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Gebührender Abschluss des 5. Baltic Sprint Cups Der vom Eventpartner SE Spezial Electronic
AG unterstützte und den
aktuellen Ereignissen angepasste „Final Show Down“ beendete
in angemessenem Rahmen den 5. Baltic Sprint Cup, welcher am 18. Juli in
Warnemünde gestartet war und sich mittlerweile zu einer internationalen
Klassiker Serie entwickelt hat. In Anwesenheit des Schirmherren, Lübecks
Bürgermeister Bernd Saxe, und dem Vorsitzenden des Lübecker
Yacht Clubs (LYC), Rolf Erwert, wurde die Abschlussveranstaltung am Samstag
vor
dem LYC gefeiert.
Nach dem Start in Warnemünde lief der 930 Seemeilen lange Kurs über
Rønne (Dänemark/Bornholm) nach Västervik (Schweden), weiter
nach Liepaja (Liebau/Lettland) und Swinoujscie (Swinemünde/Polen)
und endete zur großen Preisverleihung am 1. August 2009 in Travemünde
zum Ende der 120. Travemünder Woche.
Der Baltic Sprint Cup wurde im zweiten Abschnitt (Rønne – Västervik)
von einem tragischen Unfall überschattet, als die Skipperin der Frauencrew
der DHH Cross Match, Sabine Jüttner-Storp, während eines schwierigen
Manövers bewusstlos aus dem Mast über Bord stürzte und trotz
sofortiger Hilfeleistung vor den Augen der Crew in der Ostsee versank.
Die Hälfte der Flotte beteiligte sich umgebens an einer großangelegten
Suchaktion – traurigerweise vergebens. Ein Gedenkgottesdienst in
der St. Petrikirche zu Västervik wurde 3 Tage später von Probst
Clas Göran Thorell gehalten. Sowohl Göran Petersson, Präsident
der International Sailing Federation (ISAF), als auch Henning Rocholl,
Event Director, hielten eine emotionale Gedenkrede für Sabine.
Die zweite Etappe wurde von der Regattaleitung abgebrochen. Auf Wunsch
von Sabines Familie und Freunden wurde die Serie am folgenden Tag wieder
aufgenommen und die Flaggen wieder gesetzt. In Gegenwart von Sabines
Witwer und den Crewmitgliedern ihres Schiffes sowie allen Baltic Sprint
Cup Teilnehmern
wurde vor der Preisverleihung in Travemünde eine Gedenkrede und eine
Schweigeminute als Homage für Sabine eingelegt.
Champion in der IRC-Division auf der letzten 155 sm langen Regatta
von Swinemünde nach Travemünde wurde die Daikin Airco von dem Niederländer
Frans van der Heijden und in der ORC-Club Division die Imagine von Holger
Streckenbach. Beide unterstrichen hiermit ihre konstant guten Resultate
und sicherten sich so die jeweiligen Gesamtsiege in ihrer Division.
Herzlichen Glückwunsch!
Das Segeln war sehr variierend, nie langweilig und meistens bei moderaten
bis frischen westlichen Winden, welches schnelle Etappen aber auch
härtere Kreuzschläge mit sich brachte insbesondere in den letzten
beiden Abschnitten. Die letzte Regatta von Swinemünde nach Travemünde
bescherte nahezu Alles: Harte Kreuz bis 32 Knoten, Blitze und anschließendem
schnellen Wetterwechsel, welcher nahezu in Windstille endete. Dieses
Wetterextrem hat die Flotte sehr weit auseinander gezogen:
Es war Samstagmorgen um 2:14, als die Oline als letztes Boot über
die Ziellinie ging – nahezu 13 Stunden nach der Scho-Ka-Kola von
Dr. Uwe Lebens, der sich ein drittes Mal die „Fastest Yacht Flag“ holte
und somit auch den „Speed Award“ gewann, eine im vergangenen
Jahr von Catharina Baronin von Toll als Wanderpreis gestiftete Silberschale.
Der sogenannte „Youth Award“, der Jugendpreis, gestiftet von
der Stiftung Hochseesegeln Hamburg wurde sich von der Luv (Daniel Rüter
und
Crew) in der ORC-Club Division und der Utsider (Jan Brügge und Crew
in der IRC Division) geteilt. Der letztjährige Zweite über Alles
in der IRC-Division David Aisher (RORC) und Felix Scheder-Bieschin (RORC
und NRV) haben ihren im Jahr 1998 gewonnenen Team-Preis, den „Faxe-Skagen-Cup“ neu
an den Baltic Sprint Cup als „IRC-Team Award“ gestiftet. Dieser
wurde dieses Jahr vom Team „C’n’C“, der Scho-Ka-Kola
und Daikin Airco gewonnen. Der Team Award in der ORC-Club Division sicherte
sich das Team „East/West“ mit König & Xie und Imagine.
