: Mit mehr als 140 Segel- und Motoryachten, einem umfangreichen Zubehör- und Ausrüstungsangebot sowie vielen neuen Angeboten im maritimen Rahmenprogramm an Land und auf dem Wasser präsentiert sich die hanseboot ancora boat show vom 26. bis 29. Mai in der ancora Marina in Neustadt an der Lübecker Bucht größer als je zuvor!

Die schwimmende Bootsmesse in der 5-Sterne-Marina hat sich innerhalb weniger Jahre zur größten Ausstellung dieser Art in Deutschland entwickelt. Hier finden die Besucher und potenzielle
Käufer ideale Bedingungen, um Boote in ihrem Element zu beurteilen. Ausgestellt werden die neuesten Yachten internationaler Werften sowie bewährte Boote für den Ostseetörn. Dabei spiegelt die Veranstaltung, die zum ersten Mal unter der Federführung der Hamburg Messe durchgeführt wird, die ganze Vielfalt des Angebots der Boots- und Yachtwerften wieder. Die größte Yachten der hanseboot ancora boat show sind bei den Segelbooten das 20 Meter lange Flaggschiff HR 64 der schwedischen Hallberg Rassy Werft und im Motorbootsegment die gleichgroße englische Sunseeker Predator 64. Jollen und preisgünstige Einsteigerboote machen die Ausstellung auch für Wassersportanfänger interessant.

Als Trend bei den neuen Segelyachten zeichnet sich der Wunsch nach mehr Sportlichkeit ab, ohne dass dabei auf Komfort verzichtet werden muss. Bei den neuen Motoryachten bestimmen der
Wohnkomfort und sparsamere Maschinen die neue Linie. Der Besuch der schwimmenden Bootsmesse lohnt sich auch für Segler und Motorbootenthusiasten, die sich auf dem Gebrauchtbootmarkt umsehen wollen. An einem eigenen Steg bieten Händler Segel- und Motoryachten verschiedener Größen und Fabrikate aus zweiter Hand an.

Auf einer neuen Wassereventfläche sowie auf den Pontonanlagen an Land wird zudem von morgens bis abends ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Tipps und Tricks für Wassersportexperten und -einsteiger sowie actionreicher Unterhaltung für die ganze Familie geboten. Die hanseboot ancora boat show vom 26. bis 29. Mai 2011 in der ancora Marina in Neustadt ist am Donnerstag von 13 bis 18 Uhr und von Freitag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt auf das Messegelände ist frei.

Zur Website der hanseboot ancora boat show >>.

 
19.05.2011

Europäischer Tag der Meere 2011: Gemeinsame Vision für eine nachhaltige Entwicklung der Ostsee

"Internationale statt nationale Lösungen sind gefragt, wenn es um die maritime Raumordnung in der Ostseeregion geht", sagt Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Welche Ziele sind für die nachhaltige Entwicklung der Ostsee wichtig und wie können diese international umgesetzt werden? Darüber wird morgen auf einer Veranstaltung beim Europäischen Tag der Meere in Danzig diskutiert.

"Vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland ist die Entwicklung einer effizienten Leitungsstruktur auf dem Meer mit entscheidend", so Breuch-Moritz. Dies diene auch der dauerhaften Integration der erneuerbaren Energien. Um Energie aus Offshore-Windparks besser nutzen zu können, müsse der Einsatz von grenzüberschreitenden Netzinfrastrukturen geprüft werden.

Als Leiter des Projektes BaltSeaPlan richtet das BSH gemeinsam mit HELCOM, VASAB und dem Schifffahrtsinstitut Danzig einen Workshop zur maritimen Raumordnung aus. Zentrales Thema: die Ostsee-Vision 2030. Darin geht es um eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Ostseeanrainerstaaten in der dynamischen Wirtschaftsregion Ostsee. Dort konkurrieren nicht nur Schifffahrt und Fischerei, sondern auch Offshore-Windenergie oder Rohstoffgewinnung immer stärker um den knappen Raum. Die Ostsee-Vision hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese unterschiedlichen Ansprüche miteinander in Einklang zu bringen. Hauptziele sind dabei eine gesunde Meeresumwelt, eine übergreifende Energiepolitik, eine sichere, saubere und effiziente Schifffahrt sowie eine nachhaltige
Fischereiwirtschaft.

Der "Europäische Tag der Meere" wird jährlich am 20. Mai gefeiert. Der Tag soll die entscheidende Rolle der Ozeane und Meere hervorheben und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für ein maritimes Europa erhöhen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft, die Interessen der Küstenbewohner, der Schutz der Meeresumwelt und die Position Europas in den internationalen Organisationen und Abkommen sollen damit stärker in den Vordergrund rücken.

HELCOM -- Helsinki Commission:
Zwischenstaatliche Kommission, die für den Schutz der Meeresumwelt im Ostseeraum arbeitet. Die Kommission wurde von den Ostsee-Anrainern gegründet. Die Bundesregierung ist seit der Ratifizierung des Übereinkommens im Jahr 1994 Vertragsstaat von HELCOM.

BaltSeaPlan -- Planning the Future of the Baltic Sea:
14 Projektpartner aus 7 Ostseeanrainerstaaten arbeiten unter der Leitung des BSH an einer länderübergreifend abgestimmten Meeresraumplanung. Das Projekt läuft noch bis 2012.

VASAB -- Vision and Strategies around the Baltic Sea:
Das Kürzel steht für eine Zusammenarbeit von Ministerien verschiedener Länder, die in der Ostseeregion für Raumordnung und --entwicklung zuständig sind. Beteiligt sind Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden, Polen sowie Weißrussland und Russland.


 
19.05.2011

Match Race Germany mit TV-Preis ausgezeichnet

Der Countdown zum 14. Match Race Germany 2011 läuft: In einigen Tagen startet ein Dutzend der besten Match Racer der Welt in den Grand Prix von Deutschland. Ab 24. Mai geht es auf dem Bodensee vor Langenargen zur Sache. Zwölf Teams mit Skippern aus neun Ländern, darunter fünf der aktuellen Top Ten Steuerleute der Match Race Weltrangliste. „Das Feld ist erlesen und birgt so viele Co-Favoriten wie selten zuvor“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „damit ist knisternde Spannung für unser Publikum in Langenargen garantiert.“ Für die Segler geht es beim einzigen deutschen Stopp der World Match Racing Tour nicht nur um rund 50.000 US-Dollar Preisgeld, sondern auch um wertvolle Punkte für die Tour-Wertung der Saison 2011, an deren Ende an die Besten insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar ausgeschüttet sein werden.

Als nicht zu unterschätzender Außenseiter startet der Deutsche Match Race Meister Stefan Meister mit seiner Mannschaft in die mehr als 100 Duelle, die den Bodensee Ende Mai zur internationalen Herzschlagkammer des Match Racings machen. Der kesse Berliner könnte vor Langenargen durchaus für die eine oder andere Überraschung im Kräftemessen mit den Stars sorgen. “Wir hoffen durchaus, einige Rennen zu gewinnen”, sagt Meister, dessen Team vor Langenargen mit wenig Training aber höchster Motivation gegen die Profis punkten will.

IEHL SIEGT ZUM SAISONAUFTAKT
Die Stars haben sich bereits am vergangenen Wochenende vor Marseilles packende Duelle um den Sieg im Match Race France geliefert, das die World Match Racing Tour traditionell eröffnet, bevor die Profis nach Deutschland zum Match Race Germany kommen. Den ersten Tour-Sieg der Saison 2011 sicherte sich in seinem Heimatrevier der Franzose Damien Iehl mit einem 2:0-Sieg über seinen Landsmann und America’s Cup-Skipper Betrand Pace. Damien Iehl, der vor einem Monat erstmals Vater wurde, sagte in Marseille: „Ein Sieg zum Tour-Auftakt ist perfekt und der Lohn von sechs Jahren Arbeit, die wir in das Match Racing gesteckt haben. Wir haben das Gefühl, dass unsere Zeit jetzt angebrochen ist. Unser Ziel für 2011 ist der Tour-Sieg.“ Damit haben sich Damien Iehl und sein Team auch in die Favoritenrolle für das Match Race Germany katapultiert, das sie 2008 schon einmal und damals noch überraschend mit einer Wild Card der Veranstalter gewinnen konnten. Auf dem Bodensee ist der faire und sympathische französische Skipper bereits ein bekanntes Gesicht.

NEUE BOOTE, NEUES SPIEL
Unbekannt dagegen sind bei Großen Preis von Deutschland für alle Teilnehmer die werftneuen Boote vom Typ Bavaria 40S, die erst im Januar dieses Jahres Weltpremiere auf der weltgrößten Wassersportausstellung boot Düsseldorf feierten. Sieben der imposanten Cruiser/Racer bilden die neue Flotte für das 14. Match Race Germany, das seinen Seglern bereits zum vierten Mal in der Geschichte neue innovative Boote zur Verfügung stellt und damit einmal mehr zu den Vorreitern der World Match Racing Tour zählt. „Für die Segler bedeuten die Boote neue Herausforderungen, aber auch ein völlig ausgeglichenes Spielfeld – keiner der Profis kennt sie. Alle müssen sich neu zurechtfinden“, sagt Eberhard Magg, „für unser Publikum und unsere Partner sind die Boote ebenfalls ein Riesengewinn, weil sie noch besser zu sehen sind und mehr Werbeflächen sportlich in Szene setzen können.“

ZUFRIEDENE PARTNER AN BORD
Die nutzt auch Partner und Porsche-Tochter MHP. Die Farben des führenden Prozess- und IT –Beraters im deutschen Automotive-Markt aus Freiberg zieren eine der neuen Bavarias. Geschäftsführer Dr. Ralf Hofmann sagt: „Wir haben uns zum Engagement beim Match Race Germany entschlossen, weil die Sportart einiges erfordert, das auch für uns als Prozess- und IT-Beratung enorm wichtig ist: ein harmonisch miteinander arbeitendes Team, hochwertiges Material – bei uns die Software – und perfekt ineinander greifende Prozesse. Als Spezialisten für die Automobilbranche haben wir außerdem großen Spaß an Dynamik und Geschwindigkeit.“ Was den Regattasport und insbesondere die spannende Duell-Disziplin Match Race so attraktiv für Sponsoren macht, bringt Volker Heuer auf den Punkt. Der Vorstandsvositzende der Tognum AG sagt: „Beim Segeln ziehen alle gemeinsam an einem Strang. Teamgeist, Ehrgeiz und Können sind die Basis für den Erfolg – Eigenschaften, die auch unsere Unternehmensgruppe seit Jahrzehnten so erfolgreich machen. Damit passen Tognum und der Segelsport hervorragend zusammen.“ Viele Partner des Match Race Germany sind seit der Stunde Null an Bord und belohnen mit Ihrer Treue die Arbeit der Veranstalter.

FERNSEHPREIS FÜR MATCH RACE GERMANY
Für sein zukunftsweisendes Fernsehkonzept 2010 mit Live-Berichterstattung im World Wide Web über die ganze Regattawoche wurde das Match Race Germany von der World Match Racing Tour soeben mit Preis für die „Beste TV-Innovation“ ausgezeichnet. „Darauf sind wir natürlich sehr stolz“, sagt Veranstalter Harald Thierer. In diesem Jahr wurde das Konzept noch einmal erweitert: Während der Regattatage serviert das Match Race Germany gemeinsam mit der World Match Racing Tour auf seiner Homepage täglich eine moderierte „Morning Show“. Die Rennen werden ab circa 13 Uhr zwei Stunden lang live übertragen. Ein Abend-Magazin rundet die TV-Berichterstattung vom Match Race Germany ab 19.30 Uhr online ab.

FESTSTIMMUNG AN LAND
Ihren festlichen Auftakt zum Match Race Germany feiern die Veranstalter traditionell auf Schloss Montfort. Die 1863 erbaute prächtige Schlossanlage ist die filmreife Gastgeberin und prächtige Kulisse für Deutschlands hochrangigste Match Race Regatta. Ihr Landprogramm für Fans und Partner haben die Veranstalter um neue Attraktionen erweitert. Zu den Höhepunkten zählt ein Flugsimulator von AirEmotion, mit dessen Hilfe sich abenteuerlustige Gäste den Traum vom Fliegen erfüllen können. Wagemutige werden von einem Liebherr Kran der Nagel Gruppe in luftige Höhe gezogen und können von dort aus die einmalige Aussicht über den Bodensee und die Match-Race-Duelle genießen. Wer mag, tut das inklusive „Wassertouch“.

Das Regattadorf am Gondelhafen von Langenargen bietet Attraktionen für die ganze Familie. Geboten werden Schnuppertauchen im Containerpool, Kinderfahrten auf einem Piratenfloss, Schnuppersegeln mit Könnern vom gastgebenden Yacht Club Langenargen für Kinder und Jugendliche oder das STIHL Air Minigolf-Vergnügen. Entspannung und Verwöhneinheiten warten in der HHP Wellnesslounge. Im Race Village zeigt Mercedes Benz einen neuen SLS in Sonderedition für Liebhaber deutscher Automobilkunst. Marinepool, Garmin, MHP, Suunto und viele weitere Partner laden zum Einkaufbummel ans schöne Bodensee-Ufer. Dazu präsentiert Bavaria mit der 34 HT eine Motorboot-Weltpremiere. Mit einer Charity-Aktion unterstützen die Veranstalter das Projekt „Kinder helfen Kindern“. Wer angesichts der lebendigen Schau auf dem Wasser und an Land stets den Überblick wahren möchte, der leiht sich dazu eines der professionellen Zeiss Ferngläser. Abends feiern Segler, Fans und Partner gemeinsam in der von Hans Fetscher/Fetscher Zelte als Weltneuheit erstmals erstellten massiven neuen Alpenhütte, dem Apre´s Sail Veranstaltungszelt. Motto: Match Race Germany goes Dirndl & Lederhose.


 
19.05.2011

Updates: Erstes AC-Team steigt aus - neues Boot beim VOR - Deutsche beim Normandy Channel Race

Es muss klingen wie Hohn und das Gespött war nicht zu überhören. Mascalzone Latino, der offizielle Herausforderer von Oracle beim 34. America´s Cup gibt aus finanziellen Gründen die Kampagne auf. Damit sind nun die Schweden vom Team Artemis - laut Regeln - der neue Challenger of Record. Dem Eigner wird zugetraut die Kosten auch allein stemmen zu können. Das Gespött und der Hohn wurden laut, da ja gerade die Kostenreduzierung eines der Argumente für die neue Form des AC sein sollte. Ohne Mascalzone Latinos Unterschrift unter den Vertrag mit Oracle wäre aber der neue, teure Cup wohl nicht in dieser Form zustande gekommen. Auch bei weiteren Teams, die gemeldet hatten, wird vermutet, dass noch vor dem Start das Geld ausgehen wird oder erst gar nicht zusammengebracht wird.

Vom Volvo Ocean Race gibt es hingegen wieder nur Positives zu berichten. Mit großem Interesse wurde die Taufe des neuen VO70 von Franck Cammas begleitet. Im bretonischen Lorient ließ der Franzose jüngst seine "Groupama 4" zu Wasser. Dort hat sein Team auf einer alten deutschen U-Boot Basis direkt neben dem Eric Tabarly Museum seine Basis. Gebaut wurde die "Groupama 4" unweit vom Heimathafen, bei Multiplast in Vannes. Cammas hatte zuletzte Schlagzeilen mit der schnellsten Weltumsegelung mit seinem Trimaran "Groupama 3" gemacht. Wie bei französischen Profi-Segelteams üblich, wurde die Taufe medial ausführlich begleitet, so dass im Internet viele tolle Bilder und Videos zu sehen sind. Das Groupama-Team hatte sich vor dem Bau bereits eines der älteren Ericsson-Boote gekauft, war aber offenbar nicht so zufrieden damit.

Die Class 40 sorgt weiter für Auftrieb in der deutschen Regatta-Szene. Die Bootsklasse, die als "Einstiegsdroge" für die IMOCA Open 60s gilt, erfreut sich auch in Deutschland immer weiter wachsender Beliebtheit. Das zeigen die Meldungen deutscher Crews zum Normandy Channel Race. Die Regatta, die ab dem 22. Mai 2011 stattfinden wird, führt vom französischen Caen durch den Ärmelkanal, über die Isle of Whight, die Südspitze Großbritanniens durch die Irische See, über den Tuskar und den Fastnet Rock und Guernsey zurück nach Caen. Mit dabei sind unter anderem Matthias Müller von Blumencron mit seiner "RED", Axel Strauss mit "Defi GDI -Tzu Hang", der Gewinner des German Offshore Award Jörg Riechers mit "Mare.de2" und Anna-Maria Renken als Co-Skipperin auf "40 Degrees". Blumencron wird von Boris Herrmann als Co-Skipper unterstützt. Insgesamt sind 18 Boote bisher auf der Meldeliste zu sehen. Darunter auch zwei gegen die Boris Herrmann schon angetreten ist: Michel Kleinjans aus Belgien und Tanguy de Lamotte aus Frankreich.


 
19.05.2011

Audi MedCup jetzt mit zwei deutschen Booten - Container mit zwei 2. Plätzen

Beim Audi MedCup fiel im portugisischen Cascais am gestrigen Mittwoch der erste Startschuss für die Saison 2011. Neu mit dabei im Audi MedCup ist die deutsche TP52 "Container" von Udo Schütz, der unter diesem Namen schon einige, legendäre Boote segelte. Gebaut wurde Schütz´ TP52 bei Green Marine in England. Das Boot hat eine Schwester, die neue "RÀN", die wegen ihrer goldenen Kielbombe schon durch diverse Segelwebseiten geisterte.
Gleich im ersten Rennen belegte die Crew von Udo Schütz mit Skipper Markus Wieser den zweiten Platz und befindet sich nach einem weiteren zweiten Platz im zweiten Rennen und einem vierten Platz im dritten Rennen nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Das Boot wurde in Deutschland von Judel/Vrolijk gezeichnet und startet auch unter deutscher Flagge. Nicht ganz so erfolgreich hat der MedCup für das zweite Team mit deutscher Beteiligung begonnen. Das "Audi Sailing Team powered by ALL4ONE" startet ebenfalls mit einem neuen Boot, das auch aus der Feder von Judel/Vrolijk stammt. Steuermann ist Jochen Schümann. Das Boot trägt zwar eine GER Segelnummer, ist aber beim MedCup mit europäischer Flagge aufgelistet.
Zur Zeit (bei Redaktionsschluss) führte das zweite von Audi gesponserte Team, das "Audi Azzura Sailing Team" aus Italien mit einem fünften, ersten und zweiten Platz die Gesamtwertung punktgleich knapp vor "Container" an.
Neben den TP52 Yachten starten in dieser Saison erstmals die neuen Soto 40 Yachten als Klasse. Insgesamt gingen in dieser Klasse fünf Boote an den Start. Darunter zwei aus Portugal und auch das Boot des Klassenpräsidenten Norberto Álvarez aus Argentinien.

Zur Website des Audi MedCup >>.

 
19.05.2011

Soto 40 - Die Argentinierin erobert die Herzen europäischer Segelfreunde

Bereits im September vergangenen Jahres gab der Audi MedCup bekannt, dass die argentinischen Soto 40 Boote die GP42 Klasse beim MedCup 2011 ablösen sollten. Am gestrigen Tage fand dann die Premiere statt. Fünf Soto 40, denen ähnliche Segeleigenschaften wie einer TP52 nachgesagt werden, gingen in Cascais an den Start. Als Einheitsklasse für Amateure konzipiert, bringt die Soto 40 Klasse einige spezielle Regeln mit. Nur wer seit zehn Jahren nicht beim America´s Cup, beim Volvo Ocean Race oder bei Olympia gesteuert hat, darf bei den Regatten der Klasse ans Ruder. Trotzdem hat sich der Volvo Ocean Race Teilnehmer und Olympiasieger Torben Grael aus Brasilien für die Klasse stark gemacht. Die Soto 40 wird auch beim Mitsubishi Sailing Cup, der in Brasilien wieder in Juni startet gesegelt.

Mit ihrem breiten, offenen Heck sieht die Soto 40 fast so aus wie eine TP52. Die Bordwände allerdings sind nach oben aussen geschwungen und bilden im Heckbereich einen überstehenden Rand. Dieses Bild kennt man von vielen kleineren Booten, wie z.B. der Longtze Premier. Gebaut wird die Soto 40 von M Boats. Gezeichnet wurde sie von Javier Soto Acebal.
Die australische Segelwebsite mysailing.com.au vergleicht die Soto40 mit anderen Booten der 40-Fuss Kategorie. Dabei zeigen die Autoren in einer Tabelle, wie weit die Soto 40 in dieser Kategorie die Nase wohl vorn hat. Sie ist im Vergleich zu Archambault 40RC, Farr40, Beneteau First 40 und Syney 38 deutlich leichter und hat nur wenig weniger Segelfläche als die Farr 40. Dazu ist sie mit die günstigste Yacht in diesem Vergleichsfeld.

Technische Daten:
Länge ü.A.: 12,3m
Breite: 3,75
Tiefgang: 2,6m
Bugspriet-Länge: 1,43m
Verdrängung: 4,2t
Ballast: 2,18t
Segelfläche am Wind: 100qm

Zur Website des Soto 40 Vermarkters Longitude Yachts >>.

 
19.05.2011

Modellboot-Inspektion: Sommer-Klar-Check für nur 25,- EURO*!

Kurz vor dem Sommer sollte jedes Modellboot nochmals auf volle Funktion geprüft werden. Sei es nur zur Sicherheit, oder um die Mängel, die nach der letzten Saison oder dem Wintereinsatz entstanden sind klar zu identifizieren und zu beheben. Gerne übernehmen wir ab sofort diese Inspektion für Sie! Bringen Sie einfach Ihr Modellboot - egal ob es elektrisch oder durch den Wind angetrieben wird - bei uns vorbei oder senden Sie es uns zu. Für nur 25,- Euro* prüfen wir es dann umfangreich auf Funktion, erstellen eine Mängelliste und stellen es gegebenenfalls neu ein. Hat das Boot oder die Fernsteuerung Mängel, erstellen wir Ihnen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag für die Reparatur oder den Austausch der Teile.
Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Inspektionstermin oder senden Sie uns Ihr Boot mit der Bitte um Inspektion einfach zu.
Telefon +49(0)40 - 86 66 27 14 Email: service@stockmaritime.com

*Für Ersatzteile/Reparaturen sowie Rückversand fallen ggf. zusätzliche Kosten an, die wir in jedem Fall mit Ihnen abstimmen.




 
19.05.2011

VO60 Illbruck - Einzelstück aus unserer Ausstellung, mit Tuning-Extras zum Sonderpreis

Wir brauchen Platz in unserem Show-Room und bieten Ihnen hier wieder ein neues Schnäppchen an: der VO60 Illbruck, komplett segelfertig mit allem nötigen Zubehör und vielem mehr! Inklusive aktueller 2,4 GHz Fernsteuerung, bei der nie wieder Frequenzüberschneidungen oder Quartzwechsel möglich und nötig sind! Segelservo, Ruderservo, Achterstagswinde und Fernsteuerung sind bereits eingebaut, so dass Sie sofort lossegeln können. Das 998mm lange Boot beeindruckt mit profilierten Segel, die mit echten Kohlefaserlatten ausgestattet sind. Dieses Ausstellungsstück ist schon mit dem verstellbaren Tuning-Baumniederholer aus Aluminium und einer Achterstagsverstellung über die Fernsteuerung ausgestattet. Es bietet alles was das Seglerherz höher schlagen läßt. Statt für 1.348,- Euro erhalten Sie dieses Ausstellungsstück, das komplett funktionsfähig ist und nie gesegelt wurde, für nur 999,- Euro! Das sind satte 349,- Euro Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis! Sichern Sie sich noch heute dieses Einzelstück: Bestellen Sie im Online-Shop, telefonisch unter 040 - 86 66 27 14 oder per Email an service@stockmaritime.com. Ggf. zuzüglich Versand, inkl. MwSt.

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12.05.2011

French Connection: Franzosen wollen auf dem Bodensee siegen, aber die Favoritenliste ist lang

Die Weltklasse-Steuermänner Mathieu Richard und Damien Iehl eint ihre Nationalität, ihr French Match Racing Team und das erklärte Ziel zum Match Race Germany vom 24. bis zum 29. Mai vor Langenargen: Ein Sieg soll her. Doch nur einer der insgesamt zwölf Skipper, darunter fünf aus den Top Ten der Weltrangliste, kann gewinnen.

Richard ist Vize-Weltmeister im Match Race, unterlag in der vergangenen Saison Englands Segelsuperstar Ben Ainslie im Kampf um die WM-Krone erst im Schlussspurt und hat demzufolge 2011 eine offene Rechnung zu begleichen. Damien Iehl hat den Deutschen Grand Prix 2008 schon einmal gewonnen, will diesen Triumph gerne wiederholen und damit den Grundstein zu seinem Saisonziel legen.

„Unser Ziel ist der WM-Titel. Wir werden unser Bestes geben und bis zum Finale im Dezember beim Monsoon Cup in Malaysia im Spiel bleiben“, sagt der 36 Jahre alte Damien Iehl, der erstmals eine der begehrten Tour-Cards der World Match Racing Tour erhalten hat, „wir wissen, dass wir einige der Regatten der World Match Racing Tour gewinnen können. Bislang waren wir in Deutschland immer ziemlich erfolgreich. Das möchten wir in diesem Jahr wiederholen.“

Doch die Favoritenliste beim deutschen Match-Race-Klassiker ist lang und beinhaltet neben dem Weltranglisten-Dritten Richard und dem Weltranglisten-Elften Iehl weitere heiße Titelkandidaten. Darunter der viermalige Match Race Weltmeister Peter Gilmour aus Australien, der seinen vierten Sieg auf dem Bodensee ins Visier genommen hat. Der 51-jährige Altmeister und sein Team YANMAR Racing freuen sich auf die Duelle mit der nächsten Generation: „Wir würden nicht teilnehmen, wenn wir daran nicht glauben würden, dass wir siegen können.“ Drei von Gilmours Teammitgliedern segeln seit 17 Jahren zusammen. „Das hat für uns einen enormen Wert“, weiß der America’s Cup-Veteran, der das Publikum gerne mit seinem furiosen Angriffstil in den Bann zieht.

Am Start sind beim Großen Preis von Langenargen auch der sympathische schwedische Weltranglisten-Sechste Björn Hansen und sein Mekonomen Sailing Team. Erstmals dabei sind Neuseelands neue Junge Wilde: Phil Robertson und sein WAKA Racing Team sowie Will Tiller und seine Mannschaft Full Metal Jack Racing. Dazu kommt mit dem dreimaligen Olympiateilnehmer und Weltranglisten-Zehnten Francesco Bruni die aktuelle Nummer eins aus Italien. Der beste Schweizer Eric Monnin und sein Ocalys Corum Match Race Team gehen wie der Deutsche Match Race Meister Stefan Meister mit Außenseiterchancen ins Rennen. „Captain Bluetooth“ Johnie Berntsson und sein Segelteam wollen nach einigen Dämpfern im vergangenen Jahr von Platz 20 wieder in die Top Ten vorstoßen. Jesper Radichs aktueller Weltranglistenplatz 21 darf nicht über die Gefährlichkeit des ehemaligen dänischen Tour-Siegers und seines Gaastra Racing Teams hinwegtäuschen – auch er hat das Match Race Germany schon gewonnen. Den letzten Startplatz vergaben die Veranstalter an den „Lord of Sail“, Russlands humorvollen 29-jährigen Steuermann, der 2010 am Ende der Profiserie Audi MedCup bei der Weltmeisterschaft auf TP25-Yachten mit Platz drei für sein Team Synergy auf sich aufmerksam machte.

„Wir hatten selten so viele Favoriten gleichzeitig am Start“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „unser Publikum kann sich jetzt schon auf spektakuläre Duelle auf den neuen Bavarias 40S und reichlich Action auf dem Wasser und an Land freuen.“

MATCH RACE GOES DIRNDL & LEDERHOSE

In der ersten Reihe sitzen am Bodenseeufer zwar alle Besucher, wenn sie es spannend mögen. Doch es geht noch packender: Mit dem Hot Seat werden Gäste auf besonderen Wunsch mitten ins Match-Race-Geschehen katapultiert - direkt an Bord der Profis. Dazu präsentiert das Match Race Germany in diesem Jahr eine Weltpremiere: Erstmals wird an Land in einer massiven Alpenhütte und Zelten gefeiert. Das Motto: Match Race goes Dirndl und Lederhose. Die erste Après Sail Party mit den Eschbach Buam steigt am 26. Mai ab 19 Uhr. Einen Tag später wird die Trachten-Hütte zur Rock-Hütte. Die Rock Sox treten mit ihrem Kultprogramm „Best of Classic Rock“ aus den 1970er und 1980er Jahren auf. Noch einen Tag später serviert Jürgen Waidele nach einem Jahr Künstlerpause sein neues Programm „Take a Dance“ in der Soul- und Jazz-Hütte. „Wir freuen uns auf eine Mai-Feier mit Lifestyle-Flair“, sagt Veranstalter Harald Thierer und verspricht: „Das Match Race Germany wird den Bodensee rocken.“

DER PERFEKTE RAHMEN FÜR DIE PARTNER

Die inovativen Veranstalter aus Baden-Württemberg kommen bei ihren Partnern gut an. Bavarias PR- und Marketing-Stretege Alexander Knesewitsch erklärt, warum sein Unternehmen das Match Race Germany seit einem Jahrzehnt unterstützt: „Match Race bietet Segelsport hautnah und damit auch die perfekte Gelegenheit, die atemberaubende Performance unserer Yachten aus nächster Nähe zu erleben. Durch die traumhafte Location, das gelungene Rahmenprogramm und das exklusive Ambientes ist hier eine einzigartige Kombination aus Hochleistungssport und Wohlfühl-Atmosphäre gegeben.“ Eingebettet in die filmreife Kulisse von Schloss Montfort, traditioneller Gastgeber des Eröffnungsabends, und das Alpenpanorama des Dreiländerecks am Bodensee, bietet der deutsche Match Race Grand Prix mehr statt Meer. Bruno Ringgenburger, Verkaufsleiter der Mercedes-Benz Niederlassung Ravensburg, sagt: „Unser Engagement bringt uns eine enorm hohe Aufmerksamkeit während des Match Race Wochenendes. Wir freuen uns schon jetzt auf viele interessante Gespräche mit den Besuchern. Unser Ziel ist es, unser lokales Engagement im Segelsport zu professionalisieren. Das Match Race Germany stellt dafür die perfekte Plattform dar.“ Die Veranstalter und der gastgebende Yacht-Club Langenargen erwarten wieder rund 35.000 Zuschauer zu ihrer Segelschau .

DAS BUCH ZUM EREIGNIS

Pünktlich zum 14. Match Race Germany ist im Delius Klasing Verlag das Buch „Match Race – Duell unter Segeln“ erschienen. Das Buch der renommierten Wassersport-Journalistin Tatjana Pokorny, dem Fotografen Richard Walch und vielen seiner Kollegen aus aller Welt ist eine Liebeserklärung an den Duellsport unter Segeln. Eine Hommage an einstige Glanzzeiten, ein Spiegel der Gegenwart und ein informativer Begleiter auf dem Weg des Match Racings in die Zukunft.

Erstmals wird hier die Entstehungsgeschichte des Match Racings international und national nachgezeichnet. Zu Wort kommen Pioniere und Protagonisten, America’s Cup-Gewinner, Olympiasieger und Weltmeister. Porträts der Besten ihrer Zunft, packende Erzählungen von legendären Zweikämpfen und Blicke hinter die Kulissen berühmter Match Races im In- und Ausland machen das Werk zum Muss für Match Racer und zur spannenden Lektüre für jeden Sportfan.

Die Autorin hat dem Match Race Germany ein eigenes Kapitel gewidmet und wird in der gesamten Regattawoche vor Ort sein. Das Buch wird am Infopoint der Veranstaltung, aber auch über das Match Race Germany hinaus in der Tourismusinformation am Gondelhafen und im Hauptquartier des Match Center Germany verkauft und kostet 24,90 Euro. Es ist nicht nur lesens- und sehenswert, sondern auch zum Sammeln der Autogramme der Stars beim Match Race Germany perfekt geeignet – Ihre Portraits finden sich ebenfalls in dem Werk. Vielleicht ist ja der nächste Sieger im Match Race Germany darunter?

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12.05.2011

Drei Tage Kaiserwetter und königlicher Besuch beim 822. Hafengeburtstag

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und ein maritimes Programm der Superlative lockten mehr als 1,5 Millionen Besucher auf den 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG, der am Sonntag nach drei Tagen endete. Auf rund sechs Kilometern Länge von der HafenCity bis zum Museumshafen Oevelgönne bot das größte Hafenfest der Welt den Gästen aus dem In- und Ausland abwechslungsreiche Unterhaltung für jeden Geschmack. Von morgens bis spät in die Nacht sorgte der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mit mehr Schiffen als je zuvor und über 200 unterschiedlichen Programmpunkten generationenübergreifend für gute Stimmung. Seefahrtstradition für Romantiker und hochmoderne Wasserfahrzeuge für Technikfans, neue Mitmachangebote für Kinder und aktuelle Live-Acts für Partygänger, gastronomische Vielfalt und vieles mehr – jeder Besucher des maritimen Volksfestes zu Ehren des Hafens konnte das Geburtstagskind auf seine ganz individuelle Weise feiern. Während vor allem viele Eltern schon am Vormittag mit ihren Kindern über die Festmeile bummelten, genossen Feierlaunige die ersten lauen Sommernächte des Jahres für gesellige Abendstunden unter freiem Himmel.

„Im Hafen schlägt Hamburgs wirtschaftliches Herz. Der diesjährige Hafengeburtstag spiegelt in beeindruckender Weise die Vielfalt der maritimen Welt wider und ist allerbeste Werbung für unsere Stadt“, so das Fazit von Senator Frank Horch, Präses der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg. „Ich freue mich über dieses ungemein gelungene Fest und bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben!“

Der Hamburger Hafen zeigte sich vom 6. bis 8. Mai lebendig wie nie und schon aus der Ferne wies ein Mastenwald vor den Landungsbrücken den Weg zum größten Hafenfest der Welt. In diesem Jahr beteiligten sich mehr als 330 schwimmende Gäste aus sämtlichen Bereichen des maritimen Lebens am HAFENGEBURTSTAG HAMBURG und stellten damit einen neuen Rekord auf. Fünf Windjammer und sechs Kreuzfahrtschiffe, Marine- und Einsatzfahrzeuge, Traditions- und Museumsschiffe, Segel- und Motoryachten, Drachenboote und eine römische Galeere – nie zuvor bot sich den Besuchern ein vielfältigeres Bild. Mehr als 60.000 Sehmänner und -frauen nutzten das „Open Ship Angebot“ und gingen an Bord der Schiffe und Marineeinheiten. Zu den traditionellen Programmhighlights auf dem Wasser gehörten die große Einlaufparade am Freitag sowie das weltweit einmalige Schlepperballett am Samstag.

Seefahrerromantik pur versprühten einige der schönsten Windjammer der Welt wie die Dar Mlodziezy, die Kruzenshtern und die Sea Cloud. Fernweh und Reisefieber dürfte bei vielen Besuchern der Anblick der insgesamt sechs Kreuzfahrtschiffe ausgelöst haben, die an den drei Tagen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG in der Hansestadt festmachten. Die „Königin der Meere“ Queen Mary 2 gab sich als krönender Abschluss am Sonntag die Ehre.

Bereits zum Auftakt am Freitag zeigte sich das größte Hafenfest der Welt mit Kaiserwetter und einem royalen Gast von seiner glanzvollen Seite. Der norwegische Kronprinz Haakon und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz eröffneten am Nachmittag gemeinsam den 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an Bord der Rickmer Rickmers. Zahlreiche Hamburger und Gäste aus Nah und Fern kamen zur Begrüßung des königlichen Staatsgastes, der sich die Ehre gab, weil Norwegen in diesem Jahr Partnerland des Hafenfestes war. So war der „Michel“ beim internationalen ökumenischen Eröffnungsgottesdienst am Freitagmittag bis auf den letzten Platz besetzt und neben dem Kronprinzen hörten rund 2.200 Besucher die Dialogpredigt von Hauptpastor Alexander Röder und Schauspieler Siegfried Rauch zu dem Thema „Das Glück an neuen Ufern“.

Auch als der Thronfolger später das NORWEGEN-FESTIVAL auf der Kehrwiederspitze eröffnete, waren zahlreiche begeisterte Zuschauer dabei. „Wir sind überwältigt vom Interesse der Hamburger an Norwegen und hoffen, dass viele Besucher des NORWEGEN-FESTIVALs nun auch unser Land besuchen werden“, freute sich der Norwegische Generalkonsul Morten Paulsen am Sonntag. Unter dem Motto „Die Oslo-Region rückt näher“ boten die norwegischen Partner mit kulturellen Darbietungen, einem Wikingerdorf und landestypischen Spezialitäten Erlebniswelten für Klein und Groß.

Auf der Hafenmeile sorgten rund 500 Schausteller und Subveranstalter für gute Unterhaltung. Als Publikumsmagneten erwiesen sich neue Angebote wie die REWE-Aktionsfläche mit Spaß, Spiel und Infotainment für die ganze Familie auf der Uferpromenade, St. Pauli Fischmarkt. Auf zahlreichen Bühnen von der Kehrwiederspitze bis zum St. Pauli Fischmarkt sowie im Museumshafen Oevelgönne und im Traditionsschiffhafen in der HafenCity wurde kostenlos Live-Musik gespielt und der Hafen der Hansestadt drei Tage lang in ein einzigartiges Open-Air-Festival verwandelt. Das attraktive Programm reichte von Shantys und Folkmusik über Blues und Jazz bis hin zu Pop und Punkrock. Auf Einladung des Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr feierten auf einem Ponton an der Überseebrücke die Musicals „Rats“ aus Hameln und „Lügenbaron“ aus Bodenwerder unter begeistertem Applaus des Publikums Hamburg-Premiere. Als stimmungsvoller Höhepunkt am Samstagabend tauchte das große Costa Kreuzfahrten Feuerwerk den Nachthimmel über der Elbe in ein funkelndes Farbenmeer.

Die Polizei war mit dem Verlauf des 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG zufrieden. Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung mit einem Millionenpublikum sei es ruhig gewesen. Das bestätigten auch die Feuerwehr sowie die Hilfsorganisationen und Rettungsdienste.
Veranstalter des größten Hafenfestes der Welt ist die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Seit 1994 ist die Hamburg Messe und Congress GmbH als Veranstaltungsbeauftragte für den HAFENGEBURTSTAG HAMBURG tätig. Der 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG findet vom 6. bis 8. Mai 2011 statt.

Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG dankt allen Sponsoren, insbesondere dem Hauptsponsor ASTRA, die mit ihrer Hilfe die Durchführung des größten Hafenfestes der Welt möglich machen.


 
12.05.2011

AC60 - die wichtigsten Trimm-Kniffe

Ab heute präsentieren wir Ihnen an dieser Stelle immer wieder Tipps rund um´s Modellboot.
Da der AC60 das wohl meist gesegelte Modellboot in Deutschland ist, möchten wir Ihnen heute hier die wichtigsten Anfänger-Trimm-Tipps geben.
Oft bekommen wir am Telefon die Frage gestellt, wie dicht die Schoten maximal geholt werden sollen. Unsere Antwort lautet fast immer: "Das kommt auf den Wind an, aber...". Tatsächlich aber gibt es einen einfachen Tipp für Anfänger.

Zuerst sollte man das Modell einschalten und die Schoten so dicht als möglich holen. Dann sollte man zunächst die Großschot anschlagen. Diese sollte so angeschlagen werden, dass diese etwa eine Daumenbreite weit offen bleibt. D.h. zwischen den Schotholepunkt-Loch und dem Großbaum sollte eine Daumenbreite weit Luft sein. Nun schlägt man die Fockschot an. Diese sollte komplett dicht geholt so viel Raum lassen, dass die hintere Spitze des Fockbaumes auf die Wanten zeigt. Nun hat man eine ganz gut funktionierende Einstellung für leichten Wind bis ca. 2,5 Bf.

Zusätzlich lohnt es sich, eine Fockdirk, also eine einstellbare Leine vom hinteren Ende der Fock bis hoch zum Vorstagsansatzpunkt am Mast, anzubringen. Diese benötigt man, damit sich bei Erhöhung der Achterstagsspannung das Achterliek der Fock nicht schliesst. Denn spannt man ohne Dirk das Achterstag zu stark, erhöht sich der Druck auf das Vorstag, das vordere Ende des Fockbaums wird noch oben und das hintere Ende nach unten gezogen. Der Spalt zwischen Mast und Achterliek der Fock schließt sich und der Wind wird zu stark ins Großsegel abgelenkt. Die Folge ist zu viel Krängung, daraus resultiert eine stärkere Luvgierigkeit. Die kann bei mehr Wind zur Manöverierunfähigkeit des Modells führen.
Dank der Fockdirk – die man ganz einfach aus einem Klemmschieber und einer Leine bauen kann – kann man mehr Vorstagsspannung erzeugen, wodurch das Vorsegel flacher wird und bei mehr Wind besser funktioniert.


 
12.05.2011

Nordseewoche 2011: Meer. Spaß. Segeln. - und mehr Duschen!

Auf diese Nachricht haben wohl viele Seglerinnen und Segler gewartet: Dank der großzügigen Unterstützung durch die Sponsoren, die der Nordseewoche auch in diesem Jahr wieder die Treue gehalten haben, ist es möglich geworden, sieben Dusch- und Toiletten-Container anzumieten und zur Nordseewoche nach Helgoland zu verschiffen.
Diese zusätzlichen sanitären Anlagen wurden von vielen Seglern in den letzten Jahren gewünscht. Wie auch in den vergangenen Jahren ist für das Duschen 1,50 Euro zu entrichten um die Kosten für Wasser, Abwasser und vor allem Reinigung zu decken. Mit dieser Maßnahme sorgt die Nordseewoche nun selbst für geordnete Sanitärverhältisse im helgoländer Hafen. Dort stehen ausserhalb der Nordseewoche nur wenige sanitäre Einrichtungen zur Verfügung. Derzeit plant Helgoland aber seine Häfen weiter auszubauen, um den zahlreichen Versorgern der entstehenden Offshore-Windkraftanlagen einen sicheren Standort auf See zu bieten. Ob die sanitären Anlagen im Zuge der Bauarbeiten dauerhaft verbessert werden ist noch unklar.

Zur Website der Nordseewoche >>.

 
12.05.2011

Rolex Baltic Week: Mit Staatsoberhaupt und Olympiasieger

Glanzvolle Namen gehören zur Rolex Baltic Week, seit das Segelgroßereignis vor sieben Jahren seine Premiere an der Ostsee feierte. Doch die achte Auflage des Events, das Debüt an der Flensburger Förde, übertrifft in diesem Punkt alle vorhergehenden Auflagen. Denn das Treffen von Staatsoberhaupt und Doppel-Olympiasieger zu einer Regatta ist auch im Segelsport, der mit Prominenz wahrlich nicht geizt, eine Besonderheit. Seine Majestät König Harald V. von Norwegen und Dänemarks Segelheld, der zweimalige Olympiasieger Jesper Bank, werden der Flensburger Förde höchsten Glanz verleihen, wenn der Flensburger Segel-Club in Kooperation mit dem Kieler Yacht-Club vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2011 die Robbe & Berking Weltmeisterschaften der 12mR- und 8mR-Yachten austrägt. Zudem segelt die 6mR-Klasse um den Robbe & Berking Sterling Cup.

Rund sieben Wochen vor dem ersten Start und zwei vor dem offiziellen Meldeschluss zeichnet sich ab, dass ein ansehnliches Feld klassischer Yacht-Designs in der idyllischen Förde, der Schnittstelle zwischen Mittel- und Nordeuropa, an den Start gehen wird. Vor allem die Achter erweisen sich schon weit vor dem Ereignis als besonders meldefreudig. 24 Yachten aus 14 Nationen, darunter neben Gastgeber Deutschland auch Argentinien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Russland, Schweden sowie die Schweiz und die USA, hatten bis zum 11. Mai bereits ihr Kommen avisiert. Wohl auch, weil sich die Yachteigner im sportlichen Wettstreit mit König Harald V. messen wollen, seines Zeichens Ehrenpräsident der Internationalen 8mR-Klassenvereinigung IEMA und ein seit Jahrzehnten als ausgezeichneter Hochseesegler bekannter Vollblutsportler.

Während das norwegische Staatsoberhaupt sonst auf seinen modernen „Fram“-Yachten auf Regatten unterwegs ist, hat er für 2011 die Teilnahme an der Achter-WM zur Rolex Baltic Week in den Mittelpunkt seiner seglerischen Aktivitäten gestellt. Er wird seine „Sira“ aus dem Oslofjord an die Flensburger Förde bringen. Die 1938 von Johann Anker gebaute Yacht ist nur ein Jahr jünger als der 74-jährige König selbst und befindet sich seit über 70 Jahren in majestätischem Besitz. Schon Haralds Vater Olav V. segelte auf der „Sira“. Zur Jahrtausendwende verbrachte die 14,70 Meter lange Yacht zwar einige Zeit im Marinemuseum in Horten, doch zur Saison 2008 feierte sie ein eindrucksvolles Comeback auf der Regattabahn, als sie vor Hankö Weltmeisterin in der Kategorie der vor 1960 gebauten Yachten wurde. Die „Sira“ gewann damit erstmals den nach ihr benannten Sira-Cup.

1983 war diese Silberschale von König Olav V. und Erik Anker, dem Sohn von Johann Anker, gestiftet worden. Die Geschichte der Trophäe reicht allerdings noch weiter zurück. Ehemals wurde sie als Kattegat-Cup ausgesegelt. Der junge Erik Anker gewann den Cup 1939 als Steuermann der „Sira“ und durfte die Trophäe mit Genehmigung des Königs für sich behalten. 44 Jahre war der Pokal in seinem Besitz, bevor er eben 1983 wieder gestiftet wurde.

Das Gros der gemeldeten Achter wird sich um den Gewinn des „Sira-Cups“ bemühen, denn die meisten Schiffe gehören zur Classic-Division, die die Baujahre von 1920 bis 1966 umfasst. Dabei wird sich der norwegische Monarch auch mit seinem Untertan Morten Tenvig messen müssen, der mit seiner 1934 gebauten „Carron“ wie schon voriges Jahr zum Euro Cup während der Rolex Baltic Week in Kiel von Oslo aus anreist.

Fast ein Heimspiel haben in dieser Klasse dagegen die in Kiel beheimateten „Germania III“ (Baujahr 1935), die 1936 Olympia-Bronze gewann und heute im Besitz des Duisburger Geschäftsmanns Bernhard Kolbe ist, und die 1927 gebaute „Feo“ von Hans-Peter Strepp. Einen weiten Weg hat dagegen die „Delphis“ vor sich. Die 1930 gebaute Yacht trägt die Segelnummer „A-4“, ist mit ihrem Eigner Daniel Sielecki also üblicherweise in argentinischen Gewässern unterwegs. Der Geschäftsmann aus Buenos Aires, der auch als Liebhaber von historischen Autos bekannt ist, segelt einen von lediglich drei bekannten Achtern in Argentinien. IEMA-Präsident Fred Meyer aus der Schweiz kommt mit seiner 1936 auf Kiel gelegten „Catina VI“ zur WM.

Reichlich mit Weltmeister-Titeln dekorierte Yachten werden in der Kategorie Modern an den Start gehen. Der Schotte Murdoch McKillop hat mit seiner 1986 gebauten „Lafayette“ bereits vor zwei Jahren vor Hyères/Frankreich den WM-Titel gewonnen und wird diesen Erfolg nun wiederholen wollen. Er muss sich dabei allerdings mit einer sechsmaligen Titelträgerin auseinandersetzen. Denn die „Gefion“ gewann nach ihrer Erbauung in 1987 von 1988 an viermal in Serie den World-Cup, später auch noch in 1994 und 2000. Das kanadisch-amerikanische Eigner-Steuermann-Duo von Richard Self und Ronald Palm wird allerdings erst an die Erfolge der Vorbesitzer anknüpfen müssen. Die besten Zeiten möchte auch der Schweizer Jean Fabre mit seiner 2002 gebauten „YQuem II“ fortsetzen. Im vergangenen Jahr gewann er auf der Rolex Baltic Week vor Kiel den Euro-Cup. Und 1998 durfte der Genfer mit dem Vorgängerschiff den Gewinn des Weltmeistertitels feiern.

Ein ganz junges Boot bringen die Niederländer Ruud van Hilst und Jos Fruytier an den Start. Ihre „Hollandia“ wurde erst 2005 gebaut. Damit ist sie mehr als neun Jahrzehnte jünger als die beiden 99 Jahre alten Achter vom Bodensee. Die gaffelgetakelten „Elfe II“ und „Sposa“ werden sich erneut ein vereinsinternes Duell des Lindauer Segler-Clubs um die beste nationale Yacht in der First-Rule-Division liefern, werden aber in der Division von der „Carmen IV“ (1914) des Norwegischen Classic Yacht Club herausgefordert. Wiederkehrer aus dem Vorjahr sind auch die „Svanevit“ von Karsten Niehaus aus Köln, die seit 1954 zum ersten Mal wieder auf die „Sira“ von König Harald trifft, sowie die „Anne Sophie“ des Müncheners Hanns-Georg Klein, der beim Euro Cup 2010 „Bronze“ holte, und die voriges Jahr zweitplatzierte japanische „Aun“. Neu dazu kommen unter anderem Timo Saalastis „Sagitta“ von 1929 aus Finnland, die zwei Jahre ältere „Hispania IV“ von Tanneguy Raffray unter französischer Flagge, Österreichs 89 Jahre alte „Bera“ (Werner-Heinz Schifferl) und die moderne, vier Jahre junge russische „Astra II“, die Alexey Rusetky gehört. Die jüngsten Meldungen kamen von den schwedischen Brüdern Ola und Ulf Nilsson, die ihre 1948 gebaute „Andromeda“ segeln, sowie der kanadischen „Raven“ von 1938.

Die erhoffte Teilnehmerzahl von 15 Yachten hatte das Feld der Achter somit schon vor dem Meldeschluss deutlich überschritten. Zudem werden rund sechs Sechser und zehn Zwölfer erwartet. Fest gemeldet hatten von den großen Yachten bis zum 11. Mai die 1928 gebaute „Anitra“ von Josef Martin, die beim Flensburger Segel-Club ein Heimspiel hat. Ebenfalls nur einen kurzen Weg müssen die „Thea“ (1918) und die „Vanity V“ (1936) von Kopenhagen aus zurücklegen. Auch der Vorjahressieger der Rolex Baltic Week, Wilfried Beeck aus Hamburg, hatte seinen Zwölfer „Trivia“ wieder gemeldet. Die „Evaine“ wird vom Berliner Georg J. Kierspel gesteuert. Darüber hinaus wird auch mit den beiden zu den ältesten noch seetüchtigen Meter-Yachten zählenden „Heti“ aus Hamburg und „Erna Signe“ aus Norwegen gerechnet. Die beiden aufwändig restaurierten Yachten mit Gaffelrigg feiern in diesem Jahr ihren 100. („Heti“) bzw. 99. Geburtstag („Erna Signe“).

Fest geplant ist die Reise nach Flensburg auch für die gemeldete „Vema III“. Die 1933 von Johann Anker in Norwegen gebaute Yacht wurde vor zehn Jahren umfangreich restauriert. Und für die Weltmeisterschaft in Flensburg erhält sie nun eine ganz neue Segelgarderobe. Gebaut werden die Segel in einer der modernsten Segelwerkstätten Europas – bei Elvström Sails in Apenrade. Hier hat Geschäftsführer Jesper Bank, 1992 und 2000 Olympiasieger im Soling und 2007 Steuermann der deutschen America’s-Cup-Kampagne, selbst ein Auge auf die Fertigung, schließlich will er selbst auf der „Vema III“ an den Start gehen, um bei der Rolex Baltic Week mit den neuen Segeln zu glänzen.

Zur Website der Rolex Baltic Week >>.

 
12.05.2011

Segelsport in allgemeinen Medien: der SPIEGEL überrascht positiv

Immer wieder beklagen sich Segelsportler über das geringe Interesse der allgemeinen Medien in Deutschland. Viele arbeiten hart daran, in der Tages- und Wochenpresse über die eigenen sportlichen Erfolge lesen zu können. Segelsport, so scheint es war immer ein Randthema für die allgemeinen Medien - bis zum letzten America´s Cup. Ein deutsches Team war am Start und in der heißen Phase des Events berichteten die großen Blätter fast täglich. Danach aber herrschte im Blätterwald Flaute in Sachen Segelberichterstatttung.
Einige Medien aber ignorieren das Thema nicht. So das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Immer wieder berichtet das Blatt über deutsche Segelsportler, aber auch herausragende Menschen in der internationalen Segelszene. Laura Dekker, das "Segelmädchen" aus Holland ist z.B. mit einem vierseitigen Bericht im aktuellen Heft vertreten. Boris Herrmann, deutsche Nachwuchshoffnung in der IMOCA Open60 Klasse, wurde von Spiegel Online auch regelmässig erwähnt. Es scheint ein bisschen, als verfolge die Redaktion dort seine Karriere aufmerksam. Wer seinen Namen bei spiegel.de in die Suche eingibt bekommt jede Menge Ergebnisse. Auch den America´s Cup, das Volvo Ocean Race und viele andere Rennen werden vom Spiegel immer wieder erwähnt. Eine lobenswerte Ausnahme im Blätterwald, der ansonsten nur das seglerische "Grundrauschen", die kleinen Agenturmeldungen über Unglücke, Siege und neue Boote fast nicht wahrnehmbar abdruckt.


Zum SPIEGEL >>.

 
12.05.2011

Nordseewoche Programmheft als Download verfügbar

Die Hochseeregatta Nordseewoche hat heute ihr neues Programmheft für die 77. Ausgabe als PDF zum Download veröffentlicht. Deutschlands größte Hochseeveranstaltung zeigt wie schon in den vergangenen Jahren ein schönes Heft mit allen wichtigen Informationen vom Terminplan bis zu wichtigen Telefonnummern. Gesetzt wurde das Heft von der Agentur GentCom GmbH, gedruckt wird es nun von Ernst Kabel Druck GmbH in Hamburg. Ende Mai wird das Programmheft dann auch in Papierform verfügbar sein. Die Bilder vom offiziellen Nordseewoche Fotografen Hinrich Franck zieren wie immer die Seiten.

Zur Downloadseite des Programmhefts >>.

 
12.05.2011

Esse 850 - das beliebte Sportboot aus der Schweiz

Sie wurde 2004 "Europas Yacht des Jahres" und ihre Wasserlinie ist genauso lang wie das Boot. Die Rede ist von der Esse 850. Das besondere an der Esse 850 ist, dass sie auch einhand gesegelt werden kann und man nicht immer auf Crew angewiesen ist um einen Schlag zu segeln. Dieses Einhandsegeln war genauso Grundlage der Entwicklung wie stabiles und schnelles Segel bei viel und wenig Wind. Obwohl "Esse" das italienische Wort für den Buchstaben "S" ist, stammt das Boot aus der Schweiz. Konstruiert hat es Josef Schuchter von der Schuchter Sportboot AG aus Stäfa am Zürichsee. Schon kurz nach der Erstwasserung gewann die Esse die ersten Regatten und wurde schnell ein bekanntes Sportboot, dass vor allem auf Binnenseen gesegelt wird. Zum großen Erfolg trug auch die einfache trailerbarkeit des Bootes und die hohe Verarbeitungsqualität bei. Heute schreibt Schuchter auf seiner Website unter dem Menüpunkt "Esse 850": "Die esse 850 braucht man nicht mehr gross vorzustellen." Genau so ist es.
Mittlerweile hat die Esse 850 eine große Schwester, die Esse 990 bekomme und die kleine Schwester Esse 750 soll bald präsentiert werden.

Technische Daten

Länge über Alles: 8,50m
Länge Wasserlinie LWL: 8,50m
Breite: 2,20m
Segelfläche am Wind: 41qm
Racing Segelsatz am Wind: 47qm
Gennaker: 80qm
Tiefgang: 1.50m - 2m
Gesamtgewicht inkl. Rigg: 1.25t
Ballast: 700Kg

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12.05.2011

Fortune 612 II - Das ideale Einsteiger-Boot als B-Ware zum Sonderpreis inkl. Versand!

Wir haben einige blaue Kyosho Fortune 612 II Modellsegelboote, deren Umverpackung leicht beschädigt ist im Lager. Das Boot, die Segel, die Fernsteuerung - kurzum alles was zum Lieferumfang gehört, ist unbeschädigt und einwandfrei. Dennoch bieten wir Ihnen hier die Gelegenheit ein Schnäppchen zu machen und verkaufen die Fortunes im beschädigten Karton zum Sonderpreis von nur 149,- Euro INKLUSIVE Versand (nur innerhalb Deutschlands, nicht auf die Inseln). Sie sparen damit satte 27 Euro im Vergleich zum normalen Produktpreis inkl. Versandkosten.

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05.05.2011

Neu: für die Schnellsten verleiht die Nordseewoche erstmals das Grün-Weiß-Rote Band

In diesem Jahr wird die Hochseeregatta Nordseewoche erstmals Grün-Weiß-Rote Bänder an die schnellsten Yachten der Zubringer-Regatten verleihen. Ein Grün-Weiß-Rotes Band der Nordseewoche erhalten die schnellsten Yachten auf den Wettfahrten aus n der Jade, der Weser, der Elbe und von der Hallig Hooge. Das Band wird unmittelbar nach Ankunft im Hafen Helgolands verliehen, so bald die Sieger feststehen. Neben den Bändern warten über 26 Wanderpreise und viele weitere Preise bei den einzelnen Wettfahrten auf Gewinner.

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05.05.2011

Der Vizeweltmeister will endlich siegen: Monsieur Richard träumt vom Bodenseeglück

2011 soll das Jahr von Mathieu Richard werden: Der zweimalige französische Match Race Vizeweltmeister will endlich das Match Race Germany gewinnen und damit den Grundstein für den heiß begehrten WM-Titel 2011 legen. Der 35-jährige Steuermann aus Nantes und sein Team treffen vom 24. bis 29. Mai im Kampf um den Großen Preis von Deutschland im Match Race Germany auf dem Bodensee vor Langenargen auf weitere elf Skipper. Das dynamische Dutzend kämpft auf den attraktiven neuen Bavaria Yachten vom Typ 40S um insgesamt rund 50.000 US-Dollar Preisgeld.

Mathieu Richard ist der lebende Beweis dafür, dass die perfekte Bootsbeherrschung im Match Race eine entscheidende Rolle spielt. Der charmante Steuermann segelt seit zwölf Jahren (!) mit derselben Crew: Greg Evrard, Olivier Herledant, Thierry Briend, Yannick Simon und Mathieu Richard sind ein außergewöhnlich gut eingespieltes Team. Ende 2010 verloren sie die in greifbare Nähe gerückte WM-Krone erst im Schlussspurt gegen Englands Segelsuperstars Ben Ainslie und dessen Taktiker und Freund Iain Percy.

Doch seit Ainslie wieder in sein Finn Dinghi gestiegen ist, um 2012 auf seinem Heimatrevier vor Weymouth mit der möglichen vierten Goldmedaille zum erfolgreichsten Olympiasegler aller Zeiten aufzusteigen, ist Richard der Favorit für die Match-Race-Saison 2011 und will sich vor Langenargen beim zweiten der insgesamt neun Läufe der World Match Racing Tour mit einem Sieg wichtige WM-Punkte sichern.

„Wir haben im Match Race Germany schon viele toll Ergebnisse erzielt, waren ein halbes Dutzend mal am Start, aber wir haben noch nie gewonnen. Es wird Zeit. Das ultimative Ziel ist der Gewinn der Weltmeisterschaft“, sagt Richard, der das Revier im Dreiländereck auf besondere Weise schätzt: „Ich liebe es! Besonders an sonnigen Tagen. Die Regattabedingungen vor Langenargen können bei leichten Winden hart und anspruchsvoll sein, aber ich mag sie.“ Das gilt aber auch für den dreimaligen Match Race Germany-Sieger und viermaligen Weltmeister Peter Gilmour aus Australien und den Dänen Jesper Radich, der den deutschen Tour-Stop schon zweimal gewinnen konnte. Diese drei gehören zum engsten Favoritenkreis für das Match Race Germany 2011.

„Match Race sollte olympisch sein!“
Mathieu Richard kann ebenso wenig wie seine vielen hochkarätigen internationalen Konkurrenten verstehen, warum die spannende Disziplin Match Racing zwar für Frauen, nicht aber für Männer olympisch ist. „Es wäre wundervoll, wenn Match Racing auch für uns wieder olympisch würde. Es ist echter Sport mit gleichen Booten für alle und spannend für Zuschauer und Fernsehen. Ich würde eine olympische Kampagne starten.“

Aktuell aber ist Mathieu Richard der Gejagte in der World Match Racing Tour. „Es ist schwer, an der Spitze zu bleiben, weil andauernd junge Teams von unten nachkommen. Man muss sich immer verbessern. Es ist nicht leicht vom Match Racing zu leben, wenn Du keinen Sponsor hast, der Dich für die Teilnahme bezahlt. Aber wenn du auf der Tour erfolgreich bist, dann öffnet sie Dir Türen in die Profiwelt, denn die World Match Racing Tour gilt in der Segelwelt als sehr gute Referenz."

Die Teilnehmer im Überblick
Kurz vor Meldeschluss ist das Teilnehmerfeld für das 14. Match Race Germany fast beisammen. Ihren Start bestätigt haben die Teams von:

1. Mathieu Richard (French Match Racing Team, Frankreich)
2. Francesco Bruni (Team Azzurra, Italien)
3. Peter Gilmour (YANMAR Racing, 3 x Sieger MRG, Australien)
4. Phil Robertson (WAKA Racing Team, Neuseeland)
5. Jesper Radich (Gaastra Racing Team, 2 x Sieger MRG, Dänemark)
6. Johnie Berntsson (Berntsson Sailing Team, Schweden)
7. Stefan Meister (Berlin, Deutscher Match Race Meister)
8. Bjorn Hansen (Hansen Global Team, Schweden)
9. Will Tiller (Full Metal Jack Racing, Neuseeland)
10. Damien Iehl (French Match Racing Team, Frankreich)
(Die vollständige Starterliste mit allen zwölf Teilnehmern erhalten Sie mit unserer nächsten Pressemitteilung Anfang Mai!)

Weitere zwei hochkarätige Teilnehmer wollen ihren Start in der kommenden Woche bestätigen. Den Berliner Stefan Meister erwarten in diesem Feld große Herausforderungen. Der Deutsche Meister ist nicht nur der einzige deutsche Teilnehmer, sondern auch der einzige Amateur in der Profiflotte. Auf die Frage, ob er sich eher zu den forschen Angreifern oder den defensiven Segelkünstlern zählt, sagt er kess: „Ich kann beides – je nach Tagesform.“

Sailandtainment im Race Village
Das Segelfestival Match Race Germany wird auch in diesem Jahr wieder bis zu 40.000 Zuschauer ins Regattadorf beim Gondelhafen und an das schöne Seeufer von Langenargen mit seiner prächtigen Kulisse vor Schloss Montfort locken. Die Mischung aus packenden Segelduellen, der Live-Moderation von ZDF-Sportreporter Nils Kaben und dem abwechslungsreichen Kulturprogramm an Land hat das Image dieser internationalen Regatta nachhaltig geprägt und für Sponsoren attraktiv gemacht. Das größte Segelfest auf dem Bodensee wird an Land von vielen Attraktionen für die ganze Familie begleitet. Dabei setzt man auf ein neues Gastronomiekonzept, gepaart mit dem für seine „Gute Stimmung Garantie“ bekannten Abendprogramm von tollen Bands. Die kleinsten Gäste werden wieder die Chance haben auf dem Schleusenrammler in See zu stechen.

Traumboote für die Profis
Gesegelt wird auf den neuen Bavarias vom Typ 40S zwar wie in den vergangenen Jahren mit fünfköpfigen Crews, doch die Herausforderung ist für die Profis mit der Größe der Boote gewachsen. Sportdirektor Eberhard Magg sagt: „Das ist gut so, denn wir wollen ja maximale Unterhaltung und Drama liefern. Und für die Partner und Sponsoren steht nun wesentlich mehr Brandingfläche zur Verfügung, die noch mehr Visibilität garantiert. Last but not least leisten uns die von den Profis auf Herz und Nieren geprüften Boote hervorragende Dienste im Match Center Germany, wo wir nun noch mehr Gäste und größere Crews auf einem Boot glücklich machen können.“

Die Tour-Saison beginnt im Mai
Ihren Auftakt zur World Match Racing Tour feiern die Profis vom 10. bis 15. Mai vor Marseille, bevor sie Kurs auf Langenargen nehmen. Das Finale der Weltserie findet Ende November beim Monsoon Cup in Malaysia statt. Dort wird traditionell die WM-Krone vergeben. 2011 besteht die World Match Racing Tour aus neun Veranstaltungen.

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Bilder von Matchrace Germany am Bodensee aus den vergangenen Jahren >>.

 
05.05.2011

Wir haben unsere Bilddatenbank optimiert

stockmaritime gibt es nun seit 2003 und immer wieder optimieren wir unsere Dienstleistungen und Produkte für Sie, unsere Kunden. In der letzten Woche haben unsere IT- und Grafik-Spezialisten eine besondere Optimierung im Bildbereich vorgenommen und die Voransichten der mittlerweile über 80.000 Bilder in der Datenbank deutlich verbessert. Ihnen stehen nun vier Mal größere Voransichten dieser Bilder zur Verfügung, damit Sie sich noch schneller einen umfassenden Eindruck der Motive machen können. Diese großen Voransichten stehen ab sofort auch in den neutralen Galerien im Rahmen des Bilderdienstes für Veranstaltungen zur Verfügung. So findet auch Ihr Kunde schneller sein Motiv. Machen Sie sich unter den Links unten selbst ein Bild.

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Neue Vorschau im stockmaritime-Archiv >>.

