03.09.2008 Ein Boot, drei Namen: Moth, Moth-Europe, Europe! Alle drei Namen trägt die Jolle nicht, sie trug diese vielmehr innerhalb ihrer Entstehungsgeschichte. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts enstand in Florida (USA) die Familie der "Moth" Boot. Dieses waren Gleitjollen, die einfach nur schnell sein sollten. Grundlegende Bauvorschriften gab es kaum, nur zwei Regeln: die Länge durfte maximal 11 Fuß betragen und die Segelfläche nicht größer als 7qm sein. Welche Form die Schale hatte, spielte keine Rolle, woraus sich ein Wettkampf der Konstrukteure entwickelte.
In Europa wurde Ende der 30er Jahre ein für den Bootsbau geeignetes Sperrholz entwickelt, was dazu führte, dass die Konstuktion von "Moth" Booten in Europa an Fahrt gewann. Doch auch Konstruktionen aus Materialen wie Aluminium und Polyester folgten bald.
Durch die Freiheiten beim Bau entwickelte sich die "Moth" zu einer erfolgreichen und beliebten Jolle, von der es Anfang der 60er Jahre bis zu 25 verschiedene Konstruktionen gab, welche in Serie gefertigt wurden.
Durch zahlreiche Weiterentwicklungen gerieten ältere Boote zunehmend ins Hintertreffen bei Regatten und das Ziel der internationalen Klassenvereinigung, die Boote noch schneller zu machen, führte zu einer erlaubten Segelfläche von bis zu 8qm. Im Zuge dieser Entwicklung gab es immer mehr Stimmen, die eine Weiterentwicklung der Boote für nicht sinnvoll erachteten, geriet die Leistung des einzelnen Seglers doch aufgrund der immer waghalsigeren Konstruktionen zunehmend aus dem Blickfeld.
Eine neue Form der "Moth", entwickelt vom Belgier Alois Roland, robust und auch für Regatten auf See geeignet, trat 1962 unter dem Namen "Europe" auf den Plan. Niedrige Bautoleranzen sorgten für nahezu baugleiche Boote und stellten wieder die Leistungen des Seglers in den Vordergrund.
Bereits ein Jahr nach der Konstruktion der "Europe" gründete sich eine eigene Internationale Klassenvereinigung, um das Boot, welches international das meist gesegelte Jugendboot war, weiter zu fördern. Die Gründung der deutschen Klassenvereinigung erfolgte 1970.
Im Laufe der Jahre verdrängte die "Europe" ihren Vorläufer, die "Moth" immer weiter. Bereits 1966, kaum vier Jahre nach der ersten Konstruktion wurden die ersten "Europe" Weltmeisterschaften gesegelt.
Gerade im Jugendsegelsport erfreut sich die "Europe" in den kommenden Jahren immer größerer Beliebtheit. Als erste größere Jolle nach dem Optimisten stiegen viele Jugendliche in die Klasse ein. die Veranstaltung von Jugend-Europameisterschaften tat ihr übriges für die Attraktivität des Bootes unter jungen Seglern.
Diese Beliebtheit bei Jugendlichen, hängt auch mit dem idealen Gewicht eines Europe-Seglers zusammen: 50 bis 75Kg gelten als Ideal. So ist die Klasse auch bei Frauen beliebt, die ebenfalls oft bestens in diese Gewichtskategorie fallen. Deshalb wurde die "Europe" bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona 1992 auch offizielle, Damen-Disziplin. Allerdings dauerte der olympische Teil der Klassengeschichte nicht sehr lange: bereits 2004 ersetzte der "Laser-Radial" die "Europe" als Damen-Disziplin im Einhandsegeln.
Dennoch blieben viele Ihrer "Europe" treu. Sie ist leicht zu transportieren, schnell und es finden sich immer noch große Regattafelder sowohl auf See- als auch auf Binnenrevieren zusammen. Auch kann die "Europe" einiges an Wind vertragen. Bei 5-6 Windstärken (20-25kn) kann man noch gut segeln und auch Wellen sind kein Problem, egal ob lange Wellen auf See, oder kurze Wellen auf Binnengewässern: die Vorne spitze und Hinten runde Rumpfform macht die "Europe" zu einem guten Rauwasser-Boot.
Transportiert wird die Jolle auf dem Autodach, da sie mit nur ca. 45Kg Rumpf- und 65Kg segelfertigem Gewicht ein echtes Leichtgewicht ist. Sie ist auch nur 3,35m lang. Das erleichtert das Handling an Land ungemein.
Heute gibt es "Europe" Jollen aus verschiedenen Materialien: diese reichen vom reinen Kunststoffboot bis zum kompletten Boot aus Holz. Die Wahl des Materials entscheidet dabei nicht über die Geschwindigkeit des Bootes, das in seiner Geschichte die Metamorphose vom Wettbewerbsboot der Konstrukteure hin zu einem Boot, bei dem wieder die Leistung des einzelnen Seglers im Vordergrund steht, durchgemacht hat.
Technische Daten:
Länge über Alles 3,35 m
Breite, maximal 1,47 m
Tiefgang 0,14 m
Gewicht Rumpf, minimal 45 kg
Gewicht segelklar, ca. 65 kg
Segelfläche 7 m²
Masthöhe über Deck 4,90 m
Mastlänge, gesamt 5,43 m Website der Deutschen Europe Klassenvereinigung e.V.
03.09.2008 Leichtmatrose für ein Wochenende „Und jetzt!“, gibt der Skipper das Kommando. Unter Schnaufen und Ächzen ziehen die Freizeitmatrosen die Segel hoch. Es ist ein bunter Haufen, der aus den unterschiedlichsten Gründen eine Fahrt auf einem Traditionssegler gebucht hat. Der eine hat die Fahrt zum Geburtstag geschenkt bekommen, der andere hat seine Freundin mit einem Segeltörn übers Wochenende überrascht und andere wollen einfach mal was anderes erleben, als am Wochenende Formel 1 gucken und die Straße zu kehren.
Seeluft schnuppern wollen sie. Und dass auf herkömmliche Weise ohne Motorenbrummen und Schiffsdieselabgase. Wer das erste mal das fast lautlose gleiten eines Großseglers erlebt, ist fasziniert wie so ein großer Pott nur vom Wind getrieben durch die kurze Dünung der Ostsee stampft. Für Einzelgänger ist so eine Tour nicht wirklich zu empfehlen. Seemanschaft wird hier zum erlebbaren Begriff, auf Deck muß man zusammenarbeiten und unter Deck den ungewohnt wenigen Platz teilen. Wenn aber die Segel gesezt sind und der Kurs stimmt, dann kann man sich aufs Achterdeck legen und die Sonne auf die Nase scheinen lassen.
Wenn der Zielhafen in Sicht kommt, werden dann aus der Kreuzfahrern wieder Leichtmatrosen die in die Masten klettern, an Tauen ziehen und beim Segel einholen gegen die Elemente ankämpfen. Zu guter letzt wird dann doch der Hilfsmotor angeworfen um im Hafen dass Manövrieren einfacher zu machen.
Wenn das Schiff angelegt hat, gehen die meisten erstmal von Bord. Beim Sprung an Land kann man sich dann ein wenig wie ein Entdecker vor 200 Jahren fühlen. Auch wenn es „nur“ Kappeln an der Schlei ist. Nach dem Landgang wird dann der Smutje und seine Helfer ausgesucht. Segeln macht richtig hungrig. Es wird geschnibbelt, gehackt, geklopft und gerührt. Wer nicht gerade aus der Gastronomie kommt oder in der Feldküche der Bundeswehr war, für den ist auch das ein Erlebnis, wenn man für 30 Leute das Abendessen vorbereitet.
Beim Sonnenuntergang wird dann aufgetischt und ein schöner Segeltag klingt langsam aus. Müde von der Seeluft gehen die meisten dann früh in Ihre Kojen um am nächsten Morgen fit für die nächste Etappe Ihrer Reise zu sein.