Den Baltic Sprint Cup Award, gestiftet vom Gründungscommittee aus
2006, Alan Green • Sven Herlyn • Henning Rocholl • Michael
Steen Jensen, für die beste Yacht nach IRC im Jahr 2008 und 2009,
ging ebenfalls an die Scho-Ka-Kola.
'Line Honour Winner' Dr. Uwe Lebens: „Seemannschaftsmäßig
war dies die beste Regattaserie und das engste Ergebnis seit Beginn des
Cups. Diese Veranstaltung hat sich in 5 Jahren zu einem Klassiker etabliert.
In Bezug auf das Segeln und die Organisation hat der Event einen hohen
und professionellen Standard gesetzt. Die Kombination aus Langstrecke,
Up and Down, Wettertaktik und intensiver Navigation machen den Baltic Sprint
Cup zu einer echten Herausforderung. Persönlich zähle ich den
Event für diese Art von Yachten zu den Top Events in der Ostsee und
hoffe, dass die Veranstalter schnell einen neuen Partner finden, der dem
Event den notwendigen finanziellen Rückhalt gibt. Es gibt noch ein
großes Förderungspotential für einen Partner – insbesondere
im Medienbereich, egal ob in Deutschland, den Ostseeanrainerstaaten oder
auf internationaler Ebene – oder der immer wieder gerne gesehene „Warm
Welcome“ in der Mitte der Nacht bei Ankunft der Yachten, und – nun
schätze ich aber nur – ein stärkeres und größeres
Team von Helfern. Ich habe großen Respekt vor dem Team um Alan und
Henning zu deren professionellen Durchführung und bewundere wie sie
es machen, immer als letzte den Starthafen zu verlassen und als erste im
Zielhafen zu sein. Es sieht so aus, dass sie in der Schule gut beim Buch „Hase
und Igel“ () aufgepasst haben“, endet Uwe Lebens sein Resümee.
Zum Ende der Preisverleihung dankte Henning Rocholl seinem Team, Alan
Green, Pat Healy, Peter Cockayne, Deike Schütt und Andreas Laub und überreichte
allen die Helfermedaille. Er endete mit dem Dank an alle Eventpartner,
welche da waren, SE Spezial Electronic, LIROS, Ernst Kabel Druck, HanseNautic,
Henri Lloyd, Exinit, Färber Gas, MaxSea, Pantaenius, Container Ships,
Riga Universal Terminals, Witt & Sohn und WetterWelt. |
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Seenotfall vor Bornholm - Sabine Jüttner-Storp vermisst.
Hamburg, 21.07.2009
Bei der Hochseesegelregatta Baltic Sprint Cup hat es am Montag (20.
Juli) einen dramatischen Seenotfall gegeben. Während der zweiten Etappe
von Rønne auf Bornholm/Dänemark ins schwedische Västervik
ging am Nachmittag die Skipperin der deutschen Teilnehmeryacht „DHH
Cross-Match“, Sabine Jüttner-Storp, über Bord. Es wurde
sofort eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet, die von der dänischen
SAR-Rettungsleitstelle koordiniert wird. Daran beteiligten sich nicht
nur ein schwedischer Rettungshubschrauber und zwei Seenotrettungskreuzer,
sondern
auch 15 andere Regattateilnehmer. Bis zum Einbruch der Dunkelheit war
die Suche jedoch ergebnislos geblieben.
Das zweite Teilstück der internationalen Regatta war am Montagmittag
(20.
Juli) bei mäßigen bis frischen Westsüdwest-Winden gestartet
worden. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten im Seegebiet nordöstlich
von Bornholm moderate Bedingungen mit einer Wellenhöhe von einem halben
bis einem Meter. Die gut zwölf Meter lange „DHH Cross-Match“ vom
Bootstyp X-40 gehört zur Regatta-Gruppe des Deutschen Hochseesportverbands
Hansa (DHH) aus Glücksburg. Sie war mit einer erfahrenen, sechsköpfigen
Frauen-Crew am Start, dem einzigen rein weiblichen Team im Rennen.