 
05.05.2011

hanseboot ancora boat show vom 26. bis 29. Mai 2011 in der ancora Marina

Mehr Erlebnis, mehr Programm, mehr am Meer – wenn Deutschlands größte Bootsmesse im Wasser vom 26. bis 29. Mai in der ancora Marina in Neustadt in Holstein ihre Pforten öffnet, ist auch ein deutliches „Mehr“ an Rahmenprogramm gewiss. Die Hamburg Messe als Veranstalter der zweiten hanseboot ancora boat show wird dabei dem Titel „In-Water Boat Show“ gerecht und hat den Großteil des attraktiven Mitmach- und Unterhaltungsprogramms auf und ins Wasser verlegt. Auch an Land laden viele Aktionen Wassersportexperten und Einsteiger zum Informieren, Ausprobieren und Erleben ein.

Action und nasses Vergnügen auf der neuen Wassereventfläche
Auf der neuen Wassereventfläche im Osthafen der Marina ist fast rund um die Uhr Action und nasses Vergnügen angesagt. Während die Zuschauer es sich auf einer Tribüne bequem machen, finden auf dem Wasser spannende Live-Demos aus den Bereichen Sport, Spaß und Sicherheit statt. Der Segelexperte Martin Krings vermittelt anschaulich Tipps zum Riggtrimm, und Marco Haase von der gleichnamigen Segelmacherei gibt Einblicke in die Welt der Segelkunde. Zugucken und Staunen heißt es, wenn die Profis von Sail and Surf Pelzerhaken ihr Können im Freestyle Windsurfen und Stand Up Paddling zeigen. Letzteres dürfen alle Besucher der hanseboot ancora boat show, die ein ungewolltes Bad in der Ostsee nicht scheuen, selbst ausprobieren.
Mit Sicherheit nass werden die Nachwuchssegler, die beim Optimisten-Kentertraining des Hamburger Segelclubs Rhe mitmachen. Der älteste Segelverein Deutschlands möchte mit der Aktion verdeutlichen, wie wichtig der richtige und selbstverständliche Umgang mit Extremsituationen bereits in der Grundausbildung ist. Sicherheitstipps für Skipper und Crew gibt auch die Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein. Neben Informationen zu Ausrüstung und Verhaltenstipps wird mit einer Übungspuppe ein Mensch-über-Bord-Manöver simuliert.

Seenotrettung zum Anfassen
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) beteiligt sich mit zahlreichen Aktionen am Rahmenprogramm der hanseboot ancora boat show, um den Besuchern einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Bei einer Search and Rescue (SAR)-Übung mit dem Seenotrettungsboot Crempe wird auf der Wassereventfläche die Bergung einer Person aus dem Wasser demonstriert. Noch spektakulärer dürfte die Live-Vorführung werden, bei der in Zusammenarbeit eines Sea King Marinehubschraubers aus Kiel und des Seenotkreuzers Hans Hackmack das Auf- und Abwinchen eines Menschen gezeigt wird. Alle, die das 23 Meter lange Rettungsschiff aus nächster Nähe in Augenschein nehmen möchten, lädt die DGzRS während des Open-Ship-Angebots zu einem Besuch an Bord ein.
Einsteigen und Gas geben!
Eine gelungene Mischung aus Action und Fortbildung bietet das kostenlose Motorbootfahrtraining speziell für Frauen, zu dem die hanseboot gemeinsam mit dem Magazin boote einlädt. Auf einem Motorboot vom Typ Frauscher 686 Lido (V6-Diesel von Volkswagen Marine) können angehende Steuerfrauen mit einer geübten Skipperin an Bord ihr Selbstbewusstsein wortwörtlich neu erfahren. (Anmeldung ab dem 25. Mai unter Tel.: 0170/5719469 oder vor Ort am boote-Mobil).
Der ADAC Schleswig-Holstein fordert auch die männlichen Besucher der schwimmenden Bootsmesse zum Einsteigen auf – ins Bootstrailer-Gespann. Erfahrene ADAC-Trainer geben Tipps für das richtige Fahrverhalten mit dem Trailer, damit das Boot sicher von A nach B transportiert werden kann.
Der Name ist Programm: „Adrenalin pur“ heißt das mit vier mal 250 PS Außenbordern ausgestattete Powerschlauchboot, auf dem die Firma Maresoleil Charter GmbH am Wochenende eine Fahrt anbietet. (Buchung unter der kostenlosen Hotline: 1-800-678733, Mindestteilnehmerzahl erforderlich).

Boote steuern, bauen, kneten und eine Riesenrutsche für junge Besucher
Früh übt sich, was ein Skipper oder Bootsbauer werden will: Mädchen und Jungen zwischen sechs und 16 Jahren haben während der hanseboot ancora boat show Gelegenheit, einen Schlauchbootführerschein zu machen und können dabei sogar ein eigenes Schlauchboot gewinnen (Anmeldung ab dem 25. Mai unter Tel.: 0170/5719469 oder vor Ort am boote-Mobil).
Kinder, die lieber selbst kreativ und handwerklich aktiv werden, können unter der fachkundigen Anleitung der Bootsbauer der ancora Marina unter dem Motto „Hier bau ich mir mein eigenes Boot!" ihr Traum-Modellboot anfertigen. Auch am Stand von Firmenich Yachtversicherungen sind der Kreativität und Experimentierfreude der kleinen Messebesucher beim Boote bauen mit Wasserknete keine Grenzen gesetzt. Zum anschließenden Austoben baut das Technische Hilfswerk (THW) im Aktionsbereich an Land eine rund zehn Meter hohe Riesenrutsche auf.

Technik erleben und mit „gravierender“ Hilfe Diebstahl vermeiden
Auch einige der Aussteller, die auf dem Ausrüstungs- und Zubehörmarkt in mehr als 60 Pagodenzelten an der Pier Neuentwicklungen und Nützliches für die Freizeit auf dem Wasser präsentieren, beteiligen sich am diesjährigen Rahmenprogramm. So demonstriert die SPW GmbH unter dem Motto „Segeln ohne Bremse“ die Funktion ihrer Drehflügel- und Faltpropeller. Johnson Outdoors Marine Electronics lädt zu Live-Vorführungen der Humminbird Side Imaging Technologie ein, die die fotorealistische Darstellung des Gewässers seitlich und unterhalb des Bootes ermöglicht (Anmeldung unter info@geonav-marine.de).
„Gravierende“ Unterstützung bieten die Versicherungsgesellschaft Pantaenius und die Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein mit ihrer gemeinsamen Präventionsaktion. Um dem zunehmenden Diebstahl von Außenbordmotoren und Bootszubehör entgegenzuwirken, können sich die Besucher der hanseboot ancora boat show die Individualnummern in ihre nautische Ausrüstung gravieren lassen.
Gesellige Stunden in maritimem Flair
Schlemmen, schnacken, schwofen und den atemberaubenden Blick auf die Lübecker Bucht genießen. Die vielfältige Auswahl verschiedener Gastronomieanbieter und eine Bühne mit Live-Musik (am Samstag und Sonntag) bieten während Deutschlands größter Bootsmesse im Wasser den perfekten Rahmen für gesellige Gespräche, gute Unterhaltung und genussvolle Stunden in maritimer Atmosphäre. Wer die hanseboot ancora boat show 2011 in bleibender Erinnerung behalten möchte, kann sich im Zelt der hanseboot sein persönliches Erinnerungsfoto abholen. Bei einem Mini-Fotoshooting macht ein professioneller Fotograf Schnappschüsse der Besucher in wassersportlicher Aktion.

Das detaillierte Rahmenprogramm der hanseboot ancora boat show und mehr Informationen >>.

 
05.05.2011

Das Kieler Camp 24|sieben eröffnet morgen die Saison

Am morgigen Freitag öffnet in Kiel wieder das Camp 24|sieben seine Pforten. Ab 15 Uhr darf wieder jeder das Camp besuchen und sich z.B. über die Sommerferien-Segelkurse für Kinder informieren. Am kommenden Wochenende gibt es dann wieder im Rahmen des Kids Festivals kostenloses Segeln. Ein Besucht lohnt sich also in jedem Fall. Neben den richtigen Booten gibt es auch die Möglichkeit mit den heißen R46 Karbon-Modellbooten von stockmaritime zu segeln. Zehn dieser Boote stehen im Camp segelbereit für Interessierte zur Verfügung.

In der Saison 2011 des bundesweit einmaligen Segelprojektes - ein Gemeinschaftsprojekt von KIEL.SAILING CITY und der Stadtwerke Kiel AG mit Unterstützung über 90 weiterer Partner - geht es an Land und zu Wasser wieder hoch her. Kinder und Jugendliche können am Nachmittag in Schnuppersegelkursen auf Optimisten, O’pen-BIC-Booten, C55 Jollen und Skippi-Yachten unter der Anleitung erfahrender Segeltrainer ihr Herz für den Segelsport entdecken. Vormittags wartet das Camp 24|sieben mit interessanten und abwechslungsreichen Angeboten auf die Schulklassen, die ihren Klassenausflug auf dem Wasser verbringen können.

Im Camp 24|sieben steht das Schnuppersegeln bei den über 30 verschiedenen Programmpunkten im Vordergrund. Weitergehendes Wissen soll in den Segelvereinen und den Segelschulen vertieft und ausgebaut werden. Eine Orientierung zur Wahl des richtigen Segelvereins bietet auch in diesem Jahr die Wassersport-Broschüre Kieler Förde „Leinen los“, die in der Tourist-Information ganzjährig kostenfrei erhältlich ist.

Für die „Großen“ hat das Segelcamp Camp 24|sieben ebenfalls zahlreiche attraktive Schnupperangebote im aktuellen Programm. Die beste Entspannung nach einem harten Arbeitstag bietet das After-Work-Segeln für Auszubildende, Firmen und Organisationen, wenn im Team und in ungezwungener Atmosphäre gemeinsam angepackt wird. Kurs Richtung Sonnenuntergang heißt es wieder beim Sunset-Sailing auf Skippi-Yachten oder C55-Jollen. Beim Azubi-Segeln dürfen Auszubildende und Schüler gegen Vorlage eines gültigen Ausbildungsnachweises vergünstigt an Bord der C55er gehen.

In den Sommerferienkursen, die vom 30. März an online buchbar sind, werden wieder die beliebten Segel-Specials stattfinden. Bei der gesegelten Badetour an den Falckensteiner Strand oder dem Laboe-Törn können Jungen und Mädchen in der Ferienzeit auf Tagestrips die Schönheit der Ostsee entdecken. Richtig turbulent wird es, wenn mit selbstgebastelten Kostümen zur Wikingertour gestartet wird oder ausgestattet mit Käscher und Lupe die Wunder der Ostsee entdeckt und erforscht werden. Zusätzlich stehen natürlich auch die Kurse im Optimisten, auf den O’pen BICs oder den Jollen bereit.

Landratten können sich auf der Beach-Volleyball-Fläche des Camp 24|sieben auf der Reventlouwiese direkt an der Kiellinie im heißen Sand austoben oder an Sonderveranstaltungen wie einer Betriebsbesichtigung des Instituts für Meeresforschung IFM Geomar, der Kieler Firma Vossloh oder des Gemeinschaftskraftwerks Kiel teilnehmen. Neu wird in diesem Jahr eine Tour zum Mediendom sein.

Beliebt und interessant sind auch die Angebote am Wochenende mit vielen Möglichkeiten sich direkt spontan vor Ort im Segelcamp für einen Schnuppertörn anzumelden. Als zusätzliche Angebote am Wochenende warten unter anderem die gesegelten Stadtrundfahrten, die zuvor im Internet gebucht werden können.

Mehr über die vielen Aktivitäten rund um KIEL.SAILING CITY gibt es immer aktuell im Internet unter www.kiel-sailing-city.de. Anmeldungen zu den Aktivitäten im Camp 24|sieben sind montags bis freitags in der Zeit von 11.30 bis 13 Uhr unter der Rufnummer (0431) 901-2573 möglich oder können über die Internetseite www.camp24sieben.de vorgenommen werden.

Das Segelcamp Camp 24|sieben ist ein Gemeinschaftsprojekt von KIEL.SAILING CITY und der Stadtwerke Kiel AG sowie über 90 weiteren Partnern. Das bundesweit einmalige Projekt hat seit 2003 weit über 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Wasser und jährlich mehr als 150.000 Besucher an Land.

Zur Website des Camps >>.

 
05.05.2011

Jollenversicherung mit Allgefahrendeckung

Krachend schiebt sich der Bug einer Jolle über das frisch lackierte Vorschiff eines Piraten auf der Hamburger Außenalster. Holz splittert und Laminat bricht. Verletzt wird glücklicherweise niemand, aber beide Schiffe sind stark beschädigt. Ungläubig schaut der Skipper des Piraten auf den Bugbereich seines Schiffes. Während er sich noch fragt, wo der andere Segler mit Wegerecht so plötzlich herkam, wird er auch schon mit der Frage „Ob er keine Augen im Kopf hätte“ konfrontiert.

Den Schaden am fremden Schiff reguliert – sofern vorhanden – die Haftpflichtversicherung. Aber was ist mit dem Schaden am eigenen Schiff, wenn den Eigner die Schuld trifft? „Wer sich am Markt umschaut, findet in der Regel auch eine „Jollen-Versicherung“. Oftmals entpuppt sich die Police jedoch als Mogelpackung, beziehungsweise als reine Teilkasko- oder Totalverlustdeckung. Sie zahlt also nur, wenn die Höhe des Schadens den Schiffswert übersteigt sowie bei Diebstahl des Bootes oder Teildiebstahl“, erklärt Thomas Gibson, selbst begeisterter Segler und Abteilungsleiter bei Firmenich Yachtversicherungen. „Jolleneigner sollten daher dringend in ihre Bedingungen schauen, ob auch Teilschäden mitversichert sind.“

Bei der Firmenich-Jollen-Kasko-Versicherung ist das vorstehende Beispiel über die so genannte Allgefahrendeckung ohne Wenn und Aber abgesichert. Egal, ob es sich dabei um eine Fahrten- oder Regattajolle handelt. Die Firmenich Allgefahrendeckung bietet Schutz gegen ALLE Gefahren, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Darüber hinaus liegt im Schadensfall die Beweislast beim Versicherer. Für das Beispiel aus der Praxis bedeutet dies, dass nicht der Skipper des Piraten beweisen muss, dass der eingetretene Schaden unter die aufgezählten, versicherten Gefahren fällt. Vielmehr muss der Versicherer beweisen, ob ein Ausschluss greift. Ein erheblicher Vorteil, den die Firmenich-Jollen-Kasko-Versicherung beinhaltet.

Die Segelsaison hat begonnen. Eigner sollten daher prüfen, inwieweit sie über ihre vorhandene Jollenversicherung gegen Teilschäden geschützt sind. Das Team von Firmenich Yachtversicherungen ist dabei gerne behilflich. Crews, die sicher gehen wollen, dass sie ausreichenden Versicherungsschutz genießen, bietet Firmenich Yachtversicherungen deshalb die Möglichkeit, schnell und unkompliziert unter Telefon: 040 - 328 101 731 oder E-mail info@firmenich-yacht.de ein Angebot anzufordern. Alternativ prüfen die Mitarbeiter auch gerne einen bestehenden Vertrag – egal von welchem Anbieter – auf Herz und Nieren und entwickeln bei Bedarf individuelle Lösungsvorschläge.

Zur Website von Firmenich >>.

 
05.05.2011

Vestas Sailrocket - Rekordbrecher in neuer Version

Bereits 2008 wurde Paul Larson mit seiner Sailrocket bekannt. Er wollte den Rekord im Schnellsegeln brechen und überschlug sich spektakulär. Das Video wurde rund um den Globus immer wieder gezeigt. Doch das Boot war nicht zu retten. Nun ist in Namibia die Vestas Sailrocket 2 angekommen - bereit für einen neuen Rekordversuch.
Mit nur 275 Kg ist die VS2 für ihre Größe sehr leicht und aus Material von SP gebaut, aus dem wir auch unsere Modellboote bauen. Die VS2 ist so gebaut, dass sie locker bei 60 Knoten Speed und einem Lastwechsel von 1G hält. Sie sollte bei 20-30 Knoten Wind Geschwindigkeiten von 50 Knoten und mehr erreichen - auch in rauerem Wasser, als das Vorgängermodell. Ausserdem sollte die VR2 in einen 40 Fuß Container passen und zwei Personen zum Rekord tragen können. Und das alles ohne Abstriche bei der Sicherheit.
Gebaut wurde das Boot schließlich in 16 Monaten bei Vestas in East Cowes auf der Isle of Whight. An Bord kamen neben vielen High-Tech-Materialien Beschläge von Spinlock und Harken.
Das besondere am Boot ist seine Fähigkeit den Wind im Verhältnis von bis zu 1:3 in Speed zu verwandeln. Das heißt, die VR2 kann bis zu drei Mal schneller als der Wind sein. Ab 25 Knoten hebt sich das Heck aus dem Wasser und das Boot ist nur noch auf seinen speziell gebogenen Foils unterwegs. Der Lee seitige Schwimmer beginnt ab 50 Knoten zu "fliegen". Dann sind nur noch das Hauptfoil, ein Schwimmkörper am Frontfoil und das Ruder im Wasser.
Weitere Besonderheit der VR2 ist das weiterentwickelte Flügel-Segel, dass vielfach verstellbar ist und der Rakete zur wundersamen Geschwindigkeitsausbeute verhilft.
Auf der Website der Sailrocket zeigt eine Ampel den Status an: derzeit steht diese auf grün. Nur Wind fehlt meldet die Statuszeile neben der Ampel. Bald werden wir sicher mehr von der VS2 hören.

Technische Daten:
Leer-Gewicht: 2765 Kg
Länge: 12,2m
Breite: 12,2m
Segelfläche des Flügels: 22qm

Zur Website der Sailrocket >>.

 
05.05.2011

Schilderwald nicht nur an Land

Uns erreichte dieser Tage ein lustiges Foto, das zeigt, dass der Schilderwald auch auf dem Wasser verwirren kann. Danke an Birgit und Michael für diesen Schnappschuss aus dem Nord-Ostsee-Kanal bei KM 61,5. Wir weisen darauf hin, dass eine korrekte Übersetzung 1.200 Meter gewesen wäre...


 
29.04.2011

Das ökologische Europa Race stoppt in der Umwelthauptstadt Europas 2011

Wenn sich einige der berühmtesten Hochseesegler der Welt aufmachen, im Zeichen ökologischer Technologien an einer Regatta teilzunehmen, dann ist das etwas Besonderes. Wenn eine der Regatta-Zwischenstopps in Deutschland stattfindet, dann unterstreicht das die deutsche Kompetenz in Sachen Ökotechnologie. Wenn dieser Zwischenstopp dazu noch in Europas Umwelthauptstadt stattfindet, dann ist das ein Grund zum Feiern.

Am Mittwoch, den 3.8.2011 werden im Rahmen des Europa-Race acht bis zwölf Hightech Carbon IMOCA Open 60 Yachten nur mit Windenergie die Elbe stromauf nach Hamburg segeln, um an der Überseebrücke im Hamburger Hafen festzumachen. Denn vierzig Tage, vom 1. Juli bis zum 10. August 2011, kämpfen hochtalentierte Teams von Istanbul über Barcelona, Brest, Hamburg nach Codes auf den Wassern des Bosporus bis zum Solent mit den Kräften der Natur, dem Wind und dem Wasser. Unter den Skippern sind Bernard Stamm (Cheminées Poujoulat), Alex Thomson (Hugo Boss), Marc Guillemot (Safran) und Kito de Pavant (Groupe Bel).

Die sportliche Öko-Tech-Herausforderung
Die große internationale Aufmerksamkeit dieser Regatta - 2009 betrug allein die TV-Berichterstattung über 150 Stunden - wird genutzt, um etwas für den Schutz unseres Planeten zu tun. Skipper und Teams unterzeichnen eine Umwelt-Charta, um verantwortliches Verhalten in Bezug auf Umweltschutz und Klima während der Veranstaltung zu gewährleisten.

Über die Grenzen eines üblichen Sportereignisses hinaus, wird eine Plattform für Kommunikation, Kooperation und Austausch im Kampf gegen Klimawandel und die Bewerbung von erneuerbaren Energien etabliert. Eurokraten, Politiker, Skipper, Gaststädte, Partner, Akademiker, Physiker, Industrie, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen werden zusammengeführt, um durch gegenseitige Kooperationen ein ökologisches Forum in ganz Europa zu etablieren. Das politische Gewicht der ökologischen Mission des Europa-Rennens wird durch die Partnerschaften mit dem Schirmherren, der Europäischen Kommission und den Partner-Städten erreicht.

Die Regatta wird daher durch die EU gefördert und darf das EU-Logo tragen. Das Rennen steht unter den persönlichen Schirmherrschaften von Connie Hedegaard, EU-Klimakommissarin und Maria Damanaki, EU-Kommissarin für maritime Angelegenheiten und Fischerei. So schreibt Damanaki: "Wir wünschen dem Rennen den größtmöglichen Erfolg!". Auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt den deutschen Zwischenstopp: "Ich begrüße die Idee, eine Kampagne zum Klimaschutz und die Nutzung erneuerbarer Energie und anderer "grünen" Technologien im Rahmen der geplanten Regatta zu platzieren." lässt Minister Röttgen ausrichten. "Unsere Erfahrungen im Bundesumweltministerium zeigen, dass Sportveranstaltungen wichtige Umweltthemen einer breiten Öffentlichkeit vermitteln können."

In Hamburg wird die "Cap San Diego", das größte fahrtüchtige, zivile Museumsschiff der Welt, als Promotion-Plattform für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen dienen. Während des Zwischenstopps in Hamburg werden 2 Tage lang die 20m langen Regattayachten im Schatten des rund 160m langen Stückgutfrachters liegen. An Bord der "Cap San Diego" finden Ausstellungen, Preisverleihung und Feiern statt.

Der Blankeneser Segel Club hat die Yachten unter Unterstützung des Hamburger Segler Verbandes eingeladen. "Noch nie hat eine Hochseeregatta von dieser internationalen Bedeutung in Hamburg Station gemacht." Dieter Tetzen, Vorsitzender des BSC (Blankeneser Segel Club) ist begeistert. "Wir sind stolz, die Segler in Hamburg begrüßen zu dürfen." Unter anderem kommt der Schweizer Bernard Stamm mit seinem neuen, extra für die Vendée Globe 2012 entwickelten Boot, der neuen Cheminées Poujoulat, die Elbe hinauf. Im Rahmen der Vendée Globe jagen Segler einhand, also allein an Bord, auf ihren 20m langen Carbon-Geschossen rund um die Welt. Für Stamm wird das Europa Race damit die erste Möglichkeit sein, die Leistungsfähigkeit seines neuen Bootes aus der Feder von Juan Kouyoumdjian ausgiebig zu testen.

Die Teilnehmer des ersten Europa Race 2009 haben eine wichtige Erfahrung mitgenommen: das Segeln mit kompletter Crew ermöglicht es, dem eigenen Boot 100% der möglichen Leistung zu entlocken. Damit wird das Potenzial besser definiert und mögliche Schwachstellen erkannt. Neben den rein technischen Aspekten bietet das Europa Rennen den Skippern die Chance ihre gesamte Technik und Taktik, das Boot und sein Verhalten vor der großen Welt-Umrundung zu erproben. Mit diesen Erfahrungen können dann effizientere Lösungen und Techniken entwickelt werden. Segelmacher, Meteorologen und Experten für On-Bord-Computersysteme sind daher als Crew-Mitglieder sehr gefragt. Doch auch die Chemie zwischen den Crewmitgliedern muss stimmen, damit ein Team gewinnen kann und so sind neben den Fähigkeiten auch die Neigungen der einzelnen Mitglieder wichtig.

Im Rahmen des Rennes kommen rund 150 Segler, Organisatoren und ein komplettes Fernsehteam mit Übertragungsstudio nach Hamburg.

Pressekontakt: Hans Genthe, hg@gentcom.de, Telefon: 040-866009-23

Weitere Informationen >>.

 
21.04.2011

Deutsche Segler beim Segelweltcup in Frankreich

Der deutschen Segelnationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany, stehen spannende Regattatage bevor: Vom 22. bis zum 29. April findet im französischen Hyères die traditionsreiche „Semaine Olympique Française“ statt. Die internationale Segelveranstaltung ist das vierte von sieben Weltcuprennen im vorolympischen Jahr. Die Konkurrenz ist mit knapp 1000 Athleten aus 60 Nationen für das Audi Sailing Team stark. Nachdem die Deutschen vom letzten World Cup vor Palma de Mallorca mit zwei Silbermedaillien nach Hause gekommen sind, bereiten sich die Hoffnungsträger auf schwierige Regatten vor. Alle Teams wollen jetzt zeigen, wie gut sie sind, um sich eine Chance auf die olympischen Spiele 2012 zu ersegeln.


 
21.04.2011

Extreme Sailing wie es wilder nicht mehr sein kann: Kenterungen und Kollisionen im Minutentakt

4 Rennen. 4 Kenterungen. Schlimmer hätte es an diesem Tag kaum kommen können. Der ablandige Wind vor Qingdao zeigte seine Zähne wie nie zu vor. Böen bis 35 Knoten führten zu wilden Kenterungen und Kollisionen. Ausser Kontrolle flogen die Boote rund um das Team Extreme nur so umher. Ein Anblick der nicht mehr schön war, so Roland Gäbler vom Team Extreme.

So ein Extreme40 ist knapp über 12 Meter lang und wiegt 1,2 Tonnen. Dazu hat er rund 180qm Segelfläche. "Wenn man dann mit diesem Boot einen Stecker fährt und sich überschlägt, dann hört der Spass auf." Berichtet der leidenschaftliche Katamaran-Segler aus Qindao. Leider wurde ein Segler auch verletzt und liegt im Krankenhaus. Er ist wohl in Ordnung und kommt in ein paar Tagen wieder auf die Beine. Zum Glück.

Doch vier Kenterungen an einem Tag hat es noch nie gegeben. Rund 40% des Feldes sind ausgefallen. Das Team des Oman hat bei seinen beiden Booten das Rigg verloren. Das Team ist im Schock-Zustand. Jetzt liegen die Boote kopfüber am Steg. Kein schöner Anblick. Schlimmer hätte es nicht kommen können. Berichtet das Team Gäbler.

"Wir haben uns so über den Kurs gerettet und wollten die Rennen einfach nur heil überstehen. Am Anfang hatten wir noch so unsere Probleme, aber von Rennen zu Rennen kamen wir besser in Schwung. Wir mussten uns langsam an das Limit des Bootes heranmachen ohne dabei zu kentern. Am Ende hat es uns sogar Spass gemacht. Wir haben uns schnell an die Hammerböen gewöhnt und segelten immer sicherer und besser." berichten die Segler per Email vom extremsten Tag bei der Extreme Sailing Series.

Das Team Extreme hoffte auf sich beruhigende Winde und bedauerte an diesem Tag einen Platz verloren zu haben. Doch die Sicherheit des Teams war Roland Gäbler wichtiger als einen Platz weiter nach vorn zu kommen.

Dieser Tag wird ihnen mit Sicherheit in Erinnerung bleiben mutmaßt Gäbler über die Gedanken seines Teams, mit dem er am Ende der Wettfahrten zwei Tage später in Qindao den achten Platz belegte. Sieger der Qindao-Ausgabe wurde am Ende Luna Rossa aus Italien.

Video der ersten Kenterung in Quindao >>.

 
21.04.2011

Maritime Raumordnung: Konfliktlösung und nachhaltige Entwicklung auf dem Meer

"Die nachhaltige Energiegewinnung aus dem Meer wird angesichts der aktuellen Atomdiskussion immer wichtiger. Eine verstärkte internationale Kooperation und eine länderübergreifende Abstimmung bei der Raumordnung insbesondere angesichts großflächiger Windparkprojekte sind somit absolut notwendig." Dies erklärte Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), in der vergangenen Woche im Hanse Office in Brüssel. Thema des Abends: Offshore-Wind im Fokus der maritimen Raumplanung.

Nachdem 2009 erstmals Raumordnungspläne für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) in Nord- und Ostsee in Kraft getreten sind, stehe jetzt verstärkt die internationale Zusammenarbeit im Bereich der maritimen Raumordnung auf dem Programm. Ziel sei eine dauerhafte, großräumig ausgewogene Ordnung. Diese solle dazu beitragen, mögliche Nutzungskonflikte (unter anderem Schifffahrt, Fischereiwesen, Offshore-Windenergie) bereits im Vorfeld durch die Betrachtung von wirtschaftlichen Interessen und Belangen des Meeresnaturschutzes zu entschärfen.

Breuch-Moritz setzt hierbei auf eine grenzüberschreitende, internationale Kooperation aller Beteiligten. Diese Abstimmung sei umso wichtiger, da viele der Nutzungen vor unserer Küste - wie zum Beispiel die Schifffahrt- international geprägt seien. "Das Ökosystem Meer kennt keine politischen Grenzen", so Breuch-Moritz.

Stattdessen erfordere das erfolgreiche Nebeneinander aller Nutzungs- und Schutzinteressen eine nachhaltige Raumentwicklung auf der Basis fundierter mariner Geoinformationen. Beides - die maritime Raumordnung in der deutschen AWZ in Nord- und Ostsee und das Messen, Erfassen und Auswerten von Daten über das Meer - gehört zu den Kernaufgaben des BSH.


 
21.04.2011

Der Hugo Boss IMOCA Open 60 - mit ihm nimmt Alex Thomson am Europa Race teil

Mit 60 Fuß länge gehören die Open 60 Yachten der IMOCA-Klasse nicht zu den kleinsten Booten. Dennoch sind sie so konzipiert, dass man auch einhand damit rund um den Globus segeln kann, wie es viele Skipper dieser "Rennkisten" z.B. bei der Vendée Globe tun.
Der Open 60 "Hugo Boss" ist allerdings auch unter den Extrem-Konstruktionen der Klasse ein ganz besonderes Boot.
Statt sich wieder ein Boot neu bauen zu lassen, hatte der als "Crashkid" bekannte Brite Alex Thomson sich ein Gebrauchtboot zugelegt und umbauen lassen. Die ehemalige "Pindar". Damit umgeht Thomson die neuen Regeln der IMOCA-Klasse, denn Neubauten sind seit einiger Zeit in der Segelfäche und dem aufrichtenden Moment begrenzt. Diese Begrenzungen gelten aber nicht für Boote, die vor dem Erlass dieser Begrenzungen gebaut wurden. Damit will die Klassenvereinigung IMOCA den Booten und ihren Eigner jenes Schicksal ersparen, das z.B. die für die Formel IOR optimierten Boote erlitten. Das Juan-Kouyoumdjian-Design ist hart an der Grenze des Möglichen gebaut und gilt als eines der schnellsten Boote unter den IMOCA Open 60´s.

Damit das Boot in jeder Lage optimal ausbalanciert ist, besitzt der Racer acht Ballast-Tanks. Diese können ja nach Lage mit Wasser befüllt werden. Einzigartig ist die neue Cockpitform. Statt eines Aufbaus in der Mitte hat die "Hugo Boss" zwei kleine "Häuschen" rechts und links ganz hinten im Cockpit. Darin leben Skipper und Co-Skipper auf knappen zwei Quadratmetern. Viele Monitore, Instrumente und allerlei weiteres technisches Gerät nimmt den Rest des Platzes ein.

Beim Barcelona World Race konnte Alex Thomson seinen neues Racer noch nicht an die Grenzen segeln - oder zu Bruch. Eine Erkrankung hinderte den Briten, der in den vergangenen Jahren selten eine Regatta bis zum Ende gesegelt ist, daran. Der nächste Termin ist für ihn nun das im Zeichen erneuerbarer Energien stattfindende Europa Race, bei dem er in vier Etappen von Istanbul über Barcelona, Brest und Hamburg nach Cowes segelt.

Technische Daten:
Klasse: IMOCA
Länge: 60 Fuß/18,28m
Breite: 6,5m
Tiefgang: 4,5m
Masthöhe: 31,65m
Gewicht: 10,5t

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Bilder der alten und neuen Hugo Boss Open 60 >>.

 
21.04.2011

Regatten im Zeichen der Umwelt: Europa Race fördert erneuerbare Energien

Ganz im Zeichen der Umwelt sieht sich das im August auch in Hamburg Station machende Europa Race. Die Open60-Regatta über insgesamt fünf Etappen, an der etliche internationale Spitzensegler teilnehmen, möchte Plattform für den Austausch, die Kooperation und die Fortentwicklung von erneuerbaren Energien und grünen Technologien sein.
Dazu planen die Macher in mehreren Stufen. Erstmals werden die teilnehmenden Teams in diesem Jahr eine Umwelt-Charta unterzeichnen, in der sie sich verpflichten, sich während der Regatta so nachhaltig und umweltschonend wie möglich zu verhalten. Das ist weltweit einmalig. In weiteren Schritten plant der Veranstalter für die Regatten der Jahre 2013 und 2015 sogar einen mobilen Kongress mit Teilnehmern aus Politik, Umwelt, Wirtschaft und Bevölkerung rund um das Thema Ökotechnologien. Gefördert wird das ganze von der Europäischen Kommission, die auch die Schirmherrschaft übernommen hat.
Spannende Etappen-Regatten erwarten die Teilnehmer vom 1. Juli bis 10. August diesen Jahres. Gestartet wird in Istanbul. Von dort geht es durch das Labyrinth der Ägäis nach Barcelona. Von dort wird dann durch die Strasse von Gibraltar gesegelt - eine Herausforderung. Nächstes Ziel ist Brest. Von Brest geht es dann durch den Ärmelkanal, die Nordsee und die Elbmündung bis nach Hamburg. Von Hamburg starten die Racer dann zur letzten Etappe mit Ziel Cowes. Dort werden die Segler dann von den Teilnehmern der Cowes Week gebührend empfangen. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Europa Race, die seit heute auch in Deutsch verfügbar ist.

Zur Website des Europa Race >>.

 
14.04.2011

EINZELSTÜCK zum Sonderpreis: Open 60 Evo4 "Mirabaud" für 835,- statt 999,- Euro

Die Messe-Saison ist vorbei und das Wetter läd zum fröhlichen Modellsegeln ein. Für Fans der super schnellen IMOCA Open 60 Yachten haben wir ein aktuelles TOP-Angebot: den OPEN 60 EVO4 im "Mirabaud" Design zum reduzierten Preis. Es handelt sich um ein EINZELSTÜCK aus unserer Ausstellung. Das Boot hat auf den Rumpfaufklebern einige Kratzer und die Lackierung ist nicht perfekt und an wenigen Stellen zerkratzt. Das Boot ist aber voll funktionsfähig und wurde nie auf einem Gewässer gesegelt, sondern nur kurz in einem Becken getestet. Es wird komplett mit Segeln, Servos und einer Skala SE6 2,4 GHz Fernsteuerung geliefert. Bis auf die Skala Fernsteuerung und die kleinen Lackfehler und -Kratzer entspricht das Boot der Produktbeschreibung. Dieses Einzelstück erhalten Sie für nur 835,- Euro statt 999,- Euro. Das sind satte 164,- Euro Ersparnis! Jetzt zuschlagen! Bestellung nur per Mail an service@stockmaritime.com oder telefonisch +49(0)40 - 86 66 27 14. Preis zzgl. Versandkosten, inkl. MwSt. Wir weisen hier zur Sicherheit nochmals ausdrücklich darauf hin, das es sich hier um ein Einzelstück handelt! Dieses Angebot gilt nur bis zum Verkauf dieses Einzelstücks.

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Zur Produktbeschreibung des Boots-Typs >>.

 
14.04.2011

Zweimal Silber für Audi Sailing Team Germany

Beim World Cup vor Palma de Mallorca gewannen der Kieler Heiko Kröger und das Berliner Team Robert Stanjek/Frithjof Kleen jeweils Silber. Heiko Kröger gilt jetzt als heißer Kandidat für eine Medaille in London 2012. Das Berliner Starbootteam feierte das "Comeback des Jahres". Das Audi Sailing Team Germany beweist damit insgesamt sein starkes Potenzial für die vorolympische Saison.

Die Segler des Audi Sailing Team Germany setzten sich in ihren Bootsklassen gegen eine große internationale Konkurrenz durch. Heiko Kröger, Paralympics-Sieger, segelte den ersten World Cup nach Kiel 2010 und stieg gleich aufs Treppchen. "Das ist ein großer Erfolg für unser Team. Das Training mit Bernd Zirkelbach (Goldtrainer von Sydney) war dabei sehr hilfreich." Auch für die Starbootsegler Stanjek/Kleen ist der Erfolg äußerst beachtlich. "Unsere Nervenstärke im finalen Medaillenrennen hat uns den zweiten Platz gesichert", freut sich Stanjek, der als einer der besten Starbootsegler der Welt gilt. Die beiden Berliner segeln erst seit zwei Monaten wieder zusammen und fahren gleich mit Silber nach Hause. Sie können deshalb optimistisch in diese so wichtige vorolympische Saison blicken. Aber auch andere Mitglieder des Audi Sailing Team Germany bewiesen ihre Konkurrenzfähigkeit. So fand sich das Hamburger Team Silke Hahlbrock, Maren Hahlbrock und Kerstin Schult beim Frauen Match Race unter den Top Ten wieder. Und noch ein weiteres Starbootteam belegte einen Patz unter den Top Ten. Die Rostocker Alexander Schlonski und Matthias Bohn freuten sich über diesen Erfolg ebenso wie Simon Grotelüschen im Laser, der immerhin noch den zwölften Platz von 127 Teilnehmern ersegelte. Darüber hinaus landete die Nachwuchssurferin Moana Delle auf einem tollen 11. Platz. Durch die guten Leistungen war somit der erste gemeinsame internationale Auftritt der beiden Premiumpartner des Sailing Teams, Audi und SAP, ein voller Erfolg und lässt auf weitere gute Ergebnisse beim nächsten Weltcup vom 22. bis 29. April in Hyeres (Frankreich) hoffen.

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Bilder von Heiko Kroeger im 2.4mR.

 
14.04.2011

China packt das Segelfieber – Extreme40s fliegen in Qingdao über die Olympia-Wellen

Qingdao, ein Segelrevier das so seine Besonderheiten hat, zeigt sich jetzt im April beim zweiten Akt der globalen Extreme Sailing Series von seiner besten Seite. Sonne und mittelstarke Winde schon seit Tagen und hinter Roland Gäbler und seinem Team Extreme liegen viele spannende Rennen.
"Und endlich: Wir haben unser erstes Rennen in der Serie gewonnen, heute am 2 Tag." schreibt Gäbler, der zuvor schon im Tornade viele Erfolge feierte. "Und wie es der Zufall will, war der Bürgermeister der 8 Millionen Metropole von Qingdao mit an Bord, als 5. Person (Gast)." So Gäbler weiter. Entsprechend groß sei das Gefolge während des Rennens gewesen und selten zuvor habe das Team so viele Journalisten bei einer Regatta um sich gehabt. "Die Chinesen sind verrückt nach Segeln" sagt Gäbler.

Weiterhin sei das Besondere, dass der einheimische Chinese an Bord des Team Extreme Katamarans vor Ort zum Superstar gehypt wurde. Das setzt das chinesische Teammitglied von Gäbler stark unter Druck. Nicht nur an Bord muss der Segler nun alles geben, auch die örtliche Presse möchte nun entsprechend oft und viel von ihrem "Star" sehen.

"Das alles zusammen, ist neben dem Segeln eine neue extreme Erfahrung." schreibt Roland Gäbler. "Qingdao, die Segelfans und die Medien sind wirklich mit dem Herzen dabei. Schulklassen besuchen uns täglich und feuern uns an. Das hätte ich den Asiaten nicht zugetraut. Das sind ehrliche und aufrichte Fans."

Doch nicht bei allen Rennen hatte das Team Extreme Grund zum Jubeln. Einige gingen komplett daneben. Gleich zwei Mal erhielt das Team von den Schiedsrichtern eine Strafe, die es weit zurück warf. "Wir meinen zu Unrecht. Aber so ist das eben. Eine Rote Karte wollten wir lieber nicht riskieren und halten uns souverän zurück beim Meckern. Besser wir legen uns nicht mit den Schiedsrichtern an und segeln unseren Stil weiter." führt Roland Gäbler aus.

Das Team ist weiterhin hochmotiviert. "Locker und Angriffslustig wollen wir vorne mal eine Ansage machen. Zumindest bei ein paar Rennen." Schreibt der Teamchef.

Hier seine weiteren interessanten Ausführungen, die uns heute per Mail erreichten:

"Wir sind ein Last-Minute Projekt. Und das wir bei jedem Veranstaltungsort noch einen Local-Hero als Segler an Bord nehmen müssen, ist echt eine sportliche Herausforderung. Denn wir haben nur ein bis zwei Tage Training vor dem Event zur Verfügung. Und jetzt steht das so ein lieber Chinese vor uns und soll innerhalb weniger Stunden von 0 auf 100 eine Top Leistung auf einem Extreme40 Renner bringen.

Das ist alles etwas viel und wir beginnen praktisch von 0 bei jedem der Events. Doch wir stehen dazu. Es ist ein „Multi-Kulti Projekt“ und wir haben aktuell die meisten Nationen mit an Bord (GER, CAN, FRA, BEL, CHN). Ich meine das ist einmalig in dieser Form. Viele nennen uns schon das „United Nations Team“.

Es ist sportlich wirklich nicht so einfach das alles unter einem Hut zu bekommen. Doch das ist der Deal mit dem Veranstalter OC. Wir bekommen ein Schiff und die Kosten erstattet und müssen dafür jedes Mal einen lokalen Segler mit ins Team nehmen. Doch der Extreme40 Katamaran ist kein Erholungsdampfer, sondern die Formel-1 des Yachtsegelns. Da kommen unsere neuen Team-Mitglieder schon schnell an Ihre körperliche Belastungsgrenze.

Doch es macht Freude neue Freunde zu gewinnen. Es sind echt nette Menschen die da zu uns kommen und mit denen wir segeln gehen. So gesehen muss man die sportliche Seite mit der Multi-Kulti Mission dieses Projektes gleich stellen. Wir segeln nicht nur um den Sieg, sondern wollen Menschen aller Kontinente auf unserem Schiff zusammen bringen. Und das funktioniert besser als wir dachten.

Ok, jetzt liegen wir in der Gesamtwertung auf dem 8.Platz. Und die Top Teams sind nicht weit entfernt. Es geht also voran. Wir lernen jeden Moment etwas dazu. Die Rennen werden akribisch analysiert und abgespeichert. Jedes Rennen, ob gut oder schlecht ist eine Erfahrung. Und das sehen wir sehr positiv. Schritt für Schritt geht es besser und besser.

Jetzt hoffen wir, dass die Winde vor Qingdao weiter durchhalten und uns spannende Rennen bringen.

Während die F1 des Motorsports nur unweit in Shanghai Ihre Runden dreht und Tonnen von Benzin verbrennt, zeigen wir mit den Extreme40s auf, wie die Formel-1 der Zukunft aussieht. Wir nutzen Wind, Wasser und Sonne mit modernster Technik um Rennen zu gewinnen. Segeln, wie wir es in Zentrum von Qingdao hautnah und spektakuläre den Zuschauern und den Medien präsentieren, hat ein enormes Potential.

Und wenn wir es in Qingdao schon ins Primetime TV schaffen, dann ist der Anfang gemacht. Uns gehört die Zukunft. Powered by Nature. Im Oman und jetzt in China zeigt uns, das wir den Punkt genau getroffen haben. Segeln ist Meer!"

Viele Grüsse aus China, Euer

TeamGaebler

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Bilder der Extreme 40 >>.

 
14.04.2011

Geschenk zum 20. Jubiläum: hanseboot wird Premiumpartner der Warnemünder Woche

20 Jahre sind die WARNEMÜNDER WOCHE und die hanseboot inzwischen miteinander "verheiratet". Zur Porzellanhochzeit nähern sich die internationale Segelsportveranstaltung und die Hamburger Bootsmesse noch mehr an. Mit der hanseboot als neuem Premiumpartner soll der sportliche Aspekt der WARNEMÜNDER WOCHE künftig stärker in den Fokus gerückt und Segeln als Leistungs- und Breitensport gefördert werden. So zeigt die hanseboot künftig nicht nur auf den Regattabahnen und teilnehmenden Booten Präsenz, sondern wird auch den Besuchern an Land in der "hanseboot event area" auf dem Gelände des Warnemünder Segel-Clubs am Alten Strom Lust auf mehr Boots- und Segelerlebnis machen.

"Die WARNEMÜNDER WOCHE ist einer der Leuchttürme unserer Internationalen Bootsmesse", begründet Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, den Ausbau der langjährigen Partnerschaft. "Neben der hanseboot ancora boat show in Neustadt in Holstein und der Flensburger Fördewoche in Glücksburg bringen wir uns hier ganz besonders stark ein und haben unser Engagement mehr als verdoppelt." Auf der Mittelmole freut man sich nach 20 gemeinsamen Jahren über diese Wertschätzung: "Porzellan ist zwar fest und glänzend, aber es ist auch sehr zerbrechlich", weiß Malte Arp, Vorsitzender des hauptausrichtenden Warnemünder Segel-Clubs. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee der WARNEMÜNDER WOCHE und der hanseboot will er die Veranstaltung als internationalen Treffpunkt für Segler weiter ausbauen. Die 74. WARNEMÜNDER WOCHE ist der beste Beweis – vom 2. bis 10. Juli werden wieder 2.000 Sportler aus 30 Nationen erwartet.

Seit 1997 vergibt die Hamburger Bootsmesse den hanseboot-Wanderpokal für die schnellste Yacht nach gesegelter Zeit der Langstrecken-Regatta "Rund Bornholm". Im Zuge der neuen Premiumpartnerschaft übernimmt die Bootsmesse das Titelsponsoring dieser Wettfahrt, die damit ab 2011 "hanseboot Rund Bornholm" heißt. Die Erstplatzierten der Mecklenburgischen Bäderregatta für Seekreuzer (Regattastrecke: Warnemünde – Kühlungsborn – Warnemünde), die der ersten Warnemünder Woche aus dem Jahr 1926 nachempfunden ist, werden mit dem hanseboot-Pokal geehrt: einem frisch gefüllten Sherryfass.

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Bilder aus Warnemnde und von vergangenen Warenmnder Wochen >>.

 
14.04.2011

MINOX neuer Sponsor der Nordseewoche

Die Nordseewoche freut sich MINOX als neuen Sponsor begrüßen zu dürfen! Die Traditions-Firma aus dem hessischen Wetzlar, die exzellente optische Produkte von Ferngläsern, Kameras, Spektiven bis hin zu Nachtsichtgeräten herstellt, wurde durch die MINOX Kleinstbildkamera berühmt. Speziell für Wassersportler bietet MINOX seit einiger Zeit Produkte unter dem Namen MINOX NAUTIK LINE an. Dazu gehören neben Ferngläsern mit integriertem Kompass auch eine robuste und bis 3m Wassertiefe wasserdichte Digital-Kamera sowie eine Taschenwetterstation.

Zur Website von MINOX >>.

 
14.04.2011

Zahlreiche Jubilare zu Gast auf dem 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG vom 6. bis 8. Mai 2011

Hamburg feiert seinen Hafen und mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland feiern vom 6. bis 8. Mai 2011 mit. Neben der 822. Geburtsstunde des Hamburger Hafens gibt es in diesem Jahr gleich mehrere weitere gute Gründe, drei Tage lang in fröhlicher Stimmung das maritime Programm auf dem größten Hafenfest der Welt zu genießen: Einige der imposantesten Gäste des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG begehen 2011 einen runden Geburtstag – von dem Windjammer Sedov über den Dampfeisbrecher Elbe bis hin zum Wahrzeichen des Hamburger Hafens, der Cap San Diego. Sogar unter der Elbe wird ein Jubiläum gefeiert: Die Eröffnung des St. Pauli Elbtunnels jährt sich zum 100. Mal.

Der größte Windjammer der Welt – 90 Jahre Sedov
Der größte noch segelnde traditionelle Windjammer der Welt wird in diesem Jahr 90. Die 118 Meter lange Viermastbark lief 1921 als Magdalene Vinnen auf der Kieler Friedrich Krupp Germaniawerft vom Stapel und war für die Reederei Vinnen als Handelsschiff auf den Weltmeeren unterwegs. 1936 erwarb der Norddeutsche Lloyd das Schiff und nutzte es unter dem Namen Kommodore Johnson als Schulschiff. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Bark als Reparationsleistung an die Sowjetunion und erhielt den Namen Sedov. Heute dient sie als Schulschiff der russischen Marine. Darüber hinaus können an den Fahrten auch andere Interessierte als aktive Besatzungsmitglieder teilnehmen.

Eine Luxusyacht für die Ehefrau – 80 Jahre Sea Cloud
Zehn Jahre jünger als die Sedov ist die Sea Cloud, die erstmals am HAFENGEBURTSTAG HAMBURG teilnimmt. Die 110 Meter lange Viermastbark wurde 1931 im Auftrag eines Wall Street Brokers auf der Germania Werft in Kiel erbaut. Der Börsianer schenkte die damals größte Privatyacht der Welt seiner Frau Lady Marjorie Post. Während des Zweiten Weltkriegs war die Sea Cloud für die US-Küstenwache im Militäreinsatz. 1955 verkaufte die Besitzerin das Schiff in die Dominikanische Republik. Von dort gelangte die Sea Cloud nach Panama, bevor Kapitän Hartmut Paschburg mit einer Gruppe Hamburger Kaufleute sie Ende der 1970er Jahre erwarb und wieder seetüchtig machte. Heute ist die Luxusyacht unter maltesischer Flagge als Kreuzfahrtschiff auf den Weltmeeren zu Hause.

Mit Prinz Charles auf Expedition – 100 Jahre Eye of the Wind
Auch der Großsegler Eye of the Wind blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Er lief 1911 als Toppsegelschoner unter dem Namen Friedrich auf der Lühring Werft in Brake vom Stapel, befuhr 50 Jahre lang die Ost- und Nordsee als Frachtschiff, wurde zu einem Motorschiff umgebaut und stand nach einem Brand 1969 vor der Verschrottung. Die Rettung kam 1973, als Windjammerfreunde das 40 Meter lange Schiff übernahmen und in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzten. Mit dem neuen Namen Eye of the Wind führte es 1978 die wissenschaftliche Expedition „Drake“ unter Schirmherrschaft von Prinz Charles an. Im Jahr 2000 erwarb ein dänischer Unternehmer die Eye of the Wind und restaurierte sie. Seit 2009 ist sie als Trainingsschiff für Führungskräfte im Einsatz.

Der weiße Schwan des Südatlantiks – 50 Jahre Cap San Diego
Bereits ein halbes Jahrhundert Geschichte schreibt ein Wahrzeichen des Hamburger Hafens: die Cap San Diego. Sie wurde 1961 von der Deutschen Werft in Finkenwerder für die Reederei Hamburg Süd als einer von sechs Stückgutfrachtern gebaut. Dank ihrer eleganten Form wurden die Schiffe auch als die weißen Schwäne des Südatlantiks betitelt. Mit dem Einzug der Containerschiffe in den 1980er Jahren endete die Epoche der Stückgutfrachter. Heute ist die rund 160 Meter lange Cap San Diego das größte fahrtüchtige, zivile Museumsschiff der Welt und liegt an den St. Pauli Landungsbrücken. Eigentümer ist die Stiftung Hamburger Admiralität, die die Cap San Diego 1986 vor der Verschrottung rettete.

Im Kampf gegen das Eis – 100 Jahre Dampfeisbrecher Elbe
Vor 100 Jahren lief in Brandenburg auf der Schiffswerft & Maschinenfabrik Gebrüder Wiemann der Dampfeisbrecher Elbe vom Stapel. Er ist der einzige erhaltene dampfbetriebene Flusseisbrecher in Deutschland und war bis in die 1970er Jahre im Einsatz. 1982 wurde das 30 Meter lange Schiff dem Technikmuseum Berlin übergeben, gelangte anschließend nach Enkhuizen in den Niederlanden. Zehn Jahre später holte der heutige Eigner die verwahrloste Elbe zurück nach Hamburg und machte sie wieder fahrtüchtig. Seit 2006 ist der Eisbrecher als Fahrgastschiff unter Dampf.

Ein Wunderwerk der Technik – 100 Jahre St. Pauli Elbtunnel
Bei seiner Eröffnung vor 100 Jahren galt er als technische Meisterleistung und auch heute hat der St. Pauli Elbtunnel nichts von seiner Faszination verloren. 1911 eröffnet verbindet der 425 Meter lange Tunnel die Hamburger Innenstadt bei den St. Pauli-Landungsbrücken mit Steinwerder. Über Aufzüge gelangen Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger in die beiden Röhren des Tunnels. Nötig wurde die Unterquerung der Elbe, weil sich das Wachstum des Hamburger Hafens Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr auf die südliche Elbseite verlagerte. Eine verbesserte Verkehrsverbindung zwischen den Ufern wurde unausweichlich. Der St. Pauli-Elbtunnel steht seit 2003 unter Denkmalschutz und wird seit 2009 aufwändig saniert. Regelmäßig finden dort kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen statt.

In die Riemen – 175 Jahre Hamburger und Germania Ruderclub
Seinen 175. Geburtstag feiert der Hamburger und Germania Ruder Club und ist damit der älteste Ruderclub Deutschlands und der zweitälteste der Welt. Anlässlich dieses Jubiläums präsentiert der Verein am Samstag, 7. Mai, um 18.30 Uhr auf dem 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG den 16 Meter langen und vier Tonnen schweren Nachbau einer römischen Galeere, die Hamburger Bootsbauer und Studierende rekonstruiert haben. Als Vorlage diente eine 1994 in Süddeutschland geborgene, rund 2000 Jahre alte Galeere der Römer.

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Bilder der letzten Hafengeburtstage >>.

 
14.04.2011

Les Voiles de Saint Barth - Skipper segeln am Day off mit IRC 88 von stockmaritime

Vom 4. bis 9. April fand auf der französischen Karibik Insel die erste der karibischen Spass-Regatten in dieser Saison statt. Les Voiles de Saint Barth fand erst zum zweiten Mal statt und wurde von einigen sehr heißen Racern besucht. Darunter die Rambler 100, die als Skipper keinen geringeren als Ken Read von Puma Ocean Racing an Bord hatte. Aber auch drei Mehrrumpfboote und viele Farr-Designs, Swans und andere hatten gemeldet. Insgesamt sechs Maxis vom racer bis Cruiser nahmen in der Kategorie der größten Boote Teil. Bei der Racing-Class war unter anderem die Vesper, eine TP52 im Quantum-Design (wie bei uns als Modell erhältlich) an der Feldspitze zu sehen.
Am sog. Day off, dem Pause-Tag, gab es erstmal eine zusätzliche Regatta mit Modellbooten. Die Organisatoren der Les Voiles de Saint Barth hatten sich für die IRC 88 von stockmaritime im individuellen Design entschieden. Wir hatten insgesamt 12 Boote mit 2,4 GHz Fernsteuerungen ausgerüstet, so dass auch in einem solch großen Modell-Boot-Feld keine Frequenzprobleme auftreten konnten.
Am Strand in der Sonne stehend und scherzend segelten die Skipper gut gelaunt und zur Freude der Zuschauer Modellregatten im türkis-blauen Meer. Als besonderes Highlight gab es bei der Les Voiles de Saint Barth auch jeweils eine IRC88 im Les Voiles de Saint Barth Design für den Zweitplatzierten jeder Bootskategorie. Insgesamt fünf Skipper durften sich die IRC88 mit der "2" im Segel mit nach Hause nehmen.
Mit der Umsetzung dieser stockmaritime Event-Idee befindet sich die Veranstaltung in der Karibik in bester Gesellschaft. Schon diverse America´s Cup Teams, das Volvo Ocean Race sowie namhafte Kunden verschiedenster Branchen haben die stockmaritime Event-Boote und das Regattabecken eingesetzt.
Wenn auch Sie ein Segel-Highlight für Ihre Veranstaltung, egal ob indoor oder outdoor, suchen beraten wir Sie gerne! Schauen Sie unser neustes Event-Video. Sie werden begeistert sein.

Zur Les Voiles de Saint Barth Website >>.

 
14.04.2011

Gemüse-Ewer, ein Plattbodenschiff zum Transport von Agrargütern

Heute möchten wir Ihnen einmal ein etwas anderes Schiff vorstellen: Den Gemüse-Ewer. Ein Gemüse-Ewer ist ein historisches Frachtschiff das erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt wurde. Mit diesen Plattbodenschiffen wurde früher Gemüse und Obst transportiert. Auch auf der Doven Elbe bei Hamburg. Diese Ewer waren bis zu 16 Meter lang und hatten ein offenes Deck und wenig Tiefgang. Solch einen Ewer will jetzt ein Bergedorfer Verein anhand historischer Aufzeichnungen im Bergedorfer Hafen nachbauen. Zur Zeit steht schon der Spantenriss. Der Verein sucht immer nach
aktiven Mitstreitern und wird auch von Jugend Vereinen beim Bau unterstützt.

Zum Vierlanden Ewer >>.

 
14.04.2011

Neu im Programm: Robbe Comtesse - 95cm langes Fahrtenboot - Baukasten auch für Anfänger

Seit dieser Woche haben wir auch die Comtesse von Robbe im Programm. Die Comtesse ist ein wunderschönes Fahrtenboot, günstig und leicht zusammen zu bauen. Der Baukasten erfordert relativ wenig Zeitaufwand und ist auch ohne Vorkenntnisse im Modellbau leicht zu bauen. Nur wenige Teile müssen - Robbe typisch - extra erworben werden. Neben der Comtesse haben wir in den vergangenen Wochen viele weitere Segelmodelle ins Programm neu aufgenommen. Schauen Sie doch mal unter "Weitere Modelle" ob nicht auch Ihr Traumschiff endlich zu haben ist.

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Zur Comtesse >>.

 
11.04.2011

Internationale Tretbootregatta in Hamburg



 
11.04.2011

63. Glückstadt-Regatta

Liebe Seglerinnen und Segler,
es ist bald wieder soweit: am 14. und 15. Mai steht die 63. Glückstadt-Regatta an, für die
"Dickschiffe" das "Warm Up" zur Nordseewoche, für die reviergeeigneten Jollen die
Herausforderung des Jahres.
Der Termin in diesem Jahr kollidiert weder mit der Himmelfahrtswoche - "Herrentour", noch mit
dem Hafengeburtstag. Pfingsten ist noch einige Wochenenden weit weg. Gelegenheit, alte und
neue Segelkameraden zu treffen...
Wir möchten Sie und Ihre Crew einladen, mit zu machen und dabei zu sein.
Sonnabend, 14. Mai 2011 Wettfahrt Hamburg - Glückstadt
1. Start: 14.00 Uhr vor dem Hamburger Yachthafen (Wedel)
Sonntag, 15. Mai 2011 Wettfahrt Glückstadt - Hamburg
1. Start: 10.00 Uhr vor dem Hafen Glückstadt
Meldeschluß: Freitag, 7. Mai 2011, Nachmeldungen werden angenommen.
Die Ausschreibung liegt für Sie unter folgender Adresse im Internet bereit:
http://www.hsc-hamburg.org/service/download/glueckstadtausschreibung2011.pdf
Dank der Unterstützung durch unsere Sponsoren ist es uns wieder gelungen, sowohl für den
sportlichen Teil als auch für das "Event" optimale Bedingungen zu schaffen und wir werden für
eine perfekte Organisation und Ablauf der Regatta sorgen, soweit es einer Wettfahrtleitung und
Organisationsteam in einem solchem Rahmen möglich ist.
Wir haben für Sie und Ihre Crew am Sonnabend nach der Wettfahrt Hamburg - Glückstadt
wieder die große Bootshalle der Yachtwerft Glückstadt reserviert. Dort werden wir Sie wie
gewohnt mit Freigetränken begrüßen.
Unser "Smut" Heinz Krohn, seit 33 Jahren im Team der Glückstadt-Regatta, zusammen mit
unserem Wirt Jürgen Krummnick und seinem Team werden Ihnen nach Ihren Wünschen Essen
und Getränke servieren. Für den restlichen Abend werden Sie mit flotter Musik bei Laune
gehalten.

Am Sonntag werden unsere "Smuts" ab 7.00 Uhr in der Bootshalle der Yachtwerft Glückstadt mit
dem Frühstück für Sie und Ihre Crew für einen guten Start in den zweiten Wettfahrttag sorgen.
Bitte teilen Sie uns auf dem Meldeformular mit, ob und mit wie vielen Personen Sie teilnehmen,
damit für jeden genügend Köstlichkeiten bereit stehen.
Die Siegerehrung wird wie gewohnt am Sonntag nachmittags ca. 90 Minuten nach dem letzten
Zieldurchgang im Hamburger Yachthafen vor der "Tonne 122" stattfinden.
Der Hamburger Segel-Club freut sich darauf, Sie und Ihre Crew als Teilnehmer der Glückstadt-
Regatta begrüßen zu können.
Mit seglerischem Gruß
HAMBURGER SEGEL-CLUB e.V.

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Bilder von der Glckstadt Regatta >>.

 
07.04.2011

Int. Bodenseewoche 26. bis 29. Mai 2011 in Konstanz

Noch rund zwei Monate, dann ist es wieder so weit: vom 26. Bis 29. Mai 2011 treffen sich die Freunde des Wassersports bereits zum dritten Mal im Dreiländereck zu einem einzigartigen Event in der Voralpenregion - der Internationalen Bodenseewoche. Im Jahr 2009 nach 37jähriger Pause erneut ins Leben gerufen, ist die über hundertjährige Traditionsveranstaltung wieder ein fester Bestandteil im Terminkalender zahlreicher Wassersportler und Besucher geworden.

Im letzten Jahr erfreuten sich 80 000 Gäste und über 1000 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein am herrlich maritimen Hafentreiben mitten in der Altstadt von Konstanz. Schon jetzt lässt die große Nachfrage an Standplätzen auf der Ausstellermeile erahnen, dass auch die diesjährige Bodenseewoche nahtlos an die Erfolge vergangener Tage anknüpfen kann. Wer dieses Jahr als Aussteller Teil der Bodenseewoche sein möchte, sollte sich schnell noch einen der begehrten Plätze sichern. Auf der Ausstellermeile erwartet den Besucher dieses Jahr eine Ausstellung rund um den Wassersport: eine exklusive InWaterBoatShow, eine Innovationsmeile und ein Maritim-Markt, welche zum Entdecken, Staunen und Flanieren entlang der Steganlagen einlädt. Zum ersten Mal wird die Ausstellungsmeile durch einen Kunsthandwerksmarkt ergänzt, auf dem hochwertige Kunsterzeugnisse präsentiert werden.

Bei zahlreichen Wettbewerben und Vorführungen kommen nicht nur Sportbegeisterte voll und ganz auf ihre Kosten. Einzigartig macht dieses Wassersportevent sein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rund um die Themen Wasser, Sport und Kultur, die ihr Publikum jedes Jahr aufs Neue begeistern. Ob musikalische Darbietungen der außergewöhnlichen Art oder Ausflüge auf und um den See – es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Ein besonderes Highlight wartet dieses Jahr auf alle passionierten Segler – es gilt ein Jubiläum zu feiern: 100 Jahre Bodensee-Segler-Verband.

Die Internationale Bodenseewoche bietet eine bunte Vielfalt aus sportlichem Wettkampf, gesellschaftlichem Ereignis, kulturellen Veranstaltungen, sowie einer themenbezogenen Ausstellungs- und Verkaufsmeile. Ein Muss für jeden, der das Besondere und Einzigartige zu schätzen weiß.

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07.04.2011

Neue Ausstellung von Bernd Ellerbrock

stockmaritime Fotograf Bernd Ellerbrock ist nicht nur Autor bei Spiegel-Online und hat dort schon verschiedene, maritime Berichte veröffentlicht, sondern stellt auch regelmässig aus. Maritime Motive finden sich auch in seiner neuen Ausstellung, die spontan zustande kam:
Just im 30. Jubiläumsjahr war der „Bildungsverein“ in Nöten, weil ein Künstler abgesagt hatte und in den Lindener Räumlichkeiten weiße Wände drohten. Bernd Ellerbrock hat gern ausgeholfen mit seinen 30 großformatigen Aufnahmen der Serie „Alles Maritim“, die vor einem Jahr erstmals in Wilhelmshaven gezeigt wurden. Und so kann Bernd Ellerbrock die insgesamt bereits 126. Ausstellung des Vereins bestreiten - verbunden an dieser Stelle mit einem "herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und dem Wunsch an „Kurator“ Wolfgang Niess, weiterhin kontinuierlich an allen drei Lern-Standorten des Vereins drei Mal im Jahr wechselnde Kunst und Fotografie möglich zu machen!" So Ellerbrock. Die Ausstellung ist bis zum 16. September 2011 während der Trimesterzeiten jeweils Montags bis Donnerstags von 8.00 bis 22.00 Uhr und Freitags von 8.00 bis 14.00 Uhr in der Viktoriastraße 1/Hannover Linden-Nord (Foyer und Flur) zu sehen.

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Bilder von Bernd Ellerbrock >>.

 
07.04.2011

Einweihung der Kaiserschleuse Bremerhaven mit "imWasser Bootschau"

Am 1. Mai wird in Bremerhaven an der Lloyd Marina die neue Kaiserschleuse feierlich eingeweiht. Damit es gleich am ersten Tag zu einer Rekord-Schleusung kommt, soll zugleich ab Freitag, den 29. April bis Sonntag 1. Mai die "imWasser Bootschau" im angrenzen Hafen stattfinden. Über 300 Boote sind laut Veranstalter für die "imWasser Bootschau" bereist angemeldet. Es gibt gebrauchte und neue Boote aller Arten zu sehen und natürlich auch zu kaufen.
Doch nicht nur im Wasser wird es Boote geben, auch an Land sind private und gewerbliche Bootsverkäufer mit Booten auf Trailern willkommen. Dazu gibt es eine Zubehörmeile mit Verkaufszelten und am Sonntag findet ein sog. "Boat Jumble" statt. das ist eine Art Flohmarkt für maritimes Zubehör, das direkt aus dem Kofferaum des eigenen Wagens verkauft wird. Viele weiter Rahmenprogrammpunkte vom maritimen Antiquitätenmarkt bis zum tanz in den Mai sollen Besucher locken.
Noch kann man sich für Liege- oder Stellplatz anmelden.