Traditionssegler kann man in Deutschland auf der Nord- und Ostsee Charten. Das Vergnügen beginnt bei ca. 100 € pro Person und Wochenende.
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03.09.2008 Robbe LiPo Fahrakku 7,4V 4.000mAh die moderne Alternative zu NiMH Zellen! Die neuen robbe-Ro-Power LiPo-Akkus zeichnen sich durch folgende besondere Merkmale aus:
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Ein Plus an Sicherheit:
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- Aufschlitzen der Zellenmitte, ca. 15 mm
- Erwärmung für 10 Min. auf 150°C
- Überladung mit 5 Volt und 0,4 C für ca. 2,5 Std.
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Neben den Silikon-Anschlusskabeln zum Laden und Entladen des Akkupacks besitzen die Packs einen Voltage-Sensor Anschluss, an welchem alle Einzelzellenspannungen des Packs zur Verfügung stehen. Während des Ladevorgangs können an diesem Voltage Sensor Anschluss der robbe-Equalizer oder Lipomat angeschlossen werden.
Technische Daten:
Kapazität: 4000 mAh
Spannung: 7.4 Volt
Abmessungen: 20 x 45 x 145 mm
Laststrom: 80.00 A
Gewicht: 219 g
Ladestrom: 4 A
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03.09.2008 Maxi Yacht Rolex Cup Der Rolex-Aufkleber am Bug einer Yacht macht es klar: hier geht es nicht nur um den olympischen Gedanken, sondern hier sind die besten Teams und das beste Material auf dem Wasser und kämpfen um den Sieg in einem prestigeträchtigen Rennen. Zum 19. Mal wird der Maxi Yacht Rolex Cup ausgetragen und 40 Yachten sind gekommen um sich zu messen. Die besten Segler waren bis jetzt aus den USA und Großbritanien, auch die Neuseeländer konnten überzeugen. Die deutschen mit Ihren Yachten hinken da ein bißchen hinterher. Die ALLSMOKE von Günter Herz aus Hamburg und die OPEN SEASON von Thomas Bscher landeten jeweils auf dem sechsten Platz in der Zwischenwertung in ihren Klassen. Die HETEIROS von Otto Happel schaffte es in der Cruising-Division auch nur auf den vierten Platz.
Aber die Regatta dauert noch drei Tage, in denen viel passieren kann an der Costa Smeralda. Es ist ein wunderschönes Segelrevier, dass vom Taktiker der jeweiligen Yachten viel Gespür für die zerklüftete Küste abverlangt. Es bleibt also spannend und wir drücken den deutschen Teams alle vier Daumen damit sie die Regatta für sich entscheiden können.
Hier können Sie die Ragatta verfolgen
27.08.2008 Hamburger Unternehmen Presentec vermisst Gezeitenströmungen des Seegebiets vor Qingdao mit GPS-System Hamburg, 31. Juli 2008 – Im olympischen Segelrevier vor dem chinesischen Hafen Qingdao ist der Gezeitenstrom recht kompliziert und stark. Das auf- und ablaufende Wasser ist bis zu 2 Knoten (rund 4 Kilometer pro Stunde) schnell. Für Segler ein entscheidender Faktor bei zu erwartenden geringen Windstärken. Mit einem neu entwickelten Mess-System, basierend auf Satellitenortung (GPS), wurde jetzt das Seegebiet für die deutschen Segler analysiert und die Gezeiten entschlüsselt.
„Die genauen Strömungsverhältnisse zu kennen, ist für unsere Taktik sehr wichtig“, sagt der Kieler Marc Pickel vom pinta racing team, mit Vorschoter Ingo Borkowski aus Babelsberg Olympiateilnehmer im Starboot. Zusammen mit Trainingspartner John Dane III, der mit Austin Sperry für die USA ebenfalls in der Starklasse antritt, hat das pinta racing team die Vermessung in Auftrag gegeben. Von diesem Engagement und der professionellen Wetterberatung profitiert die gesamte deutsche Segler-Mannschaft, die in sechs Disziplinen an den Start geht. „Es gibt starke Unterschiede in Strömungsrichtung und -stärke auf den einzelnen Bahnen. Das ist ziemlich kompliziert“, so Pickel mit Blick auf das Analyse-Ergebnis, die nun als Computersimulation vorliegt.
Die Presentec GmbH aus Hamburg, spezialisiert auf Technologie für mobile Ortung, hat eigens dafür ein neues Satelliten gestütztes Mess-System entwickelt. „Wir erfassen gleichzeitig an mehreren Punkten die Fliessrichtung und -geschwindigkeit des Wassers“ erklärt Heiko Thölmann, Geschäftsführer von Presentec. Daraus entsteht per Computerprogramm eine hochauflösende Strömungskarte für die einzelnen Regattabahnen.
Eingesetzt wurden kleine, treibende Tonnen, weil eine feste Verankerung im Olympia-Revier verboten ist. Um die Tonnen bei oftmals weniger als 50 Meter Sichtweite wiederzufinden, senden diese ihre exakte Position per Funk. Auf einer elektronischen Seekarte werden Position und Messwerte angezeigt. „Wir haben mehrere Varianten in Kiel vorab getestet, um zur optimalen Bauform zu finden“ beschreibt Thölmann die durchaus aufwendige Entwicklung. Die Arbeit hat sich gelohnt: Nur das deutsche Team hat nun einzigartige Erkenntnisse über die Meeresströmung vor Qingdao.
Insbesondere der Verlauf der Richtungsumkehr bei Niedrig- und Hochwasser ist interessant. Auch wenn andere Nationen die zwei jeweils 10-tägigen Messfahrten vor Ort interessiert verfolgt haben, sind die Ergebnisse streng geheim. „Das erfahren nur die deutschen Segler und unser US-Trainingspartner“, erklärt Marc Pickel.
Dass die Olympischen Spiele eine ganz besondere Bedeutung für die Volksrepublik China haben, beweist auch der Besuch des Staatspräsidenten Hú J&464;nt&257;o im Trainingscamp. Bei seinen Gesprächen mit dem deutschen Team über Boote, Ausrüstung und den Chill-Out Container, konnte auch Heiko Thölmann offene Fragen zu Presentec und dem Vorhaben vor der Küste klären. Trotz dieser Analyse bleibt das Revier auch für die Deutschen Segler anspruchsvoll, mit meist wenig Wind, starken Strömungen und – trotz beeindruckender Bemühungen es einzusammeln – viel Seegras.
Über Presentec GmbH
Die Presentec GmbH ist seit 2001 in Hamburg ansässig. Seitdem ist sie in Besitz der Exklusiv-Rechte zum Vertrieb der finnischen Benefon-Handys für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Portfolio sind Lösungen für Fahrzeugtelematik und –telemetrie, Personenschutzsysteme für Job und Gesundheit sowie Navigations- und Trackinglösungen. Das Komplett-Angebot der Presentec beinhaltet Handy, Software und Service. Zu den Vertriebspartnern von Presentec zählen viele europäische Netzbetreiber.
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27.08.2008 Auch unterwegs schnell volle Akkus! Sie sind im Urlaub mit dem Boot, dem Wohnmobil oder dem Auto? Die nächste 220V Steckdose ist weit weg und die Akkus Ihrer Digitalkamera leer? Kein Problem! Laden Sie Ihre Akkus im Auto, im Boot oder dem Wohnmobil! Das Ansmann Photo Cam Mobil Ladegerät können Sie an jede 12V Steckdose anschließen und Ihre Akkus in gewohnter Weise Akku schonend laden und das in unglaublicher Schnelligkeit! Bestellen Sie sich jetzt Ihr Photo Cam Mobil Ladegerät für volle Akkus - auch unterwegs.
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27.08.2008 Der gutmütige Klassiker Wer es gerne etwas ruhiger mag, der entscheidet sich wohl für ein Folkeboot. Manch einer der es gerne sehr sportlich hat, kann mit den vermeintlich komoden Segeleigenschaften nichts anfangen. "Das Ding segelt sich wie ein Kleiderschrank", spottet man auch mal gerne.