Der Notruf ging beim Maritime Rescue Sub Centre (MRSC) ein, einer Zweigstelle
des gesamtdänischen Rettungskoordinationszentrums JRCC (Joint Rescue
Coordination Centre) die auf Bornholm stationiert ist. Der Unfall soll
unter der Verquickung mehrerer unglücklicher Umstände beim Versuch
passiert sein, ein verwickeltes Vorsegel zu bergen. Alle Bemühungen,
die als besonders umsichtige und besonnene Skipperin bekannte Sabine Jüttner-Stork
schnell wieder zu finden, schlugen fehl. Die 54-Jährige gebürtige
Lübeckerin nahm zum zweiten Mal am Baltic Sprint Cup teil und überquerte
bereits erfolgreich den Atlantik.
„
Die gesamte Regattagemeinde ist schwer geschockt“, sagten Eventmanager
Henning Rocholl aus Hamburg und Regattaleiter Alan Green aus London, der
sich noch in der Nacht zu Dienstag (21. Juli) auf den Weg zurück nach
Bornholm machte. Die zweite der insgesamt fünf Etappen wurde abgebrochen.
Der Baltic Sprint Cup wird in diesem Jahr zum fünften Mal ausgetragen.
Er wurde am vergangenen Sonnabend (18. Juli) in Warnemünde gestartet
und führt über insgesamt 930 Seemeilen durch die Ostsee. Der
letzte Zieleinlauf ist am 31. Juli in Travemünde geplant. Insgesamt
nehmen 33 Hochseeyachten teil, darunter drei aus dem Ausland.
Die zweite Etappe wurde mittlerweile abgebrochen.
Weitere Infos unter: www.balticsprintcup.com |
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Der 5. Baltic Sprint Cup baut auf seinen Erfolg!
Der Countdown läuft: In knapp 35 Tagen steigt der fünfte Baltic
Sprint Cup. 2009 starten 34 Hochseeyachten einen 930 Seemeilen langen
Kurs durch die mittlere und südliche Ostsee, der in Warnemünde
beginnt und zwei Wochen später in Travemünde endet. Mit Sankt
Petersburg und Russland im Visier planen die Veranstalter von SAIL & RACE
aus Hamburg und London bereits für 2010 einen noch spektakuläreren
Event und blicken diesem trotz der Wirtschaftskrise positiv entgegen.
„Am 18. Juli gibt Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling
das erste Startsignal auf der Warnemünder Mole“, blickt Organisator
Henning Rocholl von SAIL & RACE jedoch zunächst auf den Baltic
Sprint Cup 2009. Sechs Häfen mit sechs Bürgermeistern als Schirmherren
der Regattaserie, 34 Yachten (Die Meldeliste ist noch nicht geschlossen)
mit rund 250 Seglern bilden den Background zu dem kleinen Jubiläumsevent,
der in fünf Etappen von Warnemünde über Rønne (Bornholm/Dänemark,
Schirmherr Bjarne Kristiansen), Västervik (Schweden, Harald Hjalmarsson),
Liepaja (Lettland, Uldis Sesks), Swinoujscie (Polen, Janusz Zmurkiewicz)
nach Travemünde zum großen Final Show Down führt, wo
Bürgermeister und Schirmherr Bernd Saxe die Segler zum Ausklang
der 120. Travemünder Woche in Empfang nehmen will.
Der Baltic Sprint Cup 2009 wurde der gesamtwirtschaftlichen Lage angepasst.
Aufwendige Preisverleihungsparties wie in den vergangenen Jahren machen
bescheideneren, aber nicht minder liebenswerten Zeremonien Platz. „Rustikal
wird es an Land zugehen, sportlich auf dem Wasser. Auch wenn die Landprogramme
aus Kostengründen abgespeckt werden mussten, sollen alle ihren Spaß haben:
Das Segeln steht wie immer im Vordergrund“, sagt der renommierte
Wettfahrtleiter Alan Green aus London, der mit Rocholl bereits seit der
damaligen DaimlerChrysler North Atlantic Challenge (Newport R.I./USA – Hamburg)
im Jahre 2003 partnerschaftlich zusammenarbeitet. Als Mister „Baltic
One“ hat sich sein weltweites Renommee auch beim Baltic Sprint
Cup etabliert. Ohne die sonorige Stimme mit den Startanweisungen von „Baltic
One“ würde den Seglern sicher etwas fehlen.