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07.04.2011

Von der tollkühnen Premiere zum Klassiker - 14. Match Race Germany mit Starbesetzung

Alle reden über Windkraft, das Match Race Germany nutzt sie: Zum 14. Mal kämpfen vom 24. bis 29. Mai 2011 die besten Match Racer der Welt um den Großen Preis von Deutschland, rund 50.000 US-Dollar Preisgeld und wertvolle Punkte für die Saisonwertung der World Match Racing Tour (WMRT), an deren Ende nach acht WM-Läufen und dem Finale beim Monsoon Cup in Malaysien noch einmal 500.000 Euro an die besten neun Skipper ausgeschüttet werden.

14 Jahre nach der Premiere des Match Race Germany – damals noch unter dem Namen „MM + M Match Race“ – ist Deutschlands wichtigste Match-Race-Regatta zum Klassiker gereift. 1997 mit wenig Geld, aber viel Mut und noch mehr Leidenschaft von Segler, Yachtkonstrukteur und Manager Eberhard Magg, seinem Vater Rudi Magg und vielen Mitstreitern in der Region aus der Taufe gehoben, wird das Segelfest am Bodensee heute von einem Trio und seinem engagierten Team organisiert: Eberhard Magg, Harald Thierer und Bernd Buck zeichnen seit 2008 gemeinsam für den Erfolg des einzigen deutschen Stopps der World Match Racing Tour und gleichzeitig auch für das Wassersportzentrum Match Center Germany in Langenargen/Kressbronn verantwortlich.

Längst hat sich das Match Race Germany zu einem populären Zugpferd der Bodenseeregion mit einer Umwegrentabilität von mehr als einer Million Euro entwickelt. Die Segelparty lockt jedes Jahr bis zu 40.000 Zuschauer ins Regattadorf am Gondelhafen und ans schöne Seeufer von Langenargen mit seiner prächtigen Kulisse vor Schloss Montfort. Die Mischung aus packenden Segelduellen, der Live-Moderation von ZDF-Sportreporter Nils Kaben und dem abwechslungsreichen Kulturprogramm an Land hat das Image dieser internationalen Regatta nachhaltig geprägt und für Sponsoren attraktiv gemacht.

Neue Bootsflotte, starke Partner

Die renommierten Agenturen Meltwater, CSION/Argus und Boulder Creek haben für das Match Race Germany einen Gesamtmedienwert von rund 31 Millionen US-Dollar ermittelt. Erst vor wenigen Wochen ist die Flotte werftneuer Yachten vom Typ Bavaria 40 S in der Meichle + Mohr Marina Ultramarin in Kressbronn/Gohren eingelaufen. Damit haben die Organisatoren sich mit Blick auf ihr Bootsmaterial an die Spitze der Tour-Events katapultiert. „Mit einem solchen Investment“, so WMRT-CEO Jim O’Toole, „wird das Match Race Germany international eine Schlüsselrolle spielen.“

Das wissen auch die langjährigen Partner in Deutschland zu schätzen. Für die Übernahme eines direkten Boot-Sponsorings ist schon jetzt nur noch eines der insgesamt sieben „Bootspakete“ zu haben. „Dafür bekommt ein neuer Partner neben vielen anderen Leistungen mehr als den zehnfachen Gegenwert an Medialeistung (ROI) zurück“, erklärt Marketing-Stratege Harald Thierer. Einer dieser Partner ist das Unternehmen STIHL, das sich seit 2009 als Bootspartner engagiert. Der Hersteller von motorbetriebene Geräten für die Forstwirtschaft, Garten- und Landschaftspflege sowie die Bauwirtschaft stellt den Veranstaltern als „Outdoor Power Equipment Partner“ unter anderem auch Reiniger sowie Nass- und Trockensauger zur Pflege der Rennyachten zur Verfügung. „Für uns ist das eine perfekte Partnerschaft“, so Jürgen Steinhauser, Vorstand Marketing und Vertrieb, „wir können unsere Produkte in einem sehr anspruchsvollen Umfeld demonstrieren und glaubwürdig zeigen, dass sich mit ihrer Hilfe bei kleinem Aufwand sehr große Wirkung erzielen lässt. Beispielsweise mit unseren Stihl Hochdruckreinigern. Ein glatter sauberer Rumpf segelt schließlich schneller als ein verunreinigter.“

Gestiegen ist das Sponsoreninteresse an den VIP-Tickets. Schon zwei Monate von dem ersten Startschuss waren rund 500 VIP-Tickets verkauft. Auf dem Gelände stehen 2000 Quadratmeter Sponsoren- und Interaktionsflächen sowie Hospitality-Angebote zu Verfügung. Mehr als 100 Helfer und Mitarbeiter vom gastgebenden Yacht-Club Langenargen (YCL) und dem Match Center Germany bereiten sich auf ihren Saisonhöhepunkt im Mai vor.

1 Amateur fordert 11 Profis

Dem fiebert auch Stefan Meister entgegen. Der Berliner hat im vergangenen Jahr seinen Namen zum Programm gemacht und die Deutsche Match Race Meisterschaft gewonnen. Damit verdiente sich der taktisch versierte Steuermann vom Yachtclub Berlin-Grünau (YCBG) eine der beiden Wild Cards für das Match Race Germany 2011. Als einzige Amateure fordern der Berliner und sein Team (Thosi Stemmer, Urs Wihlfahrt, Lars Bähr, Martin Meting und der olympische Silbermedaillengewinner Ingo Borkowski) elf Profis zum Duell. Schüchtern ist Stefan Meister deshalb nicht: „Wir wollen die Profis schon ordentlich ärgern“. Der Binnensee-Spezialist aus der Hauptstadt sagt: „Wir wünschen uns leichte Winde. Insofern ist der Bodensee genau richtig.“

Der viermalige Match-Race-Weltmeister Peter Gilmour ist mit einem echten Hattrick - drei Siegen zwischen 2004 und 2006 - Rekordhalter der deutschen Regatta. Der Australier strebt in diesem Jahr einen weiteren Triumph an. Verhindern wollen das seine Konkurrenten in der World Match Racing Tour, darunter der dynamische Däne Jesper Radich, der das Match Race Germany 2002 und 2003 gewann und in Langenargen regelmäßig zu den Publikumslieblingen zählt.

Wieser-Comeback vertagt

Lokalmatador Markus Wieser dagegen musste sein geplantes Comeback vertagen. Der Profi aus Starnberg startet in diesem Jahr erstmals als Steuermann auf der TP 52 „Container“ von Udo Schütz aus Selters im Audi MedCup. Geplant war „Containers“ erster Auftritt für die zweite Regatta des internationalen Circuits im Juni, doch das neue Boot wurde schneller fertig als gedacht und seine Mannschaft kann nun schon im Mai vor Cascais (Portugal) angreifen. Wieser bleibt damit zu wenig Zeit zur Vorbereitung auf das Match Race Germany. „Ich muss meine Teilnahme leider absagen“, schrieb Wieser den Veranstaltern, „ich möchte nicht unvorbereitet zu Deutschlands Top Match Race anreisen – nur dabei zu sein, das entspricht nicht meinem Anspruch.“

Die deutschen Farben vertreten bei der 14. Auflage Stefan Meister und voraussichtlich auch der furiose deutsch-polnische America’s Cup-Steuermann und mehrfache Eissegel-Weltmeister Karol Jablonsi - bei Fans beliebt wegen seines forschen Angriffsstils. Jablonski bewirbt sich bei der World Match Racing Tour um eine der Wild Cards der Tour.

Der charmante französische Vize-Weltmeister Mathieu Richard steuert Langenargen ebenso an wie der Italiener Francesco Bruni, der gerade beim US-Klassiker Congressional Cup zweiter wurde und sich nach makelloser Serie erst im Finale dem britischen Doppel-Weltmeister Ian Williams geschlagen geben musste. Zurück an die Stätte seines ersten Tour-Sieges kehrt auch der Franzose Damien Iehl, dessen Match-Race-Karriere 2008 mit dem Sieg bei Grand Prix von Deutschland einen Senkrechtstart erlebte.

Die Tour-Saison beginnt im Mai

Ihren Auftakt zur World Match Racing Tour feiern die Profis vom 10. bis 15. Mai vor Marseille, bevor sie Kurs auf Langenargen nehmen. Das Finale der Weltserie findet Ende November beim Monsoon Cup in Malaysia statt. Dort wird traditionell die WM-Krone vergeben. 2011 besteht die World Match Racing Tour aus neun Wettfahrten.

Sponsoren 2011 des Match Race Germany

Bavaria Yachtbau, Ultramarin, Stihl, Württembergische Versicherung, MHP, Match Center Germany, Carl Zeiss, Carthago, Rolf Benz Nautisattler, Nagel Baumaschinen, Marinepool, Selden Masts AB, HHP, Layer Grosshandel, Liros Ropes, Pfeiffer Marine, Uwe Schriever Yachttransporte, Elvström Sails, Yachten Meltl, Garmin, Webasto, Schwäbische Zeitung, Seglerzeitung, Regio TV Euro 3; Interboot, Messe Friedrichshafen, Versicherungsbüro Riedle&Zartl, Holstein Media, Gemeinde Langenargen, Gerolsteiner, Winterhalter Gastronom, Weber Motor, Meckatzer Löwenbräu, Intersky, Stream 5, Kaenon, Kosta Boda

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07.04.2011

Meldeschluss beim America´s Cup: Unbekannte, Südkorea und ein weiterer Herausforderer aus Italien

Am 31.03. war Meldeschluss für den 34. America´s Cup, den Wettbewerb um die älteste Sport-Trophäe der Welt. Nun kommt langsam Licht ins Dunkel und zwei der bisher ungenannten Teams sind bekannt geworden. Ein zweites italienisches Team hat ebenso gemeldet wie ein Team aus Südkorea. Die Italiener von Venezia Challenge wollen ihren Landsleuten vom offiziellen Herausforderer Mascalzone Latino das Feld nicht allein überlassen und gaben ihre Teilnahme bekannt. Team Korea, das aus Südkorea kommt ist erstmalig beim Cup dabei und noch immer gibt es bis zu fünf unbekannte Teams die gemeldet haben sollen. Laut Berichten in der üblichen Segelpresse ist bei zwei Teams sogar noch unbekannt ob die Meldungen überhaupt gültig sind, da wohl hynter der einen oder anderen Meldung eine Zweit-Boot-Kampagne der bereits gemeldeten Teams versteckt sein könnte. Diese Zweit-Boot-Kampagnen sind nach dem Reglement nicht erlaubt und damit wären die Meldungen null und nichtig.
Wie beim letzten Cup sorgen derzeit also vor allem die Formalien für eine gewisse Spannung und stetige Bericherstattung. Schade, dass dabei die Segelei mit den neuen, durchaus spannenden und schnellen AC45 Katamaranen etwas ins Hintertreffen gerät.
Neben den Meldungen wurde bekannt gegeben, dass es ein neues Präzisions-Tracking geben soll, dass die TV-Bilder live ergänzen wird. Um die Sache technisch umzusetzen und ins Rollen zu bringen hat das AC-Management auch gleich eine Personalie besetzt. Stan Honey, erfahrener Offshore-Segler und Navigator auf bekannten Welt-Klasse-Mehrrumpf-Booten soll sich als Technischer Direktor um die Umsetzung der neuen Techniken kümmern.
Derweil setzt Oracle Racing wohl auf virales Marketing. Das neuste Video von den Tests der AC45 Katamarane ist nicht regulär im Web auffindbar und kann nur von dem aufgerufen werden, der den genauen Link kennt. Den kennen zwar offenbar schon viele Medien, aber - die Klickzahlen zeigen es - wenige Segler haben es sich angesehen. Wir verlinken es hier natürlich für Sie.

Zum Video >>.

 
07.04.2011

„Limited Jubiläums Edition“ - Marinepool stellt Segel-Lederhose vor

Anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums bringt das bayerische Segel-Bekleidungsunternehmen MARINEPOOL eine „Jubiläums Edition Segel-Short“ auf dem Markt.
Diese sehr robuste Segel-Short im limitierten „Lederhosen-Look“ für sportliche Kielboot- und Dinghy- Segler, besticht durch eine maximale Bewegungsfreiheit, einer ausgefeilten Schnitttechnik, herausnehmbarer Gesäßpolsterung, einem wasserdichten Frontreißverschluss und aufwendigen Jubiläumsstickereien im einzigartigen bayerischen Design. Jede Hose ist fortlaufend nummeriert und damit zusätzlich einzigartig.

Farbe: Darkgrey/Green
Außenmaterial: 100% robusten Nylon, 330D Netz Innenfutter
Wassersäule: 10.000 mm
Atmungsaktivität: 10.000g/qm/24h

Die Hose ist lieferbar ab Juli/August 2011 und der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 229,90 Euro. Wer möchte kann die Hose direkt bei Marinepool vorbestellen. Kontakt: Jan Volk, E-Mail: jan@marinepool.de oder Telefon: 040-30085264.


 
07.04.2011

Marinepool bietet Nordseewoche-Teilnehmern ein exklusives Nordseewoche-Package und Rabatte

Vom 10.-13. Juni 2011 findet die 77. Nordseewoche statt. Die bayerische Segel-Bekleidungsmarke Marinepool ist offizieller Ausrüster und Sponsor. Bereits zum zweiten Mal ist das bekannte Unternehmen dabei und hat für alle Nordseewoche-Teilnehmer eine Einladung ausgesprochen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

Einladung&8232;
Marinepool ist auch 2011 wieder Sponsor der Nordseewoche und davon profitiert nicht nur die Veranstaltung, sondern auch Sie – mit einem ganz besonderen Angebot.

Als einer der Teilnehmer der 77. Nordseewoche vom 10.-13. Juni 2011 laden wir Sie in unseren, sonst nicht öffentlich zugänglichen, Showroom in der Speicherstadt Hamburg ein. Dort erwartet Sie die aktuelle Marinepool Kollektion und ein exklusives Nordseewochepaket mit Produkten zu absoluten Sonderkonditionen!

Genießen Sie das exklusive und historische Flair der Speicherstadt und nützen Sie die Gelegenheit, sich zu einmaligen Konditionen Segelbekleidung für die kommende Saison und die Nordseewoche zu sichern.

Dazu erhalten Sie die Marine Store Membership Card und mit ihr für ein Jahr 10% Rabatt auf alle nicht reduzierten Marinepool-Artikel im Online Shop.

Datum: 13. April und 14. April 2011, 9.00–20.00 Uhr
Ort: Luke 4, Boden 3, St. Annenufer 3, 20457 Hamburg

Ich freue mich, Sie in unserem Showroom begrüßen zu dürfen.

Um Anmeldung unter jan@marinepool.de oder 040-30085264 wird gebeten.

Jan Volk
Sales International

Mehr bei Marinepool auf der Website >>.

 
07.04.2011

Multi One Design 70 - Nachfahren der ORMA 60

Geplant sind derzeit ihrer zwölf. Zwölf One-Design Mehrrumpfboote mit einer Länge von 70 Fuß. Multi One Design 70, kurz MOD70 ist der Name dieser neuen Trimarane, deren erster Ende März im bretonischen Segler-Mekka Lorient vorgestellt wurde. Sie sollen die Nachfolger der anfälligen und gefährlichen ORMA 60 Trimarane werden. Ihren Einstieg in die Klasse haben bereits drei der französischen Top-Segler angekündigt, darunter Michel "le professeur" Desjoyeux. Neben ihm sind Roland Jourdain, der von Veolia gesponsort wird und Sébatian Josse, der mit dem Tri Gitana bereits Erfolge feierte in der Klasse mit an Bord.
Das erste Boot das nun vom Stapel lief, hatte sich allerdings Steve Ravussin gesichert. Er wird mit dem ersten MOD70, der mit dem Namen "Race for water" getauft wurde, in Europa Werbung für die Klasse fahren und an diversen Regattan teilnehmen. So soll der MOD70 von Ravussin unter anderem Gotland Rundt und das Fastnet Race segeln.
Konstruiert wurden die MODs von Vincent Lauriot-Prévost, der viele Erfahrungen aus dem Betrieb der ehemaligen ORMA 60 Trimarane in die Konstruktion einfließen ließ. Die ORMA 60 Klassenvereinigung war vor einiger Zeit aufgelöst worden, da die Boote als sehr unsicher galten und es viele schwere Unfälle und Kenterungen gab. Sieht man sich die technischen Daten der Boote im Vergleich an, so ist sofort klar was für die Sicherheit der MOD70 getan wurde. Der Mast ist kürzer als bei den ORMA 60 und die Segelfläche deutlich geringer - trotz längerer Rümpfe, die für etwas mehr Kentersicherheit sorgen.

Technische Daten:

Länge: 21,20m
Breite: 16,80m
Tiefgang: 4,5m
Masthöhe: 29m
Verdrängung: 6,3t
Segelfäche am Wind: 285qm
Segelfläche vorm Wind: 400qm

Website der MOD70 >>.

 
07.04.2011

Unsere TOP-Angebote: nur noch wenige Stunden bis zum Angebots-Ende

Morgen um 17 Uhr enden drei stockmaritime TOP-Angebote: Erstes Knaller-Angebot ist die Fortune 612 II von Kyosho für NUR 149,- statt UVP 249,- Euro! Zweiter Hammer ist das AC60 Starter-Set: getunter AC60 "stockmaritime" mit praktischer Tragetasche, Akkus und Ladegerät für nur 269,- Euro statt einzeln 296,- Euro. Und last but not least unser individueller AC60 in blau mit eigenem Design für nur 259,- Euro statt sonst 299.- Euro. Satte 40,- Euro Rabatt gibt es bei diesem individuell von Ihnen gestaltbaren Schiff nur noch bis morgen, Freitag, den 8. April 17.00 Uhr MESZ! Verpassen Sie nicht die letzte Chance und sichern Sie sich Ihr Modellboot zum Knüller-Preis! Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, ggf. zzgl. Versand.

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Zu den Angeboten >>.

 
06.04.2011

Premiere: Das Europarace kommt nach Hamburg.

Erstmalig wurde Hamburg als offizieller Zwischenstopp einer der großen internationalen Regatten ausgewählt. Am 3. August werden 8-15 IMOCA Open 60 wie z.B. die HUGO BOSS die Elbe hinauf nach Hamburg segeln. Das Europarace ist ein fester Bestandteil des IMOCA-Regattakalenders und findet alle 2 Jahre statt. Mit über 150 Stunden Fernsehbeiträgen in internationalen TV-Kanälen zählte das Rennen 2009 unter den Regatten zu einem der größten Medienereignisse in Europa. Das Rennen startet am 2. Juli 2011 in Istanbul und führt über Barcelona, Brest und Hamburg nach Cowes. Am Freitag, den 5. August werden die schnellen Yachten Hamburg verlassen, um vor Cuxhaven abends um 19Uhr zur letzten Etappe nach Cowes zu starten.

Kontakt in Deutschland: Hans Genthe, hg@gentcom.de

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Bilder von IMOCA 60 Yachten >>.

 
31.03.2011

Worldcup auf Mallorca wird erster Prüfstein für das Audi Sailing Team Germany in 2011

Während in Deutschland die Segelsaison bei kalten Temperaturen langsam eingeläutet wird, trainiert die Deutsche Segelelite schon seit zwei Wochen vor Palma de Mallorca. Denn in der kommenden Woche wird dort der Startschuss für die „Trofeo Princesa Sofia“ fallen. Vom 2. bis zum 9. April segeln elf Olympische und Paralympische Bootsklassen einen der bedeutendsten ISAF Segelworldcups in diesem Jahr. Dieser Wettkampf ist eine wichtige Station für die Seglerinnen und Segler auf ihrem Weg in die Qualifikation zur Teilnahme an den Oympischen Spielen 2012. 600 Teams aus 53 Ländern kämpfen um die Medaillen, die traditionell im königlichen Sommerpalast durch das spanische Königspaar verliehen werden.
Das Audi Sailing Team Germany, die erste deutsche Segelnationalmannschaft schickt 62 Seglerinnen und Segler in elf Bootsklassen ins Rennen. Die heißesten Medaillen-Kandidaten sind:

Starboot-Klasse:
Johannes Polgar/Markus Koy (Hamburg), Alexander Schlonski/Matthias Bohn (Rostock), Johannes Babendererde/Timo Jacobs (Lübeck/Kiel), Robert Stanjek/Frithjof Kleen (Berlin)

49er Klasse:
Leopold Fricke/Lorenz Huber (Prien), Erik Heil/Thomas Plößel (Berlin)

470er-Klasse Männer:
Lucas Zellmer/Heiko Seelig (Berlin), Jan-Jasper Wagner/Tobias Bolduan (Berlin/Neuried), Ferdinand Gerz/Patrick Follmann (München)

470er-Klasse Frauen:
Tina Lutz/Susann Beucke (Bergen/Kiel), Annina Wagner/Marlene Steinherr (Berlin)

Finn-Klasse:
Jan Kurfeld (Rostock), Matthias Miller (Berlin)

Laser Standard-Klasse:
Philipp Buhl (Sonthofen), Simon Grotelüschen (Kiel), Malte Kamrath (Kiel)

Laser Radial-Klasse:
Franziska Goltz (Kiel)

Matchrace der Frauen (WMR):
Silke Hahlbrock/Maren Hahlbrock/Kerstin Schult (Hamburg/Hamburg/Kiel)

RS:X-Klasse (Windsurfer) Männer:
Toni Wilhelm (Lörrach)

RS:X-Klasse (Windsurfer) Frauen:
Moana Delle (Kiel), Amelie Lux (Kiel)

Die 42. Trofeo SAR Princesa Sofia MAPFRE ist die dritte Veranstaltung des ISAF Sailing World Cup, nach der Sail Melbourne (Melbourne, Australien, im Dezember 2010) und Rolex Miami OCR (Miami, USA, Ende Januar). Die nächsten Veranstaltungen nach Palma sind Semaine Olympique Française (Hyères, Frankreich, Ende April), Delta Lloyd Regatta (Medemblik, Niederlande, im Mai), Skandia Sail for Gold (Weymouth, Großbritannien im Juni). Das Finale des ISAF Sailing World Cup 2010/2011 findet in diesem Jahr auf der Kieler Woche statt (Kiel, im Juni).


 
31.03.2011

China Team komplettiert Liste der Herausforderer beim America´s Cup - weitere Last-Minute-Meldungen möglich

Die Chinesen wollen es zum zweiten Mal wissen und haben vor ein paar Tagen für den 34. America´s Cup gemeldet. Damit sind kurz vor Meldeschluss am heutigen Donnerstag sieben Teams für die Jagd um die Kanne angemeldet. Ob alle Teams - die z.T. noch inkognito sind - dann auch tatsächlich antreten und die nötigen finanziellen Mittel aufbringen können, die für die beiden benötigten Boote und die Kampagne insgesamt nötig sind, steht allerdings noch nicht fest. Beim China Team muss man sich über die finanziellen Mittel wohl keine Gedanken machen, auch beim schwedischen Artemis Team, so heißt es, seien die Mittel wohl vorhanden. Ob jedoch der offiziell als Challenger of Record angemeldete italienische Teilnehmer Mascalzone Latino am Ende alle Mittel aufbringen kann wird von verschiedenen Seiten bereits massiv bezweifelt.
Die Chinesen hatten beim 32. America´s Cup wenig Fortune, was vor allem an der mangelnden Erfahrung gelegen haben wird. In der zwischen Zeit hat sich der Segelsport in China weiter entwickelt. Es sind weitere Bootstypen auf den Markt gekommen, die olympischen Spiele wurden im Reich der Mitte ausgetragen und auch am Volvo Ocean Race nahm eine chinesische Kampagne Teil. China Team will nun mit wissenschaftlicher Hilfe der nationalen Akademiker-Elite und namhaften Konstrukteuren einen Sprung nach Vorne machen - mit einer ausschließlich chinesischen Crew. Trainiert werden wird diese allerdings von internationalen Spitzentrainern. Rein farblich fanden wir das chinesische Boot beim 32. AC übrigens schon ganz schön. Bei uns ist es nun als offiziell lizensiertes Modell zu haben.

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China Team Modellboot >>.

 
31.03.2011

Rockall: klein aber oho

Ein kleiner Granitfels mitten im Atlantik, so ist das Erscheinungsbild von Rockall. Um diesen Fels streiten sich aber Dänemark, Island, Irland und Großbritannien. Denn rund um Rockall vermuten Geologen riesige Mengen Öl und Gas. Diese Ressourcen will natürlich jedes der Länder für sich beanspruchen. Das Problem aber ist, dass der Fels auf dem Rändern einer Kontinentalplatte sitzt und nicht klar ist auf welcher genau.

Wenn man den nur 25 Meter breiten und 21 Meter hohen Granitfels mitten im Atlantik sieht denkt man; das ist keine Trauminsel. Wenn man dann noch die Vögel und ihre Hinterlassenschaften sieht ist man sich sicher: das ist definitv keine Trauminsel.
Der einzige Zweck dieses Felsens war höchstens eine Zielübung gelangweilter Marinesoldaten. Wenn man sich die Zahlen der Mondlandung anguckt sind die Landungen auf Rockall nicht viel höher. Den ersten Anspruch auf Rockall erhob England 1955 als ein paar Marinesoldaten mit einem Hubschrauber dort abgesetzt wurden. Die Engländer hatten bei der Landung nicht ans Öl gedacht, sondern eher an Spionagegerät der Sowjets das dort hätte platziert werden können. 1972 wollten die Briten ihren Anspruch verstärken indem sie den Felsen zum Teil als Landbesitz der Grafschaft Inverness-Shire erklärten. Doch das kümmerte die Dänen und die Iren wenig denn sie wollten natürlich möglichst viel von den Bodenschätzen haben. Ausserdem nannten sie das Argument, dass nach dem Internationalen Seerecht nur bewohnten Inseln das Recht zustehe den Meeresboden rund um die selbigen zu nutzen. Darauf hin setzten die Briten 1985 den Veteranen Tom McClean für mehrere Wochen auf Rockall aus um zu zeigen das diese Insel sehr wohl bewohnt wäre. Die Briten sahen dennoch bald ein, dass selbst wenn der Fels Staatsgebiet wäre, sie keinen Anspruch auf die Bodenschätze erheben könnten

Es stellt sich nur immer noch die Frage: wem gehört Rockall und all seine Bodenschätze? Die ist durchaus zu beantworten, denn offiziell kommt es darauf an, wie die Grenzen des sogf. Kontinental-Schelfs verlaufen. Das soll nun die UN klären. Eine Antwort soll im April bekannt gegeben werden.

Hier finden Sie Rockall >>.

 
31.03.2011

Skipper Thomas Coville muss sich der Zeit geschlagen geben

Thomas Coville ist zum dritten Mal am Rekord von Francis Joyon im Einhand-um-die-Welt segeln gescheitert. Mit seinem Trimaran "Sodebo" fehlten ihm nur noch 1500 Meilen bis zur bretonischen Küste. Da war die Zeit von Joyon überschritten. Joyon hatte die Erde alleine in nur 57 Tagen und 13,5 Stunden umsegelt und so einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Schon am Anfang lief bei Thomas Coville nicht alles nach Plan, aber nach einem spektakulären Fast-Überschlag, der ihn gleich zu Anfang etwas Zeit kostete, war ihm die Aufmerksamkeit der Medien sicher. Auch ein Hoch bei der Insel St.Helena kostete Coville relativ viel zeit da er einen Umweg fahren musste den Joyon wegen besseren Wetters nicht gemacht hatte.

Doch obwohl er viel Zeit verloren hatte holte Coville nach einiger Zeit auf. Er umsegelte gleichzeitig mit Boris Herrmann das Kap Horn. Danach jedoch kam gleich das nächste Problem. Thomas Coville rammte mit seinem steuerbord Schwimmer einen Pilot-Wal. Dabei wurde der Schwimmer so stark beschädigt, dass viele fürchteten der Rekordversuch sei bereits gescheitert. Der delaminierte Schaumkern war zu sehen und dennoch fuhr Coville weiter mit Vollgas. Der Schwimmer hielt.

Entgegen aller Erwartungen lag Coville sogar plötzlich vor der Zeit Joyons, doch dieser Vorsprung hielt nicht lange. Der Unterliekstrecker des Großsegels brach. Die Reparatur kostete Coville viel Kraft und Zeit. Doch es brachte dennoch nichts. Am Ende spielte auch der Wind nicht mit und neben Coville musste die ganze Barcelona-World-Race Flotte über den Atlantik in Richtung Heimat kreuzen. Dadurch verlor Sodebo weitere Zeit und schließlich 1.500nm vor La Trinité sur mer, dem Heimathafe der beiden Konkurrenz-Tris Sodebo und IDEC, war die Zeit abgelaufen.
Einzig der Sponsor Sodebo, dessen Namen durch die vielen Dramen und Probleme häufig in den Medien genannt wurde, hatte am Ende gewonnen und damit auch Coville, der sicher nicht so schnell aufgeben wird. Wir glauben er startet einen vierten Versuch.

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Trimaran Sodebo in seinem Heimathafen >>.

 
31.03.2011

Modelloffensive: Thunder Tiger Segelmodelle ab sofort auch bei uns!

Im Rahmen unserer Produktoffensive haben wir jetzt auch die Modellboote des in Taiwan beheimateten und bekannten Herstellers Thunder Tiger in unser Modellboot-Programm aufgenommen. Neben der bekannten Victoria, die auch als getunte, segelfertige Version erhältlich ist, sind auch die America´s Cup Boote von China Team und ETNZ verfügbar. Beide unterscheiden sich nur im Design und sind weitestgehend mit dem neutral gestalteten Modell Voyager II identisch. Alle drei sind rund 1 Meter lang und in der US amerikanischen 1 Meter-Klasse zugelassen. In den Vereinigten Staaten sind aber nicht nur die sog. 1M Yachten von Thunder Tiger beliebt, auch die Victoria erfreut sich dort so großer Beliebtheit, dass die Amerikaner eine eigene Klassenvereinigung für das Boot gegründet haben.
Alle Boote sind als Bausatz erhältlich und lassen sich auch von einem Modellbau Anfänger gut und relativ schnell zusammenbauen. Die Victoria ist ab 119,- Euro, die 1M Boote ab 215,- Euro erhältlich. Enthalten sind alle Teile bis auf die elektrischen Komponenten und die Fernsteuerung. Wir haben für Sie auf den Seiten der Boote das nötige Zubehör übersichtlich zusammengestellt. Selbstverständlich ist bei uns jetzt auch die beliebte Servo-Winde von Thunder Tiger erhältlich.

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Zu den US-1M Booten (CHINA TEAM, ETNZ, Voyager II) >>.

 
31.03.2011

Hochwertiger Performance-Cruiser: Dufour 34 Performance Plus

Nur wenige Exemplare dieser Yacht sind von der französischen Marke Dufour gebaut worden und diese Yacht ist nicht nur deshalb etwas Besonderes. Wir sprechen hier von der Dufour 34 Performance Plus. Die hat einiges aber nicht alles mit der "normalen" 34er von Dufour gemein. Eines aber sicher: den Komfort. Wer gerne Regatten segelt wird darauf verzichten können, aber wer gerne schnell Touren segeln möchte und dennoch nicht auf die Möglichkeit einer Regatta-Teilnahme verzichten will, der wird den Komfort und die Optimierung auf "Performance" zu schätzen wissen. Nicht nur die Ausstattung der Performance Plus z.B. mit guter Harken Carbo Hardware und einem Rod-Rigg macht den Unterschied, auch baulich gibt es einige Kleinigkeiten, die diese Version von der herkömmlichen Schwester unterscheiden. Die Position der Winschen ist optimiert und das Heck teilweise offen - ganz wie bei einem modernen Racer. Auch sind die Winschen etwas größer dimensioniert, die Fallen aus Dyneema und so manche Kleinigkeit die sich ein Regattasegler wünscht ist - wie z.B. die beidseitige Achterstagverstellung - sind bei der Dufour 34 Performance Plus zu finden.
Schwer zu finden hingegen ist ein Gebrauchtboot dieses Typs. Angeblich wurden nur zehn Exemplare in dieser hochwertigen und performanten Ausstattung gebaut. Derzeit jedoch gibt es, passend zum Saisonbeginn, eine erst 2008 gewasserte Dufour 34 Performance Plus in Heiligenhafen zu kaufen - den Link finden Sie unten.

Technische Daten des genannten Gebrauchtboots:
Länge: 10,60 m
Breite: 3,48 m
Tiefgang: 1,90 m
Material: Kunststoff GfK
Baujahr: 2007
Erstwasserung 2008
Gewicht: 5.700 kg
Kabine(n): 2 Kabine(n), 4 Kojen, 1 Naßz.
Motor/Fabrikat: VOLVO D1-30
Leistung: 20,9 kW (28 PS)
Brennstofftank: 90 l
Frischwassertank (l): 265 l

Zum genannten Gebrauchtboot >>.

 
31.03.2011

SONDERANGEBOTE Verlängert! Schnäppchen-Preise bis 8. April 2011 um 17:00 Uhr

Wir gehen in die Verlängerung: Unsere Sonderangebote rund um die AC60 Modellboote werden um eine Woche verlängert! AC60 individuell mit blauem Rumpf für nur 259,- statt 299,- Euro, die Kyosho Fortune 612 II Modellyacht in blau für nur 149,- Euro und das stockmaritime-Starter-Set mit AC60 stockmaritime in blau, Akku-Set mit Ladegerät und Tragetasche für nur 269,- statt 296,- Euro! Diese Angebote gelten für Bestellungen über unseren Internet-Shop, per Email oder Telefon bis 8. April 2011, 17 Uhr oder so lange der Vorrat reicht! Sichern Sie sich noch heute Ihr Schnäppchen! Alle Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer und ggf. zzgl. Versand/Nachnahmegebühren. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Zu den Schnppchen >>.

 
25.03.2011

Radioaktive Zeitbombe vor der spanischen Küste - Deepwave informiert

Heute erreichte uns folgende Mail der Meeresschützer von Deepwave, die wir in unserem Newsletter schon hin und wieder erwähnt haben. Aufgrund der aktuellen Ereignisse in japanischen Reaktoren ist das Thema Radioaktive-Gefahr wieder stärker in den Fokus der Menschen gerückt. Das diese Gefahr nicht nur in den Meilern der Stromkonzerne ruht zeigt diese Mail des Vorsitzenden von Deepwave, Onno Groß:

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer von DEEPWAVE e.V.!
"Zweifel zu haben ist ein unangenehmer, sich in Sicherheit zu wiegen ein absurder Zustand!" (Voltaire).

Nichts flösst mir mehr Respekt ein als diese unsichtbare Gefahr der radioaktiven Strahlung. So jedenfalls fiel mein Fazit nach meinem naturwissenschaftlichen Studium aus. Denn nicht nur Madame Curie und andere Pioniere der Radiologie starben an den Folgen dieser Strahlung und das Ticken eines Geigerzählers im Physikhörsaal erinnerte an diese tödliche Gefahr. "Duck and Cover" reicht eben nicht.

"Im Widerspruch der Meinungen eine Eigene bilden" - so schallte es damals von den Werbeanzeigen der Atomindustrie. Physikalische Fakten wurden zur "Meinung" degradiert - dann kam Tschernobyl. Und jetzt Fukushima! Es reicht mit dieser Vorgaukelung von scheinbarer Sicherheit, und es wird Zeit den Ausstieg konsequent durchzuführen. Die Alternativen sind längst vorhanden.

Auch aus einem anderen Grund ist das notwendig. Mitten im Nordatlantik vor der Spanischen Küste lagern Tausende Fässer radioaktiven Materials, z. T. auch aus Deutschland (*siehe Bundesdrucksache). Bevor es zu einem Verbot des Versenkens kam, wurden die Abfälle der Atomwirtschaft einfach ins Meer gekippt. Die Überwachung des Tiefseelagers ist mittlerweile eingeschlafen, der Zustand der Fässer nach 50 Jahren unbekannt. Trotzdem kommen immer wieder Ideen auf, verstrahltes Material zu versenken oder wie eine südafrikanische Firma es anpries, einfach in den Tiefseegräben zu entsorgen. Die Verdünnung im Meer - weit weg von uns - soll das ungeklärte Problem des Endlagers lösen.

Ob das Meer unseren strahlenden Müll einfach so versteckt hält, ist durch die Entdeckung der vielfältigen Wechselwirkungen im Meer mehr als zweifelhaft. Die "Stockwerke" des Ozeans sind bis zur Oberfläche miteinander verwoben. So wird der Fallout vor Japan von Fischen aufgenommen (z. B. das Caesium in den Muskeln) und die langlebigeren Radionuklide in allen biologischen Kompartimenten gespeichert. Wie die Pilze an Land sind einige Meeresbewohner zudem Bioakkumulatoren von Schadstoffen und werden auf lange Sicht für den menschlichen Verzehr ungenießbar sein. Welche andere Folgen die Genschäden durch die Strahlung auf das Nahrungsnetz im Meer haben ist noch völlig unbekannt.

Unbekannt sind auch die Erdbebenfolgen für den beabsichtigten Abbau von Methanhydrat, den Japan vorantreibt. Bei diesem Tiefseebergbau bleibt immer das Restrisiko von Hangrutschungen und Tsunamiwellen als Folge bestehen. Welche zerstörerische Kraft diese haben kann, zeigen die erschütternden Bilder dieser Tage.

Nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 wird unsere Hybris technischer Überlegenheit und Einschätzung des Restrisikos erneut durch die Natur bestraft. Wir sollten daraus dringend für die Zukunft im Umgang mit den Meeren lernen.

Herzlichst aus Hamburg, Ihr

Dr. Onno Groß
Vorsitzender DEEPWAVE e.V.


Veranstaltungen von Deepwave >>.

 
24.03.2011

inoffizielle Deutsche Meister der AC60, VO60 und Seawind stehen fest!

In gleich drei Modellboot-Klassen wurden am vergangenen Sonntag im Hamburger Yachthafen in Wedel, die inoffiziellen Deutschen Meister ermittelt. Rund 30 Segler starteten in den Modellboot Kategorien AC60, VO60 und Seawind zur Bestenermittlung. Oliver Schott aus Kiel gewann bereits zum zweiten Mal nach 2005 in der Gruppe der 61 cm langen AC60 Boote. Bei den rund ein Meter langen VO60 siegte René Fenske aus Wismar. In der Gruppe der Seawind, die sich vom VO60 lediglich durch ein anderes Rigg unterscheidet, gewann ebenfalls ein Kieler, Ludwig Hinrichs. Wettfahrtleiter war Marc Schleifer vom Blankeneser Segel Club aus Hamburg, der schon bei den letzten vier Meisterschaften für ein faires und geordnetes Miteinander gesorgt hatte.

Um 11 Uhr startete Schleifer zunächst die Seawind und VO60 Boote, um sie sogleich wegen eines Massen-Frühstarts wieder zurück zu rufen. Dadurch kamen die kleineren AC60 zuerst auf die rund 80 Meter lange Regattabahn. Die Seawind und VO60 Boote kamen dann bei dem drei Minuten später wiederholten Start ebenfalls ohne Frühstarts auf die Regattabahn, auf der es nun vor Modellbooten nur so wimmelte. Die Bahn für die VO60 und Seawind war rund 120 Meter lang ausgelegt worden, so dass sich das Feld schnell entzerrte.
Im Laufe der Wettfahrt ließ aber der Wind nach und schlief fast vollends ein. Nach dem alle Boote im Ziel waren verlegte man daher die Bahn in einen anderen Teil des Hafens, in dem noch etwas mehr Wind herrschte. Doch auch dort konnte nur noch eine Wettfahrt gesegelt werden bevor das Hafenrestaurant Tonne 122 Mittagspause zur Mittagspause rief.

Das die Mittagspause genau zur richtigen Zeit stattfand zeigten die danach gesegelten Wettfahrten. Die Regattabahn war nun wieder zurück vor eine Böschung im Ostteil des Hafens verlegt worden und es herrschten perfekte Bedingungen. Der Wind blies kontinuierlich – nicht zu stark und nicht zu schwach. Wettfahrtleiter Marc Schleifer startete nun Wettfahrt um Wettfahrt, so dass zum gemeinsamen Kaffeetrinken um 16 Uhr insgesamt acht Wettfahrten gesegelt waren. Bei Kaffee und Kuchen wurden nun im Restaurant Tonne 122 die Sieger durch Hans Genthe, den Geschäftsführer von stockmaritime.com geehrt und der vom Modell-Hersteller Kyosho gestiftete Preis, eine segelfertige Modellyacht vom Typ Fortune 612 II, verlost. Das Boot ging an Gerhard Loka aus Wismar.

Zwar schallte oft ein lautes „Raum“ durch den Hafen, wenn einer sein Vorfahrtsrecht einforderte, alle Wettfahrten verliefen aber fair und ohne größere Regelverstöße. Der jüngste Teilnehmer war erst zwölf Jahre alt, der älteste „...Ende 50“. Aufgrund einer fehlenden Anerkennung der teilnehmenden Modellboot-Klassen durch den Deutschen Segler Verband können die Meisterschaften nur als inoffiziell bezeichnet werden. „Wir denken aber aktuell über die Gründung einer offiziellen Klassenvereinigung und die Beantragung der Anerkennung durch den DSV nach“, so Hans Genthe der in der VO60 Gruppe gestartet war.

Diverse Zeitungen und andere Medien haben übrigens Berichtet. Die Links zu den Artikeln findet Ihr auf unserer Facebook-Seite, die auch ohne Account dort zugänglich ist: http://www.facebook.com/stockmaritime

Zu den Ergebnissen >>.

 
24.03.2011

Ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Landprogramm zum 822. Hafengeburtstag

Königlicher Besuch beim 822. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG: Seine königliche Hoheit Kronprinz Haakon von Norwegen wird am Freitag, 6. Mai, das NORWEGEN FESTIVAL eröffnen. Das skandinavische Land ist Partnerland des größten Hafenfestes der Welt vom 6. bis 8. Mai und präsentiert sich unter dem Motto „Die Oslo-Region rückt näher“ auf der Kehrwiederspitze. Beim Landgang über das Veranstaltungsgelände von der HafenCity bis zur Fischauktionshalle erwarten die Besucher darüber hinaus zahlreiche traditionelle und ganz neue Programmpunkte. Mehr als 500 Schausteller und Subveranstalter bieten kulinarische Vielfalt, kostenlose Live-Musik auf den Veranstaltungsbühnen und spannende Mitmachaktionen für Jung und Alt.

Das Partnerland aus dem hohen Norden
Das Partnerland Norwegen stellt im Rahmen des NORWEGEN FESTIVAL auf der Kehrwiederspitze die Oslo-Region vor. Ausstellungen und Aufführungen norwegischer Künstler, ein Wikingerdorf und norwegische Spezialitäten schaffen Erlebniswelten für Klein und Groß. Zur offiziellen Eröffnung des Festivals, das im Mai und Juni von weiteren kulturellen Aktivitäten in Hamburg begleitet wird, kommt eigens der norwegische Kronprinz Haakon zum HAFENGEBURTSTAG HAMBURG.

Predigt im Dialog mit dem „Traumschiff“-Kapitän
Den traditionellen Auftakt des größten Hafenfestes der Welt bildet der internationale ökumenische Gottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis („Michel“) am Freitag, 6. Mai, um 14.30 Uhr, an dem sich Seemannspastoren und -missionen aus sechs Nationen beteiligen. Zu dem Thema „Das Glück an neuen Ufern“ hält Hauptpastor Alexander Röder gemeinsam mit dem Schauspieler und „Traumschiff“-Kapitän Siegfried Rauch eine Dialogpredigt. Begleitet wird der Gottesdienst vom Domchor Oslo und dem Shanty-Chor „De Tampentrekker“.

Neue Spaßoase für die ganze Familie
8.200 Quadratmeter und damit mehr als ein Fußballfeld misst die Fläche auf der Uferpromenade am St. Pauli Fischmarkt, auf der REWE als neuer Partner des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie garantiert. Ob Ballakrobatik in der REWE Fußballwelt, Kühltruhen-Angeln, Traktorrennen oder Transportkistenrutsche – alle Mitmachaktionen für die ganz Kleinen, Jugendliche und Erwachsene bieten beim Ausprobieren und Zugucken beste Unterhaltung.

Musik von Profis und Nachwuchstalenten
Unter dem Motto „Hafenrock“ präsentiert Hauptsponsor ASTRA auf dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG mehrere Bühnen. Auf der ASTRA-Bühne am St. Pauli Fischmarkt treten unter anderem die Bands „Gamma Ray“ und „Bon Scott“ sowie aus den Niederlanden „Peter Pan Speedrock“ auf. In der „Gipsy Lounge“ treffen unterschiedliche musikalische Einflüsse aus Ost- und Westeuropa mit Gitarren-Jazz, Swing und Folklore aufeinander, während die „Jolly Roger Bühne“ ein buntes Programm aus Reggae, Punk, Folk und Ska bietet. Weitere Informationen unter www.hafenrock.de
Die Musik steht auch auf dem LOTTO Cruiser im Mittelpunkt mit bekannten Live-Acts wie Queensberry, Planet Emily und Mehrzad Marashi und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Das Areal von LOTTO Hamburg in Form eines gigantischen Schiffbugs erstreckt sich auf dem Stammplatz Bei den St. Pauli Landungsbrücken bis zur Helgoländer Allee. Am Sonntag, 8. Mai, findet zwischen 14 und 18 Uhr das Finale des Nachwuchswettbewerbs „Hamburg rockt“ statt, bei dem ein Plattenvertrag als Hauptpreis lockt.

Hoch hinaus in der HafenCity
In der HafenCity finden anlässlich des größten Hafenfestes der Welt jedes Jahr mehr Aktionen statt. 2011 erwartet die Besucher eine maritime Mischung aus Live-Musik, Wissenswertem rund um die Hamburger Hafenwelt und Aktionen für Kinder. Ein Höhepunkt im Wortsinn ist das 60 Meter große Riesenrad am Strandkai 1, das einen fantastischen Blick über den Hafen ermöglicht. Stimmungsvoll geht es am Samstagabend beim Lichterfest mit rund 70 Feuertöpfen entlang der Sandtorkaimauer und der Magellan-Terrassen zu. Besonders spannend für kleine Besucher dürften die Vorführungen im Heros Tauchcontainer sein, in dem Unterwasserarbeiten wie Schweißen und Brennen gezeigt werden. Erstmals beteiligt sich auch das Überseequartier am Magdeburger Hafen und lädt unter anderem mit einer großen Fotoausstellung unter freiem Himmel auf dem Überseeboulevard zur Entdeckungstour ein.

Norddeutsche Urlaubsregionen stellen sich vor
Premiere auf dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG feiert die „Elbe-Meile“ auf der Niederbaumbrücke. Hier informieren die Tourismusorganisationen Flusslandschaft Elbe, Elbtalau-Wendland, Mecklenburg-Schwerin, Prignitz und Lüneburger Heide über Tagestouren oder einen Kurzurlaub entlang der Elbe. Außerdem stellen sich Bremerhaven mit dem „Promobus“ und der Landkreis Stade mit dem „Vogelkieckerbus“ vor.

Mehr Infos zum Hafengeburtstag >>.

 
24.03.2011

Seawind-Komplett-Set: Baukasten+Servos+Fernsteuerung für nur 375,- Euro

Für alle Freunde des Modellsegelns haben wir ein neues Angebot: Die rund ein Meter lange Kysoho Seawind zusammen mit allen benötigten Teilen im Set! Enthalten sind wirklich alle Teile die man braucht um das Boot fertig zu bauen und segelklar zu machen. Der Baukasten, ein starker Segelservo, ein Ruderservo, eine 2,4 GHz Fernsteuerung und alle weiteren Elektrik-Teile wie Batteriekasten und Schalter. Das ganze Set gibt es zum Komplett-Preis von 375,- Euro zzgl. ggf. Versand. Der Seawind-Baukasten von Kyosho ist auch perfekt für Anfänger. Der Rumpf wird in einem Teil geliefert, d.h. das schwierige Verkleben von Rumpf und Deck entfällt. Alle weiteren Bauschritte sind ohne Vorkenntnisse und mit wenig Aufwand ausführbar. Insgesamt kann man das Modell in 6 - 10 Stunden fertig bauen und segeln gehen. Fertig gebaut entspricht das Boot dann den Seawind-Regeln der amerikanischen Klassenvereinigung und darf auf Seawind-Regatten gesegelt werden. Gerne stellen wir den Kontakt zu anderen Seawind-Seglern her!

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24.03.2011

Design your boat! Individuelles AC60 Modellsegelboot bis 31.03.2011 stark reduziert!

Sparen Sie mit einer Bestellung bis zum 31.03.2011 bis zu 40,- Euro! Das individuelle AC60 Modellboot in blau - mit Ihrem WUNSCHDESIGN - gibt es bis zum 31. März 2011 zum reduzierten Preis von nur noch 259,- Euro statt für sonst 299,- Euro! Das Beste ist: alles ist schon dabei! Fernsteuerung, Segel, Rigg und vieles mehr! Sogar das Design auf Rumpf und Segeln gestalten unsere professionellen Grafikdesigner ganz nach Ihren individuellen Vorgaben. Senden Sie uns Ihr Firmen-Logo, ein Foto oder andere Dateien, wir bringen alles was druckbar ist auf den Segeln und den Rumpfaufklebern an! Damit ist das rund 61cm lange Schiff ein echter unkopierbarer Hingucker für´s Büro und den Hafen. Ein prima Geschenk für Freunde und Kollegen!
Wie immer alles natürlich nur so lange der Vorrat reicht und ggf. zzgl. Versandkosten. Auf dieses Angebot kann kein Mengenrabatt gewährt werden.

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24.03.2011

Endlich wieder lieferbar: Karbon-Kiele und Karbon-Ruder made in Germany

Wir haben Verstärkung bekommen und können nun endlich wieder unsere gefragten Karbon-Tuningteile für die AC60 bzw. Kyosho Fortune 612 und die Kyosho Seawind bzw. den VO60 sofort liefern! Insbesondere die AC60 Tuning-Kiele sind sehr beliebt, da mit Ihnen der AC60 auch bei deutlich mehr Wind noch mit Leichtwindsegeln gefahren werden kann, weniger unterschneidet und deutlich höher am Wind segelt.
Gleiches gilt fast ausnahmslos für die VO60 bzw. Seawind Tuning-Kiele. Auch sie verlagern den Gewichtsschwerpunkt etwas nach Achtern, so dass Ihr Boot die Nase nicht ganz so schnell in die Welle steckt. Weitere Vorteile, wie z.B. verringerte Krängung und dadurch besseres Handling bei stärkerem Wind gehen mit dem strömungsoptimierten Ballast einher.
Weitere Daten können Sie den einzelnen Artikelbeschreibungen entnehmen.

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AC60 / Fortune 612 Tuning-Teile >>.

 
24.03.2011

5. Regatta im Rahmen des Klindworth Glühwein-Cup 2010 / 2011

Im Rahmen des hier schon hin und wieder erwähnten Klindworth Glühwein-Cup, starten unter anderem die AC60 / Fortune 612 Modellsegelboote bereits zur 5. Regatta der Saison 2010/2011 in Röbel/Müritz. Austragungsort ist diesmal am Club der Segelkameradschaft Waren e.V. Start ist am 27. März 2011 um 13 Uhr. Neben den AC60 dürfen auch Modellboote vom Typ Victoria und Phönix 870 sowie größere Modelle starten. Für alle Modelle, die größer als die Phoenix sind, gibt es die sog. Big Boat Wertung. Alle anderen genannten Bootstypen werden jeweils als Einheitsklassen gewertet.
Wegbeschreibung zur Regattastrecke vor Ort: Volksbad-Einfahrt über Kamerun erster Abzweig links- zwischen den Gärten fahren. Das Meldegeld beträgt 2,- Euro.

Mehr zum Glhwein-Cup >>.

 
24.03.2011

Barcelona World Race: Entscheidung keineswegs gefallen

Die Vorsprünge schmelzen dahin und die Leichtwind-Tage machen dem führenden Schiff, der Virbac-Paprec das halten der Führung immer schwieriger. Loic Peyron und Jean-Pierre Dick haben daraufhin einen Joker ausgepackt und in den sog. "Ghost Mode" gewechselt. Das heißt das Boot wird unsichtbar auf dem Tracking und die Konkurrenten wissen nicht wie das Boot voran kommt. Nach dem Reglement des Barcelona World Race ist die Nutzung dieses Jakers auf die Dauer von 36 Stunden und vier Einsätze während der Regatta beschränkt. Virbac-Paprec hatte vor aktivierung des Ghost Mode nur noch einen Vorsprung von 250 nm vor Mapfre und die beiden Skipper Peyron und Dick wollten auch in einem Funkgespräch nicht preisgeben, wie sie eine vor ihnen liegende Hochdruckzone umschiffen wollten. Ob die beiden damit wirklich einen Vorteil gegenüber den Verfolgern gewinnen wird sich am morgigen späteren Abend zeigen, wenn das Tracking wieder aktiviert werden muss.
Boris Herrmann und Ryan Breymaier auf der Neutrogena haben derzeit ganz andere Sorgen. Sie hatten wie viele andere eine Dauer von ca. 90 Tagen eingeplant und entsprechendes Proviant gebunkert. Nun haben aber etliche Leichtwindphasen die erwartete Ankunft doch deutlich verschoben und die Nahrung wird knapp. Dieses Problem haben alle Boote, die einen Reparaturstopp einlegen mussten nicht. Legen Breymaier und Herrmann nun aber noch einen Stopp ein, müssen sie 48 Stunden stoppen. So sieht es das Reglement vor. Das sich solch ein Stopp auch positiv auswirken kann, zeigt gerade die Hugo Boss. Sie hat nach ihrem Stopp auf den Falkland Inseln nun eine schöne Starkwindzone vor sich und kann das ganze Potenzial des Bootes ausspielen.
Vor allen Booten liegt aber noch die Passage vom Atlantik ins Mittelmeer. Schon zu Beginn des Rennens hatte sich gezeigt, dass diese Passage nicht ganz einfach zu nehmen ist und das Klassement gehörig durcheinander wirbeln kann. Zum Teil hatten die Boote mehrere Tage für die zwar kurze aber gefährliche und komplizierte Passage von Barcelona in den Atlantik gebraucht. Das könnte das entschieden geglaubte Rennen wieder interessant machen. Derzeit sind die Positionen wie folgt verteilt: vermutlich noch Erster ist Virbac-Paprec, Zweiter Mapfre, dann folgen mit nicht ganz 900 nm Abstand Renault und etwas über 950 nm Abstand Estrella Damm. Neutrogena mit dem einzigen Deutschen an Bord ist auf Platz fünf abgerutscht und liegt mit knapp über 1.000nm Abstand zum vermutlich zweiten nicht gerade in Schlagdistanz. Dafür, dass Boris und Ryan aber mit Kielschaden unterwegs sind, halten sich die beiden mehr als gut. Hinter Neutrogena folgen mit rund 500 nm Abstand zu ihnen Geas und dann mit über 2.500 nm Abstand auf Neutrogena die Hugo Boss.

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Bilder vom BWR >>.

 
24.03.2011

America´s Cup: ausser einem Trainingsschlag nichts Neues

Zwar berichten alle Segelmedien über den ersten gemeinsamen Trainingsschlag mehrerer Teams, etwas wirklich Neues aber gibt es vom America´s Cup nicht zu berichten. Alle scheinen sich die neuen AC45 Katamarane, auf denen die Vorregatten des Loius Vuitton Cups ausgetragen werden sollen, schön zu reden. Wenig Konkretes aber dringt nach Aussen. Ein noch inkognito segelndes Team mit Ian Percy am Ruder war wohl bei dem genannten Trainingsschlag, der vor Auckland stattfand, dabei. Damit sind es wohl nun sieben Teams, die Oracle die Kanne abnehmen wollen. Aber sind das alle? Noch knapp 7 Tage haben andere Teams Zeit zu melden und Larry Elisson mit seinem Flügelmonster herauszufordern. Wir bleiben am Ball... oder besser: am Cup.


 
24.03.2011

505 - sieht gut aus und segelt schnell

Am kommenden Wochenende starten auf Hamilton Island in Australien die 505er Worlds. Grund genug Ihnen heute den 505er als Boot der Woche zu präsentieren. Doch noch kurz zur WM: die wird wie im vergangenen Jahr von SAP unterstützt und im Internet medial bestens präsentiert. Ein Besuch der offiziellen WM-Website lohnst sich also.
Aber nun zum Boot. Der 505 wird von der Klassenvereinigung als ideales "Racing Dinghy für anspruchsvolle Regattasegler" präsentiert und genau das ist er auch. Die von der KV genannten Eigenschaften "schnell, wendig und lebendig" treffen wohl zu. Große Teilnehmerfelder, in denen sich gerne auch Hasso Plattner, einer der SAP Gründer und Segelsport begeisterter Wirtschaftskapitän, tummelt, sorgen für taktisch anspruchsvolle Regatten. Auch der gerade beim Barcelona World Race segelnde Boris Herrmann segelte 505er.
Wie beim Flying Dutchman ist der Vorschoter beim 505 im Trapez. Es gibt zu dem weitere Gemeinsamkeiten mit dem FD. So z.B. die Spi-Trompete am Bug. Der 505er ist zwar eine Einheitsklasse, aber dennoch gibt es mehrere Hersteller.

Technische Daten:
Länge: 505cm
Breite: 194cm
Gewicht segelklar: 127,4kg
Segelfläche: 16,4qm
Spi: max. 22qm

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17.03.2011

AC60 meist gesegelte Klasse beim Klindwoth Glühwein-Cup in Röbel

Bei der vierten Regatta des Klindworth Glühwein-Cup in Röbel/Müritz trafen sich Modellboot-Segler verschiedener Klassen in der örtlichen Müritztherme. Sieben Windmaschinen sorgten für perfekte Bedingungen im Schwimmbecken. Ab 19 Uhr gehörte das Wasserbecken den Modell-Seglern, die sogar von einer Caipi-Bar versorgt wurden. Jede Klasse segelte den Abend über insgesamt sechs Wettfahrten.
Die AC60 Klasse war mit 12 Startern die am zahlreichsten vertretene Klasse. Sieger wurde Thomas Rehm, der damit den von stockmaritime gestifteten Pokal und einen AC60 Segelsatz im Sieger-Design gewann.
Thomas Rehm war an diesem Abend auch in der Victoria-Klasse erfolgreich. Die Victoria des Herstellers Thunder Tiger wird in wenigen Tagen auch bei stockmaritime erhältlich sein - auch in einer getunten und segelklaren Version mit dem Namen IOR78.

Einen ausführlichen Regatta-Bericht finden Sie auf der Website der Veranstaltung,

Mehr Infos zum Klindworth Glhwein-Cup >>.

 
17.03.2011

SONDERAKTION: AC60 Starter-Set bis 31.03.2011 für nur noch 269,- Euro

Ab sofort gibt es das AC60 Starter-Set mit AC60 Modellboot, Boots-Tragetasche und allen benötigten Akkus, sowie Ladegerät zum sensationellen Sonderpreis von 269,- Euro! Mit diesem Set können Sie sofort los segeln und müssen keine zusätzlichen Teile, Akkus oder Batterien erwerben. Alles ist schon dabei! Das Modellboot, eine Fortune 612 II ist schon getunt und damit eine AC60. Spi-Tuch-Segel mit Kohlefaser-Latte und die coole Ass099 "stockmaritime" Optik sind montiert. Da kann jede Regatta kommen! Dieses Set-Angebot gibt es nur bei stockmaritime und Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf satte 27,- Euro! Das Angebot gilt bis 31.03.2011 oder so lange Vorrat reicht. Alle Preise inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand.

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17.03.2011

SONDERAKTION: Kyosho Fortune 612 II für nur 149,- Euro inkl. GRATIS Matschband

In dieser Sonderaktion bieten wir Ihnen die segelfertige original Kyosho Fortune 612 II Modellyacht bis 31.03.2011 zum einmaligen Sonderpreis von 149,- Euro inklusive einem zusätzlichen Dichtband, dem sog. Matschband (Art.Nr.: zuma, Preis einzeln, 3,99 Euro) an. Damit sparen Sie im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers bis zu 103,99 Euro und im Vergleich zu unserem bisherigen Preis immerhin noch 22,99 Euro. Jetzt zuschlagen lohnt sich also doppelt! Alle Bestellungen mit Datum vom morgigen Freitag (18.03.2011) erhalten zusätzlich noch ein gratis Edelstahlschrauben-Set im Wert von 6,- Euro! Damit ausgerüstet ist die Fortune auch 100% Meerwasser geeignet. Das Kleingedruckte: das Sonderangebot gilt bis einschließlich 31.03.2011 oder so lange der Vorrat reicht. Alle Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versand.

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17.03.2011

hanseboot ancora boat show 2011 mit mehr Ausstellern und neuen Rahmenprogrammpunkten

Mit einem Ausstellerplus und einem erweiterten Rahmenprogramm auf dem Wasser und an Land öffnet die zweite hanseboot ancora boat show vom 26. bis 29. Mai 2011 in Neustadt in Holstein ihre Tore. Auf Norddeutschlands größter Bootsmesse im Wasser präsentieren über 135 Hersteller, Händler und Dienstleister Segelyachten und Motorboote aus diversen Preis- und Größenklassen in ihrem Element und informieren in mehr als 60 Pavillons über eine umfangreiche Auswahl an Ausrüstung und Zubehör sowie Serviceangebote rund um den Wassersport.

Nach dem erfolgreichen Einstieg der Hamburg Messe und Congress GmbH bei der etablierten In-Water Bootsausstellung in der Lübecker Bucht im vergangenen Jahr, hat sich das hanseboot-Team für die zweite Auflage der schwimmenden Bootsmesse klare Ziele gesetzt: „Wir werden im anspruchsvollen, maritimen Ambiente der ancora Marina eine große Bandbreite des europäischen Segel- und Motorbootbaus zeigen. Durch neue Mitmach- und Informationsangebote im Rahmenprogramm sollen erfahrene Wassersportler, Neueinsteiger und natürlich der Nachwuchs angesprochen werden“, erklärt Heike Schlimbach, Projektleiterin der hanseboot. „Zudem möchten wir mit dem Engagement in Neustadt gut fünf Monate vor der Internationalen Bootsmesse in Hamburg unsere Kunden in Norddeutschland sowie in Skandinavien und auf dem Baltikum erreichen.“

Die Hauptattraktion der hanseboot ancora boat show sind die rund 120 Boote und Yachten, die an den Steg- und Pieranlagen im Südhafen der ancora Marina festmachen und nach Absprache auch getestet werden können. Neben den ortsansässigen Händlern präsentieren europäische Werften sowie Vertriebspartner aus ganz Deutschland pünktlich zum Saisonauftakt Trends und Neuheiten der Branche. Überzeugt von dem Konzept der schwimmenden Bootsmesse zeigen auch Neuaussteller wie der Katamaranhändler Euro Cats aus Bonn und die polnische Werft Conrad Shipyard Ende Mai erstmals in Neustadt Flagge. Zu den Segelyacht-Hinguckern im Hafenbecken werden zum Beispiel die als „European Yacht of the Year 2011“ in der Kategorie Performance-Cruiser ausgezeichnete Elan 350 zählen sowie die neue Hallberg-Rassy 64, die mit 19,85 Meter Länge die größte Yacht ist, die die schwedische Werft bisher gebaut hat. Einen spannenden Rundgang für Motorbootliebhaber gewährleistet beispielsweise die Firma Azzurro Yachten, die als deutscher Exklusivimporteur Modelle der finnischen Fabrikate Aquador, Flipper und Bella in der ancora Marina vorstellt. Der Neustädter Händler Brauckmann Boote zeigt Modelle der britischen Werft Princess Yachts, und Nautic Yachting ist mit einer Flotte der schwedischen Nimbus-Motoryachten vertreten.

Auf dem Ausrüstungs- und Zubehörmarkt in mehr als 60 Pagodenzelten an der Pier gibt es jede Menge Neuentwicklungen und Nützliches für die Freizeit auf dem Wasser. Namhafte Anbieter wie zum Beispiel Bernhardt Apparatebau (Secumar Rettungsmittel), HanseNautic (Nautische Instrumente und Publikationen), B.I.S. Electronics (Bordelektronik), SPW (Drehflügel- und Faltpropeller) sowie Firmenich (Yachtversicherungen) und viele weitere Aussteller präsentieren auf der hanseboot ancora boat show pünktlich zum Saisonstart ihre Produkte und Dienstleistungen.

Auf einer neuen Wassereventfläche mit Zuschauertribüne und Moderation wird von morgens bis abends ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Tipps und Tricks für Wassersportexperten und -einsteiger sowie actionreichen Unterhaltungsangeboten für die ganze Familie geboten. Verschiedene Aussteller und Partner zeigen hier spannende Live-Demos aus den Bereichen Sport, Spaß und Sicherheit. So wird zum Beispiel wertvolles Expertenwissen beim Riggtrimm an Bord einer Yacht verraten. In einer Gemeinschaftsaktion führen die Bundesmarine und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) eindrucksvolle Bergungseinsätze mit einem SAR-Hubschrauber vor. Während bei Kenterübungen, Rettungsinsel- und Schwimmwestenvorführungen ebenfalls der Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht, fordern weitere geplante Programmpunkte wie Freestyle-Windsurfen und Stand-Up-Paddling Geschicklichkeit und Fitness der Teilnehmer.

Eine gelungene Mischung aus Action und Fortbildung bietet das kostenlose Motorbootfahrtraining speziell für Frauen, zu dem die Veranstalter gemeinsam mit der Zeitschrift „boote“ von Freitag bis Sonntag einladen. Auf einem Motorboot vom Typ Frauscher 686 Lido (V6-Diesel von Volkswagen Marine, 230 PS) können angehende Steuerfrauen mit einer erfahrenen Skipperin an Bord ihr Selbstbewusstsein wortwörtlich neu erfahren. Auch Mädchen und Jungen zwischen sechs und 16 Jahren haben während der hanseboot ancora boat show Gelegenheit, erste Erfahrungen am Steuer eines motorisierten Schlauchbootes sammeln.