Doch bei viel Wind zeigt das Boot seine waren Qualitäten. Erstaunlich, wie seegängig und robust dieses Boot ist. Oft erlebt man, dass ein Folkeboot ausläuft, wenn die ganzen modernen und viel größeren Fahtenyachten brav im Hafen bleiben. Vielleicht segeln im "Folke" eben die wahren Segler. Das Leben an Bord ist jedenfalls eher spartanisch.
Aber darum geht es bei dieser Konstruktion aus dem Jahre 1942. Einfachste Bauweise aus einheimischen Hölzern, sollen das Boot der breiten Masse zuwänglich machen und die Segeleigenschaften sind eher für den Bootsausflug in einer schönen Mittsommernacht in den Schären gedacht. Bedacht wurde bei der Konstruktion von Tord Sunden aber auch die Hochseetüchtigkeit auf der Ostsee, was das Folkeboot früher zu einer beliebten Fahrtenyacht gemacht hat. Heute wird das Boot viel auf Regatten gesegelt, denn selbst mit 30 Jahre alten Booten kann man noch ganz vorne mitsegeln.
Während Rumpf und Kajüte ursprünglich fast ausschließlich aus einheimischen Hölzern gebaut wurden, gewannen im Laufe der Zeit Mahagoni und Teak an Bedeutung – vor allem als Material für Auf- und Ausbauten. Seit 1976 werden Folkeboote auch in Kunststoff gebaut. Das "Markenzeichen" der Folkeboote ist die Klinkerbeplankung. Das sollte auch bei den GFK-Booten so bleiben und im Kunststoff wurde die Beplankung nachgeahmt. Außerdem muß die Gewicht und Gewichtsverteilung sowie Form der Holzboote eingehalten werden. Deshalb segeln bei Regatten Holz- und GFK-Boote direkt und vergütungslos auf Regatten gegeneinander.
Länge üA: 7,64 m
Breite üA: 2,20 m
Tiefgang: 1,20 m
Masthöhe: 11,0 m
Gewicht (segelfertig): 1.930 kg
Gewicht (Ballast, Kiel):1.040 kg
Segelfläche am Wind: 24 m²
Großsegel: 17 m²
Fock: 7 m²
Takelungsart: Slup
Bilder der Folkeboote
26.08.2008 Tip zum Wochenende: iShares Cup 2008 in Kiel - 29. bis 31. August 2008 Jetzt am Wochenende ist es soweit! Von Freitag, 29. bis Sonntag, 31. August werden die 40-Fuß-Katamarane in der Kieler Innenförde für spannenden Segelsport sorgen.
Dann steuert die europäische Segelserie iShares Cup Extreme 40 Sailing Series ihre deutsche Station an. Ein willkommenes Ereignis für KIEL SAILING CITY. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt freut sich auf die spektakulären Riesenkatamarane, die die ganze Faszination des Hochleistungssports Segeln sichtbar und begreifbar machen.
Sie können sich auf spektakuläre und eindrucksvolle Bilder und auf Segelpromis freuen. Insgesamt zwölf Teams mit Spitzenseglern aus allen Teilen der Welt nehmen an der Aufsehen erregenden Segelserie iShares Cup – Extreme 40 Sailing Series teil, die im Jahr 2008 ihre zweite Saison erlebt.
Dabei weht das Flair des Volvo Ocean Race (VOR) und des bedeutenden America`s Cup (AC) beständig über der 2007 erstmals veranstalteten Segelserie für die spektakulären Extreme 40-Katamarane. Auf rund zwölf Meter langen Rümpfen rauschte zum Beispiel die Alinghi – die Katamaran-Version des Schweizer America`s Cup-Verteidigers - im französischen Hyères als Etappensieger an die Spitze. Skipper der Alinghi ist der Amerikaner Ed Baird, der 2007 den America`s Cup mit der „großen Schwester“ seines Extreme 40 gewann. Jede Station der internationalen Serie sorgt für spannende Regatten und viele Überraschungen. Bei der Skandia Cowes Week in Großbritannien werden AC-Sieger Roussel Coutts (Neuseeland) und VOR-Sieger John Kostecki (USA) in die riesigen Zweirümpfer klettern und für BMW ORACLE Racing an den Start gehen. Die von Yves Loday und den Tornado-Seglern Mitch Booth und Herbert Dercksen entwickelten „fliegenden“ Traumschiffe sorgen für Riesenspaß in der Szene und ziehen etliche Top-Segler an.
Die Stationen des iShares Cup 2008 führen die Flotte von Lugano in der Schweiz über das französische Hyères, die Skandia Cowes Week in Großbritannien nach Kiel und dann zur fünften und letzten Saison-Etappe in die niederländische Hauptstadt Amsterdam.
Wo auch immer die Katamarane mit den fast 20 Meter hohen Masten auftauchen, sorgen sie für Menschenaufläufe, denn die „Riesenflitzer“ sind extrem wendig, erreichen Geschwindigkeiten bis zu 40 Knoten – also rund 70 km/h - und reagieren sehr schnell schon auf geringe Windgeschwindigkeiten.
Direkt vor den Zuschauern an der Kiellinie zwischen der Reventloubrücke, HDW und dem IfM GEOMAR-Gelände werden die Rennen der zwölf Katamarane beim iShares Cup Extreme 40 Sailing Series ausgetragen, und eins ist sicher: Übersehen kann man die eindrucksvollen Riesenkatamarane definitiv nicht. In Führung liegt nach zwei Stationen in der Schweiz und in Frankreich das Team Origin, dass vom Titelverteidiger des iShares-Cup 2007, dem Briten Robert Greenhalgh, gesteuert wird. Greenalgh ist Volvo Ocean Race-Gewinner und Skiff-Weltmeister und auf der Origin Chef eines fast komplett britischen Teams. Lediglich Trimmer Julian Cressant kommt aus Frankreich, was nur wieder mal belegt, dass Franzosen und Briten besser miteinander auskommen, als die Legenden besagen…
Für zusätzliche Informationen: www.iSharesCup.com
Wichtige Bitte an die Besucher/innen, die vom Wasser aus das Geschehen beobachten wollen: Auf jeden Fall das abgesperrte Regattagebiet (ca. IFM-Geomar, Reventloubrücke und HDW) akzeptieren und ggf. großräumig umfahren. Dafür die zum Ostufer hin vorgesehen Gasse benutzen.
Mehr über die vielen Aktivitäten in KIEL.SAILING CITY >>
26.08.2008 Helnaes, die verkannte Traumbucht Nur eine Tagesreise von Schleimünde, Kiel oder Flensburg entfernt ist die Buch von Helnaes, ein traumhafter, geschützter Ankerplatz.
Seltsamerweise verirren sich hierher nur wenige Segler, dabei gibt es hier besten Ankergrund und tendenziell wärmeres Wasser als in der freien Ostsee.
Im nahen Hafen von Faldsled kann man sich verproviantieren, oder sich zurückziehen, wenn Sturm angesagt sein sollte.
Im Süden der Bucht, vor der Nordseite der kleinen Inseln vor Faldsled findet man die schönsten Ankerplätze, oder ganz im Norden vor Brunshuse die Einsamsten, im relativ flachen Wasser. Mehr als 2m Tiefgang sollte man hier nicht haben.
Bilder zur Bucht >>
20.08.2008 Regatten und Fahrten Segeln? Die X-99 macht es möglich Sie ist kein reines Regattaboot, aber auch keine lahme Fahrtenyacht - die X-99 der dänischen Werft X-Yachts. Die Werft wurde erst im Jahr 1979 gegründet und baute Anfang der 80er Jahre ausschließlich IOR Regattaboote, die oft gewannen.
