Nordseewoche weiter auf Erfolgskurs: Spannende Regatten und volles Programm an Land!
Kurz vor Meldeschluss lagen bereits 150 Meldungen vor. Verglichen mit dem letzten Jahr ist das eine Steigerung 3 Wochen vor dem ersten Startschuss. Erfahrungsgemäß trudeln im Laufe der 2 Wochen vor Regattabeginn noch etliche Meldungen herein. „In diesem Jahr sind durch die lange Kälteperiode viele Schiffe noch nicht im Wasser.” Hans Genthe, Pressesprecher der Nordseewoche, segelt in diesem Jahr selbst mit und spricht aus eigener Erfahrung. „Wir selbst haben lange mit der Meldung gezögert, weil wir nicht sicher waren, ob wir unser Schiff bis zum Start segelklar haben. Wenn ich in Wedel die ganzen Schiffe an Land sehr, denke ich, dass wir nicht die Einzigen sind.” Jedes Jahr melden viele Schiffe erst nach Meldeschluss.
Zudem werden in den Jahren mit der Edinburgh-Regatta grundsätzlich geringere Meldezahlen erreicht, als in Jahren mit der Pantaenius Rund Skagen Regatta. 2013 startet die Helgoland-Edinburgh Regatta wieder am Pfingstmontag zum Abschluss der 79. Nordseewoche. Diese Wettfahrt ist Highlight und Herausforderung zugleich: Die Hochseeregatta über die offene Nordsee und die Doggerbank! Drei bis fünf Tage brauchen die Teilnehmer in der Regel, um die rund 460 Seemeilen bis Edinburgh zu bezwingen.
Erfreulicherweise konnten auch neue Teilnehmer für die Nordseewoche gewonnen werden, insbesondere zum Family Cruiser Cup haben sogar 32 Yachten gemeldet. Mit diesem Meldeergebnis kann sich die Nordseewoche brüsten, erfolgreich etwas für den Norddeutschen Regattasport zu tun.
Das Landprogramm wird auch dieses Jahr wieder etwas attraktiver. Insbesondere das Partnerland Dänemark wertet durch sein Engagement die Veranstaltung weiter auf: Mit leckeren Kleinigkeiten wie hervorragenden HotDogs am Hafen, der Jazzkapelle des Musikcorbs der dänischen Heimwehr, und vor allem durch das 30 Meter lange und 113 Tonnen schweren Marineheimwehrschiff MHV 904 „Lyø“ der "Hjemmevæensflotille". Damit hat die Nordseewoche-Regattaleitung ein leistungsfähiges Regattabegleitboot, das sich auch bei schwerer See bewährt hat. Denn das 2005 in der Søby Staalskibsværft gebaute Schiff tut auf der Nordsee seinen Dienst und hat den Heimathafen in Hvide Sande. Die 12 Mann Besatzung freuen sich schon auf Ihren Einsatz.
Neu ist auch am Sonntag um 17 Uhr Haspa Skipper Treff: Golden Hour – „Festmacher - Drink” in der Alexseal Lounge im boot Düsseldorf Race Village.
Kampf gegen die Elemente - Volvo 65 kämpft im Scheesturm in den Alpen
Schlechter kann das Wetter für so ein Vorhaben kaum sein: Um die neuen Volvo 65 schnell genug herzustellen, werden die Boote an verschiedenen Standorten gebaut. Dazu muss der Rumpf aus der Schweiz Richtung England segeln - das klappt nur auf der Straße.
Dass auch das ein echtes Abenteuer sein kann, das zeigt das neue Video vom Volvo Ocean Race.
Gold und Silber für Paralympics-Segler der Nationalmannschaft
Hyères, 27. April 2013 – Der zweite europäische ISAF Sailing World Cup im südfranzösischen Hyères (22. bis 27. April) für olympische und paralympische Klassen bescherte der Segel-Nationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany, Gold und Silber. Die Silbermedaillengewinner der Paralympics 2012 gewinnen auch in Hyères: Heiko Kröger sichert sich in der 2.4mR-Klasse die Goldmedaille. Das Sonar-Team mit Jens Kroker, Robert Prem und Siegmund Mainka holt Silber.
Für die vier siegreichen Segler aus der Segel-Nationalmannschaft war der World Cup in Südfrankreich der Saisonauftakt. Heiko Kröger (Jersbek) übernahm Mitte der Woche die Führung in der 2.4mR-Klasse und baute sie souverän aus. Der 47-Jährige fuhr in zehn Rennen fünfmal als Erster über die Ziellinie und trotzte den leichten bis mittleren Windbedingungen, die nicht seine Spezialität sind: „Ich bin hochzufrieden mit dem Sieg. Die besten Seglerinnen und Segler waren hier.“ Bereits vor dem letzten Rennen hatte Kröger die Goldmedaille sicher.
In der Sonar-Klasse gingen nur sechs Teams an den Start, davon aber die fünf besten Teams der Welt – darunter das deutsche Dreiergespann mit Steuermann Jens Kroker (São Paulo) und den Vorschotern Robert Prem (Berlin) und Siegmund Mainka (Borken). Nach sechs Monaten Trainings- und Wettkampfpause gelang gleich der Coup. „Der zweite Platz ist für uns unerwartet, aber wir sind natürlich glücklich darüber. Die Leistungsdichte der Top Fünf ist enorm hoch. In fast allen Rennen sind alle Teams innerhalb von 20 Sekunden über die Ziellinie gegangen. Dieser Konkurrenzkampf spornt uns immer wieder an“, erklärte ein sichtlich zufriedener Steuermann Jens Kroker. Die Silbermedaille sicherte sich das deutsche Team denkbar knapp mit zehn Zentimetern Vorsprung im letzten Rennen.
Für das beste deutsche Ergebnis in einer olympischen Klasse sorgte Leonie Meyer (Kiel) als Vierte im 49erFX-Skiff. Ihre Vorschoterin Elena Stoffers muss auf Grund eines Kreuzbandrisses passen, wurde aber von der Französin Caroline Vandame würdig vertreten.
Bereits im Januar hatten wir unseren Klassiker extremen Bedingungen ausgesetzt: 0 Grad, Salzwasser, Böen bis 6 Beaufort. Jetzt haben wir das Video zu der Tour veröffentlicht.
Übrigens ist wenden, bzw. kreuzen nur unter Fock problemlos möglich. Hier gehts zum Video>>
Wir erhalten viele Anrufe von Leuten, die nun endlich selbst mit dem Modellsegeln anfangen möchten und sich fragen, welches unserer Boote für Einsteiger geeignet ist.
Unsere Empfehlung: die Kyosho Fortune 2
Dieses Modell hat alles was man braucht, um mit dem Modellsegeln starten zu können. Es verfügt über eine 2,4 GHz Anlage, sodass spannende Regatten mit vielen Booten kein Problem sind.
Mit dem umfangreichen Tuningprogramm von stockmaritime können auch fortgeschrittenere Segler noch mehr Leistung aus Ihren Booten herausholen.