Für die jungen Besucher gibt es an Land außerdem eine Riesenrutsche des Technischen Hilfswerks und Bootsbau unter fachmännischer Anleitung. Erwachsene können ihr Wissen in spannenden Kurzvorträgen zu vielfältigen Fachthemen erweitern und Praxiserfahrung beim Trailer-Fahrtraining sammeln. Verschiedene Gastronomieanbieter und eine Bühne mit Live-Musik (am Samstag und Sonntag) bieten den Rahmen für gesellige Gespräche, gute Unterhaltung und genussvolle Stunden in maritimer Atmosphäre.

Die hanseboot ancora boat show findet vom 26. bis 29. Mai 2011 in der ancora Marina in Neustadt/Holstein statt. Geöffnet ist am Donnerstag von 13 bis 18 Uhr und von Freitag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt auf das Messegelände ist frei.

Weitere Informationen hier >>.

 
17.03.2011

Bei Regatten mit der Insassen-Unfallversicherung von Firmenich eine Länge voraus

„Klar zur Wende“ ruft der Skipper einer Regattayacht. Schnell machen sich die Crewmitglieder auf der hohen Kante bereit für den Wechsel auf den anderen Bug. Der Steuermann ruft „Ree“ und legt das Ruder um. Schoten fliegen, Winschen rasseln und die Segler auf der Kante wechseln die Seite. Ein Routinemanöver. Tausend Mal geübt, tausendmal gemacht. Die Crew ist eingespielt und doch läuft etwas schief. Ein Mitsegler kommt ins stolpern und tritt auf den Schotwagen statt auf das Deck. Er rutscht weg, es gibt ein Knacken und einer der Fußknochen bricht.

„Unfälle auf Regattabahnen ereignen sich leider häufig. Anders als beim Fahrtensegeln ist der Raum eng und nicht selten werden Teilnehmer gezwungen innerhalb von Sekunden ein Manöver auszuführen“, weiß Thomas Gibson, selbst begeisterter Regattasegler und Abteilungsleiter bei Firmenich Yachtversicherungen. „Leider bleiben solche Unfälle nicht immer ohne Folgen. Ein gequetschter Finger durch die Schot, eine Kopfverletzung durch den Großbaum oder aber eben auch Brüche sind keine Seltenheit. Beispiele und Situationen, in denen unerwartete tragische Unfälle an Bord einer Yacht passieren können, gibt es viele.“ In einer solchen Situation sind Eigner und Mitsegler im Vorteil, für die eine Insassen-Unfallversicherung besteht. Sie bietet der Crew Schutz vor finanziellen Folgen nach Unfällen an Bord, die zur Invalidität oder gar einem Todesfall führen.

Firmenich Yachtversicherungen verfügt im Segment der Yacht-Insassen-Unfall-Versicherung über eines der besten Angebote am Markt und bietet sowohl Eignern als auch Crewmitgliedern weltweiten Schutz vor den teils weit reichenden Folgekosten schwerwiegender Unfälle an Bord, unabhängig davon, ob jemand für den Unfall verantwortlich ist oder nicht. Dies betrifft insbesondere die Deckungssummen und Zusatzleistungen. So gilt die Versicherung beispielsweise nicht nur an Bord, sondern auch auf dem Bootssteg beim Betreten und Verlassen des Schiffes. Selbstverständlich ist eine solche Versicherung auch für Segler abseits der Regattabahn interessant. Gilt sie doch auch bei einer Reparatur im Masttopp, Fahrten mit dem Beiboot, beim Schwimmen und Tauchen vom Boot aus sowie im Winterlager. Darüber hinaus sind Such-, Rettungs- und Bergungseinsätze sowie Transport- oder Überführungskosten für Personen bis € 35.000,- prämienfrei mitversichert.

Dem nicht genug, räumt Firmenich Yachtversicherungen seinen Kunden lange Fristen zur Geltendmachung einer möglichen Invalidität ein. Aufgrund einer kostenfrei eingeschlossenen Progression von 225% kann die Deckungssumme dabei bis zu 1,8 Millionen Euro betragen. Und nicht zu Letzt deckt die Versicherung Kosten für kosmetische Operationen oder eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes sowie Hilfeleistungen bei Schwerverletzten und eine Kurkostenbeihilfe.

Der Start in die neue Regattasaison steht bevor. Eigner sollten daher jetzt prüfen, inwieweit ein solcher Schutz über eine Insassen-Unfallversicherung besteht. Das Team von Firmenich Yachtversicherungen ist dabei gerne behilflich. Crews, die sicher gehen wollen, dass sie im Ernstfall ausreichenden Versicherungsschutz genießen, bietet Firmenich Yachtversicherungen deshalb die Möglichkeit, schnell und unkompliziert unter Telefon: 040 - 328 101 731 oder E-mail info@firmenich-yacht.de ein Angebot anzufordern. Alternativ prüfen die Mitarbeiter auch gerne einen bestehenden Vertrag – egal von welchem Anbieter – auf Herz und Nieren und entwickeln bei Bedarf individuelle Lösungsvorschläge.

Zur Website von Firmenich >>.

 
17.03.2011

Neue Flotte lockt Weltelite: 14. Match Race Germany fast „ausgebucht“

Das 14. Match Race Germany ist schon zum Saisonstart so gut wie ausgebucht: Sechs Weltklasse-Skipper der World Match Racing Tour sind für den Deutschen Grand Prix der Match Racer bereits gesetzt, darunter der viermalige Weltmeister Peter Gilmour. Dazu bewerben sich ein Dutzend namhafte Segler wie America’s Cup-Steuermann Betrand Pacé um die verbleibenden sechs der insgesamt zwölf Startplätze. Zwei davon sind bereits für den Deutschen Match Race Meister Stefan Meister aus Berlin und den Schweden Björn Hansen als Sieger des Berlin Match Race 2010 reserviert. Bleiben vier Startplätze für die Schlange stehenden Profis.

Zwei von ihnen haben beste Aussichten, für den Kampf um den Großen Preis von Deutschland zugelassen zu werden. „Wir freuen uns auf die Crew von Markus Wieser, der wir zehn Jahre nach ihrem letzten großen Match-Race-Sieg am Bodensee eine Wild Card geben möchten. Und wir hoffen, dass wir auch America’s Cup-Steuermann Karol Jablonski in Langenargen begrüßen können werden“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg.

Wieser und Jablonski wollen´s wissen

Markus Wieser freut sich schon auf sein Comeback im Match Race Germany: „Es ist schön, wieder dabei zu sein. Und natürlich wollen wir alles geben, um zehn Jahre nach unserem ersten Sieg 2001 noch einmal zu gewinnen.“ Karol Jablonski dagegen hat in Langenargen zwar schon große Duelle, aber noch nicht die Regatta gewonnen. Ein Sieg auf dem Bodensee fehlt dem großen Blonden aus Masuren noch. „Es ist schon lange her, das ich im Langenargen gesegelt bin. Das Match Race Germany hat bei mir sehr positive Erinnerungen hinterlassen. Perfekte Organisation, sehr sehr viele Zuschauer, eine einmalige Atmosphäre. Ich möchte es noch einmal erleben und dass ist der Grund warum ich zum MRG kommen möchte“ für Jablonski hinzu.
Eberhard Magg sagt: „Sowohl Wieser als auch Jablonski stehen für Match-Race-Kunst vom Feinsten, bürgen für spannende Duelle und sind bei unseren Zuschauern sehr beliebt.“

Neue Bavaria-Flotte

Deutschlands führendes Match Race startet aber nicht nur sportlich stark besetzt in die Saison 2011. Mit einer werftneuen Flotte von sieben Yachten vom Typ Bavaria 40S haben die Veranstalter ihren Ruf als eine der wichtigsten Regatten der World Match Racing Tour (WMRT) einmal mehr unterstrichen. „Mit einem solchen Investment“, so WMRT-CEO Jim O’Toole, „wird das Match Race Germany international eine Schlüsselrolle spielen.“ Lob gab es bei der Weltpremiere im Januar auf der boot in Düsseldorf von Bavaria-Kenner und Segelprofi Markus Wieser: „Bavaria hat den richtigen Knopf gedrückt und mit der 40S eine herausragende Symbiose aus Regattayacht und anspruchsvollem Cruiser mit viel Komfort geschaffen.“ Für die hochmoderne neue Flotte hat Match-Race-Germany-Partner Selden eine exklusive Rigg-Edition auflegt. Pfeiffer Marine ist als Lieferant von Klampen und Scheuerleisten neu im Match-Race-Boot, Nautisattler lieferte maßgeschneiderte perfekt sitzende Polster und Persennige. So gut gerüstet werden die Bavarias Ende März in ihren neuen Heimathafen Ultramarin in Kressbronn einlaufen.

Heimathafen Ultramarin

Die Meichle + Mohr Marina Ultramarin ist seit der Premiere 1997 treuer Partner des Match Race Germany. Geschäftsführer Clemens Meichle sagt: „Das Match Race Germany ist die beste Veranstaltung am Bodensee und eine herausragende Werbung für das Revier, als Veranstaltung einfach ein absoluter Hochkaräter und jedes Jahr im Frühling großes Thema bei unseren Liegeplatzinhabern.“ Clemens Meichle schätzt die gelungene Match-Race-Mischung Mischung aus Segelaction der Extraklasse und viel Unterhaltung an Land: „Damit bietet das Match Race Germany eine perfekte Bühne für den Segelsport, aber auch für die engagierten nationalen und internationalen Partner und ihre Gäste, die jedes Jahr mehr werden.“

Den positven Trend bestätigt Veranstalter Harald Thierer, Partner von Eberhard Magg und Bernd Buck in der Match Race Germany GmbH: „Nach dem schwierigen letzten Jahr blicken wir nun mit sehr positiven Vorzeichen auf das MRG 2011. Im Sponsoring ist ein Aufwärtstrend zu spüren, ganz deutlich merken wir im das im Bereich Hospitality und Business-Center, wo wir uns über einen deutlichen Zuwachs an Gästen freuen. Schon jetzt erwarten wir zum Match Race Germany über 500 Gäste unserer Sponsoren. Die neuen und größeren Yachten bieten natürlich auch unseren Partnern eine neue und sehr attraktive Werbefläche. Der Trend geht eindeutig zu individuellen, ganzjährigen Sponsoringpaketen, die wir im, aber auch außerhalb des Match Race Germany mit dem Match Center Germany umsetzen können. Die Anforderungen sind größer und komplexer geworden – dafür sind wir bestens aufgestellt.“

Startschuss für die World Match Racing Tour 2011

Zur 14. Auflage 2011 rechnen die Veranstalter mit rund 35.000 Zuschauern an fünf Veranstaltungen Ende Mai. Die Profis segeln um 50.000 US$ Preisgeld und 100 wertvolle Punkte für die Saisonwertung der World Match Racing Tour, die am Ende des Jahres nach dem finalen Weltmeisterschaftslauf beim Monsoon Cup in Malaysia insgesamt 500.000 US-Dollar aus dem Bonus-Pool an die besten neun Skipper der Tour ausschütten.

2011 bilden neun Regatten die World Match Racing Tour, die vom 10. bis 15. Mai in französischen Gewässern vor Marseille durchstartet, neun Tage später in Deutschland fortgesetzt wird und nach weiteren sechs Stopps in Korea, Portugal, Dänemark , Portugal, der Schweiz und auf Bermuda schließlich in Malaysia ihr Finale erlebt.

Sponsoren 2011 des Match Race Germany

Bavaria Yachtbau, Ultramarin, Stihl, Württembergische Versicherung, Nautisattler, Nagel Baumaschinen, Marinepool, Selden Masts AB, HHP, Layer Grosshandel, Liros Ropes, Pfeiffer Marine, Uwe Schriever Yachttransporte, Elvström Sails, Yachten Meltl, Schwäbische Zeitung, Seglerzeitung, Regio TV Euro 3; Interboot, Messe Friedrichshafen, Versicherungsbüro Riedle&Zartl, Holstein Media, Gemeinde Langenargen, Gerolsteiner, Winterhalter Gastronom, Intersky, Stream 5, Kaenon, Kosta Boda, Match Center Germany

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Bilder von vergangenen Matchraces am Bodensee >>.

 
17.03.2011

British Kiel Yacht Club erhält 10 neue Yachten von Hallberg-Rassy

Anfang März begann die Saison für Bootsauslieferungen bei Hallberg-Rassy in Ellös. Schon in dieser Woche werden 12 Yachten übergeben, 10 davon an den British Kiel Yacht Club, der zum vierten Mal seine Flotte mit einer Reihe Hallberg-Rassy-Yachten erneuert. Mit diesen Segelbooten hat der BKYC im Laufe der Jahre 44 neue Hallberg-Rassys entgegen genommen.
Die Auslieferung geschieht im Wasser zwischen noch immer sehr viel Eis. Der British Kiel Yacht Club ist ein privater Segelclub mit Basis in Kiel. Das britische Militär mietet die Yachten für ihr Trainingsprogramm. Normalerweise werden die Yachten von der britischen Armee genutzt, aber auch die britische Navy und die britische Air Force oder Personen mit Anbindung an das Militär können die Yachten nutzen. 5-7 Personen sind normalerweise an Bord einer jeden Yacht auf den Trips, die meistens fünf Tage andauern, in Richtung Dänemark führen und um die 150 Seemeilen lang sind. Die Yachten werden vom frühen März bis späten November intensiv gesegelt. Jedes Boot legt zirka 7 000 Seemeilen jährlich zurück, was einer siebenjährigen Segelleistung eines durchschnittlichen normalen Seglers entspricht. Ein Bericht vom RYA Chef-Ausbilder besagt, dass die Yachten zu den best gepflegtesten Segelschulbooten der Welt gehören. Der Club nimmt den Bootsmarkt jedesmal eingehend unter die Lupe, wenn die Flotte ausgetauscht werden soll. Der BKYC ist über seinen neusten Kauf sehr enthusiastisch, es ist ihnen sehr wichtig stabil gebaute Boote zu erwerben, die unter tuffen Verhältnissen gesegelt werden können. Weitere wichtige Faktoren sind der Wert auf dem Gebrauchtbootmarkt, Ersatzteilversorgung und der Geldwert.

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17.03.2011

Regatta-News von Barcelona World Race über das Europa Race bis zum America´s Cup

Beim Volvo Ocean Race wird bei der nächsten Ausgabe ein Boot weniger starten. Der italienischen Gruppe um Giovanni Soldini, der sonst in der Class40 ganz erfolgreich segelt, fehlen offenbar ausreichend finanzielle Mittel. Die Teilnahme am nächsten Volvo Ocean Race wurde daher vom organisierenden Club der Kampagne, dem Yacht Club Italiano offiziell abgesagt. Schon im September 2009 hatte das zuletzt siegreiche Ericsson-Team seine erneute Teilnahme abgesagt. Dafür waren aber Groupama aus Frankreich und Team New Zealand eingestiegen. Darüber hinaus gibt es diverse Meldungen und Gerüchte über weitere Teams aus Europa.
Beim America´s Cupkonnte sich jetzt ein Team weitere finanzielle Mittel sichern. Die Fluglinie Emirates, die das E zum Kürzel des Teams New Zealand (ETNZ) beisteuert, hat nach neusten Pressemeldungen das Engagement bei dem Team verlängert. Die Neuseeländer wollen in jedem Fall an der Vorregatten des America´s Cup mit den AC45 Katamaranen teilnehmen und können das jetzt wohl auch.
Neben den globalen Rennen wie Volvo Ocean Race und Vendée Globe ist derzeit auch ein Europa-Rennen in der Vorbereitung. Die bereits 2009 in Istanbul gestartete und über drei Etappen gesegelte Regatta Europa Race, plant für die diesjährige Ausgabe auch eine Etappe nach Hamburg. Gesegelt wird vom 1. Juli bis 10. August mit IMOCA 60 Yachten. Schon 2009 waren namhafte Skipper am Start, in diesem Jahr wollen Bernard Stamm (Cheminbees Poujoulat), Kito De Pavant (Groupe Bel), Alex Thomson (Hugo Boss) und Marc Guillemot (Safran) starten. Allein diese hochkarätige Besetzung verspricht ein tolles Event. Das besondere am Europs Race ist, dass die IMOCA 60 Renner "crewed", das heißt mit größerer Mannschaft gesegelt werden.
Aber zur Zeit gibt es für den ein oder anderen Skipper, der beim Europa Race starten will noch andere Sorgen. Beim Barcelona World Race kommt der Deutschen Liebling und durchaus mittlerweile Mitfavorit, Boris Herrmann gut voran - trotz Kiel-Schaden. Durch ein Problem mit der Hydraulik läßt sich das Ding nur noch rund 15 Grad schwenken. Vor Cap Horn mussten sich Boris und sein Partner Ryan Breymaier von Thomas Coville auf seinem extremen Trimaran "Sodebo" überholen lassen. Coville filmte die beiden sympathischen Segler dabei. Nicht ganz so spaßig lief das BWR für die Crews von "Foncia", "Mirabaud", "Grupe Bel", "Hugo Boss", "Président" und "Central Lechera Asturiana". Von den genannten Teams sind bis auf "Hugo Boss" und "Central Lechera Asturiana" alle bereits endgültig aus dem Rennen. Hauptgründe sind Mastbrüche und Kielprobleme. "Hugo Boss" ist gerade dabei einen Hafen auf den Falkland-Inseln anzulaufen um Reparaturen vorzunehmen und auch "Central Lechera Asturiana" muss in einem Hafen reparieren und liegt bereits in Wellington. Boris Herrmann und Ryan Breymaier liegen mit "Neutrogena" derzeit auf Rang vier und haben die gerade rund 5 Knoten schneller segelnde "Estrella Damm" mit einem Abstand von nur 44nm im Nacken. Vor Boris und Ryan sind es rund 221 nm bis zur "Renault" auf Rang drei. Wir sind gespannt was das Wochenende bringt!

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17.03.2011

Ker 40 leicht, schnell, robust

Jason Ker hat wieder ein neues Boot gezeichnet. Dir Ker 40. Eine Yacht, optimiert für das IRC Rating und im Schnitt 2,5t leichter als ein gleich großer Cruiser-Racer. Bereits sechs Eigner haben das Boot bestellt und wollen die Ersten sein, die bei 6-12 Knoten Wind an der Kreuz ein mehr als nur Wettbewerbsfähiges Schiff segeln. Auch vor dem Wind ist die Ker 40 wohl oberhalb ihres Ratings unterwegs und wird von manch einem schon als 40 Fuß TP52 bezeichnet. Drei der Besteller sollen semi-professionelle Segler sein, die das Boot beim fastnet und beim Sydney-Hobart-race segeln wollen. Entsprechend robust und dauerhaft wird die Yacht bei McConaghy Yachts gebaut.
Das Rating nach IRC liegt derzeit bei 1,197. Doch Ker und die zukünftigen Eigner sind sich sicher dieses Rating allemal heraus segeln zu können. Dem Boot wird also eine ungemeine Performance zugeschrieben. Entsprechend wird sie mit besten Harken-Beschlägen ausgestattet werden und trotzdem einen akzeptablen Preis erreichen, da Sie nicht aus Kohlefaser, sondern E-Glass-Sandwich gebaut wird. Über dem Deck ist allerdings wieder alles aus Karbon. Das Rigg soll vom Spezialisten Hall Spars kommen.

Technische Daten:

Länge: 12,20m
Breite: 4,15m
Tiefgang: 2,60m
Gewicht: ca. 4,8t
Mast: Karbon von Hall Spars
Material-Rumpf: GFK Sandwich
IRC-Rating: 1,197
Motor: 30PS Volvo Penta

Mehr ber die Ker 40 >>.

 
03.03.2011

Cargill übernimmt Pionierrolle mit weltweit größtem SkySails-Schiff

Cargill und die SkySails GmbH & Co. KG aus Hamburg, haben einen Vertrag unterzeichnet, um die Treibhausgasemissionen in der Schifffahrt durch die Nutzung von Windenergie zu reduzieren. Das Hamburger Unternehmen SkySails hat eine innovative, patentierte Technologie entwickelt, bei der ein Zugdrachen als zusätzlicher Windantrieb auf dem Schiff installiert wird. Der 320qm große Drachen erzeugt so viel Zugkraft, dass das Schiff bei idealen Segelbedingungen bis zu 35 Prozent weniger Treibstoff verbraucht.
Im Dezember 2011 wird Cargill den Zugdrachen auf einem Handysize-Frachter mit einer Tragfähigkeit von 25.000 bis 30.000 dwt installieren, das Cargill langfristig gechartert hat. Dieses Schiff wird damit das weltweit größte, von einem Zugdrachen angetriebene Wasserfahrzeug. Das System soll bereits im ersten Quartal 2012 einsatzbereit sein. Cargill unterstützt SkySails bei der Weiterentwicklung und Erprobung der Technologie und hat für dieses Projekt bereits eine Partnerschaft mit einem Schiffseigner vereinbart, der sich für den schonenden Umgang mit der Umwelt einsetzt.

Der SkySails-Zugdrachen ist durch ein Seil mit dem Schiff verbunden und wird über eine Steuergondel unter dem Drachen per Computer automatisch gesteuert, so dass die Windverhältnisse optimal genutzt werden können. Der Zugdrachen wird in einer Höhe von 100 bis 420 m betrieben und fliegt Figuren in Form einer acht. Das automatisierte SkySails-System verlangt daher minimalen Bedieneraufwand. Eine automatische Steuerung lenkt den Drachen und reguliert seinen Flug. Alle Daten zum Systembetrieb werden auf einem Monitor auf der Schiffsbrücke angezeigt.
„Wir suchen schon seit geraumer Zeit nach einem Projekt, das branchenführende, umweltfreundliche Technologie in der Schifffahrt fördert, und wir glauben, mit diesem Projekt einen guten und aussagekräftigen Anfang zu machen“, sagte G.J. van den Akker, Leiter des Seetransportbereichs bei Cargill. „Die Schifffahrt wickelt derzeit weltweit 90 Prozent des internationalen Handels ab. In einer Welt begrenzter Ressourcen ist ökologische Verantwortung für Unternehmen von sehr großer Wichtigkeit und auch für den wirtschaftlichen Erfolg sinnvoll. Als einer der weltweit größten Befrachter für Trockenschüttgut nehmen wir diese Verpflichtung sehr ernst. Die SkySails-Technologie senkt nicht nur die Treibhausgasemissionen, sondern sie will auch den Treibstoffverbrauch und die Transportkosten spürbar reduzieren. Wir sind von der Technologie äußerst beeindruckt und sehen die Installation des Systems auf einem unserer gecharterten Schiffe als ersten Schritt zu einer engen und langfristigen Partnerschaft.“

„Wir freuen uns, dass Cargill als erstes Unternehmen unsere Technologie auf einem Schiff dieser Größe einsetzen wird. Cargill zeigt damit seinen Einsatz für die Reduzierung von Treibhausgasen in der Schifffahrt auf beeindruckende Weise“, erklärte SkySails-Geschäftsführer Stephan Wrage. „Es ist für uns ein wichtiger Schritt, dass die SkySails-Technologie schon bald zum ersten Mal auf einem Handysize-Frachter eingesetzt werden wird. Wir sehen großes Potenzial darin künftig auch noch größere Schiffe mit SkySails-Systemen auszurüsten.“ Einer Studie der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) der Vereinten Nationen zufolge könnten durch die breite Nutzung der SkySails-Technologie in der Welthandelsflotte jährlich rund um den Globus bis zu 100 Mio. Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden. Das entspricht 11 Prozent der gesamten CO2-Emissionen Deutschlands.

Cargill befördert jedes Jahr große Mengen an Gütern für die Landwirtschaft, Energiewirtschaft und Industrie weltweit. Obwohl das Unternehmen weder Schiffe besitzt noch selbst betreibt, befördert der Geschäftsbereich Seetransport des Unternehmens jedes Jahr mehr als 185 Mio. Tonnen Fracht von Angebots- zu Nachfrageländern und -regionen.

Zur SkySails Website >>.

 
03.03.2011

Rolex Farr 40-WM 2011: Lokalmatador-Crew "Transfusion" gewinnt

Was für ein Tag, was für ein Finale der Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft 2011. Die Hochspannung entlud sich am Sonnabend (26. Februar) um 16 Uhr in Sydney/Australien, als die italienische Yacht „Nerone“ die Ziellinie drei Boote hinter der einheimischen „Transfusion“ passierte. Dieser Abstand reichte Lokalmatador Guido Belgiorno-Nettis zur Revanche fürs Vorjahr, als er Massimo Mezzaroma und Antonio Sodo Migliori in letzter Minute unterlegen war. So gewann der überglückliche Australier seinen ersten WM-Titel. Die Lüneburger Wolfgang und Angela Schäfer belegten mit der „Struntje Light“ Rang neun.

Eine dreijährige Vorbereitung erfolgreich gekrönt: Für Belgiorno-Nettis wurde ein Traum wahr, „es war phantastisch, was für ein Kampf. Bis zum allerletzten Moment haben wir nie aufgegeben. Der Finaltag war ein guter Tag für uns. Wir hatten das Glück der Tüchtigen, denn wir haben hart gearbeitet und so gut wie alles richtig gemacht.“ Auf der Preisverteilung erhielt Belgiorno-Nettis für seine und die glänzende Leistung seiner Crew die Rolex Farr 40-Weltmeisterschaftstrophäe und ein Rolex Yacht-Master Chronometer.

Auch die Schäfers haben ihr ausgegebenes WM-Ziel, mit einstelligem Platz in der oberen Tabellenhälfte zu landen, letztlich knapp erreicht. „Es wäre aber mehr drin gewesen, denn unsere Bootsgeschwindigkeit war sehr gut“, bilanzierte der Eigner und Steuermann die vier Tage von Sydney. Allein eine umstrittene Disqualifikation im ersten Rennen des zweiten Tages hat der „Struntje Light“ in der Endabrechnung mindestens den sechsten Platz gekostet, so eng liegen die Gegner direkt vor den einzigen deutschen Teilnehmern.

Die Bedingungen waren zum Abschluss der Rolex Farr 40-WM alles andere als einfach. Im ersten der beiden Tagesrennen wehte der leichte Nordostwind nur mit Stärke zwei bis drei, im zweiten mit bis zu vier Beaufort. Dabei kam es besonders auf die Taktik an und darauf, Ruhe zu bewahren. Mühsam erkämpfte Vorteile waren schwierig zu verteidigen; in beiden Wettfahrten gab es etliche Überholspuren. Die „Nerone“ gewann das erste Rennen mit der „Transfusion“ direkt im Kielwasser hinter ihr. Das ist aber nur die erste Hälfte der Geschichte.

Die zweite und entscheidende Wettfahrt gewann Jim Richardsons „Barking Mad“ (USA) ebenfalls mit der „Transfusion“ knapp dahinter. Die „Nerone“ wurde nur Sechste. Das reichte nicht zur Titelverteidigung, die „Transfusion“ war am Ende zwei Punkte besser. Ex-Weltmeister und Klassenpräsident Richardson kletterte durch die Leistung am Schluss noch aufs Podium vor Helmut und Evan Jahn mit der „Flash Gordon“ (ebenfalls USA) sowie Lisa und Martin Hill mit der „Estate Master“ (Australien).

Auf dem Kurs
Das neunte Rennen war ein echter Klassiker. Schon in der Vorstartphase wurden die Karten gemischt. Die „Nerone“ wählte als einziges Team eine Position am Startschiff, niemand anderes überhaupt schien auch dort loszuwollen. Beim Start war das Boot zwar nicht besonders schnell, aber die Crew sich der eigenen Taktik sicher, und Überzeugung gewinnt oft. Die „Transfusion“ lag irgendwo in der Mitte. An der Luvtonne schien das Spiel schon entschieden zu sein. Die Italiener rundeten die Marke als Erste mit einem deutlichen Vorsprung vor der „Flash Gordon“ des in Deutschland geborenen Stararchitekten Jahn.

Die „Transfusion“ dagegen war in der Mitte des Felds in Positionskämpfe verstrickt. Aber ihr Taktiker John Kostecki hat seine Olympiamedaille, den America’s Cup und das Volvo Ocean Race 2002 auf der deutschen Yacht „illbruck“ nicht per Zufall gewonnen. Taktisch gewieft und selbstbewusst gibt er ein Rennen nie vorzeitig verloren und ließ die Crew unerhört oft wenden.

Während die „Nerone“ ihre Führung verteidigte, halste die „Transfusion“ nach der Rundung der ersten Tonne sofort. Dadurch kletterte sie am Leetor schon auf den fünften Platz. Doch damit nicht genug. An der zweiten Luvtonne war sie schon Zweite. Kostecki & Co. kamen den Italienern zwar niemals so nahe, um deren Wettfahrtsieg noch zu gefährden, aber sie hielten die Spannung in der Gesamtwertung aufrecht. In früheren Rolex Farr 40-Weltmeistschaften war es oft „Nerones“ Taktiker Vasco Vascotto gewesen, der aus der Verfolgerrolle im letzten Moment zuschlug. Doch der US-Amerikaner zeigte dem Europäer, dass auch er Nerven wie Drahtseile hat und am Schluss noch hoch pokern kann.

Im zehnten und letzten Rennen trennten zwei Zähler die Hauptprotagonisten, mit Vorteil für Italien. Die drittplatzierte „Flash Gordon“ hatte 22 Punkte dahinter nicht einmal mehr eine theoretische Chance, in den Titelkampf einzugreifen. Jeder, der auf ein Matchrace, also einen Zweikampf der Gladiatoren gehofft hatte, wurde jedoch enttäuscht. Die „Transfusion“-Crew hatte schlicht und ergreifend ihr bestes Rennen zu segeln und zu hoffen, dass genau dies dem Gegner nicht gelingen werde. Sie brauchten für einen Gesamtsieg im Ziel zwei Boote zwischen sich und der „Nerone“.

Bereits am Start sah es gut für die Australier aus. Diesmal war die „Nerone“ in Abwinden gefangen. Segeln in Mitten des Felds schadet der Bootsgeschwindigkeit, weil dort nicht frei agiert werden kann. So war die „Transfusion“ an der ersten Tonne Zweite hinter der „Barking Mad“, Mezzaromas Mannschaft aber nur Achte. Würde die „Nerone“ ein ähnliches Comeback schaffen können wie im Rennen zuvor die „Transfusion“? Nicht auf der ersten Vorwindstrecke. Im Gegenteil. Die Italiener fielen noch weiter zurück und waren als Zwölfte in noch größerer Not.

Der Druck lastete auf den Titelverteidigern. Die „Transfusion“ hatte genug Distanz zwischen sich und den Verfolgern aufgebaut. Ihr blieb nur die Hoffnung, dass die anderen Teilnehmer genug Kampfgeist mitbrachten, um ihre Positionen gegen die Vorjahressieger zu behaupten. Dreien von ihnen gelang es.

Geschichtliches
Diese Rolex Farr 40-WM war ein Event von höchstem Kaliber. Einige der Topnamen im Segeln waren bei einigen der konkurrenzfähigsten Amateureignern an Bord, die ihre Boote selbst steuern müssen. Die Grenzen zwischen Profis und Amateuren zerflossen in punkto Einsatzwillen sowie segeltechnischen Fähig- und Fertigkeiten.

Mit Ihresgleichen wie James Spithill, John Kostecki, Adrian Stead, Grant Simmer, Tom Slingsby, Hamish Pepper, Tom King und Vasco Vascotto unter den Taktikern war es klar, dass es schnell und packend werden würde. Mit dem Titelverteidiger und zwei vormaligen Weltmeistern im Feld waren die Spekulationen über potentielle Gewinner breit gestreut. Die „Nerone“ kam als Favorit in Topform, nachdem sie im Dezember die Rolex Trophy gewonnen hatte und kurz vor der WM auch noch die Australische Meisterschaft. Aber Geschichte ist Geschichte, nur was bei der WM selbst passiert, zählt am Ende.

Die Australier hatten zuletzt bei den Rolex Farr 40-WM 2005 einen Heimsieg gefeiert. Würde das wieder gelingen? Es sah nach dem Auftakt ganz danach aus, als die „Estate Master“ und dann die „Transfusion“ im Zwischenklassement führten. Aber am dritten Tag zeigten die einzigen Italiener, dass sie nicht hergekommen waren, um unter ferner liefen zu landen, und übernahmen die WM-Führung.

Durch ständig wechselndes Glück und Unglück durfte jedermann bis zuletzt nur vermuten, wer am Ende den Bug vorne haben würde. Das Niveau im letzten Rennen ließ den Puls bei allen Zuschauern höher schlagen. Niemand von außen weiß, wie das an Bord der beiden führenden Yachten aussah.

Fünf verschiedene Boote haben während der Serie Tagessiege eingefahren. Überraschenderweise hat die „Nerone“ insgesamt fünf der zehn Wettfahrten gewonnen, während die „Transfusion“ nur einmal siegte. Aber bei den Rolex Farr 40-Weltmeisterschaften ging es schon immer um Konstanz und Schadensbegrenzung, da es kein Streichresultat gibt. Die „Transfusion“ war kein einziges Mal schlechter als Platz sieben, neunmal sogar unter den Top fünf. Die Italiener hatten einen Zehnten als schlechtesten Rang, aber noch drei andere Rennen nicht unter den Top fünf gelandet. Trotzdem war es von beiden Teams unter 20 Booten eine außergewöhnliche Leistung, im Durchschnitt besser als Platz vier gesegelt zu sein. Die „Barking Mad“ als Dritte war im Schnitt nur Sechster.

Randnotizen
Auf die Frage wie ihm die Aufholjagd im vorletzten Rennen gelungen sei, lachte Kostecki und meinte „wir sind einfach nur in die richtige Richtung gesegelt“, indem sie auf dem ersten Vorwindgang früh halsten. „Das war wirklich ein gutes Rennen für uns, von so weit hinten noch nach vorne zu kommen.“ Die Reaktion von Eigner Belgiorno-Nettis betonte die mentale Stärke: „Regattasegeln ist eine großartige Sache. Du kannst dir nie sicher sein, was passiert. Wir sind tief abgetaucht und haben weitergemacht.“

Von seinem Sieg war Belgiorno-Nettis verständlicherweise elektrisiert. „Es war ein Privileg, ein Teil diese Felds gewesen zu sein. Ich möchte den Organisatoren danken, der Farr 40-Vereinigung und allen Eignern, besonders aber der ‚Nerone‘, die ein außergewöhnlich guter Gegner waren und auch nach der Niederlage respektvoll.“

Der unterlegene Taktiker Vascotto erklärte einen Fehler vor dem Start des letzten Rennens: „Wir lagen dicht und dicht mit anderen an der Startlinie und dachten, wir hätten noch zehn Sekunden totzuschlagen. Plötzlich merkten wir, dass es nur noch fünf Sekunden waren, wodurch wir die Kontrolle über den Start verloren.“

Und weiter: „Dann war es mein Ziel, möglichst dicht bei der ‚Transfusion‘ zu bleiben. Zwischendurch waren wir nur anderthalb Bootslängen dahinter. Unglücklicherweise lagen an der Tonne in den ein oder zwei Bootslängen sieben oder acht Boote.“

Auch wenn er geschlagen ist, beweist Vascotto Humor. Seine Abschlussbemerkung sagt viel über den Sportsgeist aus, in dem die Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft ausgetragen wird: „Sydney ist ein phantastischer Ort. Es war am vorletzten Tag phantastisch als wir noch führten. Und er ist immer noch phantastisch, nachdem wir Zweiter geworden sind.“

Abseits des Winds
Der nächste bedeutende Event auf dem Rolex Segelkalender ist die Premiere des Rolex Volcano Race, das am 24. Mai gestartet wird. Der Kurs des 400 Seemeilen langen Hochseerennens führt von Gaeta in Italien nach Süden rund um die Vulkaninsel Stromboli wieder nach Norden ins Ziel vor Capri. Die Regatta ist für alle Maxi-Klassen ausgeschrieben und wird von der internationalen Klassenvereinigung der Maxi-Yachten in Zusammenarbeit mit der Comitato Vela nel Golfo di Gaeta und dem Yacht Club Capri organisiert. Das Rennen ist ein Bestandteil der Rolex Capri Sailing Week.

Die nächste Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft wird im Sommer 2012 in Chicago in den USA stattfinden.

ENDSTAND Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft 2011
Platz. Bootsname, Eigner-Steuermann (Herkunft), R1-R2-R3-R4-R5-R6-R7-R8-R9-R10, Gesamtpunktzahl
1. Transfusion, Guido Belgiorno-Nettis (Australien), 4-4-2-1-7-4-4-5-2-2, 35 Punkte
2. Nerone , Antonio Sodo Migliori & Massimo Mezzaroma (Italien), 2-1-10-8-1-1-6-1-1-6, 37
3. Barking Mad, Jim Richardson (USA), 15-10-5-9-2-3-10-2-5-1, 62
4. Flash Gordon, Helmut & Evan Jahn (USA), 11-2-9-2-8-5-11-3-4-9, 64
5. Estate Master, Lisa & Martin Hill (Australien), 1-8-1-5-9-10-12-12-8-4, 70
6. Goombay Smash, William Douglass (USA), 9-6-17-10-11-16-1-63-3, 82
7. Kokomo, Lang Walker (Australien), 19-5-4-7-5-9-3-7-9-14, 82
8. Hooligan, Marcus Blackmore (Australien), 13-3-6-4-16-14-8-4-6-8, 82
9. Struntje Light, Wolfgang & Angela Schaefer (Lüneburg), 3-13-3-21-4-13-2-8-11-7, 85
10. Voodoo Chile, Andrew Hunn & Lloyd Clark (Australien), 5-9-8-15-3-2-15-16-12-5, 90

Die Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft 2011 wurde vom Royal Sydney Yacht Squadron und der internationalen Farr 40-Klassenvereinigung organisiert.


 
03.03.2011

Mit Bohrhammer und Stethoskop Ein Teakdeck verlegen ist gar nicht so schwer – nur verdammt viel Arbeit

Fauliger, ätzender Geruch liegt in der Luft. Die braune Masse zu meinen Füßen sieht ziemlich unappetitlich aus. Wäre da nicht der Gestank, dann könnte man sogar Leben im Sandwichdeck vermuten.

9. April 2009. Die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen verursachen starke innere Unruhe, das Boot muss aus dem Winterlager und ins Wasser! Beim Betreten des Decks in Höhe der Wanten wird eine Stelle im Teak feucht. Ich stelle mich mit beiden Füßen auf den Bereich - und es tritt Wasser aus. 1 Stunde später bewahrheiten sich die schlimmsten Befürchtungen. Dem vorsichtigen Bohren in den Sikaflex-Nähten des Teakdecks ist inzwischen rohes Aufstemmen gefolgt. Der Vorbesitzer hat die Stäbe des Teakdecks mit Schrauben in den Fugen fixiert, die Schauben wieder entfernt, und die Löcher einfach mit Sika zugeschmiert. Nach ca. 20 Jahren ist durch diese Löcher Wasser in das Balsa des Sandwichdecks gelaufen... und das Balsa angegammelt.

Nach heftiger Diskussion im Familienrat beschließen wir die Totalsanierung in 3 Stufen:
1. Deck bis auf die untere GFK-Schicht entfernen,
2. statt Balsa geschlossen-zelligen Schaum einkleben, und
3. ein neues Teakdeck aufkleben.

Nach Einholen verschiedener Angebote wird klar: Eine deutsche Werftarbeit übersteigt unser Budget, dafür bekommt man schon eine gute gebrauchte BB10. „So schwer kann doch das alles nicht sein!”, denke ich „ Das bisschen Deck entfernen geht doch schnell!”. Teakdecks gibt es fertig zum Aufkleben und sehen gut aus, das hat gerade meine Mutter an Ihrem Folkeboot beweisen.

Nach 2 Monaten und mehr als 70 Arbeitsstunden ist mir klar: Das Entfernen eines Decks und des Balsakerns ist eine miese Drecksarbeit. Das Abschälen des GFKs vom Balsa mit Stemmeisen, Hammer und roher Gewalt ging zumindest zügig voran. Doch das Entfernen des Balsakerns war eine Sysiphusarbeitt. Ein Drittel des Balsaholzes war restlos vergammelt, und ließ sich spielend leicht entfernen. Der Rest war dänische Qualitätsarbeit, und erstaunlich widerstandsfähig. Mit dem Stemmeisen ging es irgendwie, aber schleppend langsam. Der Bohrhammer mit angeschliffenen Meißel pflügte zwar spielend leicht durch das Balsa, traf der Meißel aber auf Kunststoff zwischen dem Balsastücken, bohrte er sich nach unten durch die letzte dünne GFK-Schicht. Und das gab hässliche Löcher in der Kajütdecke. Die Flex war ohrenbetäubend und machte eine unzumutbare Sauerei. Am besten funktionierte der Feinschleifer mit Sägeaufsatz. Nach 3 Stunden Vibration war aber meine Hand taub. Zu aller Ironie war draußen Traumwetter – in der Halle wurde es brütend heiß.

Neben der Arbeit kommen dann noch Ideen und Überraschungen. Unsere Backkistendeckel sind sehr klein. Also säge ich die Öffnungen größer. Wenn schon, denn schon. Im Schiff haben wir recht hässliche Deck-Schott-Verbindungen. Mir kommt die Idee, von oben die Schotten keilförmig auszuhöhlen, und die dann von Oben neu anzulaminieren. Die Reste der runden Öffnung zum Ankerkasten im Bug, die wie sowieso verklebt haben, müssen weg, statt dessen sollen die Teakstäbe durchlaufen. Die Flex bereinigt die Optik. Die Bohrungen für die diversen Beschläge sollte man wohl besser ausbuchsen. Größere Winschen wollten wir schon lange anbauen. So kommen bis zum Ende des Projekts locker 50 Stunden zusätzlich zustande.

Nachdem nun das 3mm starke Restdeck geschliffen ist, tränke ich die gesamte Fläcke mit Epoxy, und laminiere partiell Verstärkungen auf. Allein nur die getränkten Stellen fühlen sich nach dem Aushärten doppelt so biegesteif an.

Wichtig ist ein kraftschlüssiger Übergang vom Rumpf und Kajütaufbau zum neuen Deck. Dafür höhle ich die Ränder mind. 2cm tief aus, um den Hohlraum dann später mit einem Gemisch aus Epoxy und Microfibres aufzufüllen. An die Gemischkante spachtele und schleife ich ein leichtes Gefälle, um die Klebefläche zu vergrößern.

In der Zwischenzeit haben wir verschiedene Angebote und auch Beratung eingeholt. Bei der Wahl des Teakdecks konnte Tischlermeister Behn aus Hamburg durch Flexiblität und Kompetenz überzeugen: Sein Preis ist nicht der niedrigste, aber sehr fair. CTM aus Schleswig unterstützt bei der Materialauswahl. In Anbetracht der hohen Temperaturen in der Halle entschließe ich mich aber abweichend von der Empfehlung der Spezialisten das Epoxy Ampreg 21 mit längstmöglicher Topfzeit zu nehmen.
Dadurch ist es möglich, die Zähigkeit der Klebemasse nach Bedarf einzustellen. Ich mache Tests mit verschiedenen Spachtelformen und Mischungsverhältnissen von Harz und Füller. Das beste Ergebnis bringt ein Fliesenkleber-Zahnspachtel und eine einseitig aufgebrachte honigartige Konsistenz der Mischung aus Collodial Silica, Microballoons und Microfibres. Ergebnis: Der Kleber verteilt sich perfekt und verbindet sich untrennbar mit dem Resopal-Träger des Teakdecks.

Das Einkleben des Schaumkerns gestaltet sich spielend einfach: „Mische” anrühren, aufspachteln, angepasste Schaumkerne einlegen, Entlüftungsvlies auf den Schaum legen, Vakuumfolie drüberlegen und abdichten. Wie von Geisterhand wird der Schaum nach Einschalten der Pumpe auf das Deck gedrückt. Zumindest fast überall. Sobald ein winziges Loch im abgeklebten Folienrand ist, gibt es einen Druckabfall. Aber dank der langen Topfzeit des Klebers bleibt viel Zeit, um alle Löcher zu finden. Da hilft ein Papprohr, das man ans Ohr hält. Für das nächste Mal würde ich mir ein Stethoskop besorgen, das gibt es schon ab 5 EUR. Wenn überall Unterdruck herrscht, sieht man durch die Folie, wie der überschüssiger Kleber seitlich an den Schaumrändern austritt. Dank der Tests mit dem Zahnspachtel ist das nicht viel.

An den glatten Flächen dichtet Packband sehr gut, für rauhe Flächen eignet sich am besten Vakuumband. Das lässt sich ebenfalls nahezu rückstandsfrei entfernen. Achtung, vorher testen! Das Packband lässt sich nur rückstandsfrei entfernen, wenn man nicht die ganz billige Qualität verwendet..

Tipps:
Von der Qualität der Schablone hängt die Passgenauigkeit des vorgefertigten Teakdecks ab. Verwenden Sie möglichst verzugfestes Material, das sich bei unterschiedlichen Temperaturen nicht zu sehr in der Länge verändert.

Auf glatten Flächen braucht man kein Vakuumdichtband.
Gegen 2 Uhr morgens fahre ich nach Hause. Das Rattern der Vakuumpumpe dröhnt noch in meinen Ohren. Aber als ich am nächsten Abend die Folie entferne, bin ich begeistert. So ein glattes Ergebnis wäre ohne Vakuum nicht möglich gewesen. Der steife Schaum hat dafür gesorgt, dass die Beulen aus den 3mm Restdeck komplett verschwunden sind, denn der Luftdruck sorgt für Anpressdruck von unten und von oben.

Um Zeit zu gewinnen, bereite ich alles möglichst weit vor: Folie und Vlies zurecht scheiden und ankleben. Vakuumdichtband anbringen, dort wo möglich. Aber vor allen Dingen aufräumen und das benötigte Werkzeug bereit legen. Denn sobald das Epoxy angemischt ist, rinnt die Zeit und der Streß wächst ...

Nun fülle ich die letzten kleinen Spalten zwischen den Schaumplatten mit einer Mischung aus Epoxy und Microballoons. Dann kommt eine Lage 200g Glasfaser auf den Schaum. Stellenweise verstärke ich Bereiche mit 200g Kohlefaser, um mehr Steifigkeit im Bereich der Holepunkte und im Vordeck zu bekommen. Da wir hier keine High-Tech-Rennyacht haben, verzichte ich auf das Vakuum und lege nur Abreißgewebe auf das Laminat. So bleibt überschüssiges Harz auf dem Gewebe, und kann mit diesem nach dem Aushärten einfach abgezogen werden. Anschleifen ist zudem auch nicht mehr nötig.

Am nächsten Tag ist der große Augenblick gekommen. Das erste Stück Teak soll aufs Deck. Vorher lege ich alle Platten aus, kontrolliere die Passgenauigkeit, und schleife an den Rändern etwas nach. Die Tischlerei Behn hat super gearbeitet, schon nach einer Stunde passt alles super. Besonders spannend wird die Verzahnung der einzelnen Stücke. Um die Flächen gut handhaben zu können, haben wir das Deck in 8 Stücke geteilt, und eine etwa 40 cm lange Verzahnung an den Übergängen vorbereitet. Spannend vor allem deshalb, ob es klappt, die Stäbe so zu biegen, dass die Fugen gleichmäßig werden. Dafür dürfen die Stäbe im Bereich der Verzahnung noch nicht mit dem Deck verklebt werden. Unter der Verzahnung ist kein Resopal, daher lege ich dort kleine Stücke Resopal-Stücke lose unter, damit die Stäbe nicht durch das Vakuum nach unten gebogen und durch auslaufenden Kleber so fixiert werden.

Die zwei zweiten Stücke Teakdeck kommen nun hinter die ersten. Um das Vakuum von Backbord nach Steuerbord zu verteilen, lege ich einfach einen Schlauch über das Kajütdach. Toll: Jeden Abend wird das Deck ein wenig kompletter. Am 5. Abend sieht das Boot schon prächtig aus. Jetzt bin ich mir sicher, dass sich die viele Arbeit gelohnt hat, denn inzwischen sind rund 200 Arbeitstunden aufgelaufen.

Endlich ist der Tag da, an dem die Verzahnungen fixiert werden sollen. Mit einem Schleifaufsatz für den Feinschleifer entferne ich Epoxy-Reste. Mit kleinen, 4mm Teakstückchen gelingt es recht einfach, die Stäbe zueinander auszurichten. Zum verkleben dicke ich Epoxy so weit an, dass es gerade noch unter die Teakstäbe läuft, sich durch den Kapillareffekt verteilt, und so den Hohlraum perfekt füllt. Mit Spritzen aus dem Medizinbedarf geht das ganz schön schnell und sehr sauber. Das hatte ich mir schwieriger vorgestellt.

Bevor die Fuge gefüllt werden kann, muss ich noch Süll, Mittelplanke und Schanddeck neu lackieren. Bei der Hitze geht das nur in der Nacht. Dann verläuft der Alexseal-Lack super, und es ist weitgehend staubfrei.

Jetzt schnell noch verfugen. Vorher noch das bisschen Kleber wegschleifen, das hier und da in die zukünftige äußere Sikafuge ausgetreten ist. Schnell? Satte 10 Stunden schleife ich an den Fugen herum. Das sind ja immerhin 4 x 10m .... Mit leichtem Grauen denke ich an das Abkleben. Beide Seiten der Fuge sollen sauber bleiben, das bedeutet über 80 m Klebeband ... Kontinuierlich tropft mir der Schweiß von der Stirn. Es ist brütend heiß. Wo die Tropfen hinfallen, muss ich erst warten, bis der Schweiß verdampft ist. Sonst hält das Klebeband nicht. Das Traumwetter bedeutet eine Höllenatmosphäre in der Halle. Das Boot MUSS ins Wasser.

Am 18.7. arbeite ich 17 Stunden durch. Mein Tagesprotokoll: Verzahnungen im Teak Sika verschliffen. Winschenlöcher durchs Teakdeck gebohrt. Beschläge vom Süll abgebaut. Curryklemmenpodeste aufs Süll aufgespachtelt. Poliertest am Rumpf. Deckskante zum Teak begradigt: gespachtelt, geschliffen. Ca. 30m Fuge rund um die Teakflächen von Epoxy befreit. Bohrungen für Klampe Achterdeck und Spibaumniederholerumlenkblock ausgebuchst. Mittelplanke und Schandeck gespachtelt und geschliffen. Schrauben für Beschläge gemessen. Silikonränder an den Fenstern entfernt.

Am nächsten Tag laminiere ich nebenbei neue Backskisten deckel: Glas unter die Teakdeckel laminieren, Schaum darauf legen, wieder Glas auflaminieren und alles in eine Mülltüte und über die Vakuumpumpe die Luft raussaugen. Klappt prima.
Am 22.7. Endlich verfuge ich die Kante mit Sika. Wichtig! Das Klebeband muss ab, bevor das Sika anfängt zu trocknen, sonst zieht man eine Teil mit dem Klebeband ab. Bei der Hitze bleibt da nicht viel Zeit. Das ist der manifestierte Alptraum. Die Latex-Handschuhe verkleben sofort mit dem Klebeband und zerreißen. Das Klebeband darf auf keinen Falls ans Deck kommen... dafür hängt es an den Händen, Armen, Beinen ... die widerliche schwarze Masse verteilt sich langsam überall auf mir. Ich habe keine Zeit, mich sauberzumachen, immer wenn ich zu lange brauche, trocknet die Masse an, und beim Abziehen beschädige ich die wunderbar glatte Oberfläche der Fuge. Hätte ich das doch nachts gemacht. Meine Stimmung sinkt ins Bodenlose. Irgendwie verfängt sich sogar Band in den Haaren. Die Leiter klebt. Die Schere auch. Auf dem Boden um das Schiff liegen überall Klebeband-Sika-Tretminen. Mein Schweiß läuft mir in die Augen, und ich kann teilweise kaum etwas sehen. Gleich falle ich bestimmt vom Boot und bin tot. Hoffentlich geht´s schnell.
Doch als ich mir das erste Mal einen Gesamteindruck verschaffe, kommt der Lebenswille zurück. WOW - Ein neues Schiff. Nur der Rumpf will nicht zum Boot passen.

Nach 250 Stunden Arbeit geht es jetzt zum Endspurt über. Übermorgen soll das Boot ins Wasser. An einem – langen – Tag montieren 3 Erwachsene und 2 Kinder die Beschläge. Nachts poliere ich noch den Rumpf. Am 24.7. schwimmt die Freya wieder in Ihrem Element. In Wedel werden wir gefragt, ob wir uns eine neue BB10 gekauft haben. Was gibt es für ein schöneren Dank für all die Arbeit.

Literaturtipps:
Vakuumleitfaden von CTM, kostenlos unter www.cmat.de

Bezugsquellen/Lieferantenempfehlung
- Epoxy, Gewebe, Füller, Vakuummaterial: CTM, www.cmat.de
- Lack: Alexseal, www.alexseal.de
- Teakdeck, Sikaflex : www.tischlereibehn.de
- Säge, Feil- und Schleifwerkzeug: Fein, www.fein.de

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Bilder der BB10 Freya vor und nach dem Decks Refit >>.

 
03.03.2011

Naturenegien im Doppelpack nutzen - Solar- und Windkraft als Zukuftsantrieb

Bisher ist bei alternativen Antrieben für die Berufsschifffahrt vor allem das Hybrid-Konzept der deutschen Firma SkySails bekannt. Der Riesen-Kite am Bug unterstützt die herkömmliche Maschine und sorgt so für eine Ersparnis an Brennstoff. Nun hat ein japanisches Unternehmen ein neues Konzept veröffentlicht, dass neben dem Wind auch die Kraft der Sonne nutzen soll. Und es soll wie das SkySail auch auf bestehenden Einheiten nachrüstbar sein. Ziel ist ebenfalls eine Reduzierung des Brennstoffverbrauchs und damit eine bessere CO2-Bilanz des Schiffes. Solarsegel, die an beiden Längsseiten des Schiffes angebracht werden, fangen nicht nur die Sonnenstrahlung ein, sondern aufgrund ihrer Größe auch den Wind, der so mit für den Vortrieb des Schiffes sorgt. Klevere Automatiken sollen wie beim SkySail, das System ja nach Wind und Wetter immer optimal ausrichten und so für optimale Energieausbeute sorgen. Reedereien wie die Hamburg Süd schreiben zwar auf ihrer Website, dass die Nutzung von Solarenergie auf Frachtern sich wohl nicht durchsetzen werde und Projekten wie der Planet Solar vorbehalten sei, die Entwicklung der genannten Techniken aber zeigt, dass auch die Berufsschifffahrt in der Zukunft nicht an neuen Konzepten vorbei kommt. Einige davon sind im Yachtmarkt bereits Serien reif. Segelantriebe seit Jahrtausenden, Solarantriebe seit kurzem.

Zur Website von Eco Marine Power >>.

 
03.03.2011

Yacht.de mit neuem Design

In der letzten Woche gab es kurz nach dem Versand unseres Newsletter eine Überraschung: Yacht.de, eine der meist besuchten Webseiten der Segelszene erschien in einem neuen Design. Sofort brach in Foren und auf Facebook eine Diskussion los. Manche beglückwünschten die Yacht zum "zeitgemäßen" Auftritt, andere wünschten sich das alte "übersichtlichere" Design zurück. Erwartungsgemäß ging es bei der Diskussion um den neuen Look des Yacht-Forums am heißesten zu. Stimmen wie "ich will mein altes Yacht Forum zurück" blieben nicht aus. Wir empfehlen: machen Sie sich ein eigenes Bild.

Zur Yacht >>.

 
03.03.2011

Die Estelle, eine 110cm Raumkurs-Rakete

"Da hab ich manchmal echt gestaunt, wie die bei Raumkursen abgeht", so ein stockmaritime Modellbauer über die Robbe Estelle, die wir Ihnen heute im Rahmen unserer Produktoffensive vorstellen. Mit 1,10m Länge ist das Boot mit dem Jollen artigen Rumpf relativ lang. Entsprechend schnell ist es für ein Modellboot und kann sogar Wettbewerbsmodellen - bei Raumkursen - die Stirn bieten. Dennoch ist der Bausatz auch für Anfänger geeignet. Zu dem braucht der Baukasten wenig zusätzliches Zubehör, um das Boot segelklar zu bekommen. Auf Raumkursen soll die Estelle übringens sogar richtig surfen können.

Hier die Herstellerbeschreibung:

Die robbe-Estelle ist das ideale Segelbootmodell für alle Modellbauer und Modellbauinteressierte, denen es beim Betreiben dieses herrlichen Hobbys um das Wesentliche geht - das Segeln auf Binnengewässern bei leichtem bis mittlerem Wind.

Die Linienführung und der technische Aufbau der robbe-Estelle folgt dem aktuellen Trend zu breiten, jollenähnlichen Rümpfen. Diese spezielle Rumpfkonstruktion bietet den Vorteil einer höheren Formstabilität, schneller Gleitfahrt bei entsprechendem Wind und Wellengang und gleichzeitiger, sehr guter Ruderwirkung. Aufgrund der hohen Verdrängungsreserve zeigt sie keine Tendenz zum Unterschneiden bei Vorwindkursen.
Eine überschaubare Bauzeit des Modell, ein elegantes, nicht alltägliches Design und ein angemessener Systempreis sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ein- oder Umstieg mit der robbe-Estelle in die Klasse der Segelboote, die durch diesen Montagekasten weit übertroffen werden.

Technische Daten:

Breite ca.: 370 mm
Gesamtverdrängung ca.: 4200 g
Länge ca.: 1100 mm
Höhe ca.: 1890 mm

Lieferumfang:

Rumpf und Deck aus Kunststoff, verklebt und beschnitten
Aufbauten aus Kunststoff
Abnehmbares Spritzkunststoff-Schwert mit Ballastbombe
Aluminiummast und -bäume
Fertiger Segelsatz
Alle Beschlagteile für die Besegelung
Komplette Ruderanlage
Windentrommel für SW-1
Kleinteile für die Montage und den RC-Einbau
Beschlagsatz zur detailgetreuen Gestaltung des Modells
Mehrfarbiger Dekorbogen
Mehrsprachige Bauanleitung
Puppen im Lieferumfang nicht enthalten.

Erfordert keine Modellbau-Vorkenntnisse bei minimalem Zeitaufwand. Ideal zum Erlernen der Fernsteuertechnik.

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03.03.2011

Skala 2,4 GHz Fernsteuerung: Empfänger jetzt auch einzeln erhältlich

Vor kurzen haben wir Ihnen die Skala SE6 Fernsteuer-Anlage präsentiert. Die im 2,4 GHz Bereich funkende Fernsteuerung mit 6+1 Kanälen kann jetzt durch den nun auch separat erhältlichen Empfänger SE 9K erweitert werden. Damit können Sie nicht nur ein Modell, sondern beliebig viele Modelle mit dem SE6 Sender steuern. Durch eine spezielle Übertragungstechnik ist sichergestellt, dass Ihr Sender nur mit Ihren Empfängern kommuniziert und sich nicht durch andere Sender auf der gleichen Frequenz stören lässt. Sie müssen nur einmalig den Empfänger mit Ihrem sender "binden" und schon sind alle Piratensender ein für alle Mal aussen vor. Der günstige Preis - sowohl für das Set, als auch für den einzelnen Empfänger - machen die Skala Anlage zu einer idealen Aufrüstanlage für alle Modelle, die mit einer herkömmlichen Fernsteuerung geliefert werden.

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01.03.2011

Kompaktes Gerät zu kleinem Preis! GEONAV G3 und G3S

Hightech in Handygröße, federleicht, nur 110 g. Wasserdicht nach IPX 7 für Navionics Gold Kartografie auf SD-Karte.
Ab sofort können Sie die Geräte G3 und G3S (ohne Karte) zu sensationellen Preisen – ab 159,00 € – kaufen.
Das Angebot ist bis zum 31.3.2011 begrenzt.

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24.02.2011

Extreme Sailing Series: Roland Gäbler mit Team Extreme auf Rang 9 - Deutsche Sponsoren an Bord

Der in dieser Saison als Skipper beim Team Extreme segelnde Deutsche Roland Gäbler schlägt sich mit seinem Team weiter wacker. Die Sponsoren des Teams wird es freuen. Wirsol hatte bereits beim Kieler Event in den vergangenen beiden Jahren einen der Extreme 40 Kats gesponsort und ist zusammen mit dem neuen offiziellen Ausrüster der Extreme Sailing Series, dem Bekleidungshersteller Marinepool, Sponsor des Bootes, das vom erfolgreichen Tornado-Segler Gäbler geskippert wird.
Neben Wirsol und Marinepool (auch offizieller Sponsor der Nordseewoche), ist auch die Kieler Firma von Meteorologe Meeno Schrader, Wetterwelt, offizieller Partner der Extreme Sailing Series. Damit dominieren deutsche Wassersport Unternehmen die "Partners" der Extreme Sailing Series.
Gäbler konnte mit seinem Team in bisher 32 Regatten zwei dritte Plätze, mehrere vierte und fünfte Plätze sowie weitere Platzierungen ersegeln. Nur einmal wurden die Newcomer, die in den vergangenen Jahren immer mal wieder einzelne Extreme 40 Regatten segelten, letzte im Feld der elf Teams. Wir rechnen fest damit, dass weitere Regattaerfolge in dieser Saison von Gäblers Team Extreme ersegelt werden. Vielleicht wächst daraus ja ein America´s Cup Team. Katamarane kennt das Team dann ja.

Video vom 3. Regatta-Tag >>.

 
24.02.2011

Spannendes Finale und gute Einzelplätze beim ersten Act der Extreme Sailing Series vor Muscat

Roland Gäbler berichtet immer ganz persönlich von der Extreme Sailing Series. Zwar berichten wir hier im Newsletter schon von den Erfolgen des Teams Gäbler, wollen Ihnen aber die Berichte von Roland Gäbler selbst nicht vorenthalten. Roland Gäbler schreibt:

So haben wir uns das vorgestellt. Die besten Plätze am Schlusstag des Events von Muscat zu fahren. Mit den Einzelrängen 3-5-5-8-10-3-9 konnten wir noch mal eine deutliche Steigerung hinlegen und es fehlte nicht viel, da hätten auch noch einen der Favoriten aus dem Oman geschlagen.

Viel besser hätte für uns eigentlich nicht starten können mit der neuen globalen Extreme Sailing Series und dem ersten Act im Oman. Sonne satt. Wind perfekt. Spannende Rennen. Action nonstop. Live TV und ein leidenschaftliches Publikum. Die Bilder (Video und Fotos) sprechen für sich. Niemals im Traum hätten wir gedacht, dass die Segelbedingungen hier so gut sind. Eigentlich das perfekte Trainingsrevier, wenn wir noch mehr Zeit hätten.

Und genau das hat uns gefehlt. Die anderen sind und Meilen voraus. Wir sind ein „Last Minute Projekt“ und sind froh, dass wir es mit unseren Partnern überhaupt an den Start geschafft haben. Und ein paar glanzvolle Momente konnten wir ja auch schon setzen. Wir sind durchaus Stolz auf die vielen guten Einzelplätze.

Zum Schluss fuhren wir auch einen besseren Amwind Speed, nachdem wir das Großsegel noch mal am Mast verstellt haben. In ganz kleinen Schritten haben wir uns nach vorne gearbeitet und durch die Serie eine Steigerung erlebt. So weit war am Ende das Mittelfeld mit einigen Spitzenteams nicht entfernt. Bei einigen Rennen haben wir auch Alinghi, Artemis, Luna Rossa und andere Top Teams geschlagen. Genau so haben wir es uns erträumt.

Euch Heute waren die leichten Winde vorherrschend und die Rennen wurden wieder mal extreme kurz gelegt. Ein Rennen hat gerade mal 10 Minuten gedauert. Aber diese Minuten haben schon gereicht, dass der Puls auf 180 war. Während der Steuermann mit der leichten Karbon Pinne steuern muss, gibt die Crew absolut alles. Praktisch im Minutentakt reihen sich die Manöver aneinander. Und bei solch einem Extreme 40 Multihull sind Tonnenlasten auf den Schoten durch die hohe Geschwindigkeit.

Jetzt sind wir total platt. Akku leer. Nichts geht mehr. Wir haben alles gegeben und tolle Tage hier im Oman gehabt. Das Schiff wird gerade abgebaut und dann nach Qingdao/China verschifft, wo Mitte April der nächste Event stattfindet.

Wir freuen uns als Team sehr, das wir es überhaupt an den Start geschafft haben. Dank unserer Partner Wirsol Solar AG, Yingli Solar, PowerOne und Marinepool konnten wir in diesen spannende Serie starten.

Zur Website vom Team Gbler >>.

 
24.02.2011

Inoffizielle Deutsche Meisterschaft der AC60 2011 im Hamburger Yachthafen am 20. März

Am 20. März wird wieder die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der AC60 Modellboote im Hamburger Yachthafen in Wedel stattfinden. Für warme Getränke und eine Suppe zur Mittagszeit wird gesorgt sein. Die Gaststätte Tonne 122 wird uns einen Raum zur Verfügung stellen. Dort gibt es nach den hoffentlich zahlreichen Wettfahrten auch die Siegerehrung mit Kaffee und Kuchen und wer Lust hat kann dort anschließend lecker essen.
Der erste Start soll um 11 Uhr sein, ab 10 Uhr kann das Boot bei der Wettfahrtleitung zur Kontrolle vorgezeigt werden. Die Siegerehrung soll am späten Nachmittag zwischen 16 Uhr und 17 Uhr stattfinden. Preise und Pokale werden von stockmaritime gestiftet. Die Meldegebühr beträgt 12 Euro. Meldeschluss ist Freitag, der 19. März 17 Uhr. Für Meldungen nach Meldeschluß kann die Wettfahrtleitung einen Zuschlag erheben. Leihquarze mit anderen Frequenzen stehen vor Ort zur Verfügung, ebenso ein Ersatzteilservice. Wir freuen uns auf ein schönen Tag mit Euch!

Ausschreibung herunter laden (PDF) >>.