Die Erfahrung aus dem Bau dieser Regattaboote nutzte X-Yachts, um in dem damals schnell wachsenden Markt anspruchsvoller Fahrtenyachten erfolgreich mit qualitativ hochwertigen und schnellen Yachten zu starten.
Dabei legte man auch Wert auf ein anspruchsvolles, aber funktionales Interieur. So besitzt die X-99, die seit 1984 gebaut wird, im Inneren Mahagoni-Ausstattung, sechs richtige Schlafplätze, eine große Pantry, einen großen Kartentisch, einen noch größeren Tisch und natürlich - wie für Fahrtenyachten üblich - eine Naßzelle. Darüber hinaus kann man unter Deck sogar bequem stehen. Die Fahrtentauglichkeit wird komplettiert durch einen 50l Wasser- und 30l Dieseltank sowie einen 10 PS Flautenschieber mit Saildrive. Die beiden Tanks sind zwar nicht groß bemessen, erlauben aber dennoch weitreichende Schläge, denn die Backskisten bieten ausreichend Platz für zusätzliche Wasser- oder Dieselkanister. Etwas gering ist der Stauraum in Schränken oder Schabs unter Deck. Hier können aber optional erhältliche Schwalbennester Abhilfe schaffen. Viel Platz bietet das Cockpit, in dem die ganze Crew bequem Platz findet.
Die Segelfläche der X-99 ist groß und bietet selbst bei viel Wind noch ausreichend Trimm-Spielraum. Das große Groß - so die Erfahrungsberichte leidenschaftlicher X-99 Segler - muss erst ab Windstärke 5 wirklich gerefft werden. Selbst Halsen sind mit losem Backstag problemlos zu fahren. Auch die Genua muss nicht immer an Bord sein. Selbst nur mit Fock, macht die X-99 auch bei leichtem Wind immer noch eine gute Fahrt, wenn andere längst Motoren. Geschwindigkeiten über 10 Knoten sind ohne weiteres stressfrei zu erreichen. Der hohe Top-Speed macht auch beim Fahrtentörn kleine private Regatten zum großen Spaß. Problemlos holt eine X-99 die meisten anderen Cruiser ein.
Daran kann man ihr "Regatta-Herz" erkennen.
Die X-99 ist die wohl größte "seegehende" Einheitsklasse in Europa. Enge Klassenvorschriften sorgen für gleiche Chancen jenseits von kostenintensiven Materialschlachten. Dies ermöglicht auch Crews, die auf "alten" X-99 segeln noch Regattaerfolge. Dazu trägt bei den ersten, alten X-99 Yachten der MK I Baureihe auch ein kleinerer Saildrive bei, der gerade bei Leichtwind diesen "alten" Booten einen Vorteil verschafft.
Günstig ist eine X-99 leider nicht zu kaufen. Rund 80.000 EURO werden für ein neues Boot fällig. Gebrauchte Boote sind in der Regel ab rund 30.000 EURO erhältlich. Aufgrund der hohen Qualität kann man problemlos auch ältere X-99 kaufen. Oft bekommt man mit einer 15 Jahre alten X-99 mehr Boot als für 10 Jahre alte, vergleichbar große Fahrtenyachten anderer Werften. Zwar haben ältere X-99 auch die typischen Probleme älterer Yachten, wie z.B, undichte Luken, einen Motor, der generalüberholt werden sollte und natürlich verschlissene Segel. Doch auch der Ersatzteilmarkt für gebrauchte Teile ist groß. Viele haben noch alte, aber taugliche Segel in Garage oder Keller, so dass auch für Einsteiger das Segeln mit der neuen "alten" X-99 günstig bleibt.
Technische Daten:
Boot: X-99 One Design Cruiser/Racer
Werft: X-Yachts of Denmark
Designer: Niels Jeppesen
Länge über Alles: 10m
Breite: 3m
Tiefgang: 1,75m
Gewicht: 2,980 kg
Segelfläche: 52,20m²
Motor: 10 PS / 7,4 kW
Bilder von X-99 Yachten aus unserem Archiv
20.08.2008 America´s Cup: wieder alles offen! Fast schon schien es endgültig und entschieden, als am 29. Juli der New York Supreme Court zu Gunsten des Teams Alinghi und des spanischen Club Nautico Espanol de Vela (CNEV) urteilte und den spanischen Club wieder als Challenger of Record einsetzte. Doch viele hatten sich zu früh gefreut. Am 3. August wurde bekannt, dass BMW Oracle in Revision gehen wird. Diese Möglichkeit war aufgrund fehlender Einstimmigkeit der Kammer beim Urteil, gegeben. Die "Yacht" schrieb in diesem Zusammenhang auf Ihrer Website vom "Todesstoß für den Cup".
BMW Oracle stört sich noch immer daran, dass der spanische Club extra für den America´s Cup gegründet wurde und nicht aus einer Tradition heraus agiert. Die Stiftungsurkunde des America´s Cup von 1887 sieht als Kriterium der "Deed of Gift" vor, das der Herausforderer eine jährliche Regatta auf dem Meer veranstalten muss. Das tut der spanische Club zwar, aber lediglich mit Optis. BMW Oracle sieht damit die Kriterien der Stiftungsurkunde als nicht erfüllt an, insbesondere aber auch, weil der spanische Club mit Hilfe des Titelverteidigers zustande kam.
Nun ist also wieder alles offen: wird Alinghi seinen Titel auf großen Mehrrumpfbooten 2009 allein gegen BMW Oracle verteidigen? Wird es vielleicht schon 2010 wieder Fleetraces vor Valencia geben?
Derzeit kann keine Aussage getroffen werden, ausser einer: den Verantwortlichen bei BMW Orcale ist offenbar nicht an einem sportlichen Wettkampf gelegen. Frustriert ziehen sich immer mehr Sportler, Werften und natürlich Sponsoren vom America´s VCup zurück. Sie alle wollen nicht Spielball der beiden großen Streithähne werden. Auch für den Segelsport an sich, birgt die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Alinghi und BMW Oracle die Gefahr, die gerade aufkeimende, internationale Popularität wieder ganz zu verspielen.
Wenn man den Presseberichten und den Aussagen der Teams folgt, wird klar: eine endgültige Entscheidung wird erst in 20-24 Monaten gefallen sein. Bis dahin gilt es sich anderen spannenden Regatten wie z.B. dem im Oktober startenden Volvo Ocean Race zu widmen und vielleicht hilft die diesem Rennen hoffentlich zu teil werdende Aufmerksamkeit auch, den Rechtsstreit endgültig ad acta zu legen und vielleicht doch schon 2009 zu starten.
Kleine Bilderauswahl vom 32nd America´s Cup aus unserem Archiv
20.08.2008 28. Senatspreis der Elbe Es ist mal wieder soweit - der Senatspreis der Elbe steht mal wieder an.
Veranstaltet vom Blankeneser Segel-Club e.V. und Akademischer Segler-Verein Hamburg e.V., geht der Preis in die 28. Runde. Start ist Sonnabend, den 27. September 2007 vor dem Hamburger Yachthafen Wedel und das Ziel wird die Westmole im Hamburger Yachthafen in Wedel sein. Es werden vorraussichtlich 85 Boote an der Veranstaltung Teilnehmen. Meldeschluß ist übrigens Montag, der 15. September 2008.
Zu den Bildern der letzten Jahre
20.08.2008 Gehen Sie in die Luft! Aus dem Urlaub zurück? Nase voll vom Modellsegeln? Bleiben Sie im Element und gehen Sie doch in die Luft – mit unserem günstigen, ferngesteuerten SAR Hubschrauber STM-04-Set. Lassen Sie sich von diesem Flugobjekt begeistern. Eine echte Alternative zum Segeln.
Beschreibung:
Koaxialhelikopter mit neuester Technologie und rasantem Design. Selbst Einsteiger sind von diesem System begeistert. Ruhiges Schwebverhalten und robuste Konstruktion lassen einen stressfreien Flug zu. Durch die gegenläufig angetriebenen Hauptrotoren benötigt man keinen Heckrotor und somit haben auch Anfänger von Anfang an Ihren Spaß und Erfolge.