Auf den Kursen wird es spannend: Neben alten Bekannten, die zum Teil
sogar alle vier vorangegangenen Baltic Sprint Cups gesegelt haben, starten
dieses Jahr die Hälfte aller teilnehmenden Yachten das erste Mal
und machen sich Hoffnungen auf einen der insgesamt 70 Preise. Zum Beispiel
die „Aquis Granus“, eine Lutra 52 des Akademischen Segler-Vereins
der RWTH in Aachen (Skipper Gerhard Henssen), oder das Jugendschiff „Cool
Runnings“ (FoX 9.50), wo lediglich Skipper Eggert Schütt aus
Hamburg und sein Wachführer Ole Breckwoldt aus Wedel das Durchschnittsalter
empfindlich um zehn auf 29 Jahre nach oben drücken. Neu in der Flotte
sind auch die niederländische „Daikin Aircon“ (Frans
van der Heijden), eine KER 11.3, und die aus Schweden stammende „Happy“ (Berndt
Frogner), eine Farr 40 One Design.
Die in Deutschland gut bekannte „HeXe“ (X-442) mit Ulf Thiele
(Berlin) als Skipper, die „Imagine“ (IMX40) mit Holger Streckenbach
aus Greifswald und die neue Hanse 540e „J Four“ von Georg
Nette aus Hamburg mit Skipper Henning Klaus Neumann (Timmendorfer Strand)
werden genauso hart um gute Plätze kämpfen wie die ebenfalls
neu in der Flotte segelnde „kids@work“ (Elan 37 spec) von
Norman Slomka/Kiel oder die „König & Xie“ (Matthias
Lüning/Hamburg), eine zwei Jahre alte X-41. Die „Maitresse“ eine
Matcher 37 mit dem Heikendorfer Skipper Frank Krupinska am Ruder sowie
die immer wieder sehr heiße „needles and pins“ (J/125)
von Uli Münker aus Kiel gehören zu den Geheimtipps. Die „Oline“ (X-119)
vom Hamburger Jens Brandt und die „Roxy“ (IMX 38) mit Kai
Neumann aus Wedel, sowie die Mumm 30 „Topas“ (Harald Brüning/Kiel)
dürften genau so heiße Kandidaten sein wie die Bremerhavener
Schock 40 „Wraith“ von Gerhard Figge. Mit neuem Namen aber
unter dem Voreigner Tilmar Hansen als „Outsider“ schon einmal
dabei gewesen, ist das Jugendschiff des Co-Organisationspartners Warnemünder
Segel Club, die „Utsider“ mit Jan Brügge als Skipper.
Mit Spannung wird nicht nur auf die Preisverleihung für die diesjährigen
Gewinner gewartet, sondern auch darauf, wer den wunderschönen Baltic
Sprint Cup Award erhält, eine Silberschale für die beste Yacht
in Kombiwertung aus den Jahren 2008 und 2009. „Auch wenn noch sechs
Startplätze zu vergeben sind, sind wir bereits jetzt stolz darauf,
ein solch positives Meldeergebnis erzielt haben. Natürlich bluten
wir nach Ausfall unseres langjährigen Hauptsponsors beim Rahmenprogramm
sehr“, sagt Rocholl und fügt hinzu, „wir sind aber sehr
dankbar, dass trotz der schwierigen Wirtschaftslage andere, ebenfalls
langfristige Partner, zu uns halten.“ Die drei Firmen Spezial Electronic
AG, Ernst Kabel Druck GmbH und HanseNautic GmbH hebt Rocholl besonders
hervor. Diese machten es möglich, dass der Event überhaupt
stattfindet. „Zwei oder drei Firmen mit einem spontanen vierstelligen
Engagement würden uns aber nicht nur in diesem Jahr sehr helfen,
sondern sich damit gleichzeitig eine optionale Partnerschaft für
2010 sichern, wenn in Sankt Petersburg gestartet werden soll“,
so der Organisationsleiter. Die Vorbereitungen seien vielversprechend
und gemeinsam mit der Regierung der Metropole bereits angelaufen.
Um die Interessen der potentiellen Teilnehmer abzufragen, wurde jüngst
im Internet auf der Eventwebseite unter www.BalticSprintCup.com im Menu „2010
- Preview“ eine Rundfrage gestartet.
Hamburg/London
14. Juni 2009
Weitere Infos unter: www.balticsprintcup.com |
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