 
24.02.2011

Robbe Smaragd - unsere Produktoffensive geht weiter

Bereits in der letzten Woche haben wir bekannt gegeben, dass wir unser Sortiment deutlich erweitern werden. Diese Woche sind zwei weitere Boote mit allem nötigen Zubehör dazugekommen. Zunächst möchten wir Ihnen hier die Smaragd von Robbe vorstellen. Die Smaragd ist ein 1,38 Meter langes Fahrtenboot-Modell und kommt als Baukasten zu Ihnen. Die Smaragd ist eines der wenigen Modelle am Markt, die optional auch mit Blister oder Genua ausgestattet werden können.

Hier die Herstellerbeschreibung:
Dieses große Modell, das auch bei stärkerem Wind eingesetzt werden kann, wird in der Grundausstattung bereits mit einer Zweikanal-Fernsteuerung gesegelt. Die optimale Auslegung der Segelfläche ermöglicht es, die Rumpfgrenzgeschwindigkeit schon bei mittlerem Wind auf allen Kursen zu erreichen. Wer Wert auf anspruchsvolle Zusatzfunktionen legt, der kann das serienmäßige Vorsegel durch eine Genua oder einen Blister ersetzen.

Das Setzen der Genua (größeres Vorsegel), die über eine weitere Segelwinde eingestellt wird, bringt vor allem bei leichtem bis mittlerem Wind auf allen Kursen Vorteile. Der Blister ist ein mehrbahnig genähtes, bauchig geschnittenes Vorsegel, das insbesondere bei schwachem bis mäßigem Wind mit seiner kugeligen Form eine beachtliche Zugkraft enwickelt.

Im Gegensatz zu einem Spinnaker muß der Blister bei Kursen am Wind nicht geborgen werden, da er mit seinem, über die Fernsteuerung dichtgeholten Vorliek, ähnlich wie eine Genua gefahren werden kann.

Technische Daten:

Breite ca.: 360 mm
Maßstab: 1:10
Tiefgang: 300 mm
Länge ca.: 1380 mm
Höhe ca.: 2200 mm
Gesamtverdrängung ca.: 12000 g
Normalsegelfläche: ca. 80 dm2

Optional:
Segelfläche mit Genua: ca. 94 dm2
Segelfläche mit Blister: ca. 94 dm2

Lieferumfang:

Einteiliger Plura®-Bootskörper mit angeformtem Aufbau
Tiefgezogene Plicht
Kunststoffruder mit Schaft und Anlenkung
Gestanzte und tiefgezogene Rumpfinnenausbauteile aus Kunststoff
Groß- und Vorsegel
Profilierte Alu-Bäume
Beschläge für Bäume und Segel, Stahllitze und einstellbare Spannschrauben für Wanten und Stage
Takelgarn für Schoten und Schotensteuerung
Zentrale Spannvorrichtung für die Wanten
Dekorbilder, ausführliche Bauanleitung und Bauplan

Erfordert Modellbau-Vorkenntnisse bei mittlerem Zeitaufwand. Übung auf dem Gebiet der Fernsteuertechnik erforderlich.

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Zur Smaragd und dem Zubehr >>.

 
24.02.2011

Robbe Atlantis K.Y.C. erster Zweimaster im stockmaritime Programm

Im Rahmen unserer Produktoffensive haben wir auch erstmals ein Boot mit mehr als einem Mast sowie einem optionalen Flautenschieber im Programm: die Atlantis K.Y.C.! Der Schoner ist ein Baukasten von Robbe und bringt gute 17 Kg auf die Waage. Daher ist der optional erhältliche Flautenschieber eigentlich unerlässlich und sollte gleich von Beginn an eingebaut werden. Wie bei allen Baukästen bieten wir alles nötige und optionale Zubehör ebenfalls an. So bekommen Sie alles was Sie brauchen aus einer Hand.

Hier die Herstellerbeschreibung der Atlantis K.Y.C.:

Das Original wurde 1935 gebaut und ist ein 28 m langer Spreizgaffelschoner. Die besondere Art der Besegelung unterscheidet ihn von den weit verbreiteten Schiffstypen seiner Zeit und macht ihn deshalb für den Modellbauer besonders interessant. Mit der mehrfach unterteilten Segelfläche von knapp einem Quadratmeter und dem strömungsgünstig geformten Langkielrumpf läßt sich dieses imposante Modell hervorragend fahren und manövrieren.

Trotz des hohen Modellgewichts weist die Atlantis nur einen relativ geringen Tiefgang aus. Flache Uferbereiche sind somit kein Problem. Die geteilte Besegelung erlaubt es, das Modell durch Bergen einzelner Segel besonders gut auf verschiedene Windstärken abzustimmen. Für Leichtwind steht eine Genua zur Verfügung. Durch den ausgeklügelten Spannmechanismus ist für den Transport der "Atlantis" nur jeweils eine Schraube pro Mast zu lösen. Alle Einstellungen an den Wanten können unverändert bleiben.
Normalsegelfläche: ca. 85,5 dm2
Segelfläche mit Genua: ca. 114 dm2

Technische Daten:

Breite ca.: 340 mm
Maßstab: 1:20
Tiefgang: 240 mm
Länge ca.: 1380 mm
Höhe ca.: 1730 mm
Gesamtverdrängung ca.: 17500 g

Lieferumfang:

Plura®-Bootskörper
Profilierte Schanzkleidleisten, gestanzte Rumpf- und Decksverstärkungen
Fertiges Ruder mit allen Einbauteilen
Gestanzte Spritzwasserabdeckung für DeckslukenFertig geformte Grundkörper für Aufbauten
Alu-Masten und -Bäume, Spreizgaffel
Befestigungs- und Verspannungsteile für das stehende Gut, zentrale Spannvorrichtung
Fertige Segel
Geflochtenes Polyester-Takelgarn für Schoten und Schotensteuerung
Kleinteile, Zubehör und Dekorbilder
Ausführliche Bauanleitung und Bauplan

Erfordert fundierte Modellbaukenntnisse bei relativ hohem Zeitaufwand. Übung auf dem Gebiet der Fernsteuertechnik erforderlich.

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24.02.2011

Terminverschiebung wegen Eisgangs: Inoffizielle Meisterschaft der VO60 und Seawind erst am 20.03.

Erneut haben uns die Temperaturen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund der unter Null Grad Celsius gefallenen Werte und der damit einhergehenden Ost-Wetterlage in den letzten Tagen, gab es nicht nur Eis auf der Regattastrecke im Westhafen in Wismar, sondern auch Absagen einiger Teilnehmer. Um nun ein garantiert eisfreies Regattaerlebnis bieten zu können, haben wir die Ausscheidungen auf den 20. März vertagt.
Die inoffiziellen Deutschen VO60 und Seawind Meisterschaften werden nun parallel zu den inoffiziellen Deutschen Meisterschaften der AC60 im Hamburger Yachthafen in Wedel stattfinden. Dort gibt es für alle Teilnehmer heißen Tee, Kaffee und Glühwein, Mittags eine heiße Suppe und zur Siegerehrung Kaffee und Kuchen in der Tonne 122 - die uns freundlicherweise auch einen Raum zum Aufwärmen bereit stellt. Gemeldet werden muss bis Freitag, den 19.03.2011 um 17 Uhr. Das Meldegeld beträgt 12,- Euro und sollte im Voraus überwiesen werden. Melden könnt Ihr einfach per Email an service@stockmaritime.com oder auf Facebook. Wir senden Euch dann per Mail die Meldeunterlagen.


 
24.02.2011

YouTube-Kanal der Nordseewoche: alle Videos zusammen

Alle Videos der Nordseewoche gibt es schon seit einer Weile im YouTube-Kanal der Nordseewoche. Darunter sind verschiedene Beiträge von Aqua TV, der Film über die Geschichte der Nordseewoche und viele Bewegt-Bild-Eindrücke aus den vergangenen zwei Jahren mit teils spektakulären Szenen. Auch in diesem Jahr wird es immer wieder neue Beiträge zur Kult-Regatta rund um den roten Felsen geben. Klicken Sie doch mal rein und genießen Sie die Vorfreude auf die 77. Nordseewoche im Juni! Sie können den Nordseewoche-Video-Kanal auch kostenlos Abonnieren. Dann werden Sie immer automatisch über neue Videos informiert.

Zum Nordseewoche Video Kanal >>.

 
24.02.2011

Spektakulär, schnell und transportgerecht: Extreme 40

Wer eine weltweite Regattaserie auf die Beine stellen will oder ein Boot für eine solche Serie bauen will, der muss ein Boot bauen, das in einen standardisierten 40 ft. Seecontainer passt. Sonst ist der Transport zu den einzelnen Events teuer, gefährlich und aufwändig. Dem ursprünglich als Volvo Extreme 40 gebauten und heute nur noch Extreme 40 genannten Race-Katamaran liegt genau diese Idee als eine von zweien zugrunde. Der Extreme 40 kann auf einem Strassentrailer komplett in einen 40 Fuß Seecontainer geschoben werden und so z.B. für derzeit rund 1.000 Euro inkl. Nebenkosten, innerhalb von 2-3 Wochen von Europa in die USA verschifft werden. Das ist eine Summe, die für viele Regattaveranstalter noch gut erträglich ist. Eine Überführung oder gar ein extra großer;Stellplatz mit speziellem Gestell oder noch viel schlimmer: ein spezielles Transportschiff - z.B. von Dockwise - kosten deutlich mehr. Einmal angekommen im Container ist ein Extreme 40 nur rund sechs Stunden später einsatzklar.

Die zweite Idee hinter dem Extreme 40 ist dem sportlichen Teil gewidmet. Schnell, spektakulär und atemberaubend soll es aussehen, wenn sich Extreme 40 Katamarane messen. Ein Spektakel für Zuschauer und ein Spaß für die Segler sollte es werden. Zuschauer freundliche Rennen in Häfen, die nie langweilig sein würden und so für Sponsoren attraktiv sind sollte es mit den Extreme 40 geben. Genau das ist auch dabei heraus gekommen. Beide Grundideen hinter dem Konzept des Boots haben funktioniert.

Gebaut werden die Extreme 40 bei dem französischen Spezialisten Heol Composites. Verwendet werden modernste Materialen. Karbonfaser und Nomex. Zusammengebacken wird das ganze dann in den Autoklaven der Werft bei 120 Grad Celsius. Damit ist der Extreme 40 das größte im Autoklaven "gebackene" Boot.

Seinen ursprüglichen Namen mit dem "Volvo" Vorsatz hatte der kat 2005 bekommen. Damals war das Boot während des Volvo Ocean Races von den Crews bei den Ishore-Regatten gesegelt worden. Später dann wurden die Boote für den iShares Cup genutzt, aus dem die heutige Extreme Sailing Series hervorgegangen ist.

Technische Daten:

Länge: 40 Fuß
Breite: 23 Fuß
Masthöhe: 62 Fuß
Großsegel: 75qm
Fock: 25qm
Gennaker: 78qm
Gewicht: ca. 1,25t
VMax: 40 Knoten
Crew: 4+1

Zur Klassenvereinigung >>.

 
23.02.2011

Windstriche früher sehen!

Segeln macht bei schönstem Sonnenschein am meisten Spaß. Kein Wunder, dass für Segler eine Sonnenbrille Pflichtausstattung ist, obwohl diese in der Bewegungsfreiheit behindert und bei Spritzwasser die Sicht stört. Ohne Brille können aber die Augen durch die extreme Strahlung auf dem Wasser Schaden nehmen.

Der amerikanische Hersteller Maui Jim vermeidet mit seinen Sonnenbrillen diese möglichen Behinderungen und gibt mit seinen – auch in Sehstärken erhältlichen Gläsern – dem Wassersportler noch zusätzliche Vorteile mit auf die Regattabahn.

Die patentierten Gläser der Maui Jim Brillen sind nicht nur entspiegelt, sondern auch wasserabweisend und mittels Clearshell-Beschichtung gegen Kratzer geschützt. Das sorgt für anhaltenden Durchblick und anhaltende Freude an der Brille. Die von Maui Jim entwicklete und patentierte PolarizedPlus2 Technologie und der Bi-Gradientenspiegel sorgen dafür, das beidseitig einfallendes und reflektiertes Licht ihren Träger nicht stören kann. Die speziellen Tönungsverfahren verstärken die Farbwiedergabe. Perfekt also für den Regattasegler, der durch die Maui Jim Vorteile Windstriche tatsächlich früher erkennen kann.

„Plötzlich habe ich den Wind immer viel früher gesehen als mein Steuermann”, meint Markus Schöner, erfolgreicher 505er Segler, „Der wollte dann ganz schnell auch so eine Brille. Als mir im Winter der Spibaum gegen die Maui Jim geprallt ist, hatte die keinen Kratzer. Dafür meine Stirn. Ohne Brille hätte ich ein blaues Auge – oder vielleicht gar keins mehr. “

Maui Jim Sonnenbrillen können also auf viele Weise ganz entscheidend zum Erfolg beitragen, denn deren Eigenschaften verschaffen dem Segler echte Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

Zur Website von Maui Jim >>.

 
23.02.2011

Nachtsichtgerät im Taschenformat - MINOX NVD mini mit innovativer Digital-Technologie

Seit langem schon hat sich MINOX als Hersteller hochwertiger und innovativer Ferngläser und opto-elektronischer Geräte einen Namen gemacht. Nun stellt der Optikspezialist aus Wetzlar einen weiteren zuverlässigen und äußerst kompakten Begleiter für alle Outdoor-Aktivitäten vor - das MINOX NVD mini - eines der kleinsten Nachtsichtgeräte weltweit. Für die Orientierung in unbekannter Umgebung ist dieses äußerst kompakte Nachtsichtgerät ein unverzichtbares Muss für Ihre Sicherheit!

Nachtsichtgeräte kommen immer dann zum Einsatz, wenn selbst lichtstärkste Ferngläser mit hoher Dämmerungszahl an ihre optischen Grenzen stoßen. Das in der Umgebung vorhandene Restlicht – wie vom menschlichen Auge kaum mehr wahrnehmbare Lichtfrequenzen aus Sternenhelligkeit oder Horizontstrahlung – werden mittels Digital-Infrarot-Technologie verstärkt. Beim neuen NVD mini empfängt der infrarotempfindliche CMOS-Sensor die Infrarot-Strahlung und gibt das Bild auf dem Monitor im Sucher wieder. Im Gegensatz zu herkömmlichen Röhren-Nachtsichtgeräten ist es dank seiner Digital-Technologie unempfindlich gegenüber hellen Lichtquellen und kann im Notfall auch bei Tageslicht verwendet werden. Das optische System sorgt für eine 2-fache Vergrößerung und die 16 starken Infrarot LEDs ermöglichen den Einsatz bei totaler Finsternis auf eine Reichweite von 60 m. Das neue MINOX NVD mini ist durch den Einsatz dieser innovativen Digitaltechnologie stoß- und schlagunempfindlich.

Mit seinen kompakten Abmessungen von nur 14,2 x 4,9 cm ist das MINOX NVD mini universell einsetzbar. Das ergonomische Design ermöglicht eine einfache und leichte Bedienung und macht dieses außergewöhnliche Nachtsichtgerät zum optimalen Begleiter für alle Outdoor-Aktivitäten.

Zum Lieferumfang gehören eine Tasche und ein Ladekabel. Das NVD mini ist ab sofort zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von € 199,- im Handel erhältlich.

Mehr Infos >>.

 
17.02.2011

Segeln schlägt Fußball: Polgar und Koy Hamburger Sportler des Jahres 2010

Die Starboot-Europameister Johannes Polgar und Markus Koy vom Audi Sailing Team Germany wurden am Montag auf der Hamburger Sportgala als Mannschaft des Jahres 2010 gewürdigt.
Sie verwiesen damit die Kult-Kicker vom FC St. Pauli auf den zweiten Platz. Gewählt wurden die beiden Segler von den Lesern des Hamburger Abendblattes. "Das war eine riesen Überraschung. Als Segler feiern wir unsere Erfolge normalerweise nicht so sehr im Licht der Öffentlichkeit; um so mehr freut uns jetzt diese Auszeichnung", sagt Vorschoter Markus Koy. Steuermann Johannes Polgar fügt hinzu: "Das gibt uns zusätzliche Motivation für die anstehende Olympia-Qualifikation".

Dass Segeln noch vor dem Fußball diesen Publikumspreis gewonnen hat, zeigt die wachsende Popularität dieses Sports. Rolf Bähr, Präsident des DSV (Deutscher-Segler-Verband e.V.) und Gründungsmitglied des Sailing Team Germany fühlt sich bestätigt, denn "auf diesen Preis sind wir sehr stolz. Es zeigt sich, welches Potenzial im Segelsport steckt. Mit dem Sailing Team Germany haben wir den Grundstein gelegt, um den deutschen Segelsport international erfolgreicher zu machen und gleichzeitig der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen." Die Preisträger waren eigens vom Trainingslager in Miami (USA) zur Ehrung gekommen, sie bereiten sich gerade auf die Segelsaison 2011 vor, mit dem Blick auf die olympischen Spiele in 2012.


 
17.02.2011

4. AC60 Regatta im Rahmen des Klindworth Glühwein-Cup 2010 / 2011

Am 25. Februar startet in der Therme in Röbel/Müritz die vierte AC60 Regatta des Klindworth Glühwein-Cup 2010/2011. Im überdachten und warmen Schwimmbad wird der erste Start um 19 Uhr sein. Ende der Veranstaltung ist 24 Uhr. Neben der AC60 Klasse sind weitere Klassen am Start. So z.B. die Victoria Klasse (auch bald bei stockmaritime erhältlich!), die Phönix 870 Klasse und die sog. Big Boat Klasse, in der alle Boote über 87cm Länge starten. Das erste Mal ist auch die Schonerklasse am Start.
Jede Klasse startet einzeln und in den Bastelpausen segeln die Schoner. Mit sieben Windmaschinen sollen faire Windbedingungen auch in der Halle enstehen, so dass Taktik und Trimm mit über Sieg oder Niederlage entscheiden werden und nicht einzelne Böen.
Dem Sieger der AC60 Klasse winkt ein von stockmaritime gestifteter Pokal nebst Sieger-Segeln. Der Glühwein wird vom Namenssponsor Klindworth gestellt und auch eine Caipi-Bar wird es geben. Für Zuschauer ist der Zutritt zur Therme kostenlos. Badelatschen und Wechselsachen sollten aber alle dabei haben, denn der Sieger geht natürlich - wie es sich für eine richtige Regatta gehört - baden!
Wer mitmachen will, kann über service@stockmaritime.com melden, wir leiten die Meldungen dann weiter.

Zur Website des Klindworth Glhwein-Cup >>.

 
17.02.2011

Deutsche Meisterschaften* der VO60 und Seawind am 26. Februar

Wir möchten an dieser Stelle auch nochmal auf die *inoffiziellen Deutschen Meisterschaften der VO60 und Seawind am 26. Februar 2011 im Westhafen in Wismar aufmerksam machen. Erster Start soll dort gegen 11 Uhr sein. Letzter gegen 15 Uhr. Die Siegerehrung soll dann gegen 16 Uhr stattfinden. Für heiße Getränke und eine warme Suppe ist gesorgt! Das Meldegeld beträgt 10 Euro und wird vor Ort an die Veranstalter aus Wismar entrichtet. VO60 und Seawind starten in getrennten Klassen und es gibt natürlich auch für beide Klassen entsprechende Trophäen, die stockmaritime gestiftet hat. Wer mitfahren möchte ab Hamburg, für den haben wir auch ein warmes Plätzchen in unserem stockmaritime-Bus und der bietet auch dem ein oder anderen Modellboot Platz, so dass wir uns über zahlreiche Meldungen aus Hamburg und eine nette Fahrgemeinschaft freuen. Melden & Platz im Bus sichern: service@stockmaritime.com oder 040 - 86 66 27 14!


 
17.02.2011

Regattatrends, neuester Stand: Internationales Yacht Forum Hamburg setzt Maßstäbe

Das zweite Internationale Yacht Forum Hamburg, welches am 12. Februar 2011 in der Handelskammer Hamburg stattfand, war ein großer Erfolg: Im Laufe des Tages besuchten 274 Teilnehmer die Vorträge von 21 hochkarätigen Rednern. Die German Offshore Owners Association hatte gerufen, und alle waren gekommen: Spanien, Norwegen, Dänemark, Frankreich, USA - sogar aus Australien waren Teilnehmer des Internationalen Yacht Forums in der Handelskammer Hamburg angereist. Unter dem Motto „Schneller Segeln“ hatten sich die Top-Designer und Konstrukteure der internationalen Yachtszene im Albert-Schäfer-Saal eingefunden, um Yachteignern aus Europa von den neuesten Trends und Entwicklungen für Rennsegelyachten zu berichten. Der Vorsitzende der gastgebenden German Offshore Owners Association Volker Andreae freute sich, sieben weltbekannte Konstrukteure zu begrüßen: Doug Schickler (USA), John Corby (GBR), Jason Ker (GBR), Malcolm Runnalls (AUS), Mark Mills (IRL), Simon Rogers (GBR) und Torsten Conradi (GER).

One Word, one Rule!
Bruno Finzi, Vorsitzender des ORC (Offshore Racing Congress) bekräftigte im ersten Vortrag die Absicht, die Organisationen hinter den Formeln ORC und IRC zu einer Gesellschaft zu vereinigen. Nachdem der DSV-Vermesser Kay-Enno Brink die technischen Grundlagen der ORC-Formel erläutert hatte, stellte IRC-Chefvermesser James Dadd die Hintergründe der IRC-Formel vor. Kasper Wedersøe aus Dänemark zeigte die Vorteile des Dansk Handicap auf: Dank einfachen Systems und geringer Gebühren segeln in Dänemark auf mancher Regatta mehr Boote nach Dansk Handicap, als es in ganz Deutschland ORC-Messbriefe gibt.

Per Videoübertragung konnte Christian Schaumlöffel aus den USA (in Virginia war es gerade sechs Uhr morgens) den amerikanischen Weg vorstellen: Nach der Formel PHRF segeln auf dem nordamerikanischen Kontinent mehr als 10.000 Yachten. Pelle Lindell berichtete via Skype aus Schweden, dass dort infolge der einfachen Forme| SRS Regattafelder bis zu 1000 Booten zusammenkommen.

Besonders spannend wurde es bei der Befragung der Teilnehmer. Friedrich Hausmann, stellvertretender Vorsitzender der German Offshore Owners Association, wollte wissen, was Yachteigner und Segler wirklich von einer Formel verlangen."Möchten Sie eine einheitliche Vermessungsformel für Regatten auf der ganzen Welt?" - Nahezu 100% der Teilnehmer antworteten spontan mit „ja“.
Zur Frage "Sollte es eine neue Vermessungsformel geben?" gab es wenig Zustimmung: nur ca. 25% der Teilnehmer bejahten. Aber nahezu alle anwesenden Segler wünschten sich ein transparentes Vermessungssystem. Ein Patt gab es bei der Frage, ob die Formel auch empirische Daten enthalten sollte: Hier hoben nur ungefähr die Hälfte der Teilnehmer die Hand.
Sollte eine Vermessungsregel Aspekte enthalten, die bestehende Flotten schützen? Hier gab es auch ein uneinheitliches Bild, das Gros allerdings – ca. 2/3 der Teilnehmer - war dafür.
Heiterkeit und ein absolut einhelliges Ergebnis von 100% Ja-Stimmen brachte die letzte Frage: Sollte ein Messbrief weniger als 50 Euro kosten? Die Meinung: Ja!

Damit Segler sich länderübergreifend vergleichen können, wurde die Baltic IRC-Serie für alle Vermessungssysteme geöffnet. "Balitc IRC heißt jetzt Baltic Circuit - und jeder kann mitsegeln." Friedrich Hausmann verdeutlichte, wie gut diese Idee im Motorsport ankommt.

Eine Herausforderung der besonderen Art für die Teilnehmer kündigte Moderator Mike Castania (AUS), in der Mittagspause an: „Sie werden jetzt genau das Gleiche essen, was auch die Teilnehmer am Barcelona World Race heute auf ihrem Speiseplan haben.“ Was folgte, war für viele Yachtbesitzer eine ganz neue Erfahrung: Auf dem Buffet fanden sich verschiedene Sorten von gefriergetrockneter Spezialnahrung, welche nach der Zugabe von heißem Wasser direkt aus der Verpackung verzehrt werden. Nachdem die Überraschung verdaut war, zeigten sich die Teilnehmer zum großen Teil positiv überrascht: „Dass so etwas so prima schmecken kann“, wunderte sich Vereinssegler Morten Grove aus Odense/Dänemark, der gemeinsam mit seiner Frau Lene an die Elbe gereist war. „Ungewöhnlich“, war auch die Meinung der hanseboot-Vertretung, die die Veranstaltung als Sponsor großzügig unterstützte. „aber eigentlich eine gute Idee!“. Andere Mienen aber ließen vermuten, dass so viel Offshore zumindest mittags zu viel ist.

Schneller Segeln
Frisch gestärkt konnten die meisten Teilnehmer in den praktischen Teil des Forum starten: Torsten Conradi (Judel/Vrolijk) berichtete aus seiner Konstrukteurspraxis: Kleine Ruder sind zwar schneller - aber ein Sonnenschuss nimmt ebenfalls schneller oder früher seinen Lauf. Grob zusammengefasst: Wer weniger trainiert, sollte mehr Sicherheitsreserven haben und ein größeres Ruder wählen. Zudem wird ein Teil des theoretischen Geschwindigkeitsvorteil in der Vermessung auch berücksichtigt, die Zeitverzögerungen durch unbeabsichtigte Kursabweichungen unter Spinnaker allerdings nicht.

Ein sehr differenziertes Bild zeichnete der jetzt in Frankreich lebende kanadische North-Sails-Spezialist Philippe Oulhen zu der Frage: Gennaker oder Spinnaker, was ist schneller? Ein Gennaker ist in den meisten Situationen und Kursen das schnellere Segel. Aber ein Spinnaker bietet oft mehr taktische Optionen und ist bei Mittelwind auf Vorwindkursen in der Regel dem Gennaker überlegen. So hängt es wirklich vom Boot, Revier und Kurs ab, welches Segel man wählt.

Arne Guelzow von Carbo-Link und Tim Hall von Hall Spars referierten anschaulich über Carbonrigging und Carbonmasten. Stehendes Gut aus Carbon und Masten aus dem schwarzen Gold sind heute haltbar und sicher, wenn richtig verarbeitet. Bis 60% Gewichtseinsparung sind im Rigg möglich - allerdings zu erheblichen Kosten. Und das höhere aufrichtende Moment des Bootes wird bei IRC und ORC im Rennwert berücksichtigt. Auf jeden Fall segelt eine Yacht mit Carbon über Deck schneller und macht mehr Spaß, aber ob der höhere Rennwert herausgesegelt wird, hängt doch wieder von der Crew ab. Ein interessantes Ergebnis brachte die anschließende Diskussion: Eine sinnvolle Option für weniger finanzkräftige Yacht-Optimierer kann ein Alumast mit Carbonrigging darstellen, hier lässt sich zu geringeren Kosten als im Mast Gewicht sparen.

Anschließend zeigte Holger Vogt von Musto den enormen Leistungsgewinn durch richtige Bekleidung auf, unterlegt durch medizinische Daten. Dies ist im übrigen einer der Ausfallgründe während des Pantaenius Rund Skagen Regatta, wie Martin Baum in seinem Vortrag über die hohe Ausfallquote während der 2010er Regatta darstellte.

Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Ausstellung aller Bereiche des Yacht- und Segelsports: Bekleidung, Technik, Kiele, Accessoires, Wetter, Sicherheit – die Besucher nutzen die Pausenzeiten, um mit marktführenden Vertretern ins Gespräch zu kommen. Die Resonanz der Besucher war positiv: "Mit einem Wort", fasste es Aussteller Joachim Baumann zusammen, "gigantisch!".

Auf die Pflicht folgte im weiteren Verlauf des Abends schließlich die Kür: Zur der Preisverleihung der hanseboot Baltic IRC Series wurde im Commerzsaal der Handelskammer gab es fünf Sieger aus vier Ländern: Gewinner wurde König Harald von Norwegen mit der TP52 „FRAM XVI”, gefolgt von Eric Berth mit seiner „Tarok 7”, der „Magnum” von Sami Ranta aus Finnland, Ole Martin Vordahls Canting Kiel Yacht „Camilla”, auch aus Norwegen, und der „Ujiuiui” von Friedrich Hausmann, Deutschland.

Zu Live-Musik der Band max&friends und begleitet von Videos von außergewöhnlichen Regatten mit spektakulären Szenen auf Großbildleinwänden tanzten die Veranstalter mit ihren Gästen noch bis in die frühen Morgenstunden. Und so sehr sie im Laufe der Veranstaltung auch debattiert und diskutiert hatten – in einem waren sie sich alle einig: Nächstes Jahr gehen wir hier wieder gemeinsam an den Start.


 
17.02.2011

Jörg Riechers gewinnt den German Offshore Award

Der Hamburger Jörg Riechers/Mare.de Sailing Team gewinnt den German Offshore Award für seine überragende Leistung auf der Route du Rhum. Sportstaatsrat Rolf Reincke - Behörde für Inneres und Sport überreichte den Preis im Rahmen eines Sentsempfang im Rathaus vor rund 400 geladenen Gästen.

Die “Route du Rhum” findet nur alle vier Jahre statt und ist nach der Vendée Globe das bekannteste Rennen für Einhandsegler. Die Route führt über 3.500 Seemeilen von St. Malo nach Gouadeloupe. wird am 31. Oktober 2010 als erster deutscher Teilnehmer bei diesem Rennen starten.

Riechers hat das Rennen auf seiner Class-40-Yacht Mare mit dem 6. Platz beendet. Als erster Deutscher auf der von Franzosen dominierten Regatta ist das ein hervorragendes Ergebnis gesegelt. Damit steigt er in eine der am härtesten umkämpften Einhand-Ligen auf. Der Kieler Meeno Schrader mit seiner Firma Wetterwelt unterstütze Riechers mit Wetter-Routing.

Hier sind seine letzten Worte, bevor er sich nach dem Zieldurchgang vor Gouadeloupe um 4Uhr und 3 Minuten morgens schlafen legte:

"Als erstes muss ich Thomas zu seiner grandiosen Leistung gratulieren. Er hat absolut verdient gewonnen. Aber auch Nicolas, Yvan und Sam haben ein tolles Rennen gezeigt, vor allem das Finish um den dritten Platz war sooo spannnend. Mittlerweile habe ich mich mit meinem sechsten Platz versöhnt. Ja, bin jetzt doch stolz auf meine Leistung. Hätte mir vor der Regatta jemand gesagt, Jörg, Du wirst Sechster, hätte ich es ihm bestimmt nicht geglaubt.
Worauf ich mich jetzt freue, sind mindestens 12 Stunden Schlaf am Stück, dann auf ein echtes Frühstück und das Wiedersehen mit meiner Freundin. Viele Grüße an all die, die mich so super auf meiner Mare-Seite unterstützt und mir Mut gemacht haben. Und einen großen Dank an Nikolaus Gelpke und die gesamte Mare-Crew. Ohne Euch hätte ich das nicht geschafft! Jetzt lege ich mich hin. Melde mich in Kürze wieder."

Bekannt wurde Riechers im vergangenen Jahr, als dieser mit einem Mini Transat bei der Regatta “Transgacogne” über 650 Seemeilen siegte. Damit ist er der erste Deutsche, der dieses französische Rennen gewonnen hat. Und mit seinem Boot “Mare.de” landete der Hamburger Jörg Riechers bei der Pornichet Select Regatta nach 300 Seemeilen nonstop auf dem zweiten Platz.


 
17.02.2011

Die Bark "Alexander von Humboldt" oder "Das Beck´s Schiff"

Jeder kennt die Bark mit den grünen Segeln aus dem Fernsehen. Lange Zeit war das Schiff das TV-Aushängeschild eines Bremer Bierproduzenten. Nun soll die Bark durch einen Neubau, die sog. Alex II abgelöst werden. Grund genug die alte "Alex" hier kurz vorzustellen.
Gebaut wurde die Bark 1906 in der Bremer Weserwerft als Feuerschiff und trug zuerst den Namen "Reserve Sonderburg". Insgesamt wurden vier Schiffe des Typs gebaut von denen zwei im 2. Weltkrieg zerstört wurden.
Obwohl die Bark als Feuerschiff und damit als schwimmender Leuchtturm dienen sollte, wurde sie mit einem sehr seetüchtigen Rumpf ausgestattet. Daneben soll die Bark lediglich aber zwei Segelmasten und einen Laternenmast getragen haben. Die besegelten Masten waren der Fock- und der Besanmast. Erst bei ihrem Umbau in den 1980er Jahren, als die meisten Feuerschiffe ausser Dienst gestellt wurden, bekam das Schiff neben weiteren Kajüten und vielen Decksumbauten, eine neue Takelage und deutlich mehr Rumpfballast. 1988, nach den Umbauten wurde das Schiff dann auf seinen heutigen Namen getauft. Die Deutsche Stiftung Sail Training übernahm das Schiff und machte daraus ein Jugend- und Ausbildungsschiff. Insgesamt soll die Alexander von Humboldt als solches Ausbildungsschiff 300.000 nm zurückgelegt haben.


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Bilder der "Alex" >>.

 
17.02.2011

Produktoffensive startet mit der Robbe Windstar

Heute möchten wir Ihnen ein neues Boot vorstellen: die Windstar von Robbe. Gleichzeitig möchten wir damit den Start unserer Produktoffensive bekannt geben. Wir werden unser Sortiment um die Bootsmodelle (Segel und Motorboote) der bekanntesten Hersteller erweitern! Die Windstar, die auch komplett den IOM (International One Meter Class) Regeln entsprechend zu bestellen ist, kann ab sofort bei uns bestellt werden. Das ein Meter lange Boot kommt als Baukasten zu Ihnen und kann ohne Modellbau-Vorkenntnisse bei einem minimalen Zeitaufwand zusammengebaut werden. Damit Ihnen auch nichts fehlt, haben wir für Sie schon alle benötigten Zubehörteile wie z.B. Fernsteueranlage und Winde übersichtlich zusammengestellt. Das wird auf für die weiteren Boote so sein. Erhältlich sein werden Boote von: Robbe, Graupner, Kyosho, Thunder Tiger, Krick und T2M. Dazu gehören bekannte Segelboote wie die Estelle, die Comtesse, aber auch die Rubin oder die Victoria und die Voyager II. Daneben werden viele bereits fertig zusammen gebaute oder fast komplett fertig gebaute Motorboot der genannten Marken erhältlich sein. Zu allen Booten bieten wir natürlich den gewohnten Ersatzteilservice und werden nach und nach zu dem ein oder anderen Modell auch wieder unsere beliebten Tuning-Kits anbieten. Bei Fragen zur Produktoffensive oder wenn Sie Produktvorschläge haben freuen wir uns über Ihr Feedback per mail oder Telefon!

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17.02.2011

Barcelona World Race - heiße Szenen neu geschnitten

Ab sofort gibt es in unserem YouTube Kanal ein neues Video mit den heißesten Szenen vom Barcelona World Race. Schon auf der Party nach dem International Yacht Forum haben die von uns neu zusammen geschnittenen Szenen dieses aktuell rund um die Welt laufenden Rennens, die Segler begeistert. Deshalb wollten wir Ihnen diese nicht vorenthalten. Im Video zu sehen: der erste Deutsche Teilnehmer - Boris Hermann - und die erste als Open 60 Modell bei uns erhältliche Yacht von Dominique Wavre, die "Mirabaud". Viel Spaß!

Zum Video >>.

 
13.02.2011

Top Training bei traumhaften Segelbedingungen im Oman – Der Anfang ist gemacht…..

Mussanah, Oman. 12. Februar 2011



Der erste Trainingsblock im Oman mit dem Extreme40 liegt hinter uns. Und es konnte sportfachlich nicht besser laufen. Den vom ersten Tag an haben mit einer großen Gruppe von Extreme40s (5-7 Boote) zusammen trainiert bzw. viele kurze Trainingsrennen gesegelt. Meistens bei auflandigen Thermischen Winden zwischen 8 und 16 knoten.

Oman Sailing hat uns einen Trainingskurs direkt vor dem Mussanah Millennium Resort ausgelegt und die Starts durchgeführt. So konnten wir am Tage 6-8 Rennen mit den anderen Teams segeln. Jede Stunde die wir auf dem Wasser waren, war somit höchst effektiv. Genauso haben wir uns das vorgestellt. Es war perfekt organisiert.

Neben den Rennen, konnten wir auch mit ein paar Teams anpassen um die Segel und Schiff trimmen zu lernen. Mit Luna Rossa, Red Bull Racing oder Artemis haben wir ein paar Meilen finetuning gemacht. Doch auch ein paar Speedruns mit Ernesto Bertarelli, dem Eigner von Alinghi waren mit dabei. Zeitweise hatten wir auch schon ein paar gute Phasen mit unserem Speed. Doch auch gehörige Aussetzer. Es braucht sicher Monate bis wir das Trimming des Bootes im Griff haben. Die Lernkurve geht aber steil nach oben.

Wie man uns sagte, hat es solch ein Training zusammen mit all den Teams noch nie gegeben. Nicht einmal im America´s Cup. Die Teams sind alle ganz locker drauf. Und selten haben wir so viele lachende Gesichter gesehen beim Segeln wie hier. Die haben große Freude daran mit den Extreme40s umher zu heizen. Bei 10 Knoten Wind segeln und fliegen wir 20 knoten Speed. Und das mit einer 4 Personen Crew. Um es auf einen Punkt zu bringen: Es macht allen höllisch SPASS!

Wir stehen ganz am Anfang. Die meisten Teams sind schon viele Jahre im Extreme Sailing Circuit und haben praktisch die Top 10 für sich reserviert. Wir haben das älteste Boot, das kleinste Budget und müssen bei einigen Events einen lokalen Segler an Bord nehmen um das Projekt finanzieren zu können. Das ist schon eine Herausforderung. Aber das macht es auch interessant und aufregend. Dann gibt es noch einige technische Problem am Rumpf und Rigg die wir lösen müssen. Aber das alles bekommen wir in Griff. Hauptsache wir segeln jetzt!

Vielen Dank allen Partner, die uns geholfen haben. In nur wenigen Wochen haben wir dieses Projekt auf die Beine gestellt und froh dass wir jetzt im Oman mit den weltbesten Segelteams trainieren können.

Der Anfang ist gemacht. Alle die sich sportfachlich ein bisschen auskennen im Hochleistungssegeln, wissen sehr genau das man 2-4 Jahre braucht um in die Top Plätze zu segeln in einer neuen Bootsklasse. Als Steuermann habe ich auch noch nicht so viel Erfahrung mit dem Extreme40 und das Team hat in dieser Form so noch nie zusammen gesegelt. In allen Bereichen müssen wir uns erst einmal technisch rein arbeiten. Schritt für Schritt. Das Team muss synchronisiert werden. Das Boot muss schnell gemacht werden. Die To-Do-Liste ist Kilometer lang.

Sebbe und Bruno haben sicher die meiste Erfahrung mit diesem Boot. Aber wir müssen jetzt gemeinsam als Team auf ein gutes Level der Zusammenarbeit kommen. Jeden Tag haben wir große Schritte nach vorne gemacht. Doch wir sind noch Meilen von den anderen Teams entfernt.

Die kommen aus einer ganz anderen Liga. Alinghi und Artemis tauchen hier mal eben mit jeweils 2 Booten auf. Alinghi geht mit einem nagelneuen Boot ins Rennen. Wir arbeiten zu viert am Boot. Die anderen kommen mit Mechanikern, Metrologen, Trainern etc…. an. Zum Teil mit 8 bis 16 Personen um ein Schiff. Wir haben nicht mal ein Motorboot was uns hilft und müssen jeden Tag mit dem Extreme40 unter segeln anlegen. Da kommen wir uns schon etwas benachteiligt vor. Die können Ihre Arbeit aufteilen und wir müssen uns um alles alleine kümmern und auch mal ein paar Überstunden mehr machen.

Aber wir sehen das alles sehr positiv. Wir haben ein Boot bekommen für die ganze Serie. Wir passen als Team gut zusammen. Wir sehen die Saison 2011 als ein Jahr wo wir viel Erfahrung sammeln werden um 2012 mit einem 100% eigenen Projekt durchstarten zu können.

Man muss das wie in der Formel-1 sehen. Da hat man gelacht als die bunten Vögel von Red Bull kamen und im ersten Jahr noch hinterher fuhren. Jetzt sind sie Weltmeister. Der Spirit und die Kreativität von F1 Red Bull Racing hat uns gezeigt, dass man sich in der höchsten Kategorie eines technischen Sports in ein paar Jahren von ganz unten bis nach ganz nach oben Kämpfen kann. Und GENAU das haben wir vor!

Und alle die mich aus dem Tornado kennen, wissen genau dass der Tag kommen wird, wo wir zu den Top Teams der Extreme Sailing Series gehören werden. Im Tornado hat es auch ein paar Jahre gebraucht, doch dann kam der Bang und seit dem segeln wir konstant ganz weit oben. Im Extreme40 kann es genauso laufen. Alles braucht seine Zeit. Und die werden wir uns nehmen. Der Teamgeist bei uns ist jetzt schon weltspitze. Und das ist schon mal ein gutes Fundament.

Wir werden mit großer Leidenschaft segeln und jetzt an der Startlinie mit den anderen Teams auf gleicher Augenhöhe starten. Wir rechnen mit nichts, doch wir sind verdammt hungrig. Wir werden jedes Rennen das maximale aus uns raus holen. Für uns gibt es nur eine positive und offensive Einstellung sowie 100% Leistung auf den Punkt. Früher oder später werden wir damit auch Erfolg haben. Offiziell nennt man uns seitens des Veranstalters OC das „Team Extreme“. Und genau so werden wir uns wohl auch benehmen. Frech, Angriffslustig und Emotional.

Wir haben ein paar schöne Videos gedreht. Michal Walther, der täglich als Bowman sein allerbestes auf unserem Extreme40 gibt hat großes kreatives Talent und schneidet die Videos mal abends kurz zusammen. Hier ein Video in O-Ton von einem kompletten Trainingsrennen von der Vorstartphase bis zum Ziel. Da habe ich mal die Videokamera auf dem Helm getragen:

http://www.youtube.com/watch?v=OZV5RRidnMg Team Extreme – Oman 2011 III

Wir sind sehr dankbar, das unsere Partner Wirsol Solar, Yingli Solar, PowerOne und Marinepool mit uns in die Saison gehen. Es sind nicht nur unsere Partner, sondern seit Jahren sehr gute Freunde die mit uns durch dick und dünn gehen.

Gemeinsam starten wir jetzt in eine neue Ära des Segelsports. Mit den spektakulärsten Schiffen in die spannende globale Serie und das im Rennen mit den besten Segelteams der Welt. Das ist der Anfang eines tollen Segelprojekts und wir laden alle herzlich ein mit uns in die Zukunft zu segeln.

Wie Ihr ja alle wisst, muss im Training und im Rennen immer ein Gast mitsegeln. Wir heißen Euch herzlich willkommen bei uns an Bord. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit mit Euch!

Viele Grüße, Euer

TeamGaebler www.teamgaebler.de

Event Website www.extremesailingseries.com

Photo + Video + Text Download http://www.teamgaebler.de/extreme-sailing-downloads/
Video Player http://www.youtube.com/user/teamgaebler

Kontakt und Information:

Roland + Nahid Gaebler
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Flensborgvej 67
6360 Tinglev
Denmark

Email: teamgaebler@googlemail.com
Tel. & Fax. 0045-74648585
Mobil Roland: 0049-172-4543074
Mobil Nahid: 0045-40403072
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Partner des Teams

Wirsol Solar www.wirsol.com
Yingli www.yinglisolar.com
Power One www.power-one.com
Marinepool www.marinepool.com
Kiel Sailing City www.kiel-sailing-city.de
Kieler Yacht Club www.kyc.de
Norddeutscher Regatta Verein www.nrv.de


 
10.02.2011

34. America´s Cup - die Peyrons haben gemeldet, die Italiener offenbar vor der Pleite

Neben den Franzosen vom Team Aleph, wollen beim 34. America´s Cup auch andere Franzosen mitmischen. Die Brüder Loick und Bruno Peyron - bekannt durch ihre Erfolge bei den verschiedensten Regatten in den verschiedensten Bootsklassen - haben mit ihrem Team Energy gemeldet. Die beiden Multihull-Spezialisten könnten wohl tatsächlich Siegchancen haben. Loick Peyron war bei Alinghi schon beim 33. Cup dabei und bringt so weitere Erfahrungen mit. Ausserdem konnten die beiden weitere ehemalige AC- und Multihull-Spezialisten verpflichten. Nun sind noch zwei Teams, die schon gemeldet haben unbekannt. Allerdings geht sowohl die einschlägige Segelpresse als auch einzelne Brancheninsider davon aus, dass es sich bei den noch unbekannten Teams um die Neuseeländer und ein Team aus Russland handelt.
Neben den Spekulationen, um welche Teams es sich bei den unbekannten Meldern handeln könnte, breiten sich offenbar immer weitere Spekulationen und Gerüchte über die finanzielle Situation des offiziellen "Challenger of Record", die Italiener von Malscalzone Latino, aus. Teamchef Vincenzo Onorato soll viele Segler freigestellt haben und seine finanzielle Situation soll nicht die beste sein. Ein ehemaliges Teammitglied, Vasco Vascotto lästerte in der Presse gewaltig - vor allem über den Cup und die Entscheidung mit Multihulls zu segeln. Vascotto zweifelte in einem Interview sogar daran, ob die gemeldeten Teams tatsächlich antreten können und werden. Am 31. März ist Meldeschluss und wir sind gespannt, ob es bis zu diesem Datum noch zu weiteren Meldungen kommt und ob es bald Termine für die Vorregatten auf den kleinen "Übungs-Kats" gibt.


 
10.02.2011

Frachtschiff-Reisen - ein Dia-Vortrag von Bernd Ellerbrock

stockmaritime Fotograf Bernd Ellerbrocks Reportagen sind nicht nur bei Spiegel Online zu lesen. Sie können auch live, bei seinem Dia-Vortrag genossen werden. Zum Beispiel in Bernd Ellerbrocks Lieblingskaffeebar „Rossi“ in Hannover-Limmer, Weidestraße 6.
Am morgigen Freitag, den 11.02. wird Bernd Ellerbrock ab 20 Uhr von seinen Frachtschiff-Reisen berichten und die Fotos dieser Reisen auf der leinwand zeigen. Zwischen der Sommerreise mit einem Container-Feederschiff durch Nord- und Ostsee und der Winterpassage mit einem Eis brechenden Papierfrachter bis zum Nördlichen Polarkreis wird eine rustikale Fischsuppe serviert, so dass der Abend mit allen Sinnen genossen werden kann. Wegen Bewirtung und begrenzter Platzzahl ist eine Voranmeldung erwünscht. Der Abend kostet 7,50 Euro, inklusive Fischsuppe, die Bernd Ellerbrock selbst kochen wird!

Zur Website von Bernd Ellerbrock >>.

 
10.02.2011

Unbeabsichtigtes Auflaufen

Bei ablaufendem Wasser arbeitet die Zeit gegen Einen. Dann heißt es schnell einen Plan machen. Als erstes natürlich jede Art von Vortrieb reduzieren: Bug in den Wind drehen, Motor aus oder rückwärts. Wenn man rückwärts nicht freikommt, mit einem Bootshaken prüfen, auf welcher Seite des Bootes der Grund tiefer wird.
Am schnellsten kommt man frei, wenn man das Boot krängt. Wenn der Wind in Richtung des tieferen Wassers weht, kann man einfach die Fock backhalten. Ansonsten hilft Gewichtsverlagerung, am effektivsten geht das, wenn man sich mit dem Großbaum außenbords fiert.

Freischleppen mit fremder Hilfe. Mein Tipp: nehmen Sie zum Freischleppen das Spifall. Das ist so ausgelegt, dass der Spi das Boot flach auf Wasser legen kann. Die Belastung beim Freischleppen ist nicht größer. Sind Sie sich unsicher, ob Ihr Fall das hält, fragen Sie bei der Werft oder dem Konstrukteur.
Wichtig ist, dass der Helfer etwa 90 Grad zur Mittschiffslinie, also seitlich zieht. Das Boot wird gekrängt, der Tiefgang verringert sich, und Sie kommen ohne große Belastung – schonend für Kiel und Klampen – spielend einfach frei. Die Methode funktioniert auch perfekt mit einem Anker, den man mit einem Beiboot – oder zu Fuss – weit vom Boot ausbringt. So weit, dass der Winkel zum Mast flach genug ist, damit der Anker nicht ausbricht.
Mit ca. 45 Grad Kursabweichung zum Hauptstrom kommt man in der Regel wieder frei.
Wenn man nicht freikommt, dann ist es wichtig, dass das Boot zur höheren Seite des Grundes in kippt. Das erreichen Sie am sichersten auch durch das Ausbringen eines Ankers. Die Ankerleine verbinden Sie mit einem Fall, und sorgen so dafür, dass das Boot zur richtigen Seite hin krängt.


 
10.02.2011

Windantrieb - nicht nur Segelyachten nutzen die Kraft der Natur

Die Kraft der Natur nutzen nicht nur Segler um voran zu kommen. Auch Windräder setzen die Kraft der Natur um. In kinetische Energie in Windmühlen oder Strom in Generatoren. Doch auch Kunstwerke können die Energie der Natur nutzen. Zum Beispiel um sich fortzubewegen. Wie, das zeigen die Skulpturen des Niederländers Theo Jansen, mit denen er es sogar bis in einen Werbespot des Autobauers BMW schaffte. Die Strandbeester sind einzigartige Wesen.

Zum Video >>.

 
10.02.2011

Int. Yacht Forum Hamburg - Spezialisten erwartet volles Haus, die Segler eine rauschende Party

Bereits am kommenden Samstag findet in Hamburg das Int. Yacht Forum statt. Wir haben bereits darüber berichtet, das zahlreiche Spezialisten aus aller Welt Vorträge und Präsentationen rund um den Regattasport darbieten werden. Vor vollem Haus (es sind nur noch einige wenige Karten an der Tageskasse vor Ort erhältlich) werden Konstrukteure wie Simon Rogers oder Kay-Enno Brinck referieren und ihr Wissen vermitteln. Erstmals ist es gelungen einen solch hochkarätigen Referentenkreis zu uns nach Hamburg zu holen. Die genaue Redner und Referentenliste ist auf der Website der Veranstaltung einsehbar.
Zum Abschluss, am Abend des Samstags wird das Int. Yacht Forum mit einem rauschenden Fest, der boot Offshore Party beendet werden. Die Party-Karten beeinhalten Getränkegutscheine und ein erstklassiges Buffet. Die Band "Max & Friends" spielt für die Segler nur beste Musik und auf den Video-Wänden werden die besten Szenen verschiedener Offshore-Veranstaltungen von Volvo Ocean Race über Audi MedCup bis Nordseewoche gezeigt. Besonderes Highlight bei den Videos auf der Party sind die aktuell von Boris Herrmann vom Barcelona World Race übermittelten Videosequenzen. Für die Party sind Karten (inkl. Buffet und 2 Getränkegutscheinen) weiterhin - auch an der Abendkasse - erhältlich. Ab 22:30 Uhr ist ein Eintritt zum ermäßigten Preis, dafür allerdings ohne Buffett, möglich.

Zur Website des Int. Yacht Forum Hamburg >>.

 
10.02.2011

Gewinnspiel - stockmaritime verlost 2 Eintrittskarten für die boot Offshore Party beim IYFH

Am Samstag steigt ab 19 Uhr die boot Offshore Party in der Handelkammer in Hamburg. Sie ist das Abschlussfest des Int. Yacht Forum Hamburg und alle Segler sind eingeladen mit zu feiern. Egal ob Ihr am Forum teilnehmt oder nicht, Partykarten gibt es separat für 38,- Euro.
Dafür bekommt Ihr aber nicht nur Party pur, sondern auch Zugang zum leckeren Buffet und zwei Getränkegutscheine. Wir von stockmaritime verlosen zwei Mal eine Karte für die Party! An der Verlosung nehmen alle Teil, die eine Mail mit Ihren Kontaktdaten und der Antwort auf folgende Frage bis morgen, Freitag, den 11.02.1011 um 17.00 Uhr an unsere Mailadresse service@stockmaritime.com senden.

Die Gewinnspiel-Frage lautet: Welche Regatta-Veranstaltung ist mit einem eigenen Stand auf dem IYFH vertreten?

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahren. Mitarbeiter der GentCom GmbH, verbundener Firmen sowie Mitarbeiter von Sponsoren und Partnern sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Auszahlung des Gewinns nicht möglich. Abtretung des Gewinns an Dritte ausgeschlossen. Gewinn verfällt, wenn die Karte nicht bis Samstag, den 12.02.2011 19 Uhr am Eingang zum IYFH/Handelskammer abgeholt wird. Gewinner der vorangegangenen Kartenverlosungen auf Facebook sind ebenfalls nicht teilnahmeberechtigt.


 
10.02.2011

Premiere: mit der neuen Bavaria 40s beginnt für das Match Race Germany eine neue Zeitrechnung

Match Race Germany und Bavaria segeln weiterhin gemeinsam in eine sportliche Zukunft. BAVARIA, und die gesamte Zuliefererfamilie feierten am Sonntag dem 23.1. die mit Spannung erwartete Weltpremiere der neuen BAVARIA CRUISER 40 S auf der Düsseldorfer Messe „boot“.
Die zusammen mit Farr Yacht Design entwickelte Segelyacht mit dem neuen Sport Paket wurde von Dr. Jens Ludmann, CEO BAVARIA, sowie den Organisatoren des Match Race Germany und Regattastar Markus Wieser auf dem BAVARIA Segelbootstand vorgestellt. Moderiert wurde die Einführung vom bekannten Profisegler Tim Kröger.
„Nachdem die BAVARIA 35Match seit vielen Jahren zum großartigen Erfolg des Match Race Germany am Bodensee beigetragen hat freuen wir uns sehr, die hervorragende Zusammenarbeit mit der Match Race Germany GmbH nun mit der neuen 40 S Flotte weiterzuführen“, sagte Dr. Jens Ludmann. „Insgesamt sieben Boote werden im Mai bei dem Weltmeisterschaftslauf am Bodensee um den Sieg kämpfen und wir sind sehr gespannt auf den Wettkampf.“
„Bavaria ist für uns einer der wertvollsten Partner. Wir haben nun mit der neuen Bavaria 40Sdie bereits 4. werftneue Regattaflotte seit 2003 aus dem Hause Bavaria im Einsatz, und freuen uns neben den tollen neuen Yachten, auch über die Fortführung des Engagements von Bavaria im Rahmen des Match Race Germany für die folgenden Jahre“ stellt Harald Thierer fest.
Dr. Jens Ludmann übergab im Rahmen der Vorstellung symbolisch ein Carbon-Steuerrad an die Macher des Match Race Germany: Harald Thierer, Eberhard Magg und Bernd Buck.
Eberhard Magg macht darüber hinaus deutlich: „Das in Deutschland höchstdotierte Match Race wird mit Rückenwind einmal mehr zum Hot Spot der Weltstars auf der World Match Racing Tour.“
Das Ziel BAVARIA´s war es, dem Kunden eine Yacht zur Verfügung zu stellen, die Komfort mit Funktionalität vereint, und dabei die Performance im Vordergrund steht. Das Grundkonzept basiert auf der CRUISER 40, die im vergangenen September auf der Messe HISWA in Amsterdam vorgestellt wurde. Das Ziel der Match Race Germany GmbH ist es die Veranstaltung einmal mehr sportlich aufzuwerten, und den Partner mehr Visibilität zu liefern und darüber hinaus den World Match Racing Tour Standort auf viele weitere Jahre zu sichern
Als wichtiger Bestandteil der World Match Racing Tour bringt es Jim O´Toole, CEO World Match Racing Tour auf den Punkt:“ Mit solchen Investitionen spielt das Match Race Germany eine der ersten Geigen im internationalen Vergleich!“
Auf die Frage wie ihm die neue Yacht gefällt antwortet Markus Wieser: “Bavaria liegt mit der 40S voll im Trend, die Symbiose aus Performance und Komfort ist gelungen. Farr Design hat den Spagat bestens gemeistert. Ich freue mich auf die Herausforderung beim Match Race Germany 2011 auf die Chance meinen möglichen zweiten Sieg nach 2001 anzustreben.“
Die neue Flotte wird ab Mitte März in der neuen Heimat Langenargen/Kressbronn im Einsatz sein, und beim Match Race Germany seine Feuertaufe erleben, wenn einmal mehr die besten Segler der Welt um wichtige Weltranglistenpunkte in spannenden Duellen „matchen“. Der Termin des Match Race Germany ist 23.5.-29.5.2011 und die Veranstalter freuen sich einmal mehr auf 30.000 Besucher.
Die neue Match Race Yacht wird noch bis zum 30.1.2011 auf der „boot“ zu sehen sein, und ab Mitte März live am Bodensee.

SPANNENDER MIX BEI DEN GARANTIERTEN STARTERN AUF DER WORLD MATCH RACING TOUR 2011

Die garantierten Startplätze wurden am vergangenen Montag bekanntgegeben und spiegeln einen interessanten Mix von ehemaligen Weltmeistern, etablierten Olympioniken und America´s Cup Seglern als auch einige der heißen Jungstars im weltweiten Match Race Zirkus wieder.
Die ehemaligen Weltmeister Peter Gilmour (AUS) Yanmar Racing und Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar, sowie Jesper Radich (DEN) Radich Racing Team führen die Liste an, die 2011 um ein Rekord Gesamtpreisgeld von 1,75 Millionen US$ kämpfen. Die World Match Racing Tour ist somit die wertvollste Serie im Segelsport.
Jim O´Toole, CEO der WMRT kommentiert,” Wir sind sehr zufrieden mit dem Rücklauf und gezeigten Interesse während des Auswahlprozesses. Dramatische Wettkämpfe auf dem Wasser sind jetzt bereits garantiert“.
Die Liste umfasst Skipper aus 6 verschiedenen Nationen, und bekommen garantierte Startplätze bei 6 von 9 Veranstaltungen auf der World Match Racing Tour, welche im Mai in Frankreich beginnt und im November in Malaysia endet. Beim Saisonfinale wird dann nicht nur der Weltmeister ermittelt, sondern auch klar sein wer sich den größten Anteil am Tour Bonus Preisgeld von 500.000 US$ sichern kann.
Die sportlichen Lebensläufe der Tour Card Holders können auf www.wmrt.com eingesehen werden.
Für das Match Race Germany 2011 sind bereits qualifiziert: Stefan Meister (GER) und Bjorn Hanssen (SWE), Wild Cards sind voraussichtlich Markus Wieser (GER) und Karol Jablonski (POL)
2011 WMRT Tour Card Inhaber:
Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing Team
Francesco Bruni (ITA) Mascalzone Latino
Peter Gilmour (AUS) YANMAR Racing
Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team
Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team
Jesper Radich (DEN) Radich Racing Team
Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
Phil Robertson (NZ) WAKA Racing Team
Ian Williams (GBR), Team GAC Pindar

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Bilder vom letzten Match Race Germany im Archiv >>.

 
10.02.2011

Hobie 33 - schneller, leichter Kalifornier

Eigner des Hobie 33 hören oft die ungläubige Frage: "Ein Einrumpfboot von Hobie?". Zu Recht, ist Hobie doch vor allem für Katamarane bekannt. 1982 aber brachte Hobie ein 33 Fuss langes, leichtes Einrumpfboot auf den Markt. Es sollte eine Verbesserung der innovativen "Ultra Light Displacement Boat", kurz ULDB, Idee aus Kalifornien werden.
Der Hobie 33 wird unter der PHRF (Performance Racing Formel Handicap) oder in immer noch starken One-Design Feldern gewertet.
Der schmale Rumpf ist auch mit etwas Krängung schnell zu segeln. Wer das erste Mal abfällt wird sich wundern, wie die Geschwindigkeit des Bootes rasant steigt. Sprünge z.B. von 6 auf 9 Knoten sind ohne weiteres möglich. Der Hobie 33 ist kein cruising Boot. Es ist ein reinrassiges Sportboot.
Wer nicht die Vielseitigkeit eines normalen 30 Füssers erwartet, der wird nicht enttäuscht sein von dieser Rennziege.
Hobie 33 Boote sind vorm Wind von Kalifornien nach Hawaii und mit sehr kleiner Crew schon von Newport nach Bermuda gesegelt. Aber es sind keine Ozean-Kreuzer. Langes Kreuzen in großen Wellen macht auf dem Hobie 33 wenig Spaß. Insgesamt ist der Hobie 33 seiner Zeit voraus gewesen und darf gut und gerne als "Value for Money" Boot bezeichnet werden. Anschaffungs- und Unterhaltskosten sind gering und angemessen.
Mit einem Gewicht von nur 1,8 Tonnen ist die Hobie 33 ein echtes Leichtgewicht. Auch Ihre Wasserlinie ist mit etwas über 30 Fuss ziemlich lang. Gebaut ist das Boot aus Schaumsandwich. Es ist trailerbar und kann so auch im Winter leicht genutzt werden - z.B. beim Urlaub in südlicheren Gefilden.

Technische Daten:
Länge: 33 Fuss
Länge Wasserlinie: 30,5 Fuss
Breite: 2,40m
Tiefgang: 1,67m
TiefgangVerdrängung: 1,8t
Sgelfläche am Wind: 39,85 qm

Hobie 33 Crash-Test >>.

 
07.02.2011

Gennaker - trendy, tricky oder troubleshooter?

Martialisch ragt der Gennakerbaum über den Bug hinaus und rast unter einer riesigen Segel-Blase dicht hinter unserem Heck vorbei. Unwillkürlich ziehe ich den Kopf ein. Wir segeln unter Spi die Regatta Fyn Cup. Hektisch halst die J 133 und flitzt wieder hinter unserem Heck vorbei. Die machen mächtig Speed. Und jede Menge Halsen.

Warum werden heute so viele Boote mit Gennaker und Gennakerbaum gebaut? Ist ein Gennaker schneller als ein Spi? Oder lässt er sich einfacher handhaben? Ein paar Jahre später und nach einigen Regatten auf einem Gennakerboot weiß ich mehr.

VMG heißt das Zauberwort: Velocity made good. Die effektive Geschwindigkeit zum Ziel ist bei leichten, schnellen Booten unter Gennaker größer, wenn sie höher am Wind fahren als unter Spinnaker. Das Anluven führt zu einem solchen Geschwindigkeitszuwachs, dass der scheinbare Wind spitzer einfällt, und man mit diesem scheinbar stärkeren und spitzeren Wind wieder abfallen kann. Wenn dann die Geschwindigkeit wieder abnimmt, muss man wieder anluven. In den Genuss dieses Geschwindigkeitsrausches kommen aber nur diejenigen Crews, bei denen Gennaker-Trimmer und Steuermann perfekt zusammenarbeiten und sehr konzentriert segeln. Die segeln dann sogar schneller als der Wind.

Bei schweren, langsameren Yachten, also den meisten Fahrtenyachten, funktioniert das nicht. Bei tieferen Kursen als 140° zählt dann nur Fläche. Nach meinem Eindruck lohnt sich ein Gennaker nur, wenn das Schiff damit mindestens Windgeschwindigkeit segeln kann. Der Einsatzbereich bei leichtem bis mittlerem Wind liegt dann bei 90°-140°, wobei der scheinbare Wind bei 45°-80° einfällt. Dann braucht man den Bugsprit nicht nur, um den Gennaker aus dem Windschatten des Großsegels zu halten, sonder auch, um enge Schotwinkel realisieren zu können.

Allerdings lassen mich die Ergebnisse des Baltic Sprint Cups 2008 etwas zweifeln: Von den 3 fast baugleichen Rogers 46, die die ersten 3 Plätze belegt hatten, hat die mit Spinnaker ausgerüstete "Danebury" souverän vor den Schwesterschiffen mit Gennaker gewonnen, gesegelt als auch berechnet.

Ein unbestrittener Vorteil des Gennakers ist die einfache Handhabung. Ein Spi braucht mehr Ausrüstung: Spibaum, Toppnant, Niederholer, Barberholer, ... Der Segeldruckpunkt ist im Vergleich zum Spi niedriger und weiter vorn, Bei starkem Wind segelt das Boot segelt ruhiger und liegt besser auf dem Ruder. Auch die Halse ist mit dem Gennaker einfacher zu fahren, denn es muss niemand mit dem Spibaum vor dem Mast herumtanzen. Für Regattasegler, die Yachten mit ausfahrbarem Bugspriet und Bergeleine in der Tasche am Hals (Neudeutsch "Tack") zu eigen nennen, relativiert sich der Aufwand allerdings wieder: Vor dem Bergen balanciert der Vorschiffsmann auf dem Baum zum Hals, um die Bergeleine aus der Tasche zu holen.

Mein Fazit: Wer mit wenig Aufwand und viel Sicherheit raumschots schneller werden möchte, für den ist ein Gennaker eine tolle Lösung. Wer das letzte Quentchen Speed aus seinem Boot herausholen will, sollte sich von einem erfahrenen Segelmacher beraten lassen. Will man mit einem schweren Boot schnell segeln, ist der Spi sicher meist die bessere Wahl.

Setzen
Der Gennaker sollte am Hals mit einer Leine befestigt werden, die über einen Block am Bug oder Gennakerbaum nach achtern umgelenkt wird. Beim Bergen halbwinds kann so der Hals gefiert werden, um das Tuch in Lee des Großsegels einzuholen zu können. Die Schot sollte außen um das Vorstag geführt werden, so dass der Gennaker in der Halse wie ein Flagge auswehen kann.

Den Gennaker kann man aus dem Sack, Vorluk, oder aus dem Niedergang heraus setzen und bergen. Beim Setzen aus dem Niedergang können die Schoten angeschlagen bleiben. Als erstes sollten Sie natürlich den Gennakerbaum ausfahren (sofern vorhanden). Dann den Segelhals ganz nach vorne ziehen. Hier ist es bei größeren Schiffen über 12 Meter eventuell von Vorteil, das Segel mit Wollfäden gegen verfrühtes Aufblähen zu sichern. Zum Setzen des Gennakers sollten Sie abfallen, um das leichte Segel in der Abdeckung von Fock und Groß hoch zu ziehen. Am besten zieht man den Gennaker zwischen Unterwanten und Mast unter der Genua hindurch. Achten Sie darauf, dass sich das Gennakerfall vor den Salingen befindet. Rollen Sie die Fock ein, oder bergen Sie diese nun. Wenn nun der Steuermann anluvt, bekommt das Segel Wind, die Wollfäden zerreißen und das Segel steht.