Zum Set gehört alles, was Sie zum Fliegen brauchen: Hochwertiger 4-Kanal FM-Sender, Batterien und nicht nur ein, sondern zwei Lipo-Akkus für den Heli, damit einer schon wieder laden kann, während Sie weiterfliegen. Natürlich ist das Ladegerät auch im Lieferumfang enthalten. Für Bruchpiloten sind 8 (!) Reserve-Rotorblätter dabei, mit Imbusschlüssel zum wechseln.
Das ist noch nicht alles:
Zum Hubschrauber gehört ein Simulationsprogramm, bei dem Sie mit dem Original-Sender an Ihrem PC üben können. Zur Auswahl stehen neben 2 Hubschraubertypen auch 4 Flugzeuge.
Sie sehen, bei diesem Set ist an alles gedacht.
Und wem das noch nicht genug ist, der bestellt den Hubschrauben gegen kleinen Aufpreis in seinem Wunschdesign – wie unsere Modellboote.
Lieferumfang:
- RC Helikopter SAR STM-04 RTF - grau-metallic
- 4-Kanal-Sender 35 MHz mit Simulator-/Trainerbuchse
- 8 Mignonbatterien für den Sender
- 2 Lithium Ionen Polymer Akkus 7,4 Volt 800 mAh
- Balancer Ladegerät
- 12V-1,5A-Netzteil
- 12 Volt Adapter zum Laden vom Autobordnetz
- 4 Paar Ersatzrotorblätter (8 Stück)
- Bebilderte, deutsche Bedienungsanleitung
- Flugsimulator-CD
- USB-Anschlusskabel Sender / PC
Zum Produkt
20.08.2008 Schwarzes Gold aus dem Wattenmeer 0,02 qKm groß ist sie und liegt mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, rund 7 Kilometer vor Friedrichskoog: die Ölbohrplattform Mittelplate. Sie ist 70x95 Meter in ihren Abmessungen und besitzt einen Pipeline-Anschluss an die Küste, das Festland, durch den sie das geförderte Öl in große Tanks pumpt. Seit 1987 die Förderung durch RWE Dea und Wintershall aufgenommen wurde, hat die Plattform rund 22 Millionen Tonnen Öl aus bis zu 3.000 Metern Tiefe gefördert.
Das besondere an dieser Plattform ist die Abschottung. Bereits seit 1985 besteht rund herum um ihren Standort das Naturschutzgebiet. Deshalb ist ein lückenloses Entsorgungssystem installiert, welches das versickern jeglichen Materials im Wattenmeer verhindert.
Umweltgerechte Förderung garantieren die Betreiber auch durch die flüssigkeitsdichte Stahl- und Betonwanne, die unter der Plattform auf dem Sand des Watts ruht. Diese ist zusätzlich mit hohen Spundwänden gegen die Naturgewalten und deren Einflüsse von außen geschützt. Nur so können Ölförderung und Naturschutz miteinander einhergehen. Rund 2 Millionen Tonnen Rohöl fördert die Plattform Mittelplate mittlerweile jedes Jahr im Naturschutzgebiet. Mehr als 100 Millionen Euro haben die Eigner in den letzten Jahren auch in die Anlagen zur Weiterverarbeitung des Öls an Land investiert. So können dort nun unmittelbar am Ende der Pipeline jedes Jahr rund 2,5 Millionen Tonnen Rohöl weiterverarbeitet werden. Schwarzes Gold aus dem Wattenmeer.
Bilder aus unserem Archiv von Mittelplate
13.08.2008 Schwertzugvogel - von der Wanderjolle zum Regattaboot Ihr Klassenzeichen ist ein stilisierter Zugvogel, ältere Boote sind aus Holz - neuere auch aus GFK gebaut. Als Ernst Lehfeld 1960 das Boot nach einer Anregung durch die Redaktion der YACHT entwarf, war es als günstige Wanderjolle in einfacher Konstruktion, die jeder auch im Eigenbau herstellen konnte gedacht. Eine Zwei-Mann-Einheitsjolle, die im Vergleich zu anderen Booten gleicher Bauart, wie z.B. dem Pirat, riesig groß wirkt, aber dennoch auf einem Trailer Platz finden kann und im Gegensatz zu den meisten Nach-Kriegs-Konstruktionen, ausreichend Platz für "Wanderungen" auf dem Wasser bietet war aus der Taufe gehoben.
War der Rumpf der ersten "Schwertzugvögel" stets gleich, unterschieden die Boote sich doch in Länge des Schwertes oder Kiels sowie dessen Ballast. Dadurch kam es auch dazu, dass die Boote unterschiedliche Segelflächen hatten. Mittlerweile ist in den Vorschriften der nationalen Klassenvereinigung aber nur noch ein Schwert vorgesehen, welches in einem oben verschlossenen Schwertkasten steckt. Daran wird die Orientierung der Konstruktion deutlich: Sicherheit und bequemlichkeit. Der verschlossene Schwertkasten soll das herausfallen des Schwertes beim Durchkentern verhindern.
Neben diesen Details sieht die Klassenvorschrift - auch aus Rücksicht auf die Selbstbauer - auch nur ganz bestimmte Materialien und Gewichte vor. Verwendet werden dürfen neben Holz auch Aluminium und GFK. Das Gewicht des Rumpfes darf inklusive aller Beschläge und Lackierung, aber ohne Rigg, ohne stehendes und laufendes Gut und ohne Ruder, nicht unter 200Kg liegen. Damit soll extremen Leichtbauten entgegengehalten werden, so dass bei Regatten auch Segler alter Holzkonstruktionen eine Chance bleibt.
Heute sind Schwertzugvögel oft reine Regattaboote deren Rumpf und Deck in GFK-Sandwichbauweise hergestellt wurden. Ausgestattet mit abgeschottetem Vorschiff, Lenzkanälen, modernen Beschlägen und Aluminium-Mast bieten sie anspruchsvollen Seglern viele Trimmöglichkeiten und machen es Seglern anderer Klassen, ähnlicher Bauart schwer, bei gemischten Regatten vorne mit zu mischen. Dazu kommt die günstige Yardstick Zahl von 107 für Boote der Baujahre ab 1978.
Der Sicherheitsaspekt ist jedoch im Laufe der Entwicklung nicht verloren gegangen. Noch immer gelten die Schwertzugvögel als sog. formstabile Boote, die viel leichter als O-Jollen oder 470er zu beherrschen sind. Daher sind sie auch beliebte Ausbildungsboote, denn sie verzeihen viele Anfängerfehler. Auch als Familien-Jolle ist der Schwertzugvogel geeignet: bis zu vier Personen finden beim Freizettörn Platz an Bord.
Technische Daten
Länge über Alles: 5,80 m
Breite über Alles: 1,88 m
Tiefgang: 0,25/ 1,10 m
Verdrängung (segelfähig): min. 230kg
Segelfläche(Touren): 15 m²
Segelfläche(Regatta): 18 m²
Takelung: Slup
Zur Website der nationalen Klassenvereinigung
13.08.2008 Von der Pleite zum Erfolgsmodell: deutsche Werften Im Jahre 1996 meldete die Bremer Vulkan Werft Insolvenz an und stellte kurz darauf im Jahre 1997 den Schiffbau ein. Auch für die Rostocker MTW, Teil des Bremer Vulkan und die Warnemünder Warnow Werft sah es wirtschaftlich düster aus nach der Wende. Blohm und Voss schien ebenfalls am Abgrund und auch die Stahlindustrie wähnte man in den 90er Jahren für kaum überlebensfähig. Norwegische Werften wie Aker und Kvaerner übernahmen die einstigen Staatsbetriebe der DDR und nur mit Millionen an Fördergeldern gelang das Überleben. Viele glaubten nicht mehr an selbiges. Doch nun ist das genaue Gegenteil eingetreten:
Deutsche Werften verzeichnen Aufträge ohne Ende und haben sich ihre Nische im heißen Schiffbaumarkt erkämpft. Neben den Spezialisten, wie der Meyer Werft in Papenburg, die hauptsächlich Kreuzfahrtschiffe baut, haben sich auch die Rostocker Reedereien unter der Führung der norwegischen Aker Yards - die die Warnemünder später von Kvaerner übernahmen - behaupten können und gelten mittlerweile als Spezialisten für Spezialschiffe und innovative Antriebe.