Tapen Sie alle scharfen Kanten oder Splinte an Deck und im Rigg ab. Die Großschot sollte nicht zu weit gefiert sein, damit der Gennaker nicht zwischen Großsegel und Wanten oder Salinge verklemmen kann.

Ein Bergeschlauch in Kombination mit dem Gennaker ist die ideale Lösung für eine kleine Crew. Der Gennaker wird als "Wurst" gesetzt, und bietet beim Hissen wenig Windangriffsfläche. Vor allem kann das Segel keine "Eieruhr" bilden.

Segeln
Das Segeln mit dem Gennaker ist einfach – wenn man nicht platt segeln muss, oder vor dem Wind kreuzen muss. Zum Einstellen fiert man die Schot so weit, dass der Gennaker am Vorliek einzufallen beginnt, und nimmt dann wieder dicht. Das wiederholt man regelmäßig, um das Segel so optimal angeströmt zu halten.
Platt vor dem Wind kommt man nur schnell voran, wenn man bei leichten Booten aufmerksam die oben bereits beschriebene Schlangenlinie fährt, und tiefer als 140-150 Grad zu kreuzen beginnt. Will man mit schweren Booten möglichst tief fahren, hilft das Fieren der Halsleine und eventuell sogar des Falls, am besten kombiniert mit Luvtrimm und maximal gefierter Schot. So kippt das Segel nach Luv aus dem Windschatten des Großsegels. Durch das Fieren wird der Gennaker allerdings auch instabiler, wenn er einfällt hilft nur Anluven.

Halsen
In der Halse muss der Gennaker möglichst schnell außen um das Vorstag herum gezogen werden. Bereiten Sie die Schot so vor, dass diese frei auslaufen kann. Bei kleiner Crew und kleinen Booten sollte der Steuermann die Schot fieren, da er das Boot durch den Wind dreht und die Geschwindigkeit am besten einschätzen kann. Wenn das Schothorn in der Nähe des Vorstags ist, muss die neue Schot möglichst schnell dichtgenommen werden. Wenn das Großsegel in der Halse kurz mittig gehalten wird, füllt sich der Gennaker schneller. Der Steuermann luvt mit der Geschwindigkeit des Dichtnehmens auf den neuen Kurs und der Trimmer stellt die Schot ein.

Bergen
Die ganz sichere Methode: Sie fallen so weit ab, so dass der Gennaker in den Windschatten des Großegels kommt. Übertrimmen Sie die Schot so, dass das Unterliek dicht gestreckt ist. Jetzt fieren Sie das Fall kontrolliert und beginnen das Segel am Achterliek einzusammeln und in den Niedergang zu stopfen. Falls Sie schlecht an das Achterliek kommen, müssen Sie das Fall vorher fieren und den Gennaker an der unbenutzten Schot heranholen. Machen Sie sich eine Marke auf das Fall. Fieren Sie das Fall immer in der Geschwindigkeit, in der die Crew den Gennaker einsammeln kann. Erst wenn das Segel fast ganz eingesammelt ist, werfen Sie die Halsleine los. Ziehen Sie den Gennakerbaum ein.
Die schnellere Methode: Sie entrollen die Fock und fallen ab, um Druck aus dem Gennaker zu nehmen. Über die unbenutzte Schot holen Sie sich den Gennaker heran. Nun lösen Sie die Halsleine, und sammeln das Unterliek ein. Achtung! Das Unterliek darf auf keinen Fall ins Wasser kommen. Wenn Sie das ganze Unterliek sicher im Griff haben, können Sie das Fall fieren und den Gennaker in den Niedergang stopfen. Mexikanisches Bergen oder das Bergen in Luv sollte ausreichend großen und eingespieltem Regattacrews vorbehalten bleiben.

Packen
Wenn Sie auf großen Schiffen den Gennaker aus einem Sack setzen, sollten Sie den Gennaker sorgfältig vorbereiten. Gehen Sie dafür die Lieken ab und versichern Sie sich so, dass das Segel nicht verdreht ist. Falls vorhanden, befestigen Sie die Bergeleine an den Klettverschlüssen. Auf das Segel gemalte Pfeile helfen bei der Orientierung. Packen Sie den Rest der Bergeleine in die Tasche am Hals, und lass Sie das Ende 10 cm herausschauen. Nun beginnen Sie vom Hals aus den Gennaker mit Wollfäden zusammenzubinden. Rollen sie das Tuch nach innen ein und binden Sie Fäden um die "Wurst". Ca. 30% der Unterliekslänge reichen in der Regel aus. "Verwursten" Sie auch vom Kopf nach unten ca. 30% der Lieklänge. Nun legen Sie das Schothorn neben den Sack, und stopfen den Gennaker am Achterliek entlang hinein, bis nur noch der Kopf herausschaut. Jetzt kommt die übrige „Wurst“ bis zum Hals spiralförmig oben in den Sack. Die Gennaker-Ecken werden mit Leinen oder Klett gesichert. Nun können Sie problemlos Schoten, Fall und Halsleine anschlagen und vor dem Setzten den Hals bis zum Bugspriet-Ende vorziehen.


 
07.02.2011

NEU: Skala 2,4 GHz Fernsteuerset für nur 59,- Euro

Ab sofort ist die neue Schreiner Elektronik Skala SE6 2,4 GHz lieferbar. Diese Top-Anlage wird zusammen mit einem 9-Kanal-Empfänger geliefert und verfügt selbst schon über sechs Kanäle. Da die Anlage zusammen mit dem Empfänger nur 59,- Euro (zzgl. Versand, inkl. MwSt.) kostet, ist es die ideale Anlage für AC60 und IRC88 Segler! Zum Preis von drei Quarzpaaren bekommen Sie ungetrübten Fernsteuerspaß ohne jemals wieder den Quarz und damit die Frequenz Ihrer Fernsteuerung wechseln zu müssen. Die moderne 2,4 GHz-Technik macht es möglich. Bestellen Sie sich noch heute Ihre Skala SE 6 mit 9-Kanal-Empfänger zum Einführungspreis von nur 59,- Euro zzgl. Versand!

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Zur Skala SE 6 >>.

 
07.02.2011

EINLADUNG - Schneller segeln - dank 21 int. rennomierten Fachleuten.

Am 12.2 referieren 21 internationale Top-Leute über 5 zentrale Faktoren für das erfolgreiche Regattasegeln: Vermessung, Kiele/Ruder, Mast/Rigg, Segel und Sicherheit. Nutzen Sie die Chance, Fragen an Regatta-Spezialisten aus der ganzen Welt stellen zu können. Das Internationale Yacht Forum steht unter der Schirmherrschaft des DSV.

Das Programm:

10:00 One World, One Rule, Is it possible?
Moderator - Mike Castania (AUS)

10:00 Volker Andreae (GER) Welcoming Address
10:10 Bruno Finzi (ITA) - Our Vision: One Rule
10:20 Kay-Enno Brinck (GER) Explaining ORC-Rule in short words
10:30 James Dadd (GBR) Explaining IRC-Rule
10:40 Kasper Wedersøe (DEN) Explaining Dansk Handicap-Rule
10:50 Mike Castania (AUS) - introduces and has some questions to the designers about their actual thinking and developments

11:30 hanseboot-break with refreshments

12:00 Christian Schaumlöffel (USA/GER) - Explaining PHRF Handicap via Skype
12:10 Pelle Lindell (SWE) explaining SRS via Skype
12:20 moderated discussion, conducted by Mike Castania (AUS)
12:50 BALTIC CIRCUIT Presentation - Friedrich Hausmann (GER)

13:00 lunch, sponsored by Katadyn

14:00 Torsten Conradi, Judel/Vrolijk & Co (GER) Appendages – „Do I really need a bigger rudder?“
14:30 Andreas Huebner/Arne Guelzow, Carbo-Link (SUI) carbon rigging - the light alternative to wire
15:00 Tim Hall, Hall Spars (USA) carbon masts - bending without breaking

15:30 hanseboot-break with refreshments

16:00 Philippe Oulhen, North (FRA/CAN) Asymmetric or Symmetrical Spinnakers
16:30 Holger Vogt, MUSTO/Martin Baum, Pantaenius (GER) security & solutions
17:30 Panel discussion re-boot
18:00 End of Forum

18:00 hanseboot - "Meet the Owners"

19:00 Prize Giving Hanseboot Baltic IRC Series

19:30 boot offshore party with spectacular sailing movies and live music, Börsensaal, chamber of commerce

Noch sind einige wenige Pltze im Internationalen Yacht Forum frei. Hier anmelden >>.

 
05.02.2011

Salem Aleikum, Segeln mal ganz anders. Im Oman. Sonne satt.

Roland Gäbler über das Training mit seinem neuen Xtreme 40-Team: Jeden Tag Thermik zwischen 8 und 18 Knoten. Die Wüste saugt den Wind ins Land. Perfekte Segelbedingungen. Drei Tage Training liegen hinter uns. Jeden Tag 6-8 Rennen direkt vor unserem Millennium Resort in Mussanah nordwestlich von Muscat, der Hauptstadt des Omans. Alinghi, Luna Rossa, Team Red Bull, Team NZL, Artemis…. Die besten Segelteams der Welt am Start. Alle lieben es mit dem X40 zu fliegen. Wir auch. Es wird um jeden Meter gekämpft. Doch zugleich ist alles total relaxt. Wir haben einfach Spass mit diesen Booten und erwarten einen tollen Start der Welt-Tour am 20. Februar in Muscat.

Hier ein paar Impressionen von unserem Training und dem Finetuning der neuen Segel >>.

 
03.02.2011

"Streets of Monaco" - weltweit erste Themenyacht

Die "Streets of Monaco" wird Sie sprachlos zurück lassen - sofern das Schiff denn überhaupt gebaut wird. Ausgestattet werden soll die Yacht sogar mit einer Go-Kart-Bahn. Ihr Preis - sollte der Dampfer je gebaut werden - soll bei rund 1,1 Milliarden Dollar liegen. Die wohl teuerste Yacht wäre das dann und ihr Eigner hätte damit Abramowitsch und Co. deutlich überholt. Auf 155 Metern möchten die Designer von Yacht Island Design ein kleines Monaco abbilden. Mit Architektur und vielen Details.
Die "Streets of Monaco" soll dabei erst die Erste von vielen zukünftigen "Themenyachten" sein. Das Schiff aus Stahl und Aluminum soll 16 Gäste und rund 70 Crewmitglieder beherbergen bzw. mit einer maximalen Geschwindigkeit von 15 Knoten transportieren. Technologisch soll das Schiff als SWATH gebaut werden - quasi wie die Lotsentender in der Deutschen Bucht, nur größer.


 
03.02.2011

Grundseen sicher durchfahren - möglich oder wahnsinnig?

Spannende Bilder und Aufnahmen, die erstaunen. Schon bei 4-5 Beaufort und Wind gegen Strom können Flussmündungen unpassierbar werden. Wer´s nicht glaubt, sollte sich diese Videos ansehen.

Ähnliche Wellenbilder gibt es übrigens vor der Haustür: Wer schon einmal versucht hat, mit vollem ablaufend Wasser bei auflandig Wind das Wattenfahrwasser (z.B. Accumer E) auszulaufen wird ähnliches erleben.

Die Elbe ist nicht ganz so schlimm, aber auch hier gibt es an einigen Stellen erheblich höhere und vor allem steilere Seen. Besonders nett wird es an der letzen Buhne vor der Kugelbake vor Cuxhaven, 5-6 Knoten Strom und schäumende Wellen, wenn man den "richtigen" Zeitpunkt erwischt.

Als Tipp für Flussmündungen gilt daher: Immer die Revierkundigen fragen.

Beitrag mit Kommentaren >>.

 
03.02.2011

Ein Branchenroman

Gelangweilt zappte ich durch das abendliche TV-Programm. Eine Sendung gleicht der anderen. Talkshows mit mehr oder weniger Prominenten, Klatsch, Tratsch und Trash. Doch dann ein Lichtblick. Ausgerechnet beim ZDF sehe ich Oliver Kalkofe und Achim Menzel gemeinsam und nebeneinander lachen. Sollte das eines der wenigen Glanzlichter des heutigen TV-Abends werden? Achim Menzel an der Gitarre...oh weh, singen auf Englisch ist eher nicht seine Stärke. Und dann kommt es ganz hart. Schnitt, Markus Lanz ist im Bild. Er stellt Fragen. Vielleicht doch kein Glanzlicht...? Thema des Abends ist die Männerfreundschaft, zu der kurz darauf auch Atze Schröder etwas sagt. Er erklärt wie er den ebenfalls anwesenden Jens Westerbeck, ehemals Yachtbroker, kennenlernte. Nun wird es spannender. Atze Schröder erzählt von gemeinsamen Messebesuchen von Cannes bis Düsseldorf. Er erzählt von der Welt, wie Sie viele aus unserer Branche kennen. Ich werde immer aufmerksamer. Doch warum ist Jens Westerbeck in der Sendung? Ein Einwurf von Markus Lanz klärt mich auf. Westerbeck hat ein Buch geschreiben, ein gesellschaftskritisches Buch, es soll Teile unserer Branche und unserer Kunden darstellen und ein Roman mit einigen Tatsachen sein. Titel des Buches "Boatpeople". Aha, entweder also eine Beweihräucherung unserer "Szene" oder eine Abrechnung mit dem Umfeld dieser Szene, den Extremfiguren, den Kunden. Ein Bild wird eingeblendet. Zu sehen ist eine Bandido 75. Ok, es geht also um Motorbootfahrer und -kunden. Schon besser, die Segler sind also wohl nicht gemeint. Das stellt Westerbeck auch gleich klar. Segler seien anders. "Die lieben die Freiheit und das Naturgefühl". Motorbootfahrer sind "Dubai-Kitzbühl" mit La Martina Polo-Shirt mit hochgeklapptem Kragen, so Westerbeck. Schön das er meine Vorurteile bestätigt. Weitere Anekdoten folgen. Ich bin neugierig geworden auf das Buch, das derzeit bei Amazon nicht lieferbar ist, das dort sogar von der Frau des Autors rezensiert wurde und das Leben des fiktiven Yachtbrokers Nick de la Mooring erzählt. Ich habe es vorbestellt - auch wegen der erfrischend guten Kritiken die es bekam, obwohl es das Werk eines Neulings und Querensteigers in der Schriftsteller-Branche ist. Das ist übrigens nicht der erste Quereinstieg Westerbecks gewesen. Bei Markus Lanz gab es zu ohne Vorwissen Yachtbroker geworden zu sein und nicht einen Bootsführerschein zu besitzen.

Zum Buch "Boatpeople" bei Amazon >>.

 
03.02.2011

Rekordfieber rund um die Welt: Bidégorry wollte und Coville will der Schnellste sein

Wieder herrscht unter den Franzosen der Hochseesegelszene das Rekordfieber. Bereits vor über zwei Wochen war der Maxi-Tri "Banque Populaire V" gestartet, um die Welt als schnellster zu umsegeln und die berühmte "Jules Vernes" Trophäe einzuheimsen. Nun ist seit über einer Woche Thomas Coville mit seinem Trimaran "Sodebo" unterwegs. Der Unterschied ist, dass "Banque Populaire V" mit Skipper Pascal Bidégorry mit 13 Crewmitgliedern segelte und Thomas Coville allein unterwegs ist. Coville versucht den Rekord von "IDEC" Skipper Francis Joyon - der in La Trinité sur mer in der Bretagne übrigens sein Liegeplatz-Nachbar ist - zu brechen. Joyon war 2008 in nur 57 Tagen, 13 Stunden und 34 Minuten um die Welt gesegelt. Der Rekord der "Jules Vernes" Trophäe liegt noch nicht ganz so lange zurück. Erst im März 2010 kam Franck Cammas mit seiner Crew und dem Trimaran "Groupama 3" nach 48 Tagen, 7 Stunden, 44 Minuten und 52 Sekunden gute zwei Tage schneller zurück nach Brest als der vorherige Rekordhalter Bruno Peyron.
"Banque Populaire V" hatte in den vergangenen Tagen mit vielen Problemen zu kämpfen. Der Trimaran war mit einer Geschwindigkeit von rund 37 Knoten mit einem unbekannten Objekt unter der Wasseroberfläche kollidiert und es war einiger Schaden entstanden. Zwar versuchte die Crew noch Reparaturen am mittleren Schwert und dem Schwertkasten, musste aber dennoch aufgeben. Coville ist weiter unterwegs, liegt allerdings derzeit hinter dem Rekord.

Zur Website des Maxi-Tri "Banque Populaire V" >>.

 
03.02.2011

Updates aus der TP52 Szene und dem America´s Cup

TP52 scheint sich immer weiter zu der vorherrschenden, weltweit am meisten beachteten Renn-Klasse bei den Offshore-Einrumpfyachten zu entwickeln. Spannende Serien wie der Audi MedCup tun einiges dafür. Jetzt werden gerade zwei neue TP52 Boote gebaut. Wie bereits bekannt wurde, hat Udo Schütz eine neue TP52 "Container" im Bau und auch das Audi Sailing Team powered by All4One chartert in dieser Saison nicht mehr, sondern läßt gerade eine eigene TP52 bauen. Das zeigt deutlich, dass sich nach den vielen Unsicherheiten rund um den America´s Cup nun endlich nachhaltig eine international relevante Segelsport-Klasse etabliert hat.Doch auch beim America´s Cup tut sich etwas. Nach dem an Silvester die atrraktive Bucht von San Francisco als Austragungsort bekannt gegeben wurde, meldeten nun offenbar noch zwei weitere Herausforderer. Insgesamt wollen nun also fünf Teams gegen Oracle Racing antreten. Das BMW im Teamnamen - dies nur zur Erinnerung - wurde wegen des Ausstiegs des gleichnamigen Autoherstellers übrigens auch vor kurzem gestrichen. Neben den ganzen weiteren Unklarheiten und Negativmeldungen gibt es vom Cup aber noch ein neues Fakt: am 13. Juli 2013 soll es die ersten Rennen im Heimatrevier von Oracle Racing geben und spätestens am 22. September 2013 soll der neue America´s Cup Sieger feststehen.


 
03.02.2011

Neuer Nordseewoche-Film macht Lust auf Meer!

Am ersten Tag der boot in Düsseldorf präsentierte sich so manche Neuheit der Weltöffentlichkeit. So auch der neue Nordseewoche-Film. Er feierte gleichzeitig im Segel-Center in Halle 17 und im boot-Kino in Halle 13 Premiere. Mit diesem Film wollen die Nordseeewoche-Macher den Anspruch untermauern eine Veranstaltung für jeden der Spaß am Segeln hat zu sein. Für Jung und Alt, für kleine und große Yachten, für Familien- und Proficrews - kurzum: die Nordseewoche will zeigen jeder ist willkommen auf der kultigen Hochseeveranstaltung auf der Nordsee! Genießen Sie im Film einen Teil der Atmosphäre, die es nur auf der Nordseewoche gibt und kommen Sie ab 10. Juni selbst!

Zum Film >>.

 
29.01.2011

Gorch Fock - Bilden Sie sich eine eigene Meinung


http://www.stockmaritime.de..
Meinung von Leuten, die an Bord der Gorsch Fock waren >>.

 
27.01.2011

Internationales Yacht Forum Hamburg: Top-Designer Jason Ker verstärkt die Speaker

Es steht fest: Yachtdesigner Jason Ker (Ker Design, Valencia/Spanien) geht auf dem Internationalen Yacht Forum 2011 am 12. Februar in der Handelskammer Hamburg an den Start! Somit konnte nach großen Namen wie John Corby, Malcolm Runnalls, Mark Mills und Simon Rogers ein weiterer international profilierter Designer für das Diskussionspanel des Forums gewonnen werden: Von Jason Kerr entworfene Yachten ersegelten 2010 in vielen wichtigen internationalen Regatten erste Plätze, z.B. in der ORCi World Championships, dem Rolex Commodores Cup oder der Irish IRC Championships.

Neben dem Yachtdesign kommen weitere Themen zur Sprache, die für eine erfolgreiche Regattasaison unentbehrlich sind: Vermessung, Konstruktion, Segel und Sicherheit. Konzipiert als Veranstaltung für Yachteigner und Segelinteressierte aus ganz Nordeuropa, haben es sich die Organisatoren der German Offshore Owners Associaton auf die Fahnen geschrieben, eine Plattform für den Austausch von Know-How über die Landesgrenzen hinaus zu ermöglichen. Diesen hohen Nutzen für alle Segler honoriert auch der DSV, der das Internationale Yacht Forum Hamburg unter seine Schirmherrschaft gestellt hat.

Neben der Vorstellung europäischer Vermessungsformeln werden die anwesenden Konstrukteure zu verschiedensten Fragen rund um das Thema Vermessung beziehen. Die Ergebnisse aus den darauf folgenden Diskussionen erhalten die Verbände zugeschickt, sie werden aber auch im Internet für jedermann zugänglich publiziert.

Bereits am Vorabend, dem 11. Februar 2011, werden im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus um 17 Uhr die unter der Leitung des Hamburger Segler Verbands von den großen Hamburger Segelclubs für den "German Offshore Award" nominierten Yachten geehrt und der Sieger ausgezeichnet.
Nominiert wurden die Yachten "Earlybird", "Y3K", "Mare", "Varuna", "Rockall", "Illbruck", "Patent3", "Hexe", Norddeutsche Vermögen Hamburg", "Beluga", "Tzu-Hang" und "Audi A1".

Rund drei Wochen vor der Veranstaltung haben sich über 200 Teilnehmer aus ganz Europa zum Forum angemeldet, einige wenige Restkarten sind noch erhältlich. Auch Karten für das schon jetzt legendäre Finish in Form einer riesigen Abschlussparty mit Livemusik in den altehrwürdigen Sälen der Handelskammer können noch für wenige Tage auf den Seiten der Veranstalter bestellt werden.

Zur IYFH Website >>.

 
27.01.2011

Comeback-König Michel Desjoyeux gibt auf - Boris Herrmann auf Platz sieben

Der mit dem IMOCA60 Foncia schon zu einiger Berühmtheit als Comeback-König gelangte Franzose Michel Desjoyeux musste beim Barcelona World Race aufgeben. Er hatte mit seinem Teampartner Francois Gabart bereits in der letzten Woche den brasilianischen Hafen Receife anlaufen müssen um den Bug nach einer Kollision zu reparieren. Jetzt erlitten die beiden Mastbruch. Zwar stehen immer noch rund 24 Meter der Kohlefaser-Palme auf Deck, aber rund drei Meter sind ab und das Team muss nun nach Kapstadt segeln. Michel Desjoyeux gilt als Comeback-König, seit er bei der Vendee Globe mehrere Tage nach den Kontrahenten gestartet war und dennoch das Rennen gewann. Nach dem Reparaturstopp in Receife sah es so aus, als könne er dieses Husarenstück wiederholen. Die besseren Wetterbedingungen auf ihrer gegenüber dem Feld westlicheren Route hatten die beiden wieder nach Vorne gebracht - bis der Mast brach. Foncia sah danach keine Chance mehr im Rennen erfolgreich zu sein und gab der Wettfahrtleitung offiziell die Aufgabe des Rennens bekannt. Der ebenfalls teilnehmende Deutsche Boris Herrmann, segelt mit seinem IMOCA60 Neutrogena nun auf dem siebten Platz. Er und sein Teampartner Ryan Breymeier aus den USA liegen allerdings über 1.000 nm auf die nun führenden Loick Peyron und Jean-Pierre Dick auf Paprec-Virbac 3 zurück. Peyron und Dick segeln nach dem Ausstieg von Foncia, mit denen sie sich ein spannendes Duell um die Spitze geliefert hatten, vorerst unangefochten vorn. Allerdings wird das Barcelona World Race auch erst im März enden. Es kann also noch viel passieren.

Video von Foncia mit gebrochenem Mast >>.

 
27.01.2011

Die boot Düsseldorf bewegt erleben - von Zuhause aus!

Seit diesem Jahr gibt es auf der boot Düsseldorf ein tägliches Messe-Fernsehprogramm. Aqua TV ist mit einem mobilen Studio vor Ort und berichtet täglich in Bild und Ton für alle Daheim gebliebenen und alle die nicht genug bekommen können von dieser Messe. Auch wenn Sie selbst nicht die Gelegenheit hatten zur boot nach Düsseldorf zu kommen, können Sie sich doch ein Bild von vielen Neuheiten und Entwicklungen machen - ganz bequem und von Zuhause.

Zur Website von Aqua TV >>.

 
27.01.2011

Nordseewoche veröffentlicht neue Website

Seit Beginn der boot Düsseldorf hat die größte deutsche Hochseeregatta "Nordseewoche" eine neue Internetseite. Innerhalb weniger Tage hat unsere Mutterfirma GentCom GmbH das Design der Seite verändert und ein schnelles und einfach zu bedienendes Content-Management-System hinter der verbesserten Oberfläche integriert. Mit dem übersichtlicheren Newsbereich sowie der Integration einer weiteren Sprache will die Nordseewoche gerade auch Seglern aus dem Ausland einfach und schnell alle nötigen Informationen bereitstellen. Gerade im Hinblick auf die Langstrecken Regatta von Helgoland nach Edinburgh, die gleichzeitig auch Qualifikation für das Fastnet-Race ist, geht die Nordseewoche als erste Deutsche Hochseeregatta den Schritt um verstärkt Segler aus dem Ausland anzulocken.

Zur Website der Nordseewoche >>.

 
27.01.2011

boot Düsseldorf präsentiert viele Neuheiten

Seit vergangenen Samstag hat die größte deutsche Wassersport-Messe boot Düsseldorf geöffnet. Über 1.500 Aussteller aus aller Welt präsentieren dort dem Publikum ihre neuen und bekannten Exponate. Ganz vorne bei den Neuheiten sind die Yachtwerften dabei. Hallberg-Rassy stellt zum Beispiel das erste Mal die neue HR 64 vor. Die Yacht punktet nicht nur mit der gewohnt guten Hallberg-Rassy Qualität, sondern auch mit innovativen Ideen. So können Licht, Bordelektronik und vieles mehr über verschiedenste Eingabegeräte von Iphone über Ipad bis hin zu Laptop bedient werden. Auch HanseYachts stellt einige Neuheiten aus, so z.B. die neue Hanse 495. Aber auch bei den Ausrüstern gibt es viele Neuheiten zu sehen. Für Segelsportler z.B. die speziell für den Regattaeinsatz konzipierten Instrumente der Firma Sailmon, die alle Werte farbig anzeigen und auch bei Sonnenlicht perfekt ablesbar sind. Hervorzuheben ist neben den benannten Yachten vor allem die Farr 400. Für rund 400.000 US$ bringt Farr den Nachfolger der legendären Farr40 auf den Markt. Die ersten Boote sollen Mitte des Jahres verfügbar sein. Das besondere ist, dass die Farr 400 gerade noch im Standard-Maß für 40 Fuß Containerstellplätze passt und so günstig in einem sog. Flat-Rack wie ein Container weltweit verschifft werden kann.
Weitere Neuheiten der boot präsentieren wir Ihnen in den kommenden Ausgaben unseres Newsletters.

Zur Website der boot Dsseldorf >>.

 
27.01.2011

Neu bei uns: Trek´n Eat Mahlzeiten für den Regattaeinsatz

Bei unseren Regatten und Segeltörns hat uns immer wieder die Frage beschäftigt: " Wie bekommen wir bloß das ganze Futter mit?" jeder, der schon einmal segeln war, kennt die Platznot an Bord. Da zählt jeder Zentimeter und jedes Gramm - gerade bei Regatten. Dann sind wir auf Trek´n Eat gestoßen und haben das gleich mal ausprobiert.
Die einhellige Meinung unseres stockmariTeams war: Echt lecker, und satt wird man auch." Klar waren wir zunächst skeptisch, denn Fertigprodukte a la 5-Minuten-Terrine kennt man ja und die sind ja wirklich nur etwas für den hohlen Zahn. Aber die Produkte von Trek´n Eat haben uns überzeugt.

Einfach und schnell zubereitet, lecker und nahrhaft. Zudem sehen die Gerichte auch noch gut aus - schließlich isst das Auge ja mit. Und das beste ist, sie nehmen nicht viel Platz an Bord weg. Wir werden die Produkte jedenfalls regelmäßig bei unseren Törne einpacken. Probieren Sie es selbst - Sie werden überrascht sein.

Wissenswertes über Trek‘n Eat Was ist Gefriertrocknen? Schonendes, aber technisch aufwändiges Trocknungsverfahren, bei dem man sich eine besondere physikalische Eigenschaft von Wasser zunutze macht. In einem Vakuum geht gefrorenes Wasser unmittelbar vom festen in den gasförmigen Zustand über (Sublimitation).

Die Lebensmittel werden schockgefroren und dann im Vakuum unter Zufuhr von Wärme getrocknet (Vakuumverdampfung). So erreicht man, dass das gefrorene, in Lebensmitteln enthaltene Wasser nicht schmilzt, sondern als Wasserdampf entweichen kann. Zur Zubereitung der Mahlzeit muss lediglich kochendes Wasser hinzugefügt werden. Das leichte Gewicht, die einfache Zubereitung und die Brennstoffersparnis überzeugt viele Segler, Bergsteiger, Expeditionen und Trekker.

Inzwischen gehört Trek‘n Eat bei vielen Outdoor-Aktivitäten dazu. Was unterscheidet Trek‘n Eat von herkömmlichen Fertiggerichten? Trek‘n Eat Menüs bestehen aus hochwertigen gefriergetrockneten Zutaten. Vitamine und Mineralien bleiben so erhalten. Die Gerichte enthalten weder Konservierungsstoffe noch zugesetzte Geschmacksverstärker und sind frei von gehärteten Fetten. Trek‘n Eat Menüs haben zudem einen höheren Kaloriengehalt und sind expeditionssicher und tropentauglich verpackt im wiederverschliessbaren Standbeutel. Wo wird Trek‘n Eat verwendet? Gefriergetrocknete Lebensmittel werden auf der ganzen Welt bei Expeditionen, Hochseesegeln, Outdooraktivitäten eingesetzt.

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Zu den Trekn Eat Mahlzeiten >>.

 
27.01.2011

Dymax Power 8,5 von Feller Yachting - Das Presseboot der Nordseewoche 2011

Mit einem neuen Motorbootkonzept ist Feller Yachting aus Witten auf der boot Düsseldorf vertreten. Einen echten Wave-Piercer haben die Wittener gebaut. Mit dem Hybrid-Propulsion-System ausgestattet soll die Dymax Power 8,5 locker die 40 Knoten überschreiten. Hocheffizient sind die gegenläufigen Schrauben, die im Hafen oder bei kurzen Passagen elektrisch angetrieben werden. Soll es etwas zügiger zugehen starten die Verbrennungsmotoren. Deckslayout und Interior werden gemäß den Wünschen des neuen Eigners gestaltet. Unter Deck ist es groß genug um zu entspannen oder sich eine Tasse Kaffee zuzubereiten. Ein klappbares Verdeck schützt vor Sonne und Regen.
Vorne ist die Dymax extrem schmal und Spitz, am Heck sorgen seitlich angebrachte Schlauchbootschläuche für Auftrieb und Kentersicherheit. Wie ein Keil mutet der Umriss des schlanken uns schnellen Bootes an.
Feller Yachting wird die Dymax Power übrigens bei der Nordseewoche in den Wellen der Deutschen Bucht als Presseboot zum Einsatz bringen. Wer möchte bei diesem Boot nicht mit an Bord gehen?

Technische Daten:
CE - Kategorie C
Länge: 8,50m
Breite: 2,60m
Tiefgang: 0,40m
Gewicht: 1,25t
Crew: max. 8
Tankinhalt: 195l
Geschwindigkeit: über 40Kn
Maschinen: 2 x Weber MPE 750
Hubraum je Maschine: 750ccm
Leistung: 143PS

Zur Website von Feller Yachting >>.

 
22.01.2011

RORC meldet enormes Interesse an einer der ikonischsten Regatten der Welt – dem Rolex Fastnet Race

250 Meldungen – Das Erreichen des Meldelimits von 300 Booten wird noch in dieser Woche erwartet! Rekordansturm zur Sicherung eines Platzes!
Das Meldesystem für eine der populärsten Regatten der Welt öffnete in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 10. Januar. Bis zur Mittagszeit am Montag waren bereits 98 Meldungen in einem beispiellosen Ansturm eingegangen. Dieser Trend setzte sich in den nächsten Tagen fort, die Hälfte der verfügbaren 300 Plätze war schnell vergeben. Innerhalb von nur einer Woche waren 250 Boote im System gemeldet!

“Wir erwarteten einen Ansturm, weil bereits über die Weihnachtszeit die Details von Booten in unserem Online-Entry-System REMUS registriert wurden“, kommentierte der RORC Racing Manager Ian Loffhagen. „Trotzdem waren wir auf dieses bisher beispiellose Interesse nicht vorbereitet. Wir sind natürlich begeistert, wie populär dieses Rennen - mit Meldungen aus aller Welt - geworden ist.“

Das offiziell zuerst gemeldete Boot war Fred Mundle’s X332 Mardy Gras, wessen Meldung nur 50 Sekunden nach der Freischaltung des Systems einging. Eine weitere, bemerkenswert zeitige Meldung war Ondeck’s Farr 65 Millenium, die von der British Limbless Ex Servicemen’s Association (Blesma) gechartert wird.

Von all den prominenten Booten werden die beiden 100 Fuß Canting-Kiel Boote Leopard und Rambler voraussichtlich um den Sieg nach gesegelter Zeit kämpfen. Mike Slade’s ICAP Leopard und George David’s Rambler haben sich bereits in 2007 einen ungeheuren Kampf geliefert, aus dem Leopard als Sieger hervorging. Für dieses Jahr hat George David jedoch das von Juan K gezeichnete Speedboat gechartert und in Rambler 100 umgetauft, was Mike Slade unter großen Druck setzen dürfte.

“Das Rolex Fastnet Race ist ein Kultrennen“, sagt Slade. “Wir würden für nichts in der Welt auf die Teilnahme verzichten und sind hocherfreut, dass unser amerikanischer Freund George David mit einem neuen Boot wieder dabei sein wird. Es wird ein höllisch spannendes Rennen werden.“

Auch der Gewinner des 2009’er Rennens, Niklas Zennström, wird mit seiner J.V. 72 Rán wieder dabei sein und versuchen, einen Folgesieg zu erringen. Allerdings wird er dabei große Konkurrenz vom Gewinner des RORC Caribbean 600 Race, dem Hong Kong-stämmigen Karl Kwok in seiner Farr 80, Beau Geste; dem 2009 Rolex Middle Sea Race Gewinner, Andre Soriano in seiner Mills 68 Alegre sowie einer Gruppe sehr wettbewerbsfähiger 52 Fuß Grand-Prix Yachten erwarten müssen.

Die führenden Boote in der 50+ Fuß Klasse sind der Gewinner des 2010 Rolex Middle Sea Race, die TP52 Lucky von Breyon Ehrhart aus den USA und vier Boote aus Deutschland, die einen ernsthaften Versuch unternehmen, das Rennen in diesem Jahr zu gewinnen: Uwe Leben’s RP57; Scho-Ka-Kola; die Bank von Bremen der Segelkameradschaft Das Wappen von Bremen und die beiden Boote des Hamburgischen Vereins Seefahrt mit der J.V.52 Haspa Hamburg und der Andrews 56, Norddeutsche Vermögen Hamburg.

Derzeit sind 15 Class 40s gemeldet. Die nächst größeren Klassen sind Sigma 38 und First 40.7 mit jeweils 14 Meldungen. Nach heutigem Stand werden 14 verschiedene Länder im 2011 Rolex Fastnet Race vertreten sein.

Race website >>.

 
20.01.2011

DSV übernimmt die Schirmherrschaft über das Internationale Yacht Forum

20.1.2011. Die Idee der German Offshore Owners Association, den Austausch unter den Seglern in Nordeuropa zu fördern und eine Plattform für KnowHow-Austausch zu bieten, kommt gut an. 3 Wochen vor Beginn des Forums liegen über 200 Anmeldungen vor. 16 Fachleute aus der ganzen Welt referieren und beantworten Fragen zu wichtigen Themen, die eine erfolgreiche Regattasaison ermöglichen: Vermessung, Konstruktion, Segel und Sicherheit.

Den hohen Nutzen des Forums für die Segler hat auch der DSV erkannt, und unterstützt die Idee nun offiziell. „Es ist eine hervorragende Plattform für integrierende Kommunikation. Von diesem Forum können konstruktive Anregungen ausgehen, die der Crew vielleicht helfen, sicher und schneller ins Ziel zu kommen.” Wolfgang Schäfer, Vorstand des German Offshore Committee des DSV und Vize-Vorstand des ORC, grüßt die Teilnehmer. Er bedauert, selbst nicht teilnehmen zu können, da er die zeitgleich stattfindende Farr 40 Weltmeisterschaft mit seinem Team mitsegelt.

An seiner Stelle kommt prominente Vertretung nach Hamburg: Bruno Finzi, Vorstandsvorsitzender des Offshore Racing Congress (ORC) kommt aus Italien, um die Segler über den Stand der Verhandlungen zwischen ORC und IRC zu informieren.

Die Veränderungen in der Formellandschaft werden allgemein begrüßt. Auch Konstrukteure wir Simon Rogers freuen sich: "Ich will eigentlich einfach nur gute Schiffe bauen, die so schnell wie möglich ins Ziel kommen." Immer wieder haben Eigner und Konstrukteure durch Lücken in den Verrechnungsformel genutzt, um Ihre Schiffe zu optimieren. Allerdings sind Yachten mit Vermessungsbeulen, Innenballast und Holzkeilen eine teure Investition, die sich nur wenige Eigner leisten können. Der Wiederverkaufswert solcher Formelschinder ist schlecht, und der Segelspaß deutlich geringer als bei Schiffen, die ohne Rücksicht auf Vermessung schnell sind.

Vorgestellt werden neben ORC und IRC auch die skandinavischen Formel Dansk Handicap, LYS und SRS. Danach können Fragen an das Podium gestellt werden. Dort sitzen unter anderem sechs Konstrukteure mit großem Erfahrungen im Bau von Regattayachten, um Stellung zu Konstruktions- und Vermessungsfragen zu nehmen.

Klartext wird auch Tim Hall am Nachmittag sprechen. Der Sohn des Firmengründers von Hall Spars hat 2001 die Carbon-Mast-Produktion in Holland aufgebaut. Mit großem Erfolg: Vier der America´s Cup Teams, Alinghi, Luna Rossa, Mascalzone Latino, und Victory Challenge segelten mit Hall Spars Masten. 2008 baute Hall Spars den längsten einteiligen Carbonmast der Welt: 195 Fuss (59.5m) für die Wally 148 Saudade. Tim Hall ist selbst begeisterter Segler und wird praxisnah die Unterschiede zwischen Carbonmasten, Alumasten und die Grenzen aufzeigen.
Darüber hinaus werden namhafte Experten das Thema Spinnaker vs. Gennaker unter Berücksichtigung der gängigen Vermessungssysteme diskutieren und sich den Fragen der Segler stellen. Im Themenblock „Sicherheit“ werden u.a. Ergebnisse einer Untersuchung der Firma Panthaenius zu den Gründen und Ursachen des Ausscheidens von Regattayachten bei schweren Wetterbedingungen vorgestellt.

Das Forum wird zum Abschluss mit der Offshore-Party gekrönt und der Siegerehrung für die erfolgreiche Baltic-IRC-Regattaserie der GER-OO. Ein reichlichhaltiges Buffet, die Live Band "Max & Friends" und internationale Segelvideos auf 2 Großleinwänden sollten für einen unvergesslichen Abend sorgen.


Mehr Informationen finden Sie unter www.iyfh.org.

 
20.01.2011

SAP ist neuer Sponsor des Sailing Team Germany

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, hat SAP als neuer Sponsor bei Audi Sailing Team Germany unterzeichnet. Neben der finanziellen Unterstützung soll SAP auch die Technologie für ein KMS (Knowledge-Management-System) zur Verfügung stellen.

Wir haben bei den Beratern unserer „Mutterfirma" GentCom nachgefragt:

Wissen ist Macht. Die zunehmende Transparenz von Informationen, die Globalisierung, verschärft den Wettbewerb durch mehr Konkurrenz. Erfolg verspricht hier nur eine Erhöhung der Effektivität der internen Abläufe und die Verkürzung der Innovationszyklen.
KMP - Knowledge-Management-Prozesse im Unternehmen zu etablieren ist daher eine der wichtigsten Aufgaben, um ein Unternehmen für die Zukunft gerüstet zu halten.

Wissen bedeutet aber auch einen egoistischen Vorteil. Dass Wissen unentbehrlich macht, ist leider die vorherrschende Ansicht. Die Einsicht, dass das Teilen und Vernetzen von Wissen (Knowledge-Sharing) meist der effektivere Weg ist, und auf diese Art grössere Aufgaben bewältigt werden können, wird meist unterdrückt.

Es gilt also Wissens-Strukturen und eine an den Workflows angepasste Lösung für Knowledge-Management, Projektsteuerung und Informationsfluss aufzubauen. Die weitgehend automatische Information und das Bereitstellen von KnowHow für Segler und Trainer ist die Basis für eine effektive Zusammenarbeit und ein schnelleres Lernen.
Große und wichtige Aufgaben, in die ein Sammelsurium von jungen, wilden Individualisten, die zur Olympiade wollen, erfüllen sollen.

Da ist SAP als erfahrener Partner sicher eine große Hilfe!

Wir freuen uns mit dem Sailing Team Germany und wünschen eine tolle Zusammenarbeit mit SAP!

Wer mehr über Knowledge Management wissen möchte, kann sich über den folgenden Link näher informieren oder mit der GentCom GmbH in Kontakt treten.

Wissen ist das einzige Gut, das sich durch Teilen vermehrt..

 
19.01.2011

Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung: Neue CONTAINER beim TP52 Grand Prix.

Udo Schütz hat ein neues Boot auf Kiel gelegt. Die neue CONTAINER, eine der Nachfolgerinnen der legendären, gleichnamigen Yachten der achtziger und neunziger Jahre, sowie direkte Nachfolgerin des Mini Maxis der STP65-Klasse der beiden vergangenen Segelsaisons wird zurzeit als TP52 bei Green Marine in Südengland gebaut. Nach nur viermonatiger Bauzeit soll die neue Rennyacht rechtzeitig vor Beginn der neuen Audi MedCup-Serie fertig sein.

Das Hightech-Boot der TP52-Klasse wird, wie auch die Vorgänger, unter Verwendung der Schütz-Wabentechnologie (CORMASTER) gebaut. Als Schwesterschiff der neuen RAN (Großbritannien) kommt die Konstruktion auch aus dem Design-Büro von Judel-Vrolijk in Bremerhaven und profitiert in Sachen Bauzeitverkürzung stark von der Nutzung der gleichen Formen für Rumpf, Deck und Spanten.

15 Jahre nach dem Sieg der CONTAINER beim legendären Admiral’s Cup und einem zweijährigen Ausflug in die Mini Maxi-Klasse zieht es Udo Schütz und sein Team nun in die wohl aktuell hochkarätigste Einrumpf-Klasse und den entsprechenden europäischen Regatta-Circuit. Bereits Mitte Mai soll das neue Boot die Feuertaufe während der ersten MedCup-Regatta vor Cascais (Portugal) bestehen.

„Das war ganz einfach die logische Konsequenz aus den Erfahrungen in der Mini Maxi-Klasse“, so Udo Schütz über den Einstieg in die TP52-Klasse. „Professioneller wird auf Monohulls derzeit nirgendwo auf der Welt gesegelt – das perfekte Umfeld um unser Produkt darzustellen und weiter zu entwickeln.“

Als Skipper und Steuermann wird wieder Markus Wieser maßgeblich für den sportlichen Erfolg verantwortlich sein. Der aktuelle Europa- und Vizeweltmeister im Drachen ist zuversichtlich: „Toll, dass wir die Möglichkeit haben, das CONTAINER-Team in eine für uns neue Dimension des Hochsee-Regattasegelns zu führen – eine tolle Truppe und einige Segler haben bereits Erfahrung in der TP52-Klasse gesammelt. Dennoch bleiben wir realistisch und wissen, dass die Konkurrenz unglaublich stark ist und dass auf den engen Kursen alles passieren kann.“


Die TP52-Segelsaison der CONTAINER 2011

1. MedCup-Regatta Cascais, Portugal: 16.-22. Mai
2. MedCup-Regatta Marseille (Frankreich) oder Trapani (Italien): 13.-19. Juni
3. MedCup-Regatta Cagliari (Sardinien) oder Trapani (Sizilien) : 18.-24. Juli
Copa del Rey, Palma de Mallorca (Spanien): 30. Juli – 7. August
4. MedCup-Regatta Cartagena (Spanien): 22.-28. August
5. MedCup-Regatta Barcelona oder Valencia (Spanien): 11.-17. September
TP52-Weltmeisterschaft, Porto Cervo (Sardinen/Italien): 3.-9. Oktober


Über die Schütz-Gruppe

Die Schütz Gruppe produziert seit 1958 vom Stammsitz in Selters/Westerwald markt- und kundengerechte, innovative Produkte aus Kunststoff und Metall. Das Unternehmen ist heute Weltmarktführer in der Produktsparte IBC („Intermediate Bulk Container“) im Marktsegment Industrielle Transportverpackungen für Chemie, Petrochemie, Food und Pharma. Ca. 3000 Beschäftigte in 26 Fertigungsstandorten weltweit arbeiten für die Gruppe.

Seit 1984 hat sich Schütz mit der Entwicklung und Produktion von Leichtbaukomponenten für die Luftfahrtindustrie einen Namen gemacht. Mit den so genannten CORMASTER-Waben, produziert Schütz ein Leichtbauwerkstoff für vielfältige Einsätze in der Luft- und Raumfahrtindustrie, im Rennsport, im Fahrzeugbau oder für andere Hightech-Anwendungen.


Bootsdaten

CONTAINER
Typ: TP52
Länge: 15,85 m (52 Fuß)
Breite: 4,42 m
Tiefgang: 3,35 m
Gewicht: 7.300 kg
Masthöhe: 23,80 m
Segelfläche am Wind: 93,5 m² (Großsegel) und 65 m² (Fock)
Gennaker: 260 m²
Besatzung: ca. 13 Mann
Konstruktion: Judel / Vrolijk & Co
Bauwerft: Green Marine Ltd., Lymington/Großbritannien


 
19.01.2011

NEU: Open 60 EVO4 Modell im original "Mirabaud"-Design exklusiv bei stockmaritime

Auf dem Open 60 „Mirabaud“ startete der Schweizer Dominique Wavre am 31.12.2010 zum Barcelona World Race! Jetzt ist das original Design seines Bootes exklusiv bei stockmaritime erhältlich! Damit gibt es zum aller ersten Mal überhaupt ein offizielles Open 60-Team-Design als Modellboot zu kaufen!

Der Open 60 EVO4 MIrabaud wird komplett segelfertig mit Segeln im 3DL-Design und moderner 2,4 GHz Fernsteuerung geliefert. Das Boot ist jeweils mit dem aktuellen "Mirabaud"-Design ausgestattet. Die Rumpffarbe ist weiß, das Material Carbon-Epoxy.

Das breite Heck und die flachen Linien verleihen einem Open 60 hervorragende Gleiteigenschaften. Durch die Doppelruderanlage ist das Boot extrem gutmütig und auch bei starker Krängung gut zu beherrschen.
Für die nur 73cm Rumpflänge hat das Boot bei viel Wind erstaunliche Segeleigenschaften. Und mit den nur 155cm Höhe von der Bombe bis zur Mastspitze lässt sich das Boot problemlos transportieren.

Ein Strongback aus Carbonsandwich steift das Boot aus:
Es übernimmt die Kräfte aus dem Rigg und den Anhängen (Kiel & Ruder) und leitet diese großflächig in den Rumpf ein. Gleichzeitig dient es als Halterung für die starke Segelwinde und den Ruderservo.

Über die hohe Decks-Luke lässt sich die Technik problemlos warten, Wasser kommt fast nie bis zur Decksluke, eine Abdichtung könnte nahezu entfallen. Die Servos sind im Gewichtsschwerpunkt so gelagert.

- Carbon-Rumpf und -Deck
- 2 Carbonruder (orange lackiert)
- 1 Carbonkiel mit NACA-Profil-Bleibombe
- 3-Salings-Kohlefasermast
- schwarz eloxierte Salinge aus Flugzeugbau-Aluminium
- laufendes und stehendes Gut aus Spektra
- Vor- und Unterlieken mit Klemmschiebern verstellbar
- Fock- und Großbaum aus Kohlefaser
- Großsegel mit Carbon-Latten
- Kiel mit elliptischer Bombe (orange lackiert)

- 2,4 Ghz Anlage mit neuester Technologie - keine Kanalüberschneidungen mehr!
- starker Segelservo mit Doppelarm
- Ruderservo
- Batteriekasten für 4 AA-Zellen
- Ein-Aus-Schalter


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Hier gehts zum Boot >>.

 
19.01.2011

Deutsche Meisterschaften* der VO60 und Seawind am 26. Februar

Nach dem der ursprüngliche Regatta-Termin für die *inoffizielle Deutsche Meisterschaft der VO60 und Kyosho Seawind Modellboote am 8. Januar wegen einer geschlossenen Eisdecke abgesagt werden musste, gibt es nun einen neuen Termin. Am 26 Februar wird um 11 Uhr im Westhafen in Wismar das erste Startsignal ertönen. Die Preisverleihung soll gegen 16 Uhr stattfinden. Seawind und VO60 werden jeweils als einzelne Klasse gewertet. Für die VO60 sind alle stockmaritime-Tuningteile zugelassen, die Seawind sollen den amerikanischen Seawind-Regeln entsprechen und nur Teile aus dem Baukasten haben.
Für einen kleinen Imbiss und heiße Getränke wird gesorgt sein. Das Meldegeld von 10,- Euro soll vor Ort bezahlt werden.

Gemeldet werden kann mittels Pinnwand-Eintrag der Veranstaltung bei Facebook, im stockmaritime Forum oder per Email an service@stockmaritime.com. Bei der Meldung müssen Frequenz und Segelnummer genannt werden.

Bitte meldet VOR der Veranstaltung, damit die Getränke- und Imbiss-Menge auch ausreicht und alle Eure Frequenz kennen!

Melden ber Facebook >>.

 
19.01.2011

NEU: Cruiser-Racer IRC88 jetzt auch im "Nordseewoche" Design erhältlich

Ab sofort ist für alle Nordseewoche-Fans auch unser Cruiser-Racer IRC88 im Nordseewoche-Design zu bekommen. Ein MUSS für jeden echten Nordseewoche Fan! 88 Zentimeter misst dieser Cruiser-Racer, der zum Einstiegspreis schon mit Profi-Technik daher kommt. Eine Segelwinde und das Ruderservo sind genauso wie die Fernsteueranlage schon komplett im Boot eingebaut. Die profilierten Segel haben echte Kohlefaser-Latten und auch optisch ist dieses Boot ein absoluter Hingucker!
Viele Details auf dem Decksaufkleber sorgen genauso wie der blaue Wasserpass für eine echte Yacht-Optik. Der Mast ist wie bei vielen echten Booten aus Aluminium und besitzt zwei Saling-Paare. Der Clou ist der einfach verstellbare Baumniederdrücker und der verstellbar Mastfuss.

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Zum IRC88 Cruiser-Racer im "Nordseewoche" Design >>.

 
19.01.2011

Erstes Video der neuen America´s Cup Boote

Kaum zu glauben wie schnell die neuen America´s Cup Katamarane segeln. Aber nicht ganz so unglaublich wenn man schon einmal einen Extreme 40 Kat der Extreme Sailing Series gesehen hat. Ein Kommentar den wir zu den neuen Booten lasen war: "Wie Extreme 40 Kats, nur mit Flügelmast und bisschen verlängert...". Unser Kommentar: no comment.

Zum Video >>.

 
13.01.2011

Barcelona World Race - Die Bastelei hat begonnen

In den letzten Tagen gab es beim Barcelona World Race einige Schäden. Am Abend des 10 Januar brach beim IMOCA 60 "Président" unvermittelt der Mast. Skipper Jean Le Cam und sein Co-Pilot Bruno Garcia mussten daraufhin Kurs zurück auf die Cap Verden nehmen. Michel Desjoyeaux und François Gabart, unterwegs auf "Foncia" und neben "Président" und "Paprec-Virbac" eines der Favoriten-Teams, hatten ebenfalls Bruch. Sie stießen mit einem unbekannten Hindernis knapp unter der Wasseroberfläche zusammen und zerstörten sich die Crashbox. Ein blanker Schaumkern, ohne schützendes Laminat ist auf den Bildern von Bord zu sehen. "Foncia" ist nun mit Kurs Receife, Brasilien unterwegs, während in den heimischen Werkhallen eine neuer Schaumkern für die Crashbox gebastelt wurde. Dieser soll dann bei einem 20 Stunden-Stopp in Receife anlaminiert werden. Und danach werden die beiden sicher eine furiose Aufholjagd starten. Darin ist Michel Desjoyeux geübt. Bei der letzten Vendee Globe startete er aufgrund eines technischen Fehlers sogar erst einige Tage nach den Konkurrenten und siegte dennoch. Aber diese Teams waren nicht die einzigen, bei denen gebastelt wurde und wird. Boris Herrmann, deutscher Teilnehmer und Skipper der "Neutrogena" hatte in seinem Blog auch schon diverse kleinere Probleme und Schäden vermeldet.

Hier kann man den neuen Schaumkern sehen >>.

 
13.01.2011

Wahl zum Hamburger Sportler des Jahres: mehrere Segler nominiert

Manchmal scheint es so, als sei Segeln längst so populär wie z.B. Fußball. Leider ist das nur an machen Orten so. Hamburg ist so ein Ort. Segeln ist hier äusserst populär und deshalb sind unter den Nominierten für die Wahl zum Sportler des Jahres 2010 wohl auch einige Segler. machen Sie mit beim Voting und helfen Sie mit, den Segelsport und seine vielen Facetten noch bekannter zu machen.

Zum Voting >>.

 
13.01.2011

hanseboot - "Meet the Owners": Crewbörse auf dem Internationalen Yacht Forum Hamburg

Ein wichtiger Programmpunkt des Internationalen Yacht Forums Hamburg beginnt am 12. Februar ab 18 Uhr. Noch vor Beginn der Preisverleihung um 19 Uhr und der anschließenden Seglerparty, haben Regattasegler die Möglichkeit Yachteigner zu treffen. Beim hanseboot-"Meet the owners" sollen Eigner und Crew zueinander finden und sich kennenlernen. Crewbörse live sozusagen. War es vor einigen Jahren noch sehr schwierig als Crewmitglied einen Platz zu ergattern, sind es heute die Eigner, die sich mehr und mehr um gute Crewmitglieder bemühen. Ihre Chance, beim hanseboot-"Meet the owners" Ihr Team für 2011 zu ergänzen bzw. Teammitglied auf einem tollen Schiff zu werden.
Wer danach seine Crew zusammen hat kann übrigens bei der Internet-Plattform SAILORS LOUNGE ganz bequem und online seine Regatta-Termine und die Crew verwalten. Denn SAILORS LOUNGE bietet eine kostenlose Plattform, auf der sie schnell und einfach kommunizieren können, z.B.:
- Crewplanung und Terminverwaltung
-ToDo-listen für Crewmitglieder je Regatta
-auf Knopfdruck wird Ihre Stammcrew informiert und kann sich entsprechend
zum Segeln anmelden.
- in unserer Crewliste/Crewbörse finden Sie schnell neue Crewmitglieder
und vieles mehr - einfach mal ansehen!

Mehr Informationen zum Internationalen Yacht Forum Hamburg >>.

 
13.01.2011

NEU! AC60 im offiziellen Nordseewoche-Design

Wir zeigen es oft und gerne: wir sind Fans der Nordseewoche, Deutschlands größter und schönster Hochseeregatta. Deshalb haben wir jetzt eine AC60 Nordseewoche-Edition aufgelegt. Unser bekanntestes und beliebtestes Modellboot gibt es ab sofort exklusiv bei stockmaritime im Nordseewoche-Look! Das Boot mit seinem von blautönen dominierten Design ist nicht nur etwas für echte Regatta-fans, sondern für jeden, der gerne segelt und immer ein Boot dabei haben möchte. Das AC60 "Nordseewoche" kommt, wie alle AC60 Modellboote, segelfertig mit Fernsteuerung, Segeln und allem was dazu gehört. Nur Batterien fehlen noch. Wir empfehlen aber statt diesen unser Akku-Set. Ebenfalls in diesem Newsletter. Wussten Sie eigentlich, dass stockmaritime Sponsor der Nordseewoche ist?

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Zum Nordseewoche-Boot >>.

 
13.01.2011

10 Euro sparen! Nur bis 20.01.2011: Akkuset für AC60 zum SONDERPREIS!

Passend für alle unsere AC60 Modellboote bieten wir Ihnen ein passendes Lade-Set. Es enthält alle zwölf für den Betrieb des Bootes nötigen Akkus und ein Ladegerät. Das Ladegerät zeigt den Zustand der Akkus einzeln für jeden Ladeschacht auf einem Display an und garantiert optimale Ladeergebnisse unabhängig vom Ladezustand des einzelnen Akkus. Die zwölf Hochleistungs-Akkus mit je 2200 mAh sind sofort, wie Batterien einsetzbar. Ihre "Innovate"-Technologie sorgt für eine sehr gering Selbstentladung und selbst im Winter leisten sie fast immer mehr als ein herkömmlicher Akku. Probieren Sie´s aus! Bis zum 20. Januar bieten wir Ihnen das Ladeset für nur 35,- statt 45,- Euro an. Der Preis gilt natürlich nur so lange der Vorrat reicht und ggf. zzgl. Versand aber inkl. MwSt.

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Zum Akku-Set >>.

 
13.01.2011

Y3K: 100 Fuß, 900qm Gennaker und jede Menge Power

Mit 100 Fuss, also 30,5 Metern länge ist die Wally Y3K von Claus-Peter Offen ein ziemlich langes Schiff. Lang muss sie sein, denn als Maxi-Yacht steckt ihre Größe schon im Namen der Kategorie. Gebaut aus Carbon-Prepregs und mit einer Verdrängung von 57 Tonnen ist sie auf dem Papier kein Leichtgewicht. Trotzdem besitzt das Boot eine gute Performance. Eine so gute Performance, dass der Eigner Offen damit schon den Rolex Maxi Cup gewinnen konnte. Die Y3K ist kein reiner Racer, sondern hat ein angemessenes Interieur. Der Gennaker der Yacht hat eine Fläche von sage und schreibe 900 qm (!). Damit kommt die Wally sogar bei flachem Wasser ins surfen und schafft trotz ihres Gewichts dann schon mal die 25 Knoten. Ihre schwarze Erscheinung, deren Oberfläche in der Sonne glänzt macht das Boot zu einem absoluten Hingucker. Ihre imposante Erscheinung zeigt sie regelmässig auf Regatten ihrer Klasse.

Technische Daten (soweit recherchierbar):

Länge: 30,5m
Breite: 6,80m
Verdrängung: 57t
Segelfläche: 494qm
Gennaker: 900qm
Motorleistung: 380 PS
Design: German Frers
Interior Design: Wally

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Bilder der Y3K im stockmaritime Archiv >>.

 
12.01.2011

Die Yachten für den German Offshore Award sind nominiert!

Bald ist es soweit. Am 11. Februar wird wieder bei einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus, der German Offshore Award verliehen. In diesem Jahr sind einige hier in unserem Newsletter schon öfter erwähnte Segler und den Nominierten. So sind zum Beispiel einige Nordseewoche-Teilnehmer dabei, aber auch die deutschen Class 40 Teilnehmer der Route du Rhum. Daneben weitere erfolgreiche deutsche Segler. Tickets für die Preisverleihung gibt es auf der Seite des Internationalen Yacht Forums Hamburg.

Die Nominierten sind (alphabetisch):

Audi A1/ Jochen Schümann (TP52)
Rockall / Christopher Opielok
Varuna / Jens Kellinghusen
Hexe / Norbert Plambeck
Illbruck / Huhn
Mare/ Jörg Riechers
Norddeutsche Vermögen/ Eike Holst
Patent 3/ Jürgen Klinghardt
Rockall/ Christopher Opielok
TsuHang / Axel Strauss
Varnua/ Jens Kellinghusen
Y3K/ Claus Peter Offen

Der German Offshore Award, ein Senatspreis der Freien und Hansestadt Hamburg, wird jährlich an die beste deutsche Hochseeregattayacht verliehen. Dabei fließen in die Bewertung nicht nur die jeweiligen Platzierungen der Yacht bei Regatten ein, sondern auch die Bedingungen unter denen diese Erfolge errungen wurden. So werden auch die persönlichen, sportlichen Leistungen der jeweiligen Crew berücksichtigt.

Zum Ticket-Bestell-Formular >>.

 
06.01.2011

Die fliegende Bratpfanne aus Holland mit Schwenk-Kiel

Vor zwei Jahren haben wir diese fliegende Bratpfanne aus den Niederlanden auf der boot Düsseldorf neben unserem Stand entdeckt. Ein Bericht in unserem Newsletter folgte. Hier folgt nun ein Video, in dem die Kiste in Action gezeigt wird. Die Frage, ob es Sinn macht so ein kleines Boot mit Schwenk-Kiel zu bauen lassen wir hier mal offen... Spaß macht der Holland-Hobel sicher! LinQboats ist dieses Jahr übrigens wieder auf der boot vertreten: Halle 16, Stand B57.

Zum Video >>.

 
06.01.2011

Doppel-Ruder mal anders interpretiert und mit Schwenkkiel garniert

Die Schock 40 gilt bei raumen Winden als sehr schnell. Als sie im Jahr 2000 auf den Markt kam galt sie als ihrer Zeit voraus. Gebaut wurde die Schock 40 nach einem Prototyp, der bereits 1998 als Red Hornet Premiere feierte. Ausgestattet mit dem CBTF-System besitzt diese Yacht kein klassisches Ruder, sondern gleich zwei "spezielle" Ruder. Dazu einen Schwenk-Kiel. CBTF steht für Cating Ballast Twin Foil und ist eine Entwicklung von DynaYachts aus Kalifornien. Auch die "Wild Oats" bekannt vom Sydney-Hobart-Race und die "Morning Glory" besitzen das System, das heute von der CBTF Co. an Yachtbauer lizensiert wird.
Die Schock 40 benötigt wie alle Yachten mit dem CBTF-System eine geringere Crewstärke als gleich große Yachten und hat trotzdem einen geringeren Ballastanteil als diese. Ihr Kiel kann bis zu 55 Grad zur Seite schwenken und das Foil vor dem Kiel (ja, VOR dem Kiel!) steuert synchron mit dem Ruder mit. Dadurch läuft die Schock 40 bei raumigen Winden wie auf Schienen. Am Wind ist das Boot auch schnell, aber bei Leichtwind kann das Boot nur schwer punkten, da hier der Schwenk-Kiel-Vorteil nicht ausgespielt werden kann.
Bill Burns und Matt Brown von DynaYachts hatten schon für Dennis Conner und sein America´s Cup Team als Entwickler garbeitet, bevor sie sich das CBTF-Konzept ausdachten, das Schock bei der 40er erstmals als Serientechnik einsetzte und mit dem Boot eine One-Design-Klasse etablieren wollte. In Europa sind die Boote eher selten, in den USA wegen der Anfälligkeit der Technik nicht mehr ganz so en vogue wie zu Anfang der 2000er.

Technische Daten:

Länge über Alles: 12,19m
Breite: 3,04m
Verdrängung: 4,2t
CE Norm: A
Motorleistung: 15 PS
Tiefgang: 2,44m
Fock: 31,95 qm
Großsegel: 50,16 qm
Gennaker: 130,25 qm

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Bilder einer Schock 40 auf der Nordseewoche >>.

 
06.01.2011

Zu viel Eis - inoffiziell Deutsche Meisterschaft der Seawind und VO60 verschoben

Derzeit ist in Wismar am Westhafen kaum Wasser zu sehen. Jedenfalls nicht in flüssiger Form. Deshalb müssen wir die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Seawind und VO60, die am kommenden Samstag, den 8. Januar stattfinden sollte, leider verschieben. Derzeit haben wir den 26. Februar in Planung und werden an dieser Stelle noch darüber informieren, ob es dabei bleibt. Alle Infos finden Sie natürlich auf auf unserer Facebook-Seite und in unserem Forum.

Zur stockmaritime Facebook-Seite >>.

 
06.01.2011

Gennaker, Code Zero oder Spinnaker - wie mache ich mein Schiff schneller?

Raumwindssegel wie Gennaker oder Code Zero sind schwer im Trend. Immer mehr Rüsselboote bevölkern die Regattafelder. Und beneidenswert schnell sind sie auch - meistens jedenfalls. Liegt das nur an den Raumwindsegeln? Kann man jedes Schiff damit schneller machen? Und welchen Einfluss haben Segeländerungen auf die Rennwerte. Wer kennt sich mit der "Black Box", den geheimen Verrechnungsformeln hinter dem IRC-Vermessungwert aus?

Fragen, die je nach Antwort erhebliche Investitionen nach sich ziehen. Und den Erfolg einer ganzen Regattasaison stark beeinflussen.