Blohm und Voss, seit je her auch im Bau von Militärschiffen engagiert hat sich zusätzlich stärker auf den Ausbau, das Finish von Kreuzfahrtschiffen und vor allem auf den Sektor "Repair" spezialisiert. Mittlerweile ist das hamburger Unternehmen eines der Führenden in diesem lukrativen Markt.
Auch strategisch stehen die deutschen Werften besser da als noch vor 10 Jahren. Ein Wandel in der Betriebsstruktur konnte die Kosten der Unternehmen drastisch senken: waren früher alle Handwerker der verschiedenen Gewerke noch Angestellte der Werft, so vergeben die Werften Tischler-Gewerke heute an Tischlereien aus ihrem Standort-Umfeld. Dies spart enorme Personalkosten und ermöglichst zudem eine höhere Flexibilität, je nach Marktlage.
Seit das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" letzte Woche meldete, dass viele, der derzeit in China im Bau befindlichen Schiffe krasse Qualitätsmängel aufweisen sollen, ist klar, das Spezialisten, wie die deutschen Werften so schnell nicht zum alten Eisen gehören. Zwar wanderte der Schiffsbau in den letzten 20 Jahren zwar über Japan und Korea nach China ab, wird dennoch bei vielen Teilen der Ausstattung wert auf europäische Qualität gelegt. Ein Garant dafür sind auch Zulieferbetriebe wie MTU, die zu den großen Schiffsantriebsherstellern der Welt gehören. Deren Technik will von qualifiziertem Personal gewartet werde und das haben deutsche Werften reichlich.
Bilder von Werften aus unserem Archiv
13.08.2008 Alle auf ein Mal: Energy 16 Multi-Zellen-Ladegerät Gerade in der Urlaubszeit sind Akkus fast unumgänglich. Sei es für das Spielzeug der Kinder, die Digitalkamera, den Ventilator oder den Musikspieler.
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13.08.2008 Auch unterwegs schnell volle Akkus! Sie sind im Urlaub mit dem Boot, dem Wohnmobil oder dem Auto? Die nächste 220V Steckdose ist weit weg und die Akkus Ihrer Digitalkamera leer? Kein Problem! Laden Sie Ihre Akkus im Auto, im Boot oder dem Wohnmobil! Das Ansmann Photo Cam Mobil Ladegerät können Sie an jede 12V Steckdose anschließen und Ihre Akkus in gewohnter Weise Akku schonend laden und das in unglaublicher Schnelligkeit! Bestellen Sie sich jetzt Ihr Photo Cam Mobil Ladegerät für volle Akkus - auch Unterwegs.
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08.08.2008 Vintage Yachting Games Vom 20. bis zum 27.09.2008 finden die ersten Vintage Yachting Games in Medemblik in den Niederlanden statt. Die Regatta soll dann alle vier Jahre stattfinden und richtet sich an die ehemaligen olympischen Klassen Europe, Soling, FD, O-Jolle und Drachen. Die Anzahl der Teilnehmer ist stark limitiert, denn es sollen nur die besten nationalen Segler aus ihren Klassen teilnehmen. Es verspricht ein spannendes Event zu werden, wenn sich die besten auf dem Ijsselmeer treffen. Es gilt nicht als das einfachste Segelrevier aber der Segelspaß ist hier eigentlich immer garantiert, der Wellengang ist nicht der höchste, aber unerwartete sehr starke Böen fordern hier das ganze seglerische können. Mehr Info
08.08.2008 Größtes Sommer-Spektakel an der Küste – die „Lütte Sail Bremerhaven Vom 27.08.2008 - 31.08.2008
Fast 200 Segelschiffe aus 20 Nationen werden in Bremerhaven Ende August vor Anker gehen und so wird es in den Hafenbecken der Seestadt zum Windjammertreffen „Lütte Sail“ richtig eng. „Land unter“ melden heute schon die heimischen Hotels, Pensionen und Privatzimmer; denn zum größten Sommer-Spektakel an der Nordseeküste werden rund 1,2 Millionen Gäste erwartet. Sie können sich auf ein abwechslungsreiches und typisch maritimes Programm zu Wasser, in der Luft und an Land freuen. Ob Schlepperballett auf dem Wasser, Heißluftballone in der Luft oder gute Live-Musik von Shanty, Folklore und Klassik auf der Radio Bremen Showbühne, ob maritimes Handwerk, große Tombola, Spiel und Spaß für die Kleinen, Ausstellungen, Open Ship auf den größten und schönsten Rahseglern der Welt oder täglichen Segeltörns für Jedermann bis zum internationalen Seglerumzug mit anschließender Bordparty auf dem Theodor-Heuss-Platz, ist für jeden Besucher etwas dabei. Zusätzlich verbreiten über 200 Aussteller mit einem schier unerschöpflichen Angebot fernab vom Jahrmarktsrummel das Flair einer besonderen maritimen Veranstaltung an der Küste.
Weitere Informationen und die stets aktuellen Angebote zur „Lütten Sail 2008“ stehen im Internet unter www.bremerhaven-tourism.de. Telefonische Auskünfte geben die Tourist-Infos Bremerhaven unter 0471 – 414141.
08.08.2008 TEST Webasto, führender Hersteller von hochwertigen Klima- und Heizlösungen, stellt auch dieses Jahr wieder auf der weltgrößten Marinemesse “boot” in Düsseldorf aus. Das Unternehmen präsentiert neben erstklassigen Heizgeräten und Klimaanlagen auch das neue Dachsystem, Hollandia Marine SR 1, das vollständig auf Kundenansprüche zugeschnitten werden kann.
Auf der Heizungsseite zeigt Webasto das neue Bedienelement Air Top Evo M, das als Zubehör für alle Webasto Air Top Evo Heizgeräte erhältlich ist. Mit diesem Bedienelement erhält der Benutzer drei zusätzliche Funktionen seines Heizgerätes: einen Sparmodus für deutlich geringeren Stromverbrauch, einen Boost Modus für eine besonders schnelle Erwärmung sowie einen Ventilationsmodus für frische Luft in den Kabinen.
Darüber hinaus entwyckelte Webasto auch seine einzigartigen Lösungen der kombinierten Heiz- und Kühlsysteme weiter und erobert jetzt den Markt mit der Kombination einer Kompaktklimaanlage mit einer Wasserheizung. Dieses System, BlueComfort Classic, bietet dem Kunden Komfortklima auf Knopfdruck und das bei kompakten Abmessungen sowie geringem Installierungsaufwand. Diese Lösung bietet außerdem eine besonders effiziente Luftentfeuchtung.
In Zusammenarbeit mit Naviop, dem führenden Hersteller für Marine Netzwerksysteme, hat Webasto ein Komfortbedienelement entwickelt, das eine Oberfläche für die komplette Kontrolle des Klimas an Bord bietet. Das benutzerfreundliche Bedienelement zeichnet sich durch einen intuitiven Touch Screen aus und gibt dem Kunden schnellen Zugang zu allen Systeminformationen.
06.08.2008 Baltic Sprint Cupper feiern Finale in Rønne mit spritzigem „Sommerwein“ RØNNE. Die Gesamtsieger des vierten Baltic Sprint Cups der Hochseesegler kommen aus Schweden und Großbritannien. Nach vier Etappen in fünf Ostseeanrainerstaaten schlug Stefan Qvibergs „Summer Wine“ in einem packenden Finale der Cruiser-Division von Gda&324;sk/Polen nach Rønne/Dänemark die deutschen Verfolger „Chaos quarante“ von Thomas Nielsen aus Eckernförde und Wolfgang Ueckers „Flying Circus“ aus Lübeck. Bei den Racern gab es einen britischen Doppelsieg der „Danebury“ unter US-Skipper Mike Castania vor David Aishers „Yeoman XXXII“. Als bester Deutscher wurde Christopher Wuttke (Bückeburg) mit seiner „guts ’n glory“ Dritter. Am Freitagabend (1. August) feierten Sieger und Platzierte der 61 Teilnehmeryachten auf der dänischen Urlaubsinsel Bornholm eine rauschende Preisverteilungsparty der Bank DnB NORD.
„Es war eine phantastische Regatta mit einem harten Kampf auf jeder einzelnen der 710 Seemeilen“, meinte Stefan Qviberg, der seine Arcona 400 „Summer Wine“ selbst gezeichnet hat. Der Finalsieg sicherte in der Endabrechnung einen einzigen Punkt Vorsprung von der Dufour 40 „Chaos quarante“, die auf dem letzten Teilstück nur Vierte wurde. Den Ausschlag habe am Ende die überwiegend schwache Brise auf der Schlussetappe gegeben. „Unser Boot ist speziell für Leichtwindbedingungen konstruiert“, erklärte Qviberg, „und beim Starkwind zu Anfang haben wir uns tapfer geschlagen.“
Thomas Nielsen und sein „Chaos-40-Team“, für die vor dem Endlauf zwei Einzelsiege und zwei zweite Plätze zu Buche standen, hatten den Rückschlag schon kommen sehen. „Die ersten 60 Seemeilen haben wir noch geführt“, so der Skipper, „aber dann wurde es so flau, das wir mit unser vermessenen kleinen Fock in der alten Welle keine Chance mehr hatten.“ Immerhin sicherte er sich noch den Gruppensieg in der Cruiser-Division 2 einen Punkt vor der „Flying Circus“. Nielsen: „Wir haben unser ganz großes Ziel, den Gesamtsieg über alles, zwar nicht erreicht, aber immerhin den „fliegenden Zirkus“ noch in Schach gehalten. Das ist ein kleiner Trost.“
Am Freitagmittag hatte die schwedische Mannschaft ihren spritzigen „Sommerwein“ schon kalt gestellt. „Um 14 Uhr knallt der erste Schampuskorken“, so Skipper Qviberg, „dann feiern wir bis in die Nacht.“ Den nächsten Baltic Sprint Cup in 2009, dessen Eckdaten vom Veranstalter SAIL & RACE im Herbst bekanntgegeben werden sollen, habe er schon fest im Visier. „Wir kommen voraussichtlich mit einem neuem, 43-Fuß-Cruiser-Racer wieder“, versprach der Yachtdesigner.
Auch Mike Castania hatte großen Gefallen an der zweiwöchigen Regatta gefunden, die er vom ersten Tag an anführte. „In einer Gewitterböe der Stärke acht auf dem Weg nach Schweden hatten wir den entscheidenden Vorsprung herausgeholt“, so der Skipper einer internationalen Proficrew. Die „Danebury“ gewann den BSC-Auftakt, der auf der 119. Travemünder Woche nach Karlskrona gestartet worden war. Es folgten zwei zweite Plätze und Rang sechs in den Kurzrennen in Polen als schlechtestes Streichresultat, ehe das Finale wieder gewonnen wurde.
„Wir haben besonnen gesegelt, aber das Potential dieses exzellenten Boots trotzdem am oberen Limit ausgeschöpft“, lobte Castania vor allem die stets goldrichtige Segelauswahl seiner Mannschaft. An dieser tadellosen Leistung konnten auch die beiden Schwesterschiffe vom Typ Rogers 46 nicht rütteln, die die Podiumsplätze unter sich ausmachten. Für Konstrukteur Simon Rogers, der extra nach Rønne anreiste, um sein Spitzentrio mitzufeiern, war der Baltic Sprint Cup ein Erfolg auf ganzer Linie.
Wie eine Bombe schlug gegen zwei Uhr morgens der neuste Zwischenstand ein, als die Mannen um Christopher Wuttke von der „guts ’n glory“ ausgerechnet mit Tilmar Hansens „Outsider“-Crew am feiern waren. Eine unverhoffte Abendbrise vor Bornholm hatte zahlreiche Boote vor dem Ziel beschleunigt, so dass die „Outsider“ nach berechneter Zeit bis auf den 14. Platz durchgereicht wurde. Da das Finalergebnis nicht gestrichen werden durfte, rutschte Hansen überraschend noch vom Treppchen auf den sechsten Platz ab.
„Die waren zwar etwas perplex, haben uns aber sofort gratuliert“, berichtete Wuttke, „wir haben dann nochmal einen Gang runter geschaltet und kräftig weitergefeiert.“ Der gesamte Baltic Sprint Cup 2008, seine dritte Teilnahme, sei „Weltklasse“ gewesen, angefangen von der Start-up-Party in Travemünde, für die seine Firma „SE Spezial-Electronic AG“ gesorgt hatte, über das herausragende Klaipeda Sea Festival in Litauen bis zum großen Showdown auf Bornholm habe er viele zufriedene Stimmen gehört. Die meisten warten schon gespannt auf die fünfte Auflage.
„Daran wollen wir im nächsten Jahr zum kleinen Jubiläum anknüpfen“, versprachen Eventmanager Henning Rocholl aus Hamburg und Regattaleiter Alan Green aus London. Nach der Premiere 2005 übernahm SAIL & RACE die Ostseeregatta zur Pflege panbaltischer Handelstraditionen in Eigenregie. Insgesamt haben bereits 166 Yachten aus 13 Nationen insgesamt 18 verschiedene Ostseehäfen in neun Ländern besucht. Kurs und Zeitplan des fünften Baltic Sprint Cups sollen im Herbst bekanntgegeben werden.
(Ende)
Segeln in Zahlen
Endergebnisse des vierten Baltic Sprint Cups der Hochseesegler
Racer-Division
1. Danebury (Mike Castania/Großbritannien) 6 Punkte
2. Yeoman XXXII (David Aisher/Großbritannien) 12
3. guts ’n glory (Christopher Wuttke/Bückeburg) 21
4. Essex Girl (Hans Hamel/Schweden) 22
5. Scho-ka-kola (Uwe Lebens/Norderstedt) 23
6. Outsider (Tilmar Hansen/Kiel)
Cruiser-Division
1. Summer Wine (Stefan Qviberg/Schweden) 7 Punkte
2. Chaos quarante (Thomas Nielsen/Eckernförde) 8
3. Flying Circus (Wolfgang Uecker/Lübeck) 9
4. Meltemi (Harald Graf von Saurma-Jeltsch/Schleswig) 17
5. Comte (Rudolf Schubert/Bottrop) 22
6. Philomena (Eggert Schütt/Hamburg) 29
Racer Gruppe 1
1. Danebury (Mike Castania/Großbritannien) 6 Punkte
2. Yeoman XXXII (David Aisher/Großbritannien) 12
3. guts ’n glory (Christopher Wuttke/Bückeburg) 21
Racer Gruppe 2
1. Emil Reiseschwein (Stefan Hummelt/Buxtehude) 10 Punkte
2. Schüddelfrost (Friedrich Böhnert/Hamburg) 12
3. Inschallah VI (Volker Andreae/Hamburg) 13
Cruiser Gruppe 1
1. Summer Wine (Stefan Qviberg/Schweden) 4 Punkte
2. Meltemi (Harald Graf von Saurma-Jeltsch/Schleswig) 8
3. Philomena (Eggert Schütt/Hamburg) 14
Cruiser Gruppe 2
1. Chaos quarante (Thomas Nielsen/Eckernförde) 5 Punkte
2. Flying Circus (Wolfgang Uecker/Lübeck) 6
3. Comte (Rudolf Schubert/Bottrop) 13
Teamwertung
Racer: Danebury/Essex Girl (Racer)
Cruiser: Comte/Avanti (Norbert Hössermann/Hamburg)
Youth Award (Jüngstenpreis)
Racer: Schüddelfrost
Cruiser: Philomena
Baltic Sprint Cup Award (Bester 2007 und 2008 gesamt)
Schüddelfrost
Speed Award (schnellste gesegelte Gesamtzeit)