Das Internationale Yacht Forum soll hier Klarheit schaffen. Dafür kommen internationale Koryphäen aus Europa und Übersee nach Hamburg. North Salis schickt den Chefdesigner aus Dänemark: Dipl.-Ingenieur Heine Sørensen von North hat unter anderem für BMW-Oracle oder für Wally-Yachten wie die Y2K entwickelt. Er ist einer der Köpfe hinter der North Design Suite, die Software, mit der weltweit von North Segel optimiert werden. Kay-Enno Brinck, international erfahrener Vermesser und Mitglied des International Technical Committe des ORC, beleuchtet den Einfluss auf die Vermessung. Und Konstrukteure aus der ganzen Welt kommentieren den Einfluss auf die -unvermessene - Bootsgeschwindigkeit. John Corby z.B. ist Meister im Bauen von kleineren und sehr erfolgreichen Regattabooten unter 40 Fuss.

Die Pausen zwischen den Vorträgen sind so ausgelegt, dass es für die Forumsbesucher möglich ist, die Redner persönlich mit Fragen zu „löchern".

Auch Fragen zu den neusten Technologien können am 12.2. geklärt werden. Während die meisten noch nicht einmal PBO-Wanten haben, heisst der neuste Trend jetzt Carbon-Rigging. Oder woher kommen die enormen Preisunterschiede bei Carbon-Masten? Warum gibt es jetzt Kiele, die zur Seite und nach hinten klappen? Kann es sinnvoll sein, einen Kiel nachzurüsten?

Ein straffes Programm von 9:30 bis 19:00 wartet auf interessierte Regattasegler und Bootseigner. Die Ergebnisse der Diskussionen, insbesondere die Wünsche an eine optimale Vermessungsformel, werden den Verbänden präsentiert - so haben Bootseigner die Möglichkeit auf die Entwicklung neuer Regeln Einfluss zu nehmen. Und diese Chance gilt es zu nutzen, die Vermessungs-Konferenz des ORC und des DSVs findet gleich im Anschluss an das Forum an den folgenden 4 Tagen in Kiel statt.

Das Internationale Yacht Forum findet am 12. Februar 2011 in der Handelskammer Hamburg statt. Als Auftakt wird am Voraben im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus der German Offshore Award und hanseboot Baltic IRC Wanderpreis vergeben. Den krönenden Abschluss am Samstag bildet die Regattaparty mit einer Crewbörse, unterstützt vom NRV (Norddeutschen Regatta Verein). Der Börsensaal der Handelskammer und Videos von internationalen Regatten werden für ein unvergessliches Ambiente sorgen.

Mehr Informationen >>.

 
06.01.2011

Vermesser-Konferenz: ORC und DSV laden ein nach Kiel-Sailing-City

Der Offshore Racing Congress (ORC) und der Deutsche Segler-Verband (DSV) laden Vermesser und solche die es werden wollen nach Kiel ein. Dort findet vom 13. bis 15. Februar eine Vermesser-Konfernz statt. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf dem theoretischen und praktischen vermessen vonn Offshore-Renn-Yachten unter Anwendung des IMS-Systems. Ausserdem werden Neuigkeiten rund um ORC vorgestellt.
Die Konferenz startet unmittelbar nach dem Internationalen Yacht Forum in Hamburg und es wird ein gemeinsamer Transfer per Bus von Hamburg nach Kiel angeboten.

Mehr Infos hier >>.

 
06.01.2011

stockmaritime auf der boot Düsseldorf vom 22. - 30. Januar 2011

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf der Messe boot vertreten. Unser Regatta-Becken läd ein zum Probesegeln in Halle 17, Stand A41, beim Magazin "Segeln". Natürlich präsentieren wir auch wieder unser aufregendes Modellsegelboot-Programm und stehen Ihnen auch für Gespräche rund um unsere anderen Angebote, wie z.B. Bilder und Events, zur Verfügung. Wenn Sie einen konkreten Gesprächstermin mit uns vereinbaren möchten, schreiben Si uns einfach eine Email mit Terminvorschlag an service@stockmaritime.com, oder kommen Sie einfach bei uns vorbei!


 
06.01.2011

AC60 in Ihrem Firmendesign - jetzt noch schnell für Ihren Messestand auf der boot ordern!

Fast Last-Minute, knapp 2 Wochen vor dem Beginn der größten Wassersport-Messe boot Düsseldorf, können Sie bei uns noch eine super Dekoration für Ihren Messestand bestellen: das AC60 Modellboot in Ihrem Firmen-Design! Ein absoluter Blickfang auf jedem Messe-Tresen und garantiert Zielgruppen gerecht! Das Beste aber ist, das AC60-Modellboot kommt segelfertig, mit Fernsteuerung zu Ihnen und Sie können damit auch nach der Messe jede Menge Spaß haben! Natürlich können Sie Ihr individuelles Werbe-Modellboot auch an Ihre besten Kunden verschenken und später mit diesen Regatten und Matchraces fahren - als Kundenbindungsmaßnahme sozusagen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Alle Bestellungen für die boot können vor Ort am 21. Januar in Halle 17 abgeholt werden und sind garantiert Versandkostenfrei! Das individuelle Boot gibt es ab 299,- EUR inkl. MwSt.

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Zum individuellen AC60 Modellboot in blau >>.

 
03.01.2011

Wer bremst, verliert

Haben Sie schon einmal versucht, mit Scheifpapier unter den Schuhen zu schlittern?
&8232;Geht nicht. Trotzdem sehen mind. 50% aller Tourenyachten am Unterwasserschiff so aus, als wären Sie mit 20er Schleifpapier angeschliffen. Um dem Segelspaß endgültig den Garaus zu machen, kommen werden Rohre mit massiven Durchlässen durch die Aussenhaut geschraubt, riesige, unverkleidete Bugstrahlruder zerstören die Strömung gleich am Bug, massive Zinkanoden als Turbulenz-Erreger am Kiel und Ruder sorgen für ordentlich Abdrift, und damit bei dem ganzen Widerstand das Boot überhaupt vorankommt, muss der Propeller auch noch größer werden.

Ist genug Wind da, wird die Rumpfgeschwindigkeit erreicht, egal wie rauh die Rumpf-Oberfläche ist. Doch der Anteil des Wasserwiderstands nimmt bei abnehmenden Wind zu, vor allem bei schweren Fahrtenschiffen. Eigene Test haben gezeigt, das bei Windstärken von 1-3 Beaufort allein die Schraube eines Aussenbordmotors 0,5 Knoten bremst. Oder anders: Das Zuschalten des Motor würde etwa eine halbe Windstärke später erfolgen.
Frank Bethwaite, australischer Ausnahmesegler, hat in praktischen Tests bewiesen: ein poliertes Unterwasserschiff hat am wenigsten Widerstand – besser ist nur noch Conner´s Haihaut. Mit 400er Nassschliff angeschliffen, wird ein Boot gegenüber der Politur kaum langsamer, jedenfalls nicht in einem Rahmen, der für einen Tourensegler interessant ist. Doch der typische Antifoulinganstrich, der zum x-sten Mal ohne Schleifen übergestrichen wurde, wirkt wie ein Treibanker. Dabei ist der Weg zu einem glatten Unterwasserschiff gar nicht so schwer: Am besten das Unterwasserschiff NACH dem Malen und VOR dem Slippen mit 400er leicht überschleifen. Dann sind die ganzen Pickel und groben Unebenheiten schon entschärft. Am Ende der Saison wird mit einem Hochdruckstrahler der Neuanstrich schnell und einfach vorbereitet und Antifouling aufgerollt. Bei modernen Dünnschicht-Antfoulings brauchen Sie vor dem Malen nicht einmal mehr zu schleifen. Und dann wird wieder VOR dem Slippen mit 400er übergeschliffen. Nach 2-3 Jahren ist das Unterwasserschiff glatt wie ein Kinderpopo, denn jedes Jahr werden Unebenheiten weiter aufgefüllt.

Bordauslässe, Log, Bugstrahlruder können Sie ganz einfach strömungsgünstiger gestalten, mit Anspachteln reduzieren Sie den Widerstand erheblich.
Unsere Erfahrung: Die Zeit, die man im Winter ins Unterwasserschiff steckt, gewinnt man im Sommer wieder – mit Spaß und Speed.

Frachtsegler oder Yachtsegler – Ihre Entscheidung!
Ein leichteres Schiff segelt besser. Jeder Regattasegler spart Gewicht, wo er kann. Dennoch hält sich die These tapfer, dass ein schweres Schiff sich besser durch die Windlöcher schiebt – wenn es erst einmal im Gang ist. Stimmt, mehr Masse braucht mehr Energie, um gebremst zu werden. Aber um es in Gang zu bekommen und zu halten, müssen Sie sehr, sehr konzentriert steuern. Und brauchen auch mehr Energie, sprich Wind.&8232;Und je schwerer das Boot ist, desto größer wird die Fläche im Wasser. Und Wasser bremst viel mehr als Luft. Also Ballast von Bord! Manch einer fährt so verproviantiert in den Urlaub, dass man meinen könnte, woanders gibt es nichts zu essen und zu trinken. Wenn man den Treibstoffbedarf bedenkt, der notwendig ist, dieses Gewicht zu bewegen, dann kann man dafür sicher oft „teuer“ im Ausland einkaufen oder Essen gehen. Und wie spannend ist der Einkauf im schwedischen Supermarkt, wenn sie mit Ihren Kindern die Dinge kaufen, die Sie noch nicht kennen? Und schon haben Sie eine neue Aufgabe für die nächste Flaute: Essen. &8232;Wann haben Sie das letzte Mal das Boot entrümpelt? Segler, die einmal im Jahr ihr ganzes Boot leer räumen, finden lang vermisste Dinge wieder. Und sparen dabei mehr Gewicht, als durch die Anschaffung eines teuren Kohlefaserriggs. Überlegen Sie bei jedem Gegenstand, ob Sie diesen brauchen. Denn Ordnung an Bord nimmt zu, Sie sparen Zeit beim Räumen, Ihr Rigg und die Segel werden weniger belastet (und halten länger), und Sie werden: SCHNELLER.


 
30.12.2010

Leichtwind-Trimm: Let´s Twist again – der Tanz mit dem Wind

&8232;Es gibt zwei sehr unterschiedliche Arten leichter Winde: Der laminare Wind (jetzt weiter Leichtwind genannt), der immer stärker wird, je höher man misst. Der wird irgendwann zur turbulenten Brise, die auf fast jeder Höhe, in die unser Segel kommt, gleich stark ist. Die schlechte Nachricht: Der Punkt, an dem der Wind sich von Leichtwind auf Brise und zurück ändert, wird von sehr vielen Faktoren beeinflusst: Wassertemperatur, Lufttemperatur, Wellenhöhe, dazu ist zu beachten, ob der Wind von Land oder See kommt, wie die Wetterlage ist und auch nicht die geografischen Besonderheiten vergessen. Eine genaue Betrachtung sprengt diesen Rahmen. Die gute Nachricht: Man muss gar nicht unbedingt wissen, warum das passiert. Man muss nur wissen, dass es diese 2 Windarten gibt, und merken, wann welcher Wind weht. Denn für die beiden Windarten muss man völlig unterschiedlich Trimmen: Beim Leichtwind fällt der Wind über Deck viel spitzer ein als oben in der Mastspitze (Abb).

Voraussetzung dafür, die Segel richtig trimmen zu können, sind einfache Indikatoren für die Windströmung – die Windfäden. Es kann gar nicht zuviele Windfäden im Segel geben, nur zu wenige. Im Großsegel sollten über die ganze Höhe vertikal gleichmäßig verteilt mindestens 5 Fäden angebracht werden. In der Fock ebenfalls 3-5, dazu 3-5 Fäden ca. 15-30 cm hinter dem Vorliek.
Mit den vorderen Fäden können Sie sehen, ob das Segel richtig angeströmt wird. An den hinteren Fäden sehen Sie, ob die Windströmung am Segel abgerissen ist. Fäden dazwischen geben Ihnen Sicherheit und sehen wichtig aus. Achtung: befestigen Sie die Fäden nicht zu dicht am Vorliek oder direkt hinter dem Mast. Hinter jedem Vorliek und Mast gibt es eine Zone mit gestörtem Wind, die Größe der Zone ist abhängig von der Dicke des störenden Lieks, Profilvorstag oder Mastes. Befindet sich der Windbändel in der Zone mit turbulentem Wind, ist er praktisch wertlos, bzw. sogar irreführend. Ein Anhaltswert: Bei einem 10m Boot sollte der erste Windindikator gute 30cm hinter dem Vorliek angebracht werden.

Leichtwind – laminarer Oberflächenwind
Um der – abhängig von der Höhe – sich ändernden Geschwindigkeit und Einfallswinkel des Leichtwindes Rechenschaft zu tragen, müssen die Segel sehr stark twisten. Wie stark, erkennen Sie an den Windfäden: Die sollten alle sauber nach hinten auswehen – in beiden Segeln.
Einstellung an der Kreuz: Nehmen Sie das Großsegel und Vorsegel so dicht wie bei Mittelwind. Steuern Sie so, dass die Windfäden im Vorliek des Vorsegels alle sauber nach hinten auswehen. Bei Leichtwind wird jetzt einer oder mehrere der Windfäden im Achterliek des Vorsegels nach vorne klappen. Nun verstellen Sie den Vorsegel-Holepunkt weiter nach achtern, um das Achterliek oben zu öffnen, solange, bis alle Windfäden auch im Achterliek auswehen. Den Traveller des Großsegels ziehen Sie so weit nach Luv, bis der unterste Windfaden ab und zu nach vorne klappt, bzw. nicht mehr ausweht. Der Großbaum kann dabei bis zu 5 Grad nach Luv stehen. Jetzt fieren Sie die Großschot so weit, bis der oberste Windfaden gerade so ausweht.
Je weiter Sie Abfallen, desto weniger Twist im Segel nötigen Sie: Der Unterschied im Winkel von Fahrtrichtung zur Windrichtung wird immer mehr geringer, je raumer Sie fahren. Daher wird der Unterschied des Einfallswinkels des scheinbaren Wind über die Masthöhe auch immer geringer. Hört sich kompliziert an, ist aber einfach: Beobachten Sie die Windfäden, und stellen Sie Ihr Segel so ein, dass alle Fäden auswehen.

Brise – turbulenter Oberflächenwind
Wenn der Wind stärker wird, schlägt er um in die Brise. Es bildet sich über der Wasseroberfläche eine Turbolenzzone, auf der der Wind wie auf Kugellagern rollt. Der Wind wird ab ca. einem Meter über dem Wasser nicht mehr wesentlich stärker. Jetzt sollte man die Segel über die ganze Höhe nahezu gleich einstellen. Für das Vorsegel die Holepunkte nach vorne fahren und den Schotzug erhöhen, bis der Windfaden im Achterliek der Genua nach vorne klappt. Dann so weit fieren, dass der Faden wieder ausweht. Dann den Großschot-Traveller weiter nach Lee und den Großschotzug erhöhen, solange, bis der oberste Windfaden im Achterliek des Großsegel manchmal nach vorne weht. Der Großbaum sollte dabei genau mittschiffs stehen.

Steuern, nicht Rudern
Bei Leichtwind möglichst viel Höhe zu fahren ist schwierig – und langsam. Jeder Steuerfehler, jede kleine Störung im Wind oder durch Wellen wird mit Geschwindigkeitsverlust bestraft. Jedes Ruderlegen bremst das Boot ab. Dazu wirken Kiel und Ruder bei geringer Geschwindigkeit nicht so gut – die Abdrift wird größer. Für entspanntes und schnelles Segeln ist es sinnvoll, tiefer zu fahren, so dass der Luvfaden im Vorsegel immer nach hinten ausweht, und niemals nach oben weht. Eine voll getrimmte Fock erleichtert das Steuern. Dazu darf das Vorsegel-Vorliek nur so weit durchgesetzt werden, bis noch leichte Längsfalten zu sehen sind.

Der kürzeste Weg ist nicht der Schnellste&8232;Da bei Leichtwind sich die Windgeschwindigkeit im Verhältnis zu Starkwind stärker ändert, wirkt sich ein Bereich mit mehr Wind stärker aus als die Winddreher. Die Unterschiede in der Bootsgeschwindigkeit sind ebenfalls größer. Es macht daher Sinn, auch einen Umweg zu fahren, um einen Windstrich überhaupt oder früher zu erreichen. Indikatoren für mehr Wind sind die Wellen oder dunkle Bereiche auf dem Wasser, die Krängung anderer Segelboote, Bäume, Fahnen oder aufsteigender Rauch an Land.

Große Segel – großer Spaß
All das oben Beschriebene funktioniert an der Kreuz ganz gut, doch raumschots gewinnen Sie Speed vor allem auch durch mehr Segelfläche. Und dafür gibt es tolle Segel: Spinnaker, Gennaker, Code Zero, Blister, oder wie die alle heißen. Alle haben eines gemeinsam: Sie erhöhen die Segelfläche und damit die Antriebsleistung im Verhältnis zum Widerstand. Und wenn der Wind raumschots einfällt, kann jedes Schiff eine Menge Segelfläche mehr tragen als am Wind.
Bei wenig Wind sind die Segel problemlos zu bedienen. Durch entsprechendes Zubehör – Bergeschlauch, Roller oder zusätzliche Bergeleinen – bekommen Sie diese Segel auch bei mehr Wind locker in den Griff.&8232; Ein Tip: Je weniger Wind ist, desto spitzer müssen Sie fahren, damit diese Segel ruhig stehen und Sie gut vorankommen.


 
23.12.2010

Sydney - Hobart Race: 89 Crews Auge in Auge mit den Naturgewalten

2010 wird das Weihnachtsfest der Gegensätze! Während Europa im Klammergriff der Eiseskälte erstarrt, bereiten sich die Segler in Australien bei 30 Grad im Schatten auf eines der sportlichen Höhepunkte des südlichen Hochsommers vor. Traditionell fällt am 2. Weihnachtstag um 13 Uhr Ortszeit (3 Uhr nachts deutscher Zeit) im Hafen von Sydney der Startschuss zum Rolex Sydney Hobart Race. Es ist die 66. Auflage des seit 1945 ununterbrochen ausgetragenen Segelklassikers, der neben dem Rolex Fastnet Race zu den bekanntesten und berüchtigsten Segelrennen weltweit gehört. Medien aus aller Welt werden dabei sein, wenn sich 89 Yachten aus sechs Nationen vor riesiger Publikumskulisse im Hafen von Sydney auf den 628 Seemeilen langen Kurs in Richtung Hobart auf der südlich des australischen Kontinents gelegenen Insel Tasmanien machen.

Oft werden die Crews dabei von schwerem Wetter überrascht. Vor allem in der Bass-Straße, die Tasmanien und die Hauptinsel des australischen Kontinents trennt, treffen die Elemente ungebremst auf das Teilnehmerfeld. Starke Winde und riesige Wellen fordern hier in höchstem Maße gute Seemannschaft. Aber auch die Taktiker an Bord müssen stets auf der Hut sein, vor allem wenn es zum Rennfinale hin in schwierigen Bedingungen den Derwent River hinauf zum Ziel nach Hobart geht.

Auf der Jagd nach der schnellsten Zeit wird erneut die „Wild Oats XI“ hoch gewettet. Eigner Bob Oatley wird nach der Niederlage gegen die „Alfa Romeo“ aus Neuseeland im vergangenen Jahr nun versuchen, seinen fünften Sieg seit 2005 einzufahren. Die australische 100-Fuß-Yacht (30,48 Meter), ein Reichel/Pugh-Design, setzte vor fünf Jahren mit einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden eine Rekordzeit, die weiterhin Gültigkeit hat. Sie wird in der „Investec Loyal“ von Sean Langman, einer ebenfalls 100 Fuß langen Yacht aus der Cookson-Schmiede, sowie den 30-Meter-Maxis „Lahana“ von Peter Millard und „Wild Thing“ von Grant Wharington (alle Australien) die größten Konkurrenten finden. Die „Wild Thing“ wurde berühmt, als sie 2003 beim Rolex Sydney Hobart Rennen zum Sieg segelte. Ein Jahr später verlor sie allerdings im Rennen ihren Schwenkkiel und kenterte. Nach dem Wiederaufbau zeigte sie mit Platz drei in 2005 und einem herausragenden zweiten Rang 2008 hinter der „Wild Oats XI“ jedoch erneut ihre Klasse.

Auch der Wettstreit um die wichtigste Trophäe, den Tattersall’s Cup für den Sieger über alles nach der IRC-Handicap-Wertung, zieht hochinteressante Yachten und Athleten an, denn wie in jedem Jahr werden hochprofessionelle Crews am Start sein. 89 Teams haben ihre Meldung abgegeben; sie kommen aus allen Bundesstaaten Australiens sowie aus den USA, Großbritannien, Russland, Italien und Frankreich. Unter ihnen sind Wirtschafts-Magnaten, Medienmogule und Unternehmer aus der Telekom- und Internet-Branche.

So etwa Niklas Zennström, der Mitbegründer des Internet-Telefonkonzerns Skype, der auf seinem 72-Fuß-Mini-Maxi „Ràn“ segeln wird. Bevor Zennström zu einem vielbeschäftigten Unternehmer wurde, war er ein begeisterter Segler. Er begann als Siebenjähriger mit dem Wassersport und segelte als Teenager Jollenregatten in seiner schwedischen Heimat. Als jedoch die schnell wachsende Technologiefirma seine ganze Arbeit forderte, trat der Segelsport zunächst einmal in den Hintergrund. Nach dem Verkauf der Firma widmete er sich aber wieder dem Sport: „Segeln war immer eine große Passion von mir. Also habe ich mich 2005 entschlossen, die Zeit zu nutzen, um wieder zu aktiv zu werden“, sagt der smarte Schwede. Seitdem hat Zennström viele Erfolge eingefahren wie beispielsweise den Sieg beim Rolex Fastnet Race 2009 und die Mini-Maxi-Weltmeisterschaft 2010. Im vergangenen Jahr nahm Zennström ebenfalls am Rolex Sydney Hobart Rennen teil und platzierte sich in den Top-Ten. Auf die Frage, was ihn an dem Rennen fasziniert, sagt der 44-Jährige: „Es ist eines der berühmtesten und berüchtigsten Hochseerennen, das ein Segler auf sich nehmen kann. Davon abgesehen, ist es schlicht toll, zu dieser Jahreszeit nach Sydney zu kommen.“

2009 schien es in der Anfangsphase, als könnte die „Ràn“ das gesamte Rennen gewinnen. Im weiteren Verlauf bekam sie allerdings Probleme und beendete es schließlich auf dem sechsten Platz. Es war ein gutes Resultat, vor allem vor dem Hintergrund der ersten Teilnahme. Zennström zog schließlich ein zufriedenes Fazit: „Wir sind sehr gut gesegelt und haben das Rennen der großen Boote gewonnen, also haben wir getan, was wir konnten.“ Letztlich wurde das Rolex Sydney Hobart im vergangenen Jahr von zwei 40-Fuß-Serienyachten gewonnen. „So ist eben Offshore-Handicap-Segeln. Schnelle und langsame Boote segeln in unterschiedlichen Bedingungen. Im vergangenen Jahr hat sich das Blatt eben zugunsten der kleinen Boote gewendet“, sagt Zennström, der in diesem Jahr ganz auf die Vorbereitung für das Rolex Sydney Hobart Rennen fokussiert ist.

Daneben erfüllt sich für viele Segler mit der Teilnahme an dem Rennen ein Traum. So etwa für die Crew der US-amerikanischen „Dawn Star“, eine Baltic 46, die von Bill und William Hubbard geführt wird, dem einzigen Vater-Sohn-Team in diesem Jahr. Die beiden sind erfahrene Segler, die schon bei vielen Rennen auf der Welt gemeinsam gesegelt sind. „Das Rolex Sydney Hobart Rennen zu segeln, ist ein lebenslanger Traum von uns“, sagt William, der 26-jährige Sohn. Gemeinsam mit seinem 76-jährigen Vater und der Zehn-Mann-Crew sind die beiden New Yorker sehr gespannt auf das Rennen. „Wir sind bereit für das Rennen und denken, dass wir mit allem klar kommen werden, was auf uns zukommt“, sagt William auf die Frage, ob die Crew auf die teilweise heimtückischen Bedingungen vorbereitet ist.

Auch der Start der britischen Swan 68 „Titania of Cowes“ ist aus mehreren Gründen sehr bemerkenswert. Zum einen ist die Yacht die 17.000 Seemeilen von Newport/Rhode Island auf eigenem Kiel gesegelt, um rechtzeitig zum Start in Sydney zu sein. Zum anderen wird Sir Robin Knox-Johnston an Bord sein und an seinem ersten Rolex Sydney Hobart Rennen teilnehmen. 1969 war Sir Robin der erste Mensch, der einhand und nonstop um die Welt gesegelt ist. Zudem gewann er die Jules Verne Trophy 1994 für die damals schnellste Weltumsegelung, als er mit Sir Peter Blake den Katamaran „Enza New Zealand“ segelte. Knox-Johnston wird gemeinsam mit Eigner Richard Dobbs, dem Olympiamedaillengewinner Mark Corvell und dem britischen Matchracer und Kommentator Andy Green segeln. Nachdem die Yacht, die frühere „Chippewa“, bisher Erfolge in den USA, der Karibik und Europa eingefahren hat, erfährt sie nun ihre Premiere beim Rolex Sydney Hobart Rennen – auch für eine Segel-Legende wie Sir Robin Knox-Johnston ein Höhepunkt in seiner Karriere.

Zur Website der Veranstaltung >>.

 
23.12.2010

Ausblick auf die Travemünder Woche 2011: Im Ausreitsitz mit 26 Knoten über das Wasser

Bei der Genrealprobe 2010 war das Feld der Canoe-Segler zur Travemünder Woche noch übersichtlich, für 2011 wird aber eine große international besetzte Konkurrenz erwartet. Denn bereits vor drei Jahren hat die Klasse entschieden, die 18. Weltmeisterschaft der IC-Boote (23. bis 30. Juli) auf der Travemünder Woche auszutragen. Dazu segeln die Taifun-Kanus um die Deutsche Meisterschaft. Es könnten wohl 60 Teilnehmer zur WM kommen, heißt es aus der Klassenvereinigung. Vor allem wenn die Kanu-Spezialisten aus den USA, Kanada und Australien ihre Container mit Booten gefüllt bekommen, dürfte es eng werden auf der Regattabahn Charlie. In Europa ist die Klasse vor allem in Großbritannien und Schweden gut verbreitet, und auch in Frankreich wächst die Zahl der Begeisterten.

Obwohl die schmalen Jollen auf den Segelkursen noch immer etwas exotisch anmuten, international zudem im Kanuverband organisiert sind, und auch national dem DKV angehören (seit 1974 aber auch dem DSV), können sie doch auf eine rund 150-jährige Tradition zurückblicken. Und bereits 1882 wurden in England erste Regatten auf den mit Segel ausgestatteten, ehemaligen Paddelbooten ausgetragen.

Heute unterteilen sich die 5,20 Meter langen und mit Ausreitbrett ausgestatteten Segelkanus in verschiedene Disziplinen. Die jeweils mit Groß und Fock (Gesamtsegelfläche: 10 qm) ausgestatteten Taifun und International Canoes (IC) unterscheiden sich in ihrer Segelform. Denn die IC fahren Lattensegel. Die AC-Klasse kann die Segelfläche dazu noch per Gennaker um 24 qm erhöhen. Derlei betucht lassen sich die 1,30 Meter breiten Gefährten nur durch das spezielle Ausreitsystem in der aufrechten Lage halten. Denn der Ausreitsitz, der bei jeder Wende mit einem Handgriff auf die Luvseite befördert wird, lässt den Athleten rund zwei Meter außerhalb der Bootsmitte der Segelkraft entgegenwirken. Das übertrifft die Effizienz eines Trapezes deutlich und bringt die kleinen Jollen bei entsprechenden Windbedingungen auf Geschwindigkeiten von bis zu 26 Knoten (fast 50 km/h).

Obwohl die Kanus eine Konstruktionsklasse sind, sind die Ausmaße des Rumpfes bis 2009 eng limitiert gewesen. Seitdem haben die Tüftler die Möglichkeit, zwischen einer Breite von 0,74 Meter bis 1,01 Meter zu variieren. Viel Spiel gibt es zudem beim Segeldesign. Inzwischen hat sich aber auch eine Einheitsklasse etabliert, die den direkten und einheitlichen Vergleich der seglerischen Leistung ermöglicht. Und um auch schon die Jugend an die Klasse heranzuführen, dabei aber nicht zu überbeanspruchen, segeln die Nachwuchsakteure im Taifun mit Steuermann und Vorschoter gegen die erwachsenen Einhandsegler.


 
23.12.2010

Bewaffneter Weihnachtsmann raubt Rhode Island Yacht Club aus

Am vergangenen Dienstag, den 21. Dezember hatten die Mitarbeiter der Bar im Rhode Island Yacht Club ein nicht ganz weihnachtliches Erlebnis. Ein als Weihnachtsmann verkleideter Räuber zog nicht etwa die Rute aus seinem Sack, sondern eine Schusswaffe. Als die Angestellten die Fluch ergriffen und bei einem Nachbarn die Polizei riefen, griff der Weihnachtsmann in die Kasse und entkam mit der Beute in unbekannter Höhe. Gut, dass die Yachten nicht in den Sack passten.


 
23.12.2010

Kommentar: BMW streicht die Segel. Raus aus dem Spiel der Millionäre. Zurück zu den Ursprüngen?

Traditionell ist der America´s Cup die Spielweise der reichen Männer. Der richtig, richtig reichen Männer. Das hat allerdings auch immer einen Teil der Faszination ausgemacht. Es ist doch toll, mit welcher Akribie Millionen in Segelmaschinen gesteckt werden, die (meistens) die Spitze der Entwicklung darstellen. Und dann gibt es einen dramatischen Showdown. Tolle Unterhaltung. Tolle Bilder. Tolle Technik. Aber ist das Sport? Und wofür brauchen die richtig reichen Männer Sponsoren? Die haben doch genug Spielgeld.

Nun steckt BMW kein Geld mehr in ein Team, das genug davon hat. Wir finden das gut. Es gibt genug Bereiche im Sport (vor allem im Segelsport), wo sportliche Leistung (und weniger die Technologische) belohnt werden sollte. Wir kennen viele Segler, die Jahre Ihres Lebens in den Sport investieren, hervorragend segeln, und trotzdem immer am Existenz-Minium leben, und mit einer Förderung mehr erreichen würden. Oder Segelveranstaltungen, die nur dank ehrenamtlichen Engagement stattfinden, und die gut eine Spritze gegen Sorgen vertragen könnten.
Am Rande: Auch die Nordseewoche, mit dokumentierten 14 Mio. Kontakten im Jahr eine der prominenteren Segelveranstaltungen in Deutschland, wird hauptsächlich ehrenamtlich organisiert und könnte eine Finanzspritze brauchen. Dafür würde sich das Team ein Bein ausreißen, dem Sponsoring einen Gegenwert zu bieten (das unterscheidet schließlich Sponsoring von Spenden).

Es bleibt zu hoffen, dass BMW dem Segelsport treu bleibt und Empfänger für Sponsorengelder findet, die das wirklich nötig haben und das zu schätzen wissen. Richtig kommuniziert, dürfte es die Marke zudem sympathischer machen. Und den Sportgedanken wieder etwas in den Vordergrund bringen.

Zur Erinnerung:
"Sport" ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder auch nur vorgestellte Beziehung zu anderen Menschen begeben mit der bewussten Absicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Gebiet der Bewegungskunst zu entwickeln und sich mit diesen anderen Menschen nach selbstgesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen, ohne sie oder sich selbst schädigen zu wollen. - Prof. Dr. Claus Tiedemann, Universität Hamburg.


Der offizielle Pressetext:

BMW beendet Engagement im America’s Cup. Technologie-Partner von ORACLE Racing bedankt sich für die erfolgreiche Partnerschaft.

23.12.2010 München. BMW beendet zum Jahresende seine langjährige Partnerschaft mit ORACLE Racing und wird künftig nicht mehr im America’s Cup vertreten sein. Darauf haben sich beide Partner geeinigt. BMW und ORACLE Racing traten 2002 mit ehrgeizigen Zielen an und schlossen ihre gemeinsame Mission mit dem größtmöglichen Erfolg ab: dem Sieg beim America’s Cup.

Die Partnerschaft war vom intensiven Austausch von Technologien und Wissen zwischen dem Automobilhersteller und dem Segelteam geprägt, der speziell im Bereich „Structural Engineering“ und im Bereich der Hochmodul-Verbundkonstruktionen zahlreiche Innovationen hervorbrachte. Dieser Technologietransfer hatte großen Anteil daran, dass beide Partner im Februar 2010 den Gewinn des America’s Cup feiern konnten. Zuvor hatte die USA 17, die schnellste Yacht in der Geschichte dieses Wettbewerbs, das 33. America’s Cup Match vor der Küste von Valencia (ESP) mit 2:0 deutlich für sich entschieden.

„In punkto Design und Ingenieurskunst haben die BMW Techniker neue Maßstäbe hinsichtlich des intelligenten Leichtbaus gesetzt“, sagt Ralf Hussmann, Leiter BMW Sportmarketing und Kooperationen. „Mit dem Triumph beim 33. America’s Cup haben wir alle unseren hochgesteckten Ziele erreicht. Wir werden dem Segelsport auch weiterhin auf nationaler Ebene verbunden bleiben.“

„Der America’s Cup verbindet eine technologische mit einer sportlichen Herausforderung – und der Erfolg lässt sich an den Ergebnissen auf dem Wasser messen“, meint Russel Coutts, CEO von BMW ORACLE Racing. „Vor diesem Hintergrund können sowohl das Team als auch BMW stolz darauf sein, dass unsere Zusammenarbeit zum Sieg geführt hat.“

Die Hall of Fame des Americas Cup - eine Halle reicher Mnner >>.

 
23.12.2010

America´s Cup gerät weiter ins Abseits: BMW steigt bei Oracle Racing aus

Der Autohersteller BMW will in Zukunft nicht mehr beim America´s Cup dabei sein und hat sein Engagement beim Team Oracle Racing zum Jahresende beendet. Seit acht Jahren war BMW mit Oracle Racing verbunden. Dabei fiel BMW keinesfalls nur eine Sponsorenrolle zu. Vor allem auch bei der technischen Entwicklung hatte sich BMW bei Oracle Racing engagiert. So wurde z.B. die Head-Up-Display-Technologie, die heute auch in Fahrzeugen zum Einsatz kommt, bereits 2004 in den Sonnenbrillen des BMW Oracle Teams eingesetzt. Damit hatten die Segler alle relevanten Bootswerte immer im Blick, ohne auf die Instrumente zu sehen.

Neben der geringen Zahl an Meldungen und des auf Seiten von Oracle Racing bestehenden technischen Vorsprungs, ist der Ausstieg des Autobauers ein weiteres Indiz dafür, dass der 34. America´s Cup ein Flop werden könnte. Ein sehr teurer Flop für Software-Milliardär Larry Ellison, der nun ohne Geld und Technologie von BMW auskommen muss. Im Moment scheint die zukünftige Weiterentwicklung der Veranstaltung um die älteste Sport-Trophäe der Welt wieder ziemlich unklar. Immerhin soll in rund zwei Wochen der Austragungsort bekanntgegeben werden - zumindest sieht es das Reglement so vor.
BMW bleibt dem Segelsport aber treu und unterstützt unter anderem das Team Kathrin Kadelbach/Friederike Belcher, die im 470er erfolgreich waren und die beiden Segler Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann aus Kiel, die im 49er ganz nach Vorn wollen. Beide Teams und deren Olympia-Ambitionen werden von BMW explizit in der Pressemitteilung zum Ausstieg bei Oracle Racing erwähnt


 
23.12.2010

Frohe Weihnachten ...

...und ein herzliches Dankeschön an alle Leser!
Dank Ihres Interesses hat es unsere Webseite an Platz 2 geschafft - unter den Webseiten der deutschen Segelmagazine, gemessen anhand des Google-Ranks. Damit haben Sie uns in diesem Jahr in der Tat sehr geholfen - bei der Suche nach Sponsoren für Veranstaltungen und Regattateams und einer glaubhaften Argumentation.

Das Ranking war allerdings nicht geplant. Wir maßen uns auch nicht an, "echten" Journalismus zu betreiben. Unsere offizielle Absicht ist in erster Linie Kommerz (seit 2007 nachzulesen unter dem Punkt "über unsere News"):
"Die stockmaritime-News sollen über unsere Produkte und Dienstleistungen informieren. Denn vom Verkauf leben wir. Darüber hinaus möchten wir wöchentlich einen kurzen Eindruck der maritimen Welt geben, um unsere Fazination und Begeistung zu auch auf Sie zu übertragen.
Darum bringen wir überhaupt nicht neutral, subjektiv und natürlich völlig korrupt (denn Werbegelder sind willkommen!) Neuigkeiten aus der maritimen Welt".

Natürlich muss man da so manchen dummen Kommentar einstecken. Kein Problem, denn wir lieben Segeln. Und das Meer. Und alles drumrum. Da investiert man doch schnell mehr Zeit, als rein kommerziell sinnvoll wäre. Darüber hinaus nutzen wir Zeit, Geld, Einfluss, Ideen und alles was sonst an Mittel zur Verfügung steht, den Segelsport zu unterstützen.

Tue Gutes und sprich darüber - dann macht es vielleicht jemand nach.

Das haben wir 2010 gemacht:
- Unterstützung der Nordseewoche mit Dienstleistungen, PR, Bilder, Ausrüstung im fünfstelligen Bereich
- Unterstützung der Schiffahrtsregatta mit Ausrüstung
- ein kleines Sponsoring des Camp 24/7 von Kiel Sailing City mit Modellbooten und Wartung
- Organisation des internationalen Yacht Forums Hamburg 2011
- Unterstützung von Schulprojekten mit Segelbezug
- Lobbyarbeit hier und da (top secret natürlich...)
- Verbreitung von internationalen Regattainfos in Deutschland (z.B. mit diesem Newsletter)
- Information über Technik und Trends
- Vermittlung von hilfreichen eigenen Segelerfahrungen, Törntipps und Erlebnissen

Echten Journalismus machen wir an anderer Stelle. Hier werden 40-100 Seiten Berichterstattung pro Jahr in Print-Segelmagazinen von verschiedenen Autoren produziert. Und Bilder schnell verfügbar gemacht - inzwischen über 80.000 online - x Mio. offline.

An dieser Stelle möchten wir auf die Erfolge der deutschen Segel-Nationalmannschaft hinweisen - das Audi Sailing Team Germany ist auf Erfolgskurs - dank effektiver Organisation und besserer Finanzieller Unterstützung (Audi und Musto). Die trainieren hart und wollen nach vorn. Wir drücken die Daumen.

Ansonsten: Frohe Weihnachten und - falls wir es wegen Urlauben nicht schaffen dieses Jahr einen Newsletter zu schreiben - einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ihr stockmariTeam.

Audi Sailing Team Germany >>.

 
23.12.2010

Weihnachten auf See

Viele fragen sich wie es ist, Weihnachten auf hoher See zu verbringen. Ob es wohl einsam ist, oder vielleicht romantisch? Ob es traurig ist oder schaurig? Unser Link der Woche kann alle diese Fragen beantworten!

Weihnachten auf See >>.

 
23.12.2010

Akku-Set zum Silvester-Knaller-Preis

Zu Weihnachten gibt es ja oft jede Menge elektronischer Geräte unterm Baum. Vom Modellboot bis zum MP3-Player, alles braucht Akkus und Strom. Deshalb haben wir für alle Nachrüster unser bewährtes Xcell-Akku-Ladeset im Preis gesenkt - so lange der Vorrat reicht natürlich. Statt 29,90 EUR kostet das edle Gerät im Alu-Gehäuse zusammen mit vier AA-Zellen (2.200 mAh) jetzt nur noch 24,- EUR. Die Aktion endet wenn die Ladegeräte alle weg sind, oder sonst am 31.12.2010. Alle Preise natürlich mit 19% MwSt. aber zzgl. Versand.

http://www.stockmaritime.de..
Zum Akkuset >>.

 
21.12.2010

Jethou - "best built boat of the year"

Eine kleine, nicht öffentliche Kanalinsel vor Großbritanien, mit Namen "Jethou" ist Namensgeberin für eine neue Mini-Maxi-Yacht aus der Feder von Judel/Vrolijk. 60 Fuß misst der IRC-Racer, der auf der Rolex Capri Sailing Week im Mai diesen Jahres für Furore sorgte und gleich auf dem 2. Platz landete. Eigner Sir Peter Ogden, ein Investmentbanker, dürfte sich über die darauf folgenden Kommentare der einschlägigen Fachpresse sehr gefreut haben. Die Jethou kam überall einfach gut an und wurde von The Daily Sail als derezit schönstes Regatta-Boot bezeichnet. Die Fachzeitschrift Seahorse kürte das Boot gar zum bestgebauten IRC Boot des Jahres - "best built boat of the year".

Wenn man die Yacht sieht, versteht man dererlei Bezeichnungen der Fachpresse gut. Pechschwarz und damit recht martialisch kommt das aus Carbon-Prepregs gebaute Boot daher und scheint die Konkurrenz schon durch seinen Anblick in die Flucht jagen zu wollen. Was von Ferne noch einfach nur schwarz aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als perfektes Karbon-Finish. GreenMarine, die Werft, hat ganze Arbeit geleistet und durch und durch die Qualität abgeliefert, die das Boot zu einem Welt-Klasse-Produkt machen.

Der Inshore-Racer hat einen sehr geringen Freibord und ist nach Aussage von Rolf Vrolijk vom Konzept her näher an einer TP52 als an einem größeren Boot. Judel/Vrolijk und Green Marine hatten gleichzeitig an der bekannten "Ran" gearbeitet, die etwas größer als die Jethou ist und eher offshore-orientiert sein sollte. Vielleicht haben deshalb auch beide Boote die vom Grundprinzip her fast gleichen Systeme und Technik an Bord.

Peter Ogden, der sein Leben lang segelt, regattiert in erster Linie mit Familie, Cousin und Freunden. Die einzigen Profis der 16-17 köpfigen Crew an Bord sind Branson, ein schottischer 49er-Segler, der Volvo Ocean Race Segler und Taktiker Ian Budgen, und der Navigator Nat Ives. Ogden steuert selbst.

Eckdaten:
- Rumpf und Deck sind in einer Negativ-Form gebaut - trotz Einzelbauweise
- Das Schiff ist klar lackiert - jeder Fehler in der Laminatoberfläche wäre sichtbar - wenn vorhanden

Description: IRC60 sailing Sloop
Baujahr: March 2009
Länge: 18.3m
Breite: 4.85m
Tiefgang: 4.1m
Gewicht: 11t
Designer: Judel/Vrolijk Yacht Design
Engineering: SDK Structures, LLC

Jethou beim Segeln >>.

 
19.12.2010

World Yacht Racing Forum 2010 - Welche Medien sind die Richtigen?

Wir waren auf dem World Yacht Racing Forum 2010 und haben dort mit vielen aus der Branche gesprochen, an Diskussionen und Foren teilgenommen und viel mitgenommen. Einiges gibt es zu berichten. Heute wollen wir Ihnen von den Kernthemen und dem lieben Thema "Medien-Wahl" berichten.

Der Segelsport muss sich auf eine sich verändernde Welt einstellen. Traditionelle Denk- und Vermarktungskonzepte müssen überdacht und angepasst werden. Die Diskussionen auf dem World Yacht Racing Forum 2010 standen genau unter diesen Vorzeichen. Egal ob es um neue Medien, Veranstaltungsorte, Nachhaltigkeit, den America´s Cup oder die Olympischen Spiele ging: Wir sind in einer Periode der Veränderung und müssen uns und unseren Sport weiterentwickeln und an die Zeichen der Zeyt anpassen – das war die Kernaussage.

Loïck Peyron, Veteran globaler Segelevents und Multihull-Skipper fasste es in seiner Keynote so zusammen: "Segeln ist wie der Himalaya. Es gibt viele 8.000er Gipfel: den America´s Cup, die Vendée Globe, die Olympischen Spiele und viele andere. Alle sind schwierig hochzukommen und alle sind unterschiedlich." Der America´s Cup sei die perfekte Darstellung einer Kirchenspaltung gewesen, so Peyron weiter. "Wir alle teilen den selben Gott aber nicht die selbe Religion".

Um zu wachsen - vielleicht auch um überhaupt zu überleben - braucht der Yachtsport neue, effektivere Strategien um die Kosten zu senken und über das Fernsehen und die neuen Medien neue Interessenten zu gewinnen und die alten zu halten.
"Wir kommen aus einer Rezession. Die Werbung ist zurückgegangen, die Menschen schauen mehr PayTV" erklärt Michel Masquelier, President von IMG Media. "Die Plattformen sind explodiert. Mit Intenet, mobilen Telefonen und hunderten Kanälen. Die Frage ist: Welche Inhalte muss man produzieren und auf welcher Plattform sollte man diese zeigen?"

Maria Ferreras, Head of Partnerships bei YouTube, kommentierte trocken: online television. "35 Stunden Inhalte werden bei YouTube jede Minute hochgeladen," so Ferreras weiter. "Zwei Millionen Videos werden jeden Tag angesehen und 50% davon bewertet oder kommentiert." Das zeige, dass die Menschen aktiv seien und nicht nur "das TV-Gerät in der Küche anhätten".

Aber YouTube allein wird nicht reichen und der Schlüssel zu einer guten Medien-Reichweite liegt in der Multiplikation der verschiedenen Medien. Media & Communications Consultant Marcus Hutchinson sagte: “Zusätzlich musst Du Deine Produktion über soziale Netzwerke, Facebook und Twitter bewerben. Du musst den Leuten erzählen, dass Du ein Video produziert hast und wo sie es sehen können", so Hutchison.

"Jeder möchte die Inhalte über seinen Lieblingsweg konsumieren" bestätigte Masquelier. Die gute Nachricht sei, dass man so mehr Absatzkanäle habe. "Die schlechte Nachricht aber ist, dass man trotzdem nicht mehr Zeit hat.“ Man müsse seine Inhalte so gezielt und perfekt wie nur möglich verteilen. Dann erinnerte Masquelier daran, dass der letzte America´s Cup nur von etwa 100.000 Menschen online, aber hunderten Millionen im TV gesehen worden sei.

Fragt sich also, wo nun der Königsweg liegt. Wir können eine einfache Antwort geben, die aus dem Gehörten und Gesagten resultiert: den einen richtigen Weg gibt es nicht. Jede Veranstaltung muss sich um die für sie idealen Bedingungen bemühen. Allgemeine Aussagen können kaum noch getroffen werden. TV hat nicht immer die höchste Reichweite, online aber hinkt auch manchmal hinter her. Das KnowHow über die Zielgruppen und deren Medien ist der Schlüssel - die konsequente Auswertung bringt den Beweis - und ermöglich Korrekturen.

Was ist für Sie der richtige Weg? Wir beraten Sie gerne!


 
16.12.2010

Mit Firmenich Yachtversicherungen fit für den Klimawandel

Der Klimawandel ist derzeit in aller Munde. Neben der globalen Erwärmung gehen mit ihm auch gravierende Änderungen der Wetterbedingungen auf den europäischen Wassersportrevieren einher. Michael Sachweh, 51, Klimaforscher an der Universität München und Leiter eines privaten Wetterdienstes hat im Auftrag einer großen Segelzeitschrift eine umfangreiche Studie durchgeführt und "signifikante Änderungen des Windklimas" festgestellt. Vor allem auf der Ostsee haben in den Sommermonaten der letzten zehn Jahre Böen der Windstärke acht um 86 Prozent zugelegt. Wechselhafte Westwindlagen zudem um 63 Prozent!

Solch eine Klimaveränderung muss bei der Versicherung des eigenen Schiffes berücksichtigt werden. Denn nicht immer greift der Versicherungsschutz, wie manch ein Eigner glaubt. Dazu ein Beispiel: Ein Boot A hat sich bei einem Sturm oder in einer Böe losgerissen und eine benachbarte Yacht B beschädigt.
Nach dem im deutschen Recht geltenden Grundsatz der Verschuldenshaftung haftet Bootseigner A nur für Schäden, die durch sein eigenes schuldhaftes Verhalten herbeigeführt wurden. Die Wassersport-Haftpflichtversicherung von A reguliert den Schaden nur, wenn A fahrlässiges Verhalten vorgeworfen werden kann. Ist jedoch wie im geschilderten Szenario höhere Gewalt, wie etwa eine Böe oder ein Sturm die Ursache für den Schaden an Boot B und A sich absolut keiner Schuld bewusst (Leinen waren ausreichend dimensioniert und tauglich, das Boot war ordnungsgemäß vertäut), dann haftet A nur für seinen eigenen Schaden, nicht aber für den an Yacht B. Somit müsste B den Schaden selbst bezahlen.

Daher ist es ratsam, eine Kasko-Versicherung zu haben, die auch dann sämtliche Schäden am eigenen Boot abdeckt, wenn Sie von Dritten verursacht wurden und mangels Verschulden keine Ansprüche durchgesetzt werden können. "Es gibt zum Teil noch immer erhebliche Unterschiede in den am Markt erhältlichen Versicherungsbedingungen. Yachteigner sollten also bei der Auswahl der Versicherung aufpassen, damit es nicht plötzlich zum bitteren Erwachen kommt, wenn ein vermeintlich fremd verursachter Schaden auf einmal aus eigener Tasche bezahlt werden muss", erklärt Thomas Gibson, Abteilungsleiter bei Firmenich Yachtversicherungen.

Bei der Firmenich-Yacht-Kasko-Versicherung ist das vorstehende Beispiel über die so genannte Allgefahrendeckung ohne wenn und aber abgesichert. Die Firmenich Allgefahrendeckung bietet im Vergleich zur sonst auch üblichen Einzelgefahrendeckung Schutz gegen ALLE Gefahren, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Die Einzelgefahrendeckung hingegen greift umgekehrt, was sich unter Umständen zu einem Nachteil für den Versicherungsnehmer entwickeln kann. Bei der Einzelgefahrendeckung sind nur Schäden versichert, die explizit aufgezählt sind.

Darüber hinaus gilt in der Allgefahrendeckung im Schadenfall die Umkehr der Beweislast. Für das Beispiel aus der Praxis bedeutet dies, dass nicht der Versicherungsnehmer B beweisen muss, dass der eingetretene Schaden unter die aufgezählten, versicherten Gefahren fällt. Vielmehr muss der Versicherer beweisen, ob ein Ausschluss greift. Ein erheblicher Vorteil, den die Firmenich-Yacht-Kasko-Versicherung mit der Allgefahrendeckung bietet.

Die Bandbreite möglicher Schäden und Ausschlüsse ist groß und der exemplarisch geschilderte Fall nur ein Beispiel von vielen. Allerdings gewinnt das Beispiel durch den Klimawandel zunehmend an Bedeutung. "Im eigenen Schiff steckt oft ein hohes finanzielles Engagement der Eigner. Es wäre schade, wenn dieses Vermögen durch ein nicht versichertes Ereignis verloren geht", sagt Thomas Gibson.

Eigner, die sicher gehen wollen, dass sie im Ernstfall ausreichenden Versicherungsschutz genießen, bietet Firmenich Yachtversicherungen daher im Rahmen der boot Düsseldorf einen besonderen Service an. Jeder Eigner kann am Stand Nr. E15 in Halle 11 kostenlos seinen bestehenden Vertrag - egal von welchem Anbieter - auf Herz und Nieren prüfen lassen. Bei Bedarf entwickeln die Mitarbeiter von Firmenich individuelle Lösungsvorschläge.

Bereits 1912 von Christian Firmenich gegründet, hat sich das Unternehmen von Anbeginn auf Wassersportversicherungen spezialisiert. Kontinuität und Zuverlässigkeit, das Streben nach bester Qualität und hohes persönliches Engagement - mit diesen Werten wurde Firmenich zum führenden Anbieter für Qualitäts-Yachtversicherungen in Berlin und Umgebung. Inzwischen betreut Firmenich über seine Büros in Berlin und Hamburg Skipper auf sämtlichen Gewässern Europas und darüber hinaus.

Seit 1993 gehört Firmenich als Kompetenzcenter für Wassersportversicherungen der Unternehmensgruppe Gossler, Gobert und Wolters an, einem der größten unabhängigen und inhabergeführten Versicherungsmakler in Deutschland.

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Zu Firmenich >>.

 
16.12.2010

Hohe Wellen, Sturm und Niedrigwasser: Strandungen beim Kings Cup

Unglaubliche Szenen spielten sich am Ende des Kings Cup in Thailand ab. Die Kombination von vor Anker liegenden Yachten, hohen Wellen, Sturm und Niedrigwasser führte zu zahlreichen Strandungen und anderen Schäden an den Booten. Im Video sind die gemeinsamen Rettungsmaßnahmen der Segler zu sehen. Die Ankerwachen waren wohl nicht an Bord...

Zum Video >>.

 
16.12.2010

Fortsetzung nach Startverschiebung: Velux 5 Oceans geht in die zweite Etappe

Wir berichteten vor einigen Wochen vom Velux 5 Oceans Race. Spannend an dieser Regatta ist nicht nur die Strecke rund um die Welt, sondern auch die eingesetzte Bootsklasse der Eco 40. Nun wurde nach drei Tagen Verschiebung gestartet. Die Wetterverhältnisse schienen der Regattaleitung zu gefährlich. Erstaunlich ist, dass der erst 22 Tage nach dem ersten Etappensieger in Kapstadt eingelaufene Belgier Christophe Bullens auch mit dabei ist. Er hatte auf dem Weg nach Kapstadt gesundheitliche Probleme und auch sein Boot bleib nicht verschont. Ein Wassereinbruch machte ihm zu schaffen. Dennoch hat er sein Boot wieder flott bekommen, trotz der strengen und einschränkenden Reparaturregeln der Eco60 Klasse. Rund 7.000 nm liegen vor den fünf Einhand-Seglern. Ziel dieser Etappe ist Wellington (NZL). Das Rennen kann online verfolgt werden.

Zum Velux 5 Oceans Rennen >>.

 
16.12.2010

Benefiz-Auktion zugunsten der Yacht-Initiative Handcap für behinderte Segler

Wie schon im vergangenen Jahr versteigert die YACHT maritime Kunst für den guten Zweck. In diesem Jahr ist es ein Bild der Malerin Frauke Klatt mit dem Titel "Frühstart". Frauke Klatt kommt aus Lübeck und ist international als Malerin bekannt. Besonders ihre Technik, Bilder auf alten segeln zu malen fasziniert. Auktionsende ist schon am morgigen Tage, um 12 Uhr. Wenn Sie also noch eine Zierde für Zuhause suchen und gleichzeitig etwas für den guten Zweck tun wollen, schnell unten klicken. Zur Stunde steht das Höchstgebot übrigens bei 1.600 EURO.

Zu Versteigerung der Yacht >>.

 
16.12.2010

Tannenbaumregatta für Modellboote wegen Eis abgesagt

Die für den 19. Dezember angesetzte Tannenbaumregatta im Hamburger Yachthafen in Wedel wurde für Modellboote abgesagt. Grund ist der stark einsetzende Winter mit Schnee uns Eis. Bis jetzt aber sind zumindest wohl die Optis noch am Start. Schiedsrichter Marcus Boehlich von der SVAOe bestätigte dies auf Nachfrage von stockmaritime. Schade sagen wir und freuen uns schon auf´s nächste Mal.


 
16.12.2010

Regattafieber zum Jahresende: Legenden und solche die es werden sollen

Noch ist das Jahr 2010 nicht zu Ende. Zwar herrscht in unseren Breiten richtiger Winter - aber ncht überall auf der Welt. Zum Jahresende bzw. -wechsel stehen einige spannende Regattatermine an. Ganz voran das schon laufende Velux 5 Oceans Rennen, dann das Legendäre Sydney-Hobart Race und last but not least eines der Highlights, das Barcelona World Race, an dem auch der deutsche Boris Herrmann mit seinem Open 60 "Neutrogena" teilnimmt.
Das Sydney-Hobart Race startet am 26. Dezember, dem zweiten Weihnachtsfeiertag. Es soll bis 1. Januar 2011 dauern. Das Barcelona World Race startet am 31. Dezember, also an Silvester. Zu zweit segeln die Teilnehmer dann wohl bis Ende März um die Welt.

Zum Barcelona World Race >>.

 
16.12.2010

Neues stockmaritime-Design für AC60

Wir haben unsere stockmaritime-Bootsdesigns überarbeitet! Ab sofort liefern wir alle AC60 stockmaritime-Boote im neuen Design aus. Leichter, frischer, sportlicher, knalliger und eleganter. Das sind die Begriffe die zum neuen Design spontan gefallen sind. Wir finden es ist uns gelungen und hoffen das es Ihnen gefällt! Werfen Sie doch mal einen Blick darauf! Natürlich bleibt trotzdem alles beim Alten: die stockmaritime-Design-Modelle sind wie bisher gesponsort und dadurch zum Sonderpreis erhältlich. Wenn Sie noch einen AC60 im neuen stockmaritime-Design zu Weihnachten verschenken möchten, freuen wir uns auf Ihre Bestellung! Bestellungen bis Dienstag, den 21.12. kommen sehr wahrscheinlich noch vor Weihnachten an, Bestellungen bis 22.12. wahrscheinlich und auch Bestellungen am 23.12. morgens haben noch eine Chance es bis 24.12. mittags zu Ihnen zu schaffen. Auf Wunsch versenden wir gegen Aufpreis auch per Express!

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Zum AC60 im neuen Design >>.

 
16.12.2010

World Yacht Racing Forum

Gerade wieder in Hamburg gelandet, ein kurzer Gesamt-Rückblick/-Überblick. 2 spannende und lehrreiche Tage liegen hinter uns. Das Forum war in diesem Jahr dreigeteilt. Gleichzeitig fanden Vorträge über Yachtdesign, Yachtlackierung und über die Aspekte der Organisation und der Vermarktung von Regatten statt.

3 technologische Trends:
- Die North Thin Ply Technologie bringt weitere ca. 25% Gewichtseinsparungen bei der Herstellung von z.B. Masten. North kann extrem dünne Gelege für Herstellung von Segeln und Bauteilen herstellen und computergesteuert ausrichten.
- Die Datenerfassung und Auswertung während des Segelns erreicht neue Dimensionen. Profile und Kräfte werden automatisch ausgewertet und aufgezeichnet, und sind mit Video synchronisiert zu bewerten. Die Technik kann von Jolle bis zum Volvo 79 verwendet werden, und ist vergleichsweise erschwinglich geworden.
- Die Geschwindigkeitsvorhersageprogramme (VPPs) werden immer perfekter. Die Ströumungsverläufe am Rumpf, Segeln und Anhängen können am Computer so genau simuliert werden, dass auf Schlepptankversuche in der Regel verzichtet werden kann. Dank Clustering (Verteilung der Rechenaufgaben auf viele Rechner) steht ausreichend Rechenleistung für erheblich weniger Kosten zur Verfügung.

Sehr auffallend ist:
Im Vergleich zum europäischen Ausland ist der Regattasportmarkt in Deutschland sehr klein, das Interesse am Regattasegeln verschwindend gering. Dadurch können im Ausland einfacher Sponsoren gewonnen werden, es steht dort mehr Geld zur Verfügung, und die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien findet nicht (bis auf ganz wenige Ausnahmen) auf deutschen Segelrevieren statt. Die Leistungsfähigkeit von modernen Offshore-Racern ist ein um ein Vielfaches höher als z.B. von einer gleichgroßen Hanse, Dehler oder X-Yachts.

Ein sehr schöner Vortrag am Rande war die Einleitung von Loic Peron zum 2. Tag. Er erinnerte daran, dass wir JEDE Facette unseres Sports respektieren sollten, und jeden, der diesen Sport - egal mit welchem Erfahrungshorizont - ausübt, und mahnte zu mehr Demut - egal wie "professionell" sich einige Segler fühlen. Er erinnerte an Zeiten, wo man zum Spaß um die Welt Regatta segelte, und sich im Hafen nur einige wenige Zuschauer einfanden.
Loic Peron hat in Frankreich eine ähnliche Bekanntheit wie Franz Beckenbauer bei uns - nur dass Loic noch immer richtig Sport treibt - und erfolgreich segelt.

Mehr Details gibt´s in unseren nächsten Newslettern.


 
16.12.2010

Chinesen erfolgreich beim King´s Cup

Der Kings Cup in Phuket hat eine globale Reputation und wird insbesondere in Asien immer beliebter. In diesem Jahr zog es viele Crews aus China und Japan nach Thailand. Auch bei den Racern war eine chinesische Crew am Start.
Der aus Hong Kong stammende Segler Frank Pong kam gleich mit zwei Booten zum Kings Cup. Der Jelik III und der Jelik V.
Auf Jelik III segelte er selbst, während es die Jelik V der chinesischen Seglerin Xiaqun Song anvertraute. Die Chinesin, die schon an den Olympischen Spielen teilgenommen hatte war eine der wenigen weiblichen Skipper beim Kings Cup und segelte mit rein chinesischer Crew.
Song startete ihre seglerische Laufbahn 1995 und wurde 2002 ins chinesische Nationalteam berufen. Innerhalb von sieben Jahren wurde sie sechs Mal chinesische Meisterin in der 470er Klasse. Bei Olympia wurde sie im Yngling Achte.

"Der Kings Cup ist entspannter und es gibt weniger Druck als bei Olympia", so Song. "Ausserdem gibt es hier tolle Parties, die hatten wir bei Olympia nicht".

Pong, der die Jelik V erst in diesem Jahr gekauft hatte musste der Crew, die insgesamt aus 10 Seglern bestand zunächst einen Crash-Kurs im Yacht-Racing geben. "Ich habe das Boot erst im April gekauft und im Juni angefangen das Team zu formen. Sie hatten nur ein paar Monate", so Frank Pong. Alle Mitglieder der Crew waren in Jollen-Klassen erfolgreich gewesen, besaßen aber keine Big Boat Erfahrung, so Pong weiter.

Die Crew leistete dann, trotz der geringen Erfahrung auf einer Rennyacht, erstaunliches. Mit zwei dritten Plätzen und einem zweiten Platz verwiesen sie viele Konkurrenten auf die Plätze. Dabei konnten Sie auch den Kings Cup Veteran Ray Roberts bezwingen, der mit seinem Evolution Racing Team erst hinter den Chinesen über die Linie lief.
Die Boote beider Crews sind TP52 Yachten, aber Roberts Crew war die erfahrenere. Dennoch konnten die Chinesen im siebten Rennen beweisen, dass nicht nur Erfahrung auf Big Boats zählte.

Die Ergebnisse des Kings Cup 2010 >>.

 
09.12.2010

1200 Tage Samstag

1200 Tage sind stockmaritime Fotograf und Buchautor Sönke Roever und seine Frau Judith unterwegs gewesen. Auf einem nur zehn Meter langen Segelschiff vom Typ Gib’Sea 106 haben die beiden Aussteiger auf Zeit über 35.000 Seemeilen (rund 65.000 Kilometer) zurückgelegt und drei Ozeane und mehr als 30 Länder in ihrem Kielwasser gelassen. Über zwei Millionen Leser haben die Abenteuer im Internet verfolgt und sind so virtuell mit um den Globus gesegelt.

Jetzt zeigen Judith und Sönke Roever noch einmal die Highlights der Reise im Rahmen einer zweistündigen Bildershow mit dem Titel „1200 Tage Samstag“. Der muntere Reisebericht der beiden Hamburger steckt voller unterhaltsamer Geschichten über Land und Leute sowie das Leben an Bord. Gezeigt werden einzigartige Fotografien und ausgewählte Filmsequenzen, während die Roevers die Reise live kommentieren.

Am Montagabend, den 29.11. fand die Premiere mit 370 Gästen im großen Saal des ausverkauften Zeise-Kinos statt. Hinterher waren sich die Besucher einig: Judith und Sönke Roever ist es geglückt, die Zuschauer einen ganzen Abend lang mit auf ihre Reise zu nehmen, so dass manch einer völlig vergaß, dass draußen der kalte Hamburger Winter regiert.

Die Segelzeitschrift YACHT schreibt dazu: Untermalt von Musik und spannenden wie amüsanten Geschichten zu Land und Leuten sowie dem Leben an Bord, war der Vortrag weit mehr als der obligatorische Dia-Abend. Vielmehr eine bis ins Detail ausgearbeitete Multimedia-Show. Dazu live kommentiert und keinesfalls nur etwas für Wasserratten. Die Zeit verging wie im Fluge, sodass am Ende ein Zuschauer versicherte: "Ich glaube, das waren die kürzesten zwei Stunden meines Lebens."

Weitere Termine:
Montag 13. Dezember 2010 – 20:00 Uhr
Sonntag 9. Januar 2011 - 11:00 Uhr
Montag 17. Januar 2011 - 20:00 Uhr

Adresse:
Zeise-Kinos, Friedensallee 7–9, 22765 Hamburg, Telefon: 040/390 87 70, www.zeise.de

Das Kino hat einen Parkplatz mit 400 Stellplätzen, der über die Behringstraße 5 erreicht werden kann.

Kartenverkauf:
1. Bei den Zeise Kinos an der Kasse während der Öffnungszeiten
2. über www.ticketmaster.de
3. An jeder größeren Kartenvorverkaufsstelle, die an das Ticketmaster-System angeschlossen ist.
Eintritt 12,- Euro

Zur Website der Roevers >>.

 
09.12.2010

Bavaria übernimmt Grand Soleil und Dufour

Bavaria, größte deutsche Serienbau-Werft gab zum Start des Salon Nautique in Paris am vergangenen Wochenende bekannt, dass man die französisch-italienische Werften-Gruppe Grand Soleil und Dufour von Finanzinvestoren übernommen habe. Damit scheint klar, dass Bavaria wieder solide aufgestellt ist und die in der Finanzkrise bekanntgewordenen Schwierigkeiten überwunden hat. Mit der Übernahme wird das deutsche Unternehmen Bavaria ein noch schärferer Konkurrent der französischen Bénéteau-Gruppe.
Fast schon belustigend mutet die Tatsache an, dass die Finanzinvestoren, von denen Bavaria Dufour und Grand Soleil kauft, Bavaria einst selbst übernehmen wollten, aber nicht konnten. Durch die Akquisition ist nun auch Bavaria eine Gruppe mit mehreren Marken geworden. Bénéteau und Hanse Yachts sind dem Unternehmen zwar einige Zeit voraus, es scheint aber genau wie in der Lebensmittel- oder Elektronikindustrie nun auch der Trend in der Yachtbau-Branche zu sein, für jede Käuferschicht die passende Marke mit dem passenden Image zu generieren. Hanse Yachts hatte für die Zielgruppe Regattasegler in der Vergangenheit die Marke Dehler übernommen. Bénéteau besitzt z.B. auch Lagoon und ist damit auch im Katamaranbau aktiv.

Zu Dufour >>.

 
09.12.2010

Das ideale Weihnachtsgeschenk für Segler und solche die es werden wollen!

Kleine und große Segler können nicht nur mit großen Jollen und Yachten ihren Spaß in der wärmeren Jahreszeit haben, sondern auch im Winter. Zum Beispiel mit unserem Einsteiger und Umsteiger Modell Fortune 612 II. Schon für 168,- Euro (Hersteller UVP 249,-) bekommen Sie bei uns eine komplett segelfertige Modellyacht, die mit Fernsteuerung und allem was dazu gehört geliefert wird. Damit können Segler und solche die es werden wollen auch im Winter den ein oder anderen Schlag segeln.
Das Beste an diesem Boot ist, dass je nach Lust, Laune und eigenen Interessen an diesem Boot - ganz wie beim "echten" - umgebaut und getunt werden kann. Wer möchte kann sein Boot soweit umbauen, dass es auch in der Brandung bei Sturm segeln kann. Alle Teile können jederzeit nachgerüstet werden, so dass aus der One-Design Fortune 612 II ein echter, heißer, individueller und noch schnellerer Racer für Regatten und Matchraces. Aber auch als One-Design Modellboot Fortune 612 II macht das Boot einfach Spaß! Sonntag Nachmittags am Wasser die Seele baumeln lassen und ein paar Schläge entspannt und trocken segeln ist einfach toll.

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Zur Kyosho Fortune 612 II >>.

 
09.12.2010

Offshore-Windenergieparks machen Stromversorgung sicherer

Aktuelle Themen der Meerespolitik in der Ostsee standen im Mittelpunkt eines Informationsaustausches zwischen Monika Breuch-Moritz (Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie) und Kurt Bodewig (Maritimer Botschafter der Europäischen Kommission in Deutschland).

Windenergieparks in der Ostsee können die Stromversorgung Europas sicherer machen. So könnten die schwedischen und deutschen Windparkprojekte im Bereich von Kriegers Flak in der Ostsee dazu beitragen, die historische Trennung der Energienetze zwischen Ost- und Westeuropa zu überwinden, sagte Kurt Bodewig, Chairman des internationalen Baltic Sea Forums, anlässlich seines Besuches beim BSH. „Gerade Schweden wäre mit der Kombination aus Offshore-Windenergie und Wasserkraft für Mitteleuropa eine sinnvolle Ergänzung im Bereich der Erneuerbaren Energien, Deutschland mit seinem hohen Know-how in der Windenergie unverzichtbar“, so der ehemalige Bundesverkehrsminister. Via Finnland und Estland ist dann auch eine zusätzliche Versorgungsstruktur mit erneuerbarem Strom möglich.

Für das BSH ist die Entwicklung einer effizienten Leitungsstruktur auf dem Meer entscheidend. Nach Ansicht seiner Präsidentin Monika Breuch-Moritz diene dies auch der dauerhaften Integration der erneuerbaren Energien. Das BSH ist die zuständige Genehmigungsbehörde für Offshore-Windparks und deren Stromleitungen in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in Nord- und Ostsee

Um Energie aus Offshore-Windparks besser nutzen zu können, müsse der Einsatz von grenzüberschreitenden Netzinfrastrukturen geprüft werden, betonte Bodewig. So sei aufgrund der geringen Entfernungen in der Ostsee die Ableitung von Windenergie aus deutschen Windparks in Nachbarländer technisch machbar und vor allem sinnvoll.
Präsidentin Breuch-Moritz: „Dadurch wird die so genannte Vermaschung ( die mehrfache Verbindung von Stromversorgungsnetzen untereinander) vorangetrieben. So wird selbst beim Ausfall einer Zuleitung die Stromversorgung in den einzelnen Länder oder Regionen aufrecht erhalten“.


 
09.12.2010

Die neue Hanse 495 - Traumyacht auch für große Familien

Die jüngste Interpretation einer schnellen und eleganten Familien-Cruising-Yacht von Hanse steht kurz vor ihrer Markteinführung. Die Hanse 495 vereint natürlich Werte und Eigenschaften in sich, die alle Hanse Yachten auszeichnen. Diese hat Hanse konsequent weiter entwickelt. Herausragende Segeleigenschaften durch optimale Rumpflinien und Unterwasser-Anhänge sowie viel Segelfläche sollen das Boot auszeichnen. Ein großes, crewfreundliches Cockpit, ein sicher begehbares Deck, einfaches Segel- und Manöverhandling von der Steuermannposition aus sowie ein variables Interieur-Layout zur individuellen Gestaltung sollen das neue Modell aus Greifswald auszeichnen. Mit an Bord ist auch das Hanse Smart Mooring System, das ein an- und ablegen per Joystick ermöglicht. Ein Trend in diesem Yachtsegment.

Erreicht wurde die Umsetzung einer unter Deck voluminösen, flexiblen und trotzdem eleganten Yacht durch die harmonische Verbindung von moderater Rumpfhöhe mit einem flach ausfallenden, kurzen und kantigen Aufbau sowie einer nicht zu stark ausgeprägten U-Spant-Form. Der Niedergang aus dem Cockpit wird über ein Brückendeck erreicht. So entsteht unter Deck viel Raum und besonders im achterlichen Bereich auch eine entsprechende Höhe, die ein aufwändiges Interieur erlaubt.
Durch das Zusammenspiel von vier Rumpffenstern, dem Hanse-typischen Wasserlinien-Design und einem hohen Rigg ist die Erscheinung dieser Familien Cruising Yacht elegant und sportlich.

Das Hanse 495 Interieur ist überraschend und eine Neuinterpretation des Loftstyle–Gedankens, den Hanse für den Serienyachtbau erfunden und seither stets weiterentwickelt hat. Realisiert wurde das flexibel und individuell gestaltbare Interieur-Design durch das Innenarchitektur-Büro Schnaase Interior Design, SID.

Die Hanse 495 besitzt ein freies Vordeck, einen flachen, sicher zu begehenden Kajütaufbau und ein großzügiges, geschütztes Cockpit mit integriertem Cockpittisch. Eine große, leicht zu öffnende Heckklappe dient im Hafen als Gangway und vor Anker als leicht zu begehende Badeplattform. Große Stauräume für Ausrüstung auf dem Vorschiff sowie im Heck für die Rettungsinsel sind selbstverständlich. Das Easy Sailing Concept wurde bei der Hanse 495 weiter entwickelt. Alle Segelmanöver können von der Steuermannsposition mit Hilfe der
elektrischen Winden problemlos durchgeführt werden. Auch die Selbstwendefock zum Standard. Gegen Aufpreis ist das Hanse „Smart-Mooring-System“ mit Bug- und Heckthruster-Antrieb auch für die 495 erhältlich.
Erstmals auf einer Messe zu sehen sein wird die Hanse 495 auf der boot Düsseldorf ab 22. Januar 2011.

Technische Daten:

Länge ü.A.: 15,40m
LWL: 13,54m
Breite: 4,75m
Tiefgang: 2,38/1,98m
Verdrängung: 14.45t
Ballast: 4/4,45t
Segelfläche: 129 qm
Großsegel: 67,5qm
Genua: 61,5qm
Fock: 51,5qm
Masthöhe: 22,10m
Motorleistung: 72 PS
CE Kategorie: A (ocean) by GL
Design: Judel/Vrolijk & Co
Interior-Design: Watervision/ Schnaase Interior Design
Preis: rund 236.500 EURO inkl. MwSt.

Zur Yacht auf der Hanse Website >>.

 
09.12.2010

Senatsempfang und IYFH - Ein Wochenende zum Feiern - und zum schneller werden!

Am 12.2.2011 füllt sich der Albert Schäfer Saal der Handelskammer Hamburg mit Seglern aus Europa und auch aus Übersee. Mit zur Zeit 12 Rednern aus den Ländern Australien, Deutschland, England, Irland und den USA verspricht das 2. internationale Yacht Forum in Hamburg ein spannendes und vor allem für Regattayachteigner ein extrem nützliches Programm.

Die Redner repräsentieren das geballte Know-how der internationalen Regattaszene – Erfahrung aus dem Volvo Ocean Race, dem America´s Cup - aber auch aus den ganz alltäglichen Regatten auf der ganzen Welt.

3 Gründe, um am Forum teilzunehmen:
- Zu den Partnern dieses Forums gehören die Marktführer im Regattasport.
- Die Redner sind international etablierte, erfahrende Spezialisten.
- Die Abschlussfeier findet in einer tollen Location mit klasse Liveband statt.

Letztes Jahr besuchten 220 Segler das Forum. Obwohl erst seit zwei Wochen die Anmeldung möglich ist, sind in diesem Jahr - bereits 2 Monate vor dem Veranstaltungstermin - die ersten 70 Eintrittskarten schon fest gebucht.

Doch das ist noch nicht alles:

Am 11. Februar 2011 laden der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die German Offshore Owners Association zum 4. Male zur Preisverleihung des German Offshore Awards in das Hamburger Rathaus ein. Der Empfang mit Getränken und Fingerfood beginnt um 17 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist gegen 19:30 Uhr. Neben dem Senatspreis German Offshore Award wird auch ein Jugend-Hochseepreis verliehen sowie der hanseboot Baltic IRC Wanderpreis, der von der FRAM XVII des norwegischen Königs H.M. Harald V gewonnen wurde.

Der Eintritt ist kostenfrei, aber die Anzahl der Teilnehmer zum Senatsempfang ist begrenzt. Daher beinhaltet eine Registrierung nicht einen automatischen Anspruch, eine Einladung zu erhalten – aber eine rechtzeitige Registrierung steigert die Chance.


 
09.12.2010

Nordseewoche 2011 - Besucht die Organisatoren auf der boot Düsseldorf

Die Regattagemeinschaft Nordseewoche bereitet gerade die Ausschreibung für Deutschlands größte Hochsee-Regatta 2011 vor, die 77. Nordseewoche 2011. Diesmal ist Pfingsten sehr spät im Jahr, weshalb die traditionelle und seit 1910 ausgesegelte Eröffnungregatta der Nordseewoche, von Hamburg nach Cuxhaven, erst am 10. Juni angeschossen wird.
Diese und weitere Themen - z.B. warum die Rückregatten unter dem Motto Race to Kiel stehen - können Sie mit den Organisatoren der Nordseewoche auch persönlich erörtern. Auf der Messe boot Düsseldorf ist die Nordseewoche mit einem Stand vertreten. Dieser befindet sich in Halle 14 und hat die Standnummer F41. Das Team der Nordseewoche freut sich auf Ihren Besuch.

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Alle Bilder der Nordseewoche 2010 >>.

 
09.12.2010

Tipp: Spihalse bei 3-8 Beaufort - locker, leicht

Die geballte, unfrisierte Erfahrung aus 20 Jahren Flying Dutchman segeln. Das Geheimnis, warum der FD GER 33 seit Jahren in der Halse nicht mehr umgefallen ist. Das Geheimnis warum man bei Wind auf der ASSO auch 110qm statt 65qm fahren kann. Der Grund, warum man beim Tourensegeln auf einem kleinen Schiff zu zweit (aber bitte ohne Backstagen!) richtig große Etmale schaffen kann.

Übrigens: Das Manöver stammt von Toni Schwarz, der hat das schon 1982 vor Los Angeles in 4 Meter hohen Wellen im Flying Dutchman praktiziert.

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Der Weg zur perfekten Halse.

 
09.12.2010

Surfen mit Segelyachten - Wassersport at it´s best

Ein Segelboot kann surfen - viele Regattasegler kennen das und lieben es. Aber auch am segelboot kann man surfen - mit einem echten Surfboard. Beides scheint eine Menge Spaß zu machen und ist bedingungslos zu empfehlen. Vielleicht nicht überall und immer, aber hin und wieder.

Zum Surfer Video >>.

 
09.12.2010

Kings-Cup - Sonnenbaden im Winter

Wer clever ist, bibbert um diese Jahreszeit nicht in Hamburg, sondern segelt auf der anderen Seite der Erde schön bei bestem Wetter Regatta. So auch der Vorschoter eines unserer Teammitglieder, der es vorzog, statt bei den letzten Helden der Erste zu sein, es zu riskieren, bei dem königlichen Cup der Letzte zu werden. Trotz eines gewissen Neides drücken wir die Daumen, dass es nicht so kommen wird.

Nun, in Phuket zum Kings Cup trifft sich nicht nur die asiatische Segelelite. Die Regatta ist zur größten und populärsten Regatta im asiatischen Raum gewachsen. Konsequent werden über gesonderte Charter- und Tourensegler- Wertungen Segler an das Regattasegeln herangeführt - so mancher Name eines neuen Eigner eines heißen Racers taucht in den alten Charter-Wertungen auf.

Morgen fallen die Entscheidungen, die 8. und letzte Wettfahrt wird gestartet. Die meisten Schiffe kennt hier keiner - behaupten wir. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die andere Seite des Globus - dank Internet und Youtube kein Problem.

Zur Regattawebsite >>.

 
03.12.2010

Flügelmast auf der Jolle - Neu?

Nachdem der Flügelmast seit zig Jahren im A-Cat Standard ist, erkennen auch andere Segler seine Vorteile, z.B. Larry Ellison. Alinghi hatte aus es bekannterweise aber aus unergründlichen Gründen es nicht geschafft, zu erkennen, dass das, was auf einem A-Cat konkurrenzlos schneller ist, auch auf der vergrößerten Variante funktionieren sollte.

Nun hat der Bora Gulari, Moth-Weltmeister 2009 diesen Sommer seinen 500-Meter-Moth-Geschwindigkeits-Rekord an Rob Gough AUS verloren, der dieses Jahr 30.7 Knoten erreichte. Klug, darüber nachzudenken, einen Flügelmast auf die Motte zu bauen. Als One-Man-Show auf dem kleinen Boot sicher eine Herausforderung. Reisst die Strömung am Segel ab, geht die Tragflächen-Motte auf Tiefe, was zu einem rasanten Full-Stop führen dürfte. Mal sehen, ob der Flügel sich so stabil und dabei so leicht bauen lässt, um die vorprogrammierten Überschläge zu überstehen. So eine Moth ist eben kein Kat. Schneller sollte der Mast auf jeden Fall sein. Schon letztes Jahr hat Adam May aus England mit einem Mottenflügel experimentiert.

Übrigens gibt es seit vielen Jahren (ca. 20) einen Flügelmast auf einem kleinen Hamburger Jollenkreuzer: Bei Wind ist der Jolli (kleiner als ein 15er) rasant schnell an der Kreuz. Marc Schleifer hat mit seinem beflügelten Jollenkreuzer schon mal den Senatspreis der Elbe gewonnen.


 
03.12.2010

Die Welt der großen Yachten

Peter Seyfferth lebt an der Cote Azur und hat eine Welt vor der Haustür, die uns immer wieder Staunen lässt. Ob man´s mag oder nicht, faszinierend sind die Yachten allemal.
Die meisten Yachten sind akribisch mit Namens- und Werftangaben versehen.

Über 2000 Bilder mit vielen Details sind bei uns inzwischen im Archiv zu finden. Ein Schatz für den Yachtliebhaber.

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Zu den Yachten >>.

 
02.12.2010

Spirit - 35m Wavepiercing Catamaran - der Wellenpiekser

Bakewell-White Yacht Design worked in collaboration with New Zealand Yachts (concept and construction) and Ken Freivokh (styling and interior) to produce the 35m Wave Piercing Motor Yacht “SPIRIT”. Bakewell-White Yacht Design produced the hull lines, naval architecture, worked with High Modulus on structures and Marine Industrial Design on systems. In addition Bakewell-White Yacht Design produced full 3D external models of the yacht for detailing and visualisation, construction of models and the production of exterior mouldings.

Bakewell-White Yacht Design has the in-house capacity to design a similar vessel with or without the input from external stylists and interior design. Through the process of designing this yacht we have developed many ideas and developments that we feel would improve this kind of yacht and look forward to the opportunity to put these into practice.

Winner of five International Superyacht Design Awards:
Best Power Yacht 32-37m
Best Naval Architecture
Best Styling
Best Interior Design
Best Interior

Specifications
Loa: 35.00 m
Bmax: 10.80 m
Displacement: 185,000 kg
Power: 2 x 1450hp Catapillers
Speed: 25kts




Der Wavepiercer >>.

 
02.12.2010

Entführer der südafrikanischen Yachtcrew vermutlich gefasst

Im Oktober wurde die Yacht des Südamerikaners Eldridge von Piraten überfallen, seine 2 Crewmitglieder entführt. Seitdem fehlte jede Spur von ihnen, bis letzte Woche die mutmaßlichen Entführer gefasst worden sind. Es handelt sich um 20 Somalis, die in Speedbooten unterwegs waren und ihre Waffen im Meer versenkten, bevor sie von der Niederländischen Marine gefasst worden sind.
Es gibt Hinweise, dass sie in den Überfall verwickelt waren und nun auch wieder Hoffnung, Kontakt zu den Entführten zu bekommen, sie vielleicht sogar bald zu befreien.

Im Juni wurden in Rotterdam bereits 5 somalische Piraten verurteilt. Das war die erste Verurteilung wegen Piraterie in Europa. Und auch im US Bundesstaat Virginia wurden vor Kurzem 5 Somalische Piraten verurteilt, die fälschlicherweise ein U.S. Kriegsschiff angegriffen haben. In den USA war das die erste Piraten-Verurteilung seit 1820.



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mehr Informationen >>.

 
02.12.2010

Weltmeister/Vizeweltmeister TP52 Quantum jetzt als ferngesteuertes Modell bei uns!

QUANTUM RACING ist amtierender Weltmeister 2010 der TP 52-Klasse. Das Team ist darüber hinaus Zweiter im MedCup 2010, nach Team New Zealand. 2009 trat QUANTUM RACING mit einem nur geringfügig modifizierten Boot aus dem Vorjahr an. So ließen sich die im Vorjahr gewonnenen Daten weiterhin nutzen, um die neuen Segelprofile mit denen des Vorjahres zu vergleichen. Damit konnte QUANTUM RACING wieder überzeugen: Ein 2ter Platz im MedCup und ein weiterer 2ter Platz. Der WM-Titel wurde nur im Countback wegen Punktgleichheit denkbar knapp verpasst.
2008 gewann Quantum Racing sowohl die MedCup-Serie 2008 als auch die TP52-Weltmeisterschaft!

Nun gibt es diese erfolgreiche Regattayacht als richtiges TP52-Modell aus Carbon (natürlich ferngesteuert) und als preiswerte AC60 im Quantum-Design.

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Das TP52-Modell bei stockmaritime >>.

 
29.11.2010

Haie im Kinderzimmer!

Mal was ganz anderes, aber cool gemacht. Spielzeuge auf der Flucht. Haie im Teppich. Unserer Kinder Alptraum.
Tipp: Aufräumen hilft.


 
28.11.2010

Anachronistisches Segeln: Dhow racing in the Louis Vuitton Trophy Dubai

Gilles Martin-Raget, ein int. Top-Fotograf, präsentiert eine Bildergalerie der besonderen Art: Regattasegeln auf arabischen Dhaus. Dhaus (oder auch Dau geschrieben) sind traditionelle Holzschiffe mit Lateinersegel(n). Wenn echte Regattasegler einen Ruhetag haben, dann machen Sie keinen Urlaub, sondern segeln eben Regatta mal anders. Wie zum Lay Day der Louis Vuitton Trophy Dubai...

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Typische Dhaus bei stockmaritime >>.

 
26.11.2010

Fünf Boote, fünf Ozeane, fünf Etappen und eine spezielle Klasse

Wenig Beachtung findet in Deutschland das derzeit stattfindende Velux 5 Oceans Race. Bereits am 17. Oktober waren im französischen La Rochelle fünf Open 60s auf die erste Etappe nach Kapstadt gestartet. Das besondere an diesen fünf Open 60s ist, dass diese gemäß den Klassenregeln der neuen ECO60 Klasse ausgestattet sind und Segeln. Die ECO60 Klasse feiert beim Velux 5 Oceans Premiere. Ihre Yachten unterscheiden sich von den IMOCA60 vor allem durch zusätzliche Reglementierungen. So müssen die ECO60 Yachten alle vor dem 01.01.2003 gebaut sein. Ausserdem wird das Budget durch verschiedenste Vorschriften mit Absicht klein gehalten. Die Regeln der ECO60 sollen damit auch kleineren Teams ohne großes Budget eine Rennteilnahme und Siegchancen ermöglichen. Die Anzahl der Segel, die größe der Shorecrew und die Art der Reparaturen sind festgeschrieben. Gekrant werden darf nur bei wesentlichen Schäden am Unterwasserschiff und dann dürfen auch nur diese wesentlichen Schäden behoben werden. Alles Regularien, die zusätzlich das Rennen härter gestalten, aber dennoch für mehr Sicherheit sorgen.
Insgesamt fünf sog. Ocean Sprints rund um die Welt über alle Ozeane müssen die bei dieser Ausgabe teilnehmenden fünf Segler bewältigen. Ausnahmsweise ist im Classement mal kein einziger Franzose vertreten - die waren wohl alle zu sehr auf die Route du Rhum fixiert. Sieger der ersten Etappe wurde der US-Amerikaner Brad Van Liew vor dem Polen Zbigniew Gutkowski. Zuletzt war das Velux 5 Oceans Rennen 2006/2007 in den Medien. Damals war der als Crashkid bezeichnete Alex Thomson mit seinem Open60 Hugo Boss im Southern Ocean in Schwierigkeiten gekommen. Zu Hilfe kam ihm damals sein stärkster Konkurrent, Mike Golding. Sir Robin Knox-Johnston, Mitbegründer der ECO60 Klasse, war damals ältester Teilnehmer eines Einhandrennens rund um die Welt und insgesamt 159 Tage unterwegs.


Zur Website des Rennens >>.

 
26.11.2010

KnowHow aus der ganzen Welt kommt nach Hamburg

Das Programm des 2. Internationalen Yacht Forum Hamburg nimmt immer konkretere Formen an. Neben neuen Ansätzen zur Optimierung des Vermessungssegelns können sich Yachteigner über die wichtigen Trends im Regattasport informieren.

Die Vortragenden kommen aus der ganzen Welt: USA, Australien, Europa und bringen Erfahrungen aus der weltweiten Offshore-Szene und dem America´s Cup mit. Moderiert wird die Veranstaltung übrigens wieder von Mike Castania.

Erfahrene Konstrukteure beantworten drängende Fragen und Spezialisten stellen innovative Produkte vor:
- Warum haben Stage aus Carbon so große Vorteile gegenüber PBO oder Rod - und kosten unwesentlich mehr?
- Wie weit kann ich meinen Carbonmast biegen, bis er bricht - was sind die Unterschyede zum Alumast?
- Was ist für mein Boot und für meinen Vermessungswert besser: Gennaker oder Spinnaker?
- Wie halten die Volvo Ocean Crews die extremen Temperaturen im Südpolarmeer aus?
- Wie komme ich mit meinem Boot auch bei schlechtem Wetter ins Ziel?

Das Tages-Programm wird im Laufe des Dezembers weiter vervollständigt und ausgefeilt. Aber bereits fest steht: Der Samstag Abend beginnt mit der Preisverleihung des Baltic IRC Circuits und geht in die Offshore-Party mit Live Band über.

Die Sprecher >>.

 
26.11.2010

34. America´s Cup scheint zu floppen - Alinghi sagt Teilnahme ab

Sogar das online Angebot des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" berichtete heute über den drohenden Flop des 34. America´s Cup. Nach dem das britische Team Origin bereits vor Wochen eine Teilnahme abgesagt hatte, folgte bald das deutsche Team um Michael Scheeren. Lediglich die Herausforderer von Marcalzone Latino und das schwedische Artemis Team haben sich bisher bereit erklärt gegen BMW Oracle auf einem noch nicht benannten Segelrevier anzutreten. Als Gründe für die Absage gaben die Teams die Höhe des wohl benötigten Budgets, sowie den immensen Erfahrungsvorsprung von BMW Oracle im Bereich der Mehrrumpfboote an. Dies war für Alinghi der Hauptgrund für die Absage. BMW Oracle hatte versprochen die Regularien so zu gestalten, dass die Ausgaben entsprechend niedrig seien, um möglichst vielen Teams eine Teilnahme zu ermöglichen. Der dabei angelegte Maßstab scheint aber dennoch so weit von den Möglichkeiten der Teams entfernt zu sein, dass das liebe Geld als Grund für Absagen an erster Stelle steht. Zu dem wurde BMW Oracle der öffentliche Vorwurf gemacht, die Regularien machten den Cup für Sponsoren uninteressant und er verkomme zu einer Veranstaltung der Milliardäre, die ihre Teams aus der Privatschatulle finanzierten.

Website des 34. Americas Cup >>.

 
26.11.2010

Weihnachtssegeln am 21. Dezember 2010 - Glühwein, Segel, Segeln und Kekse in der Ruhrstraße 19

Die Messespezialisten Meissner Expo, die Segelmacher von Tommy Sails, die Kommunikationsexperten von GentCom und die maritimen Spazialisten von stockmaritime laden ein zum Adventssegeln im Regattabecken! Zum Klönen und Ausspannen nach Feierabend. Los geht es ab 17 Uhr im Hof und in den Räumen der Ruhrstraße 19.
Auf dem stockmaritime Regattabecken können Sie auch im Winter immer mit dem optimalen Wind segeln. Die stockmaritime Windmaschinen machen es möglich. Gestartet werden kann mit AC60 und R46 Modellbooten, die Sie selbst mit der Fernsteuerung über den Regattakurs steuern können.
Zum aufwärmen gibt es dazu leckeren Glühwein oder Punsch und für das leibliche Wohl Weihnachtsplätzchen. Die Mitarbeiter von Meissner Expo, Tommy sails, GentCom und stockmaritime freuen sich auf Ihren Besuch und eine nette Regatta-Runde mit Ihnen.

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25.11.2010

Radikale Preissenkung: Multiplex Cockpit SX 2,4 GHz - High-End-Fernsteuerungsset

Das Multiplex Cockpit SX 2,4 GHZ 7-Kanal Fernsteuerungssystem mit 7-Kanal-Empfänger Multiplex RX-7-DR light und einem Servo haben wir für Sie radikal im Preis gesenkt. Statt 359,- EUR jetzt nur noch 249,- EUR! Der professionelle Sender verfügt über einen eingebauten Akku, ein großes, übersichtliches Display, diverse Schalterfunktionen und Telemetrie-Empfang mit der M-LINK Technologie von Multiplex (nur mit optional erhältlichen Empfängern und Sensoren). Durch die spezielle Übertragungstechnik FHSS haben Sie mit diesem Fernsteuerungsset nie wieder einen "Piratensender" auf Ihrem Kanal. Weitere Vorteile und technische Eigenschaften finden Sie in der Artikelbeschreibung.
Der Preis gilt nur so lange Vorrat reicht.

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25.11.2010

Einzelstück-Schnäppchen: Multiplex Cockpit SX 40 MHz 7-Kanal FM Fernsteueranlage

Das absolute Einzelstück-Schnäppchen wartet hier auf Sie! Statt bisher 239,- EUR jetzt nur noch 169,- EUR! Das Cockpit SX 40 MHz Fernsteuerset ist neu und wurde von uns nur einmal zum Testen ausgepackt. Es wird Ihnen komplett in der Originalverpackung zusammen mit dem 7-Kanal Multiplex Empfänger RX-7-SYNTH IPD und einem Mini-HD Servo geliefert. Selbstverständlich bekommen Sie auf das Produkt volle zwei Jahre Gewährleistung. Ausserdem sind alle Original-Unterlagen wie Handbuch, Sicherheitshinweise usw. natürlich mit dabei. Hier müssen Sie schnell zuschlagen!

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25.11.2010

Neue Modellboot-Akkus: extra leicht und leistungsfähig!

Neu bei uns im Programm: die neuen Sanyo Eneloop AAA-Akkupacks. Diese je 800mAh starken Akkupacks aus den leistungsfähigen Eneloop AAA (Micro-) Zellen sind mit 4,8V und 6V erhältlich. Das 4,8V-Pack wiegt nur ganze 50g und ist damit weniger als halb so schwer wie das vergleichbare Akku-Pack aus Eneloop AA (Mignon-) Zellen, dass 120 Gramm wiegt. Ersparnis: satte 70 Gramm!

Trotz des geringen Gewichts besitzen die Packs 800mAh Leistung. Das reicht beim AC60 oder z.B. der R46 für bis zu 4 Stunden Dauersegeln! Wir haben es bei Regatten ausprobiert und mit unserer R46 Race einen ganzen Regatta-Tag mit einer Akku-ladung segeln können.
Für die Modelle Open 60 und VO60 empfehlen wir das 6V Pack. Zwar ist aufgrund der größeren Servos und dem damit einhergehenden stärkeren Stromverbrauch, keine so lange Segelzeit wie bei den kleineren Modellen zu erzielen, dennoch reicht der Akku meist für mehrere Wettfahrten.

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Alle Eneloop Akku-Packs und ein passendes Ladegert >>.

 
25.11.2010

Tannenbaumregatta der SVAOe 2010 für Modellboote (inkl. AC60) am 19.12.2010

Auch in diesem Jahr findet im Hamburger Yachthafen in Wedel bei Hamburg wieder die traditionelle Tannenbaumregatta der Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne (SVAOe) statt. Teilnehmen dürfen nicht nur Mini-Cupper, sondern auch alle anderen Modellboote. Gewertet werden diese bei ausreichender Anzahl in den jeweiligen Klassen separat. Unsere AC60 nehmen ebenfalls teil und einige aus unserer Crew werden ebenfalls vor Ort sein und mit segeln. Sie sind herzlich eingeladen mit uns bei den AC60 zu starten um einen der zahlreichen Sachpreise zu gewinnen! Aber auch wenn Sie nicht ganz vorne mit segeln ist die Tannenbaumregatta ein Erlebnis - versprochen!

Hier die Ausschreibung herunterladen >>.

 
19.11.2010

Der Star auf dem Weihnachts-Geschenke-Tisch

Weihnachten steht vor der Tür und Sie suchen noch ein wirklich tolles Geschenk?

Dann haben wir genau das richtige für Sie: Unseren neuen Koaxial-Helikopter QS9005. Dieser kleine Flieger bringt richtig Spaß. Nicht nur zu Hause, sondern auch im Büro. Das haben wir selbst ausgiebig getestet. Schon irre, wie sich die Technik in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Die neue Generation von Gyros sorgt für eine superstabile Fluglage. Und ein Absturz aus 2m Höhe auf einen glatten Boden ergab nur ein leicht verbogenes Landegestell - da es aus Stahldraht ist, ist es im Nu wieder gerade gebogen.
Falls doch mal kaputt: Die Rotorblätter lassen sich einfach austauschen, ein Ersatzpaar ist im Lieferumfang dabei und weitere bei uns auf Lager. Geladen wird der Hubi per USB, Ladegerät oder den Sender - auch alles im Lieferumfang dabei. Nur 6 AA Batterien müssen Sie für den Sender optional bestellen.

Übrigens ist der Hubschrauber auch ein perfektes Geschenk für gute Firmen-Kunden, denn wir gestalten den Heli sogar mit Ihrem Logo. Und steuerlich passt das kleine Flugobjekt sogar noch in die Freigrenze.


Schauen Sie sich einfach mal unser Youtube-Video an >>.

 
19.11.2010

Er hätte sein Boot versenkt, wenn es nötig gewesen wäre...

Ende Oktober wurde die Yacht des 61-jährigen Südafrikaners Peter Eldridge vor Somalia von Piraten gekapert. Zunächst nahmen sie alles, was an Bord war. Als Hilfe von europäischen Seestreitkräften nahte, die in der Gegend patrouillieren, versuchten sie mit der Yacht zu fliehen. Als diese jedoch auf Grund lief, nahmen sie seine 2 Besatzungsmitglieder mit. Eldridge konnte mitsamt seiner Yacht gerettet werden, weil er sich weigerte zu gehen. Lieber hätte er seine Yacht mit den Piraten und sich selbst versenkt, teilte er der Presse mit. Von seiner Crew fehlt immer noch jede Spur.

Die ganze Story >>.

 
19.11.2010

Neuer Volvo Ocean Race Pokal

Der spektakuläre neue Volvo Ocean Race Pokal wurde gestern Abend zum Auftakt des ersten Tages der VOR Konferenz von Vizepräsident der Landesregierung Valencias Gerardo Camps und VOR Vorstandschef Knut Frostard im Hauptquartier in Alicante enthüllt. Dieser 70cm große und neun Kilo schwere versilberte Pokal aus Aluminium wurde nach einer hart umkämpften Ausschreibung von der spanischen Firma Proximma Communicatión designt und gefertigt.

Er besteht aus 11 wellenförmigen Ringen, die die vergangenen und das kommende Rennen symbolisieren, die von Masten getragen werden, aus dem Inneren leuchtet das blau der Ozeane heraus. In alle Ringe werden die Jahreszahlen, der Name des Siegerbootes und desssen Skipper eingetragen.
Sie verkörpert außerdem die Leitgedanken und die Geschichte des legendären Rennens, das Spitzendesign, hoch entwickelte Technologie und Innovation mit extremer Herausforderung an Mensch und Material stellt.

Die ersten 10 Namen stehen schon, wer der Elfte sein wird, der auf dieser Trophäe verewigt wird und diese auch mit nach Hause nehmen darf, wird sich im Sommer 2012 entscheiden.

Das Volvo Ocean Race ist immer noch eine der härtesten Herausforderungen der Welt. Auf den Sieger wartet großer Ruhm, jedoch kein finanzieller Preis. Deshalb kommt dieser Trophäe eine noch größere Bedeutung zu.

Mehr dazu >>.

 
19.11.2010

Mit dem sechsten Platz versöhnt

Jörg Riechers ist 6. auf der Route du Rhum geworden. Eine tolle Leistung. Hier sind seine letzten Worte, bevor er sich nach dem Zieldurchgang um 4Uhr und 3 Minuten heute morgens schlafen legte:

"Als erstes muss ich Thomas zu seiner grandiosen Leistung gratulieren. Er hat absolut verdient gewonnen. Aber auch Nicolas, Yvan und Sam haben ein tolles Rennen gezeigt, vor allem das Finish um den dritten Platz war sooo spannnend. Mittlerweile habe ich mich mit meinem sechsten Platz versöhnt. Ja, bin jetzt doch stolz auf meine Leistung. Hätte mir vor der Regatta jemand gesagt, Jörg, Du wirst Sechster, hätte ich es ihm bestimmt nicht geglaubt.
Worauf ich mich jetzt freue, sind mindestens 12 Stunden Schlaf am Stück, dann auf ein echtes Frühstück und das Wiedersehen mit meiner Freundin. Viele Grüße an all die, die mich so super auf meiner Mare-Seite unterstützt und mir Mut gemacht haben. Und einen großen Dank an Nikolaus Gelpke und die gesamte Mare-Crew. Ohne Euch hätte ich das nicht geschafft! Jetzt lege ich mich hin. Melde mich in Kürze wieder."

Wir gratulieren!

Zur Website von Jrg Riechers >>.

 
19.11.2010

Schweden melden als erstes Team zum America´s Cup

Artemis Racing of Sweden hatte am Montag, den 8.11.2010 als erstes Team zum America´s Cup gemeldet. Der herausfordernde Verein ist der Royal Swedish Yacht Club (KSSS).
Der sportliche Leiter des herausfordernden Teams ist niemand geringeres als Paul Cayard, der AC Erfahrung seit 1983 hat. Das Team hat bereits sehr erfolgreich in der TP52 gesegelt.
Dem Sponsor und Vorsitzenden des Teams, Torbjörn Törnqvist gehört die Gunvor Group, eine Ölfirma.

Zur Pressemeldung >>.

 
16.11.2010

Challenge and adventure

Wer richtig coole Bilder und Berichte von heißen Regattayachten lesen und sehen will, der ist hier richtig ausgehoben! Unbedingt ansehen.

Zur Website >>.

 
13.11.2010

Leistungsfähige Alternativen zu Kevlar und Carbon-Foliensegeln

Vektron® Hybrid-Gewebe von Hood Textiles Ltd.
Hood´s Vektron® Segeltuch wurde als besonders langlebige haltbare Alternative zu sogenannten Cruising Laminaten entwickelt. In Folge des Wachstums der Yachten auf 100 Fuß und mehr, hat Hood sich intensiv mit der Eignung, bzw. mit den Grenzen von laminierten Segeltuchen vor allem im Einsatz auf RollReff Systemen auseinandergesetzt. Obwohl sehr viel Zeit und Aufwand für die Entwicklung und Produktion von laminierten Segeltuchen getrieben wurde, versagten Laminate aufgrund der verschiedenen mechanischen Eigenschaften der Materialien, die miteinander verklebt wurden. Schon nach kurzer Benutzungsdauer waren Delamination, Schamfilen und immer auch wieder Stockfleckenbildung ein Problem. Das konnte zwar in den letzten Jahren erheblich verbessert werden, doch für langjährigen Einsatz im Tourensegelbereich ist ein gutes Gewebe einem Laminat immer noch in der Kombination aus Leistungsfähigkeit und Lebenserwartung überlegen.
Die Vektron® Tuche sind einzigartig, denn das Tuch und verschiedene Fertigungsprozesse sind patentiert. Neben der Zugabe von dem extrem zugfesten Vectran® ist es vor allem den Fertigungsverfahren zu verdanken, dass die Vektron® Tuche so leistungsfähig werden. Die Garne werden besonders vorbehandelt, und nach dem Weben um das doppelte geschrumpft. Dadurch wird eine viel dichtere Tuch-Konstruktion erreicht, die in der Diagonale eine deutlich geringere Dehnung aufweist. Gemeinsam mit der höheren Schußfestigkeit durch die Verbindung mit Vectran® und feineren Garnen in beiden Achsen konnte das Tuchgewicht reduziert werden.

Laut Angaben von Tommy Salis waren bisher alle Spectra-Laminat Segel schwerer als die Vektron® Segel durch die sie ersetzt wurden!


North Spectra SRP
Einen anderen Weg geht North mit seinen High End Toruen-Tüchern. North Cloth’s SRP™ Spectra/Dyneema hybrid (polyester blend) Laminate sind wegen der verwendeten Spectra and Dyneema Fasern(Ultra High Molecular Weight Polyethylene/UHMWPE) - also wegen des geringen Gewichts, der hohen Festigkeit und unvergleichlichen UV-Beständigkeit besonders langlebig. Gerade große Segel werden mit diesen Materialien im Vergleich zu Dracon viel leichter und darum auch besser zu handhaben. Das Dyneema-Laminat ist mit Tafetta-beschichtet und darum sehr gut gegen Abrieb geschützt. Die Dyneema-Fasern sind so im Tuch ausgerichtet, das die Fasern die Hauptkräfte aufnehmen.

North SRPC
Im North SRPC-Tuch sind zusätzlich mit Carbon-fasern ausgerüstet. Die Carbonfasern können so gelegt ausgerichtet werden, dass diese die Lasten perfekt aufnehmen. Carbon hat nahezu keine Dehnung, daher ist das Segelprofil extrem formstabil. Dieses Material wird viel für Offshore-Großsegel verwendet, die monatelang im Dauereinsatz überleben müssen.

Hier gibt es Vektron-Segel >>.

 
12.11.2010

Helft mit, unsere Meere zu schützen!

Das Ziel von DEEPWAVE e.V. und seinen Mitgliedern ist es, sich für die Erhaltung der Weltmeere einzusetzen. Engagieren auch Sie sich, indem Sie Mitglied werden oder uns Spenden zukommen lassen und dadurch unsere Bemühungen für striktere Gesetze zum Schutz der Ozeane unterstützen.


 
11.11.2010

Deutsche Meisterschaft* der VO60 und Seawind am 8. Januar 2011

Seit ein paar Tagen steht es fest, Wismar wird 2011 Austragungsort der inoffiziellen* Deutschen Meisterschaft der VO60 und Seawind Segler sein. Im Wismarer Westhafen soll am Samstag, den 8. Januar um 11 Uhr der erste Startschuss fallen. Gesegelt werden soll bis 16 Uhr in zwei Gruppen. VO60 und Kyosho Seawind original in jeweils getrennten Wertungen, was für absolut faire Verhältnisse sorgt. Die Gruppe der zwölf im Wismar beheimateten VO60 Segler organisiert zusammen mit stockmaritime diese Meisterschaft und läd alle Gleichgesinnten herzlich zum gemeinsamen Regattieren am 8. Januar ein. Für einen Imbiss und heiße Getränke wird gesorgt sein. Die Meldegebühr, in der auch der Imbiss und heiße Getränke enthalten sind, steht noch nicht fest, wird aber nicht mehr als 15 EURO betragen. Ihr könnt bereits jetzt in unserem Forum mit Angabe der Frequenz melden - eine reguläre Ausschreibung folgt.

Hier knnt Ihr im Forum diskutieren und melden >>.

 
11.11.2010

Seawind XMAS-Race 2010

Am 19. Dezember 2010 findet wieder das legendäre und fast schon traditionelle XMAS-Race der Kyosho Seawind Segler in Eckernförde statt. Gesegelt wird mit der Seawind ohne Tuningteile und mit den original Segeln. Wer nur die größeren VO60 Leichtwind-Segel besitzt, der kann sich bei uns noch schnell einen Satz original Kyosho-Segel zum Sonderpreis besorgen und so auch teilnehmen.

Für eine warme Suppe vor Ort ist gesorgt und auch ein Pausen- und Serviceraum ist im SCE vorhanden. Ein kurzes Aufwärmen während des Rennens ist also möglich. Je nach Wind wird entweder direkt vor dem Clubhaus oder vor der Kranpier gestartet. Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung per Email. Alle Kosten für heiße Suppe, Kaffee, Tee etc. werden vor Ort unbürokratisch auf die Teilnehmer umgelegt. Wer weitere Fragen hat kann über unser Forum Kontakt mit den Ausrichtern aufnehmen.

Melden/Zum Forumseintrag mit dem XMAS-Race 2010 >>.

 
11.11.2010

hanseboot 2010 - ein Blick zurück

Seit Sonntag 18 Uhr ist die hanseboot 2010 beendet. Schon während der Messe konnten die verschiedenen Branchen-Medien - und auch wir - es nicht lassen, die diesjährige hanseboot mit neuen, zarten Lorbeeren zu überschütten. Aller Orten scheint eine gewisse Euphorie ausgebrochen zu sein. Der Optimismus ist zurück in der Branche - so das Gefühl, dass einen während der Messe befallen hatte. Doch ist das wirklich so? Können wir von einer positiv abgeschlossenen Messe gleich auf das gesamte kommende Geschäftsjahr und die Entwicklung der Branche allgemein schließen?
Die könnte ein gefährlicher Trugschluss sein. Denn wenn man die Besucherzahlen der hanseboot ansieht, so wird man feststellen, dass zwar mehr Menschen dort waren als im letzten Jahr, es aber noch immer rund 5.000 Besucher weniger waren als vor zwei Jahren. Zu dem sind wachsende Besucherzahlen kein Garant für erfolgreiche Messen und bessere Geschäfte.
Die Interboot verzeichnete so z.B. auch in diesem Jahr einen Besucherzuwachs von rund 3.000 Menschen mehr gegenüber dem Vorjahr. Dennoch blieb dort die Stimmung der überregional und international tätigen Aussteller eher gedämpft. Regionale Anbieter hingegen sprachen von besten Geschäften. Sieht man sich die Besucherstruktur der Interboot näher an, so wird klar warum. Etwas mehr als 42% der Besucher gaben dort den Bodensee als ihr Wassersportrevier an. Dieses Revier ist natürlich für einen großen Teil der Werften und Hersteller schon ein limitierender Faktor. Wer will schon z.B. mit einer 44 Fuß Varianta auf dem Bodensee segeln? Und vor allem: wo soll der Liegeplatz sein? Ist doch der Bodensee für seine extreme Knappheit an Liegeplätzen bekannt. Für Motorboot-Hersteller ist der Bodensee ein noch schwierigeres Revier. Strenge Gesetze erhöhen die Auflagen für den Betrieb eines Motorbootes dort enorm. Entsprechend klein war auf der Interboot auch die Auswahl an größeren Yachten und entsprechend groß das reichhaltige Zubehör vertreten, das auch in den vergangenen beiden "Krisenjahren" stets prächtig blühte.
An diesen Fakten kann man sehen: eine einzelne Messe und wachsende Besucherzahlen sind nicht ausschlaggebend für die Gesamtentwicklung. Zu viele einzelne und lokale Faktoren müssen bei der Betrachtung des Erfolgs oder Misserfolgs einer Messe berücksichtigt werden, bevor auf die Entwicklung der Branche als Ganzes geschlossen werden kann. Damit zurück zur hanseboot und der Frage, ob diese so positiv erlebte Messe als sicherer Indikator für eine Geschäftsklimaverbesserung taugt.
Im Gegensatz zu vorhergehenden Messen zeigten sich vor allem die Werften und Yachthändler hoch zufrieden über den Verlauf der hanseboot. Bei den Segelyachten war es das so wichtige mittlere Segment mit Längen zwischen 32 und 36 Fuß, in dem neue Abschlüsse verzeichnet werden konnten. Das ist auch für den Zubehör- und Ausrüstungsmarkt wichtig, denn die Yachtverkäufe ziehen gerade kleinere Unternehmen wie z.B. die Segelmacher und Yachtausrüster mit. So wird ein kleiner Aufschwung in der Mitte der Branche geschaffen. Aber auch große und schnelle Schiffe waren bei X-Yachts und Swan gefragt. Bei aller Zufriedenheit muss aber auch gesagt werden, dass die Abschlüsse noch nicht die Zahlen der Jahre vor 2008 erreichten und die Erwartungen der Werften und Händler entsprechend gering waren. Einzig überraschend und nicht so sehr von der niedrigen Erwartungshaltung geprägt ist wohl das Ergebnis bei den größeren Motoryachten über 44 Fuß. Hier erzielten einzelne Werften unerwartete und bislang nicht gekannte Zuwächse. Gerade dieses stark von Folgekosten geprägte Segment zeigt auf, dass die Erwartung einer sich positiv entwickelnden Zukunft bei den Käufern offenbar groß ist und bereitwillig gekauft wird.
Alles in allem kann für die hanseboot also durchaus gesagt werden, dass ihr diesjähriger Erfolg als Indikator für einen soliden Aufschwung in der Wassersportbranche taugt und eine nachhaltig positive Entwicklung der Geschäfte zu erwarten ist.


 
11.11.2010

Paris ist eine Messe wert! 50. Salon Nautique in Paris

Am 4. Dezember öffnet in Paris auf der Messe bei der Porte de Versailles zum 50. Mal der salon Nautique seine Pforten. Über 270.000 Besucher werden auf Frankreichs wichtigster Wassersportmesse, die stark vom Nationalsport Segeln geprägt ist, erwartet. Zwar ist die Ausstellungsfläche nicht die Größte, die Dichte der namhaften Hersteller dafür enorm. Und zwischen den Ständen sind jede Menge Segelprofis unterwegs. Egal ob gerade bei einem Radiosender Michel Desjouyeux ein Glas Champagner trinkt und ein Interview gibt, oder ob gerade der Boss vonb PRB, einem der großen Open 60 Sponsoren bei stockmaritime am Stand die kleinen Open 60´s begutachtet, stets ist etwas los und dauernd wird man neu beeindruckt von der Leidenschaft der Franzosen zum Segelsport. Segelsport in Frankreich ist wie Fußball in Deutschland hat man das Gefühl. Die Messe macht richtig Spaß! Deshalb sind wir auch wieder mit dabei: Pavillion 2/1, Gang D Stand 102 - direkt neben dem Wasserbecken, auf dem Sie gerne das ein oder andere Boot von uns testen dürfen.


 
11.11.2010

Hamburger schlägt sich wacker beim harten Einhandrennen Route du Rhum

Unerwartet und offenbar auch von den Favoriten unterschätzt, liegt der Hamburger Jörg Riechers bei einem der härtesten Einhandrennen, der Route du Rhum weiter in den Top-Five seiner Klasse. Derzeit ist Riechers mit seiner Class 40 "Mare.de" auf dem fünften Platz und hat gute Chancen diesen auch zu halten. Ein unerwarteter Erfolg für die erste Deutsche Teilnahme an der Route du Rhum. Auch der Deutsch/Schweizer Axel Strauss ist nicht abgeschlagen irgendwo hinten im Feld, nein, er hält sich ebenfalls unerwartet gut und belegt derzeit den 11. Platz im ansonsten französisch dominierten Feld.
Nach Boris Herrmann scheint damit einem weiteren Deutschen der Sprung in die internationale Offshore-Segelszene gelungen zu sein. Diese wird seit vielen Jahren hauptsächlich von Franzosen und Briten geprägt, was natürlich auch am Stellenwert des Segelsports in den jeweiligen Ländern liegt. Vielleicht gelingt es ja bald dem Sport auch in Deutschland eine solche Aufmerksamkeit teil werden zu lassen, wie in Frankreich. Doch zurück zur Route du Rhum.
Mittlerweile gibt es auch einen Sieger. Es ist wie erwartet Franck Cammas mit seinem Extrem-Trimaran Groupama 3. Allerdings stellte der Rekordsegler keinen neuen Route du Rhum Rekord auf. Ein nördlich vom Ziel liegender Hurrikan hatte die Segler gezwungen relativ weit südlich in einem ziemlichen Flautenloch zu segeln. Das kostet zur Stunde noch viele IMOCA 60 und Multi 50 Trimarane richtig Zeit. Vor allem da es sich über fast 1.000 nm erstreckt.
Zweiter wurde übrigens der ebenfalls in der Gruppe Ultime startende Francis Joyon mit dem Tri IDEC, dritter Thomas Coville mit dem Tri Sodebo. Joyon und Cammas sind beide Rekordhalter im Weltumsegeln. Joyon einhand, Cammas mit Crew. Das Duell der beiden bei dieser Regatta war von den Fans herbeigesehnt worden. Cammas konnte es mit rund 10 Stunden Vorsprung für sich entscheiden.
Bei den IMOCA60 führt der "Bilou" genannte Roland Jourdain. Der sonst so heldenhaft siegende "le professeur" Michel Desjouyeux hatte einen sehr südlichen Kurs gewählt und sich verschätzt. Er wurde seiner Favoritenrolle im Gegensatz zu "Bilou" nicht gerecht und liegt bei den IMOCA60 jetzt auf dem siebten, dem vorletzten Platz.
Bei den Multi 50 Trimaranen hatte Franck-Yves Escoffier mit Crêpes Whaou! Probleme. Er fiel durch das beschädigte Boot auf den vierten Platz zurück. Derzeit führt Lalou Roucay rol auf Région Aquitaine vor dem Rekordhalter und Favoriten Lionel Lemonchois auf Prince de Bretagne.

Zur RdR >>.

 
11.11.2010

Internationales Yacht Forum Hamburg - Es geht voran.

Die Idee der Offshore Owners Association, das Internationale Yacht Forum in Hamburg als Plattform für Hochseesegler in Hamburg weiter zu etablieren, stößt allseits auf offene Ohren, teilweise sogar auf Begeisterung. Die ersten Teilnehmer aus Schweden und Finnland haben sich bereits angemeldet, obwohl sich das Programm noch im Aufbau befindet.

Inzwischen laufen die Vorbereitungen für das internationale Yacht Forum auf Hochtouren. Als neue Partner konnten wir den Composite-Material-Vertrieb CTM aus Schleswig gewinnen. Die Firma war in den letzten Jahren an vielen der größten und spannensten Yachtprojekte in Deutschland beteiligt. Aus den Materialien im CTM-Shop werden Volvo Ocean Racer, Open 60, Class 40, französische Riesen Multihulls, etc. hergestellt. Dank diesem Hintergrund hat CTM viel KnowHow und wird einen wichtigen technischen Beitrag während des Forum bringen.

Pantaenius ist einer der Partner und wichtigsten Ideengeber - für das Thema Sicherheit werden die Erfahrungen aus der Pantaenius Rund Skagen Regatta 2010 zur Nordseewoche ausgewertet. Darüber hinaus ist Volker Andrae, Vorsitzender der German Offshore Owners Association, vor einer Woche vom Rolex Middle Sea Race zurückgekehrt, und hat vor Ort neue Entwicklungen und Produkte im Sicherheitsbereich begutachten können, die auf dem Forum präsentiert werden.

Der Speziallack-Hersteller Mankiewicz mit der Yachtlack-Marke ALEXSEAL unterstützt das Forum ebenfalls. Viele der aufregensten Superyachten auf der ganzen Welt wurden in den letzten Jahren mit ALEXSEAL lackiert. Inhaber und Führung des Lackherstellers aus Hamburg, der Firma Mankiewicz Gebr. & Co., sind dem Segelsport eng verbunden, bzw. teilweise selber aktive Segler.

Der dritte neue Partner TMI ist vielen von der Nordseewoche, der Schifffahrtsregatta oder dem Ball der Segler bekannt. Darüber hinaus organisiert TMI Events auf der ganzen Welt, ist sogar bei der Formel 1 dabei. TMI ist ein Garant für unvergessliche Parties - wir freuen uns auf den Abend nach dem "offiziellen" Teil.

Also: SAVE THE DATE: 12. Februar 2011 !!!!

Die Website zum Forum >>.

 
10.11.2010

Die Weltsegler des Jahres sind gekürt!

Die ISAF Rolex World Sailors of the Year sind gekürt: Blanca Manchón (ESP) and Tom Slingsby (AUS). Blanca Manchón wurde bereits zum 3. Mal nomminiert. Die Surferin ist erst 23 und wurde im August dieses Jahres in Kerteminde Weltmeisterin in der olymischen Klasse RSX.

Tom Slingsby konnte seinen Preis nicht persönlich entgegennehmen, weil wegen atmosphärischen Spannungen alle internationalen Flüge in Sydney abgesagt wurden. Der Lasersegler wurde in diesem Jahr Weltmeister vor Hayling Island.

Mehr Informationen >>.

 
09.11.2010

One World, one Rule

Es gab mal 6 Segler/innen, die wollten bei der großen Segelparty mit dabei sein. Jung, ideenreich, und sehr engagiert kauften sie sich einen billigen Untersatz und übten fleißig. Und dann wollten Sie zur Party. Aber keiner ließ Sie rein...

Ja, mit unserer ASSO haben wir nicht leicht. Gardasee ist weit, auf den deutschen Küstengewässern wird nach ORC und ORCi gesegelt. Für ein Sportboot unsere italienische Diva zu lang, für ein "richtiges" Schiff zu leer und zu leicht. Keine Vermessung möglich, laut DSV. Spielverderber. So gibt es nicht einmal eine Wertung.

Aber auch auf den Seen im Süden gibt es keine Vermessung für die ASSO, aber Einheitsklassen-Regatten.

In Dänemark hatte man ein Einsehen. Nachts im Trapez war nicht OK, aber auf Auslegern sitzen, die berechnet dasselbe aufrichtende Moment haben. Und es hat sich sogar jemand die Mühe gemacht, das umzurechnen. Speedmäßig sind wir um die ORC-Yachten Kreise gefahren. Nur IRC-Yachten und dänische Extrembauten, "Brückenkratzer" genannt (passen gerade so durch die Svendborg Sund Brücke)

Vor ein paar Jahren trafen wir auf IRC-Yachten und sprachen mit den Eignern.


 
08.11.2010

Tide 34 - Schneller Wattenkreuzer

Erst beim Abbau auf der Hanseboot wurde der Blick auf die schnellen, schönen Linien dieser Yacht frei. Das Unterwasserschiff verspricht schnelle Surfs oder sogar Gleitfahrt. Mit einem Gewicht ab 2,1 t ist das 10m lange Schiff unvergleichlich leicht, und trotzdem kentersicher nach CE-Kategorie C.

Die Yacht wurde von Yachtdesign v. Ahlen und MFH entwickelt, ist dank dem Ballastschwert besonders für Tidenreviere wie das Wattenmeer geeignet. Das Ballastschwert lässt sich ohne Hydraulik aufholen und bietet einen Minimaltiefgang von nur 50cm. Das Ruder ist angehängt und lässt sich ebenfalls aufholen. Zudem klappt es bei Grundberührung selbsttätig hoch. Damit ist der Aktionsradius, der innerhalb einer Tide zur Verfügung steht, groß und man kann perfekt Trockenfallen. Die starke Einbaumaschine mit Wellenanlage bietet auch bei Wind und Strom große Sicherheitsreserven.

Der klassische Aufbau mit ausgeprägter Korbbogenbucht schafft eine maximal mögliche Stehhöhe von knapp 1,90m und ist wahlweise mit elliptischen Bulleyes oder einer modernen Fensterlinie zu haben. Das Rigg ist einfach zu bedienen und setzt auf eine serienmäßige Selbstwendefock mit integrierter Schiene. Unter Deck bietet die „Tide 34“ zeitgemäßen Komfort inklusive Sitzdusche. Neben einer klassischen Einrichtung in Mahagoni gibt es auch eine modernere Ausführung mit Möbeln in Kirschfunier, die durch nach oben heller werdende Farben besonders luftig ist.


Länge mit Ruder: 10,30m
Rumpflänge: 9,80m
Länge Wasserlinie : 9,17m
Tiefgang : 0,50 - 1,99m
Segelfläche ca. 42m²
Gewicht leer ab ca. 2.100 kg
Breite: 3,00m
Ballast ca. 500 kg


 
08.11.2010

Composite-Materialien für Segler 24 Stunden 7 Tage online bestellen

Die CTM GmbH aus Schleswig, ein namhafter Lieferant der Bootsbauindustrie für Epoxyharze, Sandwichmaterial und Carbonfasern hat nicht nur auf der hanseboot mit attraktiven Sonderposten von Carbonfasergelegen Furore gemacht, nein die Schleswiger haben auch einige gute Sonderangebote aus dem Bereich der Faserverbundwerkstoffe in den neu geschalteten Online Shop, www.ctmat-shop.de aufgenommen.

Durch die guten Verbindungen zu Webereien und Gelegeherstellern ist es gelungen, der interessierten Kundschaft einen größeren Posten an hochwertigen Kohlenstofffasern zu sehr günstigen Preisen anzubieten. Zum großen Teil handelt es sich um Gelege mit einer Faserausrichtung von 45/45°. wie sie bei großen Projekten, z.B. dem Solarkatamaran "Türanor", im Ruder-und Kielflossenbau oder auch bei Rennwagenkarosserien, Fahrradverkleidungen, etc. zur Anwendung kamen. Am besten lassen Sie sich die Restpostenliste für Sandwichschäume und Carbonfasern schicken.


 
08.11.2010

Regattateam „Robinson“ nimmt neue Herausforderung an: Varianta 44

Der spektakuläre Hanseboot-Auftritt der Varianta 44 mit dem segelfertigen Verkaufspreis von 99.999,27 Euro wurde durch den Besuch der „Robinson“ Crew noch einmal getoppt: Die bekannte Crew um Steuermann Holger Reppin und Henning Neumann wird die neue Varianta 44 in der kommenden Saison auf den Regatten der Ostsee nach vorne segeln. Die besondere Yacht mit den neuen, polarisierenden Konzepten trifft nicht nur auf eine private Käuferschicht sondern auch auf interessierte Sponsoren für solche Regatta-Projekte.

Für das Fotoshooting der vierzehn Mann starken Crew wurden die Messebesucher kurzzeitig von Bord gebeten. Die wartenden Interessierten sammelten sich, wie die Tage zuvor, genügsam auf der Treppe am Heck um endlich die moderne Yacht zu besichtigen. An den beiden Messewochenenden war es eine besondere Herausforderung, so Teamleiter Jens Berger, den reibungslosen Besucheransturm mit Hilfe des freundlichen Standpersonals zu gewährleisten.
Der Hanseyachts Teamleiter blickt zufrieden auf eine erfolgreiche Messepräsentation mit realisierten Verkäufen zurück und freut sich auf ein lebendiges Nachmessegeschäft mit Probesegelmöglichkeiten bis in die Weihnachtszeit bei den beiden Varianta 44 Händlern in der Ancora Marina in Neustadt und Altefähr auf Rügen.

Weitere Informationen >>.

 
04.11.2010

Straßenschiff Mit Dieselaggregat und E-Mobil

Vier Schüler der „Höheren technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt“ (HTL) aus dem österreichischen Ferlach, fanden bei Dethleffs offene Türen, als sie mit ihrer Idee für ein neues Wohnmobil an das Unternehmen herantraten. Sie fragten sich: „Warum muss man immer zwischen Wohnwagen und Wohnmobil entscheiden?“ und entwickelten in Zusammenarbeit mit Dethleffs eine Symbiose aus Reisemobil und Caravan. Ziel des Projektes war es, sowohl technische als auch ästhetisch ansprechende und praktische Ideen zu entwickeln. Das Ergebnis setzt neue Akzente im Bereich des mobilen Wohnens und wurde bereits beim österreichischen Bundeswettbewerb „Jugend Innovativ“ mit dem ersten Platz in der Kategorie Design belohnt. Nun heißt es, sich bei internationalen Wettbewerben vorzustellen. Dabei dürfen sich die Vier gute Chancen ausrechnen.
Mit den Schülern Bianca Busetti, Daniel Bergmann, Jürgen Kompek und Philip Waldhuber legte Dethleffs im ersten Briefing folgende Vorgaben fest: Das Gefährt darf die Gesamtlänge von 5999 mm nicht überschreiten und soll trotzdem für vier Personen geeignet sein. Das neu entwickelte Konzept ist ein Kleinwagen mit Anhänger, welches durch eine starre elektromagnetische Kupplung die Fahreigenschaften eines Wohnmobils aufweist. Es wird durch einen Flach-Dieselmotor, der sich im Doppelboden des Anhängers befindet „angeschoben“. Bei abgekoppeltem Zustand kann das Auto mit seinem Elektromotor die nahegelegenen Ausflugziele erreichen und ist somit eine umweltfreundliche Lösung. Das Vorzeltdach wurde in einer Dachbox mit Drehpunkt untergebracht. Es lässt sich kreisförmig entweder zu einem Viertel-, Halb- oder Dreiviertelkreis aufdrehen. Die passende Seitenwand dazu ist auf einer Rolle in der Heckbox versteckt.

„Das Problem des Platzmangels konnte nur durch eine komplette Veränderung des Raumkonzeptes beseitigt werden“, erklären die Schüler. „Wir haben uns alle fixen Elemente des Innenraumes angesehen und sind zu dem Schluss gekommen, die größten und sperrigsten Elemente – nämlich die beiden Betten – nach außen zu verlagern.“ Diese befinden sich nun unter dem eigentlichen Wohnraum, in zwei separaten Schubladen, welche nach außen aufgezogen werden können. „Um nicht im Freien schlafen zu müssen, haben wir eine Kuppel entwickelt, die an die Hartschale eines Gürteltieres erinnert.“ Durch zwei dieser Hartschalenkuppeln sind die je 1,40 Meter breiten Schlafplätze voneinander getrennt. In die Kojen gelangt man durch zwei Türen im Innenraum, die gleichzeitig als Nachtkästchen dienen.

Im Inneren der Studie befinden sich ein Bad mit einer vollwertigen 800 mm Dusche, ein beidseitig ausziehbarer Kleiderschrank und eine Küche in L-Form. Warmes Wasser wird durch die auf dem Dach angebrachte Solaranlage gewonnen. Der Herd wird mit Gas betrieben.
Eine weitere Besonderheit ist, dass die Sitzgelegenheit dieses Gefährts nur dann im Wohnraum steht, wenn diese benötigt wird. Der Tisch ist auf einer Stange gelagert und befindet sich an der Decke. Die Stühle werden im Stauraum neben dem Eingangsbereich gestapelt.

Der Projektname „Camping 360 Grad“ entsteht durch einen Blick von oben auf die Studie. Ist das Vorzelt komplett geöffnet und die ausziehbaren Betten ausgefahren kann man – von oben betrachtet – einen fast kreisförmigen Grundriss erkennen. Daher bekam das Gefährt den Namen 2 Pi, der den mathematischen Ausdruck des Einheitskreises mit 360 Grad beschreibt.


 
04.11.2010

Route du Rhum: erste Ausfälle und Führung der Favoriten

Seit Beginn der Geschichte der Route du Rhum gibt es Ausfälle in den ersten Tagen. Die Biskaya forderte stets ihren Tribut. Auch bei der aktuellen Ausgabe des heißen Rennens gibt es schon erste Ausfälle zu melden. Der Spektakulärste ist sicher der von Sidney Gavigent. Er musste nach einem Mastbruch und weiteren Schäden an einem seiner Schwimmer den Trimaran Oman Air Majan aufgeben und wurde von einem Frachter aufgenommen. Auch Christine Monlouis gab auf, nachdem ihr Mast bei einem Zusammenstoß mit einem Fischtrawler gebrochen war. Betrand Quentin, der mit Côte d´Or II gestartet war, gab aus gesundheitlichen Gründen auf und wurde von der spanischen marine geborgen. Er hatte über Übelkeit, extreme Müdigkeit und starke Brustschmerzen geklagt. Nach Gesprächen mit dem Rennarzt Dr. Jean-Yves Chauve riet man Quentin das Notsignal zu aktivieren.
Weiterhin gibt es wenig über die zum Glück unspektakulär verlaufenden Ausfälle zu berichten. Wer den Tracker auf der Website anschaut wird den ein oder anderen Umkehrer beobachten können.
Für wenig Überraschungen sorgt das derzeitige Classement. Wie erwartet führt Groupama 3 mit Franck Cammas als Skipper die Kategorie Ultime an, gefolgt von Francis Joyon mit dem Tri IDEC. Auch Thomas Coville (3.) mit Sodebo und Yann Guichard (4.) mit Gitana 11 sind vorn mit dabei. Keine 20 Seemeilen sind die Plätze zwei bis vier voneinander entfernt. Nur Cammas hat rund 327nm Vorsprung herausf