Calypso (Gerhard Clausen/Hamburg) 75:48,45 Stunden
Weitere Informationen
06.08.2008 Hamburg Summer Classic Am 09.08.2008 beginnen die Hamburg Summer Classic`s auf der Alster.
Gefordert werden hier Holzboote aller Klassen die mindestens 25 Jahre oder älter sind. Wichtig ist, daß jedes Boot nach dem Yardsticksystem einzugruppieren ist. Nicht zugelassen sind Segel aus Mylar, Kevlar sowie Trapez und andere Ausreithilfen. Ausrichter ist der Hamburger-Segel-Club, der mit dieser Regatta die Besatzungen klassischer Regattaboote zum freundschaftlichen Wettkampf einlädt und vielleicht ein bißchen mehr, den Hauch einer vergangenen Zeit und die Leidenschaften der Holzbootenthusiasten heraufbeschwört. Also, Zylinder auf, Feldstecher um und mit seiner Angebeteten am 09.08 oder/und 10.08 um die Alster flanieren und die wunderschönen Holzboote bestaunen. Mehr Info
06.08.2008 Die J22 Die J22 ist für viele Segler das optimale Schiff. Das über 2m lange Cockpit bietet viel Platz für entspanntes Familiensegeln oder hochklassiges Regattasegeln. Die J22 ist von der ISAF (International Sailing Federation, Dachverband aller Segelverbände) als Internationale ONE DESIGN Einheitsklasse ausgezeichnet worden und wurde als einziges Kajütkielboot mehrfach zu ISAF Weltmeisterschaften ausgewählt. Nicht nur auf den westdeutschen Binnenrevieren ist die J22 mit ihrer Kombination aus jollenartigen Segeleigenschaften, leichter Trimmbarkeit, Familienfreundlichkeit und Preiswürdigkeit zunehmend der Geheimtipp.
Technische Daten:
Länge: 6,86 m
LWL: 5,79 m
Breite: 2,44 m
Tiefgang: 1,12 m
Gewicht: 857 kg
Ballast: 318 kg
Segelfläche: 22 qm
Yardstickzahl DSV: 104
MS GPH: 731,3 sec/mile
J22: Erfolgskonstruktion aus den USA
Die J22 wurde von dem amerikanischen Konstrukteur Rod Johnstone gezeichnet. Berühmt wurde Rod Johnstone durch die Konstruktion seiner J24, die inzwischen weltweit mehr als 5.000 mal gebaut wurde. Inzwischen werden von J-Boats Schiffe bis über 18 m Länge gebaut. Bis jetzt entschieden sich mehr als 1600 Segler weltweit durch den Kauf einer J22 für großartigen Segelspaß. Sie schätzen Stabilität, leichtes Handling, hohe Bootsgeschwindigkeit und die solide Bauweise der J22. In Holland war die J22 im Jahr 1993 die zahlenmäßig am stärksten gestiegene Einheitsklasse, und heute die mit Abstand stärkste Kielboot One-Design-Klasse. In Deutschland, wo seit 1997 die J22-Klassenvereinigung existiert, erfreut sich die J22 stetig wachsender Beliebtheit.
Olympia 2012:
Die J22 wird an dem Verfahren zur Auswahl des Bootes für die Match-Race-Klasse der Frauen im Rahmen der Olympischen Spiele 2012 teilnehmen. Der Vorsitzende der Internationalen J22 Klassenvereinigung Chris Doyle hat ein Team geleitet, daß eine offizielle Eingabe bei der ISAF gemacht hat. Die offizielle Bekanntgabe des ausgewählten Bootes wird im November 2008 erfolgen.
Konstruktion:
Die J22 wird in Sandwich Bauweise hergestellt. Rumpf und Deck sind stabil und unbiegsam durch Balsaholzkerne. Es werden nur beste Materialien verwendet, Die Rumpf-Deckverbindung ist geschraubt und geklebt und abschließend mit Teakholzleisten versehen. Der verjüngte Mast ist weiß eloxiert und sehr schnell zu legen. Der Edelstahlmastfuß ist im Deck eingelassen. Die Ruderanlage ist sehr robust. Der 318 kg schwere Bleikiel ist mit Laminat überzogen und farblich wie strömungsmäßig dem Rumpf angepaßt. Befestigungsaugen für den Heißstrop sind vorhanden. Erstklassige Ausstattung: Der Mast ist mit innenlaufenden Fallen ausgestattet, alle Schoten sind ins Cockpit geführt, und Spinnakerausrüstung ist Standard. Alle Beschläge sind von Harken.
Komfort und Vielseitigkeit:
Wenn man auf offenen Gewässern segelt, ist es wichtig, daß man trocken bleibt. Der Rumpf der J22 ist so konstruiert, daß Wellen nicht über Deck kommen. Dies wird durch die Rumpfform und die traditionelle Bugform erreicht. Das Cockpit bietet mit einer Sitzlänge von 2,10 m Platz für 4 bis 6 Personen und ist selbstlenzend. Die Kajüte ist funktionell und angenehm. Sie bietet Übernachtungsmöglichkeit für 2 bis 4 Personen. Niedriges Schiffsgewicht von 857 kg bei hohem Ballastanteil von 318 kg ermöglicht leichtes Trailern. Durch günstige Gewichtsverteilung ist das Schiff bei Stark- und Leichtwind gut zu handhaben. Unter Spinnaker bei 18 Knoten Wind beträgt die Schiffsgeschwindigkeit bei Gleitfahrt etwa 12 Knoten. Bei einer leichten Brise erreicht die J22 an der Kreuz schnell 5 Knoten. Die J22 läßt sich bei allen Windverhältnissen leicht und sicher steuern, es brauchen keine Segel gewechselt zu werden.
Sicherheit:
Das sehr tiefe Ballastzentrum der J22 und die große Breite von 2,44 m bieten Stabilität und Sicherheit. Die J22 hat ein sehr hohes Selbstaufrichtmoment. Unter dem Cockpit und unter dem Vorschiff sind Lufttanks angeordnet, die die Unsinkbarkeit garantieren.
Weitere Informationen
06.08.2008 Der Mythos lebt Sie war ihrer Zeit weit voraus und galt als unsinkbar. Das dies nicht so war, wusste die Welt spätestens seit dem 15. April 1912. Gegen 23.40h war die RMS Titanic am 14. April 1912 im Nordatlantik auf einen Eisberg gelaufen und sank nur 2 Stunden 40 Minuten später.
Seit dem lebt ihr Mythos fort und immer noch haben die Menschen teil an diesem tragischen Schicksal. Der Regisseur James Cameron erinnerte die Menschen 1997 mit seinem Drama „Titanic“ an die Geschichte der weltweit wohl bekanntesten Schiffskatastrophe. In seinem Drama verlieh er der Geschichte eines Schiffes, menschliche Züge. Sein Film ist der wohl bekannteste der insgesamt elf Spielfilme, die den Untergang der RMS Titanic thematisieren. Bereits 1912 wurde der erste dieser Filme mit Überlebenden der Katastrophe gedreht. Unzählige Dokumentationen in Buch- und Filmform halten zu dem die Erinnerung an die RMS Titanic wach.
Mit einer Länge von 269,4 Metern und einer Verdrängung von 53.147 t gehörte die Titanic zu den größten Passagierschiffen ihrer Zeit. Lediglich die Schiffe der deutschen Imperator-Klasse kamen zu dieser Zeit ebenfalls auf eine Verdrängung von über 50.000t.
Erst 1935 wurde mit dem Stapellauf der „Normandie |